Missionsleben II: 912120,20: "Heimatlos"

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:22 Uhr


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    Soleta wartete, bis sich Sraiya gesetzt hatte und musterte die Denobulanerin kurz.

    "Nein, Ensign, ich bin weder über Ihre Versetzung noch über Ihren Auftrag hier an Bord unterrichtet worden. Das ist ein Umstand, den ich als leitender Wissenschaftsoffizier sicher nicht hinnehmen kann und werde, aber das soll nicht Ihre Sorge sein." sagte sie im neutralen Tonfall.

    Es war Soletas Aufgabe. sämtliche wissenschaftlichen Projekte zu koordinieren und im Auge zu behalten. Das man ihr nun so mir nichts dir nichts einen neuen Wissenschaftsoffizier mit einem eigenen Projekt vor die Nase setzte, ohne sie darüber in Kenntnis zu setzen, missfiel ihr deutlich. Doch Sariya war weder dafür verantwortlich, noch konnte sie an der gegenwärtigen Situation irgendetwas ändern. Soleta musste sich also zunächst mit der neuen Lage arrangieren.

    "Bedauerlicherweise treffen Sie mich zu einem ungünstigen Zeitpunkt an. Hätte ich von Ihrer Versetzung gewusst, hätte ich meinen Urlaub verschoben, um Sie persönlich in die wissenschaftliche Abteilung einzuweisen und über Ihr Projekt zu reden. Diese Aufgabe wird mein Vertreter, Lieutenant Bradek übernehmen. Er wird in meiner Abwesenheit die wissenschaftliche Abteilung leiten und Ihnen beratend zur Seite stehen. In dringenden Fällen können Sie sich natürlich auch direkt an mich oder Captain Rix wenden, ich werde über Kommunikator erreichbar sein."

    Soleta legte ihre Hände vor sichauf den Tisch und sah Sariya emotionslos an.

    "Da ich Ihre Personalakte nicht vorliegen habe, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir einen kurzen Überblick über Ihre Referenzen und eine kurze Zusammenfassung Ihres Projektes geben könnten. Sie sagten, es gehe um die holografische Darstellung sensorisch erfasster Daten? Das ist an und für sich nicht neu, erklären Sie mir bitte, welche essentiellen Neuerungen Sie in Ihrem Projekt vorgenommen haben."


    276 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: Soleta

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1724



    -- NPC Sariya --



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    Äußerlich ruhig hörte Sariya Cmdr Soleta aufmerksam zu. Innerlich war sie noch immer etwas aufgeregt, aber es legte sich langsam. Als sie sagte, dass sie sich im Notfall auch über Kommunikator beim Cmdr melden konnte, schüttelte Sariya innerlich mit dem Kopf. Das würde sie sicherlich nicht machen. Da müßte schon einiges schief gehen, um einen Urlauber zu kontaktieren. Nicht umsonst gab es Stellvertreter. Ein Urlaub war dazu da, von der Arbeit ab zuschalten. Doch sie nickte nur freundlich, schließlich war es auch ein sehr entgegenkommendes Angebot, dass sie zu schätzen wußte.

    „Ich danke ihnen, für ihr Entgegenkommen.“, begann sie. „Ich habe zunächst auf Denobula, wo ich auch geboren bin, Astronomie und Astrophysik studiert. Ein Jahr lang arbeitete ich sowohl auf dem Planeten, als auch auf Raumschiffen in der Wissenschaft. Die Forschung auf Denobula ist gut, aber die Sternenflotte ist besser aufgestellt und da ich wissenschaftlich weiter kommen wollte, entschloss ich mich, bei der Sternenflotte zu studieren. Ich wurde an der Akademie angekommen und studierte Xenobiologie und Xenochemie. Nebenbei begann ich meine Doktorarbeit in Astronomie zu schreiben. Nach dem Studium wurde ich angefragt, ob ich Interesse hätte, an dem Projekt zu arbeiten, welches ich gerade benannt hatte. Dieses zunächst für ein Jahr in der denobulanischen Sternenflotte und jetzt hier.“, sie machte eine kurze Pause und überlegte, ob es noch etwas wichtiges zu ihrer Person gab, aber dies waren erstmal die wichtigen Fakten.

    Also fuhr sie fort: „Das Projekt beinhaltet, ohne Zeitverlust z.B. die Daten der Wissenschaftssensoren eines unbekannten Planeten nicht nur in 2D auf einem Bildschirm darzustellen, sondern in 3D wie auf einem Holodeck. Nur dass alles eine höhere Auflösung hat, als auf einem Holodeck und mit einer höheren Geschwindigkeit dargestellt wird, damit kaum Zeitverlust entsteht. Objekte, die einen besonders Interessieren kann man vergrößern und verkleinern, in die Hand nehmen, manchmal auch ins Innere gehen, um sich die inneren Strukturen anzusehen – natürlich alles nur im Rahmen dessen, was die Sensoren hergeben. So wie sie auf einem Bildschirm ein Bild größer ziehen können, so können sie es mit dem Gegenstand tun, welches im Raum abgebildet wird. So können kleine Details erkannt und Oberflächenstrukturen auf eine ganz andere Art und Weise erfahrbar gemacht werden. Sie können sogar in einen Vulkan steigen und neben der Magma stehen. Die Hitze wird nicht mit dargestellt, alles andere ist erkennbar.

    Außenteams können sich auf diese Weise ein erstes Bild von der Umgebung machen oder ganz gezielt schon festlegen, wer wo welche Proben nimmt. Insbesondere bei Planeten mit einer feindlichen Umgebung, auf dessen Oberfläche man nicht lange verweilen kann, ist es auf diese Art und Weise Möglich, Vorarbeit leisten zu können, um den Aufenthalt zu minimieren. Dies sind nur ein paar Beispiele dessen was möglich wäre. Es ist ein Projekt, eine Erprobung ob und wie solche Darstellungen bei Forschungsaufgaben behilflich sein können. Wir sind noch am Lernen und Ausprobieren, was gut läuft und wo noch Nachbesserungen erfolgen müssen. Daher ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsteam gefragt. Ich bin immer offen für Kritik und Verbesserungsvorschlägen.

    Speziell für die Shenzhou bedeutet dies, dass in einem Raum speziell dafür vorgesehene Holoemitter eingebaut werden, die leistungsstärker als normale sind. Diese werden so programmiert, dass sie mit den Sensoren in Verbindung stehen. Und dann ist es im Grunde schon fast einsatzbereit.“, endete sie schließlich ihren Monolog und hoffte, dass sie nichts vergessen hatte. Sie blickte Cmdr Soleta an. „Konnte ich ihre Fragen bisher beantworten?“, kurz war die Darstellung des Projektes wahrscheinlich nicht gewesen. Sie geriet gerne ins Erzählen, wenn sie von dem Projekt sprach. Schließlich hatte sie bisher unheimlich viel damit zu tun gehabt und noch immer wurde es nicht langweilig. Jedes Schiff hatte seinen ganz eigenen Charakter, seine Crew einen ganz eigenen Anspruch an das Projekt. Es gab nach wie vor viel zu tun und ihr machte es auch nach wie vor viel Spaß.

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya, @Cameron Mitchell  (indirekt), @Selke (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:24 Uhr


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    Soleta hörte den Ausführungen der jungen Denobulanerin aufmerksam zu. Dass sie mehrere wissenschaftliche Fachgebiete studiert hatte war mitunter schon äußerst vorteilhaft. Je mehr man sich auf fachlicher Ebene austauschen konnte, umso besser. Nur durch angeregte, teils auch kontroverse, Diskussionen und Ideen ließen sich die effektivsten und effizientesten Ergebnisse erzielen.

    "Dann bringen Sie ja schon einiges an Vorerfahrung mit, ich bin sicher, dass sich das in unserer Zusammenarbeit als sehr nützlich erweisen wird."

    Soleta richtete sich in ihrem Stuhl etwas auf, als Sariya von ihrem Projekt erzählte. Die Halb-Vulkanierin war zwar keine Technikerin, verstand sich aber exzellent auf Computertechnologie und wusste von daher, dass es alles andere als ein Kinderspiel war eine riesige Fülle an Daten in Echtzeit bei höchstmöglicher Auflösung und ohne Qualitätsverlust darzustellen. Sie erkannte auch gleich das Potential, dass sich hinter dieser Arbeit verbarg. Als Sariya ihre Ausführung beendet hatte zog Soleta leicht ihre rechte Augenbraue hoch.

    "Ja, das konnten Sie. Das klingt nach einem vielversprechenden Projekt. Der wissenschaftliche Nutzen würde uns völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Ich denke, das Hauptlabor wäre wohl der geeignetste Standort für Ihr Projekt. Die vorhandenen Holoemitter lassen sich problemlos austauschen und von dort hätten Sie unmittelbaren Zugriff auf unsere Sensormatrix. Die Details sollten Sie dann am besten mit Lieutenant Bradek besprechen. Wenn Sie technische Unterstützung brauchen wäre es sicher ratsam, dass Sie sich mit unserem Chefingenieur, Lieutenant Mitchell, in Verbindung setzen. Ich bin sicher, dass er sie gerne bei Ihrer Arbeit unterstützt, sofern es sein Dienst zulässt. Vielleicht sollten Sie auch in Erwägung ziehen eine vereinfachtere Variante für den Konferenzraum zu installieren."

    Ein Blick auf den Chronometer verriet Soleta, dass sie nun langsam aufbrechen musste.

    "Ich würde gerne tiefer mit Ihnen in die Thematik einsteigen, aber leider muss ich für meinen Abflug noch einige letzte Vorbereitungen treffen. Ich schlage vor, dass Sie sich erst einmal ein Quartier zuweisen lassen, sofern Sie das nicht bereits veranlasst haben. Und Sie sollten sich in Ihrem eigenen Intereese kurz bei unserer Sicherheitschefin, Lieutenant t'Val melden. Ich gehe davon aus, dass sie über Ihre Versetzung ebenfalls nicht unterrichtet wurde. Sie nimmt ihre Pflichten sehr ernst und es wäre für alle Beteilgten von Vorteil, wenn eventuelle Missverständnisse von vornherein vermieden werden könnten. Haben Sie noch Fragen an mich?"


    369 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: Soleta, Cameron Mitchell (indirekt), Selke (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1732



    -- NPC Sariya --


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    Aber jetzt hörte man in plumpsen, oder? Den Stein, der natürlich Sariya etwas bedrückte. Es war ihr immer wichtig, dass insbesondere die Wissenschaftler das Projekt unterstützten. Und dem schien so zu sein. Das machte vieles leichter – nein, es machte es letzten Endes nur so möglich.

    „Wenn sie das Hauptlabor bevorzugen, dann nehme ich gerne das Hauptlabor.“, bestätigte Sariya und war froh, damit war schon geklärt, wohin dieses Projekt soll. Und das Hauptlabor war eine große Ehre in ihren Augen. Es wurde nicht in irgendeinen Raum, weit weg von der Wissenschaft, verbannt, sondern war mitten drin.

    „Mit dem Chefingenieur, Mr Mitchell, werde ich mich auf jeden Fall zusammensetzen müssen. Alles andere wäre fahrlässig. Das werde ich heute oder morgen auch noch tun.“

    Als Cmdr Soleta vorschlug, dass eine einfachere Variante im Konferenzraum installiert werden könnte, ging ihr Herz auf und sie mußte unweigerlich breiter lächeln. Endlich jemand, der ein wirkliches Interesse zeigte und verstand, dass dieses Projekt hilfreich sein könnte und nicht nur eine sinnlose Spielerei war.

    „Ich danke ihnen sehr, dass sie Interesse an diesem Projekt haben.“, sagte sie daher ehrlich. Jegliche Nervosität war verflogen und sie war innerlich ganz ruhig. „Ihr Vorschlag gefällt mir außerordentlich gut. Ich werde mir Gedanken darüber machen, ob und wie man dies umsetzen könnte. Dazu müßte sicherlich Cmdr Rix auch noch zustimmen. Daher würde ich das Projekt erstmal im Hauptlabor installieren und zum Laufen bringen und dann können wir uns noch mal abstimmen, wie das mit dem Konferenzraum aussehen könnte.“, vor ihrem inneren Auge, hatte sie bereits eine Vorstellung davon.

    „Danke für ihren Hinweis mit Lt t'Val. Ich werde mich bei ihr melden. Ich möchte nicht gleich am ersten Tag unangenehm auffallen.“ und das meinte sie auch so. Es gab kaum etwas schlimmeres für sie. Sie war doch immer darauf bedacht, die Wogen sanft zu halten, Probleme frühzeitig zu erkennen und abzufangen. Daher war ihr eine gute, harmonische Zusammenarbeit sehr wichtig.

    „Ich habe keine weiteren Fragen, Ma'am. Ich danke ihnen, dass sie sich so kurzfristig noch Zeit genommen haben. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit und wünsche ihnen einen erholsamen Urlaub, bei dem es nicht um die Arbeit geht, sondern allein um sie.“, lächelnd stand sie auf, wartete aber noch, ob Cmdr Soleta noch etwas zu sagen hatte.

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Ens. T'Vin (NPC)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:30 Uhr ff


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    Selke saß am Tisch im Casino und genoss den Gemüseeintopf, den sie sich geordert hatte. Sie mochte bodenständige Küche, denn die kannte sie noch von zuhause. Nicht, dass ihre Familie sich nichts Besseres hätte leisten können. Als hochrangiger Offizier hatte ihr Vater alle Möglichkeiten gehabt, sich auch ausgefallene Dinge leisten zu können, doch er hatte es stets vorgezogen, auf dem Teppich zu bleiben. Und seine Kinder hatte er ebenfalls entsprechend erzogen. Sie sollten niemals vergessen, dass selbst jene, die irgendwo oben in der Hierarchie standen, ihre Wurzeln am unteren Ende hatten. Außerdem hatte so ein deftiger Eintopf in der Regel den großen Vorteil, sättigend zu sein, und genau das konnte die Romulanerin jetzt auch brauchen.


    Während sie aß, überdachte sie die aktuelle Situation. Offenbar war man sich in der hiesigen Sternenflotte noch nicht so ganz sicher, was man mit ihnen anfangen sollte und welches Personal man ihnen zur Verfügung stellen sollte, was sich in der hohen Fluktuation der letzten Tage zeigte. Das hatte auch die Kadettin betroffen, die, gerade erst an Bord gekommen und von ihr zum Ensign befördert, auch schon wieder abkommandiert worden war. Allerdings hatte Selke in ihren privaten Nachrichten eine von besagter Ensign an sie gefunden, in der diese sich von ihr verabschiedet hatte. ###Offenbar habe ich bei dieser jungen Halbklingonin einen gewissen Eindruck hinterlassen###, sinnierte die Romulanerin, während sie versuchte, endlich diesen verdammten Pilz zu erwischen, der sich hartnäckig ihrem Zugriff entzog. Und diese Halbklingonin hatte ihr sogar noch etwas hinterlassen: Die Daten des Holodeckprogramms, mit dem sie trainiert hatte, als sie den nicht autorisierten Ausflug ins Holodeck gemacht hatte, um sich dort von ihrem Batleth zu "verabschieden", bevor sie dieses hatte abgeben müssen. Selke konnte nicht leugnen, dass es sie reizte, es zu testen, doch das musste wohl warten. ###Wie sagen es die Menschen so schön? Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.### Sie lächelte und hoffte, dass die halbklingonische Offizierin ihren Weg machen würde, ohne dass ihr Temperament ihr einen Strich durch die Rechnung machen würde.


    "Darf ich mich zu Ihnen setzen, Lieutenant?" fragte plötzlich eine Stimme in Selkes Gedanken hinein, und die Romulanerin schaute auf. Es war Ensign T'Vin, die, ebenfalls mit einem Tablett bewaffnet, neben dem Tisch stand. Selke machte eine einladende Geste. "Natürlich, Ensign", sagte sie freundlich, immer noch ein wenig erstaunt darüber, dass freiwillig eine Vulkanierin den Kontakt zu ihr, einer Romulanerin, suchte.

    T'Vin nahm Platz und sah Selke mit wie immer unbewegtem Gesicht an. "Danke", meinte sie ruhig und begann zu essen. Es handelte sich um etwas, das für Selke wie eine Hühnersuppe aussah, und dazu hatte sich die Vulkanierin ein Glas Wasser genommen. Also gar nicht so anders wie sie selbst. Im schweigenden Einvernehmen verzehrten die beiden Frauen ihre Mahlzeit, doch als sie damit fertig waren, meinte T'Vin: "Darf ich Sie etwas fragen, Lieutenant?"

    Selke sah die Vulkanierin ruhig an und nickte. "Selbstverständlich, Ensign."

    "Haben Sie keine Bedenken, die Erde zu besuchen? Ich habe mir die Informationen angesehen, die zur 'Zeit der Tränen' zur Verfügung stehen, und wenn Sie meine Einschätzung hören wollen, Ma'am, halte ich eine Reise zur Erde für zu riskant. Die korrekte Berechnung der Risikoanalyse erspare ich Ihnen jedoch, denn ich gehe davon aus, dass Sie diese nicht interessieren wird."

    Die Romulanerin musste bei den letzten Worten schmunzeln. "In der Tat, Ensign", gab sie zurück. "Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass die Bewohner der Erde mich nicht gerade mit offenen Armen empfangen werden", fuhr sie fort, und ihr Tonfall war nun nicht nur deutlich ernster, sondern auch nachdenklicher und auch irgendwie trauriger. "Aber ob Sie das nun verstehen oder nicht, Ensign T'Vin, ich muss dort hin. Nicht nur, um alles mit eigenen Augen zu sehen, sondern auch, weil die Erde für mich bislang die einzige Welt in der Föderation ist, die für mich überhaupt eine persönliche Bedeutung hat."

    T'Vin sah ihre Vorgesetzte noch immer mit unbewegtem Gesicht an. "Mit anderen Worten, Sie haben ihre Zeit in der Föderation fast ausschließlich auf der Erde verbracht, so dass diese zu ihrer neuen Heimat geworden ist."

    "Nicht Heimat, aber zu einem Zuhause", stimmte Selke zu und nickte. "Irgendwo muss ich wieder anknüpfen. Und einen Bogen um die Erde zu machen, nur weil meine Herkunft einigen vielleicht nicht passen könnte, kommt für mich nicht infrage."

    "Ich verstehe." T'Vin nickte. "Das war die Antwort, die ich von Ihnen erwartet habe", sagte die Vulkanierin schlicht. "Passen Sie auf sich auf und kommen Sie heil zurück." Sie hob ihre Hand zum vulkanischen Gruß, dann nahm sie ihr Tablett und ließ Selke ein wenig verblüfft am Tisch zurück. ###T'Vin macht sich Sorgen um mich? Das hätte ich jetzt nicht gedacht...### Auch Selke erhob sich nun um ihr Tablett weg zu bringen, doch sie würde sich statt dessen einen Becher Rotbuschtee holen und damit einen entspannten Abend einleiten.



    [Wörter: 792]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

    Einmal editiert, zuletzt von Selke ()

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya, @Cameron Mitchell  (indirekt), @Selke (indirekt), @Junia Rix (indirekt), @Valeris (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:30Uhr


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    "Natürlich müsste der Captain erst zustimmen," bestätigte Soleta "Doch so wie ich Commander Rix einschätze gehört sie nicht zu dem Personenkreis, der sich technologischen Neuerungen verschließt, vor allem dann nicht, wenn sich daraus ein enormer Nutzen ableiten lässt. Es wäre zunächst hilfreich, wenn Sie zunächst die technische Machbarkeit prüfen und eine Zusammenfassung der erforderlichen Arbeiten aufstellen würden. Nach meiner Rückkehr werde ich dann mit dem Captain über diese Angelegenheit reden. Ich muss ja nicht erwähnen, dass es von Vorteil wäre, wenn ich dann aussagekräftige Argumente zur Hand hätte."

    Soleta nickte Sariya leicht zu. In einem Punkt hatte die Denobulanerin Recht: Bei dieser Reise würde es tatsächlich nicht um ihre Arbeit gehen, zumindest nicht direkt. Doch welche Konsequenzen diese Reise für sie, und damit auch letztendlich für die Shenzhou, nach sich ziehen würde vermochte sie nicht zu sagen.

    "Gut. Das war das Mindeste, was ich für Sie tun konnte."

    Auch Soleta stand nun auf und verschränkte die Hände hinter dem Rücken.

    "Dann heiße ich Sie nochmals an Bord der Shenzhou willkommen. Sie dürfen gehen."

    Soleta wartete bis Sariya das Büro verlassen hatte, dann setzte sie sich langsam und sah auf die nun verschlossene Tür. Ihre Gedanken kreisten wieder um die Ereignisse des heutigen Tages. Valeris war gegangen und hatte damit den Posten des Ersten Offiziers vakant gemacht und Commander Rix hatte sich Soleta als ihre Nachfolgerin auserkoren. Und Soleta war gerade im Begriff sich auf eine Reise zu machen, an derem Ende möglicherweise das Ende ihrer bisherigen Karriere stand. Es erschien ihr wie eine Ironie des Schicksals, dass sie nun vor die Wahl zwischen zwei Extreme gestellt wurde. Und dann kam Sariya mit ihrem außerordentlich interessanten Projekt und ihren brilianten Ideen dazu und machte Soletas wahl noch schwieriger. In dem Moment erinnerte sie sich an ein irdisches Sprichwort: Wie isst man einen Elefanten?

    ###Stück für Stück### brachte sie den Gedanken zuende. Dann tippte sie auf den Bildschirm vor sich und verfasste eine Nachricht an Cameron und Selke, dass es einen neuen Wissenschaftsoffizier an Bord gab und dieser bald bei den beiden vorstellig werden würde. Dabei bat sie Cameron Sariya bei ihrem projekt zu unterstützen.

    Nachdem sie die Nachrichten abgeschickt hatte stand sie auf und ging zur Tür ihres Büros. die Tür öffnete sich und Soleta warf noch einen letzten Blick zurück, in dem Bewustsein, dass sie dieses Büro wohl nicht mehr so bald betreten würde, vielleicht auch gar nicht mehr.



    Ort des Geschehens: SB 249 Omega, Shuttlerampe 4

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:50 Uhr


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    Soleta hatte ihre Vorbereitungen fast abgeschlossen. Das Runabout, das den Namen Liffey trug, war beladen und die Systemcheks abgeschlossen. Soleta trug mitlerweile nicht mehr ihre Uniform, sondern eine bequeme Stoffhose in blau mit einem schwarzen Gürtel, dazu passende schwarze Stiefel und eine grüne, halbärmelige Bluse, den Kommunikator hatte sie in einer Brusttasche verstaut. Abgesehen von ihren spitzen Ohren wies nichts darauf hin, dass sie Vulkanierin war. Sie hatte bereits im Pilotensitz platz genommen und wartete nur noch darauf, dass Veamalo zu ihr stoßen würde.


    483 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor // Quartier

    Beteiligte Personen: Soleta (erwähnt), Selke (Nachricht geschrieben), Cameron Mitchell (Nachricht geschrieben)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1845


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    -- NPC Sariya --



    Sariya hatte Cmdr Soleta zugestimmt, dass sie die Anforderungen überprüfen und eine kleine Projektbeschreibung mit allen nötigen Informationen zusammenstellen würde. In den nächsten Tagen würde sie sich den Besprechungsraum in Ruhe ansehen und eine erste Bestandsaufnahme machen. Das sollte nicht so kompliziert ein und sicherlich eine willkommene Abwechslung, da sie hier etwas anders heran gehen mußte.

    Nachdem sie sich verabschiedet hatte ging sie zunächst in das Quartier, dass ihr zugeteilt worden war. Als sich die Tür hinter ihr schloss, war es, als wäre ihre Kraft vor der Tür geblieben . Sie ließ sich seufzend auf ihr Bett fallen. Sie war wirklich ganz schön erschöpft, auch wenn alles sehr gut gelaufen war. Aber die Anspannung hatte tatsächlich Kraft gekostet. Dazu die Umstellung auf die anderen Spezies, die einen ganz anderen persönlichen Distanzradius hatten. Ihrer war einfach ungewöhnlich groß, auch das kostete Kraft. Aber sie wollte nicht nur jammern.

    Es war ein wirklich guter Start gewesen und sie fühlte sich willkommen, was sie lächeln ließ. Heute Nacht würde sie sicherlich gut und etwas länger schlafen – anstatt 4 Stunden sicherlich 5.


    Doch an Schlaf war jetzt noch nicht zu denken. Sie rappelte sich wieder auf und nahm ihr PADD zur Hand.

    Da es jetzt schon fast 18 Uhr war und sie nicht wußte wie Ltjgr T'Val und Ltjgr Mitchell Dienst hatten, wollte sie ihnen zunächst eine schriftliche Nachricht zukommen lassen, um sie in ihrer Freizeit nicht zu stören.

    Die erste ging an Ltjgr T'Val:


    Sehr geehrte Ltjgr T'Val,

    mein Name ist Sariya und ich bin neue Wissenschaftsoffizierin auf der Shenzhou. Neben dieser Tätigkeit bin ich auch mit einem Projekt auf diesem Schiff betraut. Gerne stelle ich mich bei ihnen persönlich vor. Wenn dies von ihrer Seite aus gewünscht ist, teilen sie mit bitte einen Termin mit.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ens Sariya


    Dann schrieb sie Ltjgr Mitchell:


    Sehr geehrter Ltjgr Mitchell,

    mein Name ist Sariya und ich bin neue Wissenschaftsoffizierin auf der Shenzhou. Ich bin dazu mit dem Projekt: Holografische Darstellung sensorisch erfasster Daten, betraut worden, welches auf der Shenzhou umgesetzt werden soll. Ich würde ihnen gerne das Projekt vorstellen und mit ihnen absprechen, wie eine Umsetzung hier auf dem Schiff vollzogen werden kann. Dazu bitte ich sie um einen zeitnahen Terminvorschlag.

    Ich freue mich auf eine Nachricht von ihnen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen

    Ens Sariya



    Nachdem sie diese beiden Nachrichten verfasst und abgeschickt hatte, packte sie ihre wenigen Sachen die sie dabei hatte aus. Darunter ein Bild von ihrer großen Familie und eines von ihr und ihrem Mann. Ihre Gedanken schweiften ein wenig bei dem Betrachten der Bilder ab. Sie waren zwar nicht weit weg und dennoch fühlte sie sich genau in diesem Augenblick sehr einsam. Erst jetzt wurde ihr die Stille in dem Raum bewußt. Kein Lachen, kein Gerede – nichts. Beklemmung machte sich in ihr Breit. Sie nahm sich vor, sich kurz ein wenig frisch zu machen und vielleicht würde sie sich dann noch mal das Schiff genauer ansehen. Dann wäre sie nicht mehr allein, allerdings der etwas anderen Nähe der Crew ausgesetzt. Aber dem mußte sie sich so oder so stellen, daher warum nicht gleich aussetzen und dieser Ruhe entfliehen?

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Soleta (erwähnt), Tira Akari (Sariya)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:45 ff.


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    Genüsslich ihren Tee trinkend, saß Selke an einem der Tische im Casino. Natürlich hatte sie sich einen Platz ausgesucht, von dem aus sie sowohl den Raum als auch den Eingang gut im Blick hatte. Gewisse Gewohnheiten wurde man halt nicht so schnell los. Ihr PADD, das sie mitgenommen hatte, gab einen sehr leisen, unaufdringlichen Piepton von sich, Zeichen dafür, dass sie eine Nachricht erhalten hatte. Mehr als dieser leise Ton, der den meisten nicht einmal aufgefallen wäre, war für ihre empfindlichen romulanischen Ohren jedoch auch vollkommen ausreichend. Die Nachricht war von Commander Soleta und besagte, dass sie eine neue Wissenschaftsoffizierin an Bord hatten, die bei ihr bald vorstellig werden würde. ###Wieder jemand neues?### Selke hob leicht ihre linke Augenbraue, senkte diese jedoch fast umgehend wieder. Dem normalen Betrachter wäre dies nur als leichtes Zucken erschienen. Innerlich schüttelte die Romulanerin den Kopf. ###Hier geht es in letzter Zeit zu wie im Taubenschlag###, dachte sie. ###Ob diese Offizierin länger als ein paar Tage bleibt?### Die Frage war berechtigt, da die Fluktuationsrate aktuell recht hoch war. Schuld war, dass man offenbar noch immer nicht so recht wusste, was man mit der Shenzhou anfangen sollte. ###Vielleicht ist das aber auch Absicht, um zu schauen, wer mit diesem zusätzlichen Durcheinander und daraus resultierenden Stress umgehen kann und wer umfällt. Wundern würde mich ein solches Vorgehen nicht.### Ein zweifellos finsterer Gedanke, an dem sicherlich ihre Herkunft und Erziehung nicht ganz unschuldig sein mochten.


    Eine Weile später ging bei ihr eine weitere Nachricht ein, diesmal von einer ihr unbekannten Person. ###Aha. Das muss sie sein.### Die Sicherheitschefin las sich die Nachricht kurz durch, dann verfasste sie eine dazu passende Antwort:


    Sehr geehrte Ens Sariya,

    zunächst einmal willkommen an Bord. Wenn Sie unbedingt auf einem Termin bestehen, treffen Sie mich morgen früh um 0800 auf der Brücke. Wenn es auch weniger förmlich sein darf, finden Sie mich aktuell im Casino, wo ich mich auch noch eine ganze Weile aufhalten werde.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ltjg Selke


    Mit einem leichten Schmunzeln schickte sie die Antwort ab. Sie war pragmatisch veranlagt. Man konnte es so oder so regeln, aber warum nicht in entspannter Atmosphäre? Zumal sie eigentlich eh seit heute Urlaub hatte und nur deshalb noch immer diverse Dinge an Bord erledigte, weil sie einfach keine Lust hatte, die Füße hoch zu legen. Und der Abend war noch lang. ###Gut, mal schauen, ob sie hier auftaucht, oder ob ich sie erst morgen zu sehen kriege.### Sie nahm einen Schluck von ihrem Tee.



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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Deck 2, Vaemalos Quartier

    Beteiligte Personen: Soleta  Selke

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1745 Uhr


    NPC Edu Veamalo

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    Edu hatte mittlerweile alles gepackt was sie für eine längere Reise brauchte. Da sie nichts mehr von ihrem Chef gehört hatte, ging sie einfach davon aus, dass es kein Problem mit ihrem Urlaub geben würde. Zumal Commander Rix diesen ja persönlich für alle Crewmitglieder genehmigt hatte. Noch einmal überprüfte die Bajoranerin ihre private Tasche. Sie hatte alles eingepackt was sie vor einen Urlaub brauchen würde, doch da Commander Soleta auch etwas davon gesagt hatte das sie wohl nicht die ganze Zeit auf Vulkan sein würden, hatte die Ärztin sich dazu entschlossen ebenfalls eine der Notfalltaschen der Shenzhou aus dem Lager mitzunehmen. Denn sie wusste ja nicht was sie genau erwarten würde und sie wusste auch nicht aus welchen Gründen Soleta ihr das Angebot sie zu begleiten nun genau gemacht hatte. Denn wenn sie ehrlich war, hatte sie bisher noch keinen so großen Kontakt mit Crewmitglieder außerhalb der medizinischen Abteilung gehabt. Doch nun war es an der Zeit zum verabredeten Ort zu gehen. Eine Shuttlerampe auf der Starbase.


    Ort: SB 249, Shuttlerampe

    Zeit 1752 Uhr


    Es dauerte etwas bis Edu die richtige Rampe gefunden hatte, große Sternenbasen waren jedenfalls nichts für sie. Sie hatte bisher immer auf Schiffen gedient und dafür zwar sie auch dankbar, zwar war sie so jeden Tag woanders, doch auf so einem Koloss konnte sie sich nicht vorstellen zu arbeiten. Natürlich wusste die Bajoranerin das es auch kleinere Sternenbasen in der Föderation gab, doch sie wollte lieber auf einem Schiff dienen und jetzt hatte sie ja auch eine feste Stelle an Bord der Shenzhou. Bisher hatte sie auch eine gute Vorgesetzte, von der sie viel gelernt hatte, doch Anna hatte ja ihren Dienst quittiert. Edu konnte sie völlig verstehen, immerhin wurde ihr Fehlverhalten vorgeworfen, weil ihr ein Patient unter der Hand weggestorben war. Kaum waren sie hier in diesem Universum angekommen, kam so einen Hammer. Diese Offiziere die Anna anklagten kannten sie nicht und Edu würde jederzeit ihr Leben in ihre Hände legen, da sie wusste das Anna alles für ihre Patienten tun würde. In Gedanken versunken trat sie also in den Hangar ein. Sie hatte sich dafür entschieden ein schwarze Hose und ein schwarzes Shirt zu tragen, sie war ja nicht im Dienst.


    So trat sie in das Shuttle, welches den Namen Liffey trug, ein. In ihrer rechten Hand hatte sie ihre private Tasche und in der linken hatte sie die Notfalltasche, welche man aufgrund ihrer roten Signalfarbe nicht übersehen konnte. Commander Soleta saß bereits auf dem pilotenplatz und schien auf sie zu warten. Edu stellte ihre Tasche auf eine kleine Bank im hinteren Teil ab und begrüßte den Commander erst einmal. „Guten Abend Commander, da bin ich“ mehr viel der Bajoranerin erst einmal nicht ein.


    NPC Anna Saar

    Ort: Deck 2, Quartier Saar

    Zeit: 1730 Uhr


    Mittlerweile hatte Anna alles gepackt was sie noch in ihrem Quartier hatte, es war doch mehr als sie gedacht hatte. Etwas wehmütig schaute sie sich in ihrem Quartier um. Alles war in Taschen oder Transportgelegenheiten verpackt. Hier hatte sie geplant ihren nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen. Sie hatte nun vier Jahre unter Junia gedient, in diesen vier Jahren hatte sie sehr viel erlebt. Sie hatte nicht nur erlebt wie ihre Freundin erst zum Lieutenant Commander und zum ersten Offizier befördert wurde, nein sie hatte auch einen ganzen Krieg zusammen mit ihr durchgestanden und kannte auch einige dunkele Geheimisse der Trill. Doch was sollte sie machen? Man warf ihr Sachen vor die schlichtweg nicht haltbar waren, sie sollte mit Absicht einen Patienten zum Sterben verurteilt haben da sie nicht reagiert hatte. Doch wie sollte sie auch? Natürlich war es ihr klar, wenn sie nicht zum Petty Officer gehen würde, dass er sterben würde, doch so konnte sie das Leben eines anderen retten. Es war eine Ermessensentscheidung gewesen und sie hatte sich nun einmal so entschieden und sie stand dazu. Wenn diese Sternenflotte wirklich so war, dann wollte sie nichts damit zu tun haben. Plötzlich holte sie ein Piepen ihrer Konsole aus ihren düsteren Gedanken.


    Die ehemalige Chefärztin ging zu ihrer Konsole und aktivierte diese, um die Nachricht zu lesen. Wenn diese wieder vom medizinischen Corps der Sternenflotte war, da würde Anna wohl irgendetwas gegen die Wand werfen wollen. Doch zum Glück war es eine Nachricht von Selke. Sie schien mittlerweile zum Lieutenant junior Grade befördert worden zu sein. Sie fragte ob Anna zusammen mit ihr zur Erde reisen wollte, da die beiden den gleichen Weg hatten. Da war an sich keine schlechte Idee, Selke müsste nur ihre teils schlechte Laune ertragen. Immerhin hatte sie ihren Dienst quittiert.


    „Computer wo befindet sich Lieutenant Selke?“ fragte Anna dann den Computer und dieser antwortete nach kurzer Zeit % Lieutenant Selke befindet sich im Casino % meldete dann der Computer. Anna nickte kurz und schaltete ihre Konsole wieder aus und entschloss sich auch ins Casino zu begeben.


    Ort: Deck 9, Casino

    Zeit: 1748 Uhr


    Nachdem Anna ins Casino eingetreten war, wandte sie sich erst einmal dem Replikator zu und holte sich einen Saft zum Trinken. Sie hatte heute schon genug Kaffee getrunken. Mit dem Glas in der Hand schaute sie sich kurz um und erkannte dann die Romulanerin wie sie scheinbar mit einer Kollegin an einem Tisch saß. Anna entschloss sich dazu zu dem Tisch rüber zu gehen. Als sie davor stand sagte sie „Entschuldigen sie, ich hoffe ich störe nicht."


    [Wörter 864]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Quartier // Casino

    Beteiligte Personen: Selke (erwähnt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 1810


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    -- NPC Sariya --



    Je länger Sariya im Quartier blieb, desto erdrückender war diese Ruhe. „Computer, spiele...“ ### Wie hieß denn diese irdische Band? ### , „Computer spiele Gleichstrom oder Wechselstrom?“

    % Es gibt keine Übereinstimmung %

    „Ohh... dann es war...“, als sie auf der Akademie war, hatte eine gute Kommilitone von ihr diese alte Band immer gespielt und Sariya fand sie ziemlich gut.

    „AC/DC!“, sagte sie schließlich erfreut. „Computer, spiele AC/DC!“, die ersten lauten Gitarrenakkorde erklangen und Sariya fing an zu grinsen. Sie atmete tief durch, die Musik lenkte ein wenig von dem einsamem Gefühl ab.

    Sie beschloss erstmal unter die Schalldusche zu gehen. Während sie so da stand, die Musik hörte und ihr angenehm warm wurde, schweiften ihre Gedanken wieder ab zu ihrer Familie. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie so schwermütig werden würde. Um das Gefühl zu vertreiben, sang sie lauthals die Lieder mit. Sie konnte sie sogar noch. Ihre Stimmung erheiterte sich wieder.

    Sariya zog sich wieder an und blickte kurz auf ihr PADD. Darauf sah sie, dass Ltjgr Selke ihr bereits geantwortet hatte.

    Sie lächelte kurz, was sollte sie nun tun? Hingehen oder erst morgen? Die Ruhe im Quartier genießen, damit aber auch dem Gefühl der Einsamkeit ausgesetzt sein? Oder ins Casino gehen, die Sicherheitschefin kennen lernen, sich aber auch mit der gefühlten Enge konfrontieren?

    Sie seufzte, „Highway to hell“ ertönte gerade und Sariya lachte. „Okay, dann Highway to hell...“, sprach sie lachend vor sich hin. Sie atmete noch mal tief durch, ließ sich ein Bild von Ltjgr T'Val vom Computer anzeigen, damit sie diese im Casino erkannen konnte, nahm ihr PADD und ging los.

    Immer wieder wich sie entgegenkommenden aus. Schließlich erreichte sie das Casino, welches gut gefüllt war. Sariya erblickte auch das Gesicht, welches sie vorher auf dem Bild gesehen hatte, aber da sie sah, dass noch jemand anderes bei Ltjgr Selke war, entschied sie sich, nicht zu ihr zu gehen. Es war nicht ihre Art, eine Unterhaltung zu stören, schon gar nicht, wenn sie die Personen nicht kannte. Auf keinen Fall wollte sie sich aufdrängen. Daher holte sie sich etwas zu trinken und setzte sich an einen leeren Tisch. Sie konnte immer noch entscheiden, ob sie später zu Selke gehen würde oder doch erst morgen auf der Brücke.

    Auf jeden Fall war sie hier nicht mehr alleine. Die vielen Stimmen entspannten sie, das klang vertraut, auch wenn die Sprache es letzten Endes nicht war. Lächelnd blickte sie aus dem Fenster. Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung gewesen, hier her zu kommen.

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Dr. Anna Saar (NPC), Ens T'Vin (NPC)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:50 Uhr


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    Selke unterhielt sich gerade mit Ensign T'Vin, die jedoch bereits im Begriff war, zu gehen, als eine andere, ihr bekannte Person an den Tisch trat und sie ansprach. Die Vulkanierin T'Vin erhob sich, nickte dem Neuankömmling höflich zu und ging dann, da ihr Gespräch mit ihrer Vorgesetzten eh beendet war.


    Die Romulanerin sah auf und erkannte Doktor Saar. Zwar hatte sie mit einer Antwort der Ärztin gerechnet, nicht jedoch damit, dass diese sie hier im Casino aufsuchen würde. Aber so war es ungleich besser. Entspannte Atmosphäre, beide hatten gerade keinen Dienst, und Dinge von Angesicht zu Angesicht zu klären, war allemal angenehmer, als alles nur über schriftliche Nachrichten oder kurze Sprachnachrichten zu regeln. Kurz schoss ihr der Gedanke durch den Kopf, seit wann Sicherheitsoffiziere und erst recht Sicherheitschefs jemals so etwas wie Dienstschluss hatten. Und sie hatte schon mehr als einmal gehört, dass es auch Ärzten oftmals nicht anders erging. Sie konnten oft einfach nicht anders. Die Romulanerin schüttelte diese Gedanken ab. Sie hatte vor, diesen Abend zu genießen.


    Mit einem leichten Lächeln, das sich auch in ihren grüngrauen Augen zeigte, machte Selke eine einladende Geste. Da es mehrere freie Plätze am Tisch gab, hatte die Ärztin die freie Auswahl. "Sie stören nicht, Doktor", sagte die Romulanerin. "Bitte, leisten Sie mir ruhig Gesellschaft."



    [Wörter: 213]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: SB 249 Omega, Shuttlerampe 4

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:55 Uhr


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    Soletas feines Gehör nahm Veamalos Schritte bereits war, bevor diese über die kleine Rampe die Liffey und schließlich das Cockpit betrat. Unbeirrt fuhr die Halb-Vulkanierin mit ihrem Prozedere fort.

    "Dr. Edu, Sie sind pünktlich, dass ist sehr erfreulich." begrüßte sie die Ärztin auf etwas eigenwillige Weise. Sie schloss die Luke und drehte sich dann zu Veamalo um.

    "Ich nehme an, Sie haben hier alles erledigt. Ich erbitte nur noch die Startfreigabe, dann können wir los." Sie wandte sich wieder der Bedienkonsole zu und öffnete einen Kanal.

    "Liffey an OPS, erbitte Startfreigabe für Shuttlerampe 4." Es dauerte nur einen Moment, bis sich die Gegenstelle meldete.

    "OPS hier. ich erteile Ihnen Startfreigabe für Shuttlerampe 4, Liffey. Gute Reise!"

    "Vielen Dank, Liffey Ende."

    Im nächsten Moment aktivierte Soleta den Antrieb, ließ das Runabout abheben und beschleunigte es zunächst mit den Manövrierdüsen, um es anschließend langsam aus dem Hangar heraus zu manövrieren. Es zeigte sich, dass Soleta nichts von ihren Flugkünsten eingebüßt hatte. Schon zu Akademiezeiten hatte sie intensivere Flugstunden genommen und sich später für ihre Exkursionen und Projektarbeiten das ein oder andere Mal ein Shuttle geliehen. Damit war sie natürlich viel unabhängiger und flexibler gewesen und später auf der Aldrin hatte sie Captain Mancuso solange genervt, bis dieser schließlich einwilligte Soleta sämtliche Shuttlemissionen fliegen zu lassen. Wieder an der Steuerkonsole eines Shuttles zu sitzen, zudem noch an der eines Runabouts, gab der Halb-Vulkanierin ein gewisses beruhigendes Gefühl. Nachdem die Liffey die Gravitationssenke der Sternenbasis 249 hinter sich gelassen hatte beschleunigte Soleta das Gefährt auf Warp, programmierte den Kurs für den Autopiloten und aktivierte diesen. Jetzt wandte sie sich wieder Veamalo zu.

    "Wenn Sie möchten, können Sie es sich nun bequem machen, Doktor. Aber ich empfehle Ihnen nicht großartig auszupacken, wir treffen uns in 23 Stunden und 43 Minuten mit der Akademik Mstislaw Keldysch. Bedauerlicherweise ist sie das einzige Schiff, dass direkt nach Vulkan fliegt, da sie aber keinen Stop an Sternenbasis 249 macht, war ich gezwungen dieses Schiff zu mieten und einen Umweg in kauf zu nehmen. Ich hoffe, das kommt Ihnen nicht ungelegen."

    Die Keldysch war tatsächlich das einzige Schiff, dass einen Leistungsstarken Antrieb besaß und zudem direkt nach Vulkan flog. Mit dem Runabout wäre die Reise zwar auch möglich gewesen, dafür hätte sie aber auch doppelt so lange gedauert. Soleta wäre das ziemlich egal gewesen, jedoch wollte sie der armen Bajoranerin keine vierwöchige Reise mit ihr zumuten.


    396 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, Maschinenraum

    Beteiligte Personen: Sariya (Nachricht geschrieben)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:45

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    Cameron befand sich immer noch im Maschinenraum und ging die Neuerungen durch, welche man an seinem Schiff durchführte. Es war mehr als er erwartete hatte und es gab jetzt wirklich eine Menge neu zu lernen. Er musste sich eingestehen, dass er manchmal gar nicht richtig wusste wo er eigentlich anfangen sollte, als sie eine Nachricht bei ihm auftat.
    Cameron runzelte leicht die Stirn und las dann die Nachricht durch. Er dachte einen Moment nach als er sich die Nachricht durchlas. Immer wieder kam ihm dieses Thema zu hören. In der Zukunft setzte man anscheinend sehr viel auf holographische Daten und Mitarbeiter und was es da sonst noch alles geben würde.

    Sehr geehrte Ensign Sariya,

    herzlich Willkommen an Board des Schiffes.
    Sie können Morgen gerne direkt in den Maschinenraum kommen und wir können gerne ihre Daten durchgehen und sehen wie wir dies auf dem Schiff umsetzen können. Ich würde mich freuen.

    mit Freundlichen Grüßen

    Lt. jgr. Cameron Mitchell

    ( 176 Wörter )

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Cameron Mitchell (Nachricht geschrieben)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit:

    -- Sariya --

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    Sariya hatte ihr PADD zur Hand genommen. Sie wollte die Zeit nutzen. Erstens, um ihrem Mann eine Nachricht zu schreiben und zweitens sich noch ein wenig vertrauter mit den Eigenheiten dieses Schiffes zu machen.

    Gerade als die Nachricht schreiben wollte, erhielt sie eine Nachricht von Ltjg Cameron Mitchell. Das lief hier wirklich alles sehr schnell und gut.

    Daher antwortete sie ihm gleich:


    Sehr geehrter Ltjgr Mitchell,


    danke für ihre schnelle Nachricht, ich werde morgen früh zu ihnen kommen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.


    Mit freundlichen Grüßen

    Ens Sariya



    Nachdem sie die Nachricht abgeschickt hatte, widmete sie sich der Nachricht an ihren Mann:


    Liebster Taavi,


    ich bin auf der Shenzhou angekommen, zumindest physisch. Wie sagt man so schön: Die Seele braucht länger als ein Raumschiff, um zu reisen. Und diesmal bin ich deutlich weiter weg, als auf den Raumschiffen von Denobula. Es wird also noch ein paar Tage brauchen, bis ich komplett angekommen bin. Aber das ist vielleicht auch nicht verkehrt, so kann ich mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren, bevor mir bewußt wird, wie groß mein Heimweh wirklich ist.

    Es ist schon jetzt eine große Umstellung. Ich weiß, du verdrehst schon wieder die Augen und sagst mir: ich sei zu empfindlich. Dennoch gebe ich zu bedenken, dass du Denobula noch nicht verlassen hast. ;)

    Die Welt hier draußen ist anders, wenn auch nicht in allen Belangen grundlegend. Ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen und habe bisher noch keine große Skepsis des Projektes wegen verspürt – eher eine gewisse Neugierde und Offenheit. Das macht es mir deutlich einfacher, mein eigentliches Problem anzugehen.

    Jetzt, wo ich wieder hier bin, kann ich es dir auch noch mal anders erläutern. Stell dir vor, du trägst einen imaginären Ring um dich herum. Dieser Ring, unser Individualabstand, wird von Denobulanern viel feiner wahrgenommen und nur äußerst selten kommt man sich zu nahe. Andere Spezies haben ganz offensichtlich einen geringen Wohlfühlabstand zu einander. Meiner ist wahrscheinlich doppelt so groß. Da ich die Gewissheit habe, dass sich dies aber verändert, beiße ich die Zähne zusammen und werde mich wieder daran gewöhnen.

    Trotz diesem kleinen Handicaps fühle ich mich wohl, auch jetzt schon. Es ist spannend und ich freue mich auf die Arbeit mit neuen Personen.

    Eine Sache bleibt wie sie ist: Ich vermisse dich!

    Wie geht es dir? Wie Maiju und Rurik?

    Ich freue mich über eine Nachricht von dir


    In Liebe

    Sariya


    Nachdem Sariya die Nachricht beendet hatte, war sie doch etwas traurig gestimmt. Zu sagen, sie hätte kein Heimweh, wäre eine Lüge. Diese zwei Seelen in sich zu tragen – die Forscherin und die Ehefrau – war manchmal nicht leicht zu verbinden. Als Forscherin liebte sie es im Weltall unterwegs zu sein. Als Ehefrau war sie aber auch gerne im Geborgenen zu Hause bei ihrem Mann. Bisher hatte sie auch erst einen Mann, im Gegensatz zu einiger ihrer Freunde, die schon längst zwei hatten. Aber das hatte die Zeit ihr bisher noch nicht erlaubt und so lange sie im Weltraum unterwegs war, war es eh die Frage, ob es verantwortungsvoll wäre.


    Ihr Blick löste sich vom PADD und ging wieder durchs Fenster hinaus in die weiten des Weltraums.

  • Ort des Geschehens: an Bord der Liffey

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18.02 Uhr


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    „Oh nein nein, ganz und gar nicht.“ Veamalo war in gewisser Hinsicht erleichtert, dass sie den ganzen Flug nicht im Shuttle verbringen würden. Die Danube-Klasse war zwar auch für längere Reisen ausgelegt, es gab aber dafür auch nichts, womit man sich beschäftigen konnte. Sie hoffte, dass es auf der Keldysch wenigstens ein Holodeck gab, damit der Flug nicht so eintönig wurde.


    „Sie waren schon länger nicht mehr zu Hause, oder? Ich meine, die ganze Organisation und so, das war ja nicht gerade mit wenig Aufwand verbunden.“ fragte sie die Vulkanierin.


    „Ich habe Vulkan seit meiner Aufnahme an der Sternenflottenakademie nicht mehr betreten.“ Erwiderte Soleta. „Und ich würde es auch nicht als mein zu Hause betrachten.“ fügte sie noch an. Neben ihr rutschte Veamalo auf ihrem Sitz näher heran und blinzelte überrascht.


    „Das ist wirklich lange her, aber warum ist Vulkan denn nicht mehr Ihr zu Hause?“


    Soleta sah zu der bajoranischen Ärztin rüber, das Thema war ihr nach all den Jahren immer noch unangenehm.


    „Ich hatte dort...Differenzen...unüberbrückbare Differenzen...die mich schließlich dazu veranlasst haben Vulkan zu verlassen. Ich habe mich von dem, was ein zu Hause vermutlich ausmacht, entfremdet und sah keine Notwendigkeit mehr darin noch mal dorthin zurückzukehren.“ antwortete sie knapp. Vielleicht hätte sich das nach der letzten Mission geändert, aber hier in diesem Universum kam der Halb-Vulkanierin ihre Heimatwelt noch fremder vor als sie ohnehin schon war. Veamalo nickte verständnisvoll.


    „Das war sicher nicht einfach für Sie, niemand gibt gern freiwillig seine Heimat auf.“ Veamalo dachte kurz nach und fragte schließlich nach dem, was ihr schon die ganze Zeit unter den Nägeln brannte.


    „Warum wollten Sie eigentlich, dass ich Sie begleite? Ich meine wir kennen uns kaum, was sich, so hoffe ich, noch ändern wird, deshalb war ich von Ihrem Angebot ein wenig überrascht.“


    Es war Soleta völlig klar, dass diese Frage früher oder später aufkommen würde und sie musste sich eingestehen, dass sie eigentlich keine logische Erklärung dafür hatte. Zumindest keine, die man für logisch halten könnte. Sie hatte diese Entscheidung in erster Linie getroffen, weil sie so etwas wie einer inneren Eingebung gefolgt war. Und das war etwas völlig untypisches für Vulkanier.


    „Ich nahm an, dass Ihnen ein Aufenthalt auf Vulkan gefallen könnte. Obwohl mein Volk einer strengen, logischen Philosophie folgt, leben wir auch sehr traditionsbewusst. Unsere Lebensweise zeigt in einigen Punkten gewisse Ähnlichkeiten mit der bajoranischen Kultur.“


    Das klang einigermaßen plausibel und wich von der Wahrheit auch nicht allzu sehr ab. Aber es stellte Soleta auch nicht ganz zufrieden.


    „Es gibt auf der Shenzhou nur wenige Leute, die ich auf so eine Reise mitnehmen würde. Sie und Valeris gehören dazu. Ich denke, dass Sie am ehesten verstehen werden, was ich tun werde, was ich tun muss.“


    „Was Sie tun werden?“ Was haben Sie denn vor? Ich weiß, dass Sie, wie sagten Sie noch, sich selbst finden müssen, aber was soll ich darunter verstehen? Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen, brauchen Sie vielleicht einen Mediziner für den Notfall?“ fragte Veamalo besorgt nach und die Verwirrung war ihr deutlich anzusehen.


    „Ich weiß es nicht.“ gab Soleta zu. Sie hasste diesen Satz, aber er traf zu. Sie hatte keine Ahnung, was sie erwarten würde.


    „Ich gehe davon aus, dass es keinen Grund zur Sorge geben wird, aber ich werde erst wissen, was ich tun muss, wenn wir vor Ort sind und ich mit meiner Suche beginne.“ Das war die beste Erklärung, die die Halb-Vulkanierin abgeben konnte. Und es war zugleich auch die zutreffendste. Soleta kam sich entwurzelt und irgendwie rastlos vor, so wie sich Veamalo wohl gefühlt haben musste. Vielleicht war es diese Gemeinsamkeit, die die beiden Frauen hatten, die Soleta schließlich dazu bewegt hatte die Bajoranerin einzuladen. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass Veamalo noch eine wichtige Rolle spielen würde.


    „Wenn Sie Bedenken haben, können wir natürlich umkehren und ich setze meine Reise alleine fort.“ bot Soleta an, doch das herausfordernde Lächeln, begleitet von einem Kopfschütteln Veamalos sprach Bände.


    „Nein, ich glaube die Propheten wollten, dass ich jetzt genau hier bei Ihnen sein sollte.“



    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:15 Uhr

    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne hatte Pause und die wollte sie im Casino mit ein paar Pancakes mit reichlich Ahornsirup und einem großen Schoko-Milchshake genießen. Sie gab am Replikator ihre Bestellung auf und suchte sich gerade einen freien Platz, als ihr eine Denonulanerin auffiel, die sie zuvor noch nicht an Bord gesehen hatte. Sie schnappte sich ihr Tablett und ging zu der Frau hinüber.


    „Hi! Sie scheinen neu hier zu sein. Darf ich Ihnen Gesellschaft leisten?“ fragte die junge Australierin und wartete freundlich lächelnd auf eine Antwort.


    750 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Yvonne Cumberland

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:20 Uhr



    -- NPC Sariya --


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    Während Sariya durchs Fenster nach draußen schaute, gingen ihr einige Gedanken durch den Kopf. Es kam ihr alles Mögliche in den Sinn, nichts spezifisches. Die Gedanken kamen und gingen.

    Und in diesen Gedanken gesellte sich eine Stimme, die Sariya nicht kannte. Im ersten Augenblick dachte sie, dass sie Halluzinationen hätte, was bei ihrer Spezies nichts ungewöhnliches war. Aber sie verspürte auch eine gewisse Nähe von jemanden. Daher riss sie sich aus ihren Gedanken heraus und sah in das Gesicht einer jungen Frau. Was sie gefragt hatte, wußte Sariya nicht mehr, da war sie offenbar zu sehr in Gedanken gewesen. Da sie die Frau aber erwartungsvoll mit einem voll beladenem Tablett anblickte, gab es nur eine Möglichkeit:

    „Ja, bitte, setzen sie sich.“, wobei sie hoffte, dass ihre Antwort sind machte. „Ich bin Sariya.“, stellte sie sich kurzer Hand lächelnd vor. Wenn man zusammen an einem Tisch saß, dann fand sie es schön auch zu wissen, mit wem sie dies tat.

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:20 Uhr


    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne setzte sich, stellte ihr Tablett ab und erwiderte Sariyas Lächeln.

    "Yvonne Cumberland." stellte sich die Australierin vor. "Aber Yvonne reicht mir. Sie kommen von Denobula, stimmts?" fragte sie nach, während ihr der Duft der Pancakes in die Nase stieg.

    "Entschuldigen Sie bitte, wenn ich neugierig bin, aber ich habe Sie bisher noch nie hier gesehen. Sind Sie neu hier? Und wenn ja, zu welcher Abteilung gehören Sie?"

    Das laute Knurren ihres Magens ließ Yvonne etwas verlegen auflachen.

    "Oops, tut mir leid. Ich hoffe Sie haben nichts dagegen, wenn ich meine Pancakes esse? Ich weiß, ziemlich viele Fragen auf einmal, aber ich bin von Natur aus neugierig."


    107 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: Yvonne Cumberland

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:22 Uhr

    -- NPC Sariya --

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    Kaum hatte sich die junge Frau gesetzt, stellte sie auch gleich Fragen. Sariya mußte schmunzeln, aber sie beantwortete die Fragen sehr gerne. Sie saßen sich gegenüber und es war aus ihrer Sicht genügend Abstand zwischen ihnen, so fühlte sie sich in keiner Weise bedrängt. Da sie Gesellschaft sehr schätzte, freute sie sich darüber, auch mehr über Yvonne zu erfahren.

    „Richtig, ich stamme von Denobula und ich bin Wissenschaftlerin. Ich bin erst heute hier angekommen“, erklärte sie lächelnd. „Essen sie ruhig. Ich entnehme ihrer Neugierde, dass sie entweder ebenfalls Wissenschaftlerin, Sicherheitsoffizier oder Counselor sind.“, vermutete Sariya.

    „Was essen sie?“, fragte schließlich, da sie diese Speise vorher noch nicht gesehen hatte. Sie roch interessant, sehr süßlich, aber sie sah nicht sehr sättigend aus.

  • Ort des Geschehens: Kadetten Gemeinschaftsquartier

    Beteiligte Personen: Soleta (NPC Lt. Eikos Bradek , indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:20 Uhr


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    Die ersten Stunden an Bord der USS. Shenzhou waren sehr stressig gewesen. Soli bevorzugte eigentlich eher lieber Ruhe und Gelassenheit, gerade wenn es keinen Notfall gibt oder eine anderweitige Ausrede den Stresspegel zu erhöhen. Als Kadettin hatte sie natürlich noch viel zu lernen, ebenso war sie auch zur Zeit auf der untersten Sprosse der Nahrungskette hier auf dem Schiff. Doch es war nun einmal Teil ihrer Ausbildung, einige erste Ausbildungseinsätze zu durchlaufen. Vorschrift war halt Vorschrift und sie schätzte Regeln die Abläufe festlegten. Soli war fest entschlossen gewesen in ihrem Fachgebiet die Beste zu werden.

    Allein die Ankunft auf der Transporterfläche wurde zu einer ihrer ersten Geduldsproben. Anscheinend lief alles nicht so geplant wie es hätte sein sollen. Es dauerte fast eine Stunde bis sich ein Crewman sich ihrer annahm und sie kurz über die wichtigsten Orte auf dem Schiff aufklärte. Es kam ihr so vor, als würde dieser Crewman dies schon öfter getan haben. Ebenfalls klärte er sie darüber auf, dass zur Zeit der erste Offizier unabkömmlich sei. Sobald sie in der Gemeinschaftsunterkunft der Kadetten ihre Sachen verstaut habe, solle sie sich bei Lt. Eikos Bradek schriftlich melden, für ihre offizielle Begrüßung und Einweisung.

    Für Soli alles sehr chaotisch geregelt, doch sie beschwerte sich nicht, das war nicht ihre Art. So folgte sie, nachdem sie die vier Bett Koje betreten hatte und alles in ihren Spint säuberlich einsortierte, den Anweisungen des Crewmans.



    Sehr geehrter Lt. Eikos Bradek,

    hiermit möchte ich, Cadett Soli M'arr, mich wie befohlen, bei Ihnen melden.

    Ich wurde von der Sternenflotten Akademie auf die USS. Shenzhou , im Rahmen meiner Ausbildung zum Counselor, versetzt.

    Sobald Sie die Zeit erübrigen können, würde ich mich Ihnen gerne persönlich vorstellen.

    Bis dahin verbleibe ich

    Mit freundlichen Grüßen

    Cdt M'arr


    Soli atmete tief durch und strich sich sanft ihre Schnurrhaare zur Beruhigung. Sie hoffte, dass die Antwort schnell kommen wird. Schließlich möchte sie ihre Ausbildung so schnell es geht weiter führen.

    [336 Wörter]

  • Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:23 Uhr


    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne grinste erleichtert als Sariya nichts dagegen hatte, dass sie aß während sich die beiden Frauen unterhielten, und so schnitt sie sich ein Stück Pancake ab und schob es sich in den Mund.

    "Wissenschaftlerin? Dann sind wir wohl Kollegen." antwortete sie, nachdem sie den Bissen heruntergeschluckt hatte.

    "Ich bin normalerweise als stellvertretender Wissenschaftsoffizier in der Alpha-Schicht tätig, aber heute habe ich mit einem Kollegen getauscht, zur Zeit passiert ja sowieso nichts interessantes. " Gab Yvonne zurück, in der Tat war der Dienst bisher nicht besonders interessant gewesen, schließlich standen Umbau- und Aufrüstungsarbeiten im Fokus und das würde noch eine ganze Weile so weitergehen. Auf Sariyas frage hin sah sie die Denobulanerin erstaunt an.

    "Oh das hier? Das sind Pancakes mit Ahornsirup. Jetzt sagen Sie bloß, Sie kennen keine Pancakes. Wollen Sie mal probieren?"



    Ort des Geschehens: Stellarkartographie

    Beteiligte Personen: Soli M'arr

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:23 Uhr


    NPC Eikos Bradek

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    Eikos überprüfte gerade die neuesten Updates der Sternenkarten und notierte sich auf seinem PADD, welche Aufgaben bereits erledigt waren, die Soleta ihm aufgetragen hatte. Er fand den Routine-Dienst zwar nicht besonders aufregend, aber andererseits konnte er so mehr Zeit in den Labors verbringen und sich mit der neuen Ausstattung vertraut machen. er hatte gerade seinen Eintrag beendet, als ihm ein kurzes Aufleuchten auf seinem Display den Eingang einer Nachricht anzeigte. Eikos laß die Nachricht durch und runzelte kurz die Stirn. Mittlerweile hatte sich rumgesprochen, dass es keinen Ersten Offizier mehr gab und Soleta war als Zweiter Offizier eingesprungen. Doch die war bereits in ihrem wohlverdienten Urlaub und Eikos hatte nun ihren Part übernommen. Er sah kurz in den Terminkalender von Captain Rix, vor morgen früh war kein Termin mehr frei und so musste er sich um die neue Kadettin kümmern.

    "Counselor, hm? Die können wir bestimmt gut gebrauchen, bei dem Trip, den wir mitgemacht haben..." murmelte er vor sich hin und verfasste eine kurze Nachricht.


    Sehr geehrte Kadett Soli M'arr,


    herzlich Willkommen an Bord der Shenzhou. Bitte finden Sie sich um 19 Uhr im Büro des leitenden Wissenschaftsoffiziers ein. Alles weitere klären wir dann.


    Mit freundlichen Grüßen

    Bradek, Lieutenant, Wissenschaftsoffizier


    333 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -