Missionsleben I: 912001,17 "Initium novum - (Neubeginn)"

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit:1238 Uhr ff


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    Junia hatte sich bereits wieder auf den Stuhl des Kommandanten gesetzt und hörte ihrer leitenden Wissenschaftsoffizierin zu. Allerdings schaute sie nur am Anfang zu Soleta hin, denn es traf sie doch härter als sie zu zeigen bereit gewesen war, das es auf dem Schiff evtl zu Verlusten gekommen war. Es war ihr erstes Kommando, erst seit ein paar Tagen und schon hatte sie Verluste zu beklagen. Doch sie wusste auch das es all den Familien in ihrem Universum schlechter ging, denn sie alle hatten ein Teil ihrer Familie verloren, zumindest mussten sie es annehmen.


    Als die Trill ihren Blick von Soleta löste schaute sie jeden Offizier an, in jedem von Ihnen erkannte sie Schmerz, in den einen mehr in den anderen weniger. Auch wenn es bestimmt nicht jeder zugeben würde. Als ihre Wissenschaftlerin dann zu Ende gesprochen hatte wendete sie sich ihr wieder zu. „Danke Commander Soleta. Sie sagen das wir in nächster Zeit nicht mit Warp fliegen können, wie sieht es denn mit einem Schleppmanöver unter Warp aus?“ fragte sie dann.


    Als ehemalige OPS Offizierin wusste sie zwar das es durchaus machbar war, allerdings dann nur mit der Hilfe der Franklin. Sie selber hatte noch nie ein solches Manöver erlebt aber sie hatte in ihrer Ausbildung gelernt das es machbar war und natürlich war es auch nicht ganz ohne Risiko, aber es wäre besser als mit Impuls zur Starbase zu fliegen. „Was das informieren der Crew angeht, da haben sie natürlich recht, das werde ich persönlich übernehmen, ich hatte vor die gesamte Mannschaft in zwei Stunden auf dem Hangardeck zu versammeln um Ihnen diese Nachricht selbst zu eröffnen da es meine Verantwortung ist“ fügte sie dann noch an und schaute immer noch zu Soleta.


    Sie wusste zwar auch das es keine andere Möglichkeit gegeben hatte, da sie es sonst nicht überlebt hätten, allerdings wusste sie auch das einige diese Option bestimmt lieber in Kauf genommen hätten. Dazu war alles unter ihrer Verantwortung passiert, sie hatte den Befehl gegeben, sie hatte den Plan abgesegnet der sie alle hierher brachte. Es war ihr Kommando und sie musste nun mit dieser Entscheidung leben und sich auch den Gefühlen ihrer Mannschaft stellen, ob sie es wollte oder nicht. Denn wenn sie es nicht tun würde, was füreinander Bild würde es auf sie und ihre Kommandofähigkeit werfen? Das wollte und vor allem konnte sie keinem anderen aufbürden. Man sprach in ihrer Kommandoausbildung einmal von der Bürde des Kommando. Damals hatte Junia es noch nicht verstanden, doch jetzt, jetzt hatte sie es verstanden.


    [Wörter: 417]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit:1238 Uhr


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    Nach und Nach kamen die anderen Leute dann ebenfalls in den Konferenzraum und Cameron nahm nun auch auf seinem Platz neben Emily platz und schaute in die Runde. Es dauerte nicht lange und dann kam schon der Captain und dies mit einem neuen Mitglied anscheinend. Bei ihrem weiteren Worten kam er nun aber aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie befanden sich jetzt also in einer anderen Welt. Es gab kein Weg zurück mehr. Cameron konnte dies einfach nicht glauben und auch Soleta schien dies dann alles zu bestätigen. Er ging sich gerade mit seiner Hand durch das Gesicht und überlegte sich jetzt schon wie er es den Leuten mitteilen sollte.

    Dann schaute er neben sich zu Emily und bemerkte dass sie es ausgesprochen hatte was die anderen anscheinend alle nur dachten. Er legte eine Hand auf ihre Schulter und wollte ihr damit nur zeigen, dass sie nicht alleine war und irgendwie trösten. Vielleicht sollte er gleich mal mit ihr reden. Wenigstens hatte er ein Problem dann weniger als der Captain meinte, dass er die anderen informieren wollte. So musste er dies wenigstens nicht machen obwohl er es natürlich auch gemacht hätte. Die Frage war jetzt was sie als nächstes machen sollten wenn sie in einer anderen Welt waren. Konnten Sie auch jemals auf die Erde gehen?


    ( 233 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:39 Uhr

    Status: Roter Alarm


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    Während Soletas Bericht wurden vermutlich einige Hoffnungen endgültig zerstört, auch die von Ensign Parker. Ihre leise gemurmelten Worte entgingen weder dem Chefingenieur Cameron Mitchell, noch Ensign Selke, wobei die Romulanerin zudem noch sah, wie blass Emily geworden war. Da Selke und Emily sich vom ersten Tag an gut verstanden hatten, sorgte sie sich ein wenig um die junge Amerikanerin, mit der sie am ersten Abend angestoßen hatte und seither per du war. Nur zu gerne wäre sie gleich zu Emily hin gegangen und hätte mir ihr geredet, doch das musste warten. Dafür hatte ihr Mitchell bereits eine Hand auf die Schulter gelegt, um sie zu beruhigen und ihr zu zeigen, dass sie nicht alleine war.


    Nach Soletas Bericht wollte Commander Rix wissen, wie es mit einem Schleppmanöver unter Warp aussehen würde. Selke erinnerte sich, dass sie dieses Thema an der Akademie gestreift hatten, aber da sie keine Laufbahn als OPS oder CONN angestrebt hatte, war das für sie auch nur ein thematischer Streifschuss gewesen. Das größte Risiko würde dabei ihre derzeit noch beschädigte Außenhülle sein, auch wenn es Kraftfelder gab, die schlimmeres verhindern sollten und sie sich zusätzlich ja in einer ausgeweiteten Warpblase befinden würden. Dennoch, ein Restrisiko blieb. Aber genaueres dazu würde nur ihr Chefingenieur sagen können. Das war seine Materie, nicht ihre.


    Dass Commander Rix in zwei Stunden die gesamte Mannschaft auf dem Hangardeck zusammenrufen wollte, um ihnen persönlich die Situation zu erklären, zeigte, aus welchem Holz die Trill geschnitzt war. Die Romulanerin fragte sich, wie die Mannschaft wohl reagieren würde, denn die Nachrichten waren immerhin nicht die besten. Zwar hatten sie die Begegnung mit der Anomalie überlebt und durch ihr Handeln unzählige Leben gerettet, dafür aber saßen sie nun unwiederbringlich in diesem fremden Universum fest. Da würden sicherlich nicht alle ruhig und gelassen bleiben. ###Also erstens Arbeit für mich und meine Leute, zweitens Arbeit für die Counseling Abteilung###, dachte sie und seufzte innerlich. Aber so war das nunmal. Sie würde nach der Besprechung entsprechende Vorbereitungen treffen.


    Da ja alle Führungsoffiziere ihre Berichte abgeben sollten und sich nun gerade eine Gelegenheit ergab, beschloss Selke, dass sie nun weitermachen würde, nahm ihr PADD zur Hand und beugte sich ein wenig vor. "Sowohl in der Taktik als auch in der Sicherheit gab es keine personellen Verluste", begann Ensign Selke ihren Bericht. "In der Taktik gibt es vier leicht bis mittelschwer Verletzte, sowie drei schwer Verletzte, von denen sich einer auf der Intensivstation befindet. In der Sicherheit gibt derzeit elf leicht bis mittelschwer Verletzte, sowie fünf schwer Verletzte, zwei davon sind auf der Intensivstation." Sie schaute noch einmal kurz auf ihr PADD. "Unsere Defensivsysteme sind zwar noch immer nicht wieder voll einsatzfähig, doch wir machen Fortschritte", fuhr die Romulanerin ruhig fort. "Unsere Schilde sollten in circa vier Stunden wieder volle Leistung haben, unsere Waffensysteme in maximal sechs bis sieben Stunden." Das war zwar nicht optimal, aber zumindest funktionierten die Defensivsysteme. Und Selke wusste, dass alle mit Hochdruck daran arbeiteten, dass alles wieder lief. "Durch den Einfluss der Anomalie kam es an Bord zu einigen Zwischenfällen, die zum Teil auch zu Verletzten geführt haben. Die entsprechenden Befragungen werden vorgenommen, sobald die globale Lage hier es zulässt und die Beteiligten in einem Zustand sind, der eine Vernehmung möglich macht." Dann atmete Selke kurz tief durch, bevor sie den nächsten Punkt auf den Tisch brachte. "Zwischenzeitlich wurde das Quartier von Lieutenant Ral als möglicher Tatort gesperrt, nachdem dieser dort bewusstlos aufgefunden worden war. Es hatte der Verdacht bestanden, dass er angegriffen worden war. Das hat sich aufgrund der Beweislage jedoch nicht bestätigt, und das Quartier wird von mir dementsprechend in Kürze wieder freigegeben werden. Einen entsprechenden Bericht werden Sie von mir noch erhalten. Allerdings kann Lieutenant Ral zu dem, was vorgefallen ist, derzeit nicht befragt werden, denn er befindet sich aktuell auf der Intensivstation." Da es aus ihrer Sicht nicht mehr zu sagen gab, legte sie das PADD beiseite und lehnte sich wieder zurück, sichtbares Zeichen dafür, dass sie fertig war und jemand anders fortfahren konnte.



    [Wörter: 662]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 1245 Uhr ff


    Status: Roter Alarm


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    Junia hatte sich mittlerweile wieder auf ihren Platz gesetzt, denn nach der Antwort von Commander Soleta, hatte ihre temporäre Sicherheitschefin das Wort ergriffen. Als sie erwähnte wie viele Verletzte es gab und wie viele davon schwer verletzt waren, blieb der Trill für einen Moment die Luft weg. Als der Ensign noch erwähnte das es in der taktischen Abteilung eine Schwerverletzte gab die sich zur Zeit auf der Intensivstation des Schiffes befand, musste Junia sofort an ihre beste Freundin denken. Sie wusste das es sich dabei um Isla handelte, doch sie musste den Gedanken erst einmal beiseite schieben. Mit etwas Mühe gelang ihr dies auch und sie hörte Ensign Selke weiter zu. Die Defensive Systeme waren noch nicht wieder einsatzbereit, aber die Techniker arbeiten daran und in 4 Stunden hätten sie auch wieder Schilde. Der Rest würde dann folgen.


    Die Trill nickte abschließend der jungen Sicherheitschefin zu und erwiderte „Danke Ensign, die Defensive Systeme und die Schilde haben Priorität, ich mag es nicht Schutzlos zu sein wir wissen noch zu wenig über unsere Situation.“ Nach und nach berichteten dann alle anderen Führungsoffiziere wie es um ihre Stationen stand und Junia hörte sich die Berichte an. Ihre Situation war nicht gerade rosig, aber sie waren immerhin noch am Leben. Wie auch immer dieses Leben noch aussah.


    Nachdem alle ihren Bericht abgegeben hatten, richtete die Kommandantin noch einmal das Wort an ihre Führungsoffiziere. „Wenn mit dem Schleppmanöver alles klappt werden wir in circa fünf Stunden an der Raumstation 249 eintreffen. Sie ist die Kommandozentrale dieses Sektors. Ich habe schon Kontakt mit Commander Farrell gehabt und wir sind uns einig geworden das sich jeder von Ihnen in den nicht sensiblen Bereichen der Station frei bewegen kann. Geben sie dies ihren Untergebenen so weiter. Ich möchte keinen Zwischenfall erleben dort an Bord und wenn es zu einem kommt werde ich entsprechende Disziplinarische Maßnahmen veranlassen. Wir sind hier Gäste und ich verlange das sich jeder so benimmt. Des weiteren werden sich die Führungsoffiziere erst einmal auf dem Schiff aufhalten und die Reparaturarbeiten koordinieren. Am Abend hat uns Commander Farrell zu einem Essen eingeladen, da wir neu hier sind, werden wir dies wie einen Erstkontakt behandeln. Ich erwarte das sie in ihrer Galauniform zu diesem Empfang erscheinen. Das wäre alles, sie können Wegtreten“ erklärte Junia dann ihren Offizieren und schaute dann zu Ensign Selke und Tanaka. „Ensign Selke, Ensign Tanaka sie beide melden sich in 10 Minuten in meinem Raum" fügte sie dann noch an und schaute dann zu ihrer ersten Offizierin. "Und stellen sie diesem verdammten roten Alarm ab!" fügte die Trill noch an.


    [Wörter: 428]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix   Selke (erwähnt)

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:40 ff


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    Senichi hörte interessiert den anderen Führungsoffizieren zu. Er wusste, dass er hier besonders gemustert werden würde. Gleichzeitig war er positiv davon überrascht, dass Commander Rix nichts direkt verlautbaren lies über Senichis wahre Gründe seiner Anwesenheit an Bord der Shenzhou. Senichi atmete erst einmal tief auf und konnte sich so etwas von der Anspannung lösen, die ihn durchdrang seitdem er an Bord gekommen war. ###Commander Rix scheint wirklich eine Person mit Integrität zu sein.### Senichi respektierte solche Menschen. Jene Menschen, die sich um ihre Pflichten bemühen und alles geben und dennoch nicht das größere Bild aus dem Auge verlieren.


    Senichi wusste, dass eine schwierige Zeit vor ihm stand. Ee konnte es kaum erwarten, endlich ein Quartier zugewiesen zu bekommen, um sich hinzulegen und sich zu erholen. Bevor jedoch die Konferenz beendet war, entgegnete Junia Rix, dass Ensign Senichi und Ensign Selke sich in 10 Minuten in ihrem Raum melden sollten. ###Vermutlich, um weitere Details zu besprechen, na gut.###


    [Wörter: 157]

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:45 Uhr ff.


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    Ensign Selke war sich während ihres Berichts der Tatsache bewusst gewesen, dass Commander Rix sehr aufmerksam zugehört hatte. Zudem hatte die Romulanerin den Eindruck gehabt, dass die Trill ein wenig erschüttert über die Anzahl an Verletzten war. Doch die Kommandantin hatte sich gut genug im Griff gehabt, sich das kaum anmerken zu lassen, so dass Selke sich nicht wirklich sicher war, was das betraf. Und immerhin fiel es ihr immer noch oft genug schwer, Mimik und Körpersprache von Nicht-Romulanern zu lesen. Die Anweisung, dass Schilde und Defensivsysteme Priorität hatten, war für die Sicherheitsoffizierin angesichts der derzeitigen Situation eine logische Entscheidung der Commander, und so quittierte sie diese Anweisung mit einem knappen "Aye, Captain", begleitet von einem ebenso knappen Nicken.


    Auch sie hörte sich die restlichen Berichte aufmerksam an und stellte am Rande fest, dass sie trotz allem mit einem blauen Auge davon gekommen waren. ###So, so, in fünf Stunden werden wir also dann an diese Starbase abgegeben###, dachte die Romulanerin. ###Immerhin dürfen unsere Leute sich dort ein wenig ablenken, auch wenn sie auf die nicht sensiblen Bereiche beschränkt sind. Aber das ist vollkommen in Ordnung.### Sie würde den Leuten aus ihrer Abteilung sowie denen der Taktik die entsprechende Mitteilung machen. Dass die Führungsoffiziere an Bord bleiben und die Reparaturarbeiten koordinieren sollten, war ebenfalls keine Überraschung für Selke. Dadurch, dass sie momentan als Sicherheitschefin fungierte, würde sie wohl auch an diesem Essen teilnehmen, und das bedeutete, dass sie sich später in ihre Galauniform würde hüllen müssen. Zwar behagte ihr das nicht sonderlich, aber es war, wie es war.


    Nach dieser Ansage beendete Commander Rix offiziell diese Besprechung und erklärte, dass alle wegtreten konnten. Nur nicht sie und Ensign Tanaka, denn die Trill forderte sie beide auf, in zehn Minuten in ihrem Raum zu erscheinen. "Verstanden", sagte Selke knapp und nickte. Das war Zeit genug, die Leute aus der Sicherheit und der Taktik über die Spielregeln bezüglich der Starbase zu informieren. So verließ die Romulanerin den Konferenzraum und informierte die Leute, brachte sich kurz auf den neuesten Stand der Dinge und machte noch einmal deutlich, dass die Reparatur der Schilde und Waffensysteme Priorität hatte.


    Die zehn Minuten waren dementsprechend schnell um. Ensign Selke atmete noch einmal tief durch, dann straffte sie sich und ging zügig und zielstrebig Richtung Bereitschaftsraum, wobei sie Ensign Tanaka heran winkte, damit sie gemeinsam eintreten konnten. Sie betätigte den Türsummer, und als sie hereingebeten wurden, trat die Romulanerin ohne das geringste Zögern ein. Vor dem Schreibtisch von Commander Rix hielt sie an, stand stramm und sagte mit fester Stimme: "Ensign Selke meldet sich wie befohlen!"



    [Wörter: 428]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum --> Brücke

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Cameron Mitchell  

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:45 Uhr ff


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    Emily sah kurz zu dem Taktischen Offizier, wobei sie ihn nur kühl zunickte, ehe sie wieder zu der Captain sah. Sie war nachdem was sie nun erfahren hatte heil froh, dass sie den Bericht zuvor geschrieben hatte und so hatte sie Commander Rix nur das Padd gereicht. „Ich werde dann wieder meinen Posten einnehmen“, sagte sie nur und war heilfroh, dass ihre Stimme nicht ganz abbrach. Sie sah direkt in die Augen der Kommandantin, ohne selbst zu erkennen, dass sie wie paralysiert war. Der Schmerz schien sich in ihre Augen zu sammeln. Früher sagte man auch, dass die Augen der spiegel zur Seele waren und wenn das stimmte, hatte Emilys Seele einen deutlich Bruch bekommen, durch die Worte, die Junia zuvor im Konferenzraum gesagt hatte. Sie blinzelte leicht und versuchte sich wieder zu fangen. „Entschuldigen sie, Captain. Ich wollte sie nicht anstarren“, sagte sie nur beiläufig und verließ dann den Konferenzraum

    Das Cam ihr kurz etwas Kraft schenkte darüber war sie froh. Sie wusste das sie sich hier nicht professionell benahm, doch konnte sie diesen Schmerz auch nur schwer ertragen. Viele sagten sich immer, dass nur eineiige Zwillinge eine besondere Verbindung besaßen, inzwischen wusste Emily durch diesen unbeschreiblichen Schmerz, dass es auch auf zweieiige Zwillinge zutraf. Sie versuchte den Gedanken an Lucas zu verbannen, was ihr unheimlich viel Kraft kostete.


    Beim betreten der Brücke sah sie noch einmal zu den Chefingenieur. „Danke“, sagte sie nur leise, ehe sie zu ihrem Platz ging. ###Verdammt beruhige dich. Du darfst es einfach nicht zu deutlich zeigen###, sagte sie zu sich selbst in Gedanken und nahm dann schließlich auf ihren Sitz Platz.

    Emily versuchte sich zu sammeln und versuchte diese Stärke zu zeigen, die ihr Vater sie in jungen Jahren antrainiert hatte und atmete erleichtert auf, als es ihr endlich gelang den Schmerz auszublenden. Eine Fähigkeit die sie dank ihres Vaters lernen konnte.


    (309 Wörter)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Deck 1, Konferenzraum/Brücke

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Emily Lauren Parker (indirekt), Cameron Mitchell (indirekt)

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:45 Uhr ff.


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    Soleta hörte Junias Frage und nickte knapp.

    „Ich weiß nicht, wie Leistungsstark der Traktorstrahl der Benjamin Franklin ist, ich nehme aber an, dass er zumindest nicht schwächer ist als der eines Schiffes der Intrepid-Klasse aus unserem Universum. Wir könnten das Warpfeld der Benjamin Franklin mit unseren Warpspulen zumindest stabilisieren und wir müssten die Hüllenintegrität sehr genau überwachen. Ein Schleppmanöver bei Warp 2,5 wäre dann theoretisch möglich. Ob das auch praktisch umsetzbar ist, sollte Mr. Mitchell besser beurteilen können. Es wäre von Vorteil, den Chefingenieur der Benjamin Franklin beratend hinzuzuziehen“, beantwortete die Halb-Vulkanierin Junias Frage. Man musste kein Betazoid sein, um zu erkennen, dass die Moral auf dem Nullpunkt war und Emily schien das mit ihrer Bemerkung zu bestätigen. Doch auch in Junias Haut wollte Soleta jetzt nicht stecken. Sicher, ihre Entscheidung war logisch gewesen und basierte auf den Fakten, die Soleta ihr vorgelegt hatte. Doch Junia war keine Vulkanierin, die ihre Entscheidungen allein auf Grundlage von Logik traf. Sie stand vor einem moralischen Dilemma und musste sich nun mit den Konsequenzen ihres Handelns auseinandersetzen. Das war für jeden Kommandanten eine schwierige Aufgabe, vor allem dann, wenn es sein erstes Kommando war. Junia wirkte nach außen hin sehr gefasst, doch die Folgen ihrer Entscheidung waren weitreichend und betrafen ausnahmslos jeden an Bord der Shenzhou, das würde an der Kommandantin nicht spurlos vorübergehen. An niemandem würde der heutige Tag spurlos vorüber gehen. Umso wichtiger war es nun, dass Soleta und alle anderen Offiziere die nötige Professionalität an den Tag legten um ihre Kommandantin zu unterstützen und die Moral der Besatzung wieder zu stabilisieren.

    Nachdem Junia die Besprechung beendet hatte ging Soleta daher direkt an ihre Station, wo Lieutenant Bradek bereits auf sie wartete. Sie informierte ihn kurz über das Ergebnis der Besprechung, bevor sie weitere Anweisungen gab.

    „Der Captain wird in zwei Stunden auf dem Hangardeck eine Ansprache an die gesamte Besatzung halten. Sorgen Sie bitte dafür, dass alle Fachbereiche darüber informiert werden und die Information an alle Mitarbeiter weitergegeben wird.“

    Bradek nickte, doch es war offensichtlich, dass ihn etwas bedrückte. Soleta zog eine Augenbraue hoch und sah Bradek geduldig an.

    „Sie haben noch etwas zu sagen, Lieutenant?“

    Soleta konnte sich natürlich schon denken, worum es ging. Im Gegensatz zu dem jungen Lieutenant hatte sie weitaus mehr Erfahrung aufzuweisen, was das Bewältigen von Krisensituationen anging. Das war einer der Gründe, warum sie auf die Shenzhou versetzt worden war. Bradek druckste einen Moment, bevor er seine Frage stellte.

    „Ja, ich…was ich meine ist, was machen wir jetzt? Unserer Arbeit nachgehen und so tun als sei nichts gewesen? Die Crew stellt Fragen und ich weiß nicht, was ich ihnen sagen soll.“

    Soleta konnte nur allzu gut nachvollziehen, dass Bradek ratlos war, deshalb versuchte sie ihm so verständnisvoll wie es ihre vulkanische Erziehung zuließ zu begegnen.

    „Unsere Situation ist äußerst ungewöhnlich und uns liegen noch nicht alle Fakten vor. Beantworten Sie Fragen, soweit es Ihnen möglich ist und wenn das nicht ausreicht verweisen Sie auf mich. Ich kann verstehen, dass jeder wissen möchte, was passiert ist und was wir nun tun werden. Der Führungsstab arbeitet daran und es steht jedem aus unserer Abteilung frei das persönliche Gespräch mit mir zu suchen. Wir werden nicht so tun, als sei nichts gewesen, aber wir werden wieder unserer Arbeit nachgehen. Es ist jetzt umso wichtiger der Mannschaft ein Gefühl von Routine und Sicherheit zurückzugeben und vorläufig erreichen wir dies am besten, indem wir uns auf unsere Aufgaben konzentrieren.“

    Bradek dachte einen Moment nach und nickte dann. Er wirkte nicht besonders glücklich, aber zumindest wesentlich beruhigter.

