Beiträge von Pete Farrell

    Henry Jones



    "So gesehen hat eine Rüstung natürlich nichts mit den Iconianern zu tun, aber sie hilft mir schlicht und einfach eim Denken, wenn ich sie poliere", meinte Henry schulterzuckend.

    "Sie sollten keine Götter anrufen, wenn sie nicht an sie glauben. Nur, falls es wirklich welche geben sollte und die sich dann auf den Schlips getreten fühlen deshalb. Wir teilen uns schließlich ein Büro und ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Zorn dann nur auf Sie abzielt, oder ob Kollateralschäden in Kauf genommen werden", frotzelte er dann ein wenig, kam aber auf das Borgthema dann zurück.

    "Nein, schon gut. Ich werde mitkommen. Wenn ich an dem Projekt mitarbeiten will, und das will ich, muss ich das früher oder später sowieso tun. Also lieber früher."


    Er verog den Mund, als Daniels von der Schlittenfahrt anfing.


    "Ich habs befürchtet, dass es ein Plappermaul geben würde. Ich nehme an, Sie haben die Aufzeichnung sicherlich in voller Länge bewundert. Glauben Sie mir: direkt auf der Steintafel war das alles weniger zum lachen als hinter der Kamera."

    Als Daniels sich dann die Schriftzeichen näher ansah, schwieg Henry erst einmal und ließ den Wissenschaftler sinnieren. Dass er einige ausgestorbene Sprachen kannte, sollte er besser nicht erwähnen. Immerhin musste er ja weiter den Schein wahren. Darunter waren auch einige analytische.

    "Ganz fremd sind mir analytische Sprachen nicht. Allerdings wird es in diesem Fall extrem schwer, die Symbolik dahinter zuzuordnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Anordnung der Lücken wichtig sind. Oder die Größe der Lücken. Die Größe der Kreise. Kreise sind mathematische Zeichen. Eventuell spielt der Durchmesser, der Radius der Umfang des Kreises oder das herausgeschnittene Bogenstück eine weitere Rolle.

    Ich denke, wir kommen um einen Vergleich mit anderen analytischen Schriftzeichen nicht herum. Das wird lange dauern. Ich meine, die Ägypter hatten wenigstens bildliche Symbole. Während die Kanji zum Beispiel von oben nach unten gelesen werden, wissen wir hier noch nicht mal, von welcher Richtung aus wir anfangen müssen. Sind es Logogramme, so kann jedes einzelne Symbol für eine Bedeutung stehen, zwei zusammen oder hintereinander stehend bedeuten dann aber wieder etwas ganz anderes.

    Vielleicht ist der Kreis auch das Signifikum, die Lücke das Phonetikum oder umgekehrt. Naja wir werden sehen...".

    Pete nickte und fuhr sich kurz durchs Haar. Er spürte, dass auf seinem Minipadd eine Nachricht einging, sah sie aber vorerst nicht an, da er sich in einem Gespräch befand.

    "Nun, aller Wahrscheinlichkeit nach handelte es sich um einen Replikatorendefekt, wie CPO Leonova mir gesagt hat. Gab man eine bestimmte Speisenkombination ein, wurde das Pflanzengift mitsynthetisiert. Unter anderem, wenn man die Gewürze Chili und Zimt zusammen ordert. Mir wurde gesagt, dass der Fehler behoben wurde", erklärte er dem Sicherheitschef.

    "Sie müssen die Ermittlungen also nicht fortsetzen, Lt Schneider. Falls sie abklären möchten, ob es sich dabei um eine gezielte Manipulation handelte, würde ich vorschlagen, dass sie mit Leonova direkt sprechen."

    Henry Jones


    Henry sah sich um, als er angesprochen wurde.

    "Sie glauben an Götter? Interessant! Bei Gelegenheit sollten wir uns darüber mal ausführlicher unterhalten.

    Ach was, Ausstellung. Sie sind witzig. Nein, das sind alles in gewissem Sinne...Arbeitsmaterialien. Vielleicht ist ihr Sinn jetzt gerade im Moment nicht erkennbar, aber das kommt vielleicht noch. Also...irgendwann. Und ich bin schon am arbeiten."

    Er schmunzelte, als sich Daniels um das Kuchenstück kümmerte.

    Henry nahm das ihm dargebotene Padd entgegen und sah darauf.

    "Hm, ja. Gerne, ich seh mir das an. Aber wie sie sicherlich wissen, kann man archäologische Ausgrabungen nur zu einem gewissen Maß steuern. Irgend etwas unvorhergesehenes passiert immer."

    Er drehte sich wieder um und sah auf die beiden Standbilder.

    "Die Borg waren von uns jedenfalls nicht geplant, als wir das Portal freigelegt haben....und jetzt sind einige meiner Kollegen tot."

