Missionsleben II: 912120,20: "Heimatlos"

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    "Heimatlos"

    Postenverteilung:


    Kommandierender Offizier: Junia Rix

    Erster Offizier: Valeris

    CONN/OPS: Vakant

    taktischer Offizier: Senichi Tanaka

    Sicherheitschef: Selke t'Val

    Chef Techniker: Cameron Mitchell

    leitender Wissenschaftsoffizier: Soleta

    leitender medizinischer Offizier: Ethan Balewa

    Counselor: Vakant

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

    Einmal editiert, zuletzt von Junia Rix ()

  • Previously on Play Star Trek – Shenzhou:


    Wir schreiben das Jahr 2377, die U.S.S. Shenzhou läuft am 9.11.2377 vom Stapel, ein brandneues Schiff der Sovereignklasse unter dem Kommando von Commander Junia Rix und Commander Valeris. Es ist das erste Kommando des Kommandoduos. Doch es sollte nicht so einfach werden für die Crew rund um Ens. Selke, Lt. Mitchell und LtCmdr. Soleta. Denn die Führungsoffiziere samt XO und KO hatten den Auftrag eine Anomalie zu untersuchen die ohne Vorwarnung aufgetaucht war. So flog die Shenzhou ihrem Date mit dem Schicksal entgegen. Während sich die Crew langsam auf dem Weg zur Anomalie näher kam, versuchten sich KO und XO an ihre neuen Positionen zu gewöhnen.


    Als das Schiff der Sovereign Klasse sich der Anomali näherte stellte man schnell fest, das nichts so war wie man es erwartet hatte. Je näher man der Anomalie kam, desto mehr häuften sich medizinische Notfälle an Bord. Das ganze gipfelte das darin das Captain Rix erst eine Halluzination eines früher Wirtes hatte und dann auf der Brücke zusammenbrach. Nachdem Commander Valeris also das Kommando übernommen hatte, überschlugen sich die Dinge. Denn plötzlich stand die Crew nicht mehr einer sondern gleich drei Anomalien gegenüber, die eine Bedrohung für den ganzen Sol Sektor darstellten. Es wurde fieberhaft an den Systemen gearbeitet die immer wieder ausfielen. Lt. Mitchell tat alles was ihm und seinem Team möglich war, während die Brückencrew rund um LtCmdr. Soleta eine Lösung für das Problem erarbeitete. Doch die Lösung beinhaltete das die Crew nie mehr nach Hause kam. Denn entweder würde das Schiff bei dem Versuch zerstört werden oder die Strahlung würde alle töten.


    Dann war der Zeitpunkt gekommen, der Plan sollte umgesetzt werden und so wurde vorbereitet einen Solitonimpuls auf den eigenen Warpkern, der natürlich vorher ausgestoßen werden sollte zu schießen. So stieß man den Warpkern aus und öffnete mittels eines Photonentorpedos die Magnetverschlüsse des Kerns und gab den Solitonimpuls ab. Als das Schiff von der Subraumwelle die danach folgte getroffen wurde folg sie gerade durch eine der drei Anomalien. Wie durch ein Wunder überstand das Schiff diese Explosion, doch es hatte sich etwas verändert.


    Die Shenzhou war nicht nur durch den Raum gereist, sondern auch noch durch Die Zeit. Denn das Schiff landete im Jahr 2399. In der neuen Zeit angekommen traf das Schiff auf ein anderes Sternenflotten. Die Crew des Schiffes unter dem Kommando von Cpt. Anderson Hälfte der Crew der Shenzhou. Zeitgleich wurde Ens. Tanaka auf die Shenzhou überstellt um die Logbücher des Schiffes überprüfen. Währenddessen schleppte das Schiff der Intrepidklasse die Shenzhou zur nächsten Starbase. Dort wurden sie von Commander Farrell in Empfang genommen.


    Nach einem netten Empfang samt Abendessen, näherte man sich langsam an, doch Vertrauen musste man sich erarbeiten. Das galt für beide Seiten. So beantwortete die Crew der Shenzhou 2 lange Wochen lang die Fragen der hiesigen Sicherheit der Sternenflotte bevor man Ihnen ein vorläufiges Offizierspatent verlieh….


    Tot be continued…

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Valeris   Soleta   Selke   Cameron Mitchell   Senichi Tanaka   EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0755 Uhr ff.


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    Nachdenklich stand Junis im Konferenzraum am Panoramafenster und schaute nach draußen. Viel konnte die Trill allerdings nicht sehen, sie waren ja noch immer im inneren der Starbase. Diese Starbase würde jetzt der Heimathafen der Shenzhou sein, beziehungsweise war es schon. Denn Junia hatte nach zwei Wochen andauernden Befragungen zugestimmt weiter in der Sternenflotte zu dienen. Sie behielt auch ihren Dienstgrad, sie war also weiterhin Commander. Doch das war nicht von Anfang an so klar, die Trill hatte darum kämpfen müssen das ihre Crew und auch sie ihren Rang behalten durften. Sie nahm einen Schluck aus der Tasse in ihrer Hand, diese enthielt natürlich Raktajino, was auch sonst. Es war das Lieblingsgetränk der Trill. Seufzend drehte sie sich um und steuerte den Replikator an um die Tasse zu entsorgen. Ihre Gedanken waren schwer, denn sie wusste das sie sowohl eine neue Heimat gewonnen hatte, aber gleichzeitig auch alles verloren hatte. Ihr blieb somit nur noch eines, sie musste eine gute Offizierin der Sternenflotte werden. In ihrem Universum war sie es gewesen, immerhin hatte man ihr über 800 Seelen anvertraut und sie zum Captain ernannt. Doch hier musste sie sich erst beweisen, aber nicht nur sie musste das. Ihre ganze Crew musste das, denn sie alle waren unter Beobachtung. Das hatte man ihr und zwar nur ihr klar und deutlich gesagt.


    Ein Blick auf ihren Chronometer zeigte der Trill das es langsam Zeit wurde, das die Besprechung die sie angesetzt hatte, beginnen konnte. Ihre Führungsoffiziere würden bestimmt auch bald eintreffen, noch hatten sie etwas Zeit. Der Blick der Trill ging durch den neuen Konferenzraum, denn hatte man mit als erstes modernisiert. Das Schiff selber glich fast einem Schlachtfeld, überall waren Techniker dabei das Schiff auf den neusten Stand zu bringen. Das war auch der Grund warum Junia sich dazu entschlossen hatte keinen Landurlaub zu nehmen. Sie als Captain musste sich genau mit den Systemen die überholt oder gar neu waren auskennen. Es könnte die Zeit kommen wo Leben davon abhängen würden und dann wollte Junia nicht ins kalte Wasser springen. Hier im Konferenzraum hatte sich nicht viel verändert, bis auf die Holoemitter die neu installiert worden waren, man sagte ihr das man damit jederzeit mit jedem zu reden konnte als wenn die Person selbst anwesend wäre und natürlich war auch die gesamte Technik erneuert worden und so sah es hier auch aus. Es roch hier wieder so wie am ersten Tag. Für die Trill war es ein Déjà-vu. Nachdem sie ihre Tasse dann im Replikator entsorgt hatte, ging sie zum großen Display das hinter ihrem Stuhl angebracht war.


