Sonderbordleben - Bereitschaftsraum Gespräch Soleta und Rix

  • <<< Hier spielt das Gespräch zwischen Commander Soleta und Commander Rix während der Mission "Initium novum" >>>

    d53a5e5680099615f84c914714698008.png


    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Junia Rix

    Hat das Label Bordleben hinzugefügt
  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Soleta

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 0943 Uhr


    -------------------------------------------------------------


    So betrat die Trill ihren Raum und ging direkt um ihren Tisch um sich mit ihren Händen auf ihrem Stuhl zu stützen. Sie schaute Soleta mit einem ernsten Blick an, denn sie hatte das Gefühl, das der Bericht, den sie gleich bekommen würde, nicht wirklich positiv war. Doch sie vermutete auch das der Plan den Commander Soleta ausgearbeitet hatte die einzige Möglichkeit war hier wieder rauszukommen. „Bitte Commander, setzen sie sich, wenn sie wollen. Ich bin ganz Ohr“ forderte Junia dann ihre leitende Wissenschaftlerin auf und wartete auf die Reaktion.

    d53a5e5680099615f84c914714698008.png


    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 0943 Uhr


    -------------------------------------------------------------


    Soleta folgte Junia in ihren Bereitschaftsraum und blieb vor deren Tisch stehen, während sich die Kommandantin auf die andere Seite begab. Junia blickte Soleta ernst an und schien bereits zu ahnen, dass die Wissenschaftlerin keine guten Neuigkeiten für sie parat hatte.

    "Wenn Sie erlauben.." Soleta tippte ein paar Befehle in Junias Computer ein, so dass die Simulationen, die sie bereits den anderen gezeigt hatte, nun auch von der Trill begutachtet werden konnten. Dann begann Soleta ihren Bericht und trug genau das vor, was sie auch den anderen Führungsoffizieren berichtet hatte, nebst ihrem Plan. Als sie fertig war sah sie Junia an, die , verständlicher Weise, nicht besonders erbaut darüber war ihre erste und möglicherweise auch letzte Mission so zu beenden.

    "Commander Valeris hat bereits den Befehl erteilt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Rekonfiguration des Hauptdeflektors wird voraussichtlich die meiste Zeit in Anspruch nehmen." Sie dachte einen Moment nach und entschied sich dann Junia ihre tatsächlichen Erfolgschancen zu nennen.

    "Captain, meine Berechnungen sind nur vorläufig, aber nach jetzigem Stand der Dinge liegt die Wahrscheinlichkeit eines vollständigen Scheiterns , also dem Scheitern der Mission und dem Verlust des Schiffes, bei 77,3 %, die Wahrscheinlichkeit, dass wir scheitern, aber überleben, liegt bei 9,1%, dass wir unsere Mission erfüllen, dies aber nicht überleben bei 8,6 %. Und die Wahrscheinlichkeit, dass wir unsere Mission erfüllen und überleben liegt bei 6 %."

    Soleta machte eine kurze Pause, denn es war unschwer zu erkennen, dass diese Prognose auch für Junia niederschmetternd war.

    "Dr. Saar erwähnte bei der Besprechung, dass einer von Rix früheren Wirten schon einmal dieser Anomalie begegnet sei. Ich kann nicht versprechen, dass sich unsere Überlebenschancen drastisch erhöhen werden, aber es wäre fahrlässig, mögliche Chancen nicht zu nutzen. Ich bitte Sie daher, mir alles zu berichten, was Sie von der damaligen Begegnung noch wissen. Vielleicht gibt es auch in den Logbucheinträgen von damals noch nützliche Hinweise."

