Freizeit-BL der SB249

  • Büro der Counselor


    Emily hatte endlich die letzten Tests im Labor abgeschlossen und sah kurz auf ihren Chronometer, dass sie nicht mehr viel Zeit hatte. Sie erhob sich und machte sich umgehend auf dem Weg, um zum Büro von Captain Farrell zu kommen. Wenn sie schon kurzfristig einen Termin bekam, so wollte sie sie auch nicht länger warten lassen als nötig. Der Tag war einfach chaos pur, wobei sie zu sich selbst auch die Frage stellte, ob es jemals anders gewesen war? Seitdem sie hier auf dieser Einheit war und somit in dieses Universum landete, kam ihr das alles mehr als einmal wie der reinste Zirkus vor, aber immerhin wurde es auch nie langweilig, wenn sie es aus diesem Aspekt sehen würde...


    Als sie ihr ziel erreichte, betätigte sie den Türsummer. ###Ganz ruhig. Danach wird es dir sicher besser gehen und laut dem Oberkommando ist die Counselor neben Commander Farrell die einzige hier am Bord, wo ich ehrlich sein kann###, dachte sie sich, ehe sich die Türen öffneten und sie herein trat. Sie sah zu Counselor und fürchtete, dass sie sich doch etwas verspätete. "Entschuldigen sie die kurze Verspätung. Leider hat es im Labor länger gedauert als erwartet, Ma'am", entschuldigte sie sich und nahm sogar Haltung an, um der Captain auch den Respekt zu zollen.


    (Ich glaube irgendwie haben es alle meine Chars nicht so mit der Pünktlichkeit *hust*)


    Nathalie Farrell

  • Nathalie saß noch an ihrem Schreibtisch, als es an der Tür summte. Als die Tür sich öffnete und Emily eintrat, sah sie auf und wenn sie eine Brille gehabt hätte, hätte sie sicher über den Rand hinweg gesehen. Sie wusste das Emily ein wenig zu spät dran war, aber sie wusste auch, dass alle hier einen Job hatten, in dem man nicht immer punktgenau wegkam. Sie sah zu ihr und nickte lächelnd.


    „Kommen Sie rein und setzen Sie sich. Auch wenn Sie ein klein wenig zu spät sind, bedeutet es nicht, dass wir jetzt weniger Zeit haben“ meinte sie lächelnd und deutete auf den freien Stuhl. Sie hatte die Akte von ihr schon vor sich auf dem Schreibtisch liegen und sah die junge Frau an. „Gut…dann würde ich sagen, Sie erzählen mir einfach, warum sie heute hier sind“

  • Emily war ein wenig erleichtert, dass die Counselor es ihr wohl nicht übel nahm. Da hatte sie schon andere Counselors erleben dürfen, wie zum Beispiel als damals die Befragung losging, bevor sie in das Austauschprogramm rein kam, okay sie musste sich auch eingestehen, dass das ein anderer Fall war, da ging es um eine psychologische Befragung, die im Auftrag von Admiral Ryan O'Leary angesetzt wurde. "Das ist gut zu wissen. Ich habe es auch nicht eilig, Ma'am", erwiderte sie zu Nathalies ersten Kommentar und setzte sich dann auf den angebotenen Stuhl Platz.


    Emily atmete noch einmal tief durch, ehe sie den Anfang machte. "Captain Farrell, sie wissen ja sicher, dass ich eine Therapie bei ihrer Kollegin hatte", begann sie und zeigte deutlich, dass das Gespräch in der Richtung ging, was Emily noch sehr belastete. "Ich hatte mich vor einigen Tagen mit Ensign Clark getroffen, nur fiel mir auf, dass ich ihn nie ganz die Wahrheit sagen kann, woher ich genau komme. Ich frage mich langsam, ob das möglich ist", sagte sie und sah erneut zu Nathalie. Sie war nie eine besonders gute Lügnerin, doch wenn sie sich nicht daran halten würde, wäre es nicht nur ihr Kopf der da rollen würde. "Sie wissen ja, dass ihr Mann eingeweiht ist und wenn ich nicht lerne mit dieser Lüge zu leben, könnte es auch Schwierigkeiten für Commander Farrell bedeuten. Seit dieser Erscheinung wo ich mein Zwillingsbruder sah, kam alles wieder hoch, weil mir vor Augen geführt wurde, was ich alles verloren hatte", gab sie schließlich zu und sah nun Nathalie abwartend an.

  • Während Emily anfing zu erzählen, griff Nathalie sich ihre Akte und rief sich noch mal einige Daten auf, die sie gerade nicht im Kopf hatte. Als Emily fertig war, lehnte Nathalie sich in ihren Stuhl zurück und schein eine kleine Weile über das Gesagt nachzudenken. Sie holte leise Luft, ehe sie zum Reden ansetzte.


    "Ich weiß das es ein sehr heikles Thema ist und in einer Partnerschaft ist es wirklich blöd, wenn man nur Halbwahrheiten erzählen kann, oder sogar lügen muss.“ Sie machte sich kurz ein paar Notizen, da sie mit Pete vermutlich noch mal über die Situation sprechen würde. Danach sah sie Emily wieder an. „Ich werde mir dazu mal ein paar Gedanken machen und wir werden das Thema in der nächsten Sitzung nochmal ansprechen. Ich denke damit beschäftigen wir uns eventuell etwas länger und ich würde beim nächsten mal tiefer in die Materie gehen wollen"


    Nathalie lächelte. „Und jetzt zu dem leidigen Thema, das uns alle ein wenig mitgenommen hat. Wir hatten während dieser Zeit, leider nicht viel Gelegenheit zum Reden. Ich würde vorschlagen das, sofern Sie dazu bereit sind, Sie mir einfach noch mal von Anfang an alles erzählen und wir ihre Geschichte aufarbeiten. Ich weiß, das hört sich beängstigend an und Sie werden sicherlich noch das ein oder andere Mal schlecht schlafen. Aber es wird besser werden, je länger wir darüber sprechen“ und bei eventuellen Schlafproblemen würde sie sich mit der Krankenstation kurzschließen. Hier musste niemand auf Dauer leiden.

  • Emily atmete erleichtert durch und lehnte sich leicht zurück. Sie hatte das Gefühl dass sie zumindest nicht ganz alleine da durch musste. Sie nickte nur leicht und hörte weiterhin zu, da sie erst zu Antwort ansetzen wollte, wenn Nathalie geendet hatte. Zum einen wollte sie sie nicht unterbrechen und zum anderen gehörte dies auch zu Höflichkeit. Als sie dann zum Ende kam, dachte sie kurz nach, denn das ganze Thema war alles andere als leicht gerade, was ja nicht nur bei ihr der Fall war. Einige mussten unter den Amararos leiden und ihr war auch bewusst, dass selbst für Nathalie diese damalige Traumphase sicher nicht leicht gewesen war.


    "Zum einen danke, dass sie mich da verstehen, Ma'am", begann sie. Sicher es war der Job von Nathalie gewesen, aber das war eben Emilys Erziehung gewesen. Sie versuchte eine Bequeme Haltung einzunehmen, so das man nicht gleich merken würde wie angespannt sie gerade gewesen war, ehe sie weiter sprach.

    "Wissen sie, dass wir diesen Chip ohne Betäubung bekommen haben, habe ich ertragen. Wenn es nur das wäre, hätte ich das schon lange verkraftet, aber auch wenn es nur ein Traum war, wo ich gegen ein Abbild meines Zwillingsbruders kämpfen sollte, brachte diesen Riss zurück", begann sie und machte eine Kurze Pause...


    Sie brauchte einen Moment, da sie darüber nie wirklich sprach. "Lucas und ich hatten ein besonderes Band, was ja nicht selten bei Zwillingen ist. Er war der Besonnene... Mein Anker, oder auch Fels in der Brandung, wie wir das immer gerne Zuhause sagten, während ich die Kämpferin mit dem Temperament gewesen bin. Ich hatte nur mit Mühe geschafft zu akzeptieren, dass ich ihn nie wieder sehen werde und das ich für ihn vermutlich gestorben bin, doch in diesen Traum... Es wirkte so realistisch... Ich hoffe sie können verstehen was ich meine... Wenn ich arbeite denke ich nicht dadran und blende es aus, nur als ehemalige Counselor weiß ich auch, dass es nicht ewig gut geht. Ich bin Offizier und muss versuchen es zu verarbeiten", sagte sie schließlich und machte deutlich, dass sie daran auch arbeiten wollte.

  • Kosh war wieder aus der Beschränkung nimser eigenen vier Wände entlassen worden, doch das, was passiert war, lastete weiterhin auf nim. Nin war dankbar dafür, dass Hans sich Urlaub genommen hatte und bei nim und Ahorisha geblieben war, aber nin wusste, dass es ihn überfordern würde, dass, was geschehen war, einfach auf ihn abzuwälzen. Und schließlich gab es dafür ja auch speziell ausgebildete Personen an Bord der Station. Es hatte einige Tage gedauert und auch einige Gespräche mit nimsen Mann, bis Kosh sich all dies hatte eingestehen können, aber nachdem dies für nin selbst klar war, wusste nin auch, was zu tun war.

    Kosh hatte sich schön gemacht, nimsen besten Anzug herausgesucht, in dezenten Farben aber von teurem Material, denn es war nim wichtig, einen guten ersten Eindruck bei der kommenden Begegnung zu machen. Und auch, um die Verwundungen nicht zu zeigen. Auf J'naiiot gab es eine Reihe von Raubtieren, die dazu neigten, sich vor allem auf alte und schwache Herdentiere zu stürzen und Kosh befürchtete nun - ob wirklich bewusst oder nicht - dass nim ähnliches widerfahren könnte.

    Beim Büro der Stationscounselor angekommen, straffte nin noch einmal nimsen Rücken durch und betätigte dann den Summer.

    "Hier ist Kosh. Wäre es möglich, dass wir einen regelmäßigen Termin ausmachen könnten?"


    [ Nathalie Farrell ]

  • Sie lehnte sich zurück und hörte Emily ruhig zu. Trotz aller Bemühungen konnte sie die Anspannung von ihr sehen. Sie machte diesen Job jetzt schon so lange, da blieb nur wenig verborgen. Nathalie nickte hin und wieder und machte sich die üblichen Notizen. Als Emily geendet hatte, schlug sie die Beine übereinander und legte die Hände in den Schoß.


    „Teilweise kann ich nachvollziehen, wie es ihnen geht. Keine Frage...Wie es allerdings ist, einen Zwilling...seine andere Hälfte zu verlieren, möchte ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen. Ich habe sehr viel über Zwillingsverbindungen gelesen und weiß das es Fälle gibt, bei denen sich der eine verletzt und der andere es spürt, auch wenn die beiden meilenweit voneinander entfernt sind. In Ihrem Fall ist das noch mal ein paar Nummern heftiger“


    Sie erhob sich und holte für beide etwas zu trinken. „Ich muss Ihnen nicht sagen, dass es kein leichter Weg wird und wir vermutlich auch den ein oder anderen Rückschlag erleben werden. Ich möchte diesen Riss, wie sie es so schön umschrieben haben, wieder schließen und habe auch schon einen Therapieplan im Kopf. Wir fangen erst einmal damit an, dass sie lernen es nicht auszublenden oder zu verdrängen, denn am Ende bricht es doppelt so heftig wieder aus. Dann möchte ich das wir Entspannungsübungen machen und wenn wir dann soweit sind, würde ich Lilian hinzuziehen und mit Ihnen in die Hypnose gehen. Voraussetzung dafür ist, dass sie offen für diese Praktiken sind. Aber das wissen sie ja selbst.“ Nathalie lächelte. „Und im besten Fall können Sie am Ende über Lucas reden, oder an ihn denken, ohne dass es Ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht.“

  • Emily hörte die Counselor zu und war froh, dass sie da Verständnis hatte, aber vor allem tat es ihr auch gut, dass sie hier offen sprechen konnte. "Wissen sie unser Vater hatte uns bereits in jungen Jahren zu Offiziere gedrillt und Lucas hatte meine lose Zunge gezügelt und hier habe ich so jemanden nicht, was sie sicher schon merkten, dass mein Mund oft schneller ist als es mein Verstand ist", meinte sie und zeigte da deutlich die Szene auf, als sie selbst Commander Farrell ihre unverblümte Meinung vor den Latz knallte. "Aber ja sie haben recht, es tut weh, es ist gast so als ob mit Gewalt etwas durchtrennt wurde, ich kann ihnen aber auch sagen, dass ich das verkraften werde. Ich war schon immer jemand die kämpfte, was sich auch in diesen Universum nicht ändern wird", schob sie nach, um auch zu zeigen, dass sie nicht aufgeben würde. Ihr glück war, dass sie durch ihre Ausbildung, wie es bei allen Offizieren war auch harte psychologische Tests bestehen musste und wehr den psychischen Druck nicht aushielt, hätte auch nie die Akademie überstanden.


    Emily nahm dankend den Saft an und sah erneut zu Nathalie, wobei sie leicht das Lächeln erwiderte. "Wissen sie, es hilft mir schon wirklich sehr, dass ich wenigstens bei ihnen ehrlich sein kann. Wie sie schon sagten, wird es ein schwerer Weg sein, aber ich bin davon überzeugt das wir das gemeinsam hinbekommen, daher werde ich alles versuchen, denn ich denke sie können mir nur helfen, wenn ich gewillt bin mitzuarbeiten", erwiderte sie ähnlich und hörte den Türsummer. "Ist unsere Zeit schon um, Ma'am?", fragte sie nach und trank einen kleinen Schluck von ihrem Saft, ehe sie Nathalie abwartend ansah.


    Nathalie Farrell

  • NAchdem MIbu die Bestätigung das es heute ging von Nathalie bekommen hatte. Kümmerte sie sich darum das sie bestens darauf vorbereitet war der COuns alles zu erzählen was ihr klar geworden und die letzten Wochen seit der Rückkehr zur Starbase. Aber nun war es wieder soweit das sie nach so kurzer Zeit mit der Couns sprechen musste ob sie wieder arbeiten konnte. Nagut das letzte mal war es eher wegen der gerade vollzogenen vereinigung. Aber dies lag nun schon eine gefühlte Ewigkeit hinter ihr. Sie musste ruhig bleiben in einer Stunde konnte sie mit ihr sprechen. Es war klar das sie nicht sofort wieder arbeiten durfte aber sie hoffte es würde schnell gehen.

    Lieutenant junior Grade Mibu Vaag ehemals Perim

    Master of Tactics

    "Nichts schmerzt so sehr, wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt." Benjamin Franklin

    "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung."

    Albert Einstein


  • Sitzung Kosh



    Nathalie sah auf, als es an der Tür summte und diese auch direkt aufging. Als Kosh in der Tür stand, lächelte sie und deutete auf den Stuhl, der vor ihrem Schreibtisch stand. "Setzen Sie sich doch, wir schauen gemeinsam und ich schreibe ihnen die Termine direkt auf. Es wäre auch gut, wenn sie einfach kurz anreißen, weswegen genau sie meine Dienste benötigen. Ich möchte mir vorher ein kleines Bild machen und kann dann über die Dauer der Sitzungen entscheiden"

  • Sitzung Kosh

    Kosh nahm Platz, zuerst ein wenig unsicher, dann aber ließ nin sich doch auf die Bequemlichkeit des Sessels ein.

    "Es geht vor allen Dingen um das, was neulich passiert ist, aber auch... Es geht auch darum, wie es danach weiterging. Es... es fällt mir jetzt noch schwer, darüber zu sprechen, Counselor. Vielleicht planen Sie ein bisschen Zeit ein?"

    Kosh lächelte unsicher, als wäre es nim unangenehm, Captain Farrell damit zu belasten, oder besser, als wäre es nim unangenehm, sich mit all dem auseinanderzusetzen, was der Angriff an die Oberfläche gespült hatte.

    "Vielleicht", sagte nin leise, "geht es auch ein bisschen um das, was vorher passiert ist..."


    [ Nathalie Farrell ]

  • Sitzung Kosh


    Nathalie lehnte sich zurück und lächelte Kosh ein wenig aufmunternd zu. Nicht jeder konnte sich so einfach bei einem Counselor öffnen und würde deswegen eben mehr Zeit als andere brauchen. "Wir werden so viel Zeit einplanen, wie nötig und wenn ein fester Termin in der Woche nicht reicht, dann können wir auch zwei ansetzen und wenn Sie nicht sofort alles erzählen können, ist das auch nicht schlimm. Wir können uns auch durchaus ein wenig anschweigen und Tee oder Kaffee dabei trinken. Sie müssen auch jetzt nicht erzählen was passiert ist. Mir geht es in erster Linie darum, das wir vertrauen zueinander aufbauen, ehe wir tiefer in die Sitzung gehen." Nathalie erhob sich schließlich "Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?"




    Sitzung Emily


    Sie lies Emily reden und notierte sich wieder zwischendurch ein paar wichtige Punkte, nachdem sie sich wieder hingesetzt und einen Schluck getrunken hatte. "Selbstverständlich können Sie mir alles erzählen. Ich denke wenn Sie diese Möglichkeit nicht hätten, würden Sie irgendwann durchdrehen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir all das in den Griff bekommen, muss aber auch gleich dazu sagen, das es ein etwas längerer Weg werden wird. Aber danach sollten Sie zumindest das Gefühl der Zerrissenheit nicht mehr so stark spüren. Ganz werden wir es nie kitten können. Zwillingsverbindungen kann man eben nicht so einfach abstellen, aber das wissen Sie ja" meinte sie lächeln und war dann einen kurzen Blick zur Tür. "Nein, wir haben noch Fünfzehn Minuten und die werden wir auch ausnutzen."



    Ein Kollege von Nathalie hatte im übrigen die Sitzung von Miss Vaag übernommen.

  • Sitzung Emily Parker


    Emily lächelte leicht, denn auch wenn es der Job der Counselor war, hatten Nathalies Worte etwas beruhigendes. "Es tut wirklich gut bei ihnen alles sagen zu können. Wissen sie wenn ich im Dienst bin, kann ich eine Art schalter umlegen. Es ist dann fast als ob ich eine andere Person sei... Vermutlich war nicht alles falsch, was mein Vater mir mitgegeben hatte", scherzte sie etwas. Sie wusste ja selbst, dass es einige Offizier nicht die grenzen ziehen konnte, doch Emily hatte das schon immer recht gut beherrscht.


    Sie atmete ruhig durch. "Ich denke man kann es mit einen langen steinigen Weg sehen. Wissen sie es ist ja nicht nur das Problem das ich meinen Bruder nie wieder sehen werde, selbst hier auf dieser Station habe ich oft das Gefühl das ich in eine Art Zirkus gelandet bin, was sich bei den Amararos deutlich zeigte. Sie hatten ja gesehen das mir da die Nerven durchgegangen sind und ich mich im Ton vergriffen hatte. Vom diplomatischen Standpunkt hatte ich mich wohl disqualifiziert...", begann sie und sah die Counselor an. "Kennen sie das Gefühl manchmal hier falsch zu sein, Ma'am?", fragte sie nach, wobei sie insgeheim hoffte, dass die Captain das Gefühl kannte.


    Nathalie Farrell

  • Sitzung Kosh

    Nin zwirbelte sich eine violette Locke aus nimser Steckfrisur und wickelte sie sich um den Finger.

    "Sie sind sehr freundlich, Captain Farrell. Wenn Sie für mich vielleicht eine Rhakta Latte replizieren könnten?" Kosh machte eine Pause und ließ den Raum mit seinen harmlosen Pastelltönen und der indirekten Beleuchtung auf sich wirken. Unwillkürlich entspannte nin sich ein wenig und als nin die Mischung aus klingonischem Kaffee und Milchschaum erhielt, atmete nin aus.

    "Wo soll ich anfangen? Ich weiß nicht, wie ich das jetzt machen soll..." Nin strahlte Unsicherheit aus und sah auf nims Getränk hinunter, in der Hoffnung, Leitung durch die dunkelbraunen Schlieren des dampfenden Bechers zu erhalten.