=A= SIA-BL: Die Ruhe vor dem Sturm =A=

  • Seit den letzten Ereignissen war einige Zeit vergangen. Die kleine Derya Sevi war nun schon fast zwei Monate alt und der Commodore pendelte zwischen Familie und Arbeit hin ins her. Sonderlich viel Freizeit blieb ihm dabei nicht. Unaufhörlich koordinierte er seine Agents an die richtigen Stellen, um Informationen über die Kriegsgegner zu erfahren. Es kamen viele schlechte Meldungen....mehr, als gute. Die Föderation kämpfte gemeinsam mit den Kliingonen einen aussichtslosen Kampf, wie es schien. Die Romulaner waren verbissen-ungewöhnlich für diese Spezies und hatten bereits viele Welten, welche sich am Rande der nicht mehr existierenden neutralen Zone befunden hatten, eingenommen. Die Verlustlisten wurden immer länger. Leid und teilweise auch Verzweiflung überzog die Föderative Galaxie und ihre Verbündeten. Der Zwei-Fronten-Krieg erschöpfte langsam aber sicher die Flottenkapazitäten. Es wat nur noch eine Frage der Zeit, wann die Föderation kapitulieren musste, dachte Nivel betrübt. Ein buchstabliches Wunder musste her- und man erwartete es von ihm, Nivel Alan. Aber bis er zaubern konnte, würde es wohl noch ein paar Jahrhunderte dauern....
    Nivel las gerade den Bericht eines Agents über die politischen Verhältnisse auf Cardassia. Der dort tobende Bürgerkrieg, der den Planeten bezüglich allem anderen was in der Galaxie so geschah, lähmte, rutschte in die Finale Phase. Bald würde es sich zeigen, ob die Pro-Foderationsseite oder ihre Gegner das Ruder für sich herum reißen konnte oder nicht.


    Alan runzelte die Stirn. Die Tholianer schienen im großen und ganzen nicht viel am Krieg teilzunehmen. Hie und da Beschäftigten Sie einzelne Schiffe und vor allem hielten Sie die Klingonen davon ab, in das restliche Kriegsgeschehen volld einzusteigen und die Föderation mit aller Kraft unterstützen zu können.
    Die Tzengethi dagegen kämpften an ihrer Front mit einer Ausdauer und die Föderation musste auch hier schrittchen für schrittchen zurückweichen.
    Nivel wälzte weitere Berichte, die seinen Schreibtisch zierten. Nebenher machte er sich Notizen, welche er im Anschluss dem Oberkommando zukommen ließ. In letzter Zeit gab es von der romulanischen Front wenig Berichte. Das wunderte Alan ein wenig. Und ließ ihn misstrauisch werden. Irgendetwas war da im Busch. Die buchstäbliche Ruhe vor dem Sturm.....das gefiel dem SIA Chef gar nicht. Vor allem, da er nichts konkretes diesbezüglich in der Hand hatte. Es gab Gerüchte....natürlich, die gab es immer. Wenn es darin nicht um Talaron-Strahlung gegangen wäre, würde er sich auch keine Sorgen machen. Graben war wahnsinnig, er würde auch vor einer geächteten Waffe nicht zurückschrecken. Ebenso gab es Gerüchte, dass nicht alle Romulaner Graveks Meinung waren und diesen Krieg sinnlos fanden. Aber der Prätor räumte diese Stimmen relativ schnell aus dem Weg, bevor die SIA bisher auch nur ansartzweiser zum Zug gekommen wäre.

  • Nivel war nach einem arbeitsreichen Tag, er war ziemlich abgespannt, zu Emily und den Kindern zurück gegangen. Es war schon recht spät. In den Kinderzimmern brannte schon lange kein Licht mehr und wie es schien, schliefen die beiden tief und fest.
    "Na, Engelchen, wie geht's dir? Wir war dein Tag?" fragte er sie, als er zu ihr unter die Bettdecke schlüpfte und sich an sie anschmiegte.
    "Gut. Ich kann nicht klagen. Und deiner? Du bist spät, wolltest du nicht schon vor 3 Stunden hier sein?" murmelte sie im Halbschlaf und drehte sich zu ihm herum.
    "Ja, wollte ich eigentlich. Aber wie das so ist, es kommt immer anders, als man denkt. Das weißt du duch", antwortete er und strich ihr über die Wange.
    "Lass uns schlafen und uns morgen unterhalten, okay?"
    "Okay." kam die Antwort und fast im selben Augenblick war seine Frau auch schon wieder eingeschlafen.


    Am nächsten Morgen entführte Nivel seine Frau in sein Büro, wo es neben einem üppigen Frühstück direkt eine Geschichte dazu gab, was die Oberkommandierende der Omega-Flotte so wissen sollte und was die SIA alles herausgefunden hatte. Eine Abschrift des Ganzen war Decker bereits zugesandt worden. (das, was im Post davor steht).
    "So, das ist alles. Ich weiß, es ist nicht gerade üppig, aber mehr war nicht herauszufinden. Vielleicht sollten wir in Erwägung ziehen, die Anti-Gravek Fraktion, sofern wir endlich jemanden davon erwischen, zu unterstützen. Allerdings schreit das förmlich nach einem Himmelfahrtskommando. Was meinst du dazu?"
    Auch wenn Emily diese Entscheidung im Grunde nichts anging, so war Nivel die Meinung seiner Frau sehr wichtig.
    Bevor Emily antworten konnte, erklang das Signal, dass eine weitere Nachricht für Alan eingetroffen war. Er bedeutete seiner Frau, kurz zu warten und sah sie an. Den Bissen Brötchen würgte er danach eher hinunter, als dass er ihn schluckte. Dann sah er auf.
    "Das war Giger. Ich soll dich schön grüßen...und nebenbei hat er mir gerade mitgeteilt, dass er einen meiner Agents arrestiert hat, wegen ungebürlichem Verhalten." Alan seufzte. "Ich glaube, ich muss nachher das AHRT bemühen, wenn du mit frühstücken fertig bist. Das Gespräch mit anzuhören, erspar ich dir lieber." meinte er schmunzelnd, jedoch war er alles andere als begeistert darüber.

  • Tioz neuer und durchaus inoffizieller Auftrag war eine reine Informationsbeschaffung, so das er sich auch mehr auf die Akademie und Yve konzentrieren konnte. Den ersten Schritt hatte er schon mit seinem Gespräch vor einigen Stunden gemacht.


    Trotz Nivels abneigung Tioz gegenüber hatte er ihn nicht aus der SIA geworfen, denn noch konnte Tioz hilfreich sein. Und das Spiel welches die beiden spielten war auch zum Teil belustigend. Sie respektierten einander und schätzten die Leistung des jeweils anderen, aber der Rest war eine natürliche Abneigung.


    Tioz konnte sich zum Beispiel vorstellen das Nivel ihn schon alleine deshalb nicht mochte weil Colin, Nivels Sohn, Tiozs Neffe war und mit ihm auch eine unangenehme Situation entstand. Zu allem Überfluss war Tioz auch noch mit Yve zusammen, was ihn quasi zu einem Mitglied der Familie machte. Für beide eine sehr schwierige Situation.


    Trotz der Diffrenzen ist Tioz über seinen Schatten gesprungen und hat die Familie Alan zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Was man nicht alles tut wenn man verliebt ist?!

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    "Libertas, leges et pax sunt optima dona" (Freiheit, Gesetzlichkeit und Frieden sind die größten Gaben) - Otto von Guericke

  • Bevor Alan seinen Gedanken weiter ausufern lassen konnte, ertönte der charakteristische Ton des Summers. Nachdem er hereingebeten worden war, betrat Agent Bazra den Raum. Er war ein Betazoide mittleren Alters, hager, mit dünnem, strähnigen, blonden Haar, das wohl mal einen Rechtsscheitel gehabt hatte, ehe der sich aufgelöst hatte. Dunkle Augenringe und hochgekrämpelte Ärmel ließen vermuten, dass er mehrere Tage nicht geschlafen hatte. Sein Schnurrbart war fettig und überall zeigten sich Stoppeln eines ausgedehnten Dreitagebartes. Seine gelben Fingerspitzen verrieten, dass er rauchte.
    Emin Bazra bekleidete den Rang eines Lieutenant Commanders. Vor seiner Versetzung zur SIA war er in verschiedenen Einrichtungen der Sternenflotte als Counselor tätig gewesen. Hier arbeitete er für die Abteilung "Innere Sicherheit". Er gehörte zu der ersten Generation neuer Agenten, die nach Sein Streben die letzten Jahre hatte hauptsächlich einem Mann gegolten, und der war nun nicht mehr auffindbar.
    "Sir", sprach er heiser, "Lahrenberg ist weg."
    Seit März '81 hatte die SIA einen aus einer möglichen, 40 Jahre voraus stammenden Zukunft stammenden Hans von Lahrenberg in Gewahrsam. Er wurde befragt und man versuchte, von seinem Wissen so gut es ging zu profitieren. Und man ging seinen Warnungen nach und arbeitete insgeheim Pläne aus, die die Föderation vor einer Bedrohung durch die Borg schützen sollten.
    "Wir wissen noch nicht, wie das möglich ist, aber er ist nicht mehr im Komplex, und nach allem, was ich bis jetzt sagen kann, hat er Rain verlassen."