    Er schloss die Augen, aber Daniels konnte das nicht sehen. Als er sich wieder umdrehte, versuchte er professionell zu sein. Irgendwann musste er diese Konfrontation suchen.

    "Ja, sicher. Ich...komme mit. Ich meine ich weiß, wie es da aussieht, wie das Portal an sich aussieht und ...so. Es ist wirklich...beeindruckend.

    Wenn Sie einen Vorgeschmack haben wollen, hier", er deutete auf die Standbilder.

    "Da bin ich momentan dran. Die Symbole finden sich auf dem Portal und auf einer gigantischen Steintafel auf Regulus VII dieses Sonnensystems wieder, wo ich vorher bei einer Ausgrabung hinzugezogen war. Die Symbolik ist eine ziemlich harte Nuss. Ich bin noch nicht dahintergekommen, welche Bedeutung sie haben. Aber das kommt schon noch. "

    Als Parkers Ruf ertönte und sie mitteilte, dass Nathalie mit dem XO sprechen wollte, reagierte Pete, indem er sich versteifte. Seine Frau war von einem unbekannten Virus befallen und derjenige, der zu ihr kommen sollte, war nicht ihr Ehemann sondern der XO? Vermutlich konnte Lavie an seinem Gesichtsausdruck ablesen, dass Pete das nicht kalt ließ und ihm so einige Gedanken durch den Kopf hudchten, von Affaire bis hin zu der Virus hat das Gedächtnis verletzt.

    "Ähm. Nun, dann informiere ich wohl das HQ und die Station über die Situation hier und sie gehen zur KS. Wenn (m)eine Frau ruft, sollte man sie nicht warten lassen", meinte er trocken zu Pascal und löste sich aus seiner Position, indem er aufstand und ein paar Schritte auf den Hauptschirm zuging. In dem Moment kam der zweite Ruf von der KS, der nun ihm galt.

    *** Hier Farrell. Sobald ich ein paar Dinge hier auf der Brücke geklärt habe, werde ich kommen.***

    Dann verschwand er im BR und informierte das HQ über ihre Situation und über das entstandene weiße Loch.



    Danach machte er sich auf zur KS und suchte sich Johnsen, der gut verwahrt von einem Kraftfeld umgeben war, damit er niemand anderen durch Berührung anstecken konnte, wie auch alle anderen Infizierten. Seine Frau sah er nicht. (Die is ja in nem Einzelzimmer mit Pascal dann).

    "Commander, Lt Parker hat mir mitgeteilt, dass sie mich sprechen wollten?"

    Dr. Ketz'lar


    Die Klingonin stand auf und verbeugte sich leicht vor Hans.

    "Danke für diese Information, Director. Ich habe mit Sicherheit jemanden, der sich der Sache vor Ort annimmt, bevor ihr Geheimdienst alles abräumt", sagte sie. Borgtechnologie war super. Nicht ganz so hoch im Kurs wie iconianische Portale, aber von der technischen Seite aus trotzdem nicht zu verachten. Sie würde ihren Adjutanten damit beauftragen, der bereits vor Ort war und bereits ihre Räume soei richtete. Der konnte nebenher auch schon mal mit Datensammeln beginnen.

    Ketz'lar nahm sich vor, möglichst schnell ihre Aufgaben zu erledigen, die noch anstanden, bevor sie dann den Posten im Original auf Regulus 2 übernehmen konnte.

    Sie sollte zügig ihre Angelegenheiten regeln, daher zögerte sie nicht und deaktivierte das AHRT, um alles in die Wege zu leiten.


    Henry Jones

    Ups, es war doch ein wenig viel geworden, was er da angeschleppt hatte, oder? Henry saß in seinem Schreibtischstuhl und hatte die Füße auf das Schreibtischeck hochgelegt. Henry betrachtete seinen leeren Teller auf den Knien und kurz darauf seinen vollen Bauch, der eine leichte Wölbung nach oben machte . Drei Stückchen Kuchen forderten durchaus einen kleinen Teibut. Auch bei Archäologen. Sein Blick schreiftr zu dem einen Kuchenstückchen, das er, ebenfalld auf einem Teller befindlich, auf Daniels Tisch abgestellt hatte. Wenn der Herr nicht bald kam, würde er nur noch Krümel vorfinden. Eine anquillianische Torte ließ man nicht warten. Jedenfalls nicht, wenn Henry im gleichen Raum war.

    Henry dachte ein wenig nach. Er war zwar hier mit dabei, aber ganz wohl war ihm nicht. Er hatte gesehen, wie seine Kollegen assimiliert wurden, wie die Borg versucht hatten, die Stadt zu übernehmen. Er schloss die Augen. Diese Bilder. Er wollte sie nicht sehen, aber er konnte sie einfach nicht vergessen. Er war mit zwei Kollegen der Assimilation entkommen, indem sie geistesgegenwätig genug gewesen waren, mit einem Shuttle abzuhauen. Ja, nicht gerade sehr rühmlich. Aber irgendwer musste ja Hilfe holen. Irgendwann müsste er die Höhle mit dem iconianischen Portal zurückkehren. Immerhin arbeitete er jetzt ja mit an dem Projekt, es nicht nur auszugraben, sondern auch, es näher zu erforschen. Henry dachte an Regulus VII, wo er zuvor bei einer Ausgrabung geholfen hatte. Die Steintafel in Jumbogröße war interessant gewesen. Sehr sogar. Und als die selben Schriftzeichen auch hier auf Regulus 2 in der Portalhöhle aufgetaucht waren, hatte er kurzerhand den Standort gewechselt, weil man ihn diesbezüglich um Rat gefragt hatte. Dass die Schriftsymbolik der Salzvampire, wie man Spezies M-113 salopp nannte, hier gefunden wurde, rief einige Fragen auf. Nun, war es überhaupt die Symbolik der Salzvampire? Konntem sie von Planet zu Planet reisen? Oder handelte es sich eher um etwas iconianisches? Aber wie gelangte die Schrift dann auf eine Steintafel im Megaformat nach Regulus VII? Nun, er würde es herausfinden. Zuerst galt es die Schrift zu übersetzen. Nur blöd, dass es niemand lebenden mehr gab, der das könnte. Aber genau aus diesem Grund gab es ja Leute wie Henry.

    Er aktivierte auf dem Schirm des Büros die Aufzeichnungen von Regulus VII, die Wilkox damals gemacht hatte, als Henry zum ersten Mal an der Steintafel gearbeitet hatte. Es gab viel Material dazu. Henry suchte eine Stelle, auf der die Tafel in ihrer Gesamtheit abgebildet war und fror die Aufnahme ein. Er selbst war darauf ebenfalls zu sehen. Er hing an einem Stahlseil. Die Aufnahme war kurz bevor das Erdbeben die Haltevorrichtung gekillt hatte und er eine unfreiwillige Schlittenfahrt auf der Tafel in die Tiefe mitgemacht hatte. Dass er noch lebte, war ein Wunder. Seinem Frühstück wsr es damals wesentlich schlechter ergangen.

    Plötzlich fühlte sich der Kuchen sehr schwer anund Henry schluckte ein paar Mal trocken. Die Erinnerung daran war wirklich super-ironisch gemeint.

    Zusätzlich rief er nun ein Standbild des iconianischen Portals auf. Besser gesagt, zwei Ausschnitte von zwei Stellen . Er pisitionierte sie neben dem Steintagelstandbild.

    Oh ja. Die Symbole glichen sich.

    Es handelte sich um Kreise. Halbkreise, Vollkreise, Dreiviertelkreise, deren Öffnungen an den verschiedensten Stellen lagen und die sich sogar teilweise überlappten. Und die zusätzlich unterschiedliche Größen hatten. Die Frage, ob sie zu den Iconianern oder zu den Salzvampiren gehörten, würde er irgendwann beantworten können. Da war er sich sicher.Allerdings musste er zugeben, dass dies seine bisher härteste Nuss war, die er knacken musste.

    "Aye. Nehmen Sie das in die Hand, Nummer 1", meinte er zu seinem XO bzgl. Hauptquartier und Station informieren, als Kosh ihm ebenfalls eine Antwort gab.

    "Richtig, wieso komme ich nur darauf?", murmelte er und sah Kosh dabei. Er fühlte sich direkt an Hans erinnert.

    Vielleicht, weil vieles in der Sternenflotte auf Menschen ausgerichtet war. Kam wohl davon,dass das Hauptquartier auf der Erde lag.

    Zum Glück dachte die Wissenschaftlerin ein wenig mehr über den Tellerrand als manch anderer.


    Die Trill auf dem Frachter brauchten eine Weile, bis sie die Kommunikationsversuche der Galileo bemerkten, aber dann kam irgendwann eine Antwort.

    -.-.-.- Crew wohlauf. Kommunikation und Antriebssysteme beschädigt. Bleiben in Standby-.-.-.-.

    Pete war noch auf der Brücke und überwachte das Vorankommen der Galileo und des trillianischen Schiffs, das sich im Schlepp befand, bis sie einen genügend großen Abstand zu dem Phänomen hatten. Dann würde er nach seiner Frau und den anderen von dem Virus betroffenen Crewmitgliedern sehen. Eine herkömmliche Kommunikation mit dem Frachter gab es bisher nicht, da dessen Kommunikationseinheit beschädigt war. Wie der Gesundheitszustand der Crew dort war, wussten sie auch noch nicht. Das blieb abzuwarten.

    Nun, wenigstens war die Sache mit dem Nervengift aufgeklärt. Die Lösung war simpel: eine Fehlfunktion des Replikators. Leonova hatte sich dem angenommen und das Gerät repariert.oder würde es tun. das war auch gerade für ihn nebensächlich. Viel brennender interessierten Pete die Fragen, woher dieser Virus im Casino kam, ob man zügig an ein Gegenmittel kam und ob seine Frau ernsthaft dadurch verletzt oder eingeschränkt war auf Dauer.

    An die Wissenschaft hatte er auch noch Fragen. Wie zum Beispiel, wie aus einem schwarzen ein weißes Loch entstehen konnte? War es von Dauer? Würde es wieder verschwinden? Würde es wieder wechseln? Wie sollten sie es auf weiteres mit diesem Phänomen weiterführen?

    Anscheinend war diese Region anfällig für seltsame Phänomene. Pete dachte dabei an das instabile Wurmloch.

    "Steuermann, solange die Sache mit dem Virus nicht geklärt ist, wird die Galileo vor der Station in Warteposition bleiben und nicht andocken.

    Ein Shuttle zu dem Frachter senden ist ebenfalls keine Option, um das Kommunikationsproblem zu umgehen. Ich will auch niemanden der Frachtercrew in Infektionsgefahr bringen, solange diese Sache nicht geklärt ist."

    Er wandte sich daraufhin an Kosh.

    "Kosh, denken Sie sich eine Möglichkeit aus, wie wir mit dem Frachter kommunizieren können. Und wenn es Morsezeichen sind. Denken sie nur daran, dass Trill und Menschen nicht immer das gleiche System verwendet haben bei ihrer Auswahl.

    Außerdem sollten wir ein Wissenschaftsschiff zu diesem weißen Loch beordern, dass das Phänomen ausführlich untersucht werden kann."

    „Die Klingonen oder Romulaner sind zivilisiert genug, solche Probleme diplomatisch zu lösen. Außerdem bringt es beiden Parteien nicht viel, den Kommandanten einer Raumstation um die Ecke zu bringen, der in dieser Angelegenheit eher weniger zu bestimmen hat als z.B. der Admiral, dem das Projekt direkt unterstellt ist.

    Habe ich sie damals angelogen? Ja klar habe ich das. Leider hat es nicht funktioniert, die Klingonen oder Romulaner an der Nase herumzuführen, ohne einen Drei-Parteien-Krieg der galaktischen Großmächte in diesem Sektor heraufzubeschwören. Das war ein taktischer Versuch, der gescheitert ist. Das ist den Klingonen sowie den Romulanern klar. Dafür bringen sie keine Leute um. Vor allem, da bis jetzt keine offizielle Beschwerde ob meiner kleinen Unwahrheit eingegangen ist.“

    Nun, sein Verhältnis zum klingonischen Botschafter, der auf der Station war, war recht gut. Vielleicht hatte er da einen kleinen Bonus gehabt, dass keine Beschwerde gekommen war. Und die Romulaner warteten mit Sicherheit ab, was die Klingonen tun würden. Er überlegte kurz.
    „Ich denke, das können wir ausschließen. Was anderen Vertretern der hier anwesenden Völker so alles einfällt, dagegen nicht. Ich meine, wenn man seine Toten traditionell bestattent, indem man sie essen möchte, wäre auch der Einsatz von Gift bei einer solchen Gesellschaft nicht auszuschließen.“


    (ich weiß nicht warum, aber ich kann die obere Rede nicht einfärben...technisches Peoblem, sorry.)

    Dr. Ketz'lar


    Die Klingonin zog sich das Padd heran, das Hans für jeden ausgeteilt hatte und warf einen Blick darauf.

    "Sie...haben ihre Hausaufgaben gemacht. So heißt es doch, nicht wahr? Allerdings gibt es die ein oder andere Anmerkung bezüglich technischer Hinsicht..." Die Klingonin stieg somit in ihren Bereich ein und schwadronierte über das ein oder andere Detail (nähere Ausführungen erspare ich euch und mir selbst :thumbsup:).

    "Ich hoffe, das wird bis zu meinem persönlichen Eintreffen auf Regulus 2 verbessert", schloss sie dann.




    Henry Jones


    Während Dr. Daniels unterwegs wsr, machte es sich Henry gemütlich in ihrer beider Büro. Mittlerweile war der Raum geschmückt mit archäologischen Gegenständen. Steintafeln oder Papyrus hinter Glas an der Wand, Henrys Ritterrüstung in einer Ecke, montiert auf einer Holzschaufensterpuppe, sogar ein alter rigelianischer Schrumpfkopf hing von der Decke und starrte mit seinen blicklosen Augen gen Schreibtisch-natürlich dem von Daniels. Auf Henrys Schreibtisch lagen mittlerweile einige Padds und altmodische dicke Bücher. Außerdem ein angefangenes Miniaturmodell des Portals und Bastelutensilien dazu, Bilder des Originals usw...

    Dahinter an einer Wand hatte er ein Regal aufgestellt, in dem noch mehr Bücher und vielleicht relevante Artefakte für die Portalforschung standen.

    In eine Zimmerecke hatte er einen kleinen Tisch, ein zweisitziges Sofa und 2 dazu passende Einsitzer aufgestellt. In Grasgrün. Hässlich wie die Nacht, abgewetzt vom vielen Gebrauch, aber urgemütlich, fand Henry.

    Alles in allem war er hochzufrieden und registrierte seine Ordnung nicht als absolutes Chaos, wie vielleicht sein Büroteilhaber. Es war gemütlich. Und hell. Henry tätschelte seiner Rüstung die Schulter und verließ kurz das Büro, um sich etwas zu essen zu holen, welches er gedachte, in der Sitzecke zu verspeisen. Ein Kuchen köang doch gut. Er würde sogar für Daniels ein oder zwei Stückchen mitbringen, als gute Geste auf die kommende Zusammenarbeit.

    Geben sie mir vorab einen Moment, um es meiner Frau und Captain Lavie zu sagen, bevor sie sie befragen.
    Und Lambert ist ein Thema für sich, Commander. Er ist...ein Massenmörder und Psychopath. Bisher hat er versucht, Nathalie oder Lilly etwas anzutun. Es gab mehrere Versuche von ihm, mich oder diejenigen, die mir sehr nahe stehen, zu töten. Über den Grund möchte ich lieber nicht reden. Es ist sehr... lange her.“

    Er stockte kurz. Die Erinnerungen daran wollte er eigentlich nicht wieder aufwärmen.

    „Es wäre möglich, was die Kontakte betrifft. Aber Gift ist im Allgemeinen nicht seine Art. Zu...einfallslos, nicht subtil genug.“ Ihm schossen Bilder durch den Kopf von Tatorten, die sie gesehen hatten, nachdem Lambert sein Werk vollbracht hatte. Es waren keine angenehmen Erinnerungen. Gar keine angenehmen Erinnerungen. Eher welche aus einem Horrofilm. Er hatte den Tod studiert. Layra ermordet und versucht, es Pete anzuhängen. Er hatte Petes Freundin aus Kindheitstagen damals vor seinen Augen ermordet und Pete tagelang gefangengehalten und gequält. Und er hatte immer wieder versucht, Nathalie oder Lilly zu töten. Zwei Mal hatte er versucht, Pete zu töten....er riss sich von den Bildern los und sah den SC an.

    Tun sie, was notwendig ist. Sie können in unser Quartier gehen. Allerdings würde ich mich vor Bis in Acht nehmen, wenn Lilly nicht da ist. Ihm macht es Spaß, Leute zu erschrecken und anzufallen. Und nein, keine Pflanzen. Bis vernichtet sie alle, indem er versucht, seine Krallen daran zu wetzen. Noch ein Grund, warum meine Frau darüber Bescheid wissen sollte. Nicht, dass sie plötzlich sie im gemeinsamen Quartier vorfindet und nicht weiß, warum.“

    Er rieb sich kurz den Nacken.
    Versuchen sie, diskret zu bleiben, Commander. Je weniger davon wissen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man die... Ursache schnell findet.“

    "Nein, ich habe niemanden in Verdacht., was aber nicht heißt, dass es irgend ein krankes Hirn gibt, der wegen einer Lapalie so etwas tun würde. Ich meine, ja, ich bin einigen Leuten auf die Füße getreten, das bringt der Job mit sich. Vielleicht hat jemand nicht seine Lieblingsandockbucht erhalten und lastet es dem Kommandanten der Station an, wer weiß das schon." Pete zuckte dabei mit den Schultern.

    "Denkbar ist vieles. Ermutteln sie in alle Richtungen.

    Und ja, ich habe Feinde. Einen Feind. Lambert. Aber der ist aus dem Verkehr gezogen, schon seit längerem.

    Welche Altlasten noch aus der CID-Zeit dazu kommen, keine Ahnung. Es gab einige, die wegen mir bestraft wurden und denen so etwas zututrauen wäre. Sofern sie frei gekommen sind, hier Halt gemacht haben und mich wiedererkannt haben. Trills meiner Hautfarbe gibt es nicht sehr oft."

    Pete nickte.

    "Meredith Shield. Okay, gut. Ich werde sie kontaktieren."

    Er nahm das Medikament entgegen, was sie ihm hinstreckte.

    "Danke. Ich werde direkt den Sicherheitschef darauf ansetzen, sobald ich hier raus bin. Denn in dieser leitenden Position kann ich nicht ausschließen, dass ich Feinde habe und jemand verrückt oder abgebrüht genug ist, mich zu vergiften versuchen. Ich werde ihren Hinweis an Cmdr Johnsen weitergeben.

    Und sie schicken ihm die Spezifikationen des Gifts: Einwirkzeit, auftretende Symptome, den Namen der Pflanze und so weiter, was er für die Untersuchung eben braucht."

    Daraufhin verließ er den Behandlungsraum. Nebenan hatte es sich wohl etwas beruhigt, jedenfalls hörte man keine lauten Worte mehr. Nachdem Pete den Computer gefragt hatte, wo sich Johnsen aufhielt, machte er sich auf den Weg zur Sicherheitszentrale.

    Dort angekommen, betrat er diese und sah sich nach dem SC um. Als er ihn fand, begann er zu sprechen:

    "Commander, ich habe eine Aufgabe für Sie.

    Ich war gerade auf der Krankenstation. Wie sich herausstellte, habe ich ein Nervengift aufgenommen.

    Und ich will wissen, wie.

    Und wer.

    Ltjg Parker wird ihnen die Daten über das Gift zukommen lassen. Mögliche Aufnahmeorte gilt es auch zu untersuchen. BR, Quartier, Casino. Station und Galileo. Ich werde ihnen zukommen lassen, wo ich überall gegessen oder etwas getrunken habe. Ltjg Parker meinte, es sei wahrscheinlich, dass ich es über die Nahrung aufgenommen habe. Ich kann aber auch das Umweltdeck nicht ausschließen. Ich werde ihnen die Reitwege geben, die ich in letzter Zeit geritten bin. Vielleicht wächst das Gemüse auch dort und ich habe es nicht bemerkt."

    Nachdem Parker ihm eine Injektion verabreicht hatte, atmete er sichtlich auf. Die Schmerzen ließen nach. Bis sie ganz weg wären, würde es mit Sicherheit etwas dauern. Versuchsweise ließ er die Schultern kreise. Immerhin konnte er sich Wieder etwas besser bewegen.
    Danke, Doc. Nachdem ich ja jetzt weiß, dass es was Ernsteres war, werde ich kommen, wenn notwendig. Versprochen“, sagte er, stand auf und lehnte sich aber kurz an die Liege an.

    Dann raffte er sich auf, um nebenan nach dem Rechten zu sehen? Er zögerte kurz. Nein, er würde nicht rüber gehen und nach dem Rechten sehen. Weil er wusste, dass sein XO das im Griff hatte und er sich auf ihn verlassen konnte in dieser Angelegenheit. Vielmehr sollte er herausfinden, wie das Gift in seinen Kreislauf gelangt war. Wer wollte ihm ans Leben?
    „Wo muss ich mich wegen der Massagen melden, Ltjg?“

    Dr. Ketz'lar


    Die Klingonin schwieg vorerst. Ihr war klar, was dieses Projekt bedeutete. Dennoch behagte ihr die Aussicht, mit Romulanern zusammenarbeiten zu müssen, überhaupt nicht. Und so wie es aussah, waren die Menschen vor allem darauf aus, einen Schein der Freundlichkeit aufbauen zu wollen, der eigentlich überflüssig war. Ihr war es wichtig, dass sie Ergebnisse erhielten. Das machte eine Zusammenarbeit notwendig. Eine Freundschaft schloss sie allerdings aus.

    "Natürlich werden die Ergebnisse in allen drei Sprachen vorhanden sein", meinte sie zu Hans.

    "Freundschaften halte ich für weit gegriffen, Dr. Daniels.

    In unserem Kulturkreis muss man sich diese verdienen- durch Mut und Ehrlichkeit. Ich bezweifle allerdings, dass jeder in diesem Raum sich dieser Werte bewusst ist und an den Tag legen wird."

    Natürlich feuerte sie damit versteckt gegen die Romulaner, die aus klingonischer Sicht kein Ehrgefühl hatten und eher auf Intrigen und Verschlagenheit setzten.

    "Wir werden sehen, was die Zeit bringt."

    Pete sah Parker verwundert an, als sie die Frage nach einer unbekannten Pflanze stellte.

    „Nein, Lt. Die letzten Pflanzen, die ich in der Hand gehabt habe, waren irdische Rosen für Herr von Lahrenberg. Ein...Insider, nicht dass Sie sich wundern“, merkte er an. Wie zum Geier kam ein pflanzliches Nervengift in seinen Organismus?
    Nun, ich ging davon aus, dass es einfach nur Verspannungen sind, die sich von selbst lösen würden. Aber trotz einiger Versuche, das selbst zu lösen, hat sich ncihts geändert. Ich meine, ich wollte Sie nicht wegen Kinkerlitzchen behelligen. Dass es sich dabei um ein Gift handelt, das konnte keiner ahnen. Können Sie es neutralisieren?“ Wichtig war erst einmal, dass das Gift, egal wie es hineingelangt war, wieder herauskam und er schmerzfrei wurde. Danach konnte man immer noch darüber sinnieren, wie es hineingelangt war. Gab es etwa jemanden, der ihn vergiften wollte? Seine Überlegungen wurden jedoch gestört, als Sinclair ihn kontaktierte.

    *** Ich bin gerade...unpässlich, Commander und werde zu Ihnen kommen, sobald es mir möglich ist und mich dem Problem annehmen*** informierte er Sinclair und sah zu Emily, in der Hoffnung, dass sie etwas auf Lager hatte, was ihn schnell hier rausbringen würde, als es nebenan ziemlich laut wurde. Zum Glück verstand man nicht, was gesagt wurde. Was für alle Beteiligten dort auch besser so war.
    Oder von wem, wobei die Stimme ziemlich nach Johnsen klang. Pete machte unwillkürlich eine Handbewegung Richtung Stirn mit leichtem Kopfschütteln, aber alles, was er dadurch erreichte, war zusätzlicher Schmerz in der Schulterregion. Er sog deshalb kurz die Luft durch die zusammengebissenen Zähne ein. Aber Sinclair war nicht auf den Kopf gefallen, sie würde die Situation auch ohne ihn meistern, solange er hier nicht weg konnte. Außerdem hatte der Ruf nicht nur ihm, sondern auch Lavie und seiner Frau gegolten.

    *** Farrell an Lavie, können Sie sich Cmdr Sinclairs Ruf annehmen? Ich bin zwar fast vor Ort, kann aber gerade nicht eingreifen, da ich offenbar Kontakt zu einem Nervengift hatte und gerade behandelt werde.***

    <<<<Nach der Mission vom 15.6.2020 >>>>


    Pete hatte sich mal wieder hinter seinen Schreibtisch geschwunden und fasste gerade den Bericht zusammen, der ans Hauptquartier über das Schicksal der Jinpao ging. Er hatte Glück gehabt. Nach dem mündlichen Bericht hatte sein Vorgesetzter ihm mitgeteilt, dass sie die Todesnachrichten der Besatzung an die Familien übernehmen würden.
    Pete war froh darüber. Allerdings änderte das gerade nchts daran, dass ihm -jedes Mal wenn er längere Zeit am Schreibtisch saß- der Nacken und die Schultern weh taten. Als Parker ihn nach ihrem Bericht über Lavies Gesundheitszustand gefragt hatte, ob alles in Ordnung war, hatte er nur genickt und sich herausgeredet. Er war über 40, und da war es normal, dass es allmählich überall anfing zu zwicken und zu zwacken, oder? Nur zugeben, dass man alt wurde, wäre etwas zuviel verlangt gewesen.

    Aber so konnte er auch nicht weiterarbeiten....

    Also stand er auf, verließ sein Büro und steuerte die Krankenstation an. Vielleicht hatte Parker ja irgendetwas dagegen.

    Als er um die Türecke in die KS bog, wartete er brav, bis ihn jemand sichtete und ihn fragte, wohin er denn gerne wollte. Daraufhin wurde er zu Parker gebracht.

    Ltjg, ich bräuchte ihre medizinische Hilfe, so ungern ich das zugeben möchte. Aber...bei längerem Sitzen habe ich Schmerzen im Schulter-und Nackenbereich. Haben Sie etwas dagegen?“

    =/\= Anfang der Übertragung =/\=


    Statusbericht / Logbuch der SB 249/ Nummer: 213
    Kommandierender Offizier: Cmdr Farrell
    Eintrag durch: Cmdr Farrell
    Sternzeit: 026071,20


    Status des Schiffes: GRÜN
    Position des Schiffes: Regulus
    Aktueller Auftrag:
    Diplomatischer Status: GRÜN
    Personalstatus:


    Logbuch für die Mission vom: 15.06.2020 ( #2-06)
    Missionsleiter: Pete Farrell
    Missionsidee: Pete Farrell
    Missionstyp: Einteiler


    Missionstitel: Zweidimensional



    Teilnehmer:
    Cmdr Farrell [KO] , Captain Lavie [XO], Captain Farrell [CNS], Ltjg Parker [LMO], Ltjg Vaag [TO], Cmdr T‘Reava alias CPO Leonova[Ing], Cmdr Johnsen [SC]


    -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --


    Gastspieler:


    Hans von Lahrenberg as himself and Kosh[zW]


    Anmerkungen:
    > ...
    > ...
    > ...



    Punkte wurden eingetragen. / 21.06.2020 gez. FMCPO Haywood - PSO



    Missionsbericht:


    Hans von Lahrenberg wurde zum Director des neuen Portalprogramms abberufen, daher fand auf dem Holodeck ein kleiner Abschiedstrunk statt, welcher jedoch durch einen Notruf der Jinpao gestört wurde.
    Die Feier wurde unterbrochen, die FOs gingen an Bord der Galileo und machten sich zum letzten bekannten Standort der Jinpao auf. Vor Ort entdeckte man inen zweidimensionalen Raum. Spuren deuteten darauf hin, dass das gesuchte Forschungsschiff vielleicht dort drin wäre, zumindest Trümmer. Zuerst sollte Der XO Cpt Lavie mit einem Außenteam und einem Shuttle diesen Raum untersuchen, doch bevor es dazu kam, wurde die Lage der Galileo so gefährlich, dass sich das gesamte Schiff in den zweidimensionalen Raum begeben musste, um nicht zerstört zu werden.
    Als die Gefahr vorüber war, flog man wieder heraus. Nun gab es Gewissheit, dass die Jinpao zerstört war und man flog zurück zur Sternbasis.



    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Pete ging mit der Teetasse in der Hand im BR hin und her, bis der Türsummer ertönte. Er trat vor die Tür und betätigte manuell den Öffnungsmechanismus, woraufhin Parker sich mit seiner Statur in voller Größe konfrontiert sah.

    "Kommen Sie herein, Ltjg.", sagte er. Wobei ihm erst einen Augenblick später auffiel, dass er ihr für dieses Vorhaben im Weg stand. Also ging er einen Schritt zurück und einen zur Seite. Er wies ihr mit einer Handbewegung eine Sitzgelegenheit zu, blieb selbst aber stehen.

    "Wenn Sie durstig sind greifen sie zu", meinte er mit Blick auf das Wasser, das auf seinem Schreibtisch stand.

    "Es sei denn, Sie möchten etwas anderes."

    Er verlagerte seinen Standort an fie Schreibtischecke und setzte sich halb auf diese, in einer leichten Schonhaltung für seine Schultern.

    "Kommen wir zur Sache. Was haben Sie für mich?", fragte er.

    Henry Jones


    Henry ging voran und bog tatsächlich in das richtige Büro ab. Er setzte sich ziemlich direkt an seinen Schreibtisch, der -noch- ziemlich aufgeräumt war.

    "Oh ja. Und ich brauche hier noch nicht mal eine Taschenlampe", strahlte er und sah auf das Binnenmeer und vor allem die Fenster hinaus.

    Seine Utensilien fehlten noch, die würde er hereinschaffen, wenn Daniels in der Besprechung war. Auch, wenn sie mit dem iconianischen Portal wenig zu tun hatten. Seine mittelalterliche Rüstung zum Beispiel. Die Hellebarde, den ferengischen Liebesknoten, die Büserschuhe der eiauoanischen Katzenwesen und noch ein paar andere Dinge, die sein Herz erfreuten.


    Dr. Ketz'lar


    Ketz'lar war eine hochgewachsene Klingonin. Ihr Haar trug sie, wie viele Klingonen, offen. Sie hatte sich kleine Metallringe durch die Knochenwülste auf dem Kopf bohren lassen und wirkte dadurch unter anderem kühler und unnahbarer. Als sie via AHRT in Hans' Büro erschienen war, blickte sie sich missmutig um, grüßte den Direktor aber zurück und kam seiner Aufforderung nach, sich zu setzen. Als die Romulanerin sie begrüßte, fuhr ein leises Knurren durch ihre Kehle, sie nickte aber höflich zu deren Worten.

    Dann sprach der Mensch sie auf klingonisch an. Sie verzog das Gesicht. Nun, sie rechnete ihm an, dass er es wenigstens versucht hatte, sein Dialekt war grauenhaft.

    "Guten Tag, Dr. Daniels. Der Einfacheit und des Verständnisses wegen sollten wir uns bei Besprechungen auf Föderationsstandard unterhalten. Das macht die Sache einfacher", erwiderte sie. Bei ihrer Aussprache rollte sie das R wie ein Franke. Manche Buchstaben sorach sie hart aus, aber man konnte sie durchaus verstehen und es war besser, als manch anderer Klingone.