    Sie stellte es so ein das es den Status des Schiffes anzeigte. Zur Zeit zeigte es allerdings an, das die arbeiten gerade einmal zu drei Prozent abgeschlossen waren. Das wurde die Trill allerdings nicht, es wunderte sie eher das sie nicht ein neues Schiff bekommen hatten. Stattdessen wurde ihr Schiff komplett modernisiert. Das dies nicht von heute auf Morgen abgeschlossen sein würde, das war der Trill klar. So hatte die Crew aber Zeit sich nicht nur mit der Technik vertraut zu machen, sondern sich auch noch mit ihrer neuen Heimat zu beschäftigen.


    Das war etwas was sehr wichtig war, denn sie alle mussten sich hier im neuen Universum so einfügen das keiner auch nur vermuten würde das sie nicht von hier waren. Nachdem die Trill das Display eingestellt hatte, drehte sie sich um und setzte sich auf ihren Platz. Als ihr Blick auch die zwei Schachtel fiel die nun vor ihr standen, begann sie zu lächeln. Denn heute war auch ein Tag wo sie etwas besonderes machen durfte. Junia hatte die Erlaubnis bekommen heute zwei ihrer Offiziere zu befördern, einmal würde sie ihre neue Sicherheitschefin befördern dürfen und auch durfte sie nicht nur ihren neuen Chefmediziner an Bord begrüßen, sondern in auch noch befördern. Die Gedanken der Trill schweiften kurz ab. Denn Anna, eine ihrer besten Freunden hatte ihr bereits gesagt das sie ihren Dienst quittieren würde, denn sie war nicht damit einverstanden gewesen, wie man sie behandelt hatte. Sie sagte sowas wie Schwerkrimienelle und das sie sich so nicht behandeln ließ. Junia konnte sie verstehen, denn ihr wurde unterstellt, das sie gefuscht hatte und sie deswegen einen Patienten verloren hatte. Junia schüttelte den Kopf, das hätte Anna nie getan.


    Doch es gab auch gute Nachrichten, Isla hatte schon vor einer Woche das Bewusstsein wieder erlangt. Allerdings hatte sie zwar auch den Dienst quittiert, doch sie war noch etwas an Bord geblieben. Als persönlicher Gast der Kommandantin. Junia konnte auch ihre beste Freundin verstehen, sie musste das alles erst einmal verarbeiten und dann noch eine Reha machen. Danach wollte sie sich ein neues Leben aufbauen. Allerdings hatte sie sich die Option offen gelassen wieder in den Dienst zurückzukehren. Als Ersatz hatte man ihr Ensign Senichi Tanaka zugeteilt. Denn ihn kannte man hier an Bord schon. Junia wurde von der Tür die sich öffnete aus ihren Gedanken gerissen, sie drehte sich um, um zu schauen wer in den Konferenzraum eintrat.


    [Wörter: 825]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Valeris   Soleta   Selke   Junia Rix  Senichi Tanaka   EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0755 Uhr ff.



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    Cameron ging gerade durch den Flur und lief durch die gesamten neu aufgeräumten Sachen. Nicht dass er auf neue Sachen stand. Er musste sich aber eingestehen, dass er es eigentlich hätte sein wollen der dem Schiff neuen Glanz und vielleicht noch ein paar Tricks beibringen konnte. Doch sie befanden sich jetzt in einer anderen Zeit und er war demjenigen nicht mehr vorraus und so musste er sich jetzt an die neuen Sachen gewöhnen. Er hatte immer noch das Padd mit den Neuerungen in der Hand und las alles durch. Er musste immerhin alles neues wissen und sich damit anfreunden. Vielleicht konnte er auch den neuen Sachen seinen eigenen Touch einverleiben. Er ging wieder um eine Ecke und kam dann in den Gang wo der Konferenzraum war. Wenige Sekunden später befand er sich drinnen und sah dass er anscheinend die zweite Person war. „Hallo Sir,“ meinte Cameron dann und sah in das Gesicht des Captains. Er fragte sich gerade aber auch wie sie sich fühlen musste mit diesem neuen Schiff wieder. Sie hatten gerade mal eine Mission gehabt und jetzt schon wurde das Schiff wieder auf den neusten Stand gebracht. „Wie geht es Ihnen,“ fragte er sie und stellte sich dann aber auch erst vor seinen Stuhl. Er wollte sich im Moment noch nicht hinsetzen und wartete erst Mal auf die Reaktion seiner Vorgesetzten. Sie war die zweite Person neben ihm, die keinen Urlaub gemacht hatte. Er wollte einfach die gesamten Sachen überwachen, welche das neue Personal an seinem Schiff machte.


    (277 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Korridore der Shenzhou --> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Valeris , Soleta , Cameron Mitchell , Senichi Tanaka , EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 07:55 ff.


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    Ensign Selke war froh darüber, dass die schier endlosen Befragungen schließlich doch noch ein Ende gefunden hatten. Für die Romulanerin war das ein Déjà-vu gewesen, denn bei ihrer Ankunft damals in der Föderation war es nicht anders gewesen: Stundenlang hatte man sie befragt, wieder und wieder. Der einzige Unterschied zu damals war für Selke der, dass sie damals noch weitaus ungeduldiger gewesen war und am Ende ziemlich genervt reagiert hatte, als zum x-ten Male die gleichen Fragen gestellt wurden. Doch mittlerweile, auch Dank ihrer Ausbildung an der Akademie der Sternenflotte und einigen guten und vor allem hilfreichen Ratschlägen einer vulkanischen Kommilitonin und später zusätzlich eines vulkanischen Wissenschaftsoffiziers, der zusammen mit ihrem Vater in einem Internierungslager des Dominions eingesessen hatte, hatte sie ihre Ungeduld heute deutlich besser unter Kontrolle, auch wenn sich ihre Ungeduld, ebenso wie das Temperament ihrer Mutter, immer wieder mal Bahn brach. Doch es hielt sich inzwischen in deutlichen Grenzen.


    Selke hatte den Rest der Zeit, in dem sie nicht endlos ausgehorcht worden war, genutzt, um sich mit den in diesem Universum aktuellen Sicherheitsstandards und -technologien vertraut zu machen. Als Sicherheitschefin der Shenzhou wollte sie auf dem neuesten Stand sein. Allerdings hatte es schon ein wenig Überredungskunst gekostet, an die entsprechenden Daten zu gelangen. Selke war sich sicher, dass die hiesige Sternenflotte, vielleicht auch der hiesige Sternenflottengeheimdienst, sie im Auge behalten würde, immerhin war sie eine Romulanerin und die 'Zeit der Tränen' lag noch nicht weit zurück. Das waren nicht eben optimale Bedingungen, doch davon ließ sich Selke nicht abschrecken. Es hieß nicht umsonst, dass nichts Erstrebenswertes jemals einfach war.


