Missionsleben II : 192070,11 - Gestern war Heute noch Morgen

  • Ort des Geschehens: Perception

    Beteiligte Personen: Ian'to


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    Marissa lächelte während sie aus dem Turbolift stieg ***Kein Problem, ich bin ohnehin unterwegs und gleich bei Ihnen…Bancroft Ende*** Sie setzte ihren Weg recht zügig fort und machte noch einen kurzen Abstecher über ihr Quartier. Knapp Zehn Minuten später stand sie vor dem Büro des Counselors und betätigte den Summer. Als ein dumpfes „Herein“ ertönte öffnete sich die Tür und Marissa betrat das Büro. Kurz ließ sie den Blick schweifen und trat lächelnd zu Ian'to an den Tisch heran.

    „Schön das sie Zeit für mich haben. Ich denke ich komme gleich zur Sache. Sie wurden ja sicherlich auch darüber informiert, dass der Sprung kurz bevorsteht. Und da ich davon ausgehe, dass es sich so oder so herumspricht, habe ich mir überlegt das wir ein kleines Zusammentreffen in der Beobachtungslounge auf die Beine stellen. So sind die Leute nicht alleine und können sich gegebenenfalls ein wenig mit den anderen unterhalten und den Sprung ein wenig mit verfolgen“ sie sah ihn an und wartete lächelnd ab. Schlecht konnte das nicht sein denn sie hatte auch ein mulmiges Gefühl und vermutlich gabt es den ein oder anderen hier an Bord, der sogar ein klein wenig Angst davor hatte, was geschehen würde. „Es war nur so ein Gedanke, sollte es nicht machbar sein oder sie halten es nicht für gut, vergessen Sie einfach was ich eben gesagt habe“



    (224 Wörter)

  • Ort des Geschehens:

    Beteiligte Personen:


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    Die junge Alejandra fand das gar nicht witzig, vor allem nicht der Kommentar mit dem strahlend. Sie sah sich auf der Brücke um. Die CON strahlte eine gewisse Vorfreude aus. Vermutlich, weil sie die Perception steuern durfte. Edin hingegen war die Ruhe selbst. Zumindest äußerlich. Bei Malone konnte man eine unterdrückte Aufregung und Sorge sehen. Alejandra ging nicht davon aus, dass er wusste, was für Konsequenzen dieser Sprung haben würde. Tayler konnte es eventuell erahnen durch das, was sie im BR bei ihrem Gespräch von sich gegeben hatte, bzw. wenn er in der Lage war, die Daten, die sie ihm hatte zukommen lassen, in der kurzen Zeit vollständig zu verstehen.

    Aber Edin hatte über diese Angelegenheit das Kommando. Es stand ihr nicht zu, es herauszuposaunen und dagegen vorzugehen. Außerdem war es (der alten) Alejandras Wunsch gewesen, nicht deshalb die Mission abzubrechen. Es war ihre freie Entscheidung gewesen.

    Die jüngere Alejandra merkte, wie ihr Tränen in die Augen schossen und blinzelte sie weg. Damit das keiner sehen konnte, drehte sie sich weg. Die Daten auf ihrer Konsole waren gerade unheimlich interessant geworden, auch wenn sie sie gerade kaum lesen konnte. Sie schluckte den Kloß hinunter, der sich in ihrem Hals gebildet hatte und konzentrierte sich statt dessen auf das Wesentliche. Sie rief sich die Werte sämtlicher Stationen immer wieder auf und verglich sie mit den simulierten Daten, um sich von dem Gedanken abzulenken, was passieren würde, wenn es richtig los ging. Bisher passte alles.

    "Auf ihr Signal, Captain Edin, Sir", bestätigte sie die Statusabfrage nochmals.

  • Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen:@alle


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    Nun war es also soweit, sie würden die Passage durch das Wurmloch antreten und mindestens eine Person würde sicher ihr Leben lassen. Er hatte in den letzten Stunden mit Technikern, Wissenschaftlern, Ärzten zusammengesessen und eine Möglichkeit gesucht Alejandras Leben zu schützen, egal ob durch Hilfe für sie oder eine technische Lösung. Niemand hatte ihm eine Lösung geben können, alle waren zum selben Schluss gekommen wie Alajandra. Mit schwerem Herzen hatte er ihr gestattet im Kern ihre Aufgaben zu erledigen.


    Als der MR die Brücke rief verzog er das Gesicht ***kümmern sie sich bitte um alles weitere ebenfalls und bedenken sie den Kern. Ich möchte direkt über den Zustand der Technik und von Miss Waldez informiert werden, wenn eine Änderung eintritt.


    ***Edin an Bancroft, halten sie sich im MR bereit. Miss Waldez wird sie brauchen. Nehmen sie Ian'to mit!***


    Er wartete bis die Ärztin und der Couns dort waren "Alarmstufe Gelb! Alle auf ihre Stationen und Ausstoß initiieren!"

  • Ort des Geschehens:Brücke

    Beteiligte Personen: alle irgendwie


    Andrew seufzt leise, als er dann hört das die alte Alejandra dort unten ist wird er stutzig und sieht zu Edin. War es das worüber er und Ian´To geredet hatten? Er atmet tief durch und will etwas sagen, doch dann schweigt er, er hatte Hamion das Schiff überfallen für diesen Sprung, auch sie wollten immerhin nach Hause. Und Hamion hat sich an alles gehalten, niemand seiner Crew würde irgendwas passieren. Aber war die ältere Alejandra… er schüttelt sachte den Kopf und lehnt sich zurück auf seinem Stuhl. Es war zu spät die Crew war auf alles vorbereitet und Hamion gab bereits den Befehl das sie nun springen würden.

    Er würde schweigen und abwarten was geschehen würde, er hatte kein recht jetzt noch ein zu greifen. Seine Gedanken schweiften aber auch ab dabei. Er war froh, wenn sie wieder in Gebiet waren, das sie kannten. Sein Plan war es, nach diesem Sprung tatsächlich zu erde zu fliegen. Dort d er Crew ein paar Tage Verschnaufpause zu geben und sich selber mit seiner Familie ein wenig ruhe zu gönnen. Nicht all zu lange, aber ein paar Tage würde jeder von ihnen gut gebrauchen könne. Die frage war auch wie viel zeit war dann vergangen? Wo genau würden sie landen? Das Wurmloch war unberechenbar und sie wagten einen Sprung ins völlig ungewissen. Eines aber sagten alle Simulationen sie würden gesund hindurch kommen, sonst hätte Hamion das ganze sicher abgebrochen, da war sich Andrew recht sicher.

    Als es dann los ging, sah Andrew gebannt auf den Hauptschirm.


    (253 wörter)

  • Ort des Geschehens: Büro Couns | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft , Hamion Edin , Alejandra Waldez (erwähnt) , Zarah (erwähnt)


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    Gerade als er Marissa antworten und ihr bestätigen wollte, dass er ihre Idee für gut befand, ertönte die Stimme von Hamion im Kommunikator und beorderte sie beide in den Maschinenraum. Ein mulmiges Gefühl manifestierte sich in seiner Magengegend. ### Dann ist es jetzt wohl so weit. ### Auch wenn er bei ihrem kurzen Gespräch vorhin noch etwas mit sich haderte, so wusste er jedoch, dass er jetzt hier gebraucht wurde. Er konnte die ältere Alejandra jetzt nicht alleine lassen, auch wenn sie sich dazu entschieden hatte zu gehen. Er wollte bei ihr sein. Zarah würde schon irgendwie zurechtkommen, sie war stark und tough. Sie hatte sich immer durchgeschlagen und sie würde es auch mit ihrem gemeinsamen Kind schaffen. Und irgendwann würde er zu ihr zurückkehren – irgendwie.

    Nervös blickte er sich um und tippte auf seinen Kommunikator: *** Ian'to an Hamion, wir sind unterwegs! *** Im Hier und Jetzt wurde er allerdings gebraucht. Auch wenn sie sich zum bewussten Sterben entschieden hatte, so musste sie dies nicht alleine tun. Er kannte diese Crew mittlerweile ein wenig und er wusste, dass Marissa und er alles dafür tun würde, sie nicht sterben zu lassen. Und wenn doch, dann würden sie dafür sorgen, dass jemand ihre Hand hielt und sie zumindest keine Schmerzen verspürte.

    Der Vulkanier blickte eindringlich zu Marissa: „Wir brauchen was gegen Strahlenschänden, Alejandra … die … die ältere Ms. Waldez überwacht den Sprung innerhalb des Maschinenkerns. Wir müssen runter und sie unterstützten. Wir dürfen sie jetzt nicht alleine lassen, auch wenn sie ihren Tod frei gewählt hat. Ich erkläre es Ihnen auf dem Weg zum Maschinenraum, Ms. Bancroft“ Ihm stiegen Tränen in die Augen, er kannte sie nun jetzt schon so lange. Sie hatten oftmals gestritten, aber auch sehr viele innige Gespräche miteinander geführt und wurde in Diskussionen verwickelt, die man sich nicht einmal erdenken konnte. Ian’to wollte sie nicht verlieren.



    [310 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: Brücke, MR

    Beteiligte Personen: Edin, Malone, Ian'To, Bancroft ( alle erwähnt)


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    Maschinenraum


    Die alte Alejandra drapierte ihren Cocktail entsprechend in Sichtweite und winkte den Leuten (Bancroft, Ian'To) außerhalb des Kerns fröhlich und mit einem Lächeln zu. Sie war mit sich vollkommen im Reinen bei dieser letzten Aufgabe. Das Schirmchen im Cocktail war rosa, der Strohhalm gelb. Und um den Rand herum gab es eine Zuckerkruste.




    Brücke


    Ganz im Gegensatz zu ihrer jüngeren Version auf der Brücke. Diese Alejandra war angespannt bis ultimo.

    Als Edin den gelben Alarm ausrief und Befehl gab, den Ausstoß zu initiieren zuckte die Brücken-Alejandra sichtlich zusammen. Ihre Hand zitterte, als sie sie zu dem virtuellen Regler hinüberhob, um den Befehl einzuleiten. Tränen schossen ihr in die schreckgeweiteten Augen und ihr war gefühlt unendlich kalt, als sie den Finger über das Display führte. Sie hatte das Gefühl, gleich zusammenzubrechen. Mit eiserner Disziplin versuchte sie nicht daran zu denken, was sie sich antun würde. Wie in einem Film starrte sie ihre Hand an, die den Regler nach oben schob.

    ***Ausstoß iniziiert***, meldete sie mit bebender und hörbar rauer Stimme über Kom, so dass sowohl die Brückenoffiziere als auch die alte Alejandra und die MR Crew es mitbekam.





    Maschinenraum


    "Braves Kind", murmelte die alte Alejandra und schob sich zu den DeLaCroix-Invertern, wo es in den Simulationen immer die Probleme gegeben hatte, dass sie aus der Spur geraten waren. Dieser befand sich außerhalb der Sichtscheibe des MR, was ganz gut so war.


    Im MR wurde es geschäftig, als die junge Alejandra den Sprung einleitete. Die Techniker des Schiffes wuselten herum, während die alte Alejandra via KOM Anweisungen erteilte und Statusmeldungen entgegennahm, bis es innerhalb des Maschinenkerns so laut wurde, dass eine einwandfreie Kommunikation nicht mehr möglich war. Ein Gerät an Alejandras Hüfte begann panisch zu piepen. Sie stellte es ab. Sie wusste auch so, dass dies das Signal war, dass das Strahlungslevel über den Grenzwert hinaus gestiegen war und der Schutzanzug dem nichts mehr entgegensetzen konnte. Noch spürte sie nichts von der Strahlung, aber das würde nicht so bleiben.





    Brücke


    Plötzlich fiel die Energie ab, auf der Brücke war ein kurzes Flackern der Brückenbeleuchtung zu sehen.

    "Energieabfall! Rekonfiguriere die Parameter!", bellte Alejandra wie in Trance. Kalter Schweiß lief ihr den Rücken hinunter, aber die nahm es gar nicht wahr. Wenn jetzt etwas schief ging, würden alle an Bord sterben, schoss es ihr durch den Kopf.

    "Sir, die DeLaCroix- Inverter versagen, wir haben noch maximal drei Minuten, bevor das Schiff in der Mitte zerrissen wird aufgrund der entstehenden Scherkräfte!", informierte sie die Kommandooffiziere.


    Maschinenraum


    Im Maschinenkern sah die alte Alejandra das, was die junge Alejandra zu diesem Zeitpunkt an Edin und Malone weitergab. Sie schritt zur Tat. Genau deshalb war sie hier. Mit einem technischen Instrument konnte sie die Verschiebung messen, die die Inverter erlitten hatten. Sie legte es beiseite. Es würde ein akustisches Signal von sich geben, wenn sie sie wieder in die richtige Position gedrückt hatte.

    Aber das war gar nicht so leicht. Immerhin steckte sie in diesem Strahlenschutzanzug. Und es war unangenehm heiß da drin. Ihre Finger fühlten sich an wie dicke Würste. Vor allem ihre verbrannte und verkrüppelte Hand wurde langsam taub. Eine Erscheinung der Verstrahlung, die sie da bereits spürte. Die Zeit lief.

    Sie stellte sich in Position und bearbeitete den ersten Inhektor. Mit ein wenig Nachdruck ihrerseits veränderte das Teil seine Position. Sie machte weiter, bis ein Piepton erschallte.

    ***Der erste sitzt wieder. Die anderen beiden gehe ich jetzt an**** meldete die alte Alejandra nach oben. Sie sah zu ihrem Cocktail hinüber, dann wieder vor sich. Mitlerweile ging das Atmen schwerer. Und Alejandra fühlte, wie ihr Blut aus der Nase rann.

    Die Zeit wurde knapp. Sie versuchte, auch den zweiten und dritten DeLaCroix Inverter wieder in die richtige Position zu rücken, aber sie rutschte mit den klobigen Handschuhen immer wieder davon ab. Außerdem schwanden zunehmend ihre Kräfte. Sie war müde. Ihr wurde auch noch schlecht und der Maschinenkern begann sich um sie zu drehen. Sie rutschte ab und fand sich vor dem Injektor auf dem Boden wieder.

    Wie viel Zeit war vergangen?

    Wie schön wäre es, jetzt einfach die Augen zu schließen und einzuschlafen.

    Aber sie hatte ihren Cocktail noch nicht getrunken! Ihren leckeren, süßen Cocktail!

    Alejandra war nicht blöd. Natürlich ging es hier nicht um einen Cocktail. Sie hatte ihn als Bezugspunkt mitgenommen. Und so wie es aussah, war das eine gute Entscheidung gewesen.

    Bevor das Trinken nicht erledigt war, würde sie nichts anderes tun als das, wozu sie hier war. Danach kam die Ruhe.

    Alejandra rappelte sich unter sichtlicher Mühe wieder auf.Mit dem Anzug würde sie nichts mehr ausrichten können.

    Die Zeit lief ab.

    Allerdings würde sie dann binnen Sekunden der tödlichen Straglung ausgesetzt sein.

    Egal.

    Die Leben aller standen auf dem Spiel...

    Kurz entschlossen zog sie den Helm ab und streifte sich den Anzug von den Armen. Jetzt hatte sie mehr Bewegungsfreiheit. Sie stürzte zu den verbliebenen Invertern und presste sich mit aller Kraft gegen das technische Teil, um seine Position zu verändern. Ihr schwirrte zunehmend der Kopf, stechende Schmerzen durchfuhren ihre Stirn, aber auch an den Gelenken und an der Hautoberfläche, die durch den direkten Kontakt mit der Strahlung gerötet war und bereits begann, Blasen zu werfen. Mit den Augen auf den Cocltail fixiert, drückte sie zu. Es kam ihr vor, wie wenn sie in Butter drückte. Ihre Sinne schwanden zunehmend. Vor ihren Augen tanzten bunte Sternchen.

    Waren die echt?

    Das sah so schön aus, fast wie Einhornglitzer...

    Gab es das denn?

    Sie konnte es nicht mehr genau sagen. Aber ihr Fixpunkt war echt.

    Das Cocktailglas.

    Sie stellte sich vor, wie er schmecken würde, sobald sie den Strohhalm zwischen den Lippen hätte und daran saugen würde... Und sie würde es erst kriegen, wenn....

    ....es piepte.

    Was es jetzt tat. Aber das hörte sie nur noch sehr dumpf. Aber sie lächelte. Es war geschafft. Der Energiezufluss nahm wieder ein stetes Vibrieren an, so wie es sein sollte.

    Sie fiel auf die Knie und lehnte sich mit dem Rücken gegen das Metall hinter ihr.

    Also wenn sie den Cocktail tatsächlich noch probieren wollte, musste sie sich zu ihm hinüber schleppen. Der wiederum stand aber im Sichtbereich des MR, wo mit Sicherheit Ian'To und Marissa stehen würden. Sie hätte ihnen den Anblick gerne erspart, aber deshalb den Cocktail aufgeben ging mal gar nicht.

    Also kroch sie mehr als dass sie ging hinüber zu ihrem Begehr.





    Brücke


    Die erste Meldung über den DeLaCroix-Injektor quäkte aus dem MR über die Brücke. Fehlten also noch zwei, zählte die junge Alejandra mit. Sie schloss die Augen und wischte sich die Tränen weg. Sie brauchte jetzt ein klares Bild, auch wenn sie kichts tun konnte. Ihre Gedanken waren gerade im MR.

    "Noch 30 Sekunden", murmelte sie leise und sah zu Malone und Edin. Die Luft auf der Brücke konnte man förmlich schneiden.

    Dann summte ihre Konsole und lenkte ihre Aufmerksamkeit auf die Anzeige.

    "Energie wieder voll da, sie hat es geschafft!", jubelte sie dann, ohne in dem Moment darüber nachzudenken, was das für die alte Alejandra da unten bedeutete. Sie selbst war gerade einfach nur froh, noch am leben zu sein.

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen:@alle


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    Es war also nun soweit. Die Anspannung in Hamion wuchs ins unermessliche. Wie sollte er damit umgehen, wie sollte er es den anderen erklären? Bis auf Robert und einer der Ärzte wussten nur wenige welches Opfer die ältere Alejandra für sie alle brachte.


    Als die Meldung über die ausgefallenen DeLaCroix-Injektoren kam und das Licht flackerte spannte sich sein ganzer Körper an und es kamen ihm Zweifel, war es richtig was er tat? Hätte er es verhindern können? Hätte er nicht dort stehen müssen? Es war nun keine Zeit darüber nachzudenken!


    Kaum waren die Injektoren wieder ausgerichtet sah er auf die kleine Konsole am Stuhl und sagte laut "Steuermann verlassen sie das Wurmloch in 5,4,3,2,1!" Kaum hatte er es ausgesprochen war die Perception wieder im normalen Raum, doch nicht da wo sie sein sollte.


    "Commander Malone, wir sind durch die Passage, kümmern sie sich bitte vorerst um alles weitere." ***Edin an Transporterraum, Ort zu Ort Transport von mir und Miss Waldez in den MR, direkt vor das Kraftfeld des Computerkerns! Energie!***


    Und schon verschwanden beide, er sah die ältere Version von Alejandra "Doktor, können sie etwas tun?"

  • Ort des Geschehens: Perception

    Beteiligte Personen: Ian'to, Alejandra Waldez (erwähnt)


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    Sie sah den Counselor abwartend an und als der Ruf ertönte, zog sie die Luft tief ein. „Wir müssen schnell noch zur Krankenstation!“ Seine Worte beunruhigten sie ein wenig. Die Tatsache das sie in seinen Augen Tränen sehen konnte, versetzte sie ein klein wenig in Panik, doch noch befand sie sich im Arbeitsmodus. Auf der Krankenstation angekommen fackelte sie nicht lange und suchte alles zusammen, was sie jetzt im Maschinenraum benötigte. Sie drückte Ian´to eine kleine Tasche in die Hand und deckte sich selbst mit dem Rest ein. „Fertig, jetzt sollten wir uns beeilen“ sprach sie hastig und rannte auch schon los. Der Turbolift war nicht weit und so erreichten sie recht schnell das Maschinendeck. Während des laufens sah sie immer wieder besorgt zu Ian`to rüber, der sich wohl recht tapfer hielt. Als sich die Türen des Maschinenraums öffneten, konnten sie die alte Alejandra schon winken sehen.


    (147 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Büro Couns --> Krankenstation --> Maschinenraum | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Hamion Edin , Alejandra Waldez , Marissa Bancroft  


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    Als Marissa und Ian’to im Maschinenraum ankamen, waren Hamion und das jüngere Ich von Alejandra schon vor Ort. Er musste sie nicht ansehen, um zu wissen, welcher Schmerz sie ereilte, als sie ihr älteres Pendant sah. Obwohl ihre Hände bereits mit Blasen überzogen waren und Blut aus ihrer Nase strömte, stand sie immer noch halbwegs aufrecht mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Dennoch sah man ihr die Schmerzen an. Der Vulkanier blickte in die Runde: „Was steht ihr hier rum? Wir müssen sie da raus holen! Jetzt!!!“ Er wollte seiner Aussage nur ein wenig Nachdruck verleihen, schoss aber übers Ziel hinaus und brachte seine Worte schnaubend und wütend hervor. „Wir hätten das nicht zulassen dürfen, es hätte eine andere Lösung gefunden werden müssen.“ Das Kraftfeld war immer noch aktiv und hinter diesem konnte man erkennen, wie schwer es ihr viel, sich auf den Beinen zu halten. Ihm waren ebenfalls die Blicke, die beide Frauen untereinander austauschten nicht entgangene. Da war Trauer und Wut und vor allem Schmerz. Schmerz darüber, dass sie nun in einer Situation steckten, in der sie einer Person erlaubt hatten sich selbst hinzurichten. Ob frei gewählt oder nicht, es fühlte sich falsch an sie gehen zu lassen. Es fühlte sich falsch an, hier zu stehen und einem Menschen in die Augen zu blicken, der sterben würde.

    Seine Tränen unterdrückend sagte er leise: „Der Sprung ist vorbei, richtig? Die Strahlungswerte sind wieder auf einem normalen Niveau. Dann sollten wir das Kraftfeld ausschalten und ihr helfen. Wir können sie verdammt nochmal nicht alleine dort drinnen sterben lassen.“ Hamion wusste, wie er es meinte, auch wenn ihn gerade seine Gefühle übermannten und er ungehalten wurde.



    [276 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: MR - Computerkern

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez Marissa Bancroft Ian'to  


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    Kaum hatte er die Ärztin angesprochen sagte Ian etwas, doch es brauchte einige Sekunden bis das Gesprochene bei ihm ankam. Sein Blick hing weiter auf Alejandra und er lächelte ihr zu, warum lächelte er denn? Er wollte ihr zeigen das sie es geschafft hatte "Wir sind durch Alejandra, wir haben es geschafft. Wir sind wieder in unserer Zeit!. Das hast du gut gemacht!"


    Er deutet auf den Drink "den hast du dir jetzt redlich verdient" Er versuchte stärke zu zeigen, ihr damit Halt zu geben und flüsterte zu Ian "wir können das Kraftfeld noch nicht direkt abschalten, die Strahlenwerte sind noch zu hoch, es braucht 10 Minuten bis die Umweltsysteme alles restlos entfernt haben." er machte eine Pause und seufste leicht als er Ian´s Vorwurf hörte. Er alleine hatte abschließend die Entscheidung getroffen das Alejandra ihren Plan in die Tat umsetzen durfte. Die letzten Stunden vor dem Sprung hatte er mit allen möglichen Abteilungen gesprochen um eine andere Lösung für das Problem zu finden, aber niemand konnte ihm eine alternative Lösung anbieten, alle sind zum selben Schluss gekommen. Es entwickelte sich in der Zeit ein enormer Respekt vor Alejandra, die nicht nur Fachlich vor allen anderen wusste was los war, sondern die mit den Konsequenzen so umging wie sie es tat.


    Er hoffte jetzt das Marissa ihr zumindest die Schmerzen nehmen konnte, an ihrem Ableben würde niemand etwas ändern können.

  • Ort des Geschehens: MR

    Beteiligte Personen: Edin, Bancroft, Ian'To


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    Alejandra wollte nicht in den MR! Sie wollte nicht sehen, was ihre Bedienung des Panels angerichtet hatte.

    Mit schreckgeweiteten Augen wollte sie das verhindern und gestikulierte entsprechend, aber es war zu spät. Edin hatte nach dem Sprung einen sofortigen Ort-zu-Ort Transfer befohlen. Alejandra materialisierte noch im Luftholen im Maschinenraum. Ian'To und Bancroft waren schon vor Ort.

    Alejandra stolperte einen Schritt nach vorn, unschlüssig und völlig mit der Situation überfordert.

    "Ich kann hier nicht sein! Ich muss von hier weg!" Ihre Stimme überschlug sich dabei.


    Die alte Alejandra hingegen hatte es geschafft, ihr Glas in die Hand zu nehmen. Sie lächelte und prostete den Außenstehenden damit zu, ehe sie mit geschlossenen Augen einen Schluck davon nahm, wie Hamion es sagte.

    Erst dann begann sie zu sprechen.

    "Eile mit Weile, Ian'To. Es war nicht nur Hamions Entscheidung, sondern auch mein Wunsch, das hier zu tun, also keine Vorwürfe bitte.

    Und, Das Wohl vieler geht über das Wohl eines Einzelnen, ich glaube, sie kennen dieses vulkanische Sprichwort."

    Sie versuchte ein schmunzeln und versuchte auch, die Schmerzen, die sie hatte, nicht zu zeigen.

    "Außerdem sterbe ich nicht wirklich. Ich stehe doch gesund und munter neben ihnen da draußen und fange gerade an zu hyperventilieren. Ein Teil meiner Erinnerungen wird also in absehbarer Zeit gehen, der Rest verbleibt, sogar jung und knackig zugleich."

    Sie sog noch einmal an dem Cocktail.

    "Der ist wirklich gut. Ich werde ihn wohl Jandras Jet Beam to Heaven nennen."

    Sie drehte das Glas in der Hand.

    "Das ist ein Moment zum feiern und nicht zum Trübsal blasen! Replizieren sie sich alle auch einen. Und dann stoßen wir gemeinsam darauf an."

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez , Hamion Edin , Marissa Bancroft  


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    Er glaubte nicht, was er da hörte. Das war so unglaublich typisch für Alejandra. Die Situation herunter spielen, dem Tod grinsend gegenüberstehen, sich als „Heldin“ feiern zu lassen und dann mit einem großen Knall abtreten. Beinahe wütend stand er vor dem Kraftfeld und sah sie an: „Das ist richtig, es gibt da aber auch ein wunderbares Zitat von George Bernard Shaw.“ Immer noch funkelte er sie an. Nicht respektlos, dass würde er sich niemals wagen, aber dennoch schockiert, dass sie das alles hier einfach überspielen wollte. „Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast. Denken Sie mal drüber nach!“

    Immer noch lächelte sie und schien keinerlei Angst zu verspüren. Er nahm zumindest nichts dergleichen war. Die ältere Alejandra konnte stolz auf ihre Leistung sein, darüber mussten sie nicht diskutieren. Aber so ein Vorhaben nicht psychologisch und medizinisch unterstützend abklären zu lassen, dass ging nicht.


    Der Vulkanier sah zu ihrem jüngeren Ich, die perplex und vollkommen brüskiert da stand und schwer atmete. Seine Worte richteten sich leise an Hamion: „Du weißt, dass ich es nicht böse meine und ich dir immer loyal gegenüberstehen werde, aber darüber reden wir noch. Ihr könnt nicht so einen Schritt planen, ohne psychologische Unterstützung.“ Kopfschüttelnd nahm er die jüngere Alejandra in seine Arme und sagte beruhigend: „Lassen Sie uns 5 Minuten vor die Türe gehen.“ Ohne ihre Antwort abzuwarten, zog er sie sanft mit sich, stellte sie draußen an die gegenüberliegende Wand und ging noch einmal kurz zurück: „Wir kommen gleich wieder. Und ihr holt sie da raus. Und zwar sofort!“

    Danach schlossen sich die Türen des Maschinenraums und er widmete sich der verstörten Wissenschaftlerin: „Wir versuchen uns jetzt zu beruhigen. Sie hören nur auf meine Stimme und wir atmen gleichmäßig ein … und aus … und ein … und aus!“ Dies wiederholte er mehrere Male, bis sich ihr Brustkorb wieder regelmäßig hob und senkte und sie nicht mehr den Anschein machte, in eine Panikattacke zu verfallen.



    [Wörter 332]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: Brücke -> MR

    Beteiligte Personen: Tyr Imset, Sam Maibeck, Alejandra Waldez, Ian´to, Marissa Bancroft


    Es war also vollzogen. Sam, die an der Con saß wendet sich um zu Andrew, während Hamion Breits den Turbolift betritt. Die Junge Offizierin schien wirklich ein wenig nervös zu sein. Doch wusste Andrew, egal was sie nun sagen würde, ihre Schuld war des nicht. Er nickt der Dame zu und tippt sich auf den Kommunikator. ****Malone an Hamion, ich muss sie sprechen. *** sein blick geht zu Tyr.

    „Lt Imset sie haben die Brücke“ damit betritt er den Turbolift und macht sich auf den Weg zum Maschinenraum, dort angekommen hält er sich einen Moment zurück und musste sich sammeln. Dann aber spricht er Hamion an. „Wir sollten an der Seite Sprechen, sir.“ Er wollte das nicht einfach hier frei raus Kundgeben, es hat nicht so funktioniert wie sie es wollten und er bemerkte diese bedrückende Stimmung im Maschinenraum und auch davor. Er wartet auf das nicken von Hamion und tritt zur Seite. Dort spricht er leise, aber ruhig. „Sir, ich… Entschuldigung“ er pausiert kurz, der blick geht zu der älteren Alejandra hinter dem Kraftfeld. „Wir haben den Sprung zwar geschafft, allerdings sind wir immer noch im Deltaquadranten im aktuellen Jahr, aus dem wir kommen. Wir haben den 04.09.2399.“ er sieht wieder Hamion an und hoffte ihn nicht zu sehr zu enttäuschen. Vor allem aber das der Rest um sie herum es nicht direkt mitbekamen, er war sich fast sicher das Hamion dies besser an gerade die alte Alejandra weiter geben konnte als er.