    67a98259063331a5bac9f5321be544be.png


    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Junia hörte ihrer Wissenschaftsoffizierin aufmerksam zu. Sie hatte ja schon mit schlechten Nachrichten gerechnet, aber dass sie so schlecht waren. Damit hatte die Trill nicht gerechnet. Die Chance das sie dies überlebten und es auch noch schafften diese Katastrophe abzuwenden lag gerade mal bei 6 %, nicht gerade viel. Aber die Trill würde jetzt nicht da stehen wo sie stand, wenn sie schnell aufgeben würde. Auch sah man Junia an das sie den ernst der Lage sehr genau erkannte. „Nun Commander, dies scheint die einzige Möglichkeit zu sein wie wir diese Katastrophe verhindern können, denn wir sind das einzige Schiff hier draußen“ begann die Trill dann und schaute noch einmal auf die Simulation. „Es ist mehr als riskant, aber es ist unsere beste Möglichkeit und wir werden sie so umsetzen. Immerhin wird ja bereits an der Umsetzung gearbeitet und ich vertraue darauf, dass sie alle es schaffen werden“ fügte sie dann noch an. Ihr war klar das man Soleta nichts Aufmunterndes sagen musste, sie war ja immerhin eine Vulkanierin, doch sie tat es trotzdem.


    Dann kam Soleta auf Yani zu sprechen. Junia nickte knapp und antwortete „Ich bin mir nicht zu 100 % sicher das es die gleiche Anomalie gewesen ist, mit der Yani konfrontiert war als sie auf der U.S.S Hektor stationiert war“ begann Junia dann und tippte ihrerseits etwas in ihre Konsole ein. Sie rief das alte Logbuch der Hektor auf. „Das was ich noch weiß Commander ist das es sich damals um eine temporale Anomalie gehandelt hat. Sie tauchte aus dem nichts auf. Sie als Wissenschaftlerin sind bestimmt mit dem Modell der Paralleluniversen vertraut?“ fügte sie dann noch an und schaute den Commander dann an während sie ihr Terminal drehte. Denn auf eben diesem war das Logbuch der Hektor zu sehen.

    d53a5e5680099615f84c914714698008.png


    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • „Es scheint nicht nur so, es ist die einzige Möglichkeit diese Katastrophe zu verhindern, alle anderen in Betracht kommenden Möglichkeiten führen nach meinen Berechnungen unweigerlich zu einem Scheitern.“ Korrigierte die Vulkanierin. Sie nahm Junias aufmunternde Worte durchaus wahr und in ihrem tiefsten Inneren gab es vielleicht einen Teil, der diese Worte tatsächlich als tröstlich empfunden hätte. Doch diesen Teil, der ganz gewiss auf ihre romulanische Herkunft zurückzuführen war, hatte Soleta in den hintersten Winkel ihres Bewusstseins verbannt. Dafür war hier kein Platz und dadurch, dass Soleta sich so sehr darauf konzentrierte keine Gefühle zu zeigen wirkte sie noch unnahbarer als sie ohnehin schon war. Sie zeigte nicht die geringste Gefühlsregung, als Junia ihr das Logbuch der Hektor zeigte und beantwortete ihre eher rhetorische Frage mit einem knappen „Ja“, während sie den Eintrag im Logbuch las. Etwas machte sie stutzig: Der Bericht war bereits 35 Jahre alt, dennoch gab es Passagen, die anders waren als andere. Soleta erkannte es am plötzlich abweichenden Satzbau. Es schien fast so, als hätte jemand bestimmte Stellen entfernt und durch andere ersetzt, ohne sich jedoch die Mühe zu machen dabei besonders sorgsam vorzugehen. Soleta speicherte sich diese Information ab, sie würde später darauf zurückkommen, wobei sie schon eine gewisse Vorstellung davon hatte, wer für diese Änderungen verantwortlich war. „Können Sie sich noch daran erinnern, wie hoch ihr damaliger Isoboromin-Spiegel war? Gab es irgendwelche physischen Auffälligkeiten bei Ihnen oder anderen Besatzungsmitgliedern?“ fragte Soleta und sah Junia dabei ausdruckslos an.

    67a98259063331a5bac9f5321be544be.png


    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -