Missionsleben II: 912120,20: "Heimatlos"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Soleta

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1610


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    Die Trill hörte ihrer Chefwissenschaftlerin zu. Sie schien sich jetzt schon Gedanken über einen möglichen Slipstreamantrieb zu machen. Junia hatte sich selbst da noch keine Gedanken gemacht. Es wäre zwar reizbar noch schneller von einem Ort zum anderen zu kommen, doch sie wusste nicht ob sie das jemals brauchen würde. Natürlich öffnete so ein Antrieb Möglichkeiten, die durchaus nützlich wären, aber ob die Shenzhou so einen bekommen würde oder nicht das stand ja noch in den Sternen.


    Als die Kommandantin der Shenzhou Soleta dann erklärte was der eigentliche Grund für dieses Gespräch war, zeigte die Vulkanierin wie Junia es erwartet hatte, keinerlei Reaktion. Aber das war ja auch normal für Vulkanier. Natürlich bedauerte Soleta es auf ihre typische vulkanische Weise, denn auch Junia wusste das die beiden mehr verband als nur ihre Arbeit hier an Bord. „Nun Commander, ob das Sternenflotten Kommando meine Ansicht teilt, das werde ich wohl bald erfahren. Denn es war meine traurige Pflicht, die Kündigung von Commander Valeris weiterzuleiten. Auch wenn es mir nicht besonders leichtgefallen ist“ antwortete die Trill dann auf den ersten Teil der Aussage von Commander Soleta.


    „Im Normalfall hat jemand nicht wirklich lange Zeit darüber nachzudenken Commander. Doch im Normalfall wird auch jemand längere Zeit auf einen solchen Posten vorbereitet. Das wurden sie soweit ich weiß nicht, oder? Aus diesem Grund reicht es aus, wenn sie mir mit ihrem ersten Tag, den sie wieder an Bord sind, ihre Entscheidung mitteilen. Um die nötige Ausbildung zum Kommando Offizier werde ich mich dann persönlich kümmern“ fügte Junia dann noch an und nahm dann einen Schluck ihres Tees. Sie wusste nicht ob Soleta sich diesem Stellen wollte, allerdings wäre es bestimmt auch ein guter Ausgleich, wenn man einen Vulkanier als ersten Offizier hatte.


    [Wörter: 288]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 16:10 Uhr


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    Mit einer gewissen Erleichterung nahm Soleta zur Kenntnis, dass sie sich nicht hier und jetzt entscheiden musste, womit sie noch am ehesten gerechnet hatte. Doch in diesem Fall hätte ihre Antwort "nein" lauten müssen. So verlockend die Aussicht auf einen so karrierefördernden Posten auch sein mochte, so war der Halb-Vulkanierin doch mehr als bewusst, welche Verantwortung daran gebunden war. Und im Moment konnte und wollte sie diese Verantwortung nicht übernehmen, nicht so lange sie nicht zu sich selbst gefunden hatte. Zudem sprach Junia einen Punkt an, der nicht ganz unerheblich war.

    "Nein, Captain. Wie Sie selbst wissen habe ich eine rein wissenschaftliche Fachausbildung. Der einzige, der der Meinung war, dass ich in der Kommandolaufbahn von weitaus größerem Nutzen wäre, war Captain Mancuso. Doch der Captain Mancuso, den ich kannte, ist nicht hier, damit sind Sie meine einzige Fürsprecherin."

    Soleta machte sich nichts vor: Die Liste potentieller und geeigneter Kandidaten war gewiss lang. Viele betrachteten den Posten des Ersten Offiziers als Sprungbrett für ein eigenes Kommando und XO auf einer Sovereign-Klasse zu sein war sicherlich eine hervorragende Gelegenheit die eigenen Chancen dazu enorm zu erhöhen.

    "Ich werde Ihnen meine Entscheidung dann bei meiner Rückkehr mitteilen. Gibt es sonst noch etwas, das Sie mit mir besprechen möchten, bevor ich abreise?" fragte Soleta nach. Erst jetzt nahm sie ihren Tee und trank einen Schluck, während sie Junias Antwort abwartete. Und für einen Moment hatte sie den Eindruck als würde Bartholomeus Mancuso direkt neben der Trill stehen, seine Arme vor der Brust verschränken und Soleta mit seinem für ihn typischen spitzbübischen Grinsen anschauen, dass er für die Halb-Vulkanierin immer übrig hatte, wenn die Dinge sich so entwickelten wie er es wollte.


    277 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Soleta

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1612 Uhr


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    So wie es Junia vermutet hatte, hatte ihre Chefwissenschaftlerin bisher noch keine Kommandoausbildung. Warum das wusste sie nicht. Doch aus den Worten der Vulkanierin zog Junia den Schluss das Soleta es bisher nicht wirklich wollte. Das war auch ihr Recht. Doch Junia war irgendwo auch froh, dass Soleta es nicht ausschloss ihre rechte Hand zu werden. Kurz dachte die Trill nach, aber einen Captain Mancuso kannte die Trill nicht. Sie kannte einige Captains, auch von den Strategiekonferenzen, an denen sie immer wieder während des Krieges teilgenommen hatte, aber sie musste auch nicht jeden Captain kennen und nun war es eh so dass alle die sie kannte nicht die waren die sie kannte. „Nein das wäre alles Commander. Ich würde mich freuen, wenn ich sie nach ihrem Urlaub in einer Kommandouniform wieder begrüßen könnte“ erwiderte die Trill dann.


    „Ich wünsche Ihnen dann einen schönen Urlaub Commander. Lassen sie sich bitte nicht durch dieses Angebot unter Druck setzen. Sie sind zwar meine Wunschkandidatin, aber wenn sie nein sagen, dann können sie natürlich auch weiterhin die Wissenschaftliche Abteilung der Shenzhou leiten“ fügte Junia noch an. Sie wollte ihrer Chefwissenschaftlerin damit nur sagen das sie egal wie sie sich entscheiden würde, immer einen Platz auf diesem Schiff haben würde. Am liebsten wäre es der Trill natürlich, wenn dieser rechts neben ihr sein würde. Doch auch wenn es nicht der Fall wäre, wäre es in Ordnung für Junia.


    [Wörter: 233]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum

    Beteiligte Personen: NPC Kadett

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1612 Uhr



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    Cameron befand sich in seinem privaten Bereich des Maschinenraums und schaute sich das neue Programm auf dem Padd an. Er musste sich immer noch damit anfreunden, dass er jetzt ein Hologramm zu seinem Team dazuhaben würde, doch irgendwie wollte er dies immer noch nicht so richtig glauben. Er konnte sich nicht ausdenken, wann er dieses Programm einsetzen würde. Er hatte seinen Kopf auf dem Arm abgestützt und sah danach wieder nach rechts. Der neue Kadett befand sich an seiner Station und ging dort seine Aufgaben nach. Dies war jetzt was Cameron machte. Mitglieder aus Fleisch und Blut und nicht ein Programm. „Naja irgendwann ist immer ein erstes Mal,“ sagte er leise zu sich selber und legte das Programm zur Seite. Er atmete tief durch und schaute sich einen Moment auf dem Deck um. Er fragte sich gerade was seine Familie wohl machte ohne ihn? Seine Freunde was machten sie gerade? Cameron würde jetzt in dem Moment am liebsten bei Ihnen sein.


    181 Wörter

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum Cmdr Rix, Deck 1

    Beteiligte Personen: Junia Rx

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1700


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    Da war sie nun tatsächlich auf der Shenzhou – ihr neues zu Hause. Sariya hatte nicht nur Glücksgefühle in sich, sondern auch eine große Beklemmung. Es war, als würde jemand auf ihrem Brustkorb sitzen und ein Buch lesen und nie wieder aufstehen wollen. Ihre Hände waren feucht vor Aufregung und ihr Mund ganz trocken.

    Ihr letztes Jahr auf der Phloxus, einem denobulanischen Forschungsschiff war ereignis- und lehrreich gewesen. Vor allem aber sehr entspannt für sie, was das Zwischenmenschliche betraf. Zwar hatte sie noch im Hinterkopf, wie das Zusammenleben mit Menschen war, doch sie hatte tatsächlich verdrängt, wie es sich anfühlte. Im Moment war sie etwas überfordert. Das ihr von Freunden attestiert wurde, dass sie besonders empfindlich war, half nur wenig darüber hinweg.

    Daher war es ganz gut, dass sie sich an ihr PADD klammern konnte, dass sie mit beiden Händen gegriffen vor ihrer Brust trug. Es wirkte wie ein Panzer, um Menschen, die ihr zu nahe kamen abzuwehren. Natürlich wehrte sie sich nicht wirklich, nur innerlich fand diese Abwehr statt. Die Gänge schienen endlos, vor allem aber sehr beengt. Dabei war gar nicht so viel los.

    ### Reiß dich zusammen. Ich habe das schon 4 Jahre lang ausgehalten und jetzt so ein Rückfall in alte Verhaltensmuster. Was sollen die Vorgesetzten nur von mir denken? ###

    Saryja atmete tief ein und aus, während sie durch die Gänge ging und legte ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen. Das hatte schon immer geholfen. Nur nicht zu sehr Lachen, das verstörte manche, wenn ihre Mundwinkel fast von Ohr zu Ohr gingen.


    Sie hatte sich die Shenzhou schon von außen genau betrachtet. Ein majestätisches Schiff: 24 Decks, 3.205.000 metrischen Tonnen, Höchstgeschwindigkeit: Warp 9,95, eine fantastische wissenschaftliche Ausstattung... deutlich besser ausgestattet, als das denobulanische Schiff, auf dem sie das letzte Jahr verbracht hatte. Aber das sollte man auch nicht vergleichen. Die Sternenflotte war allgemein besser ausgestattet.

    Ein wenig erfüllte es sie dann doch auch mit Stolz, hier sein zu dürfen. Das Projekt voran bringen, es zu testen. Aber auch allgemein wissenschaftlich zu arbeiten, an einem Ort, der so viele Möglichkeiten bot. Das war es doch, weswegen sie zur Sternenflotte gegangen war, um alles ausschöpfen zu können, was nur möglich war. Zu lernen, zu forschen, zu entdecken, zu schützen und bewahren. Die Beklemmung wich langsam, sie konnte wieder besser durchatmen, ihr Herzschlag wurde ruhiger.

    Schließlich stand sie vor dem Bereitschaftsraum des Captains, bei der sie sich melden sollte, um alles zu besprechen. Und da war sie wieder, die Beklemmung, die sie eben noch schön weggeatmet hatte.

    Sollte man mit 27 Jahren und dem Wissen, das sie hatte so nervös sein? Sie konnte auf Anhieb keine Antwort darauf finden, sie war einfach nervös und da machte Alter doch kein Unterschied?! Sie seufzte, atmete tief durch, richtete sich innerlich und äußerlich auf, lächelte, nicht nur, weil es half, sondern weil sie sich ja doch auch freute. Sie nahm das PADD aus der Umklammerung in nur eine Hand, richtete ihr Uniform und betätigte schließlich den Türsummer.

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Deck 1, Bereitschaftsraum / Brücke

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 16:12 Uhr


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    Soleta trank ihren Tee aus und stellte die leere Tasse bedächtig wieder auf dem Schreibtisch ab.

    "Nun, Captain, das kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder bejahen noch vollständig ausschließen, aber Sie werden die Erste sein, die ich von meiner Entscheidung in Kenntnis setze. Danke für den Tee."

    Soleta stand auf, nickte kurz und wandte sich zum gehen. Kurz vor der Tür blieb sie jedoch stehen und drehte sich noch einmal um.

    "Captain, meine vulkanische Erziehung mag es nicht so wirken lassen, aber ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie bei der Besetzung des Postens zuerst an mich gedacht haben. Das werte ich als einen Akt großer Wertschätzung. Danke."

    Sie drehte sich wieder um und setzte ihren Weg fort. Es stand noch ein Testlauf aus und den wollte sie noch von ihrer Station aus starten.


    134 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Soleta (erwähnt) Tira Akari (Sariya)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17 Uhr


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    Nach dem Gespräch mit Soleta verweilte Junia weiter in ihrem Bereitschaftsraum. Zu einem dachte sie noch über das Gespräch selbst nach zum anderen musste sie noch ein paar Personalangelegenheiten klären. Denn während der letzten Wochen war einiges an Betrieb hier auf der Shenzhou. So wurden einige Personen wieder abgezogen, auch wenn sie erst kurz hier an Bord waren. Der Trill kam es so vor, als wenn das Sternenflottenkommando noch nicht wusste, wohin die Reise der Shenzhou gehen würde. Doch wer konnte es Ihnen verübeln? Immerhin war die Shenzhou erst seit knapp drei Wochen hier, dass da einiges noch nicht so ineinander griff wie in ihrem alten Universum war klar. Doch das würde sich auch einspielen. Davon war die Trill fest überzeugt.


    Sie wurde jäh aus ihren Gedanken gerissen als ihre Konsole vermeldete das zwei Nachrichten eingegangen seien. Junia öffnete ihren Posteingang und sah das eine vom Sternenflotten Kommando war und eine von der Symbiosekommision auf Trill. Sie öffnete als erste die vom Kommando, allerdings war dies keine Bestätigung oder ähnliches auf ihr Anliegen mit dem ersten Offizier. Gut das wäre vermutlich auch etwas zu schnell, nein stattdessen setzte man sie in Kenntnis das sie Zuwachs in der Wissenschaftlichen Abteilung bekam. Allerdings schien es so dass diese Mitarbeiterin nicht hauptsächlich in dieser beschäftigt sein sollte, sondern vorrangig an einem Projekt arbeiten sollte. Junia schaute sich die Angaben zu diesem Projekt an, für die Trill war es quasi so als wenn das was sie da lesen würde gar nicht umsetzbar sein würde, doch dann musste sie sich auch eingestehen das die Technik 22 Jahre weiter war. Das hatte sie nicht bedacht. Allerdings musste die Trill zugeben das dieses Projekt durchaus interessant klang und wenn es zur Umsetzung kommen sollte, sehr viele Anwendungsmöglichkeiten haben würde.


    Die zweite Nachricht war von der Kommission, sie bestätigten das sie am nächsten Tag in der früh Zeit für die Trill hatten, um ihre Angelegenheit zu klären. Auch bestätigten sie das die Untersuchungen an Bord der Shenzhou stattfinden konnten, wenn welche nötig wären. Die Trill war froh, denn es schien so als wenn die Angelegenheit eine positive Wende nehmen würde. So verstrich die Zeit etwas schneller als die Trill gedacht hatte. Als sie gerade die letzte Akte geschlossen hatte und sich einen Raktajino geholt hatte, meldete sich ihr Türsummer. „Herein“ forderte sie denjenigen auf der vor der Tür stand. Als die Türen aufglitten trat eine Denobulanerin in ihren Bereitschaftsraum. Junia hatte sie noch nicht gesehen, laut ihrer Uniform musste sie entweder im medizinischen oder wissenschaftlichen Bereich des Schiffes arbeiten. An ihren Rangpin erkannte die Trill das es sich um einen Ensign handelte. Junia deutete auf einen Stuhl vor ihrem Tisch, denn da sie gerade keinen ersten Offizier hatte, konnte jeder mit einem Anliegen zu ihr kommen, auch wenn das vermutlich sehr viel Arbeit für Trill bedeuten würde.


    „Was kann ich für sie tun Ensign?“ sprach Junia die unbekannte dann an und setzte sich mit der Tasse Raktajino wieder hinter ihren Tisch.



    [Wörter: 493]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum Cmdr Rix, Deck 1

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1702


    -- NPC Sariya --

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    Das „Herein“ kam so unverhofft schnell, dass Sariya keine Zeit mehr hatte, sich weiter Gedanken über ihre Nervosität zu machen. Sie trat einfach herein, ihr Herz klopfte so schnell, dass sie Bedenken hatte, dass ihr neuer Captain es hören konnte.

    „Ma'am. Ich bin Ens Sariya und bin auf die Shenzhou versetzt worden, um an dem Projekt zur <<Holografische Darstellung sensorisch erfasster Daten>> zu arbeiten. Ich hoffe, sie wurden darüber in Kenntnis gesetzt.“, Sariyas Stimme war nicht ganz so fest, wie sie gehofft hatte. Aber das konnte sie nun auch nicht mehr rückgängig machen. Sie war so lange in einigem Abstand zu dem Tisch stehen geblieben, er jetzt setzte sie sich. Vorher erschien es ihr unhöflich zu sein. Doch sie blieb eher vorne auf der Kante des Stuhls mit aufgerichtetem Oberkörper sitzen.

    Das PADD hatte sie noch immer in ihrer Hand. „Hier sind alle wichtigen Daten zur Erklärung des Projektes vermerkt.“, sagte sie und legte das PADD auf dem Tisch ab. Ihre Stimme wurde langsam ruhiger, wenn sie über das Projekt sprechen konnte, dann war sie in ihrem Element, da vergaß sie auch ihre Nervosität. Nur jetzt hatte sie nichts mehr in der Hand, an dem sie sich festhalten konnte. Um nicht wie wild mit ihren Händen zu spielen, faltete sie diese in einander und legte sie in ihren Schoß. Sie lächelte, weil ja doch noch immer der größere Teil in ihr, sich auf das alles hier freute.

    „Sie haben bestimmt Fragen zu dem Projekt und ich würde es ihnen, wann immer sie Zeit und Interesse habe, vorstellen.“, erklärte sie nun endlich mit ihrer ruhigen, sanften Stimme weiter. Ihr Gegenüber macht einen sympathischen, offenen Eindruck. Auch wenn ein erster Eindruck täuschen konnte, so machte es Sariya innerlich etwas ruhiger.

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Tira Akari (Sariya)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1705 Uhr


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    Das ging schnell, die Trill hatte vor nicht einmal einer Stunde die Nachricht bekommen das sie eine neue Mitarbeiterin, die mit einem Projekt betraut war, bekamen und schon stand bzw. saß sie im Bereitschaftsraum der Trill. Anhand ihres Auftretens erkannte Junia das der Ensign der hier vor ihr saß noch nicht lange in der Sternenflotte war. Sie kannte zwar nicht viele Denobulanerin, doch sie wusste auch dass sie sich in Gesellschaft wohler fühlten. Sie konnte die Nervosität auch etwas nachvollziehen, denn normalerweise wäre der erste Gang ja zum ersten Offizier gewesen und nicht direkt zum Captain. Doch nun saß sie in Junias Bereitschaftsraum.


    Als Ensign Sariya dann begann über ihre Arbeit und warum sie hier war zu sprechen schien sie etwas ruhiger zu werden. Vielleicht lag das auch daran das Junia versuchte der Nervosität der jungen frau etwas entgegen zu wirken indem sie das Lächeln der Frau auch erwiderte und auch ihre Körpersprache signalisierte das sie hier willkommen war und nichts zu befürchten hatte. Sie legte das Padd welches sie bei sich hatte auf den Tisch und erklärte das dort das Projekt zusammengefasst war. Junia hatte zwar schon eine grobe Zusammenfassung des Projektes erhalten, allerdings um das Eis noch weiter zu brechen, nahm sie das Padd und lächelte die Frau vor ihrem Schreibtisch immer noch an. „Ich werde es mir bei Gelegenheit anschauen Ensign“ erwiderte Junia und bemerkte wie Ensign Sariya immer ruhiger wurde. Natürlich hätte Junia auch sofort Fragen stellen können und wahrscheinlich hätte sie auch mit der Denobulanerin ein klein wenig Fachsimpeln können über die Sensoren, doch sie entschied sich nicht dazu.


    Zum einen war Soleta, die ihre direkte Vorgesetzte werden würde da sie ja doch irgendwie zur Wissenschaft gehören würde, nicht mehr sehr lange an Bord, zu anderen wollte sie keinen unnötigen Stress verursachen. „Ich finde den Gedanken sehr interessant den sie verfolgen Ensign, wenn ich es mir näher angeschaut habe, werde ich bestimmt die eine oder andere Frage dazu haben. Sie müssen wissen ich würde als Operation Offizier ausgebildet bevor ich ein Kommando übernommen habe“ fügte sie dann noch an. Sie versuchte so zu zeigen das sie als Captain nicht unantastbar war und auch für Sachen, die nicht die Schiffsführung betrafen, ein offenes Ohr zu haben.


    [Wörter: 370]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum Cmdr Rix, Deck 1

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1708


    -- NPC Sariya --

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    Sariya nickte Cmr Rix zu: „Natürlich, Ma'am, jeder Zeit. Ich werde sie, insofern sie dies wünschen, über den jeweiligen Stand in Kenntnis setzen. Nur kurze Memos, ich habe sie nicht vor, ständig zu kontaktieren. Außer sie sagen mir, dass ich mich an jemand anderen wenden soll.“, erklärte Sariya weiter. Jeder Captain wollte dies anders haben und die Denobulanerin konnte sich da schnell und gut anpassen. Ihr war nur wichtig, dass der Informationsfluss da war und niemand sagen konnte: hätte ich das gewußt... Ihr war Teamarbeit und der Austausch untereinander wichtig.


    „Operation Offizer...“, das Lächeln wurde kurz etwas breiter. „dann werden sie gut nachvollziehen können, worum es im Projekt geht und wie es aufgebaut ist.“, das machte die Arbeit ganz klar etwas leichter. Oftmals war auch mehr Verständnis da, wenn der Captain ein wenig von der Materie verstand, egal auf welchem Gebiet.

    „Und mit kritischen Fragen, gerade weil sie auf ihrem Gebiet Fachfrau sind, setze ich mich gerne auseinander. Sie helfen dem Projekt voran zu kommen. Letzten Endes ist es nur ein Versuch.“, da war sie selber kritisch. Es gab schon gute Punkte, aber auch Dinge, die noch nicht ganz ausgereift waren. Nicht auf jedem Schiff passte das Projekt, aber das machte die Arbeit auch spannend.

    Je mehr sie darüber erzählte, um so entspannte wurde Sariya.


    „Ich habe noch eine Bemerkung zu mir. Ich sehe mich ganz klar als ein Team- und Crewmitglied der Shenzhou. Auch wenn das Hauptaugenmerk erstmal auf dem Projekt liegt, so bin ich auch einfach Wissenschaftlerin. Dies bedeutet, wann immer mein Wissen gefragt ist, möchte ich auch gerne ihr Wissenschaftsteam unterstützen. Das Projekt aufzubauen kostet die meiste Zeit, danach wird es etwas mehr Freiraum geben. Es wäre Verschwendung von Ressourcen, wenn sie mich dann nicht einsetzen würden.“ Sariya war niemand, die sich wegducken würde, nur weil sie etwas Luft hatte. Sie liebte die Wissenschaft und das Forschen. Und wann immer Zeit war, wollte sie dies auch tun. Daher war ihr dieser Punkt wichtig an zu sprechen. Sie war nun gelöster, die erste Aufregung verklungen.

    Ihr war bewußt, dass sie einige Zeit brauchen würde, um hier an zu kommen. Aber da machte sie sich auch keinen Druck, es war wie es war und so war es in Ordnung.


    „Haben sie jetzt noch Fragen an mich? Sonst würde ich erstmal wieder gehen.“, fragte sie direkt nach. Sie wollte Cmdr Rix nicht unnötig lange beanspruchen. Ein Captain hatte immer viel zu tun, da brauchte man niemanden, der einen sinnlos die Zeit raubte.

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Tira Akari (Sariya) Soleta (erwähnt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1712


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    Junia war froh, dass sich die junge Ensign scheinbar immer mehr entspannte während sie über ihr Projekt sprach. Scheinbar fühlte sie sich in ihrem Element sehr wohl. Das wiederum weckte Erinnerungen in der Trill. Auch sie war früher teilweise so. Wenn sie in ihrer Arbeit vertieft war fühlte sie sich wohl. Doch das legte sie mit der Zeit auch ab und so konnte sie mit der Zeit auch einige Kontakte knüpfen. Sie schätze das es wohl bei jedem neuen Ensign so war. „Ihr direkter Vorgesetzter wird Lieutenant Commander Soleta sein, ihr können sie jederzeit Bericht erstatten Ensign. Solange ich noch keinen neuen ersten Offizier habe können sie auch mir immer wieder einmal ein Statusupdate geben. Sobald dieser Posten wiederbesetzt ist, wird mir mein erster Offizier regemäßig Bericht erstatten. Wenn sie Fragen haben zu den Sensoren Anordnungen der Sovereign Klasse, dann können sie gerne Fragen. Denn das war eines meiner Aufgabengebiete“ erwiderte Junia und nahm einen Schluck ihres Raktajinos.



    Als Ensign Sariya dann auf sich und ihre Einbindung in die Crew zu sprechen kam, musste Junia kurz schmunzeln. Natürlich würde sie hier als Wissenschaftsoffizier arbeiten, sie hatte zwar eine Projektgebundene Aufgabe, doch sie war auch ein Offizier der Sternenflotte und somit würde sie neben ihrem Projekt auch ihrer ganz normalen Arbeit nachgehen müssen, auch wenn diese weniger Priorität hätte. „Nun Ensign, sie sind mit dem Versetzungsbefehl auf die Shenzhou ein Teil meiner wissenschaftlichen Crew geworden. Nur weil sie ein Projekt betrauen und daran primär forschen heißt es nicht das sie nicht auch ganz normale Aufgaben in der Wissenschaft übernehmen werden. Jeder auf seinem Fachgebiet. Aber dies wird ihnen Commander Soleta bestimmt genauer erklären“ erwiderte Junia und bestätigte die junge Ensign damit hoffentlich. Für die Kommandierende Offizierin der Shenzhou kam auch nichts anders in Frage. Denn es gab in solchen Forschungen immer wieder Leerlaufphasen und in diesen würde sie ganz normal in der Wissenschaft mitarbeiten, oder wenn es erforderlich wäre, würde sie auch die Forschungen erst einmal ruhen lassen und sich dringenderen Sachen widmen.



    Junia stellte ihre Tasse wieder ab und schaute die Ensign wieder an. „Ich hätte erst einmal nichts mehr Ensign. Wenn sie sich beeilen erwischen sie Commander Soleta vielleicht noch bevor sie ihren Urlaub antritt. Sie müsste wahrscheinlich im Hauptlabor sein oder in ihrem Büro“ antwortete Junia und signalisierte damit auch das der Ensign wegtreten konnte. Sie mochte diese Floskeln wie wegtreten etc. nicht so wirklich, wusste aber, dass diese Manchmal notwendig waren, gerade wenn man der Captain eines Schiffes war. Doch hier waren sie es nicht und so verzichte die Trill auch darauf.



    [Wörter: 425]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Bereitschaftsraum Cmdr Rix, Deck 1 // Hauptlabor der Wissenschaft

    Beteiligte Personen: Junia Rix // Soleta (erwähnt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1716


    -- NPC Sariya --

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    Sariya nickte Cmdr Rix zu. „So werde ich es tun.“, stimmte sie ihr zu. Dann mußte sie doch schmunzeln: „Ich werde mich gerne, zwecks der Sensoren, an sie wenden.“ Auf Sariya wirkte es, dass Cmdr Rix sehr gerne ihren alten Posten hatte. Warum sonst würde sie sich selber als ein Ansprechpartner anbieten, wenn es mit Sicherheit auch jemand anderen auf der Shenzhou gab. Sariya freute sich darüber, ihr neuer Captain war ihr sehr sympathisch. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht so viel mit ihr zu tun haben würde, schaffte ein Captain auch eine gewisse Atmosphäre auf einem Schiff. So wie er mit seinen Crewmitgliedern oder mit Situationen umging, hatte Einfluss auf das Klima.


    „Es freut mich, dass sie es so sehen, wie ich. Ich gebe zu, ich habe es auch schon anders erlebt.“, äußerte sie sich hinsichtlich ihrer Versetzung. Der Start schien hier ein guter zu werden. Offenbar sehr offen und interessiert, dennoch klar und strukturiert. Damit konnte sie gut arbeiten. Es gab ihr Sicherheit und das Gefühl ernst genommen zu werden.


    Sariya stand auf: „Ma'am, danke für ihre Zeit und die positive Aufnahme. Ich werde mich bei ihnen zwecks der Sensoren melden.“, abermals mußte sie kurz lächeln. Dabei war sie sich noch nicht ganz sicher, ob sie es wirklich tun würde. Das würde die Zeit zeigen.

    „Ich wünsche ihnen einen guten Abend. Ich werde mich zu Cmdr Soleta begeben.“, sie nickte ihrem Captain noch ein Mal zu und verließ dann den Bereitschaftsraum.




    Als Sariya den Bereitschaftsraum verlassen hatte lehnte sie sich kurz an die Wand und atmete tief durch. Es war ein gutes, kurzes Gespräch gewesen. Sie war innerlich etwas ruhiger geworden. Die erste Hürde war genommen.

    Sie ließ sich auf dem Deckplan den Weg zum Hauptlabor anzeigen. Wieder ging sie durch die Gänge, diesmal hatte sie leider kein PADD mehr, an dem sie sich klammern konnte. Menschen hatten einfach eine ganz andere Ausstrahlung als Denobulaner. Trills natürlich auch. Aber auch die noch mal anders. Sie würde schon noch lernen, mit all dem umzugehen.

    Schneller als gedacht stand sie schließlich vor dem Hauptlabor. Ihr Herz schlug wieder etwas höher, diesmal aber, weil sie sich auf die Station freute.

    Sie trat ein, und blickte sich um. Ein Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, ihre Augen strahlten wahrscheinlich wie bei einem kleinen Kind, das ein tolles Geschenk bekam. Hier, in der Wissenschaft, war sie zu Hause.

    „Entschuldigung, ich suche LtCmdr Soleta.“, sprach sie eine Wissenschaftsmitarbeiterin an, die gerade an ihr vorbei ging.

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum

    Beteiligte Personen:

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1716



    Er kam gerade aus dem Holodeck wieder in den Maschinenraum. Er hatte sich jetzt eine Stunde lang mit dem Notfall-Programm oder wie man es auch immer nannte unterhalten und wollte einfach sehen was er konnte. Die Frage welcher er sich aber immer noch stellte war, ob er dieses Programm auch wirklich irgendwann einschalten würde. Naja vielleicht ist irgendwann immer ein erstes Mal und es kam wirklich zu so einer Situation.

    Er kam zu seinem privaten Bereich und nickte Zielinski einen Moment zu. Danach setzte er sich wieder hin und ging die weiteren Daten durch. Naja er wollte dem Programm eine Chance geben. Die Frage war im Grunde nur, wann diese Chance kommen würde. Sie hatte ja noch keine Mission in dieser neuen Welt.

    ( 135 Wörter)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:16 Uhr


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    NPC M'Ress


    M'Ress war gerade auf dem Weg vom Hauptlabor zurück in ihr botanisches Labor und so in Gedanken vertieft, dass sie die neue Person erst wahr nahm, als sie sie direkt ansprach. M'Ress blieb stehen und betrachtete den Neuankömmling neugierig, aber freundlich, während ihr Schwanz langsam von links nach rechts schwenkte.

    "Commander Soleta befindet sich in ihrem Büro, es befindet sich gleich...ach wissen Sie was, ich bringe Sie eben hin. Der Commander wird sich nämlich gleich in den Urlaub verabschieden und Sie wissen ja wie Vulkanier in Bezug auf Pünktlichkeit sind." sagte die Caitianerin mit schnurrender Stimme. Sie machte eine ausladende Handbewegung und deutete so der jungen Frau ihr zu folgen.

    "Ich habe schon lange keine Denobulanerin mehr gesehen, hat man Sie auf die Shenzhou versetzt?" Plötzlich kicherte M'Ress herzhaft.

    "Oh entschuldigen Sie bitte, vor lauter Neugier habe ich doch glatt meine Manieren vergessen. Ich bin M'Ress, Shiboline M'Ress, Fachbereichsleiterin und Doktor für Botanik. Und wen darf ich Commander Soleta vorstellen?" fragte M'Ress während sich die beiden Frauen Richtung Büro des leitenden Wissenschaftsoffiziers bewegten.


    173 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: M'Ress

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1718


    -- NPC Sariya --


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    Sariya war, nun... erfreut und gleichzeitig überfordert von ihren Emotionen, die innerhalb von Sekunden hin und her sprangen. Sie freute sich darüber, dass M'Ress so offen und irgendwie heiter war und gleichzeitig war sie unglaublich präsent, was i Sariya leichtes Unbehagen auslöste. Das lag keines Wegs an der Caitianerin, sondern an Sariyas Empfindlichkeit was Nähe anbelangte. Aber das hatte sie vorher gewußt, dass dies auf sie zukommen würde. Und damit mußte sie sich wieder auseinander setzen und es in Griff bekommen. Aber, da es schon zu Akademiezeiten geklappt hatte, sollte es dieses Mal nicht anders sein.

    Sie lächelte und ließ ihr Unbehagen hoffentlich nicht nach außen wirken. Vielleicht war nur ihre leichte Nervosität zu sehen.

    "Danke, dass sie mich hinbringen. Ich habe noch nicht ganz die Orientierung hier.", sagte sie dankbar und folgte der Caitinanerin.

    „Sie haben Recht. Ich wurde gerade auf die Shenzhou versetzt. Ich bin Ens Sariya.“, sagte sie freundlich und nickte M'Ress zu.

    „Botanik! Ein wunderbarer Bereich. Gibt es an Bord eigentlich ein Aboretum?“, fragte sie, über Fachangelegenheiten zu sprechen, war immer entspannend.

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1718


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    NPC M'Ress


    "Wenn Sie gerade erst hier angekommen sind wundert mich das gar nicht, ich habe fast eine Woche gebraucht um mich hier zurecht zu finden und meine Sinne sind doch schon etwas sensibler als die eines Menschen." erwiderte M'Ress lachend. Sie nickte freundlich als Sariya sich vorstellte.

    "Das ist ein hübscher Name." Sie nickte erneut eifrig als Sariya nach dem Arboretum fragte.

    "Oh ja, wir haben eins. Und nicht nur das: es gehört wohl zu den größten und modernsten in der ganzen Sternenflotte." sagte sie stolz, wirkte dann im nächsten Moment ein wenig traurig.

    "Zumindest war das in unserem Universum so, aber...naja, ich bin sicher, es wird Ihnen gefallen."

    M'Ress fing sich sogleich wieder, als sie um die nächste Ecke bogen.

    "Wir sind gleich da. Was ist eigentlich Ihr Fachbereich?" fragte die Caitianerin neugierig nach.


    134 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: M'Ress

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1719


    -- NPC Sariya --


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    Sariya konnte an sich beobachten, wie zumindest ihr erhöhter Herzschlag sich etwas bei dem Gespräch beruhigte. M'Ress, wie auch schon zu vor Captain Rix, vermittelte ihr ein gewisses Willkommen an Bord und das war ein positives Gefühl, was sie sich bewahren wollte. Es machte alles etwas einfacher.

    „Wenn es zeitlich passen sollte, können sie es mir das Aboretum vielleicht mal zeigen. Ich finde, dass ein Aboretum mit das Wichtigste auf einem Schiff für die Crew ist.“, und das meinte sie vollkommen ernst.

    Sie hatte durchaus mitbekommen, dass M'Ress etwas bedrückt wirkte. Aber jetzt war nicht der Zeitpunkt darauf einzugehen. Zumal ihr Gegenüber sagte, dass sie gleich da wären. Was wiederum dazu führte, dass sich der Herzschlag von Sariya nun wieder etwas erhöhte.

    „Nun, ich habe Astronomie und Astrophysik auf Denobula studiert und dann noch Xenobiologie und Xenochemie bei der Sternenflotte. Ich habe also nicht nur ein Fachgebiet. Wobei ich mich zur Zeit eher auf Astrophysik und Astronomie konzentriere.“, zumindest im Groben. „Ich bin hier, um u.a. an einem Projekt zu arbeiten.“, erklärte sie dann noch und schon standen sie vor einer Tür.

    „Ich vermute, wir sind da?“, fragte sie lächelnd. „Vielleicht können wir uns ja, während eines Spazierganges durch das Aboretum, weiter austauschen.“, schlug Sariya vor. Auch wenn ihr diese physiologische Nähe schwer fiel, so war sie doch jemand, der Gesellschaft sehr schätzte. Und war es einfach nur für einen fachlichen Austausch.

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:19 Uhr


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    NPC M'Ress



    "Das würde ich sehr gerne, dann kann ich Ihnen auch einige meiner Forschungsprojekete zeigen." antwortete die Caitianerin und war insgeheim etwas froh darüber, dass Sariya nicht weiter auf ihren kleinen Versprecher einging.


    "Das ist in der Tat ein sehr weites Tätigkeitsfeld." Gab M'Ress ein wenig beeindruckt zu. "Soviel ich weiß hat Commander Soleta in Exobiologie promoviert, da dürften Sie beide sicherlich das ein oder andere interessante Gespräch führen. Um das Eis ein wenig zu brechen, wenn Sie verstehen was ich meine." Sie nickte kurz als sie vor der Bürotür standen.

    "Ja, wir sind da. Und keine Angst: Soleta wirkt zwar etwas reserviert, manche behaupten sogar unterkühlt, aber schließlich ist sie ja auch Vulkanierin. Wenn Sie sie erst einmal kennengelernt haben, werden Sie feststellen, dass sie eigentlich sehr zugänglich und offen ist. Aber sprechen Sie sie besser erst einmal nicht auf ihre Familie an, ist ein sehr heikles Thema bei ihr." M'Ress betätigte den Türsummer und wandte sich mit einem Lächeln wieder Sariya zu.


    "Ich freue mich schon auf einen gemeinsamen Spaziergang, ich wette Sie werden beeindruckt sein."

    Von innen erklang ein "Herein.", M'Ress öffnete die Tür und huschte hinein, um den Besuch anzukündigen.

    "Hallo Soleta. Darf ich Ihnen unsere neueste Mitarbeiterin vorstellen? Das ist Ensign Sariya, sie wurde uns heute zugeteilt." Sie wandte sich an die Denobulanerin und zwinkerte ihr zu.


    "Ich lasse Sie beide dann mal alleine. Nur Mut, Sie schaffen das schon."

    Schon war sie durch die Tür verschwunden und ließ die junge Frau mit der Chefwissenschaftlerin alleine.


    Soleta


    Soleta hatte gerade die letzten Testergebnisse ihrer Subroutinen ausgewertet, die, wie erwartet, zufriedenstellend ausgefallen waren. ###Wenigstens etwas, das nach Plan verläuft### dachte sie. Die Ereignisse der letzten Stunden hatten sich für den Geschmack der Halb-Vulkanierin etwas zu sehr überschlagen, zumindest kam ihr das so vor. Immerhin hatten sich ihre Optionen nun erweitert. Sie wurde durch den Türsummer jedoch jäh aus ihren Gedanken gerissen. "Herein." sagte sie und einen Augenblick später stand M'Ress in der Tür, mit einem Ensign im Schlepptau. Soleta musterte den Neuankoömmling kurz und wartete, bis M'Ress gegangen war. Von einer Neuversetzung war ihr nichts bekannt, andererseits hatte es auch etws beruhigendes, dass auch in diesem Universum die Wege des Sternenflottenkommandos zum Teil unergründlich schienen.

    "Willkommen an Bord, Ensign Sariya. Wenn Sie das Bedürfnis haben etwas zu trinken dürfen Sie gerne den Replikator in Anspruch nehmen. Und dann würde ich Sie bitten Platz zu nehmen."


    400 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Quartier des Sicherheitschefs --> Casino

    Beteiligte Personen: Soleta (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:15 Uhr ff


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    Selke saß am Schreibtisch in ihrem Quartier und sicherte die Änderungen, die sie an den Dienstplänen der nächsten Wochen hatte vornehmen müssen, da es doch noch zu Änderungen bei dem ihr zur Verfügung stehenden Personal gekommen war. Anschließend schaute sie noch einmal gründlich drüber um Fehler auszuschließen und schickte die überarbeiteten Dienstpläne danach an Commander Soleta. Kurz lehnte sie sich zurück und starrte einige Momente gedankenverloren ins Nichts, bevor sie sich erneut vorbeugte und noch eine kurze Nachricht an Doktor Saar verfasste mit der Frage, ob sie gemeinsam Richtung Erde reisen sollten, und wenn ja, wo und wann sie sich dann treffen sollten. Selkes Informationen zufolge sollte die U.S.S. Partington, die ihre Mitreisegelegenheit sein würde, übermorgen um sieben Uhr morgens von der Starbase ablegen.


    Nachdem sie diese Nachricht abgeschickt hatte, rief sie sich Informationen über diese 'Zeit der Tränen' auf. Sie wollte wissen, was genau es damit auf sich hatte, was genau geschehen war, und was genau die Soldaten ihres Volkes auf der Erde angerichtet hatten. Sie vertiefte sich in das Material, und je mehr sie an Informationen aufnahm, desto mehr fragte sie sich, ob ein Besuch der Erde wirklich eine so gute Idee war. Doch andererseits hatte sie persönlich nichts mit alledem zu tun und sah deshalb auch nicht ein, warum sie den Kopf einziehen sollte. Das lag einfach nicht in ihrer Natur. Doch ihr schwante, dass der Besuch wohl kein fröhlicher Spaziergang werden würde. ###Und wieder macht mein eigenes Volk mir mein Leben schwerer###, dachte Selke und starrte auf das Display. ###Die Erde ist der einzige Planet in der Föderation, der für mich so etwas wie ein Zuhause ist, doch ausgerechnet mein Volk machte dort vieles kaputt und macht es mir damit in diesem Universum schwer, mich dort heimisch zu fühlen. Zumindest wird man mich sicherlich mit weit mehr Misstrauen und Ablehnung dort aufnehmen als in unserem Universum damals.### Sie seufzte abgrundtief. ###Jetzt ein richtiges romulanisches Ale, nicht das replizierte ohne Bums...### Aber davon konnte sie hier natürlich nur träumen, und das wusste sie. Das gute Blaue war auch das einzige Getränk, für das sie bis heute keinen brauchbaren Ersatz gefunden hatte.


    Selke erhob sich. Wenn sie noch länger hier sitzen blieb, würde sie nur in Grübeleien verfallen, und darauf hatte sie keine Lust. Also verließ sie ihr Quartier und machte sich auf den Weg ins Casino, wo sie sich erst einmal einen deftigen Gemüseeintopf und ein Glas Wasser orderte. Nach dem Essen würde sie dann auf andere Getränke umsteigen. Mit ihrem Tablett suchte sie sich einen freien Tisch und nahm Platz, bevor sie über ihre Mahlzeit herfiel.



    [Wörter: 432]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: M'Ress, Soleta

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1722



    -- NPC Sariya --



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    Sariya nickte M'Ress zu: „Das würde mich wirklich interessieren. Ich freue mich auf unser nächstes Zusammentreffen.“, gestand sie ihr ehrlich und lächelte.

    Das LtCmdr Soleta ebenfalls Exobiologie studiert hatte, erfreute Saryia in der Tat. So war ein Austausch noch mal auf einer ganz anderen Ebene möglich. Doch noch viel mehr beruhigte es sie zu hören, dass LtCmdr Soleta Vulkanierin war. Vulkanier waren Sariya sehr sympathisch. Eine Spezies, die sehr klar und strukturiert war, die eine gewissen Distanz ausstrahlte, die es ihr oftmals viel einfacher machte. Daher hätte man fast einen Stein plumpsen hören.

    Sariya lag es fern, einen Vorgesetzten nach seiner Familie zu fragen. Sie wahrte da doch eine große Distanz. Bis sie näher auf wirklich persönliche Belange einging, brauchte es eine Weile. Sie trennte recht strikt, was Freundschaften, Bekanntschaften oder Vorgesetzte anbelangte. Bis sie wirklich auftaute verging eine Weile. Aber eben für die Personen, die ihr sehr nahe standen, würde sie alles geben.

    Noch bevor sie eintraten sagte Sariy zu M'Ress. „Herzlichen Dank für ihre Tipps.“, sie lächelte die Caitinaerin an und trat dann gemeinsam mit ihr ein.


    Sie lächelte weiterhin, versuchte ihre Nervosität in einem unteren Level zu halten. Das Gespräch vorweg mit M'Ress hatte ihr wirklich gut getan. Aber nun stand sie vor ihrer nächsten Vorgesetzten. M'Ress ging wieder und Sariya war alleine mit ihr. Im ersten Moment war sie etwas orientierungslos. Checkte kurz, ob sie etwas zu trinken brauchte, aber eigentlich brauchte sie nichts. Das einzige, was verlocken an einem Glas Wasser war, war, dass man sich daran festhalten konnte. Aber sie wollte es ohne diese kleine Hilfestellung hinbekommen. Es war ja nicht so, dass sie in letzter Zeit nicht ständig mit neuen Vorgesetzten zu tun gehabt hätte. Aber das waren vornehmlich Denobulaner gewesen.

    „Commander Soleta, es freut mich sie kennen zu lernen.“, sagte sie ihrer sanften Stimme und setzte sich, ohne sich etwas zu trinken zu holen.

    „Ich bin mir nicht sicher, ob sie schon informiert worden sind.“, begann sie einfach „Wie M'Ress schon sagte, ich bin Ens Sariya, ihr neuer Wissenschaftsoffizier und obendrein für das Projekt: Holografische Darstellung sensorisch erfasster Daten zuständig, welches ich an Bord der Shenzhou installieren soll.“