    (244 wörter)

  • Ort des Geschehens: MR

    Beteiligte Personen: Ian'to , Alejandra Waldez , Andrew Malone , Marissa Bancroft  


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    Mit einem leichten Nicken in die Richtung der jüngeren Alejandra lies er sie gehen. Er würde sich später mit Ian auseinandersetzen, der seine Befugnisse falsch deutete. Einem Techniker der direkt das Kraftfeld ausstellen wollte sagte er "Befehl zurück, wir können das Kraftfeld erst in 8 Minuten abstellen, ansonsten werden wir alle verstrahlt werden"


    Dann lächelte er der älteren Version von Alejandra zu "er ist jung hm? Den Drink werden wir unter der Bezeichnung in die Datenbank einpflegen und ich kann mir vorstellen dass es ihn ab heute Abend auch in der Messe geben wird" Er lächelte als jemand ihn einen Drink reichte.


    Als Andrew auf ihn zu kam und beugte sich zu ihm, so das sie nicht direkt zu hören waren. "das ist gut, die Zeit war unser wichtigstes Problem. Ich nehme an das Transwarp nicht zur Verfügung steht? In dem Fall senden sie eine Nachricht direkt ans HQ und lassen sie Kurs nach neu Talax setzen, Botschafter Neelix kann deutlich schneller kommunizieren als wir derzeit."

  • Ort des Geschehens: Im bzw. vor dem MR

    Beteiligte Personen: Edin, Ian'To, Bancroft, Malone


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    "Cheers", sagte Alejandra gen Hamion. Es war gut so. Sie wollte leise gehen und sie hatte das gedurft. Dafür war sie Hanion sehr dankbar. Manchmal musste man als KO Entscheidungen treffen, die unpopulär waren und die nicht jeder verstehen konnte. Sie hoffte, dass Hamion nicht deswegen jetzt Schwierigkeiten bekam.

    Dass ihr jüngeres Ich so aufgelöst von all dem hier war, war nicht abzusehen gewesen und es tat ihr ein wenig leid. Aber vielleicht kam das ja noch, wenn sie das alles mit der Zeit verdaut hatte.

    In all den Jahren hatte sich die alte Alejandra ein dickes Fell zugelegt. Sie hatte sich verrechnet und gedacht, dass die junge Alejandra das auch hatte und von dem Ganzen profitieren konnte.


    Die junge Alejandra stand mit Ian'To draußen und hielt sich an dem Vulkanier fest.

    "Danke", murmelte sie und passte sich an seine Atemübungen mit der Zeit an.

    "Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich davon nichts gewusst habe. Sie meinte, dass ich stark genug wäre, das durchzuziehen, so wie sie. Sie hat es getan. Aber das kann ich offensichtlich nicht....", murmelte sie leise, immer wieder durchsetzt mit Schluchzern.

    "Ich habe....mein selbst umgebracht? Das klingt irgendwie völlig verrückt, nicht wahr?" Sie sah den Vulkanier mit großen Augen an.

    "Ich frage mich gerade die ganze Zeit: Hätte es einen Unterschied gemacht, wenn das Ergebnis erfolgreich gewesen wäre? Und das Schlimme ist, ich würde mit Ja antworten. Es hätte einen Unterschied gemacht." Sie schloss die Augen, die tränennass waren. "Ich weiß einfach nicht mehr, was ich denken soll. Oder wie ich mich verhalten soll. Ich kann sie noch nicht mal ansehen! Es zeigt mein eigenes Versagen", heulte sie auf."Vielleicht ende ich einmal genauso. Verdient hätte ich das wohl."

  • Ort des Geschehens: vor dem Maschinenraum | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez , Hamion Edin (erwähnt)


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    Ian’to deutete seine Befugnisse nicht falsch, ihm war durchaus klar, was er durfte und wo er sich grundlegend zurückhalten musste. Dennoch konnte er nicht dulden, dass so ein Schritt ohne die Betreuung eines Counselors gemacht wurde. Auch wenn es aus rein wissenschaftlicher und technischer Sicht keine andere Lösung gab, so hätte er dennoch für „Schadensbegrenzung“ sorgen können. Das Ergebnis dieses Schritts stand nun hyperventilierend und weinend vor ihm. Er würde sich bei Hamion entschuldigen müssen und das wollte er auch, dennoch musste seinem Freund klar werden, dass er die medizinische und psychologische Seite nicht hätte außer Acht lassen dürfen.

    Er sah Alejandra an, legte ihr vorsichtig eine Hand auf ihre Wange und wischte die Tränen weg, die aus ihren Augen traten. „Sehen Sie mich an, Ms. Waldez.“ Er gab ihr kurz einen Augenblick, doch sie ließ ihren Blick gesenkt. Nun führte er auch seine andere Hand zu ihrer Wange und machte ihr unter leichtem Druck deutlich, dass sie ihn ansehen sollte. Ihre Blicke trafen sich und der Vulkanier erkannte eine vollkommen fassungslose, verängstigte und schockierte Seele. „Ich wünschte Sie wären zu mir gekommen, vielleicht hätten wir es alle zusammen etwas leichter machen können“, er brach kurz ab und schnaufte leise, „… manchmal muss man erkennen, dass man jemanden gehen lassen muss. Und dieser Schritt ist kein einfacher. Ihr älteres Ich, hat sich dazu freiwillig entschieden, weil sie es wollte, auch wenn uns diese Entscheidung treffen mag. Sie haben richtig gehandelt und sich als Offizierin der Sternenflotte vorbildlich verhalten. Sie sind nicht schuld an ihrem drohenden Ableben, auch wenn Sie mir das vermutlich jetzt nicht glauben wollen.“


