Missionsleben IV (RH) : 020320.11 - Ein neues Abenteuer beginnt

  • Auf Grund des Umbruchs und der Veränderungen haben Marissa Bancroft und ich beschlossen dass wir an dieser Stelle einen Zeitsprung einbauen werden. Wir überspringen die letzten Wochen und landen am heutigen 02.03.2400. Wir haben es dank der blickigen Crew wieder zurück in den Alpha-Quadranten geschafft und Andrew samt Familie auf der Erde abgeliefert, da es Fiona schlechter ging. Eine weitere personelle Änderung hat sich indes ergeben dass Tyr Imset nun wieder auf dem Wissenschaftsposten zu finden ist, während der ehemalige Akademieausbilder im Fachbereich Sicherheit Avelino Biasini der neue Sicherheitschef wird.


    Die Zeit vergeht schnell, zu schnell und für Hamion stand ein neues Kommando an. Er hatte sich zur Ruhe setzen wollen, endlich entspannen wollen. Doch es kam anders, da Andrew mit Fiona zurück auf die Erde ging und Marissa Bancroft zu wenig Erfahrung als Schiffsleitung hatte, hatte man ihn gebeten den Posten des Kommandieren Offiziers auszufüllen. Er sagte nicht gleich zu und lies sich Zeit für diese Entscheidung.


    Was bewog ihn also dazu die Stelle anzunehmen? Die Crew hat ihm imponiert. Als er am Vorabend, wie so oft in der letzten Zeit durch das Schiff lief hörte er einige Unterhaltungen mit die alle positiver Natur waren , viele Drückten Andrew, der Gesprächsthema Nummer Eins war ihr bedauern aus und viele schauten optimistisch in die Zukunft.


    Als wenig später Tyr Imset zu ihm kam und darum bat den Posten wechseln zu können um wieder seiner Passion, der Wissenschaft zu folgen ertappte er sich dabei bereits einen Nachfolger für den Posten des Sicherheitschefs zu suchen und es dauerte nicht lange bis er ihn fand. Avelino Biasini .


    Er schrief ihm das er einen guten SC gebrauchen könnte und dass die Stelle frei war, das er hoffte dass dieser sich melden würde um auf dem Schiff dienen zu können.


    Nun sitzt er im BR, vor sich eine Tasse Kaffee und den Blick aus dem Fenster gerichtet. War sie nicht schön die Erde?

  • Dave Danaher

    Hat das Label Mission hinzugefügt
  • Ort des Geschehens: Brücke // Wissenschaftslabor

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft (erwähnt), Hamion Edin (erwähnt) // Tyr Imset


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    Da lag sie nun vor ihr, die Erde. Durch den Hauptbildschirm betrachtete sie ihre zweite oder erste Heimat, je nachdem wie man es sehen wollte.

    Wunderschön war dieser Planet und war es nicht genau das, weswegen sie im Weltall war? Diese Möglichkeit zu haben, einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen.

    Doch richtig glücklich war sie nicht. Im Moment verspürte sie auch keinen Drang, auf eben diesen Planeten zu gehen. Sie hatte noch nicht mal ihren Eltern geschrieben, dass sie zurück war, was sie unbedingt nachholen sollte.

    In den letzten Tagen war sie etwas ruhiger geworden, als man es von ihr gewohnt war. Das es Fiona wieder schlechter ging, machte ihr zu schaffen. Sie fühlte sich mitverantwortlich für das, was passiert war und warum es ihr nun schlechter ging. Es tat ihr sehr leid und sie hoffte, dass ihr auf der Erde besser geholfen werden konnte. Das Andrew seinen Posten abgab, um bei seiner Familie zu sein, war nachvollziehbar und richtig. Sie hoffte, dass sich Fiona bald erholen würde und das es vielleicht auch ein Wiedersehen mit dem Captain gab.

    Und der neue Captain? War wohl eher ein alter Hase. Viel wußte Tira nicht über ihn, außer, dass er schon recht lange in der Sternenflotte war. Sie war gespannt darauf, wie er diese Crew und das Schiff führen würde. Aber vor allem konnte sie sicherlich viel von ihm lernen. Insgesamt gab es viel Umbruch auf der Percy. Marissa war jetzt XO, was Tira freute. Sie mochte die Ärztin, oder jetzige XO. Doch was würden diese Umbrüche mit der Crew machen? Mit der Zusammenarbeit und der Stimmung? Letzten Endes waren sie natürlich alles Profis – mehr oder weniger, denn so lange war sie noch nicht im Dienst – denen es egal sein mußte, wie man auf einer persönlichen Ebene miteinander zurecht kam. Aber es machte die Arbeit leichter, wenn man sich verstand.

    Sie hatte nicht wirklich etwas zu tun, aber auf ihrem Quartier hielt sie es auch nicht aus. Daher widmete sie sich lieber der in den letzten Tagen liegen gebliebenen Arbeit. Dadurch, dass sie es zurück in den Alpha Quadranten geschafft hatten, waren ein paar andere, bürokratische Aufgaben liegen geblieben. Dazu wollte sie alle taktischen Systeme einem aufwendigerem Check unterlaufen lassen. Jetzt, wo sie sozusagen vor Anker lagen, hatte sie Gelegenheit dazu und sie wollte für alles vorbereitet sein. Wer wußte schon, wohin sie ihre nächste Mission bringen würde...

    Nur, sich zu konzentrieren fiel ihr nicht so leicht. Immer wieder schweiften ihre Gedanken ab.





    Ltjg Taurionarla (Wissenschaft) - Wissenschaftslabor


    „Na, Chef!“, Taurionarla stellte sich neben Tyr und blickte ihn verschmitzt an. „Hat sie die Wissenschaft ja doch wieder zurück!“, das konnte sie sich einfach nicht verkneifen.

    „Herzlich Willkommen.“, fügte sie noch etwas formeller und freundlich lächelnd hinzu. So ganz konnte sie ihn noch nicht einschätzen, aber die letzte Zusammenarbeit war ihr in guter Erinnerung geblieben.

    Dann holte sie einen Schokoladenriegel aus ihrer Tasche hervor. „Ich weiß ja nicht, ob sie sich hier schon einen Vorrat anlegen konnten. Wenn nicht, wollte ich dafür sorgen, dass uns nicht umkippen, bei all dem, was zu tun ist.“

    Mit diesen Worten hielt sie ihm den Riegel hin.

    "Ich wünsche ihnen einen guten Start, im alten Business und viel Spaß bei ihren Aufgaben.", sie wollte ihn auch gar nicht weiter stören, aber Begrüßen, dass war ihr wichtig gewesen.


    (556)

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Tira Akari


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    Marissa war aufgeregt. So aufgeregt das sie versehentlich auf der Krankenstation landetet. Dort wollte sie aber nicht hin, denn sie musste auf die Brücke. Seufzend ließ sie den Blick einmal schweifen und drehte auf dem Absatz um, um den Weg zur Brücke einzuschlagen. Auf dem Weg dorthin wurde sie wieder extrem hibbelig denn ihre Mutter und auch Trinity hatten ihren Besuch angekündigt. Sie hatte ihre Familie schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen und so betrat sie mit recht roten Wangen und einem lächeln im Gesicht die Brücke. Sie nickte jeden grüßend zu und als sie Tira sah, huschte sie recht schnell zu ihr an die Konsole „Hey!“ grüßte sie sie recht formlos und deswegen auch leise „Meine Mutter und meine Tante sind auf dem Weg hier her!“


    Und wieder konnte man ihr ansehen, wie aufgeregt sie war. „Vor lauter Vorfreude bin ich eben auf der Krankenstation anstatt auf der Brücke gelandet. Das letzte mal ist mir sowas auf der Starbase passiert, da war ich aber noch neu da“ Sie winkte ab und schnaufte einmal tief durch. „Ich rede zu viel. Entschuldigung…Wie geht es dir?“ noch immer sprach sie leise. Sie wollte nicht so unbedingt ins dienstliche gehen, solange es hier noch so leer war auf der Brücke.