    Die Romulanerin hatte sich entschieden, auch weiterhin ihren Dienst in der Sternenflotte tun zu wollen, und man hatte ihr letztlich auch das Okay gegeben. Zudem war auch sie an Bord geblieben. Sie hatte in ihrer Freizeit auf die Datenbanken der Starbase zugegriffen, um sich die von ihr benötigten Daten zu besorgen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Nur zwecks Training war sie auf die Starbase gegangen, da die entsprechenden Einrichtungen auf der Shenzhou noch nicht wieder instand gesetzt worden waren. Die Priorität für diese war eher gering. Doch damit hatte sich Selke arrangieren können.


    Und auch wenn es Zeit in Anspruch genommen hatte, sich den Befragungen zu stellen, auf den neuesten Wissensstand zu bringen und das Training nicht zu vernachlässigen, hatte sie es trotzdem geschafft, mittlerweile auch all die Vorfälle, die sich während der Begegnung mit der Anomalie ereignet hatten, abzuarbeiten, so dass diese letztlich ad acta gelegt werden konnten. Alles in allem war die Romulanerin zufrieden, was man von ihrem Stellvertreter nicht zu hundert Prozent behaupten konnte. Lieutenant junior Grade Shras, ein Andorianer, war zunächst aus allen Wolken gefallen, als er erfahren hatte, dass nicht er Sicherheitschef war, sondern sie. Doch nach einem längeren, klärenden Gespräch hatten sie sich darauf geeinigt, an einem Strang zu ziehen, und zwar in die gleiche Richtung. Das stärkste Argument, das Selke vorgebracht und damit den Andorianer überzeugt hatte, war das Schreiben von Berichten. Damit hatte Shras so gar nicht viel am Hut, und so hatte er schließlich akzeptiert, dass die Dinge so waren, wie sie nunmal waren.


    Nun war Selke auf dem Weg in den Konferenzraum und registrierte am Rande, was sich an Reparaturen so tat. Bis die Shenzhou wieder voll einsatzfähig war, würde es wohl noch dauern, stellte sie fest und seufzte. Aber es war eine Besprechung angesetzt, und die Romulanerin war gespannt, worum es gehen würde. ###Ob man einen Einsatz für uns hat?### überlegte sie, verwarf diesen Gedanken jedoch fast sofort. ###Wir Personen mögen vielleicht einsatzbereit sein, aber unser Schiff ist es nicht. Egal. Es hat eh keinen Sinn darüber nachzugrübeln.### Auf dem Weg grüßte sie die Leute, denen sie begegnete, und der eine oder andere grüßte auch zurück.


    Schließlich erreichte Selke die Brücke und schlug dort nach einem kurzen Rundblick auch gleich den Weg in den Konferenzraum ein. Sie wusste, dass sie noch ein paar Minuten Zeit hatte, doch hier musste sie sich nicht an romulanische Standards in Sachen Pünktlichkeit halten. Die Tür öffnete sich, und die Romulanerin trat ein. Bislang waren nur zwei Personen anwesend: Commander Rix und Lieutenant junior Grade Mitchell. "Guten Morgen, Captain, Lieutenant." Sie nickte den beiden zu und ließ kurz den Blick schweifen. Man hatte den Konferenzraum modernisiert, und Selke stellte fest, dass es hier - schon wieder - wie am ersten Tag roch.



    [Wörter: 723]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Cameron Mitchell   Selke  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0757 ff.


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    Die Person die den Konferenzraum betreten hatte, war ihr Chefingenieur Lieutenant Mitchell. Scheinbar war er ganz gut gelaunt, denn nachdem er Junia gegrüßt hatte, fragte er ziemlich locker wie es ihr gehen würde. Die Trill setzte ein Lächeln auf und antwortete „Soweit so gut Lieutenant und selbst?“ Es dauerte auch nicht lange da trat schon die nächste Person ein. Diesmal war es ihre Sicherheitschefin Lieutenant Selke. Noch wusste sie nichts davon und an ihrem Kragen waren auch noch die Rangabzeichen eines Ensign. Der schwarze Pin lag ja vor ihr. Wie die Trill es von der Romulanerin gewohnt war grüßte sie förmlich. Junia nickte ihr zu und wollte sie gerade mit dem Wort Lieutenant begrüßen, bemerkte dann aber den Fehler in ihren Gedanken. Sie stockte kurz, was einem geübten Auge auffallen konnte und erwiderte dann „Ensign.“


    Junia wendete sich dann wieder ihrem Chefingenieur zu, denn sie hatte auch bemerkt das Lieutenant Mitchell ein Padd in der Hand hatte. „Was sagen sie zu unseren Neuerungen Lieutenant? Sind schon ein paar Neuerungen dabei oder?“ fragte die Trill ihn dann. Denn sie musste zugeben das die technischen Fortschritte die man in 20 Jahren gemacht hatten, gar nicht so wenig gewesen waren. Doch vielleicht empfand die Trill es selber nur so und anderen sagten das es nicht so viel Neues gab. Sie warte auf eine Antwort und hoffte auch das Selke nicht bemerkt hatte, doch diese Hoffnung würde wohl vergebens sein. Die Romulanerin war wie ein Adler der gerade auf der Jagd war.


    [Wörter: 248]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Cameron Mitchell  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 07:57 ff


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    Ensign Selke hatte den Eindruck, dass gerade ziemlich gute Laune herrschte, was angesichts der Dauerbaustelle, auf der sie hier aktuell lebten, schon eine sehr erfreuliche Abwechslung war. Commander Rix erwiderte Selkes Gruß und... ###Moment mal! Warum stockt sie plötzlich?### Die Pause, die die Trill beim Sprechen gemacht hatte, war nur kurz gewesen und wäre einem weniger geübten Beobachter sicherlich entgangen, doch die Romulanerin war Dank ihrer Erziehung von klein auf darauf konditioniert, auf jede noch so winzige Kleinigkeit zu achten, durch die Personen sich verraten mochten. Auch wenn Commander Rix anschließend fortfuhr, als sei nichts gewesen, irgendetwas war da, da war die Sicherheitschefin sich zu hundert Prozent sicher. ###Diese Art des Stocken... Als hätte sie sich gerade beinahe verplappert, und zwar bei meinem Rang.### Das legte für die Romulanerin den Schluss nahe, dass ihr Rang... ###Nein, unmöglich!### schoss es ihr durch den Kopf. ###Es kann noch keine Beförderung für mich anstehen.### Und doch schien das kurze Stocken ihres Captains genau darauf hinzuweisen.


    Sie legte den Kopf ein wenig schief und musterte Commander Rix mit einem sehr aufmerksamen Blick. Die Trill sollte ruhig merken, dass ihre Sicherheitschefin es bemerkt hatte, dass ihr Captain sich offenkundig beinahe verplappert hatte, auch wenn Selke nach wie vor kein guter Grund einfiel, warum sie jetzt schon befördert werden sollte. Und ein Teil von ihr glaubte da irgendwie auch nicht dran. Ein anderer Teil hingegen schon. Immer dieser Widerstreit zwischen Instinkt und Verstand. Manchmal war der echt lästig. Sie würde ja sehen, wer von beiden diesmal recht hatte. Doch sie beschloss, erst einmal nichts dazu zu sagen.


    Natürlich hörte sie auch die an ihren Chefingenieur gerichtete Frage, und im Stillen musste die Romulanerin zugeben, dass sich aus technischer Sicht tatsächlich einiges getan hatte. Ein Teil fragte sich, ob auch ihr Volk technologische Fortschritte dieser Art gemacht hatte. ###Warum frage ich mich das überhaupt?### dachte sie. ###Ich kann mich gut erinnern, mit welcher Akribie die Leute meinem Vater zufolge daran gearbeitet haben, immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, Dinge weiter zu entwickeln und zu versuchen, den anderen immer einen Schritt voraus zu sein.### Sie seufzte innerlich. ###Fvadt! Es gibt noch immer so vieles, von dem wir nicht wirklich eine Ahnung haben...### Sie sah ihren Captain noch ein paar Sekunden länger an, dann schaute sie zu Mitchell, gespannt, was seine Meinung zu den Neuerungen war.



    [Wörter: 390]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix (indirekt), Selke (indirekt), Cameron Mitchell (indirekt)

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 07:58 Uhr


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    „Computer, Simulation anhalten. Phasenpolarität um 0,02 Prozent erhöhen, Reaktionsgeschwindigkeit um ein Zehntel verlangsamen. Simulation bei 101.2 neu starten.“

    Mit einem charakteristischen Piepton bestätigte der Computer Soletas Eingabe und führte sie aus. Hochkonzentriert beobachtete die Halb-Vulkanierin, wie sich die Veränderungen auf ihre Simulation auswirkten. Sie waren nur geringfügig, doch die Messwerte änderten sich schlagartig, sehr zur Zufriedenheit der Chefwissenschaftlerin. Die Labors der wissenschaftlichen Abteilung gehörten zu den wenigen Bereichen des Schiffes, die sich ohne größeren Aufwand modernisieren ließen. Bei einigen Geräten reichte ein Systemupdate aus, andere wurden durch kompaktere, leistungsfähigere ersetzt. Die neuinstallierten Holoemitter erlaubten es zum Beispiel komplexe Versuchsanordnungen zu simulieren ohne an Qualität in der Darstellung und in den Abläufen einzubüßen. Für ihr neuestes „Hobby“ war diese technische Errungenschaft geradezu ideal. Wie jeder andere an Bord wurde Soleta in den vergangenen zwei Wochen ausgiebig befragt. Anfangs hatte man ihr einen menschlichen Ermittler vorgesetzt, der an der stoischen Ruhe der Halb-Vulkanierin allerdings fast verzweifelt wäre. Soleta selber hatte daraufhin vorgeschlagen, einen Vulkanier die Befragungen durchführen zu lassen. Und wie erwartet verliefen die Gespräche für beide Seiten wesentlich zufriedenstellender, so dass Soleta ihre eigentliche Arbeit wieder früher aufnehmen konnte als erwartet. Es gab auch allerhand zu tun: fast 20 Jahre wissenschaftlicher Fortschritt mussten aufgeholt, die Datenbanken aktualisiert und geläufige Messverfahren angepasst werden. Eine wissenschaftliche Entdeckung hatte es Soleta besonders angetan: der Quantum-Slipstream-Antrieb. Soweit sie es recherchieren konnte war dieses revolutionäre Antriebssystem von der Voyager aus dem Delta-Quadranten mitgebracht worden und wurde nun intensiv erforscht. Soleta war zwar keine Ingenieurin, doch es gab noch genug naturwissenschaftliche Aspekte, die immer noch eine Herausforderung darstellten und nach Lösungen verlangten und sie war möglicherweise einer kleinen Lösung auf der Spur.

    „Commander, ich sollte Sie an die bevorstehende Besprechung erinnern.“

    Soleta blickte kurz auf ihren Chronometer und drehte sich dann um. Es war Dr. T’Vol, die sie angesprochen hatte. Die hochgeschlossene Vulkanierin überragte Soleta um eine halbe Kopflänge. Ihr schwarzes Haar trug sie traditionell kurz geschnitten und in ihren Augen spiegelte sich die typisch vulkanische Emotionslosigkeit wider die es jedem unmöglich machte zu sagen, ob sie nun gut oder schlecht gelaunt war. Nur ihre Fältchen gaben einen kleinen Hinweis darauf, dass sie wesentlich älter war als Soleta. T’Vol behandelte Soleta stets mit dem gebührenden Respekt, doch die Halb-Vulkanierin wusste genau, dass die Fachbereichsleiterin für Exobiologie sie nicht ausstehen konnte. Sie hielt Soleta für einen Emporkömmling, der an ihre eigene Erfahrung und Reife nicht heranreichen konnte und sah sich anfangs sogar dazu genötigt, ihr Bedenken gegenüber dem Sternenflottenkommando zu äußern als es darum ging, den Posten des leitenden Wissenschaftsoffiziers auf der Shenzhou mit Soleta zu besetzen. Ihre Bedenken wurden ziemlich barsch abgeschmettert, sie sei keine Angehörige der Sternenflotte, sondern zivile Mitarbeiterin und habe sich in personaltechnische Belange der Sternenflotte nicht einzumischen, hieß es. Das trug natürlich alles andere dazu bei, dass Soleta in ihrer Gunst stieg. Selbst unter Vulkaniern konnte das Verhältnis der beiden Frauen zueinander bestenfalls als frostig bezeichnet werden. Allerdings konnte sie nicht abstreiten, dass die, für vulkanische Verhältnisse, sehr junge Frau äußerst begabt und scharfsinnig war und sie sich ihren Doktortitel zu Recht erworben hatte.

    „Dank, Dr. T’Vol.“ Soleta wandte sich kurz zur Seite. „Computer, Ergebnisse speichern und Simulation beenden.“ Sie sah nun wieder zu T’Vol und verschränkte die Hände hinter dem Rücken.

    „Sie missbilligen immer noch, dass ich den Posten des leitenden Wissenschaftsoffiziers bekommen habe.“ Es war keine Frage, sondern eine Feststellung und T’Vol antwortete ebenso unverblümt.

    „Ich habe bisher keinen Grund, meine Meinung darüber zu revidieren.“

    „Nun, das müssen Sie vielleicht auch nicht mehr.“ Mit dieser Antwort ließ Soleta die verblüffte Vulkanierin stehen und begab sich zum nächsten Turbolift.

    „Brücke.“ Befahl sie dem Computer und während sich der Turbolift in Bewegung setzte dachte Soleta über ihre nächsten Schritte nach. Sie wusste bereits, dass einige Offiziere ihren Verbleib in der Sternenflotte erklärt hatten, doch das galt nicht für alle. Auch nicht für Soleta. Tatsächlich war sich die Halb-Vulkanierin noch überhaupt nicht im Klaren darüber, was sie tun sollte. Ihr klangen noch die Worte ihres Vaters im Gedächtnis nach, dass dies eine Chance für einen Neuanfang für Soleta sein könnte. Aber das war ziemlich weit gefasst und beinhaltete auch einen möglichen Abschied aus der Sternenflotte. In ihrem Universum hätte sie einen Lehrstuhl an der vulkanischen Wissenschaftsakademie haben können und tatsächlich hatte sie mit dem Gedanken gespielt, als ihr Vater Soleta vom Tod ihrer Mutter berichtete und sie gesehen hatte, in welchem erbärmlichen Zustand er sich befunden hatte.

    Doch hier war das anders. Ihre ersten vorsichtigen Recherchen hatten ergeben, dass es offenbar keine Soleta in diesem Universum gab, wohl aber alle anderen aus ihrem Bekanntenkreis. Sural, ihr einstiger Verlobter, zumindest in ihrem Universum, gehörte nach wie vor zu einer sehr einflussreichen Familie auf Vulkan. Er war verheiratet, hatte Kinder und war ein angesehener Diplomat im Dienste der Föderation. Ihre Mutter, T’Pas, war schon seit 20 Jahren tot und ihr Vater Volak hatte sich vor zwei Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, sein gegenwärtiger Aufenthaltsort war unbekannt. Der Name Rajari tauchte nirgendwo in der Föderationsdatenbank auf, aber das musste nicht zwangsläufig etwas bedeuten. Soleta wusste, dass sie ihre Frage bezüglich ihrer Zukunft nur für sich beantworten konnte, wenn sie sich ihrer Vergangenheit bewusst war. Und dafür musste sie Nachforschungen anstellen, zu viele Fragen über ihre Existenz blieben bisher unbeantwortet. Sie wusste, wo sie anfangen wollte und hatte bereits die nötigen Vorbereitungen getroffen. Auch den dafür notwendigen Urlaub hatte sie bereits bei Junia eingereicht und ihre Tasche lag bereits gepackt in ihrem Quartier.

    Mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür des Turbolifts und gab den Blick auf die Brücke frei, die sich bereits mitten im Umbau befand. Soleta schenkte dem Treiben auf der Brücke keine weitere Beachtung, wenn alles nach Zeitplan lief, wäre sie rechtzeitig wieder zurück, um mit umfassenden Tests zu beginnen.

    ###Wenn du dann noch ein Mitglied der Sternenflotte und dieser Crew bist### Der Gedanke ließ Soleta kurz inne halten, noch war es nicht so weit und bis jetzt konnte sie nicht sagen, wie sie sich entscheiden würde. Schließlich stand sie vorm Konferenzraum und als sich die Tür öffnete sah sie, dass Cameron und Selke bereits anwesend waren. Sie sah jeden der Anwesenden einzeln an und nickte ihnen kurz zu.

    „Captain. Lieutenant. Ensign.“ Dann stellte sie sich etwas abseits, da sich Junia und Cameron offenbar in einer Unterhaltung befanden. Ihr Blick ging zu Selke. Die romulanische Sicherheitschefin wirkte wie immer sehr aufmerksam. Was sie wohl dazu sagen würde, wenn sie wüsste, dass Soleta zur Hälfte ihrem Volk angehörte? Soleta verjagte den Gedanken umgehend wieder, es war besser, wenn außer Valeris zumindest jetzt noch niemand davon wusste.


    1091 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Selke (indirekt), Soleta

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 07:58 Uhr


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    Er schaute einen Moment auf das Padd und schaute danach aber direkt wieder den Captain an. Im gleichen Moment aber kam auch schon Fähnrich Selke hinein. Cameron begrüßte sie ebenfalls und sah danach aber direkt wieder den Captain an. „Naja ich kann mich nicht beklagen. Es geht mir im Grunde eigentlich gut. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich eine Menge zu lesen haben,“ sagte Cameron direkt. „Ich muss ja eingestehen, dass ich eigentlich gedacht habe dass ich derjenige wäre welcher das Schiff mit ein paar Upgrades verschönere,“ sagte er und setzte sich dann aber doch hin auf seinen Stuhl. „Naja ich kann mich aber nicht beschweren. Diese Neuerungen sind sehr gut und vielleicht kann ich davon aber auch ein paar neue Tricks finden,“ meinte Cameron mit einem leichten Grinsen zu seinem Captain und sah danach aber auch den Ensign wieder an.



    Man hatte wirklich viele Sachen vor gehabt und sind schon in der Mache. Vieles verstand Cameron selber noch nicht aber er würde e schon irgendwie schaffen. Er hoffte nur, dass er sich an diese Hologram-Sache gewöhnen würde.

    Danach kam die nächste Person hinein als sie sich eigentlich gerade dem Sicherheitschef widmen wollte. Er begrüßte Soleta ebenfalls und schaute danach aber auch Selke wieder an. „Sie wollen sogar die Arrestzellen moderner machen und sicherer,“ sagte er dann an den Sicherheitschef noch gerichtet.


    (250 Wörter )

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Cameron Mitchell   Selke   Soleta  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0758 Uhr ff.


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    Junia hatte bemerkt das ihre Sicherheitschefin sie sehr genau musterte. Sie hatte ihren beinah Versprecher scheinbar bemerkt. ### Wenn Sie mich so genau mustert dann hat sie es bemerkt, kein Zweifel meine Wahl sie zur Sicherheitschefin zu machen war Goldrichtig. Aber ich muss meinen Fehler ausbügeln und ich weiß auch schon wie ### dachte sich die Trill und lächelte bloß. Allerdings sollte das Lächeln nur die Ruhe vor dem Sturm symbolisieren. Noch während die Trill überlegte hörte sie ihrem Chefingenieur zu. „Ich glaube Lieutenant das sie noch die Chance bekommen werden große Taten zu vollbringen“ antwortete Junia. Sie war davon fest überzeugt. Als Junia antwortete schaute sie als sie Lieutenant sagte leicht in Selkes Richtung. Sie wollte sie noch ein wenig aus der Reserve locken und so schaute sie ihre Sicherheitschefin an und fragte sie „Stimmt etwas nicht Ensign? Wollen sie etwas sagen?“