    Er hielt inne und machte eine Pause, damit sie sich beruhigen und seine Worte auf sie wirken konnten. Ihm gefiel diese Situation genauso wenig und innerlich zerriss es ihm da Herz, doch er musste jetzt stark sein und durfte keine Schwäche zeigen. Er war Counselor und somit für alle da, auch wenn ihn die Situation mehr mitnahm, als er gerade zeigen wollte und konnte. „Manchmal kann das Leben sehr ungerecht sein. Manchmal verliert man jemanden, den man in sein Herz geschlossen hat und das ist einer der schwersten Momente, die man bewältigen muss. Ich kann Ihre Vorwürfe gegen sich selber verstehen, aber dennoch muss ich Ihnen vor Augen führen, dass Sie an Alejandra’s Entscheidung keine Schuld tragen. Sie hat ihr Lebensende bewusst gewählt und vermutlich dachte sie auch, dass Sie besser damit zurechtkommen würden und dass es sie nicht so belastet. Sie haben nicht versagt, Ms. Waldez, Sie haben das getan, was jeder andere in Ihrer Situation getan hätte, Sie haben Ihren Dienst ausgeführt und dabei eine Entscheidung unterstützt, so wie es gewollt und gefordert wurde.“ Behutsam nahm er sie in den Arm und ließ sie für einige Sekunden nicht los. Leise flüsterte leise: „Ich habe Sie als eine sehr starke, selbstkritische und mutige Frau kennengelernt, lassen Sie nicht zu, dass Ihnen das genommen wird. Was hier passiert ist schlimm und wenn Sie wüssten, wie es in mir aussieht, dann wüssten sie, wie sehr mich dieser Verlust ebenfalls schockiert, aber Sie sind nicht alleine. Wir sind bei Ihnen und Sie schaffen das.“ Langsam ließ er sie los und sah sie an: „Wir haben jetzt 2 Möglichkeiten. Wenn Sie mir sagen, dass Sie dort nicht mehr rein möchten, dann brauchen Sie das auch nicht. Es wird Ihnen niemand böse darüber sein und jeder wird Ihre Entscheidung akzeptieren. Wenn Sie sich dazu entschließen, sich bei Ihrem älteren Ich zu verabschieden, dann machen wir das zusammen. Ich bin an Ihrer Seite, ich lasse Sie nicht alleine und ganz egal, wie Sie sich entscheiden, wir stehen das alle gemeinsam durch.“



    [601 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens:MR -> BR

    Beteiligte Personen:Alejandra, Ian´To, Hamion, Tyr

    Andrew starrt zu der alten Alejandra die mit dem Tod ringte und dennoch zu Scherzen aufgelegt war. Er seufzt leise, er würde hamion keinen Vorwurf machen. Er hatte geahnt das Hamion ihm etwas verschwieg, aber er hatte all das zugelassen. War es falsch? Hätte er eingreifen müssen? Es sah aber alles danach aus als wenn die Alejandra im Kraftfeld ganz genau gewusst hatte was auf sie zukommt. Andrew versucht bei dem Gespräch mit Hamion zu bleiben, doch schweifen die Gedanken immer wieder ab. Dennoch nickt er sachte und atmet tief durch. „Natürlich, Sir.“ es schnürte ihm ein wenig den Hals zu und er griff sich an den Kragen, um daran entlang zu fahren und dann wendet er den Blick ab. „Ich veranlasse das eintragen in die Datenbank und einen Umtrunk im Casino.“ Er sieht zu Alejandra und tritt näher an das Kraftfeld heran. „Ich danke dir und ich bedauere zu tiefst das wir niemals so viel miteinander reden konnten wie mein altes Ego es sicher mit dir tat.“ Er seufzt schwer und lächelt dann. Andrew empfand es für richtig sie zu Duzen und nicht mit einem Sie an zu sprechen, es fühlte sich für ihn richtig an dies zu tun, um diesen Moment nicht grauenhaft steif und unwirklich dienstlich zu gestalten. „Ich danke dir für die Erinnerung, die du Zaiben gegeben hast.“ Damit wendet er sich ab nickt Hamion noch einmal zu und begibt sich heraus.

    Gerade als er rauskommt und an beiden anderen vorbei gehen will hört er die letzten Worte der jungen Frau und blieb stehen. Er legt ihr eine hand auf die Schulter und schüttelt den Kopf. „Kein versagen, stärke und kraft sind ganz tief darin. Es ist ein Schmaler grad zwischen Erfolg und versagen. Aber ich bin mir sicher irgendwann werden auch sie sehen, dass sie Erfolg haben und kaum versagen.“ Er sieht Ian´to an und lächelt kurz einen Moment. „Es wird einen Umtrunk geben 15 Hundert in der Offiziersmesse. Ich hoffe sie werden anwesend sein. Vielleicht können sie uns auch etwas über Sie erzählen.“ Damit nickt er sachte und geht den Gang weiter entlang bis zu einem der Turbolifts, er begibt sich direkt in den Bereitschaftsraum ohne weitere Umwege um eine Nachricht zu verfassen an das Oberkommando. Aber als aller erstes repliziert er sich einen heißen Kaffee und setzt sich angekommen am Schreibtisch auch hin. Die Nasse dreht er einen Moment in den Händen dann nippt er daran und beginnt die Nachricht an das Oberkommando auf zu nehmen, beim rausschicken bekommt er allerdings die Meldung das diese Nachricht nicht durchging. Er seufzt leise und öffnet die Kommunikation zu Tyr. *** Malone an Imset, setzten sie Kurs auf Talax und Informieren sie Botschafter Neelix über unsere Ankunft.


    (451 wörter)

  • Ort des Geschehens: Mr, und davor

    Beteiligte Personen: Edin (erwähnt) Bancroft (erwähnt) Ian‘To, Malone(erwähnt)

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    Die alte Alejandra nickte Malone nur zu. Zu mehr was sie nicht mehr fähig. Selbst das Halten des Glases war mittlerweile unheimlich anstrengend geworden, weil ihr Körper langsam seine Funktionen einstellte. Daher versuchte sie es abzusetzen, aber es fiel dabei um.

    Nun, das spielte wohl keine große Rolle mehr. Sie wollte nur noch schlafen. Sie war müde, und es war sogar anstrengend, die Augenlider offen zu halten. Aber warum sollte sie das noch versuchen? Dazu gab es doch keinen Grund. Es war an der Zeit, zu gehen.

    Unendliche Ruhe.

    Kurz bevor Alejandra ihren letzten Atemzug tat, lächelte sie noch einmal. Ihre Zeit hier war vorbei.

    Die junge Alejandra sah den Vulkanier erschrocken an, als er ihr diese zwei Möglichkeiten vorschlug und Malone mit ihr sprach. Sie wusste nicht recht, was sie darauf antworten sollte, also unterließ sie es. Als Malone dann weitergegangen war, beantwortete sie Ian‘Tos Möglichkeiten.

    „Ich kann nicht zurückgehen. Dieses Bild würde mich selbst in meinen Träumen verfolgen. Das will ich nicht. Aber sie können. Sie kennen sie länger als ich. Ich....warte hier solange“, sagte sie leise.

  • Ort des Geschehens: vor dem Maschinenraum --> Maschinenraum --> vor dem Maschinenraum --> vor dem Quartier der WO | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez , Hamion Edin , Marissa Bancroft , Andrew Malone


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    Ian’to sah seinen Captain an, nickte und flüsterte: „Es wäre mir eine Ehre. Wir werden da sein, Sir!“ Dann widmete er sich wieder Alejandra. Er sah ihren Schmerz, ihre Verzweiflung, die Wut und die Trauer, die sich in ihrer Seele manifestierten. Er sah in ihre Augen und konnte ihr Leiden mit einem einzigen Blick erkennen. Ihre Worte drangen an sein Ohr und er nickte: „Ich kann Sie verstehen und ich verspreche Ihnen, ich bin gleich wieder da. Wenn Sie merken, dass Sie anfangen zu hyperventilieren, dann führen Sie die Atemübungen von eben aus. Nicht weglaufen, Ms. Waldez!“ Der Vulkanier sah sie nicken, drehte sich um und ging durch die Tür des Maschinenraums. Er schloss kurz die Augen und holte tief Luft. Marissa und Hamion standen immer noch vor dem Kraftfeld.


    Und dann sah er sie. Alejandra – lächelnd, mit einem halbverschütteten Cocktailsglas in der Hand, angelehnt an eine hinter ihr befindliche Wand und geschlossenen Augen. Dieser Anblick brannte sich in seine Seele und zerriss ihm innerlich das Herz. So viele Male hatte er mit ihr diskutiert über alle wissenschaftlichen Themen, die ihnen in den Sinn kamen und immer hatte sie das letzte Wort. Immer war sie es, die seine logischste Argumentation in ihren Fundamenten zerschoss und meist noch mit einem breiten und hämischen Grinsen im Gesicht. Genauso kannte man und mochte man sie. Über die Jahre hinweg hatte sie sich immer weiter zurückgezogen und erst jetzt bemerkte er, wie einsam sie gewesen sein musste. Tränen stiegen in seine Augen, als er ihren geschundenen Körper dort sah.

    Ian’to trat zwischen Hamion und Marissa und blickte seinen besten Freund an. Vorsichtig legte er ihm eine Hand auf die Schulter und drückte leichte zu: „Sie wird mir fehlen.“ Obwohl er versuchte seine Tränen zu unterdrücken, so konnte er nicht verhindern, dass eben genau diese sich einen stillen Weg über seine Wangen bahnten. Sein Blick viel auf Marissa, der er ebenfalls zunickte. Behutsam ließ der Vulkanier seinen besten Freund los, kniete sich hin und formte mit seiner Hand den vulkanischen Gruß. Er wusste nicht, wie viel sie noch hörte oder mitbekam und hoffte inständig, dass seine Worte noch zu ihr durchdrangen: „Ma’toi qual ri shat! Es war mir eine Ehre, meine Freundin!“ Seine Worte sprach er leise aus, die aber gerade noch so laut waren, dass sie gehört werden konnten. Einige Minuten verweilte er in dieser Position, bis er sich erhob und die Tränen wegwischte. Mit gesenktem Kopf nahm er Abstand von Hamion und Marissa und ließ seinen Blick noch einmal auf den leblosen Körper von der älteren Alejandra wandern. „Ms. Bancroft“, sprach er die Ärztin leise an und nickte, „Hamion … wir … wir sehen uns später. Tut mir leid, ich … ich muss mich um Ms. Waldez kümmern.“


    Ian’to seufzte, straffte seine Uniform und verließ den Maschinenraum. Die junge Alejandra stand immer noch an der Wand und starrte ins Leere. Sachte nahm er sie in den Arm und ging mit ihr in Richtung des Turbolift. „Ich bringe Sie in Ihr Quartier, für heute und die nächsten 4 Tage sind Sie dienstuntauglich. Keine Widerrede, Sie sind persönlich kompromittiert, auf Ihren Schultern hängt eine schwere Last und das, was Sie heute durchmachen mussten, kann man nicht einfach abtun. Sie brauchen eine Pause. Ich werde Ms. Bancroft später noch darum bitten, dass Sie Ihnen ein Beruhigungsmittel zur Verfügung stellt … für den Notfall.“

    Gemeinsam stiegen sie in den Turbolift und ließen sich zum gewünschten Deck bringen. Immer noch hielt sie der Vulkanier im Arm und traute sich nicht, sie auch nur im Ansatz loszulassen. „Wir replizieren Ihnen jetzt einen Tee. Wenn Sie darüber sprechen möchten … bin ich jederzeit für Sie da. Sie müssen da nicht alle durch, Ms. Waldez. Und wenn Sie das möchten, dann bleibe ich auch gerne bei Ihnen.“ Kurze Zeit später standen sie vor ihrem Quartier.



    [634 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: MR--> Quartier der WO

    Beteiligte Personen: Ian'To


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    Alejandra ging wie in Trance mit. Sie war definitiv persönlich kompromittiert. Aber 4 Tage?

    "Ich bin mir nicht sicher, ob wir die Situation soweit schon überstanden haben, Counselor. Ich meine, ich muss noch die Daten überprüfen und...und..naja, für Trauer ist auch später noch Zeit. Die Lebenden sollten wichtiger sein." Die Vorstellung, vier Tage in ihrem Quartier zu hocken und nichts zu tun zu haben war...beängstigend.

    A propos Quartier. Darin sah es mehr als unordentlich aus! Ihr schoss das Blut ins Gesicht. Da konnte sie definitiv niemanden mit hinein nehmen!

    Als sie vor ihrer Tür standen und diese aufging, schnellte Alejandra kurz vor und stellte sich mehr oder weniger quer vor die Quartierstür, um Ian'To am Eintreten zu hindern. Dahinter war allerdings das Chaos schon zu erspähen. Sägespähne und Klamotten waren quer über den Boden verteilt. Hier und da lag ein unfertiges Werkstück dazwischen.

    "Ähm, ich kann sie da nicht mit hineinnehmen. Das ist....*ein Blick über die eigene Schulter werfend*....unmöglich", faselte sie einfach los und wunderte sich parallel über sich selbst. Natürlich war es hochgradig peinlich wie ihr Quartier aussah. Allerdings hatte sie gerade anderes hinter sich als die Sorge bezüglich der Ordnung in ihrem Quartier? Ian'To musste sie ja für besonders dämlich halten.