    (208 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft


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    Tiras Miene erhellte sich, als sie Marissa sah.

    „Hey!“, war ihre erste Reaktion, dann nahm sie etwas Haltung an: „Ma'am, herzlichen Glückwunsch zur Beförderung!“, sagte sie freudig und hätte Marissa dann gerne umarmt. Doch stattdessen sprach sie leise „Fühl dich gedrückt. Ich freue mich sehr für dich. Und jetzt bist du sichtlich aufgeregt, dass deine Familie kommt.“, lachte sie leise. „Kann ich gut verstehen. Wäre ich wohl auch. Sie werden wahrscheinlich platzen vor Stolz.“, und das zu Recht.

    „Du hast dir ein sehr schönes Schiff ausgesucht, um XO zu werden.“, grinste Tira weiter. „Es wäre nur wichtig, dass, wenn es roten Alarm gibt, du hier her kommst, anstatt auf die KS zu gehen. Allerdings wissen wir ja, wo wir dich suchen müssten.“, neckte sie ein wenig. „Wie fühlt es sich an, XO zu sein?“, wollte sie interessiert wissen. Es war ja einerseits eine große Ehre, andererseits trug man so auch viel Verantwortung. Tira hatte sich bisher noch keine Gedanken darüber gemacht, ob sie später mal ein Kommando wollte. Einige ihrer Kommilitonen waren schon beim Start der Akademie davon überzeugt, später ein Kommando zu bekommen. Tira selber wollte erstmal einfach nur Taktikerin werden. Was sich daraus ergeben würde, würde sich zeigen. Außerdem konnte doch auch nicht jeder ein Kommandoposten einnehmen, so viele wurden dann auch wieder nicht gebraucht.

    „Mir geht’s so weit gut. Ich habe meiner Familie noch nicht erzählt, dass wir angekommen sind. Die machen mir zu viel Aufstand, aber ich werde mich später noch bei ihnen melden.“, versicherte sie. Sie wollte Marissa nicht erzählen, dass sie etwas betrübt war, dafür war die Stimmung gerade zu schön. Marissas Aufregung erhellte definitiv ihre Stimmung.

    „Du weißt schon, dass du einen ausgeben mußt?“, grinste Tira. „Vorausgesetzt, das ist in Ordnung für dich. Immerhin bist du jetzt XO.“, fügte sie gleich noch mit an. So schätzte sie Marissa zwar nicht ein, aber sie konnte verstehen, wenn sie als XO mehr Distanz zu ihrer Crew haben wollte.




    (327)

  • Ort des Geschehens: Quartier CNS >>> Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari , Marissa Bancroft , Hamion Edin (erwähnt, nicht namentlich) , Elijah Mikelson (NPC) , Andrew Malone (erwähnt)


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    Ikaika befand sich in seinem Quartier. Er saß an seinem Schreibtisch und hatte gerade die visuellen Gespräche mit seinen Eltern und Schwiegereltern erledigt, als ein weiterer Ruf zu ihm durchdrang. Als er diesen bestätigte, sah er auf seinem Bildschirm niemand anderen, als seine große Liebe. „Liebling“, sagte er freudig und mit Tränen in den Augen, „wie geht’s dir? Es ist so schön dich zu sehen. Ich habe dich wahnsinnig vermisst. Wann kommst du an?“ Er hatte ihm bei ihrer Ankunft zwar schon eine kurze Nachricht zukommen lassen, dennoch war das jetzt, dass erste Gespräch seit über einem Jahr. Elijah hatte sich, als er hörte, dass die U.S.S. Perception wieder da war, sofort einen Shuttleflug gebucht und seine Sachen gepackt. „Schatz“, strahlte er freudig in den Monitor, „mir geht es gut. Und dir? Ist … ist alles in Ordnung? Du siehst müde aus. Ich kann es kaum erwarten, dich endlich wieder in meinen Armen zu halten. Mach sowas nie wieder, verstanden? Ich habe mir solche Sorgen gemacht. Mein Shuttle wird euer Schiff morgen gegen Mittag erreichen.“ Sie hatten sich so lange nicht gesehen und doch dauerte es keine 2 Minuten, bis seine „berühmte Ansprache“ ihn mit voller Wucht traf. „Ist ja gut“, hob er beschwichtigend die Hände, „aber ich kann doch nichts dafür, dass wir im Delta-Quadranten gestrandet sind. Komm erst mal hier an und ich werde dir alles erzählen. Und … oh… bevor ich es vergesse, Tira dient auch hier. Wir haben schon einige spannende Abende hinter uns. Ich bereite alles für deinen Besuch hier vor.“ Elijah nickte ihm zu und sprach dann leise: „Das freut mich. Wir sehen uns morgen. Ich liebe dich!“ Mit einem sanften Lächeln erwiderte er die liebevolle Geste seines Mannes und schaltete den Monitor aus.


    Da sein Brückendienst gleich beginnen würde, stand er auf, richtete seine Uniform und verließ sein Quartier in Richtung des nächsten TL. Es hatte bereits einige Veränderungen personeller Natur gegeben, an die auch er sich erst einmal gewöhnen musste, dennoch war er gespannt, was ihn in Zukunft erwartete. Andrew Malone hatte das Schiff verlassen und gleichzeitig wurde ihnen ein neuer Captain zugeteilt. Er kannte ihn noch nicht, war jedoch gespannt auf ihr erstes Aufeinandertreffen.

    Der TL brachte ihn zur Brücke und öffnete die Türen beim Ankommen automatisch. Es war wenig los, da die meisten Offiziere sich für wenige Tage zurückgezogen hatten. Sein Blick schweifte einmal kurz über seinen Arbeitsplatz. Ikaika sah Marissa und Tira in einem Gespräch und schlich sich leise von hinten an. Als er hinter ihnen stand, räusperte er sich einmal kurz, nahm Haltung an und sprach seine neue XO direkt an: „Ma’am, herzlichen Glückwunsch zur Beförderung, ich freue mich für Sie!“ Ein kleines Zuzwinkern konnte er sich nicht verkneifen. Er beugte sich kurz an ihr Ohr und flüsterte: „Ich bin sehr stolz auf dich, du wirst das gut machen. Fühl dich gedrückt!“ Als sein Blick auf Tira fiel, erinnerte ihn das daran, dass er noch mit ihr sprechen wollte. Sie wirkte niedergeschlagen und das kam äußerst selten vor. Es war ihm schon vor einigen Tagen aufgefallen, dassdsie Frohnatur des Schiffes nicht mehr sonderlich froh und gelassen wirkte. Als er sich noch einmal umsah und bemerkte, dass ihnen niemand zuhörte, richtete er sein Wort an seine beste Freundin: „Hast du gleich mal einige Minuten Zeit für mich?“



    Wörter: 549

  • Ort des Geschehens: Brücke / BR

    Beteiligte Personen: Tira Akari, Ikaika Anela, Hamion Edin


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    „Oh..mein…Gott“ brach sie auf die Frage hin, wie es sich anfühlte raus. „Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ich vermisse die Krankenstation und habe ständig das Gefühl, ich bin unterbeschäftigt…“ Marissa linste nach rechts und links „Aber sag es keinem“ Ihr Gesicht hellte sich wieder ein wenig auf, als Tira davon sprach, dass sie einen ausgeben musste „Na das erledigt meine Mutter schon, da kannst du Gift drauf nehmen. Sie wird hier einen irischen Abend veranstalten, bei dem eure Anwesenheit wohl Pflicht sein wird.“ Sie grinste breit und zuckte zusammen als Ikaika plötzlich hinter ihnen auftauchte und Haltung annahm. Marissa drehte sich mit großen Augen und leicht außer Atem um und brauchte zwei Minuten, um sich zu sammeln. „Danke Counselor..stehen Sie bequem.“


    Als er sich zu ihr beugte, schmunzelte sie breit und nickte „Ich danke dir, das holen wir einfach später nach.“ Gab sie flüsternd zurück und wechselte kurz einen Blick zwischen den beiden. Sie selbst hatte auch gemerkt, das mit Tira etwas nicht stimmte, aber sie würde sich nicht aufdrängen und es einfach Ikaika überlassen, mit ihr zu reden. Sie räusperte sich schließlich. „Gut..ich muss jetzt zum Captain. Ich denke wegen dem irischen Abend sage ich euch beiden noch Bescheid.“ Marissa drehte sich auf dem Absatz um und steuerte den Raum von Hamion an. Sie spürte, dass sie angespannt war obwohl es keinen Grund dazu gab. Es war ja nicht so, als würde sie ihn nicht kennen. Vor dem Büro angekommen, betätigte Marissa den Summer und wartete, bis sie hereingebeten wurde.


    (252 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft, Ikaika Anela


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    „Unterbeschäftigt?!“, lachte Tira. „Ich werde dich daran erinnern, wenn du viel zu tun hast.“, drohte sie lächelnd. Das war wohl nur in diesem Moment so, dass sie sich unterbeschäftigt fühlte. „Du solltest die Ruhe vor dem Sturm genießen.“, zwinkerte sie Marissa zu. Es war schön, weiterhin mit ihr so ungezwungen reden zu können. Tira war gespannt, ob sich das noch ändern würde, sie hoffte nicht. Denn sie mochte die XO und eben auch diese Unbefangenheit. Natürlich war es im Dienst etwas anderes, aber dafür waren sie alle Profi genug. Mit Ikaika klappte es schließlich auch, auch wenn es am Anfang gewöhnungsbedürftig war.

    „Irischer Abend klingt hervorragend.“, freute sich Tira. „Ich freue mich darauf und bin gespannt, wie so ein irischer Abend abläuft.“, dabei blickte sie zwischen Ika, der nun auch anwesend war und Marissa hin und her. Eines war wohl klar, es würde sehr lustig werden.


    Dann verabschiedete sich Marissa, da sie zum Captain wollte. Und Tira blieb mit Ikaika zurück. Eine Moment lang blickte sie ihn lächeln an.

    Sie ahnte, warum Ika mit ihr wollte, aber wollte sie das Gespräch? Er konnte es ihr ganz einfach anordnen, doch so weit würde sie es sicherlich nicht komme lassen. Es war schon etwas merkwürdig, dass Ika nun auch der Counselor war. Sie vertraute ihm voll und ganz, das war gar nicht das Problem. Bisher waren die Gespräche aber immer auf einer freundschaftlichen Ebene gewesen, jetzt gehörte auch eine dienstliche dazu und da wußte sie noch nicht ganz, wie sie damit umgehen sollte.

    „Schau mich nicht so an.“, sagte sie schließlich und lächelte, kurz blickte sie auf ihre Anzeige, doch alles lief, wie es sollte. „Hast du mit Elijah gesprochen? Kommt er her? Kann ich ihn sehen?“, wechselte sie das Thema, welches sie aber ehrlich interessierte und blickte Ika wieder an. „Du mußt doch schon ganz aufgeregt sein, nach so einer langen Zeit.“

    Solch langes Getrennt sein, war sicherlich nicht hilfreich für eine Beziehung, daher hoffte Tira, dass zwischen Ikaika und Elijah alles gut war.


    (336)

  • Ort des Geschehens: Wissenschafslabor

    Beteiligte Personen: Ltjg Taurionarla


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    ###Ein Schritt in die richtige Richtung!### Ging es Tyr durch den Kopf als er das Labor betrat. ###Mein Gott, ist das lange her, das wird ein riesiger Spaß!###. Er hatte ein wenig überlegen müssen und vor allem musste er den Schritt mit einigen anderen Leuten absprechen. Giger war einer davon und da Andrew nicht mehr Teil des Teams war und wohl auch Joel jetzt seine eigenen Wege ging gab es das Team nicht mehr. Damit war er frei in der Entscheidung was er als nächstes tun würde. Es lag auf der Hand das er darum bitten würde wieder in die Wissenschaft zu gehen.


    Als neben ihm eine Stimme ertönte und ihn begrüßte musste er grinsen "Endlich hat sie mich zurück, es ist schon zulange her dass ich einem Mikroskop guten Morgen sagen konnte" Der Schokoriegel wurde sogleich geöffnet und abgebissen "noch kein Vorrat, danke. Ich werde mir aber schnell einen anlegen und sie können dann auch jeder Zeit daran gehen, wenn sie möchten natürlich"


    Sein Blick ging durch das Labor "ich war lange nicht mehr in einem Labor, sie stehen mir doch ein wenig zur Seite ja? An was arbeiten wir denn aktuell hier?"

  • Ort des Geschehens: BR

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft


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    Noch immer in Gedanken versunken lies er einen Moment verstreichen ehe er auf das Summen reagierte. Sein Blick wandte sich zur Tür und er verkündete "Herein!". In der Tür stand Marissa und er lächelte "Kommen sie rein Nummer Eins, darf ich ihnen etwas zu Trinken anbieten?"

  • Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft , Tira Akari , Hamion Edin (erwähnt, nicht namentlich)


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    „Das machen wir“, flüsterte er Marissa zwinkernd zu, „und wir freuen uns sehr auf den irischen Abend. Endlich kommt hier mal Leben in die Bude. Er konnte sein Grinsen und seine Vorfreude nicht wirklich unterdrücken und nickte ihr zu, als sie sagte, dass sie sich bei ihrem neuen Captain melden müsste. Kurz sah er seiner XO nach und dann war er plötzlich mit Tira alleine.

    Als hätte Ikaika es nicht bemerkt, hatte sie ohne große Umschweife das Thema gewechselt und legte den Fokus nun auf seinen Ehemann. Es freute ihn wirklich, dass sie sich dafür interessierte, doch in Anbetracht der Tatsache, dass sie sehr nachdenklich aussah und sich in den letzten Tagen zurückgezogen hatte, musste er einschreiten und hoffte irgendwo auf ihre Verständnis. Um nicht unhöflich zu sein, beantwortete er dennoch mit einem seichten Lächeln ihre Fragen: „Er kommt morgen, ich habe vorhin noch mit ihm gesprochen. Und ja, ich bin aufgeregt und natürlich kannst du ihn sehen. Er wird sich unglaublich freuen, dich endlich mal wieder zu sehen.“ Behutsam hob er eine Hand und strich ihr eine Strähne aus der Stirn.