    „In Ordnung, Sir. Dann werde ich alles weitere veranlassen. Wenn ich dann hier nicht mehr benötigt werde, gehe ich zurück in die Stellarkartographie.“

    Soleta nickte.

    „Tun Sie das, Lieutenant.“

    Sie sah Bradek noch kurz hinterher, bis er den Turbolift betreten hatte und machte sich dann wieder an die Arbeit.


    636 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Konferenzraum --> Brücke --> Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Soleta   Senichi Tanaka   Selke  

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 1250 Uhr ff


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    Nachdem Junia den beiden Offizieren gesagt hatte das sie in 10 Minuten in ihrem Bereitschaftsraum erscheinen sollten, bestätigten die beiden ihren Befehl und verließen ebenfalls den Konferenzraum. Die Trill blieb noch auf ihrem Platz sitzen und wartete bis alle den Bereitschaftsraum verlassen hatten, sie brauchte noch ein paar Minuten, denn auch für sie war es nicht leicht mit dem Wissen, das sie in einem anderen Universum gestrandet waren. Aber das war ja nur die halbe Geschichte, denn das alles passierte unter ihrem Kommando und sie musste jetzt nicht nur die Verantwortung der Handlungen ihrer Führungsoffiziere übernehmen, nein sie musste auch noch ihrer ganzen Crew diese Nachricht überbringen das sie wahrscheinlich nie wieder nach Hause konnten und das sie ihre Familie und Partner auch nie wieder sehen konnten. Das alles passierte unter ihrem Befehl. Die Trill stand auf und für einen ganz kleinen Augenblick konnte sie ihre Gefühle nicht mehr kontrollieren. Sie nahm die Tasse mit ihrem lauwarmen Raktajino in die Hand und warf diese einmal quer durch den Raum, so dass sie am anderen Ende des Konferenztisches landete und weiter auf den Boden fiel. Junia war den Tränen nahe, doch sie durfte sich jetzt nicht ihrer Wut oder dem Zorn hingeben.


    Sie musste Stärke ausstrahlen, sie musste es einfach. Denn ihre Crew musste jemanden haben zu dem sie aufsehen konnte, denn wenn die Kommandantin des Schiffes es nicht schaffen würde standhaft zu bleiben, woran sollten sich dann ihre Offiziere ein Beispiel nehmen. Junia wischte sich ihre Tränen aus dem Gesicht und atmete ein paar Mal sehr tief durch, so dass sie wieder ihre Fassung fand, denn wenn sie jetzt auf die Brücke gehen würde, dürfte das niemand sehen. So verließ die Trill dann den Konferenzraum und betrat die Brücke. So wie sie es erwartet hatte waren alle Offiziere an ihren Stationen und taten ihr Bestes, sie sah auch das Commander Soleta mit einem ihrer unterstellten Offiziere sprach und wartete kurz bis der Lieutenant den Turbolift betrat. Als sich ihre Wissenschaftsoffizierin dann wieder ihrer Konsole zuwandte sprach Junia sie an. „Commander Soleta, sie haben die Brücke. Wenn sich Captain Anderson oder jemand anderes von der Franklin melden sollte, stellen sie ihn in meinem Raum durch.“ Sie wartete kurz auf eine Bestätigung und drehte sich dann um, um in ihren Bereitschaftsraum zu gehen.


    Die Tür öffnete sich immer noch sehr schwerfällig, doch sie tat es. Junia ging um ihren Schreibtisch rum und stellte sich vor ihr Fenster. Von dort aus sah man die Sterne des neuen Universums und auch die Franklin, sie lag ruhig da. Doch Junia konnte den Gedanken das es ihr ganz und gar nicht gefiel das sie jetzt gerade auf die Franklin angewiesen waren, nicht beiseiteschieben. Doch sie musste es schaffen. Sie beobachte die 10 Minuten bis die beiden Ensigns in ihrem Raum erschienen das Schiff, es sah nicht viel anders aus als eine Intrepidklasse aus ihrem Universum, doch sie wusste auch das die Technik bestimmt nicht mehr dieselbe war. Immerhin waren sie 22 Jahre in die Zukunft gesprungen. Die Trill schüttelte kurz den Kopf bei dem Gedanken das selbst wenn ihr Schiff zu 100 % einsatzbereit wäre, sie vermutlich keine Chance gegen diese Intrepidklasse hätten. Als sich dann die Tür öffnete und Ensign Selke reinkam, drehte sich Junia um, damit sie ihre temporäre Sicherheitschefin anschauen konnte. Sie blieb kurz vor ihrem Tisch stehen und meldete sich so wie es das Protokoll vorschrieb. Junia lächelte kurz, allerdings hatte sie von Selke nichts anderes erwartet. Sie war ja nicht nur vor kurzem von der Akademie gekommen, nein sie hatte bestimmt auch in ihrem Leben davor bei der romulanische Flotte sich immer an die Protokolle gehalten.


    Direkt hinter ihr war auch schon Ensign Tanaka, der sich gleich daneben stellte. Junia musste kurz schmunzeln, denn so etwas sah sie auch nicht jeden Tag, zwei Ensign die vor ihrem Tisch strammstanden. „Stehen sie bequem!“ sagte sie zu beiden und setzte sich auf ihren Stuhl. Nachdem sie saß deutete die Kommandantin auf die beiden Stühle vor ihrem Tisch. Das Gespräch würde bestimmt länger als ein paar Minuten dauern, da gehörte sich schon allein wegen der Höflichkeit seinen Gegenüber einen Platz anbieten. Junia wartete bis beide sich gesetzt hatten und lehnte sich dann zurück. „Ich denke sie beide wissen warum sie hier sind, oder?“ begann die Trill und schaute erst zu Selke dann zu Tanaka. „Ensign Tanaka, sie sollen meine Logbücher überprüfen, dazu werde ich ihnen nun temporär Zugriff geben, allerdings bekommen sie die Sicherheitsstufe die ihr Captain, denn um die Logbücher des Schiffes zu sichten benötigen sie keinen Zugriff auf wichtige Systeme des Schiffes. Sie werden von mir die Zugriffsberechtigung SACL 2 bekommen, zusätzlich werde ich den Computer anweisen das er Ihnen Zugriff auf das Logbücher des Schiffes und auch auf mein Logbuch geben soll. Versprechen sie sich aber von meinem Logbuch nicht zu viel, denn ich habe bisher keines angefertigt.“ Fügte die Trill dann noch an und schaute dabei Tanaka an.


    Doch Junia signalisierte ihm mit ihrem Finger das sie noch nicht fertig war. „Verstehen sie es nicht so dass ich Ihnen nicht trauen würde, aber es gibt zur Zeit noch Daten, die nicht für ihre Augen und auch nicht für Captain Anderson bestimmt sind. Diese Daten werde ich nur ihrem Oberkommando zugänglich machen und auch nur wenn es unbedingt sein muss.“ Sagte sie dann noch und fügte dann die Anweisung des Computers an „Computer, weise Ensign Senichi Tanaka den Sicherheits Zugriffslevel 2 zu, ebenfalls gewähre Ensign Senichi Tanaka vollen Zugriff auf die Logbücher des Schiffes und des Captains. Autorisation Rix – Epsilon – sechs eins – Alpha!“ Es dauerte keine Sekunde dann bestätigte der Computer den Befehl von Junia mit einem typischen piepen. Sie schaute wieder zu Tanaka und wartete auf eine Antwort.


    [Wörter: 948]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Shenzhou / Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix   Selke  

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:50 ff


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    Senichi kamen die 10 Minuten vor wie eine halbe Ewigkeit. Eine Weile lang stand er nur da und beobachte einige Crewmitglieder dabei, wie sie ihren Dienst taten. Obwohl die Crew so viel durchgemacht hatte, tat sie ihren Dienst. Und das selbst nach einem Vorfall wie diesem. Dann kam Senichi der Gedanke, was Captain Anderson wohl gerade tat. Klar, er erwartete, dass Senichi so schnell wie möglich Informationen lieferte, doch Senichi wusste, dass es wohl eine Weile dauern würde. Die Logbücher lesen sich nicht von selbst und für ein Gesamtbild der Situation dauerte es eben.