    Doch noch bevor Selke die Möglichkeit hatte zu antworten, fragte auch Mitchell sie etwas. Er hatte sie so vielleicht gerettet, Junia wartete gespannt auf die Reaktion der Romulanerin. Dann glitt die Tür erneut auf und Soleta trat ein. Sie grüßte genauso wie man es von es von einer Vulkanierin erwartete. Soleta war die einzige die bisher angefragt hatte ob sie einen Urlaub genehmigt bekam. Ob ihre Wissenschaftlerin wusste das der Crew Urlaub gewährt wurde? Oder war das Eigeninitiative von ihr gewesen als Reaktion auf den Wechsel in dieses Universum. Junia wusste es nicht, sie konnte die Vulkanierin nicht so gut lesen wie andere ihrer Crew. Die Trill schaute Soleta an und erwiderte ihren Gruß mit „Commander.“


    [Wörter 259]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Soleta , Cameron Mitchell  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 07:59


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    Ensign Selke hörte die Worte ihres Chefingenieurs und musste ihm zustimmen. Die Neuerungen waren schon gut, auch wenn sie selbst erst wenige davon hatte testen können. Außerdem war ja noch nicht wirklich viel in ihrem Zuständigkeitsbereich gemacht worden, da andere Bereiche aktuell noch eine höhere Priorität hatten, aber damit konnte sie leben. Sie nahm wahr, dass Soleta eintrat und nickte der Vulkanierin grüßend zu, bevor sie sich erneut Mitchell zu wandte, dem Commander Rix gerade versicherte, dass seine Zeit für große Taten auch noch kommen würde. Und als die Trill seinen Rang aussprach, sah sie erneut zu Selke, was dieser, natürlich, nicht entging. ###Da ist definitiv was im Busch!###


    Dann stellte Rix Selke eine Frage, doch die Romulanerin kam nicht dazu zu antworten, da sich zunächst auch noch der Chefingenieur an sie wandte. Und dessen Bemerkung, dass man auch die Zellen modernisieren und sicherer machen wollte, ließ sie lächeln. "Ja, hat man mir auch schon gesagt", gab sie zurück. "Und das ist durchaus eine gute Sache. Ich überlege nur, wen ich die dann testen lasse..." Sie grinste, und dieses Grinsen spiegelte sich auch deutlich in ihren grüngrauen Augen. "Ich meine, irgendwie muss ich ja testen, wie sicher die modernisierten Zellen dann sind, wenn ich genau wissen will, was ich da habe." Sie schmunzelte immer noch, denn sie hatte da schon Ideen, wie man das testen konnte. Aber dazu würde sie selbstredend nicht die Zellen selbst verwenden, sondern eine originalgetreue Version auf dem Holodeck.


    Dann wandte sie sich auch wieder ihrem Captain zu, denn ihr war ja von Rix eine Frage gestellt worden. Die Romulanerin war jetzt schon ein wenig nervös. ###Habe ich sie zu sehr angestarrt? Hätte ich vielleicht etwas dezenter sein sollen?### Nur einen Sekundenbruchteil später hatte sie entschieden, dass es so schon in Ordnung war. Und dass ihr Captain sie gefragt hatte, ob etwas nicht stimmte und sie vielleicht etwas sagen wollte, war nur logische Konsequenz daraus. Die Frage war für sie jetzt nur, sollte sie um den heißen Brei herum reden? Oder lieber einfach frei weg von der Leber heraus damit? Doch Selke war keine Freundin davon, auszuweichen, denn die Frage hatte sie ihrem eigenen Verhalten zu verdanken.


    "Wenn Sie schon so fragen, Captain", begann Selke und lächelte, auch wenn ihr innerlich ein wenig heiß wurde. "Ich konnte mich vorhin des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie etwas anderes als 'Ensign' sagen wollten. Da war eine winzige Verzögerung beim Sprechen unmittelbar davor. Aber korrigieren Sie mich ruhig, wenn ich da falsch liegen sollte." So, jetzt war es raus.



    [Wörter: 420]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix   Soleta   Selke   Cameron Mitchell  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 08:05


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    Senichi sah, wie Soleta und Cameron Mitchell sich zum Konferenzraum aufmachten. ###Ich sollte auch los###, und so stand auch er auf. Als er hereintrat, sah er, dass Junia, Soleta, Selke und Cameron bereits anwesend waren. Er begrüßte alle mit einem deutlichen Nicken und stellte sich dann zunächst an eine Seite des Raumes. Senichi wusste, dass man ihn zukünftig genau über die Schulter schauen würde, nachdem bekannt wurde, dass er der Shenzhou als taktischer Offizier überstellt wurde. Grund genug für Senichi, sich möglichst von seiner besten Seite zu zeigen. ###Ich werde mir das Vertrauen dieser Crew verdienen müssen, vor allem aufgrund der besonderen Lage.###


    Einerseits vermisste Senichi bereits jetzt seine alte Crew, andererseits war er offen für Neues. ###Die Zeit wird zeigen, wie es weitergeht; darüber darf ich mir jetzt noch keine zu großen Gedanken machen.###


    [135 Wörter]

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix   Soleta   Selke   Senichi Tanaka

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 08:05


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    Er dachte einen Moment nach und sah sich die Daten auf dem Padd welches vor ihm lag nochmal an. „Ich weiß. Aber vorher werde ich mich wohl nochmal durch diese ganzen neuen Sachen lesen,“ meinte Cameron. „Aber ich denke, dass ich dies schon hinbekommen werde,“ sagte er mit einem leichten Grinsen und sah danach aber auch den Chief wieder an. Dann meinte sie, dass sie die Zellen testen wollte. „Naja ist doch eine ganz einfache Lösung,“ sagte er. „Lassen sie sich einsperren unter realen Bedingungen wenn die Zellen fertig sind und dann versuchen sie mal rauszukommen,“ erklärte Cameron direkt. „Und wenn ihnen dies gelingt, dann wissen wir dass wir daran noch arbeiten müssen,“ fügte er direkt noch anbei.

    Dann kam die nächste Person hinein. Es war der taktische Offizier des Schiffes. Eine Person, welche aus dieser Welt kam. Cameron hatte selber noch keinen besonderen Kontakt zu dieser Person, aber dies stand als nächstes auf seiner Liste.


    ( 176 Wörter )

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Valeris   Soleta   Cameron Mitchell   Selke   Senichi Tanaka   EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0807 Uhr ff.