    Dann wurde er jedoch ernster. „Ich möchte nicht um den heißen Brei herumreden, Kleines“, seufzte er leise, „aber es ist offensichtlich, dass es dir in den letzten Tagen nicht besonders gut geht. Und die Frage ist warum und wieso du nicht über das redest, was dich bedrückt. Ich bin dein bester Freund, Tira und eigentlich müsstest du wissen, dass du immer zu mir kommen kannst.“ Ikaika legte den Kopf schief und sah sie an. Ihre Augen sahen so traurig aus und strahlten nicht mehr so. Ihre ganze Haltung war vollkommen unnatürlich für eine Frohnatur wie sie. Zudem lächelte die Taktikerin seltener, so machte es zumindest den Eindruck. Er verschränkte seine Arme hinter dem Rücken, richtete seine Haltung aus und sagte flüsternd: „Ich bin auch dein Counselor und nicht nur für dich ist diese Situation komisch, aber es gibt Mittel und Wege um der Verlegenheit in dieser Situation entgegenzuwirken. Wenn ich als Counselor sehe, dass es jemandem von meiner Crew nicht gut geht, dann muss ich etwas sagen. Und es ist nicht erst seit gestern, dass du dich anders verhältst. Ich möchte dir eigentlich keinen Befehl zu einem Gespräch aufdrücken und hoffe, dass du für dich die beste Entscheidung triffst. Und … wir haben genau 3 Möglichkeiten, denn entweder du entscheidest dich für ein Gespräch als Counselor mit mir an deiner Seite, oder ein Gespräch mit einem Mitarbeiter aus meinem Stab. Alternativ kann ich dir noch deinen besten Freund anbieten. Ich bin für dich da und du musst dich auch nicht jetzt entscheiden, Tira, aber ich bitte dich es dennoch mit einem dieser Wege zu versuchen. In Ordnung?“ Aus dem ernsten Blick, wurde ein liebevoller und vertrauter Augenkontakt. Sie wusste, dass er es nicht böse meinte, dass hoffte er zumindest.



    Wörter: 471

  • Ort des Geschehens: Brücke // Wissenschaftslabor

    Beteiligte Personen: Ikaika Anela // Tyr Imset


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    „Ich freue mich ebenso, ihn mal wieder zu sehen.“, er gehört zu Ika und sie mochte alle Beide sehr gerne. Auch zu dritt hatten sie zu Akademiezeiten ab und zu etwas unternommen und es war immer eine schöne Zeit gewesen. Daher war sie gespannt darauf, ihn wieder zusehen.


    Es war klar, dass Ika zurück auf sein eigentliches Thema kam. Sie hatte mit nichts anderem gerechnet. Ruhig hörte sie ihm zu, ohne ihn zu unterbrechen.

    „Ika, das hat mit unserer Freundschaft nichts zu tun, auch nicht mit meinem Vertrauen zu dir.“, sagte sie mit lächelnder, sanfter Stimme. Ihr war wichtig, dass Ika das wußte, auch wenn sie nicht davon ausging, dass er dies anzweifelte – das hoffte sie zumindest.

    „Du hast Recht, ich bin im Moment sehr nachdenklich, mich beschäftigt einiges. Meine Hoffnung war, dass sich das gibt, wenn wir wieder hier sind und ich letzten Endes ein Schlußstrich ziehen kann. Vielleicht habe ich es auch einfach nur verdrängt, weil ich mich auf meine Arbeit konzentrieren wollte.“, sie konnte gut abschalten und für die Arbeit funktionieren.

    „Ich bin mir sicher, dass meine Sorgen nicht meine Arbeit beeinflussen! So schlimm ist das alles nicht. Ich bin... einfach nachdenklich.“, unterstrich sie daher noch mal. Dann seufzte sie: „Was nicht bedeutet, dass es nicht gut wäre, zu reden.“, bestätigte sie mit einem Lächeln. Sie war schließlich dem nicht abgeneigt. Tira blickte sich um, denn sie wollte definitiv nicht hier auf der Brücke, auch wenn hier kaum etwas los war, mit Ika darüber sprechen.

    Sie lächelte Ika an: „Ich möchte gerne mit meinem besten Freund Ikaika sprechen, der zwar auch Counselor ist, aber ich ziehe ein nicht so formelles Gespräch vor.“, sie zwinkerte ihm zu. „Sag mir einfach wann. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit mir gegenüber. Nicht nur als Counselor, sondern auch als Freund. Ich weiß das sehr zu schätzen.“, abermals lächelte sie ihn an. In einer anderen Situation hätte sie ihn einfach umarmt, aber nicht hier auf der Brücke.





    Ltjg Taurionarla (Wissenschaft) - Wissenschaftslabor


    ### Wie macht er das? ### fragte sich Taurionarla, als Lt Imset gleich in den Schokoriegel biss. Er schien sich sichtlich darüber zu freuen, wieder in der Wissenschaft zu arbeiten. Das konnte sie sehr gut nachvollziehen, es gab nichts besseres.

    „Mhh, da sollte ich wohl erstmal bei ihnen den Laborführerschein abnehmen.“, sagte sie grinsend. Etwas, was sie gerne bei Ensigns, die frisch von der Akademie kamen, tat. So konnte sie sicher gehen, dass sie sich in der wissenschaftlichen Abteilung zu Recht fanden.

    „Ich stehe ihnen gerne zur Seite. Die paar Neuerungen zeige und erkläre ich ihnen.“, versicherte sie und nahm sich ein PADD zur Hand.

    „Wir beschäftigen uns gerade damit, wie es gewisse Menschen schaffen, dass sie trotz häufigem Schokoladenverzehr kein Gramm zunehmen.“, dabei reichte sie ihm mit ernster Miene das PADD. „Und nebenbei beschäftigen wir uns mit den Daten, die wir während unseres Aufenthaltes im Delta-Quadranten gesammelt haben. Da gibt es sehr interessante Aspekte und nach wie vor eine Menge zu tun.“, erzählte sie trocken, um dann doch wieder zu lächeln.

    „Kommen sie erstmal in Ruhe hier an. Und wenn sie etwas wissen wollen oder sie einen Rundgang wünschen, wenden sie sich an mich.“, Tauri freute sich ehrlich auf die Zusammenarbeit. Lt Imset hatte eine sympathische Ausstrahlung und einen gewissen Witz den sie mochte.


    (554)

  • Ort des Geschehens: Erde / Shuttle / USS Perception - Wissenschaftslabor

    Beteiligte Personen: Ltjg Taurionarla, Lt Imset, Cpt Edin (erwähnt)


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    Avelino war endlich wieder auf der Erde angekommen, allerdings hatte er leider nicht viel Zeit dies zu genießen, da das Shuttle das ihn zu seinem neuen Zuhause und Dienstort bringen sollte in kürze starten würde, also betrat er das Sternenflotten Hauptquartiersgelände und begab sich direkt zum Shuttlelandeplatz, wo bereits die anderen Passagiere eincheckten. Viel Gepäck hatte er nicht, dieses wurde direkt an Bord der Perception gebeamt und sollte bereits in seinem Quartier sein, wenn er ankam. Er zeigte dem Shuttlepiloten seinen Versetzungsbefehl und stieg nach einem „Alles klar, willkommen an Bord“, auch direkt ein und setzte sich. Ein paar Minuten später hob das Shuttle auch schon ab und sie verließen schon kurze zeit danach die Erdatmosphäre und der Blick auf den Weltraum war wieder frei. Die USS Perception war immer noch ein gewaltiger Anblick, als das Shuttle sich näherte, auch wenn er dieses Schiff schon öfter gesehen hatte, in seiner Karriere.


    Da war er also, warum er abermals Sirius verlassen hatte, wusste er immer noch nicht so genau, aber die Bitte von Captain Edin, konnte er einfach nicht ausschlagen und der Reiz wieder auf einem Schiff der Sternenflotte zu dienen tat natürlich auch seines dazu. Das Shuttle passierte die Hangartore der Perception und setzte zur Landung an. Kaum wurde die Luke geöffnet strömten bereits alle nach draußen. Diese Eile von den jungen Leuten, meist neue Crewman oder frischgebackene Ensigns konnte er noch nie verstehen und schmunzelte leicht, als er ebenfalls ausstieg und den Hangar verließ. Er musste unweigerlich an seine Zeit damals denken, die auch relativ stürmisch verlief, vor allem bei so einem Freundeskreis, wie er ihn hatte. Avelino holte sein PADD heraus und rief sich den Lageplan auf um den Weg zu seinem Quartier zu finden, wo er kurze Zeit später auch ankam und es erst einmal betrat.


    Zum Auspacken würde er später noch genug Zeit haben. Erstmal wollte er sich einen Überblick verschaffen und vor seinem Antrittstermin bei Captain Edin auch noch kurz bei seinem Vorgänger im Wissenschaftslabor vorbeischauen. Er zog seine Zivilklamotten aus und machte sich im Bad eben frisch, ehe er sich das erste mal nach 4 Jahren wieder eine Sternenflottenuniform anzog, die dieses mal nur Gelb anstatt Blau war. Beim SFCID gab es keine Uniformpflicht, weshalb er meist Zivilklamotten getragen hatte, außer zu offiziellen Anlässen, wo es natürlich auch dort die Galauniform gab. Er richtete nochmal den Kragen und strich die Uniformjacke glatt, bevor er sich dann auf den Weg zum Wissenschaftlichen Labor machte.


    Er hatte noch eine Stunde Zeit bevor er sich bei Captain Edin auf der Brücke melden musste, die er dazu nutzen wollte, in Erfahrung zu bringen wie sein Vorgänger den Laden hier geschmissen hat, darauf konnte er sicher aufbauen. Ebenfalls fand er dies auch persönlicher, als einfach nur stur nach den Akten und Aufzeichnungen zu gehen. Unterwegs grüßte er die entgegenkommenden Offiziere, Unteroffiziere und Crewmember, bevor er dann endlich das Labor gefunden hatte und dieses betrat. Avelino schaute sich kurz um und entdeckte dann einen Herrn, der zum Foto in der Beschreibung passte und ging dann zu ihm herüber, da dieser sich aber grade unterhielt wartete er natürlich bis die beiden ihr Gespräch beendet hatten, ehe er etwas sagte.


    „Entschuldigen sie bitte, ich hoffe ich störe sie grade nicht, sonst komme ich gerne später noch einmal auf sie zurück. Ich bin Commander Avelino Biasini, der neue Sicherheitschef an Bord und wenn ich richtig informiert bin, ihr Nachfolger Lieutenant.“ Falls er grade ungelegen kam, würde er natürlich später noch einmal mit ihm in Kontakt treten. „Ich wollte mich nur kurz bei ihnen vorstellen und mich Informieren, wie sie das hier alles gehandhabt haben, Infos aus erster Hand sozusagen“, er schmunzelte kurz ehe er weitersprach, „Wenn dies aber gerade unpassend ist, können wir dies auch gerne auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.“ Er sah dann entschuldigend lächelnd, die beiden an und wartete erst einmal ab.


    (640 Wörter)

    Cmdr Avelino Biasini
    Sicherheitschef der USS Perception


    "Jede letzte Tatsache ist nur die erste einer neuen Reihe." - Ralph Waldo Emerson

    Einmal editiert, zuletzt von Ryan O'Leary () aus folgendem Grund: Formatierungsfehler behoben

  • Ort des Geschehens: BR

    Beteiligte Personen: Hamion Edin


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    Marissa lächelte und knetete ihre Finger ein wenig, als Hamion sie hereinbat. Sie trat näher an seinen Schreibtisch und nickte „Ein Whisky mit einem Schluck Kaffee wäre nicht schlecht“ Das war natürlich nur ein Scherz und sie räusperte sich leise. „Entschuldigung, ich bin ein wenig nervös. Ein Kaffee wäre großartig“ Sie nickte und zog das Padd hervor, das sie die ganze Zeit über unter ihrem Arm geklemmt hatte. „Ich hoffe ich störe sie nicht. Ich dachte mir ein kleines Update nach unserer Ankunft wäre nicht schlecht und bei der Gelegenheit wollte ich Sie noch fragen, ob Sie sonst noch irgendwas brauchen. Ach, und wir bekommen in den nächsten Tagen noch einen Schwung neues Personal.“


    Langsam legte sich ihre Aufregung ein wenig und sie wurde lockerer „Und im Übrigen ist es schön, Sie wieder zu sehen“

  • Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari


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    „Liebes“, sagte er leise, „das weiß ich, ok? Ich weiß, dass es nichts mit unserer Freundschaft zu tun hat und das würde ich auch niemals denken. Und du solltest daran auch keinen Gedanken verschwenden.“ Ikaika zwinkerte ihr leicht lächelnd zu. Als Tira dann das Wort ergriff, ließ er sie aussprechen und hörte, was sie zu sagen hatte.

    Er hatte ebenfalls nicht den Eindruck, dass ihre Arbeit unter ihrer aktuellen Gefühlslage litt. Hätte er diesen Eindruck gehabt, hätte er eher die Reißleine gezogen, dann jedoch nicht als ihr bester Freund, sondern als Counselor der sich Sorgen machte und es ihm offen darstellte, dass jemand einen inneren Konflikt mit sich austrug. Im Herzen wusste er, dass Tira die Situation, wäre sie so eingetreten, verstanden hätte. Jetzt jedoch ging es um eine andere Thematik, denn er hatte ebenfalls das Gefühl, dass ihr die Arbeit gut tat und sie von dem, was sie beschäftigte ablenkte. „Ich weiß, dass die Arbeit dich ablenkt und das ist auch gut so, dass bedeutet nur, dass du dich nicht von dem Konflikt beherrschen lässt, der gerade in dir wohnt.“


    Ikaika war stolz auf sie, auch wenn er noch nicht wusste, was genau seine beste Freundin so nachdenklich stimmte. Sie war schon immer eine extrem starke und stolze Frau gewesen. Sie war schlagfertig – zumindest in den meisten Situationen – und sie ließ nichts auf sich sitzen. Und das sie jetzt hier vor ihm stand, mit einem zwar traurigen, aber dennoch liebevollem und selbstbewussten Blick, zeigte ihm, dass sie an ihrer inneren Stärke nichts verloren hatte.

    Es freute ihn, dass sie sein Angebot nicht ausschlug. Ikaika lächelte: „Natürlich kannst du mit deinem besten Freund reden. Er ist immer für dich da, dass weißt du.“ Dann sah er sich um. Die meisten Offiziere hatten sich einige Tage frei genommen, das Schiff lag ruhig und kontrolliert „vor Anker“ mit direktem Blick auf den blauen Planeten und zudem war es ruhig. „Was hältst du von jetzt? Ich habe gerade nicht viel zu tun und wir lassen es einfach als offizielles Gespräch laufen, was es im Grunde ja auch ist. Es ist ruhig! Und ich denke einen Kaffee kann jeder mal gebrauchen, oder? Das "10 Vorne" würde sich doch anbieten. Und du hast, wie es scheint, auch gerade nicht sonderlich viel zu tun. Was meinst du?“ Er hoffte, dass Tira wusste, wie er das mit dem „offiziellen“ Gespräch meinte. Die Umarmung würden sie zudem später nachholen.



    Wörter: 401

  • Ort des Geschehens: BR

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft


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    "Danke, es ist auch schön sie wiederzusehen Lieutenant. Sie stören überhaupt nicht" sagte er beim Aufstehen und auf dem Weg zum Replikator "Kaffee heiß und ein Glas Mangosaft, 3 Grad" Als er die Getränke bekommen hat stellte er Marissa ihren Kaffee hin "Das ist sehr gut, wir brauchen dringend neues Personal an den Schlüsselpositionen, am besten wäre es sicher wenn wir uns alle erst einmal kennenlernen. Was halten sie von einem kleinen Essen im Kreise der Führungskräfte?"


    Das Wort ###Zwanglos### ging ihm durch den Kopf, einfach nett beisammen sein und nicht nur stur eine Besprechung im Konferenzraum veranstalten "Ich erwarte auch in den kommenden Stunden die neuen Befehle vom Oberkommando, bis wir soweit sind können wir den Aufenthalt auch ein wenig genießen"

  • Ort des Geschehens: Brücke -> 10 Vorne

    Beteiligte Personen: Ikaika Anela


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    Tira mußte kurz schmunzeln: „Das ist richtig, beherrschen lasse ich mich davon nicht. Das wäre wider meiner Natur.“, was aber nicht hieß, dass es sie dennoch bedrückte. Ihre Arbeit war Tira wichtig, daher würde sie sich auch nicht erlauben, da nachlässig zu sein.

    Tira nickte Ika nur kurz zu und machte ihm ein Zeichen, kurz zu warten. Ihre Konsole piepte und zeigte, dass der vorhin gestartete Check beendet war. Alles lief, wie sie erwartet hatte. Keine Fehlermeldungen, so mochte sie das. Sie tätigte ein paar Eingaben, dann blickte sie sich nach einem Teammitglied von sich um und deutete Tax (NPC) an zu ihr zu kommen: „Bitte übertragen sie diese Ergebnisse in das Protokoll.“, bat sie diesen. „Ich gehe erstmal wieder in Bereitschaft. Sollte etwas sein, kontaktieren sie mich bitte.“, wies sie ihn weiterhin an. Da sie nur Bereitschaftsdienst hatte, konnte sie auch ohne Probleme die Brücke wieder verlassen. Das es zu einem Zwischenfall kommen sollte, in der die Taktik gebraucht werde würde, wahr wohl sehr gering.


    Dann sah sie wieder lächelnd zu Ika. „Bin bereit.“, sie atmete tief durch. Es war etwas merkwürdig, so geplant zu einem Gespräch zu gehen. Gespräche ergaben sich, jetzt forcierten sie es. Es machte sie leicht nervös, obwohl es Ika war, mit dem sie sprach. Es verwunderte sie selber ein wenig, doch wahrscheinlich würde sich das gleich wieder geben. Sie gingen zum Turbolift und betraten diesen. Die Türen schlossen sich, mit ihr verschwand nicht nur der Blick auf die Brücke, sondern die Taktikerin Tira blieb dort ebenfalls zurück. Es ging zwar um ein berufliches Thema, aber nicht um Analysen und Torpedos.

    „Es verändert sich gerade so viel hier auf dem Schiff. So ist das zwar in der Sternenflotte, dass Crewmitglieder kommen und gehen, aber es ist das erste Mal, dass ich oder auch wir das so miterleben. Das Jahr im Delta-Quadranten war sehr konstant. Ich bin ehrlich gespannt darauf, in wie weit das Einfluss auf das Klima hier hat.“, begann sie mit einem unverfänglichen Thema, da sie nicht im Turbolift über ihr eigentliches Thema reden wollte. Und es war etwas, was sie dennoch in gewisser Weise beschäftigte. Nicht im Sinne von Belastung, sondern eher von Neugierde.

    „Das Jahr war sehr spannend und sehr lehrreich. Weißt du noch, wie wir nach der letzten Prüfung alle zusammensaßen und darüber philosophiert haben, was in einem Jahr sein wird? Ganz so hatte ich es mir nicht vorgestellt.“, die Tür des Turbolifts öffnete sich wieder und sie traten heraus. „Es war besser.“, vervollständigte sie noch mit einem entschiedenen Unterton. Zusammen betraten sie 10 Vorne, welches erschreckend leer war. Was Tira nur entgegen kam. „Na, ob wir hier einen Platz finden werden.“, lachte sie und bestellte sich einen bajoranischen Fruchtsaft.


    (450)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Zumwalt / U.S.S. Perception, Brücke

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft (indirekt), Hamion Edin (indirekt)


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    „An die Besatzung der Zumwalt, hier spricht der Captain. Wir erreichen in 15 Minuten die Erde. Das Personal, das uns dort verlässt, findet sich in Transporterraum 3 ein. Ihnen allen wünsche ich viel Erfolg auf Ihren neuen Posten. Alle anderen Stationen melden ihren aktuellen Satus an die Brücke. McCenna Ende.“


    Jenna fuhr erschrocken hoch, als die Stille ihres Quartiers von der Ansage des Captains unterbrochen wurde. Sie rieb sich den letzten Schlaf aus den Augen und räumte die PADDs wieder zusammen, die sie auf dem Tisch liegen hatte. In den letzten zwei Wochen hatte sie viel Zeit gehabt darüber nachzudenken, ob ihre Entscheidung die richtige war. Sie hatte ihre Arbeit am Daystrom-Institut geliebt und mittlerweile lagen vier aufregende Jahre der Ausbildung hinter ihr und ihrer Kündigung, so dass sie eigentlich davon überzeugt gewesen war, diesen schmerzlichen Teil ihrer Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben. Doch in den ersten Tagen ihrer Reise bemerkte sie mit zunehmender Entfernung, wie sie ihre Arbeit vermisste. Das Nachdenken wurde zum Grübeln und die Amerikanerin griff in dieser Situation zu einem Mittel, dass sich bisher immer bewährt hatte: Sie lenkte sich mit Arbeit ab. Und die bestand darin Blaupausen zu studieren, technische Berichte durchzugehen und sich ein Bild vom aktuellen Satus ihres neuen Arbeitsplatzes zu machen: Der U.S.S. Perception. Jenna war ein wenig überrascht, dass man ihr gleich den Posten des Chefingenieurs anvertraute, aber andererseits war sie auf ihrem Gebiet auch eine ausgewiesene Expertin. Und soweit sie es mitbekommen hatte war auf diesem Schiff das Personalrad ordentlich gedreht worden, alle mussten sich erst einmal zurechtfinden und von daher ergab es schon Sinn, dass man sie gleich ins kalte Wasser stieß. So fingen zumindest alle bei Null an. Jenna stand von ihrem Schreibtisch auf und brachte die PADDs zu ihrer Tasche, die bereits fertig gepackt auf dem Bett stand. Daneben lag ihre Uniformjacke und das gelbe Uniformhemd, an dessen Kragen sich nun ein einzelner goldener Pin befand. Beides zog sie sich an und warf noch mal einen prüfenden Blick in den Spiegel. Wenn man ihr vor vier Jahren gesagt hätte, dass sie heute eine Sternenflottenuniform tragen und ihren Dienst zukünftig an einem der entlegensten Orte des Föderationsraumes leisten würde, hätte sie demjenigen wohl ohne zu zögern den Vogel gezeigt.


    „Selbstgewähltes Schicksal.“ murmelte sie vor sich hin und versuchte sich wieder auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. Immerhin würde sie auf einem Raumschiff arbeiten dürfen, an Antrieben, an deren Weiterentwicklung sie mitgearbeitet hatte. Auf dem Gebiet würde ihr sicher niemand so schnell etwas vormachen. Sicher, es war mit richtiger Forschungsarbeit nicht zu vergleichen, aber sie wusste auch, dass viele inspirierende Ideen eben von jenen Chefingenieuren kamen, die auf den Raumschiffen tagtäglich damit zu tun hatten.


    ###Na dann wollen wir mal### Jenna nahm ihre Tasche und begab sich zum Transporterraum. Ein paar Minuten später war sie schon unterwegs zu der Andockrampe, an der die Perception lag.


    Der Sicherheitsoffizier an der Schleuse prüfte Ihre Versetzungsunterlagen und musterte sie einen Moment neugierig. Das war der Moment, der Jenna innerlich immer etwas schmunzeln ließ und auch dieses Mal wurde sie nicht enttäuscht.


    „Sind Sie etwa mit Captain Kirk verwandt?“

    Jenna nickte.

    „Ja, das bin ich.“

    „Dem Captain James Kirk?“

    Jenna lächelte freundlich.

    „Das sagte ich doch gerade.“

    Mit Verzückung bemerkte sie, wie sich die Augen des Sicherheitsoffiziers vor Überraschung weiteten.

    „Oh…ich..äh...nun, Ihre Papiere sind in Ordnung, willkommen an Bord!“


    Der Mann trat beiseite und es schien tatsächlich so, als würde er Jenna einen Moment lang ehrfürchtig hinterherblicken. Er war nicht der Erste und er würde sicher nicht der Letzte sein. Das ihr Vorfahre James A. Kirk und nicht James T. Kirk hieß, im 21. Jahrhundert gelebt hatte und es keinerlei verwandtschaftliche Verbindungen zu eben jenem James Tiberius Kirk und ihrer Familie gab, war nur ein kleines, aber entscheidendes Detail, dass Jenna in solchen Situationen gerne mal unerwähnt ließ. Dafür liebte es sie einfach zu sehr, sich über die ausgelöste Verwirrung zu amüsieren. Nachdem sie ihr Gepäck auf ihr Quartier gebracht hatte machte sie sich schnurstracks auf den Weg zur Brücke. Schließlich musste sie sich noch beim Ersten Offizier und beim Captain zum Dienst melden. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Turbolift stand sie auch schon auf der Brücke, von einem XO oder CO war jedoch nichts zu sehen, daher steuerte sie auf den Bereitschaftsraum des Captains zu und versuchte dort ihr Glück. Sie betätigte den Türsummer und wartete darauf, dass man sie herein rief.


    732 Wörter

  • Ort des Geschehens: Brücke >>> "10 Vorne" | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari


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    Es war beinahe so, als konnte er Tira’s Gedanken spüren. Sie war merkwürdig ruhig, doch ihr Blick sprach mehr als tausend Worte. Ikaika spürte die feinstofflichen Veränderungen ihrer Stimmung, als sie im Turbolift nebeneinander standen. Sie waren nicht negativ, aber es schien sie dennoch zu beschäftigen. Auch wenn er es nicht wollte, aber er hätte es wohl an ihrer Stelle nicht unbedingt anders empfunden. Ein leichtes Lächeln huschte ihm über die Lippen. Die Taktikerin ergriff das Wort und sprach von den derzeitigen Veränderungen auf dem Schiff. Seitens ihrer Ansicht konnte er ihr nur zustimmen und sagte: „Das stimmt, ich bin auch gespannt. Aber Veränderungen gehören dazu … zum Leben, zur Sternenflotte und ich denke, es wird sich irgendwie immer anders anfühlen, sei es nun ob jemand geht, den man schon lange kannte, oder um einen Kollegen, mit dem man lediglich nur die Schicht teilte. Ich kann deine Gedanken aber nachvollziehen. Und … und dennoch denke ich, dass eine Veränderung nicht zwangsläufig etwas Negatives sein muss. Natürlich muss man sich wieder an neue Situationen und Kollegen und Abläufe gewöhnen, aber das macht es doch gerade so spannend und interessant.“ Sie sahen sich bei ihrem Gespräch nicht an, sondern genossen es einfach beisammen zu sein, um sich so an die doch etwas komische Situation zu gewöhnen.


    Als sie dann endlich im „10 Vorne“ ankamen, musste Ikaika sich beim Kommentar seiner besten Freundin zurückhalten, um nicht laut loszulachen. „Ja, wirklich brechend voll hier“, stimmte er ihr schmunzelnd zu und ließ seinen Blick durch den leeren Raum schweifen, „sieht doch tatsächlich so aus, als müssten wir uns durch die Menge quetschen. Pass nur auf, dass du keinen anrempelst.“ Ein Zwinkern in ihre Richtung, konnte er sich ebenfalls nicht verkneifen, orderte sich einen Kaffee und gemeinsam nahmen sie an einem Tisch mit direktem Blick auf die Erde Platz.

    Ikaika legte den Kopf schief und sah aus dem Fenster. „Der Anblick fasziniert mich immer wieder“, sagte er leise und ehrfürchtig, „es ist als würde sie mich jedes Mal wieder rufen.“ Er seufzte und sah dann auf seine Tasse Kaffee, die er noch mit Milch und Zucker versah und sich dann wieder Tira zuwandte. „Also Liebes, was ist los mit dir? Es können doch nicht nur die Veränderungen innerhalb der Personalstruktur sein, die dich so nachdenklich stimmen. Was ist von deiner damaligen Vorstellung abgewichen? Was ist passiert, dass dich das gedanklich so kompromittiert?“ Sein Blick war mehr als nur liebevoll, denn er machte sich Sorgen. Sorgen um seine beste Freundin und ihre Seelengesundheit.



    Wörter: 416

  • Ort des Geschehens: 10 Vorne

    Beteiligte Personen: Ikaika Anela


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    Mit ihrem bajoranischen Fruchtsaft bewaffnet lief Tira los: „Entschuldigen sie... hey... passen sie doch auf... darf ich mal bitte.“, sprach sie vor sich hin und tat dabei so, als würde sie sich durch herumstehende Personen quetschen. Nicht ohne am Ende herzlich darüber zu lachen.

    Sie setzten sich an einen der Tische und Tiras Blick schweifte ebenfalls hinaus aus den Fenster, auf den blauen Planeten. Sie horchte ihrem besten Freund zu, was er über die Erde zu sagen hatte und überlegte, wie es ihr dabei ging.

    „Wenn ich auf die Erde sehe, dann macht es mich glücklich und traurig zu gleich. Wenn ich hier bin, kann ich nicht auf Bajor sein und umgekehrt. Ich vermisse jeweils das Andere, es fehlt immer ein Teil von mir. Ich liebe die Erde, ebenso liebe ich Bajor. Ich bin in beiden Kulturen zu Hause und gleichzeitig bin ich auch immer ein wenig Fremdkörper.“, Tira löste ihren Blick von der Erde und sah lächelnd zu Ika.

    „Aber das ist nicht der Grund und auch nicht, dass sich hier einiges ändern wird. Das ist normal, auch wenn es manchmal traurig ist. Aber in erster Linie besetzten wir hier einen Posten. Freunde und Familie sind meist eben zu Hause und nicht mit auf der Arbeitsstelle. Zum Glück gibt es Ausnahmen.“, sie machte eine Pause und trank einen Schluck. Als sie weiter sprach blickte sie noch immer auf ihr Glas, welches sie in der Hand hielt:

    „Mich beschäftigt, dass es Fiona Malone wieder schlechter geht. Ich fühle mich dafür mitverantwortlich. Immerhin hat sie während es Außeneinsatzes ihre Wunden deswegen bekommen, weil sie Okra und mich von der Konsole stieß, um uns vor dem Angreifer zu schützen. Und ja, das macht mir zu schaffen. Es war mein erster Außeneinsatz und der lief nicht gerade gut. Wenn ich oder wir anders gehandelt hätten, wäre es vielleicht nicht passiert.“, sie seufzte kurz und blickte wieder zu Ika. Sie war wieder etwas nachdenklicher geworden, die Bilder von den Vorfalle, sie hatte nicht sehr viele davon, spielten sich vor ihr ab.

    „Ich weiß, es ist müßig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen, weil es so passiert ist, wie es passiert ist und ich nichts mehr daran ändern kann. Vielleicht bedrückt es mich auch deshalb so sehr, weil ich eben nichts mehr ändern kann, Fiona aber geht es eben schlecht. Mir wurden deswegen auch keine Vorwürfe gemacht, das mache ich selber schon genug.“, Tira blickte Ika weiterhin an. Sie war jemand, der solche Vorfälle nicht einfach abschütteln konnte. Sie durchdachte die Situationen und versuchte daraus natürlich auch ihre Lehren zu ziehen. Das tat sie auch hier, was aber an der Situation rund um Fiona nichts änderte.

    „Naja und in diesem Gedankenkarusell hänge ich eben ein wenig fest.“, gab sie zu und zuckte mit den Schultern, bevor sie noch mal einen Schluck trank.


    (472)

  • Ort des Geschehens: "10 Vorne" | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari , Fiona Malone (erwähnt; NPC)


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    Er konnte ihre Gedanken bezüglich Bajor und der Erde vollkommen nachvollziehen. Sich wie ein „Fremdkörper“ zu fühlen kam ihm immer noch allzu bekannt vor. Mit seiner Homosexualität war es damals ähnlich. Seine Familie und sein engster Freundeskreis hatten es bedingungslos akzeptiert, doch dann gab es da noch eine Gruppe angeblicher „Freunde“, die ihn plötzlich wie jemand anderen behandelten. Da war er nicht mehr die Person „Ikaika Anela“, liebevoll, gut gelaunt und immer da, wenn man ihn brauchte, da war er plötzlich „die Schwuchtel“, die wegen seiner Neigung zum anderen Geschlecht und seiner Liebe zu Elijah ekelhaft und widerwärtig war.

    Das jedoch hatten sie schon Jahre hinter sich gelassen und doch war es mehr, als nur präsent. Er wusste wie Tira sich fühlte, nicht gänzlich auf die gleiche Art und Weise, aber doch ähnlich. „Seh es nicht als „Fremdkörper“, Tira“, sagte er leise, „seh es als etwas Besonderes, als etwas, was zwei Welten in dir vereint. Das Beste aus beiden. Das Beste aus Bajor und der Erde und das ist eine hübsche, kluge Frau, die gerade vor mir sitzt und an sich zweifelt, obwohl sie das nicht tun müsste. Und nebenbei bemerkt, wäre ich nicht schwul, hätte ich dich schon längst um ein Date gebeten.“ Ein sanftes Lächeln entglitt ihm und ein Augenzwinkern in ihre Richtung. „Weißt du“, begann er erneut und suchte dabei ihren Blick, „der Begriff „Fremdkörper“ ist so ein hartes und negatives Wort und das sollte es nicht sein. Aus zwei Welten ist doch etwas Wunderbares entstanden. Du musst lernen, dir dein Bajor auf der Erde zu schaffen und deine Erde auf Bajor. Sei es durch Lieder oder Musik, durch das was dich interessiert, aber bezeichne dich nicht so negativ, verstanden? Denn das kann ich als dein bester Freund und Counselor nicht dulden. In dir schlagen nun einmal zwei Herzen und alleine diese Tatsache bringt doch ungemein große Möglichkeiten mit sich. Denk mal drüber nach.“


    Dann hörte er ihr weiter zu. Es dauerte eine Weile, doch irgendwann lenkte sie das Gespräch auf Fiona und den letzten zurückliegenden Außeneinsatz. Und auch hier, verstand er ihre Gefühle, ihre Verwirrung und nickte. Ikaika trank einen Schluck des immer noch heißen Kaffee und stellte die Tasse wieder vorsichtig vor sich ab. „Müßig ist es nur dann, wenn wir dafür keine Lösung finden und genau dafür bin ich da.“ Wieder schweiften seine Augen zu dem vor ihnen liegenden „blauen Erdball“, der so in sich ruhte, dass es schon beinahe unheimlich war. „Es war dein erster Außeneinsatz, das verstehe ich. Und den ersten Außeneinsatz wünscht man sich durchweg anders. Aber und das hat erst einmal Priorität, du darfst dir an ihrem Zustand keine Schuld geben. Denn das bist du nicht. Sie wusste, worauf sie sich einlässt. Ich weiß, dass klingt gerade unfassbar hart und ich versichere dir, ich habe mich nicht nur einmal nach ihrem Zustand erkundigt, aber sie hat aus freien Stücken so gehandelt. Und daran habt ihr beide keine Schuld – weder Okra, noch du, Tira! Du darfst dich nicht in diesem Fluss aus der „was-wäre-wenn“-Kette verlieren, denn da kommst du irgendwann nicht mehr alleine raus. Und ich kann mir vorstellen, dass es unfassbar schwer ist, damit zu Recht zu kommen, denn es gibt einfach Dinge, die man selbst in der besten Ausbildung nicht lernen kann und das ist eine Sache, die nun mal dazugehört.“

    Plötzlich senkte sich sein Blick und seine Stimme wurde leiser. „Ich habe das noch niemandem erzählt, aber als ich 17 Jahre alt war, ist mein bester Freund bei einem Shuttleunfall ums Leben gekommen“, er seufzte leise und holte mehrmals tief Luft, „ich habe mich jahrelang gefragt, ob ich es hätte verhindern können. Ob Garrick vielleicht noch am Leben wäre, wenn ich ihn davon abgehalten hätte in dieses Shuttle zu steigen, denn ich hatte seit ein paar Tagen so ein komisches Gefühl, doch ich es tat es nicht und dann kam der Tag und dieses Shuttle hob ab und explodierte direkt vor meinen Augen. Und heute weiß ich, dass es einfach Dinge gibt, die man nicht hätte verhindern können.“ Wieder nahm er seine Tasse und trank einen Schluck. „Sie wird auf der Erde bestens versorgt. Doch wenn es dich wirklich so belastet, warum schreibst du ihr nicht einfach? Schreib auf, was dich bedrückt und wie es dir geht. Wie du dich nach alldem fühlst. Schreiben kann manchmal unheimlich befreiend sein und wehe du schüttelst jetzt den Kopf, denn du hast es noch gar nicht versucht. Was ich meine ist, lass deine Gedanken in diesen Text fließen. Wie hast du dich gefühlt während der Situation? Wie geht es dir jetzt? Welche Sorgen machst du dir? Und dann, wenn du fertig bist … hörst du in dich hinein und entscheidest, ob du das, was du geschrieben hast abschickst, oder verwirfst. Ich garantiere dir, dass es dir danach sichtlich besser gehen wird.“ Wieder trank er einen Schluck. Die Wärme tat ihm gerade unglaublich gut und er war gespannt, wie Tira reagieren würde.



    Wörter: 820