Bordleben XXXII: Scherben bringen bekanntlich Glück

  • Bevor er mit Parker wegging, wandte er sich noch einmal an Leonova.

    „Das werde ich ganz bestimmt. Und Sie wissen ganz genau, wie ich den Befehl gemeint habe, also stellen sie sich nicht dumm. Wenn Thetys eine Beschwerde einlegt, weil sie in 5 Stunden immer noch hier rumhängen und es auf meinen Befehl schieben, werden Sie mich richtig kennenlernen.

    Es gibt einfach Grenzen, Chief, die man nicht überschreiten sollte. Und dazu gehört zum Beispiel in anderer Leute Tagebücher, Minipads oder gar Unterhosenschränke zu spicken und dann noch zu versuchen, darüber ein Gespräch anzufangen.

    Das tut man nicht.

    Sie allerdings schon.

    Und Ich gebe zu, ich bin nicht gerade die Feinfühligkeit in Person, aber es gibt einfach gewisse gesellschaftliche Regeln und Etikette, die sogar mir geläufig sind und die man einhält.“

    Mit diesen Worten ließ er die Ingenieurin stehen und ging mit Parker. Dass Leonova obendrein noch Klugscheißen musste, darauf verzichtete er in dem Moment einzugehen.

    „Nun, die Dame ist vorlaut und respektlos gegenüber fast jedem. Dass sie die Privatsphäre ihres Gegenübers allerdings nicht respektiert, ist hingegen neu. Und das Schlimmste daran ist, dass sie es selbst gar nicht wahrzunehmen scheint.“

    Dann ergriff Parker noch einmal das Wort und bedankte sich.

    „Nun, das hoffe ich. Nein, das ist wohl falsch formuliert. Ich erwarte es, Lt. Also enttäuschen sie mich nicht.“



    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Valerie Leonova - SB Casino


    "Zynismus ... ."

    Val lies es dem KO noch zu antworten und winkte ab.

    Pete hatte einfach kein Humor wie die meisten hier und ging nicht mehr drauf ein.

    Das würde zu keinem Ergebnis führen und einfach nichts bringen, ausser das Val ärger bekam und die anderen noch angepisster waren.

    Zudem hatte Pete es völlig verdreht, Val hatte es zuerst mit dem Gespräch versucht und nach dem nix von Pete kam, nachgesehen ob es ein spannendes Buch hätte sein können, das ihr noch fehlte.

    Nach dem sie erkennte was es war hatte sie auch abgelassen gehabt und später hatte er es auch weg gedreht.


    Val bestellte sich einfach noch was und trank einfach einen drink nach dem anderen.

  • Commander Jamie Erin Sinclair


    Jamie sah immer wieder in Petes Richtung und biss sich auf die Unterlippen. Die Körperhaltung zeigte ihr schon deutlich, dass wohl gerade jemand wieder seine Gutmütigkeit auf eine harte Probe stellte. Sie konnte halt nur ich sagen, ob es nun Valerie, oder ihre Chefin gewesen war, wobei sie eher auf Valerie setzte, da sie selbst schon mal so einen Kindergarten miterleben musste. Sie versuchte sich aus ihren Gedanken zu holen und sah nun wieder zu Nicolai.

    "Also ähnlich wie bei mir. Immerhin ist das die Feier meiner Chefin, aber lassen wir das", meinte sie lächelnd. "Über was wollten sie denn mit mir reden Commander?"


    Nicolai Johnsen


    Lieutenant Emily Parker


    Emily dachte einen Moment nach, während sie Pete zuhörte. "Ich könnte vielleicht mal einen Kurs geben der besagt 'Wie verhalte ich mich als Offizier?'... Ich denke so einen Crashkurs kann nicht nur Miss Leonova vertragen. Ich hörte das auch ein gewisser Warren aus der Technik Probleme hat sich öffentlich respektvoll zu benehmen. Wenn ich das richtig Erinnerung habe, gab es da schon einige Probleme, genau wie Miss Vaag. Ich denke auch sie könnte diesen Kurs vertragen und ich denke das Captain Lavie sicher bei so einen Vorschlag zustimmen würde, Sir."

    Bei Petes letzte aussage schmunzelte sie leicht. "Keine Sorge Versagen und Enttäuschungen liegen eigentlich nicht in meiner Natur, da ist das Risiko höher, dass ich wohl nicht den Feierabend finde, Sir.... Daher kann ich ihnen sagen das ich immer versuchen werde mein bestes zu geben."


    Pete Farrell

  • Pete hörte. Und in gewisser Weise stimmte er Parker insgeheim zu. Ihm schwebte allerdings kein Kurs an sich vor, sondern eher....

    Es wäre wirklich an der Zeit, ein wenig zu exerzieren, nicht wahr? Oh ja, das würde er mit Lavie durchsprechen, das war eine gute Idee.

    Oder er könnte sie wieder alle zu einer Übung anhalten, wie das letzte Mal auf dem Holodeck, wo keiner wusste, dass es eine Holodecksinulation gewesen war. Geschweige denn ein Test.

    "Ich werde mit Captain Lavie reden, dessen können Sie sich sicher sein."

    Er zögerte kurz.

    "Ich werde nichts von ihnen verlangen, was ich nicht selbst bereit wäre zu geben. Manchmal sind Überstunden angebracht, aber nicht dauernd, Lt. Die Konzentration auf das Wesentliche leidet sonst darunter. Und wenn sie nicht fit und einsatzfähig sind, weil sie übermüdet sind, hilft das niemandem.

    Außerdem haben sie Sinclair als Stellvertretung. Sie wird Sie daran erinnern, wenn sie den Feierabend nicht finden, da bin ich mir sicher."

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Pete Farrell

    Hat das Label Bordleben entfernt