Missionsleben II: 912120,20: "Heimatlos"

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum

    Beteiligte Personen:

    Datum: 14.08.2399 Uhrzeit: 08:07 Uhr


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    Der nächste Tag war angebrochen und Cameron kam gerade wieder im Maschinenraum an. Er ließ sich von einem seiner Untergebenen ein Padd geben und machte sich dann auf den Weg zu seinem Platz und setzte sich dort hin. Er dachte nach als er die Daten auf dem Padd durchging und dann machte er sich an seine Arbeit.


    71 Wörter

  • Ort des Geschehens: Brücke -> Maschinenraum

    Beteiligte Personen: Selke, Cameron Mitchell

    Datum: 14.08.2399 Uhrzeit: 08:09

    -- NPC Sariya --


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    Sariya nickte zustimmend: „In der Tat, ist es auch für ihren Bereich einsetzbar. So ein Projekt lebt von Einfällen und Austausch. Daher bin ich für jede Anregung dankbar. Das Projekt für ein AT, nicht nur in der Wissenschaft, zu nutzen ist durchaus vorgesehen. So kann man sich vorher schon ein deutliches Bild von der Umgebung machen, in das man das AT beamen möchte. Und, wie sie schon sagten, kann ein AT von Bord aus ganz anders unterstützt werden.“, Sariya machte eine kurze Pause. „Ich freue mich also, wenn sie sich einbringen.“, sie nickte dabei. Sie freute sich, dass auch die Sicherheitschefin so positiv war. Das würde das Arbeiten erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen. Jede Idee, jedes Einbringen war wertvoll, brachte solche Projekte weiter.

    „Ich danke ihnen für ihr Interesse.“, erwiderte Sariya. „Die ersten Stunden hier an Bord waren schon sehr positiv, die Crew, die ich bisher kennen lernen durfte, war sehr offen, das macht das Einleben einfacher. Ich wünsche ihnen erholsame Tage, wo auch immer sie diese verbringen werden.“, wünschte sie Selke nickte ihr zu und verabschiedete sich schließlich von dieser.


    Sariya betrat den Turbolift und als sich dessen Türen schlossen atmete sie tief ein und aus. Sie war nun deutlich gelöster. Jede Minute, jede Stunde hier an Bord, ließen sie mehr ankommen, die Nähe ertragen und sich wieder auf die Sternenflotte einlassen. Dazu das sehr positive Bild dieser Crew an Bord. Auch das erleichterte ihr das Ankommen.

    Die Türen öffneten sich wieder, wie auch Sariyas Augen, die sie während der Fahrt geschlossen hatte, um sich zu fokussieren.

    Nun war sie, bewaffnet mit einem PADD, auf dem Weg in den Maschinenraum, wo sie auch kurze Zeit später ankam.

    Der Maschinenraum war ein Mysterium aus ihrer Sicht: faszinierend, Leben gebend, unverständlich. Es war einfach zu viel Technik. Sie orientierte sich kurz und bekam dann auch einen Hinweis, wo Lt Mitchell zu finden war.

    „Lt Mitchell?!“, fragte sie vorsichtig nach. „Ich bin Ens Sariya, ich hatte ihnen gestern Abend schon eine Nachricht zukommen lassen. Ich würde mich gerne mit ihnen zusammen setzen und über das Projekt reden, welches ich hier an Bord installieren soll. Dazu brauche ich ihre Unterstützung. Hätten sie kurz Zeit?“, sagte sie frei heraus. Ihr Herzschlag war mal wieder angestiegen, doch das lenkte sie nicht ab. Sie lächelte den CI an und hoffte, dass dieser Zeit hatte.

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke

    Beteiligte Personen: Ens. Sariya (NPC)

    Datum: 14.08.2399 Uhrzeit: 08:10 Uhr


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    Dass sich Sariya darüber freute, dass Selke ihrem Projekt offen gegenüber stand, freute wiederum die Sicherheitschefin. Die Romulanerin stand den Möglichkeiten, die dieses Projekt bot, aus gutem Grund offen gegenüber, denn wie Sariya schon gesagt hatte: Damit ließen sich Außenteams viel besser unterstützen, und das würde zur Sicherheit der Außenteams und der begleitenden Sicherheitsteams beitragen. "Nun, dann freue ich mich auf die Zusammenarbeit", sagte sie mit einem ehrlichen Lächeln. ###Ob die Tage so erholsam werden, wird sich zeigen###, schoss es Selke ob der Bemerkung bezüglich ihres bevorstehenden Urlaubs durch den Kopf. Immerhin war ihr Reiseziel die Erde, und da würde sie wahrscheinlich nicht allzu willkommen sein. Mit einer Willensanstrengung zwang sie ihre Gedanken zurück in die Gegenwart als sich Ensign Sariya von ihr verabschiedete.


    Die Romulanerin sah der Wissenschaftlerin hinterher, als diese zum Turbolift ging, dann nahm sie wieder an ihrer Station Platz und ließ ihren Blick wieder über die herein kommenden Daten schweifen. In Gedanken beschäftigte sie sich jedoch noch einmal mit diesem Projekt. Noch einmal ging sie durch, was Sariya ihr mit kurzen, aber leicht verständlichen Worten erklärt hatte. ###Das hat Potenzial###, sinnierte sie. ###Bin mal gespannt, wie weit das gediehen sein wird, wenn ich von der Erde zurück bin.###


    Ein weiterer Gedanke schlich sich in ihr Hirn, und das war der, dass jemand Neues in der Counseling Abteilung war, vermutlich als Ersatz für die vorherige Counselor Assistentin, die die Shenzhou verlassen hatte. Selke seufzte innerlich. ###Hoffentlich muss ich da nicht auch direkt wieder hin.### Die Romulanerin hatte seit ihrer Ankunft in der Föderation damals eine profunde Abneigung gegen diese Spezialisten. ###Aber wovon träume ich nachts? Ebenso wenig wie um eine erneute medizinische Routineuntersuchung, die ich ja bereits am gleichen Tag hinter mich gebracht habe, an dem ich meinen Urlaubsantrag eingereicht habe, werde ich wohl oder übel nicht um ein Gespräch mit einem Counselor herum kommen...### Ihre Begeisterung bei diesem Gedanken hielt sich in überschaubaren Grenzen und sie hoffte, dass dies Zeit bis nach ihrer Rückkehr hatte.



    [Wörter: 330]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Bereitschaftsraum

    Beteiligte Personen: Junia Rix

    Datum: 14.08.2399 Uhrzeit: 08:03 Uhr


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    "Einen caitianischen mrrell-Tee, bitte." Antwortete Soli auf die Frage ihres Captains, als sie sich an einen der Stühle vor dem Schreibtisch setzte. Doch ihre Blicke schweiften wieder weiter durch den Raum, denn die Dekorationen in diesem Raum vermittelten der jungen Caitianerin eine weitere Sichtweise auf Captain Rix. Es strahlte aus, dass sie stolz auf ihre Errungenschaften war und trotzdem eine Sehnsucht, die Soli bisher nicht so einordnen konnte. Sie konnte sich oft auf ihren Instinkt verlassen, doch muss sie diese mit ihrem Wissen in Einklang bringen, was nicht immer so leicht war. Denn auch wenn ihre Kadetten-Zeit sich langsam dem Ende sich näherte, war die Vollendung der Arbeit an ihrer Doktorarbeit ebenfalls der nächste Schritt. Zur Zeit geistern einfach zu viele Dinge durch ihren Kopf, da war es sehr hilfreich sich an einige Konstanten festzuhalten, wie die Richtlinen der Sternenflotte oder einfach im hier und jetzt seine Aufmerksamkeit zu festigen.

    Captain Junia Rix war faszinierend als Person, denn gerade weil Soli kaum etwas über sie wusste, trieb sie eine starke Neugierde an, die sie selbst aber nicht so heraus posaunen konnte. Schließlich war Soli nur Kadettin und die höherrangigen durften ihre Geheimnisse haben. Umso mehr erschrak sich Soli so stark, dass sie sich fast an ihrem Tee verschluckte, als sie begriff worauf Captain Rix da hinaus wollte. Die meisten Counselor in der Sternenflotte arbeiteten in einem medizinischen Stab auf stationären Einrichtungen, dann gab es die Handvoll, die auf Raumschiffen dienten, meist als Unterstützung des medizinischen Personals und unter dem ersten diplomatischen Offizier, der oft auf der Brücke seinen Dienst versieht. Klar jeder Counselor muss auch diplomatische Lehr- und Studiengänge absolvieren, doch war dies nie ihre herausstechendste Spezialität auf der Akademie gewesen. Nachdem Soli ihren Tee wieder abgestellt hatte, blickte sie überrascht zu ihrem neuen Captain. Leider kam dadurch ihr kleiner Sprachfehler wieder etwas zum Vorschein, das leise Schnurren in der Stimme. "Sirrr, das ist ein unglaubliches Angebot, gerade fürrr jemanden so junges wie mich. Selbstverständlich werde ich mein bestes geben ihre Erwartungen in mich zu erfüllen. Ich fühle mich sehrrr geehrt."

    Soli war froh, dass sie ihren Schweif gerade wie einen Gürtel um ihre Hüfte gelegt hatte, was beim sitzen auf menschlichen Stühlen angenehmer machte, denn sonst würde er sicher gerade unwillkürlich zucken. Nicht im Traum hätte sie daran gedacht, je die Möglichkeit zu erhalten, eines Tages auf der Brücke eines so großen Schiffes zu dienen. Sie hatte immer gedacht entweder in die Forschung gesteckt zu werden oder einfach für Offiziere als Psychologe / Psychiater da zu sein. Gut, letzteres würde sie auch tun müssen, wenn sie auf der Brücke diente, doch es erweiterte ihre Pflichten, gerade bei Kontaktsituationen erheblich.


    [455 Wörter]