Bordleben XXVIII - In medias res

  • Personen: Lucy Carter , Iregh Jaihen (erwähnt)


    Ort: vor der Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Sie nickte der Ingenieurin kurz zu und überlegte, ob sich dieser Vorfall in den Jahren zuvor schon einmal ereignet hatte. „Nein, mir ist nichts dergleichen bekannt. Ich müsste nochmal in den Logs schauen, aber ich bin mir sicher, dass es gerade an den ODN-Leitungen noch nie einen technischen Defekt gab.“ Tiana fragte sich, warum Carter so explizit danach fragte. Sie überlegte abermals und fügte noch hinzu: „Einen derartigen Unfall hat es tatsächlich noch nicht gegeben.“


    Ein Biobett weniger veränderte die Lage nicht grundlegend, damit konnten sie arbeiten und wie sie die Techniker kannte, würden diese ihren Job schnellstmöglich erledigen. Die Patienten waren zudem gut im Counselingbereich untergebracht, würde aber vermutlich innerhalb der nächsten 2 Stunden wieder auf die Krankenstation zurückkehren können. „Wie lange wird die Reparatur dauern? Wann können wir wieder mit dem Einsatz des Biobettes rechnen? Da fällt mir ein, ich muss den Vorfall noch Cpt. Jaihen melden.“


    Sie bemerkte das Carter hustete, zückte ihren Tricorder und scannte sie. „Stillhalten Ens., Ihre Vitalparameter sind in Ordnung, aber sie haben eine leichte Rauchgasintoxikation. Sie sind vermutlich eben ohne Atemmaske in die Krankenstation gegangen?“ Sie sah die Ens. ernst an: „Ist nicht schlimm, ich würde aber dennoch ein wenig Schonung empfehlen. Sobald Sie etwas wie Erbrechen, Mattigkeit oder Schwindel verspüren, würde ich Sie bitte, sich auf die Krankenstation zu begeben. Und sonst würde ich Sie gerne morgen noch einmal zur Kontrolle sehen.“ Tiana lächelte vorsichtig. Sie war dankbar, dass Carter so schnell zur Stelle war und so reagiert hatte, dass niemandem etwas passiert war.

  • Personen: Blake Scott, Iregh Jaihen (erwähnt)


    Ort: vor der Krankenstation | U.S.S. Pandora


    Lucy nickte der LMO zu " Der KO wird über diesen Vorfall durch meinen Bericht sowieso Informiert." Lucy musste bei den Worten mit dem schonen ein wenig Grinsen. " Keine Sorge Doc, so leicht bin ich nicht klein zu bekommen, aber ich komme gerne Morgen nochmals vorbei, damit Sie meine Erhabenheit nochmals erleben dürfen. " Sie grinste wieder bei den Worten und musste dabei Husten


    " Mit dem Biobett hatte ich nur gefragt, das es wirklich selten vorkommt, das ein solcher Defekt an einem Bíobett auftritt, ich werde die beschädigten Komponenten genau Untersuchen, da ich gerne selber wissen möchte, wie dies zustande kommen konnte."


    Lucy dreht kurz die Augen in die Luft um auszurechnen, wie lange ungefähr die Reparatur dauern würde. " Ich sag mal 2 Tage, aber nur als Vorsichtsmaßnahme, ich möchte das komplette Biobett gleich einem Test unterziehen, der Schaden ist zwar schnell behoben, etwa 1/2 Tag, nur es können ja noch andere Fehler auftreten, um dies zu vermeiden und da durch die Hitze und das Feuer sekundärschäden entstanden sind, will ich hier lieber auf Nummer sicher gehen. "


    Sie schaute die LMO wieder an. " ich lasse 2 Techniker sich um die Sache kümmern, der eine soll das Biobett zerlegen und prüfen, der andere die Energieleitungen zu dem Biobett, vielleicht kommt die Überspannung auch davon.."

  • Personen: Lucy Carter , Iregh Jaihen (erwähnt)


    Ort: vor der Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Tiana grinste: „Erhabenheit? So … so. Übrigens … Ihre Krone hat einen Fleck, schaut nicht gut aus, würde ich für morgen nochmal polieren.“ Sie liebte diese kleinen sarkastischen Wortspielchen, die sich manchmal aus Gesprächen ergaben. „Dennoch … mit einer Rauchgasintoxikation ist nicht zu spaßen. Achten Sie nur auf sich, dass ist schon die halbe Miete.“ Natürlich wusste sie, dass der Captain alleine durch ihren Bericht schon von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, dennoch zog sie es vor, ihm dies persönlich mitzuteilen.


    Als die Ingenieurin fortfuhr, wurde sie stutzig und hörte ihrem kurzen Vortrag genauestens zu: „Sowas kommt wirklich selten vor? Ich kenne mich diesbezüglich nun wirklich nicht aus und vertraue da vollkommen auf Ihrem Urteilsvermögen. Wenn Sie allerdings sagen, dass eine solche … nennen wir es mal „Überlastung“ äußerst selten vorkommt, stellt sich mir nicht doch die Frage, ob die ODN-Leitungen nicht vielleicht sabotiert wurden.“ Eine kurze und ruhige Stille kam über das Gespräch, bevor Tiana Luft holte und erneut ansetzte: „Mir ist in den letzten Wochen und Monaten … oder auch Jahren wirklich nichts dergleichen aufgefallen und meinem medizinischen Stab vertraue ich zu 100 Prozent. Allerdings gab es auch oft stressige Situationen in der letzten Zeit in denen immer mal jemand auf die Krankenstation kommen konnte und vielleicht unbemerkt etwas getan hat, was diesen Defekt ausgelöst hat. Eine Untersuchung wäre mit Sicherheit sinnvoll. Ich denke, wir werden uns in den kommenden 4 Stunden noch weiter im Counseling-Bereich aufhalten, bevor wir mit den Patienten zurückkehren. Dann hat Ihr Techniker auch noch etwas Zeit und kann ich Ruhe arbeiten. Ich … würde … mich aber über einen Bericht freuen. Es wäre schön, wenn Sie mir Ihr Untersuchungsergebnis mitteilen könnten.“ Die junge Bajoranerin sah die Techniker fragend an und wartete auf eine Antwort.