Beiträge von Nathalie Farrell

    Krankenstation


    Nathalie hörte leise grummelnd zu, konnte es aber durchaus verstehen und so beugte sie sich der Anordnung von Emily, lehnte sich ein wenig zurück so das sie es bequem hatte und griff nach ihrem Minipadd um ihrem Mann eine Nachricht zukommen zu lassen, die nicht jeder mithören konnte: 'Hey..mir geht es soweit gut, aber ich würde dich gerne nach Dienstschluss sehen..aber lass Lilly bitte zuhause. Ich will sie nicht unnötig in Gefahr bringen. Vielleicht kannst du uns was zu essen besorgen und wir machen uns einen..naja soweit das auf der Krankenstation möglich ist...schönen abend? Ich freu mich drauf' Sie schickte die Nachricht ab und atmete dann tief durch.

    Krankenstation


    Nathalie sah leicht blinzelnd zu Emily als sie die Frage bezüglich des Stresses stellte "Ähm..ja..In den letzten zwei Wochen schon, aber eigentlich ist das immer mal wieder so und ich kenne das. Könnte das mit dem was passiert ist, zusammenhängen?" Man musste ja mit allem rechnen."Und..wie lange muss ich hier bleiben? Eigentlich habe ich keine Zeit, zu lange auf der faulen Haut zu liegen."


    Sie hatte noch einiges an Terminen abzuarbeiten und sie musste noch dringend mit Pascal reden. "Sollte es doch länger dauern, würde ich es sehr begrüßen wenn ich hier ungestört mit Captain Lavie sprechen könnte" Pete würde sie gleich noch einen Nachricht zukommen lassen und vermutlich wusste er auch schon längst, das sie hier auf der KS lag.

    Krankenstation



    So viel Wut hatte sie schon sehr lange nicht mehr gespürt und das schlimme war, das sie es nicht kontrollieren konnte. Nur langsam merkte sie, dass das mittel von Emily Wirkung zeigte, aber es ging ihr tatsächlich viel zu langsam. "Ich habe das Gefühl, das mein Puls durch die Decke schießt und am liebsten würde ich mich jetzt irgendwo abreagieren. Es ist nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor einigen Stunden, da hatte ich mich nicht unter Kontrolle." sie sah zu Emily. "Woher kommt das? Und wie es aussieht bin ja nicht nur ich davon betroffen."

    Nathalie hielt sich im Hintergrund und ließ Pascal reden. Erst als er fertig war, trat sie neben ihn und nickte. "Ich muss dem Capain zustimmen. Es war offensichtlich zu früh und wir werden jetzt alles tun, um das in den Griff zu bekommen." *sie runzelte allerdings die Stirn bei der Aussage von Mibu. "Ich kann ihnen sagen, dass das ausschalten der Sicherheitsprotokolle nicht unter oder unbewusst stattfindet. Dazu muss man schon genau überlegen was man tut. Ich war selbst einmal Sicherheitschef. Aber wie ich schon im Vorfeld sagte, gehen wir der Sache in ruhe auf den Grund." *sie wechselte kurz einen Blick mit Pascal, ehe sie Mibu wieder ansah*

    Nathalie hatte einen haufen Arbeit und war gerade dabei, zumindest das schriftliche abzuarbeiten. Heute warteten noch drei Termine auf sie, die sich bis in die Abendstunden ziehen würden. Als der ruf von der Krankenstation rein kam, fuhr sie hoch da sie gerade recht vertieft in ihre Arbeit war. Noch während sie antwortete, zog sie fragend eine Braue nach oben ***Verstanden...ich mach mich sofort auf den Weg, bin allerdings ein wenig in Zeitdruck***


    Sie beendete die Verbindung, erhob sich und verließ ihr Büro um dann recht zügig zur Krankenstation zu gehen. Es dauerte nicht lange, bis sie vermutlich zusammen mit Pascal die Krankenstation erreichte.

    Ort des Geschehens: Regulus, Stadt Kala Istra, ein Gang im Bereich der Ausgrabungsstätte der Archäologen

    Beteiligte Personen: @AT Sternenbasis 249


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    Nathalie stand weiterhin neben Emily und ließ erstmal die anderen reden. Als Pascal schließlich kurz einen Blick mit ihr wechselte, nickte sie nur und fuhr sich schweigend und mit einem leichten seufzen durch die Haare. Natürlich hatten sie diese Absprache getroffen, aber wenn es dann doch ernst wurde, war das wieder etwas ganz anderes. Sie schüttelte die schlechten Gedanken ab und blinzelte dann leicht, als Mibu, Pascal so ansprach. Sie trat näher zu ihr und neigte sich an ihr Ohr um leise sprechen zu können. "Lieutenant.." flüsterte sie. "Der Commander ist schon eine ganze Weile Captain und ich glaube es schickt sich nicht, ihn mit dem falschen Rang anzusprechen" Was sie mit Mibu besprach, würde niemand anderes mithören können da sie sehr nahe beisammen standen. Nathalie lächelte schließlich und konzentrierte sich dann wieder auf das wesentliche.

    Ort des Geschehens: Regulus II, Stadt Kala Istra, Bezirk 2

    Beteiligte Personen: AT PER, AT SB249


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    Nathalie stand in der Nähe von Thetys und Clark und als sie mitbekam um was es ging, lief sie zu dem Grüppchen rüber. "Wenn ich mich kurz einmischen darf. In dem Teil der Stadt, in dem wir waren sieht es echt übel aus. Die Borg sind überall und stellenweise kamen sie sogar aus den Häusern. Ich habe nicht wirklich viel Hoffnung, das dort noch Zivilisten versteckt sind. Aber es wird uns vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als nochmal rein zu gehen und die Leute da rauszuholen."

    Nathalie nickte zu ihren Worten und als sie mit der Behandlung fertig war, ließ sie leicht die Schultern und den Kopf kreisen, wobei sie erleichtert seufzte "Es tut immer gut, wenn der Schmerz vergeht" Sie hob leicht eine Braue an und nickte erneut. "Aber natürlich..da sollten wir sofort etwas tun" Sie nahm den Tricorder an und fing auch direkt mit der Untersuchung an.


    "Ja, Sie haben recht, es sind sogar zwei Rippen. Aber das bekomme selbst ich im nu wieder hin" Sie lächelte gen Emily und schnappte sich die entsprechenden Geräte, die sie brauchte um die Rippen wieder zu richten. "Wenn wir hier fertig sind muss ich mich um die Leute hier kümmern. Ich habe gerade Lilian und die anderen bei einer Gruppe junger Frauen gesehen, die alles andere als Glücklich aussahen. Ich fürchte wir haben zu wenig Personal um allen gerecht zu werden. Hier hat jeder angst und das zu recht." Nathalie beendete die Behandlung und packte die Utensilien wieder in das Medkit zurück. "So..alles wieder wie neu, jetzt dürfen Sie die anderen Verletzten weiter behandeln, falls es noch welche gibt. Ansonsten würde ich mich über jede Hilfe freuen" Sie wusste ja das Emily früher als Counselor tätig war.

    Nathalie sah dankbar zu Emily "Danke..ich merke schon wie es besser wird." Sie atmete erleichtert durch "Wenn ich denjenigen erwische, der vorhin geschossen hat, drehe ich ihm den Hals rum!" Das meinte sie durchaus ernst, denn es war grob fahrlässig, in eine Menge zu schießen, die ohnehin schon in Panik war. Sie musterte Emily kurz. "Geht es ihnen soweit gut? Sie sehen ein wenig mitgenommen aus." Sie hatte ja nicht mitbekommen, was bei ihr vorhin alles los war.

    Sie war erstmal froh, das alle soweit in Sicherheit waren, auch wenn sie wusste, das es nur auf Zeit war. Als die Türen zu waren, suchte Nathalie sich eine etwas ruhigere ecke und lehnte sich dort an die Wand. Ihr tat noch immer alles weh...allen voran ihr Kopf. Sie griff sich erneut an den Hinterkopf und zuckte zusammen Erstens weil es schmerzte und zweitens weil ihre Haare dort feucht und teilweise verklebt waren. Sie sah sich um "Wenn einer der Mediziner gleich mal Zeit hat, würde ich seine Dienste gerne in Anspruch nehmen" rief sie etwas lauter, da die vielen Menschen weiterhin aufgeregt tuschelten und sich das gerade anhörte, als wären sie in einem Bienenstock.

    Nathalie versuchte Pete aufmerksam zu folgen doch es fiel ihr recht schwer, denn sie machte sich wie alle anderen hier, auch ihre Gedanken was noch passieren würde. Es waren die Borg....und zum ersten mal hatte sie so richtig angst. Kurz kam ihr der Gedanke, das sie jetzt lieber mit einer Horde Cardassianer zusammen wäre, als auf die Borg zu treffen. Irgendwann konnte sie die Gedanken abschütteln und sah zu Pete, denn das nächste was sie wieder mitbekam war, das er von der SIA sprach. Sie räusperte sich leise und schenkte ihm nun alle Aufmerksamkeit, die sie aufbringen konnte.


    "Wir werden unser bestes geben" meinte sie und sah zu Nicolai, Emily und Mibu.

    Nathalie hatte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit. Sie ließ ihren Blick zwischen Pete, Lilly und Ahorisha schweifen und rutschte spontan von ihrem Stuhl, um sich vor ihre Tochter zu knien, die nicht wirklich glücklich aussah. "Ich verspreche dir, das alles gut werden wird. Du musst keine Angst haben okay? Ihr bleibt alle zusammen und Grandpa wird auf euch aufpassen. Ich muss jetzt gehen." sie nahm Lilly in den Arm und drückte sie länger als sie das üblicherweise machte. Danach bekam sie noch einen Kuss und erst dann erhob sich Nathalie wieder. Sie schaute nochmal runter zu der kleinen "Sei brav, ja?" lächelnd drehte sie sich um und verließ das Casino. Innerlich war sie recht aufgewühlt, doch vor Lilly hatte sie bisher sowas nicht gezeigt und auch jetzt bemühte sie sich sehr, das sie nicht mitbekam wie besorgt sie war. Während Nathalie sich auf den Weg zur Galileo machte, kontaktierte sie Lillian und einige andere aus ihrem Counselorstaab, die sich mit auf den Weg machen würden.


    Wenig später erreichten die Damen und Herren der Counsabteilung die Schleuse zur Galileo. Nathalie atmete durch "Ihr geht schon mal in die Abteilung. Und fragt gleich auf der Krankenstation nach, ob eventuell Hilfe benötigt wird, Ich informiere euch über alles weitere, wenn wir mit der Besprechung im Konferenzraum fertig sind." Sie betrat mit den anderen das Schiff und machte sich sofort auf zum Konferenzraum.

    Sie hatte es irgendwie geschafft, das Lilly mit dem Kopf über Wasser blieb und sich an eine der streben festhalten konnte. Sie selbst verlor aber dann wieder den halt, wurde nach unten gezogen und schluckte eine recht große Menge Wasser, so das Luft anhalten kaum mehr möglich war. Panik stieg in ihr auf und sie versuchte das husten zu unterdrücken, während sie mit den Armen und Beinen strampelte, um irgendwie wieder nach oben zu kommen. Da sie aber schon kämpfte, seit sie aus dem Quartier gespült wurden, ließen ihre Kräfte schlagartig nach und sie brachte einfach die Kraft nicht mehr auf. In Kombination mit Wasser in der Lunge war das ganze noch schwieriger. Treibt also weg von den anderen und hat die Orientierung komplett verloren.

    Nathalie ruderte mit den Armen, als sie unter Wasser gezogen wurde. Sie spürte, das ihr Lilly und Antoine entglitt und versuchte die beiden wieder zu packen. Gerade als sie dachte, sie hatte die beiden, spürte sie einen kräftigen sog, der sie aus dem Quartier zog. Nathalie wusste nicht mehr wo oben und unten war, doch sie bekam irgendwie einen kleinen arm zu packen und zog Lilly feste an sich. Als der Sog schwächer wurde, drückte sie sich mit der kleinen nach oben um Luft zu bekommen. Da sie ordentlich Wasser geschluckt hatte, konnte sie nicht aufhören zu husten und versuchte sich irgendwo festzuhalten. Immer wieder wurde sie nach unten gezogen und ihr einziger Gedanke war, Lilly nicht loszulassen.

    Sitzung Kosh


    Nathalie lehnte sich zurück und lächelte Kosh ein wenig aufmunternd zu. Nicht jeder konnte sich so einfach bei einem Counselor öffnen und würde deswegen eben mehr Zeit als andere brauchen. "Wir werden so viel Zeit einplanen, wie nötig und wenn ein fester Termin in der Woche nicht reicht, dann können wir auch zwei ansetzen und wenn Sie nicht sofort alles erzählen können, ist das auch nicht schlimm. Wir können uns auch durchaus ein wenig anschweigen und Tee oder Kaffee dabei trinken. Sie müssen auch jetzt nicht erzählen was passiert ist. Mir geht es in erster Linie darum, das wir vertrauen zueinander aufbauen, ehe wir tiefer in die Sitzung gehen." Nathalie erhob sich schließlich "Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?"




    Sitzung Emily


    Sie lies Emily reden und notierte sich wieder zwischendurch ein paar wichtige Punkte, nachdem sie sich wieder hingesetzt und einen Schluck getrunken hatte. "Selbstverständlich können Sie mir alles erzählen. Ich denke wenn Sie diese Möglichkeit nicht hätten, würden Sie irgendwann durchdrehen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir all das in den Griff bekommen, muss aber auch gleich dazu sagen, das es ein etwas längerer Weg werden wird. Aber danach sollten Sie zumindest das Gefühl der Zerrissenheit nicht mehr so stark spüren. Ganz werden wir es nie kitten können. Zwillingsverbindungen kann man eben nicht so einfach abstellen, aber das wissen Sie ja" meinte sie lächeln und war dann einen kurzen Blick zur Tür. "Nein, wir haben noch Fünfzehn Minuten und die werden wir auch ausnutzen."



    Ein Kollege von Nathalie hatte im übrigen die Sitzung von Miss Vaag übernommen.

    Nathalie brauchte nicht wirklich lange, bis sie das Umweltdeck erreichte und so hatte sie sich direkt zur Koppel begeben und dort den Tieren beim grasen zugeschaut. Als Jamie hinter sie trat und sie ansprach, lächelte sie breit und drehte sich zu ihr um

    "Hey! Für dich habe ich immer zeit" Sie drehte den Kopf noch mal zu den Pferden und ließ den Blick über Storm schweifen "Ja..ein wirklich schönes Tier. Ich glaube wir sollten die Pferde satteln und eine runde ausreiten." Ein wenig entschleunigen war nicht schlecht und würde die Akkus wieder aufladen.

    Nathalie hatte sich bei Pete ordentlich Luft gemacht. Klar wusste sie, das solche Übungen regelmäßig stattfanden, doch diese war ihrer Meinung nach nicht zu bewältigen gewesen. Aber das Thema war nun abgehakt und Nathalie lehnte sich einen Augenblick zurück, als das leise Geräusch des Kommunikators ertönte, der ankündigte, das sie gleich ein Ruf erreichen würde. Seufzend richtete sie sich auf und machte sich schon wieder auf das schlimmste gefasst. Doch als sie die ihr so vertraute Stimme hörte, erhellten sich ihre Gesichtszüge und sie betätigte den Kommunikator


    *** Jamie? Wie schön deine Stimme zu hören...*** Nathalie zog sich ihren Terminplaner näher ran um drauf schauen zu können. ***Zufällig habe ich jetzt Zeit Toll oder? Wenn du magst komme ich sofort*** Sie erhob sich und verließ auch schon ihr Büro. ***Achwas..ich bin schon fast da, ob du magst oder nicht....bis gleich!*** Grinsend beendete sie die Verbindung und machte sich schnellen Schrittes auf den Weg zum Umweltdeck

    Nathalie hatte eigentlich den Weg zum Turbolift eingeschlagen, da ihr Terminkalender recht voll war. Doch die Anwesenheit von Pete, veranlasste sie dazu eine klein Vollbremsung hinzulegen. Sie räusperte sich kurz. "Sir? Könnte ich Sie eventuell unter vier Augen sprechen. In sagen wir mal, zehn Minuten in meinem Büro?" Sie lächelte, doch im Moment war ihr eigentlich nicht danach.