    Senichi fühlte sich etwas allein gelassen. Er vermisste seine Crew. Er musste daran denken,wie lange er wohl auf der Shenzhou bleiben müsste. Dann kam ihm sein Vater Kazuki. ###Würde er mich jetzt gerade so sehen, er würde mir vermutlich mit eiserner Miene sagen, dass Herausforderungen da sind, um an ihnen zu wachsen und zu lernen. Er würde dann wohl noch so etwas sagen wie "Senichi, du musst dich anpassen, nur so wirst du dein Leben meistern und die richtigen Pfade gehen können. Vergiss nicht, warum du hier ist, du bist ein Sternenflottenoffizier."### Er vermisste seinen Vater, sah er ihn ja nicht all zu oft aufgrund seiner Forschungstätigkeit auf der Erde. Letzten Sommer wollte er ihn für eine Woche besuchen, doch aufgrund einiger wichtiger Missionen der Benjamin Franklin wurde Senichi der Landurlaub verweigert und so wurde daraus leider nichts. Er schrieb ihm dann oft, aber das war freilich nicht das Gleiche. Aufgrund dessen plante Senichi, nächsten Sommer seinen Vater zu besuchen und er hoffte auch, dass seine Mutter Karina ebenfalls Landurlaub bekommen würde zu diesem Zeitpunkt. Andererseits hatte Senichi so eine leise Vermutung, dass wohl auch dieses Jahr nichts daraus werden würde aufgrund der letzten Ereignisse mit dem Auftauchen der Shenzhou.


    Als die 10 Minuten vorüber waren, winkte Ensign Selke Senichi zu und signalisierte so, zusammen einzutreten. Selke stellte sich gemäß Vorschrift vor und Senichi tat es ihr gleich, stand stramm und sagte: "Ensign Senichi meldet sich ebenfalls wie befohlen!"


    ---


    Im Raum von Junia signalisierte sie, dass Senichi und Selke sich hinsetzen sollten. Senichi setzte sich hin und war gespannt, was sie zu sagen hatte.


    Sie machte Senichi klar, dass er lediglich SACL 2 Zugriff bekäme sowie vollen Zugriff auf die Logbücher des Schiffes und dem von Junia. ###Nun gut, dass war mir schon fast klar, aber das wird schon irgendwie gehen. Ich verstehe sowieso nicht, warum Captain Anderson so hoch gepokert hatte mit dem Sicherheitszugriff.###


    "Verstanden, Commander" ,erwiderte Ensign Tanaka kurz.



    [Wörter: 409]

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix Senichi Tanaka  

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:50 Uhr ff.


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    Als Ensign Selke den Bereitschaftsraum betreten hatte, hatte sie gesehen, wie Commander Rix sich umdrehte. Offenbar hatte sie aus dem Fenster geschaut, doch nun wurde die Romulanerin, die ordnungsgemäß Haltung angenommen hatte, aufmerksam gemustert. Gleiches galt für Ensign Tanaka, der ja mit ihr hereingekommen war. Zunächst erhielten sie und der Taktische Offizier von der Franklin die Erlaubnis, bequem zu stehen, während Commander Rix schon mal Platz nahm, und Selke nutzte die Chance, sich ihre Kommandantin kurz anzusehen. Doch sie konnte kaum feststellen, wie es dieser derzeit ging. Dafür fehlte ihr immer noch die nötige Erfahrung im Umgang mit Nicht-Romulanern, und Commander Rix hatte schon einiges an Erfahrung als Führungsoffizier und damit auch darin, sich ihre Emotionen vor anderen Personen nach Möglichkeit nicht anmerken zu lassen. ###Was nicht heißt, dass ich das ad acta legen würde###, dachte Selke. ###Einschätzen zu können, wie es den Leuten geht, kann auch in meinem Betätigungsfeld sehr wertvoll sein. Mir fehlt halt nur die Erfahrung darin. Aber die wird kommen, wenn ich... Wie lautete der Begriff dafür noch mal? Ach ja. Wenn ich am Ball bleibe.###


    Als Commander Rix dann auf die beiden Stühle vor ihrem Schreibtisch deutete, ahnte Selke, dass das Gespräch wohl ein wenig länger dauern könnte. Sie nickte kurz und setzte sich. ###Das ist definitiv anders, als es bei uns Rihannsu gehandhabt wird. Solange ein Gespräch dort nicht länger als eine halbe Stunde dauert, wird von den unteren Chargen erwartet, dass sie ein solches stehend hinter sich bringen. Alles andere würde man als Verweichlichung betrachten.### Manchmal staunte sie noch immer über diese Unterschiede in der Kultur. Selke richtete ihre volle Aufmerksamkeit auf Commander Rix und wirkte nun absolut ruhig und sogar halbwegs gelassen, wenn auch letzteres nicht vollkommen. Immerhin war es das erste Mal, dass sie im Bereitschaftsraum war, und da war es vermutlich für jemanden ihres Ranges auch vollkommen normal, nicht ganz gelassen zu sein. Als die Trill dann fragte, ob sie und Tanaka wüssten, warum sie beide hier waren, nickte Selke. Sie konnte sich schon denken, dass Commander Rix noch das Eine oder Andere mit ihr besprechen und abklären wollte. Selbiges galt für Ensign Tanaka.


    Und genau mit diesem begann die Trill dann auch. Selke hätte beinahe gelächelt, als Rix verkündete, dass ihr Gast eben nicht den von Captain Anderson geforderten SACL 3 bekommen würde, sondern den darunter. ###Und sie macht auch direkt noch einmal deutlich, dass es Daten gibt, die sie nur dem Oberkommando zugänglich machen wird und auch das nur, wenn unbedingt nötig. Das gefällt mir!### dachte die Romulanerin. Dann erteilte Commander Rix dem Bordcomputer die entsprechenden Anweisungen, die Ensign Tanaka ermächtigen würden, seinen Auftrag, den er von Captain Anderson erhalten hatte, auszuführen. ###Wirklich glücklich scheint Rix damit nicht zu sein###, sinnierte Selke. ###Aber sie hat momentan kaum eine Alternative.### Die Romulanerin beobachtete ihre Kommandantin ruhig, während Ensign Tanaka nur kurz bestätigte, dass er verstanden hatte. ###Sie ist gerade nicht zu beneiden, denn als Kommandantin trägt sie die Hauptlast der Verantwortung. Da braucht sie Leute um sich, die ihr zuverlässig zur Seite stehen und sie unterstützen so gut es geht.### Das galt vor allem jetzt, wo die Situation noch immer so unklar war. ###Nun, ich weiß nicht, wie lange ich die Leitung der Sicherheit interimsmäßig inne haben werde, aber solange das der Fall ist, werde ich mein Bestes geben, Rix zu unterstützen, wo ich kann.### Selke traf diese Entscheidung aus Überzeugung, denn sie erinnerte sich nur zu gut daran, wie sich Rix wieder auf die Brücke begeben hatte, als es ernst wurde, obwohl ihr Zustand alles andere als gut gewesen war. Da war ihr Captain für sie alle da gewesen. Wie konnte sie selbst jetzt weniger für ihren Captain tun? Es war für Selke eine Frage der Ehre.



    [Wörter: 620]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum --> Krankenstation --> Brücke

    Beteiligte Personen: Senichi Tanaka   Selke   Cameron Mitchell , alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2377 Uhrzeit: 1250 ff


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    Junia war angenehm überrascht das Ensign Tanaka ihre Entscheidung einfach so hinnahm, sie hatte mit Wiedersprüchen gerechnet, doch dem war nicht so. „Gut dann wäre dies geklärt Ensign Tanaka“ entgegnete die Trill dann auf die Bestätigung und schaute dann Selke an. „Ensign Selke, sie werden Ensign Tanaka so gut es geht unterstützen, wenn er mit unseren Systemen nicht ganz klarkommen sollte, immerhin haben wir ein für Ensign Tanaka altes Lcars System hier an Bord“ erklärte Junia dann ihrer temporären Sicherheitschefin. Sie schauen ihm über die Schultern, „allerdings werden sie ihn nicht behindern bei seiner Arbeit“ fügte sie ihm dann an. ### Hoffentlich weiß Selke was ich damit meine, aber sie war immerhin in der romulanischen Flotte, da ist sie bestimmt an diskreter Beobachtung gewohnt ### dachte sich die Kommandantin dann. „Des Weiteren Ensign Selke ernenne ich sie, solange Lieutenant Ral und Lieutenant Shras nicht dienstfähig sind, aber auch wenn Lieutenant Shras wieder diensttauglich ist, werden sie weiterhin die Abteilung weiter temporär prüfen bis ich eine Entscheidung getroffen habe wie ich den Posten besetzen werde“ sagte Junia dann noch und kurz huschte ein lächeln über das Gesicht der Trill.


    Junia wusste aber auch das dieses lächeln hier und jetzt nichts zu suchen hatte, immerhin waren sie in einer Krisensituation, deswegen verschwand das lächeln auch schnell wieder. Sie wartete kurz auf eine Bestätigung von Ensign Selke und wandte sich dann noch einmal an Ensign Tanaka. „Ensign Tanaka sie können auf der Brücke die taktische Station nehmen für ihre Nachforschungen, da wir zurzeit ja in keinen Kampf geraten werden“ erklärte sie dann dem Offizier von der Franklin und wartete hier auch eine Bestätigung.


    Ort: Krankenstation

    Zeit 1300 Uhr


    Nachdem das Gespräch mit ihrem Sicherheitschef und dem taktischen Offizier der Franklin beendet war, machte sich Junia auf um kurz in der Krankenstation. Sie wollte sich nach den Verletzten erkundigen und natürlich auch nach Isla. Zwar durfte Junia als Captain eines Schiffes nicht nur auf ihre beste Freundin schauen, doch sie war die einzige die ihr hier noch geblieben war, sie war ihre Familie. Als die Trill die Krankenstation und sich die Tür hinter hier schloss, schaute sie sich kurz um. Die Krankenstation war immer noch sehr voll, doch die Trill hatte den Eindruck das es weniger geworden war. Junia steuerte das Büro von Commander Saar an und schaute rein. Anna saß gerade hinter ihrem Schreibtisch und sah auch sehr geschafft aus. Das war für Junia völlig verständlich, immerhin hatte das gesamte Personal der Krankenstation ja gerade sehr viel zu tun. Anna nahm gerade einen Schluck aus einer Tasse, Junia vernahm den Geruch von Kräutern und so tippte sie Gedanklich auf einen Kräutertee.


    Als Anna dann ihre Kommandantin vernahm stellte sie ihre Tasse auf den tisch vor sich und stand auf. Sie ging um den Tisch herum und auf Junia zu. „Was kann ich für sie tun Captain?“ fragte die Chefärztin dann und holte auch gleich ihren medizinischen Tricorder zur Hand und stellte eine Verbindung mit dem Monitor her, den Junia immer noch trug. An dem Gesicht von Anna konnte Junia ablesen das sie nicht ganz zufrieden war. „Deine Werte gefallen mir immer noch nicht Junia, aber da kann ich wohl jetzt gerade nicht ändern, ich verstehe das du auf der Brücke sein musst“ erklärte Anna dann ihrer Freundin und Junia nickte nur, denn sie konnte Anna da sehr gut verstehen, doch was sollte die Trill machen? „Ich weiß Anna, aber jetzt gerade muss ich auf der Brücke sein wie du sagst. Ich habe dir versprochen beim kleinsten Anzeichen zu dir zu kommen, aber deswegen bin ich nicht hier“ erwiderte Junia und Anna nickte nur wissend. „Ich weiß du bist wegen Isla hier, richtig?“ antwortete Anna dann und diesmal war es Junia die nur nickte.


    „Isla hat es sehr schwer verletzt, sie liegt auf der Intensivstation und ich muss dir sagen das es nicht sehr gut aussieht. Sie liegt im Koma, aber ich werde mein Bestes tun, allerdings...“ begann Anna und stockte kurz. Junia konnte sehen das die Chefärztin mit etwas rang. „Allerdings weiß ich nicht ob wir noch viel tun können, sie muss kämpfen und bisher tut sie es Junia“ fügte Anna dann noch an und Junia war so als wenn der Boden unter ihr nachgab. Die Trill stützte sich auf dem Tisch von Anna ab, nicht noch so eine Hiobsbotschaft dachte sich die Trill und brauchte einen Moment, um sich wieder zu sammeln. „Ich weiß das ihr alles tut Anna, aber… aber ich darf sie nicht auch noch verlieren, das würde ich nicht schaffen“ flüsterte Junia, damit sie niemand draußen hörte. Sie musste stark bleiben, egal um welchen Preis, sie musste ein Vorbild sein. Anna legte ihrer Freundin die Hand auf die Schulter. „Ich weiß das du stark genug bist Junia, du wirst jetzt wieder auf die Brücke gehen und dort dein bestes geben, ich werde wieder zu Isla gehen und dort mein bestes geben. Denn ich kenne dich sehr gut Junia, du bist eine sehr starke Frau. Du wirst es schaffen, da bin ich mir sehr sicher“ flüsterte Anna zurück und schaute ihrer Freundin in die Augen. Junia konnte nur nicken, sie hatte eine Pflicht zu erfüllen, sie hatte die Verantwortung für alle hier an Bord und nicht nur für Isla. Nach ein paar Minuten richtete sich die Trill wieder auf und nickte Anna nur zu bevor sie das Büro der Chefärztin wieder, um wieder auf die Brücke zu gehen.


    Ort: Brücke

    Zeit: 1315 Uhr


    Als die Türen des Turboliftes aufglitten und den Blick auf die Brücke freigaben, trat Junia auf die Brücke. Sie hatte die Zeit, die sie brauchte, um zur Brücke zu kommen genutzt und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Sie strahlte jetzt wieder Ruhe und Stärke aus. Ihre Führungsoffiziere waren alle an ihren Stationen und taten dort was sie konnten. „Alle Stationen Bericht!“ sagte die Trill als sie zu ihrem Stuhl ging. Doch noch bevor jemand etwas sagen konnte, ging kurz ein rucken über die Brücke. Junia war darauf nicht vorbereitet und stolperte ein klein wenig. Keine Sekunde später meldete Ensign Winter an der der Navigation „Ma’am, die Franklin ruft uns und sie hat uns soeben mit ihrem Traktorstrahl erfasst.“ Junia schaute zum Hauptschirm, der schien wieder zu funktionieren. „Auf den Schirm Ensign“ antwortete Junia und sofort erschien die Brücke der Intrepidklasse auf dem Schirm und auch Anderson und sein erster Offizier. „Commander Rix, wir beginnen nun mit dem Schleppmanöver, sie werden an der Starbase Omega erwartet“ sagte Anderson sofort, ohne groß Zeit zu verlieren. Junia nickte kurz und antwortete „Verstanden Captain Anderson, ich werde meinem Cheftechniker Bescheid geben damit er sich mit ihrem kurzschließt.“ Anderson nickte ebenfalls und dann wurde die Verbindung wieder unterbrochen.


    Junia setzte sich in ihren Stuhl und schaute zu Winters. „Ensign Winters, benachrichtigen sie alle an Bord das, dass Schleppmanöver beginnt und auch das alle in knall 90 Minuten auf dem Hangar Deck sein sollen“ wies sie ihren Navigator an und dieser bestätigte die nur mit einem knappen „Aye Ma’am!“ Dann öffnete Junia an ihrem Stuhl einen Kanal zum Maschinenraum *** Brücke an Maschinenraum, Mister Mitchell, die Franklin startet das Schleppmanöver, schließen sich bitte mit dem Chefingenieur der Franklin kurz damit die Franklin eine stabile Warpblase erzeugen kann *** informierte Junia dann ihren Cheftechniker und wartete auf eine Antwort.


    [Wörter: 1196]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum --> Brücke

    Beteiligte Personen: Junia Rix Senichi Tanaka  

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 12:50 Uhr ff.


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    Nachdem Commander Rix Ensign Tanaka mit seiner notwendigen Zugriffsberechtigung versehen hatte, war nun Selke an der Reihe, und die Romulanerin hörte sehr genau hin, was ihre Kommandantin ihr sagte. ###Ich soll ihm also bei der Arbeit über die Schulter schauen###, dachte die Sicherheitsoffizierin und grinste innerlich. Ja, diese Art der Formulierung kannte und verstand sie sehr gut, schon allein durch die Erziehung durch ihr Elternhaus. Zudem war ein solches Vorgehen auch in der romulanischen Flotte nicht ungewöhnlich gewesen. Das war also definitiv eine Aufgabe, mit der sie zurecht kommen würde. ###Diskrete und unauffällige Beobachtung? Wird erledigt.###


    Zudem ernannte Commander Rix Selke bis auf weiteres zur Sicherheitschefin, auch wenn die Entscheidung noch nicht endgültig war. Was bisher eher inoffiziell gewesen war, war somit jetzt offiziell geworden, auch wenn es letztlich nichts an der Verantwortung und den Aufgaben änderte, die Selke aus der Situation heraus eh schon übernommen hatte. Allerdings hatte es nun ein ganz anderes Gewicht, dessen war sie sich im Klaren.


    ###Moment! War das etwa gerade ein Lächeln?### Die Romulanerin war kurz irritiert, doch das Lächeln in Rix' Gesicht verschwand ebenso schnell wieder, wie es erschienen war. Selke speicherte dieses kurze Lächeln dennoch in ihrem Hinterstübchen ab. Ruhig sah sie ihre Kommandantin an, nickte kurz und sagte schlicht: "Verstanden, Captain."


    Als sie schließlich zusammen mit Ensign Tanaka aus dem Bereitschaftsraum entlassen wurde, meinte sie zu diesem: "Kommen Sie, Ensign Tanaka. Die Station dort drüben ist derzeit frei und damit perfekt geeignet, dass Sie mit ihrer Arbeit beginnen können." Sie schenkte ihrem Gast ein leichtes Lächeln und bedeutete ihm mit einer Geste, ihr zu folgen.



    [Wörter: 264]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum--> Maschinenraum

    Beteiligte Personen: Captain Rix; Soleta erwähnt; Zielinski erwähnt; Chefingenieur der Franklin erwähnt

    Datum: 29.06.2377 Uhrzeit: 13:15


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    Cameron dachte nach und versuchte sich aus den neuen Ereignissen einen Reim zu bilden. Er konnte es im Grunde immer noch nicht richtig glauben. Auf der anderen Seite würde dies aber vielleicht auch eine neue Möglichkeit bringen? Cam wusste es natürlich jetzt noch nicht. Er drehte sich wieder zu Emily als diese sich bedankte und Cameron lächelte sie dabei freundlich an. Dann wurde aber direkt wieder die Pflicht aufgerufen und er sah den Captain und Lt. Soleta an. Er dachte ein Moment über die gesamten Sache nach und meinte: „Wenn sie uns in ihre Warpblase mitnimmt sollte es eigentlich kein Problem sein, wenn diese Schiffe auch nur die gleiche Technik haben wie unseres.“ Vielleicht sollte er sich danach aber doch mal mit dem Chefingenieur in Verbindung setzen und sehen was er dazu sagte.

    „Ich werde mich um alles notwendige kümmern,“ meinte Cameron nur und machte sich nach der Konferenz direkt auf den Weg in den Maschinenraum. Er traf wieder auf Zielinski und dieser fragte ihn natürlich direkt nach allem. Cameron wollte dies aber erst Mal abtun mit der Sache, dass der Captain allen sowieso erklären wollte was Sache war und sie erst Mal alle nötwenigen Reparaturen angehen damit man sie in den Warp ziehen konnte und zu dieser Station bringen konnte.

    Es dauerte nicht lange und dann hatte er von sich aus alles vorbereitet und auch schon mit dem Chefingenieur das erste Mal kurzgeschlossen. Dann vernahm er die Stimme des Captain. Er setzte sich dann wieder mit dem Chefingenieur zusammen und sie hatten auch alles vorbereitet. Die Franklin würde sich gleich vor Sie setzen und danach den Strahl aktivieren.

    „Hier Mitchell. Alles ist soweit bereit. Die Franklin wird sich gleich vor uns stellen und dann ihr Warpfeld um uns schließen und uns damit in den Warp ziehen,“ meinte Mitchell dann an die Brücke gewandt und ging die Daten durch. Er saß an seiner Konsole unten und sah wie die Franklin dann alles vorbereiten würde und gleich das Warpfeld um beide Schiffe ziehen würde. Danach vernahm er auch noch die weiteren Worte vorher dass die Nachricht später an alles herausgehen würde. Er war gespannt wie die anderen reagieren würden aus seinem Team.


    385 Wörter

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum -> Krankenstation

    Beteiligte Personen: Junia Rix   Soleta  

    Datum: 29.06.2377 Uhrzeit: 12:50 Uhr ff


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    Valeris sog die Informationen ein, während sie still da saß und aufmerksam zuhörte. Der Empfang jedoch, welcher von Commander Farrell gegeben werden würde war ihr persönlich nicht geheuer. Sie musste jedoch gezwungenermaßen dorthin. Wenigstens hatte sie einen Grund ihre neue Galauniform anzuprobieren. Eigentlich jedoch hatte sie Angst. Angst sich zu blamieren. Gedankenverloren waren ihre Ohren jedoch weiterhin auf die Besprechung gerichtet, bis Rix sie direkt ansprach. Sie hatte Mühe nicht vor Schreck zusammen zu zucken. „Jawohl, Captain.“, sprach sie und stand auf. Als sie Richtung Krankenstation ging wie ihr bereits angewiesen wurde gab sie dem Computer den Befehl den roten Alarm aufzuheben. Immerhin stand derzeit keine akute Bedrohung mehr an, wenn man von den Schäden am Schiff absah, wozu auch ein paar Replikatoren gehörten.



    Ort: Krankenstation


    Als Valeris die Krankenstation betrat war Dr. Saar noch immer mit ihren Patienten beschäftigt. Sie selbst hielt sich im Hintergrund. Es war ihr wichtiger, wenn die ernsthaft verletzten Offiziere versorgt wurden bevor jemand ihr Auge untersuchte. Im schlimmsten Falle konnte sie eben noch schlechter darauf sehen... oder gar nicht mehr. Sie ging zu einem jungen Wissenschaftsoffizier mit schlimmer Kopfwunde welche gerade versorgt wurde. „Wie geht es Ihnen Ensign?“, fragte sie fast schon mit freundlichen Unterton. „Es wird alles wieder gut.“ Sie war nicht gut darin Mut zu machen, doch sie gab sich Mühe in dieser Lage das beste daraus zu machen. So blieb sie und fühlte sich elend. Sie alle würden ihre Familien und Freunde denen sie das Leben gerettet hatten nie wieder sehen. Wie wohl Soleta damit umging? Sie wollte definitiv noch heute nach ihr sehen.



    [261 Wörter]

    "Intelligenz ist die Fähigkeit, sich dem Wandel anzupassen."

    Stephen Hawking

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 1750 Uhr


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    Wir haben nun einen kleinen Zeitsprunggemacht und Die Zeit die wir brauchten um an der SB anzukommen übersprungen. Bitte achtet darauf.


    Seit Junia die Ansprache an ihre Mannschaft gerichtet hatte, waren nun schon 3 Stunden vergangen. In dieser Zeit hätte sie sich lieber in ihren Bereitschaftsraum zurückgezogen. Doch das konnte sie nicht. Auch wenn ihr danach war, musste sie sich immer Fragen was für eine Wirkung so ein Verhalten auf ihre Crew hätte. So hatte sie Die Zeit damit verbracht die Schadensberichte von der Brücke aus zu sichten, während sie am Traktorstrahl der Franklin zur Starbase 249 gezogenen wurden. Mehr konnte sie in diesem Moment nicht tun. Sie musste für ihre Crew stark sein, auch wenn sie es im Grunde nicht war.


    „Captain, wir sind jetzt in Reichweite der Starbase und die Franklin lässt uns gleich vom Traktorstrahl so das wir andocken können" meldete Ensign Winters und durchbrach die Stille auf der Brücke. Junia schaute auf und erwiderte „Danken sie der Franklin und erbeten sie die Andock Erlaubnis von der Starbase Ensign.“ Ensign Winters tat wie ihm geheißen wurde und bekam dann die Erlaubnis an Rampe 34 anzudocken. Die Trill beobachtete das Manöver auf dem Hauptschirm und Ensign Winters dockte ohne Probleme an. „Andockklammern sind verriegelt Captain und der Antrieb wird runtergefahren“ meldete er dann. Junia bestätigte dies und drehte sich dann zu seiner Sicherheitschefin. „Ensign Selke, weisen sie die Crew an erst einmal an Bord zu bleiben“ begann sie und stand dann auf.


    „Sie begleiten mich zur Andockschleuse, ordern sie noch 2 weitere Sicherheitsoffiziere die uns dort treffen sollen" fügte sie dann noch an. Sie schaute noch einmal zum Hauptschirm, welcher die Starbase zeigte. Die Trill erkannte keinen offensichtlichen Unterschied zu den Starbasen die sie kannte, dann schaute sie Valeris an. „Commander Valeris sie kommen ebenfalls mit, Commander Soleta sie haben die Brücke" sagte die Trill dann noch bevor sie in Richtung Turbolift ging und auf die beiden anderen wartete.


    [Wörter: 300]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Andockrampe, Sternbasis

    Beteiligte Personen: T'Reava, Thetys, Leonova, SB-Personal

    Datum: Uhrzeit:


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    Die Nachricht, dass die Shenzou demnächst eingetroffen war, erhielt Pete gerade, als er in seine Gala-Uniform schlüpfte und den Kragen zurechtrückte. Die Sicherheitsoffiziere, die ihn begleiteten, warteten bereits vor der Tür. Es waren drei. T'Reava hatte er ebenso dort hin beordert. Außerdem sollten Thetys und Leonova vor der Schleuse warten und an Bord der Sovereign gehen.

    Pete warf noch einen kurzen Blick in den Spiegel, ehe er sein Quartier verließ. Die SOs schlossen sich seinen Schritten an und folgten ihm zur Andockrampe.

    Pete war gespannt, was ihn da erwartete. Oder besser, wer ihn da erwartete. War diese Sternenflotte wie die Sternenflotte, der er angehörte? Oder unterschieden sich die Umgangsformen, Ansichten und Handlungsweisen? Das galt es, herauszufinden. Und ihm oblag es, dem Oberkommando eine Empfehlung in die eine oder andere Richtung auszusprechen, ob man die Shenzou und ihre Crew dann hier integrieren konnte oder nicht. Nach der Zeit der Tränen waren einsatzbereite Schiffe immer von Vorteil. Dieser Krieg hatte sie einiges an Material und Menschenleben gekostet. Ebenso die Sache mit Earth First. So fehlte z.B. seit dem die Jules Verne in ihrem Schiffspool. Diese Lücke war so gesehen noch nicht ganz gefüllt.

    An der Andockrampe angekommen, konnte man das Manöver beobachten, wie die sich die Druckluke der Shenzou annäherte und die Greifer der Station zupackten, um sie exakt an die richtige Stelle zu befördern. Starbase 249 war wie fast alle Sternbasen so gebaut, dass sich die andockenden Schiffe im Innern der Stationsaußenhülle befanden und nicht so wie bei DS9 an äußeren Andockkonstruktionen hingen. Das hatte den Vorteil, dass die Schiffe durch die Station geschützt lagen, zum Beispiel während einem vorüberziehenden Ionensturm. Allerdings fanden manche Sternenflottenangehlruge gerade dies als bedrückend, da man die Sterne nicht mehr sehen konnte und es den Eindruck erweckte, dass das eigene Schiff in der Station gefangen war, umgeben von Unmengen an Metall und Lichtern, die die Andockbereiche erhellten.

    Ein dumpfes Geräusch und kurzes Zischen gab darüber Auskunft, dass Station und Shenzou endgültig miteinander verbunden worden waren.

    Die SOs stellten sich zwei auf eine, einer auf der anderen Seite des Ganges auf. Thetys und Leonova warteten bereits. T'Reava kam an Petes Seite.

    "Commander, Ensign, CPO", Pete nickte den dreien zu. Er bedeutete Leonova zudem, dass die äußere Luke geöffnet werden konnte. Nun fehlte nur noch die Innere, die zum Schiff gehörte.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 29.06.2399 Uhrzeit: 17:50 Uhr


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    Nachdem Ensign Selke Ensign Tanaka die Konsole direkt neben ihrer als Arbeitsplatz vermittelt hatte, so konnte er sich schneller und unauffälliger an sie wenden, wenn er Fragen hatte, während sie ihm leichter über die Schulter schauen konnte, hatte sie sich überwiegend mit dem beschäftigt, was aufgrund der herrschenden Situation angefallen war und arbeitete kontinuierlich alles ab. Natürlich vergaß sie keineswegs, im Auge zu behalten, mit welchen Dateien sich ihr Gast befasste. Anweisungen, dass seine entsprechenden Aktivitäten zu überwachen waren, hatte sie bereits an die aktuellen Schichtleiter herausgegeben. Und nur an die. Je weniger Personen da involviert waren, desto weniger Leute konnten sich verplappern. Außerdem hatte sie auch die Anweisung herausgegeben, dass die Techniker und sonstiges Personal, dass von der Starbase an Bord kommen würde, im Auge zu behalten war.


    Doch mittlerweile lag auch die Rede von Commander Rix drei Stunden zurück, und Selke schaute zwischendurch immer wieder mal zur Trill, die es gerade mit Sicherheit nicht leicht hatte. Die Romulanerin registrierte, dass ihr Captain sich offenbar in irgendwelchen Berichten vergrub. ###Der Instantsichtschutz, wenn man nicht in den Bereitschaftsraum kann###, kamen ihr die Worte ihres Vaters in den Sinn. ###Ob das bei ihr auch so ist?### Sie konnte es nur vermuten, doch sie wusste inzwischen, dass Romulaner und andere Wesen oftmals mehr gemeinsam hatten, als es ihrem Volk recht war.


    Und dann war es soweit, die Franklin trennte sich von ihnen, und Ensign Winters dockte an Starbase 249 an. Nachdem er bestätigt hatte, dass die Shenzhou angedockt hatte und der Antrieb heruntergefahren wurde, wandte sich Commander Rix an Selke. Die Romulanerin nahm die Befehle auf und antwortete knapp mit einem "Aye, Captain." Romulaner machten nun mal nicht gerne viele Worte. Direkt im Anschluss gab sie die Anweisung an die Crew weiter, bis auf Weiteres an Bord der Shenzhou zu bleiben, bevor sie zwei Sicherheitsoffiziere zur Andockschleuse beorderte. Geschmeidig erhob sich die Romulanerin und trat dann zu Commander Rix, um diese und Commander Valeris zu begleiten.



    [Wörter: 324]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Andockrampe 34 - Sternbasis 249

    Beteiligte Personen: Pete Farrell, T'Reava, Merlion Thetys, Valerie Leonova, SB-Personal

    Datum: xx.xx.2399 Uhrzeit: xx:xx h


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    T'Reava grüßte die ankommenden Crewmitglieder. "Commander, Ensign, CPO"

    Sie stellte sich an die Seite von Pete und wartete ab.




    Valerie wartete mit Merlion darauf das die anderen ankamen und schaute wartent dabei zu wie die Shenzhou sich nährte, kurz vor dem Andocken tauchten sie dann alle auf.

    Val grüßte die SO's und auch Pete und T'Reava. "Commander, Commander."

    Sie sah das deuten von Pete und öffnete die Luke zur Schleuse, fehlte nur noch das öffnen der Schiffsluke.

    Val tippte auf dem Pennel neben der Luke herum und machte eine Datenabfrage, schaut sich gleich die Daten an.

    "Keine verbindung mit den Stationsdatenkernen und den Hauptsystemen der Basis, Energiezuvur steht und das Schiff, wurde schon lange nicht mehr gewartet. Ein Update wäre auch überfällig, nur LCARS 2.3."

    Meinte Val als ihr das auffiehl und stellte sich wieder zu Merlion, zum Warten.