  • Nivel Alan hörte sich Bazras Ausführungen an. Sein Blick ruhte nach dessen Beendigung seiner schlechten Nachricht noch gute 5 Minuten auf dem nicht gerade chic aussehenden Mann. Alan fragte sich immer wieder, wenn er den LtCmdr sah, wie man sich so verkommen lassen konnte. Bazra hatte New Lores Spitznamen unter den Agents verwendet: Rain. Weil es hier jeden Tag einmal regnete.
    Nichts wurde gesagt, bis....
    Alans rechte Faust knallte mit lautem Geräusch auf den Schreibtisch, während der Commodore sich aufschwang und um den Schreibtisch herum ging.
    "Wie zum Teufel kann das möglich sein? Das hier ist das best gehütetste Geheimdienstgebäude, das es bisher gab, sollte man meinen! Keiner weiß, wo es ist und man sollte meinen, dass es nirgends anders eine höhere Sicherheitsstufe gibt als hier, verdammt! Wie also kann plötzlich jemand von hier verschwinden, LtCmdr? Vor allem jemand, der in ihrer Obhut stand?" knurrte der SIA Leiter los.
    "Lösen sie Sicherheits-Alarm aus, suchen sie ihn! Schicken sie Teams raus, die die Oberfläche von New Lore abgrasen. Und es ist mir scheißegal, ob sie dabei nass werden, LtCmdr. Ich will Lahrenberg wiederhaben, verstanden? Er ist ein Riskio, wenn er es schafft, den Planeten zu verlassen. Ich will, dass New Lore ein Geheimnis bleibt, klar? Checken sie sämtliche startenden Shuttles und vergessen sie nicht, die Meridian zu durchstöbern." Bei seiner Schimpftriade lief Alan hin und her, lies den Betazoiden aber dabei nicht einmal aus den Augen. "Ich will verdammt sein, wenn ihm keiner dabei geholfen hat. Und vor allem, kriegen sie raus, wie ihm die Flucht gelungen ist! Und wer das Leck ist, das hinter unserem Rücken agiert!"

  • Bazra sah, wie sein Vorgesetzter auf ihn zukam und ihn bald anbrüllte.
    "Sir, der Sicherheitsalarm ist bereits ausgelöst und die Teams sind schon lange draußen.", erwiderte er heiser. "Ich behaupte nicht ohne Grund, dass ich vermute, er habe den Planeten bereits verlassen. Und das wie ist meine größte Sorge im Moment."

  • Alan zügelte sein Temperament.
    "Gut gemacht. Dann sitzen Sie nicht so rum wie zu einem Kaffeekränzchen, sondern suchen umgehend mit" damit erwartete er, dass sein Untergebener sofort aufsprang und davoneilte.
    "Eins noch....ich entschuldige mich für meine ungehaltenheit. Es war ein Fehler, so aufzubrausen. Nur häufen sich in letzter Zeit solche schlechten Nachrichten auf mein Schreibtisch. Wissen sie was? Ich suche persönlich mit." Meinte der Sia-Chef. Ein wenig Regen würde ihm sicherlich nicht schaden und das Mütchen kühlen.

  • Joret Dal, ein ehemaliger Informant der Förderation saß vor seinem Terminal und sprach aufgebracht mit einem Captain Giger. Der Mensch biltete sich doch tatsächlich ein sich in die inneren Angelegnheiten der Cardassianer einmischen zu können und Tipps geben zu wollen. Der, der vorher mit der Gegenseite gesprochen hat wie sie rausgefunden haben. "Wenn sie der sind von dem ich gehört habe, dann wundert es mich das sie nicht hier sind Giger" "Ich bin hier unabkömmlich Dal, aber ich kann ihnen auch von hier helfen"


    Die beiden unterhielten sich eine Weile über taktiken und strategien der Cardassianer und langsam konnte sich Tioz das Vertrauen des Cardassianers aneignen "Sie sind in keiner guten Position Dal, die Gegner der Föderation bekommen nach und nach immer mehr Rückhalt in ihrer Bevölkerung seit beginn des Krieges gegen die Romulaner. Wir müssen gemeinsam etwas dafür tun das sie die nächsten Wahlen gewinnen."


    Die Anti-Föderationsgruppierungen haben in den letzten Wochen einen massiven Vorsprung in den Umfragen erarbeitet und mit der agressiven Politik der Föderation argumentiert. Die Bürger auf Cardassia waren gespalten.


    "Ich verstehe ihre Lage Dal, ich werde sehen was ich für sie tun kann" Die Lage war genauso wenig gut wie die Stimmung die vorherschte "Wir werden sehen Giger. Dal Ende"


    Die versclüsstelte Verbindung wurde beendet und Tioz tippte etwas auf seinem Terminal, er legte ein neues Projekt an und codierte es nach den richtlinien der SIA. Der einzige der zugriff auf diese Daten haben würde war Nivel. So war der Leiter der SIA ständig über Neuerungen informiert.

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    "Libertas, leges et pax sunt optima dona" (Freiheit, Gesetzlichkeit und Frieden sind die größten Gaben) - Otto von Guericke

  • Nivel kroch förmlich über den Boden. Links und rechts von ihm türmten sich hohe Büche auf. Es regnete. Lieber wäre er natürlich mit Emily in den Büschen gewesen als mit seinen Mitarbeitern, allerdings hätte er dann auch andere Dinge getan, als den Boden nach irgendwelchen Hinweisen auf den Verbleib des alten HvLs abzusuchen....bisher mit wenig Erfolg. Der Alte schien wie vom Erdboden verschluckt. Jemand musste ihm geholfen haben, das war sicher. Und dieser Jemand war erfahren genug, um keine Spuren zu hinterlassen, um nicht zu sagen: vom Fach.

  • Der nächste Tag fing früh, aber ruhig an. Tioz machte sich zeitig auf den Weg in die Akademie und bereitete seine Vorlesung vor, die heute ein wenig anders ablaufen sollte. Die Kadetten sollten Teams bilden und zusammen eine Möglichkeit finden wie man eine Enterung des eigenes Schiffes verhindert und wie man sein Schiff effektiv zurück gewinnen konnte.


    Als das Seminar nach 3 Stunden vorbei war ging Tioz in sein Büro und zog sich um, er ging in das Hangar der Akademie und bestieg die Dublin , er startete es und lies sich mit seinem Sicherheitscode den Standort von Matt anzeigen, die Triebwerke wurden gestartet und der Captain holte tief Luft "Dann wollen wir mal" Das Schiff flog nach oben und erzitterte leicht unter dem nicht können des Piloten. Einen Moment verharte es in der Luft bis Tioz den Autopiloten gestartet hat und noch einmal tief luft holte.


    Keine 2 Stunden später flog das Schiff das Château Savoir an, wo sich Matt wohl aufhielt. Kurz vor dem Ankommen des Schiffes übernahm Tioz wieder die Kontrolle über das Schiff und es wackelte schon wieder und zum tausendsten mal fluchte er "so schwer kann das doch nicht sein, komm mein Mädchen, jetzt nur nicht runterfallen". Trotz des guten zuredens landete das Schiff ein wenig unsanft.


    Die Landung überlebt und das Schuttle heile gelassen stieg der Captain aus und verschaffte sich ein Überblick. Tioz schnappte sich den Trikorder und folgte dem Plan den Matt ihm auf dem Schiffscomputer dagelassen hat und ging die Route bis zum Ende. Dort angekommen ging er zu Matt "Sie können ja verstecke haben. Hi Matt, wie gehts ihnen?" Er reichte ihm die Hand.

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  • Matt hatte alles vorbereitet, und auch die notwendigsten Sachen gepackt, was man für einen Auftrag benötigen würde, er wusste nicht, wo es hingeht, und was ihn erwartete, also packte er die verschiedenen Hilfsmittel ein und auch seinen Holoanzug, man konnte nie wissen. Er schaltete dann auch Giger für das Versteck frei, so das er sich ungefährdet nähern konnte, nur seine Ankunft würde gemeldet werden.


    Als dann Giger zur Tür reinkam und Matt begrüßte antwortete Matt:


    "Nun, hier kommt auch keiner auf dem Gedanken mich zu suchen, offiziell ist dieses ein Sperrbereich und hoch instabil." Matt grinste dabei.


    "Nun, mir geht es soweit ganz gut, Cpt Giger. Nehmen sie Platz und machen sie es sich gemütlich. Wollen sie ein Guiness oder einen Whiskey?"


    Matt würde erstmal etwas mit Giger plaudern, bevor man zur Sache kam, vor allem die Sache mit Riker war unangenehm.

  • "Ein Guinnes bitte" Er lächelte kurz "ich muss noch fliegen und sie wollen sie Dublin sicher wieder haben"


    Tioz sah sich um und stellte fest das Matt recht hatte, hier würde ihn mit Sicherheit niemand suchen. "Es ist schade dass das Haus nicht wieder aufgebaut wurde, es war wunder schön und mit sehr vielen Erinnerungen gespickt. Thema Erinnerungen, sie sagten sie hätten mich sowieso bald kontaktiert? Haben sie schon etwas?" Wie immer kam Tioz schnell zum Punkt, er mochte es nicht lange um den heißen Brei herum zu reden, auch wenn ein Plausch mal ganz angenehm sein konnte. Außerdem war sich Tioz nicht sicher ob Matt sich über den nächsten Auftrag wirklich freuen konnte. "Die Dublin ist übrigens ein nettes Runabout" ###solange ich nicht selbst fliegen muss###


    Vor einigen Tagen hatte Tioz sich auch bei O'Shallot gemeldet, die ehemalige Leiterin der SIA war inzwischen im Ruhestand und er musste unbedingt wieder einmal mit ihr sprechen. Er freute sich sehr als er sie sah und eines war ihm schnell klar. Noch immer hatte die Frau die neuesten Informationen und wusste über alles bescheid, typisch für sie.

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  • Matt schenkte Giger ein Guiness ein, und nahm selber eins zu sich.


    "Nun, zum Teil wurde es auch wieder aufgebaut, aber ja, das alte Chateau steht nicht mehr, ein paar Ruinen, zur Erinnerung und Mahnung sind noch da, wir befinden und übrigens genau unter dem Audi-Max des Zentrums."


    Als Giger die Sache ansprach wegen was er Giger kontaktiert hatte, nahm Matt das kleine Päckchen und überreichte es mit einem Padd Giger.


    "Das ist für Sie, mehr konnte ich nicht tun. Die Spur verlier sich immer wieder, und nach einem Stück findet man sie leider nicht wieder, und nähere Nachforschungen waren zu gefährlich, ich war froh, das ein Informant mir dieses hier geben konnte. Das Padd enthält eine persönliche Nachricht für sie von Cpt Riker, mehr kann ich nicht sagen, die Gegenstände in dem Päckchen sind auch persönlicher Natur. Es tut mir wirklich leid."


    Matt hasste es schlechte Nachrichten zu überbringen.

  • Tioz nahm es entgegen und schaute auf das PADD, er las die Nachricht und musste erstmal schlucken, einige Sekunden wurde es sehr ruhig und man konnte denken das Tioz aufgehört hat zu atmen. Er sprach nun leise "Danke Matt, ich schulde ihnen etwas" Es brauchte einige Zeit bis er das Verdaut hätte obwohl er damit gerechnet hatte "Ich nehme an sie haben die Nachricht bereits auf Echtheit untersucht, sonst würde ich sie nicht in den Händen halten." Der nun folgende Themenwechsel war zum Teil Selbstschutz um die Contenance nicht zu verlieren "Kommen wir zu dem Grund meines besuches. Wie sie sicher ahnen bin ich hier um ihnen einen neuen Auftrag zu kommen zu lassen" Er sah den Agenten an und trank einen Schluck Guinnes "Was wissen sie über die Situation der Cardassianischen Union?"

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  • Als Giger Cardassia erwähne nickte er nur, und rief die aktuellen Daten auf.


    "Wie sie sehen bin ich gut Informiert. Die Pro-Föderationsseite liegt aktuell hinten. Allerdings lässt sich da noch einiges hinbiegen, die Wahl ist noch etwas hin. In zwei bis 3 Monaten könnte ich auch vor Ort einiges tun, nur aktuell kann ich mich noch nicht offen dort blicken lassen, einige Cardassianer sind etwas nachtragend, was die Tötung ihrer Väter und Sohne betrifft.


    Allerdings dürfte in 2 bis 3 Monaten es soweit sein, das man mir endlich verzeiht. Meine private Stiftung hat viel gutes bewirkt, und ich habe langsam eine Art Ausgleich geschaffen."

  • Tioz nickte "gut, sie sind informiert" Er stellte das Guinnes ab "Matt, ungeachtet ihrer Direfferenzen mit einigen Cardassianern werden sie sich umgehend dorthin begeben, ihr Auftrag wird sein mit Joret Dal kontakt aufzunehmen und ihn zu unterstützen, er ist der anführer der Pro Föderationsseite." Er sah den Agenten weiter an "weiterhin brauchen wir alle nötigen Informationen über den Verlauf der anstehenden Wahlen, der Partein und der beteiligten Personen. Erstellen sie mir ein Profil der Herren"


    Tioz nickte dann leicht "Wichtig ist das ihr Kontakt zu Dal verdeckt bleibt, also werden sie sowieso nicht offiziell dort sein, ich werde sie zum Schein auf Andor sehen lassen, zumindest in der Gerüchteküche. Es ist leider unabdingbar und sie werden vorerst auf sich allein gestellt sein, da Ensign Habsburg einen anderen Auftrag durchführen muss. Desweiteren sind sie während dieser Zeit mir unterstellt" Er reichte Matt ein Padd mit einer Zusammenfassung des Missionsprofils und einer Order von Nivel, die besagt das Tioz diese Operation leiten würde.

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  • Matt nickte, aber er hatte keine andere Wahl, er hatte den Vertrag unterschrieben, also musste er dorthin.


    "Nun gut, aber ich möchte sie um einen Tag Aufschub bitten, ich brauche dort eine Unterkunft, und die sollte nicht bei Joret Dal sein, ich habe einige Leute wo ich sicher unterkommen kann, und wo ich weis, das die Ausstattung entsprechend ist. Glauben sie mir bitte, das ich das nicht ohne Grund sage. Gerade in Joret Dals Umfeld sind ein paar Cardassianer die mir noch ans Leder wollen. Wenn sie mir die Zeit geben, können wir einen Chirugischen Eingriff sparen."


    Matt konnte für diesen Auftrag auch keinen Partner gebrauchen, da er alleine am besten durchzuführen war, er würde, sofern es Giger erlaubte den Tag nutzen um seine Ankunft und die Unterkunft vorzubereiten, damit das Risiko gering ist.


    "Ich werde regelmäßig berichte an diese Konsole senden, und gebe Ihnen noch die Zugriffsdaten dafür. Es kann auch sein, das ich einige Stiftungen aufbauen muss, um Gelder der Föderation für den Wahlkampf von Joret Dal zuverschleiern."

  • Und wieder nickte Tioz "Natürlich, nehmen sie sich die Zeit die sie brauchen, sie sind kompetent genug ohne das ich ihnen in ihren Job reden muss und lasse ihnen weitesgehend freie Hand. Allerdings müssen wir einen beachtent... Es darf auf keinen Fall ans Licht kommen was wir tun, sonst haben wir ein riesiges Problem."


    Er nahme wieder das Guinnes und sah zu Matt "Die Situation ist verzwickt, aber Dal wird auch keine andere Wahl bleiben als sie zu schützen, wenn er gewinnen will zumindest. Ich werde vorher mit ihm noch einmal sprechen und warnen und was die Gelder angeht, der Rat der Föderation hat dieser Operation nicht zugestimmt, also gibt es auch vorerst keine Gelder." Er seufste "Sie kriegen das schon hin, dessen bin ich mir sicher"


    Er nahm einen großen Schluck "Matt, ich habe sie nicht umsonst für diesen Auftrag angefordert. Sie schaffen das und sollten sie ein Problem haben rufen sie mich zu jeder Tages und Nachtzeit ok?"


    Nach einer weile sprach Tioz leise weiter "Es steht im gesamten nicht sehr gut im Krieg gegen die Romulaner und ehrlich gesagt habe ich die Befürchtung dass die Romulaner die Anti-Föderationseite dazu missbrauchen könnte gegen uns in den Krieg zu ziehen, wir müssen dem vorbeugen, koste es was es wolle. Sobald wir genug Daten haben spreche ich mit Commodore Alan und sehe was ich an Mitteln besorgen kann"

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  • Matt hörte Giger wieder zu und sagte dann:


    "Nun, ich wäre wohl nicht hier, wenn ich nicht diskret vorgehen könnte. In meinem alten Beruf war das Quasi die Überlebenssicherung. Und was die Gelder betrifft, ich kann auch Teile vorstrecken, wenn nötig, ich habe im Im- und Export gutes Geld verdient."


    Als Giger das mit den Romulanern erwähnte nickte Matt nur, und sagte:


    "Diese Befürchtung ist wohl zu einem gewissen Teil gerechtfertigt, ich habe Gerüchte gehört, das ein Kandidat der Gegenseite von den Romulanern unterstützt wird, doch haben ihn die Romulaner nicht dazu gebracht einen Krieg gegen die Föderation zu führen, sondern es ist sein eigenes bestreben, er will die "Schmach der Niederlage" wieder wett machen. Soweit ich weis, hat er aber nur geringe Chancen, zumindest momentan. Der stärkste Gegner von Dal ist Brannik er vertritt die Gegenseite hat aber eher das Bestreben, Cardassia in eine neutrale Rolle zu bringen, er ist derzeit der aussichtsreichste Kandidat.



    Achja, grüßen sie das nächste mal Yaltar, wenn sie mit ihm sprechen, von mir. Er hat mich vor kurzem angerufen, und sich beschwert, das ich mich zu selten bei ihm melde. Er hatte da auch zufällig ihren Namen fallen lassen, mit der Bemerkung, das sie sich wenigstens vor kurzem gemeldet hatten. Wenn es meine Zeit und die Situation erlaubt werde ich ihn wohl mal besuchen müssen, er würde es mir übel nehmen, wenn ich auf Cardassia bin, und ihn nicht wenigstens einen kurzen Höflichkeitsbesuch abstatte."

  • "Kein vorstrecken von etwas, ohne die Zustimmung von Alan lande ich ansonsten die nächsten 50 Jahre in einer Strafkolonie leben und glauben sie mir, der wartet nur auf die Chance" Und Tioz musste selbst schmunzeln bei dem Gedanken an Nivels Gesicht wenn er das herausbekommen könnte "Ich spreche mit ihm sobald sie die ersten Daten gesammelt haben, ich glaube nicht dass er intervenieren wird bei einer gewissen Beweislage"

    Als Matt auf die verzwickung der Romulaner mit der Anti-Foderationsseite anfing nickte Tioz nur "Die Romulaner werden jede Möglichkeit nutzen um einen Vorteil heraus zu schlagen, sei es ein neutrales Cardassia oder ein Bündnisparter für sie. Letzteres würde für uns einen mehr Frontenkrieg bedeuten bei dem wir wenig chancen hätten. Brannik ist leicht zu beeinflussen und ich weiß das jeder seine Leichen im Keller hat ,gerade jemand wie er. Finden wir sie können wir die Position der Föderationsgegner soweit schwächen das es uns zum Vorteil reichen könnte"


    Bei Yaltar lachte Tioz auf "Wenn sie ihn besuchen besorgen sie ihm bitte einen Frühlingswein und überreichen sie ihm in meinem Namen. Er wird ihn nicht trinken, aber sagen sie mir bitte welches Gesicht er gezogen hat. Er ist eine gute Quelle, aber sein sie Vorsichtig, ich habe damals schon einige Beweise gefunden das er mit den Romulanern einiges gemein hat und nicht nur das."

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