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    Als ihre Sicherheitschefin Junia ganz direkt ansprach und ihr den Phaser auf die Brust setzte, wie man so schön auf der Erde immer sagte, wusste sie das sie den Braten gerochen hatte. Doch Junia wäre nicht Commander geworden, wenn sie nicht auch bluffen könnte. Sie schaute Selke an und setzte ein Pokerface auf, in dem man sehr wenig sehen konnte. „Sie haben recht Ensign, ich wollte sie erst mit Miss ansprechen. Ich habe mich aber sehr schnell korrigiert, da ich der Meinung bin das es nicht angemessen war. Denn sie haben ja schon einiges für die Sternenflotte und auch für unser Schiff getan“ antwortete die Trill dann und hoffte das ihre Sicherheitschefin das Schlucken würde. Als dann die Türe erneut aufglitt und Ensign Tanaka reinkam sah sie kurz zu ihm. Er nickte ihr wie allen anderen zu. Das es laut ihren Chronometer bereits nach 8 Uhr war und dass er sie nicht ansprach wie es sich gehörte ignorierte die Trill erst einmal. Denn sie wollte nun mit der Besprechung beginnen. Aus den Augenwinkeln hatte sie nämlich gesehen das auch ihre erste Offizierin Valeris anwesend war. Sie hatte sich unbemerkt in den Konferenzraum ‚geschlichen.‘


    Junia ging zu ihrem Stuhl und stellte sich hinter diesen, nach einem Räuspern ihrerseits nahmen alle anwesenden Platz. Sie schaute kurz durch die Reihen, es fehlte nur ein Offizier. Ihr neuer Chefmediziner. Doch sie wollte nicht noch länger warten. „Nun dann wollen wir starten“ begann die Trill zu sprechen und schaute zu ihren Führungsoffizieren. „Hinter uns allen liegen 2 Wochen, in denen die meisten sich einer Befragung unterziehen mussten, wo wir erklären mussten woher wir kommen und wer wir sind. Ob wir böse Absichten haben und ob wir der Sternenflotte schaden wollen“ fuhr Junia fort und machte eine kurze Pause. „Doch sie alle sind hier nun anwesend, das bedeutet das sie alle eine Freigabe habe weiter in der Sternenflotte zu dienen. Auch haben sie bestimmt bemerkt das unser Schiff eine Generalüberholung bekommt. Denn das Schiff muss aufgerüstet werden, auch wenn es noch neu ist, muss es in jetzt bereit sein allen Gefahren ins Auge blicken zu können und dabei zu bestehen.“ sagte Trill dann.


    Junia drehte sich etwas zur Seite und deutete auf das Display hinter sich. „Wie sie sehen wird das einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich konnte mit der Sternenflottensicherheit eine Übereinkunft treffen. Jeder hier an Bord, darf die Station verlassen um sich in diesem neuen Leben zurechtzufinden. Das bedeutet das sie alle dort hingehen dürfen wo sie wollen. Die Generalüberholung der Shenzhou wird gut und gerne vier bis fünf dauern. In dieser Zeit dürfen sie wie bereits gesagt dorthin gehen wo sie hinwollen, unter einer Bedingung. Während sie unterwegs sind müssen sie Unterlagen die sie von der Akademie noch zugesandt bekommen werden studieren. Denn alles hier ist anders als die meisten es kennen dürften“ begann die Trill erneut. Dann drehte sie sich wieder zu ihren Offizieren um. „Bisher liegt mir nur ein Urlaubsantrag von Commander Soleta vor, wer vor hat diese Möglichkeit zu nutzen, von dem erwarte ich einen solchen Urlaubsantrag. Natürlich ist dies kein muss, sie können auch hier an Bord bleiben und bei der Modernisierung helfen. Ich werde Ihnen dann einen Urlaub von drei Monaten gewähren, in denen sie sich mit ihrem neuen Leben vertraut machen können und sich die Frage stellen zu können ‚Möchte ich weiterhin in der Sternenflotte dienen und wenn ja möchte ich auf der Shenzhou oder woanders dienen“ fügte Junia dann an.


    Die Trill machte eine kurze Pause und schaute noch einmal auf den leeren Platz des Chefmediziners. „Doch das ist nicht der einzige Grund warum ich sie herbestellt habe, eigentlich hatte ich zwei gute Nachrichten, kann nun aber nur eine verkünden“ fuhr Junia fort und schaute dann direkt ihre Sicherheitschefin an und trat dabei neben ihren Stuhl so dass sie mehr Platz hatte. Auch Valeris stand auf, denn sie wusste ja was nun kommen würde und stellte sich neben Junia. „Ensign Selke, treten sie vor und nehmen sie Haltung an!“ sagte Junia dann und in ihrer Stimme lag etwas härte. Junia wartete bis Selke der Aufforderung nachkam.


    [Wörter 680]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Valeris , Soleta , Cameron Mitchell , Senichi Tanaka  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 08:10


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    Die Bemerkung von Lieutenant Mitchell brachte Selke kurz zum Grinsen. ###Wie war das? Wenn du willst, dass etwas richtig getan wird, dann tu es selbst? Vielleicht sollte ich das wirklich in Erwägung ziehen, mich selbst probehalber einsperren zu lassen und zu versuchen, da wieder raus zu kommen. Aber es geht mir ja nicht nur darum, ob die Dinger wirkungsvoll verhindern, dass jemand von innen her ausbricht, sondern auch, ob es anderen möglichst schwer gemacht wird, Gefangene zu befreien.### Eigentlich hätte sie dem Chefingenieur das gerne auch noch gesagt, doch Commander Rix forderte gerade ihre volle Aufmerksamkeit.


    Die Antwort der Trill verriet Selke mehr als ihre Worte. ###So, so, sie wollte eigentlich 'Miss' zu mir sagen? Das kan glauben, wer will. Wenn dem wirklich so wäre, dann würde sie jetzt nämlich kein Pokerface aufsetzen, das nahezu nichts mehr verrät, sondern offen damit umgehen.### Sie behielt Rix gegenüber das Lächeln bei, das durchaus noch immer echt war, aber nun eine etwas andere Qualität hatte. Es war so ein Ich-weiß-dass-du-schwindelst-Lächeln. ###Du wolltest die Wahrheit hinter dem Pokerface und deiner Aussage verbergen, und hast sie dadurch erst recht offen gelegt, Cap. Böser Fehler. Jetzt kann ich mir absolut sicher sein, dass da was im Busch ist...###


    Doch da nun auch Ensign Tanaka eintrat und Commander Rix erklärte, dass sie die Besprechung nun beginnen und nicht länger warten wollte, nickte die Romulanerin der Trill noch einmal kurz zu mit einem letzten Blick, der deutlich sagte 'Ich habe dich durchschaut!', dann nahm auch sie Platz. ###Hm, unser neuer CMO fehlt noch. Ob der im Eifer des Gefechts vergessen hat, dass jetzt eine Besprechung stattfindet?###


    Sie hörte sich an, was Commander Rix zu sagen hatte. ###Urlaub? Ernsthaft?### Die Romulanerin seufzte innerlich. ###Na klar, nach zweiundzwanzig Jahren Dauerdienst haben wir den ja auch bitter nötig... Ironie ist klasse!### Andererseits, so lange die Shenzhou nicht einsatzfähig war und an die neuen Erfordernisse angepasst wurde, machte es keinen Sinn, hier zu verweilen. ###Aber wohin?### Sie schwankte zwischen zwei Orten, die ihr in ihrem Universum wichtig gewesen waren, doch darüber würde sie in einer stillen Minute nachdenken.


    ###Oh, zwei gute Nachrichten? Aber nur eine kann sie verkünden?### Sie bekam ein leicht flaues Gefühl im Magen, erst recht, als Commander Rix sie dann aufforderte, vor zu treten und Haltung anzunehmen. Dem kam die Romulanerin umgehend nach und nahm vor ihrem Captain Haltung an.



    [Wörter: 396]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

    Einmal editiert, zuletzt von Selke ()

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Valeris   Soleta   Cameron Mitchell   Selke   Senichi Tanaka   EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 0810 Uhr ff.


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    Als sich ihre Sicherheitschefin vor sie hinstellte und wie befohlen Haltung angenommen hatte, lächelte Junia etwas. Die Trill schaute Selke genau in die Augen und wartete ein paar Sekunden. Wie erwartet hielt die Romulanerin ihrem Blick stand. „Ensign Selke ir-Saketh t’Val durch die mir auferlegten Rechte als Kommandierender Offizier der Shenzhou und im Namen der Vereinten Föderation der Planeten ist es mir eine Freude eine Freude sie mit sofortiger Wirkung in den Rang eines Lieutenant junior Grades zu befördern. Ihre Rechte, Pflichten und Privilegien treten mit sofortiger Wirkung in Kraft!“ sagte Junia dann und die strenge in ihrer Stimme war einem sanften und warmen Ton gewichen. Sie drehte sich kurz zu Valeris, die das Kästchen mit dem neuen Rangpin schon geöffnet hatte und entnahm diesem einen schwarzen Rangpin. Mit diesem in der Hand drehte sie sich wieder zu ihrer Sicherheitschefin und steckte ihr den schwarzen Pin neben den goldenen den sie schon am Kragen hatte.


    „Ich weiß das sie mich schon durchschaut hatten als ich mich versprochen hatte Lieutenant. Das unterstreicht nur meine Entscheidung sie zur neuen Sicherheitschefin der Shenzhou ernannt zu haben. Herzlichen Glückwunsch Lieutenant!“ fügte Junia dann noch an und lächelte immer noch. Junia wartete noch auf die Reaktion der Romulanerin.


    Nachdem Selke sich wieder auf ihren Platz gesetzt hatte, schaute sie dann zu ihrer Chef Wissenschaftlerin Commander Soleta. Denn ein Kästchen stand noch auf dem Tisch. Allerdings war dieses nicht für sie bestimmt, es war vielmehr für ihren Chefmediziner gedacht, der mit Abwesenheit glänzte. Nach der Besprechung würde sie wohl mal auf der Krankenstation vorbeischauen und eine Erklärung einfordern. Doch nun galt es erst einmal etwas anderes zu tun. „Lieutenant Commander Soleta, treten sie vor und nehmen sie Haltung an!“ sagte sie dann und wartete auf eine Reaktion von ihrem Chef Wissenschaftler. Junia würde sie zwar nicht befördern, doch sie hatte noch keine zweiten Offizier, doch das würde sie jetzt nachholen. Die Trill war nämlich der Meinung das Soleta nicht nur das Zeug dafür hätte irgendwann ein Kommandooffizier zu werden, sondern dass sie auch unter Druck gut arbeiten könnte. Doch jetzt würde Junia ihre Chef Wissenschaftlerin erst einmal offiziell zum zweiten Offizier ernennen.


    [Wörter: 356]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix , Valeris , Soleta , Cameron Mitchell , Senichi Tanaka , EthanBalewa  

    Datum: 12.08.2399 Uhrzeit: 08:10 ff


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    Nachdem Ensign Selke wie es sich gehörte Haltung angenommen hatte, stellte sich Commander Rix direkt vor sie und sah ihr direkt in die Augen. Doch Selke hatte keine Probleme damit, dem Blick ihres Captains standzuhalten. Außerdem entdeckte die Romulanerin ein leichtes Lächeln bei der Trill und wusste damit, dass das, was da im Busch war, etwas Gutes sein musste. Zusammen mit den kleinen Kästchen, die auf dem Tisch gestanden hatten und von denen Commander Valeris nun eines zur Hand nahm und öffnete, war nun auch klar, um was es sich handelte. ###Also doch eine Beförderung###, dachte Selke und konnte es dennoch erst einmal kaum glauben. ###Wie oft kommt es vor, dass jemand so schnell befördert wird?### Im nächsten Augenblick schoss ihr durch den Kopf: ###Oder wie lange es gedauert hat, vom Ensign zum Lieutenant junior Grade befördert zu werden... Siebenundsiebzig zum Ensign befördert, neunundneunzig zum Lieutenant junior Grade. Sind doch nur schlappe zweiundzwanzig Jahre...!### Selke konnte zwar verhindern, dass sie lächelte oder gar grinste ob dieses Gedankens, doch ein entsprechendes Funkeln konnte sie zumindest aus den Augen nicht heraus halten und hoffte, dass Rix dies eher der Freude über die Beförderung zuschrieb.


    Die Romulanerin spürte, wie Commander Rix ihr schließlich den schwarzen Rangpin ansteckte, und in ihren Worten lag nun keine Strenge mehr, sondern ein gewisses Maß an Wärme, das Selke leicht lächeln ließ, ein offenes, ehrliches Lächeln, das sich ebenso deutlich in ihren grüngrauen Augen zeigte. Als Commander Rix dann noch erwähnte, dass sie wusste, dass Selke sie durchschaut hatte und ihre Entscheidung, die Romulanerin zur Sicherheitschefin zu machen die richtige war, wuchs dieses Lächeln noch ein klein wenig mehr in die Breite. Auf den Glückwunsch der Trill erwiderte Selke ruhig, aber ebenfalls mit einem bei ihr eher ungewohnten Anflug von Wärme in der Stimme: "Vielen Dank, Captain. Ich weiß das Vertrauen, das Sie in mich setzen, zu schätzen und werde mein Bestes geben, dieses nicht zu enttäuschen."


    Da sie anschließend wieder Platz nehmen durfte, kehrte sie zu ihrem Sitzplatz zurück. Doch unmittelbar nachdem sie sich wieder hingesetzt hatte, wurde auch schon Lieutenant Commander Soleta aufgefordert, vor zu treten. ###Ein Kästchen steht noch auf dem Tisch. Ob das für Soleta gedacht ist?### Selke wusste es nicht. Es konnte sein oder auch nicht. ###Und wo bei allen Elementen steckt unser neuer CMO? Testet der oder die die Betten der Krankenstation und ist dabei versehentlich eingeschlafen?### Prompt hatte sie ein entsprechendes Bild vor dem geistigen Auge und schob es mit einiger Anstrengung beiseite. ###Vielleicht hat der sich aber auch nur verlaufen. Ist mir ja in der Anfangsphase damals auch mehrmals passiert...### Während dieses Gedankengangs heftete sie ihren Blick auf die vulkanische Chefwissenschaftlerin.



    [Wörter: 441]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger