Beiträge von Pete Farrell

    Pete nickte. Ihm war bewusst, dass blinder Aktionismus ihnen nicht weiterhelfen würde, aber es war eine Überlegung wert gewesen. Um Nathalie und die anderen da unten rauszuholen hätte er auch das Schiff dafür hergegeben.

    "Sir, die vier nun vollen Transporter haben abgelegt und sind unterwegs zur Sternbasis", informierte der CON-Offizier. Pete n7ckte das ab.

    "Können wir mit den Sensoren erfassen, was da unter der Schild vor sich geht? Damit wir vorbereitet sind, wenn das Schild nicht mehr ist, meine ich."

    Er musste noch unbedingt mit Edin reden.

    "Und Holen sie mir Captain Edin auf den Schirm."

    Pete Farrell


    Pete überlegte. Die Schüsse hatten keine große Wirkung. Aber steter Tropfen hölte auch den Stein, außerdem hatte ein Beschuss auch eine psychologische Wirkung für die Leute, die dort unten eingeschlossen waren. Sie würden zumindest das Gefühl haben, dass jemand da war und helfen würde. Auch wenn der Beschuss nicht viel Wirkung zeigte. Und als Ablenkung für das Eigentliche, was sie sonst noch versuchen konnten, taugte es allemal. Daher revidierte er seinen Schussbefehl nicht.
    Beschießen Sie den Schild vorerst weiter, PEtty Officer.
    Lassen Sie zeitgleich einen Algorithmus auf das Schild los, um die Schildmodulation herauszufinden. Mir ist klar, dass die Erfolgschanchen dafür äußerst gering sind, aber vielleicht haben wir ja Glück.
    Und scannen Sie das Schild auf Schwachstellen ab, die Borg hatten nicht viel Zeit, es aufzustellen, vielleicht haben sie etwas übersehen“
    , wies er den TO Cas’harash auf der Brücke an.
    Informieren sie auch die Perception darüber.“

    Dann ging er auf von Lahrenbergs Aussage ein. Wenigstens etwas Gutes im Moment. Ihm gefiel es allein schon nicht, hier auf der Galileo zu sein und nicht unten bei seinen Leuten.

    „Dann schnappen sie sich Leonova, den Wissenschaftsoffizier und den Chefingenieur der Perception und etablieren sie eine solch stabile Verbindung, Herr von Lahrenberg. Nutzen sie dafür das AHRT oder beamen sie die Leute her, wenn notwendig.“

    „Informieren Sie die fast vollen Transporter, sie sollen die Leute unter sich umverteilen und dann die wirklich vollen Schiffe zur Starbase bringen und unverzüglich zurückkehren. Nutzen wir die Zeit, während wir das Schild knacken, für sinnvolles“, gab er an den CON-Offizier weiter.“So sind die Schiffe wieder da, sobald die Evakuierung weitergeht. Und fragen Sie nach, wie lange die Shenzhou mit ihren Begleitschiffen braucht, um zu uns zu stoßen.“

    Pete grübelte desweiteren nach, inwieweit der Schild standhalten würde, wenn sich eine Intrepidklasse entschließen würde, darauf zu landen und den Schild an dieser Stelle aufsrücken würde um so als Türstopper zu fungieren.....

    Würde es etwas bringen, die Galileo direkt über bzw. in den Schild zu manövrieren, Herr von Lahrenberg? Die Konsequenzen wären mir durchaus bewusst.....“ ließ er den Gedanken frei und im Raum kreisen.

    Pete war sich bewusst, dass der Flug recht kurz sein würde. Aber er wusste auch, dass Hans der zeitliche Druck gezwungenermaßen beflügeln würde. Er wollte gerade seine Führungsoffiziere entlassen, als.....
    ....sein kleines Spielzeug schon wieder losging. Nach einem weiteren Blick ergänzte er dann:

    „Die Shenzhou ist mit von der Partie, ebenso wie ein paar weitere Schiffe unter dem Kommando von Captain Rix. Wir sind nicht nur die erste Welle. Wir werden zusätzlich die Koordination aller übernehmen. Sie wissen alle, was sie zu tun haben. Sprechen sie sich mit den Abteilungen der anderen Einheiten ab und arbeiten sie zusammen.

    Im übrigen stimme ich ihrem Vorschlag zu, Herr von Lahrenberg. Wer eine Ausbildung in einer Nahkampfwaffe hat, der soll sie und seine Waffe beim Einsatz auch dabei haben.

    Ltjg Vaag, die Starion soll auf gelben Alarm gehen. Die Galileo direkt auf roten Alarm.

    Und jetzt Wegtreten, wir legen unverzüglich ab.“

    Pete sah zu Hans.

    "Sie haben so lange Zeit, etwas zu finden, bis wir bei Regulus 2 eingetroffen sind." sagte er und spürte, wie sein Mini-PADD nchmals vibrierte. Er warf einen Blick darauf.

    "Commodore Giger sichert uns Hilfe von der SIA zu und gibt uns alle verfügbaren Leute und Schiffe zur Seite.", informierte er.

    Er wandte sich direkt an Lavie und Johnsen.

    "Sie beide werden die SIA Agenten einteilen und entsprechend hier auf der Galileo verteilen."

    Dann sah er der Reihe nach Vaag, Johnsen, Parker und Nathalie an.

    "Außerdem stellt uns die SIA alles zur Verfügung, was die Borg betrifft. Versuchen sie zusätzlich auch Infos über das iconianische Portal aus denen herauszukitzeln."

    Als er alle mobilisiert hatte, die bis gerade noch in seinem Umfeld existiert hatten, atmete Pete noch einmal kurz durch, um einen klaren Kopf zu kriegen, ehe er selbst in Richtung Galileo aufbrach. Davor schnappte er sich aber noch ein Häppchen. Wer wusste schon, wann sie das nächste Mal zum Essen kommen würden, geschweige denn, überhaupt noch essen würden, wenn etwas schief ging? Dass er sich gar nicht von Lilly verabschiedet hatte, wie er eigentlich sollte, fiel ihm erst jetzt auf, aber dafür war es zu spät. Pepper war mit der Kleinen bereits verschwunden, nachdem wenigstens Nathalie sie gedrückt hatte. Aber in dem Moment hatte er auf Arbeit geschaltet, um niemandem zu zeigen, dass auch er Ängste hatte, was die Borg anbelangte. Er hatte allerdings nur Geschichten gehört, war ihnen nie so richtig selbst begegnet, abgesehen von dem Intermezzo mit den Amararos.
    Jetzt würde das also so sein.

    Während Pete im Laufschritt durch die Gänge ging, aktivierte er noch einmal sein Kom zur OPS.

    ***Schicken Sie sämtliche verfügbaren Frachter mit freien Laderäumen hinter uns her, Lt Shiva, so dass sie ca. 30-60 Minuten nach uns bei Regulus 2 eintreffen und wir bis dahin die Lage vor Ort sondieren konnten. Und...wünschen Sie uns Glück***
    fügte er noch untypischerweise hinzu. Aber sie konnten wohl alles brauchen, was sie kriegen konnten.

    ***Aye, Commander. Und viel Glück. Kommen sie wieder, aber ohne irgendwelche technischen Zusätze im Körper. Ich gebe der Expedition Bescheid, dass sie sie demnächst abfangen werden. Lt Shiva Ende***

    Pete lächelte grimmig. Das hatte er nicht vor.
    Dann betrat er die Schwelle der Galileo. Hier war von Seiten der Sicherheit schon einiges los. Die Leute in gelber Uniform bereiteten sich vor und schleppten zusätzliche Feuerkraft-vor allem Sturmphasergewehre- an Bord der Galileo. Pete selbst eilte unverzüglich zum Konferenzraum.
    Dort angekommen, sah er zuerst zu Leonova und folgte nicht der üblichen Etikette.

    Sorgen Sie dafür, dass die Frachträume möglichst leer sind und alles unnötige zur Station gebeamt wird, bevor wir ablegen. Wir benötigen den Platz für die Evakuierten-sofern es welche gibt, wenn wir dort eintreffen.“

    Bevor die Technikerin dies aber tar, hielt er sie mit einer Handbewegung noch auf. Auch sie sollte den Rest erfahren, den er zu sagen und zu zeigen hatte.

    Meine Damen und Herren, wir haben vor kurzem einen Notruf eines archäologischen Teams von Regulus 2 erhalten. Ich spiele ihn ihnen nun ab.

    Er aktivierte das Board an der Wand, woraufhin Henry Jones und Lt Banzal auftauchten.
    „Henry Jones kennen einige von ihnen, der Sprecher ist Lt Banzal, der ebenfalls auf der Expedition dabei war“, erklärte er kurz nebenher, ehe er verstummte, damit die Offiziere die Aufzeichnung ohne Störung ansehen konnten. Pete sah dabei mehr auf seinen Freund als auf Banzal. Er hatte den Notruf ja bereits einmal gesehen. In welchen Mist hatte sich Henry da nur wieder reingeritten, dachte er. Irgendwie zog sein Freund solche Desaster magisch an. Er sollte ihn einsperren und den Schlüssel am Besten wegwerfen, Aye?

    Zitat

    Schwer atmend taumelte Banzal an die Oberfläche und lief, gefolgt von einer deutlich gelichteten Schar von Expeditionsteilnehmer:innen, zurück zur Aoukalé. Im Cockpit angekommen patschte er atemlos auf die Konsole und versandte eine Nachricht an die planetare Regierung und an die Sternenbasis 249 omega.

    ***Hier spricht Lieutenant Banzal aus dem Runabout Aoukalé. Wir wurden von SB 249 geschickt, um eine Ruine unter Kala Istra zu untersuchen. Wir haben dort ein iconianisches Portal gefunden, welches nun von den Borg genutzt wird, um auf Regulus II einzufallen. Bitte, wir brauchen dringend Hilfe!***

    Unterdessen hatte sich Jones bereits ans Steuer geworfen und die Triebwerke der Aoukalé gezündet. Schwankend hob das Runabout ab, um sich aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu retten.

    Admiral Sobeks Marschbefehl traf unmittelbar danach ein.“ Auch diesen zeigte er seinen Leuten. (Siehe RE: =/\= Hauptquartier <==> Omega-Flotte =/\= ).
    „Wir werden also die erste Welle sein, bis die Perception eintrifft und übernehmen wird. Eine gute Entscheidung von Admiral Sobek, denn Captain Edin ist mit Sicherheit erfahrener im Umgang mit den Borg als....ich, und die Perception etwas größer und besser ausgerüstet als die Galileo“, gab er zu. „Unser Ziel ist es primär, die Lage für die Perception zu überblicken und mit der Evakuierung zu beginnen, bis Edin und seine Mannschaft eintrifft. Sollten uns dabei Borg begegnen, halten wir sie auf und drängen sie, wenn möglich, zurück. Ich gehe davon aus, dass wir das Iconianische Portal nicht zu Gesicht bekommen werden und dies eher das Problem der Perception sein wird. Fragen ihrerseits?“

    Nachricht des Sternenflotten Hauptquartiers / der Omega-Flotte / Sternbasis 249 Omega

    Abteilung:

    Kommando


    Cmdr Pete Farrell
    - KO -


    Nachricht.png START DER TRANSMISSION Nachricht.png


    Sternzeit: 024030,17
    Dringlichkeitscode: 2
    Verschlüsselung: 5


    Nachricht an:

    Sternenflottenhauptquartier

    Admiral Sobek



    Betreff:


    Sehr geehrter Admiral Sobek,


    Ich habe ihre Mitteilung und ihre Befehle erhalten. Wir machen uns umgehend mit der USS Galileo auf den Weg nach Regulus 2 und versuchen die Borg aufzuhalten und die Bevölkerung zu evakuieren, bis die Perception eintrifft.

    Ich werde aufgrund der Umstände den verkürzten Dienstweg einschlagen und mich bezüglich Evakuierung und Borg direkt mit Captain Edin in Verbindung setzen.



    Mit freundlichen Grüßen,

    Cmdr Farrell


    Nachricht.png ENDE DER TRANSMISSION Nachricht.png

    ****Lt Shiva an Commander Farrel, entschuldigen Sie, dass ich störe, aber ich habe hier eine sehr beunruhigende Nachricht eines Wissenschaftlers von Regulus 2. Außerdem meldet sich gerade Admiral Sobek mit sehr hoher Dringlichlkeitsstufe*** schallte es aus Farrells Kom in den Raum.

    *** Schicken Sie sie mir beides auf mein Mini-PADD, Lt*** antwortete er umgehend, während er das kleine Ding bereits vom Gürtel in die Hand nahm und zuerst Banzal und Jones, darauf sah und zuhörte, was dieses Archäologieteam von sich gab. Hier sah man bereits, dass sich Farrell sichtlich verkrampfte.

    Dann folgte kurz danach Sobeks Abbild darauf, der mit der typischen vulkanischen Art wiederholte, was Lt Banzal kurz vorher von sich gegeben hatte und erklärte, was auf Regulus 2 gerade passierte und was auf sie als Starionspersonal zukam. Er atmete kurz tief durch, dann räusperte er sich, um auf sich aufmerksam zu machen. Er rief laut:

    "Die Party ist vorbei, meine Damen und Herren! Lassen Sie alles stehen und liegen und machen sie umgehend die Galileo startbereit.

    ***Farrell an Sicherheit, wir benötigen alle Sicherheitsoffiziere, die abkömmlich sind unverzüglich auf der Galileo, wir müssen eine Stadt auf Regulus 2 evakulieren und deren Angreifer zurückschlagen. Machen Sie ihren Leuten köar, dass das keine Übung ist und es sich um die Borg handelt****

    ****Farrell an Krankenstation, schicken sie mehrere Teams unverzüglich auf die Galileo, die bereits eine Evakuierung miterlebt haben und wissen, wie sie dabei vorgehen müssen. Außerdem wäre eine Erfahrung mit Borgassimilationen hilfreich. Schaffen Sie außerdem alles an Bord der Galileo, was sie in der kurzen Zeit ranschaffen können, sollten Crewmitglieder assimiliert werden.****

    Er machte koch weitere Durchsagen an die anderen Abteilungen, ehe er dann die im Raum befindlichen Leute ansah.

    "Sie haben richtig gehört, es gibt Probleme mit den Borg auf Regulus 2. Mehr dazu im Konferenzraum der Galileo."

    Er sah zu Lilly und Ahorisha und dem Koch.

    "Mr. Pepper, könnten sie bitte die Kinder in Sicherheit zu Grabdpa Farrell bringen?"

    Dieser nickte ihm zu.

    "Selbstverständlich, Sir."

    "Herr von Lahrenberg, ich brauche Sie ebenfalls auf der Galileo, auch wenn sie Zivilusz sind. Aber ohne ihre wissenschaftliche Expertise bezüglich der Borg wird es nicht gehen."

    Als alle Eingeladenen da waren, schnappte sich Pete ein Glas und hob es an:

    "Heute einmal ohne lange Vorrede: lassen Sie uns alle gemeinsam feiern. Auf unser Wohl. Greifen Sie zu, es kommt nicht oft vor, dass der Kommandant was springen lässt", sagte er, ehe er einen Schluck nahm und sich dann welbst in Richtung Buffet aufmachte.

    Pete hatte auf Nathalie und Lilly gewartet, ehe sie miteinander ins Casino aufbrachen. Sie hielten sich dabei an den Händen, Lilly in ihrer Mitte. Bisher hatte es noch keine Möglichkeit gegeben, Pete zu erzählen, was auf der Station passiert war, während er und Emily unterwegs gewesen waren.
    als sie das Casino betraten, waren da schon Emily, Vaag und Hans. Leonova war ebenfalls da und fischte sich schon mal etwas vom Buffet. Daneben war noch eine kleine Person, die vom Koch gerade mit Schokoladenkeksen gefüttert wurde. Lilly entdeckte das andere Kind, riss sich von Nathalie und Pete los und flitze hinüber, in der Hoffnung, ebenfalls etwas von den Keksen zu bekommen und einen Spielkameraden zu haben für die nächsten 2 Stunden.

    Willst du auch etwas essen, bevor ich das Ganze hier offiziell einläute ?“ fragte Pete seine Frau und deutete hinüber.

    Lilly


    Lilly spürte, wie sie jemand am Arm packte. Sie wusste nicht wer es war, es könnte Nathalie, dieser SO oder Jamie gewesen sein. Sie strampelte mit den Beinen, durchbrach die Wasseroberfläche und japste nach Luft. Es tat wirklich gut, wieder atmen zu können, allerdings erging es ihr nicht besser als Nathalie. Auch sie schluckte Wasser. Es schmeckte brackig. Und sie registrierte, dass Nathalie sie wohl gepackt hatte, weil Nathalies Kopf neben ihr auftauchte.
    Jamie wurde währenddessen an einem Geländer unsanft gegen Leonova gedrückt. sie hatte Antoine (14 oder sogar 16 Jahre alt) gepackt und versuchte ihn nicht zu verlieren. Dann ließ der Wasserdruck ein wenig nach, so dass Sinclair nicht mehr ganz so stark gegen Leonova gedrückt wurde und sie sich von dem Hindernis befreien konnten. Die beiden schwammen also mit dem Strom und konnten sich, wie die anderen nun besser an der Oberfläche halten. Irgendwo war Cas‘harash und fischte Leute aus dem Wasser, er/sie ergriff zufällig den Arm von Leonova und zog daran. Sinclair und Antoine waren die Nächsten.
    Jemand im Taucheranzug kam hinzu und begann ebenfalls zu helfen.

    Auch der Sog wurde weniger, weil das Wasser nun nicht mehr voranfloss, sondern sich zu stauen begann. Der Wasserpegel begann nun ganz langsam anzusteigen. Ganz langsam hieß, pro Stunde 20 cm und ca. 1 Meter Haben wir noch bis zur Decke.

    Das Spiel war offenbar vergessen, jedenfalls trieb es momentan unbeachtet auf der Wasseroberfläche an H‘ala vorbei.

    Lilly merkte, wie der Griff lockerer wurde, als Nathalies Kräfte schwanden. Sie spürte auch, dass das Wasser langsam ruhiger wurde und keine Strömung mehr hatte. Sie schnappte nach Luft und stubste Nathalie an.

    „Mommy?“


    Nathalie Farrell , Emily Lauren Parker , Vincent Clark , @T‘Reava Hans von Lahrenberg



    Merlion Thetys

    Merlion war dort, wo sie meist immer anzutreffen war: im Maschinenraum. Da sie nicht wusste, dass Prescott sie suchte und er es offenbar auch nicht für nötig empfunden hatte., den Stationscomputer nach ihrem Aufenthaltsort zu fragen, war seine Reaktion, in sein Quartier zu verschwinden, wenn auf der Station die Hölle (oder die Flut) losbrach doch etwas seltsam. Der Kerl hatte nur insofern Glück, dass das Wasser nicht auf den Decks der Unteroffiziersränge stand oder ausgebrochen war, sondern auf den Decks, wo die Offiziere ihre Quartiere hatten.

    Thetys hob den Kopf, als sich die TO meldete und etwas von einem defekten Holodeck redete. Sie hatte alle Hände voll zu tun, um herauszukriegen, woher das Wasser kam, das die OPS gemeldet hatte, geschweige denn, dass die Transporter wieder funktionierten, die Umweltkontrollen wieder online waren usw....dann fie= ihr plötzlich ein, wo genau besagtes Holodeck zu finden war.

    ****Ensign, raus aus dem Holodeck, sofort! Oder sie werden ertrinken, denn auf sie rast gerade eine Flutwelle zu! Das Holodeck wird volllaufen!*** schrie Thetys in ihren Kommunikator. Sie wusste zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, dass Vaag das Holodeck bereits verlassen hatte.
    @T‘Reava, Mibu Vaag


    Commander Koi

    „Sehr gut, Herr von Lahrenberg. Wir müssen nur das Loch danach auch wieder versiegeln können, wenn alles Wasser draußen ist. Captain Lavie wird insgesamt darüber nicht glücklich sein. Allerdings wird er auch nicht über den wasserschaden lachen, der das Quartier zuerst verwüstet hat. Machen wir das Beste daraus.“

    Sie schaute auf eine Anzeige.

    „Leider können wir immer noch nicht richtig ausmachen, woher das Wasser kommt. Laut Computer gibt es keinen festen Punkt, aus dem das Wasser fließt. Das ist doch physikalisch gar nicht möglich!“ Sie unterdrückte einen Fluch. „Aber wir müssen es loswerden, bevor die Decks vollgelaufen sind. Die Evakuierung läuft?“

    Commander Koi


    Der Commander fielen fast die Augen aus dem Kopf, als sie Hans‘ Worte mit eigenen Augen auf dem Hauptschirm sah, was einer der OPS Offiziere dort vergrößert hatte. Sie machte Mundbewegungen wie ein Karpfen, ehe sie ihre Sprache widerfand. Sie schüttelte ihre Überraschung darüber mit einem Kopfschütteln ab.

    Können wir es irgendwie eindämmen?“, fragte sie und meinte damit das Wasser.

    Wenn wir es eindämmen, steigt der Wasserpegel innerhalb der Sektion. Da die Transporter nicht funktionieren, würden die darin Eingeschlossenen unweigerlich ertrinken, sobald die Sektion voll gelaufen ist“, informierte sie ein anderer Offizier.

    Koi sah zu von Lahrenberg.
    Dämmen sie die Sektion und ein bis zwei Decks darüber ein, nachdem sie diese evakuiert haben. Wir können es uns nicht leisten, wenn die gesamte Station mit Wasser geflutet wird, dafür stehen zu viele andere Lebewesen auf dem Spiel.“

    „Wir brauchen einen Abfluss, Herr von Lahrenberg. Vorschläge diesbezüglich? Möglichst, bevor jemand in besagtem Bereich ertrinkt.“

    Als das Kraftfeld aktiviert wurde, passierte Folgendes. Das Wasser wurde zuerst im Lavie-Quartier eingesperrt, wodurch es bis unter die Decke volllief. Möbel, Pflanzen, Unterlagen....alles wurde ertränkt.
    Aber leider kam der nächste Wasserschwall dann irgendwo aus dem Gang hinter ihnen.....d.h., damit konnte man die Flut offensichtlich nicht eindämmen. Als das Kraftfeld die ganze Ebene abriegelte, würde zumindest nur dieser Bereich geflutet werden in naher Zukunft. Allerdings.....waren diejenigen, die sich innerhalb des Kraftfelds befanden, dadurch in Lebensgefahr. Denn auch hier begann der Wasserpegel dank des Kraftfelds langsam aber sicher anzusteigen. Die Gefahr war aber wohl zu diesem Zeitpunkt keinem wirklich bewusst.


    Lilly hing zuerst noch in Clarks Arm, wurde dann aber nach einer der vielen Wellen, die hier so rumschwappten, von ihm losgerissen. Sie schnappte noch nach Luft, statt dessen bekam sie einen Schwall Wasser ab und ging prustend und spuckend unter und erwischte den nächsten Schuck Wasser. Tapfer presste sie die Lippen aufeinander. Das Mädchen dachte, das wäre nun ihr Ende, denn die Schwärze schlich sich bereits von allen Seiten in ihr Blickfeld, da wie wenig bis keinen Luftvorrat mitgenommen hatte. Sie brauchte Luft! Luft! Sie begann wild zu strampeln, in der Hoffnung, nach oben zu kommen. Irgendwas wurde an ihr vorbeigeschwemmt, was sie am Bein streifte, aber sie konnte nur einen dunklen Schatten unter Wasser ausmachen.



    Nach der Mission vom 9.3.2020

    Gerade, als Lilly gewürfelt hat, hat eine Flutwelle die Spieler aus dem Raum geschwemmt. Die Bemühungen, sie herauszubeamen, waren erfolglos. Das Spielbrett schwimmt ebenfalls unbemerkt davon, ohne dass es einem von ihnen gelingt, es wieder einzufangen. Außderdem kämpfen gerade alle damit, Luft zu kriegen, da ist so ein Spiel eher nebensächlich.....Doch ohne Spielbrett ist die Beendigung des Spiels nicht möglich. Die Flutwelle schwappt über die Promenade hinweg. Jeder, der sich dort aufhält, bekommt zuerst nasse Füße, dann holt es einen zwangsweise von den Beinen, wenn das Wasser zunimmt.

    Pete sah Clark eine Weile hinterher. Natürlich könnte er sich die Aufzeichnungen reinziehen. Aber als Stationskommandant gab es anderes, um das er sich kümmern musste, als das.

    Dann schwenkte sein Blick auf Parker.

    "Vielleicht, ja. Allerdings rechtfertigt das nicht unbedingt den Spruch mit dem Priester", ergänzte er zu ihrem Erklärungsversuch.

    "Der eigentliche Grund, warum ich hierher kam war, ihnen mitzuteilen, dass ihrem Antrag stattgegeben wurde. Ab jetzt sind Sie leitender medizinischer Offizier dieser Station, Ltjg. Herzlichen Glückwunsch. Sie werden deshalb morgen auf Regulus erwartet, um ihre Kenntnisse auf diesem Gebiet zu erweitern. Ich werde sie hinfliegen. " gab er preis. Zum Glück wusste Emily nicht, wie zweifelhaft diese Ehre war, nicht wahr?

    Pete Farrell


    Er hörte sich sowohl Clarks als auch Parkers Ausführungen an und nickte.

    "Die Aussagen, die ich bisher gehört habe, sind in der Tat nicht gerade respektvoll formuliert worden ihnen gegenüber." Er kannte Leonova und ihr Verhalten zur Genüge. Auch das hatte Sinclair ihm gesteckt, in ihrem kurzen Gespräch. Clark hatte das nur nochmals bestätigt. Und er würde es nicht weiter tolerieren, wenn sich diese Verhaltensweise eines Unteroffiziers weiter fortsetzen würde gegenüber seinen Offizieren. Hier allerdings hatte diese Aussage gegenüber Parker und Clark aber einen gewissen Hintergrund gehabt, was Farrell berücksichtigte.

    "Okay. Ich nehme ihre beiden Aussagen diesbezüglich zur Kenntnis und werde sie beide beim Wort nehmen, was ihr Gelöbnis zur Berücksichtigung und Einhaltung betrifft.

    Und auch ihre förmliche Beschwerde gegenüber Leonova, Ensign. Ihre Reaktion war nicht angemessen, das ist richtig. Allerdings kamen ihre saloppen Sprüche nicht von ungefähr. Daher schließe ich, dass auch etwas vorher gewesen sein muss, etwas, das den Unteroffizier bezüglich ihrer beider Verhalten gestört haben muss, dass sie daraufhin so reagiert hat. Gehen Sie damit konform, Ensign?" fragte er dann, ohne gleich eine Antwort darauf zu erwarten, denn er redete weiter.

    "Ich werde mit dem CPO auch noch ein Gespräch führen, da können Sie sicher sein. Aber das ist dann vorerst einmal nicht mehr ihr Bier. Sie haben ihre Anweisungen. Halten Sie sich dran, dann solltet solch eine Situation auch nicht mehr vorkommen."



    MCPO Hambach


    Hambach verdrehte nicht die Augen, als er Prescott reden hörrte, nein, er riss sich wirklich zusammen, wie sich das für einen Master Chief gehörte.

    "14 ausgesuchte Leute, Prescott.... Sie arbeiten gefälligst die Liste mit Leuten ab, die ich ihnen genannt habe, nicht nur die, die ihnen nach der Nase sind, damit das klar ist!" rief er diesem unverbesserlichen Menschen hinterher und schüttelte dann den Kopf, als Prescott es nicht mehr sehen konnte. Hambach sag das so: Der Kerl lebte in seiner eigenen kleinen Blase. Und wenn er daraus nicht demnächst hervorkam, würde er ihn als dienstuntauglich einstufen und zum Psychiater schicken müssen. Und das würde er auch tun, wenn Prescott diesmal wieder mit seinen ausgesuchten Namen und Aussagen ankäme, die ihm im Kopf herumspukten.

    Pete Farrell


    Pete wandte sich an Clark, dann drehte er sich während dem Reden auch Emily zu.

    „Nein, Ensign. Ihre...Freundschaft... scheint bereits mehreren aufzufallen. Ich erinnere dabei an die Sache auf dem Holodeck. Das war imDienst, und die andere Sache die mir zugetragen ebenfalls.Und das ist nicht gut. Weil es nicht nur Sie beide vom Dienst ablenkt, sondern auch ganz offensichtlich andere auch.“

    Er machte eine kleine Pause.

    „Nun, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwer ist. Aber versuchen Sie es mehr, als Sie es bisher versucht haben. Und Halten Sie sich im Dienst diesbezüglich zurück. Vor allem, wenn Dritte in ihrer Nähe sind.“

    Er veränderte seine Position, indem er die Handflächen auf den Tisch legte und sich damit nach hinten abstützte. Er sah Clark direkt an.

    Leonova ist ein anderes Thema, Ensign. Aber da sie es gerade aufgeworfen haben: Gibt es etwas, das ich diesbezüglich wissen sollte?“

    Pete Farrell


    Danke für das Angebot, ich nehme das gerne an“, nickte er zu Emily und ließ sie vorgehen. Valerie bekam ein kurzes Nicken, als sie sich wieder an das Panel stellte und ihre Arbeit wieder aufnahm.

    Als sich die Türen geschlossen hatten, lehnte er sich gegen die Schreibtischkante und verschränkte die Arme vor der Brust. Sein Blick wanderte von einem zum anderen.

    Okay, was genau läuft zwischen ihnen beiden?“ warf er dann in den Raum.
    „Verstehen Sie mich nicht falsch. Was privat zwischen Ihnen beiden ist, geht mich nichts an. Aber sobald es ihren Dienst und den anderer beeinflusst, geht es mich etwas an.“

    Commander“, grüßte er Jamie und hörte sich an, was sie ihm mitteilte.

    „Ich kümmere mich darum.“ sagte er, ehe sie dann davon ging und Parker und Clark auf seine Anwesenheit aufmerksam geworden waren.

    Ensign, Ltjg.“ grüßte er zurück und trat dann näher.

    „Sobald Sie Näheres über diesen Vorfall wissen, informieren Sie Johnsen und mich, Ensign. Oder wenn Ihnen der Tatverdächtige ins Netz gegangen ist.

    Wenn sie beide fertig sind, dann würde ich kurz gerne noch über eine andere Sache reden, die mir gerade zugetragen wurde und sie beide betrifft.“



    MCPO Hambach

    Irritiert trifft es nicht ganz. Aber aus ihrer Position heraus vermutlich schon.
    Sie führen immer noch keine vernünftige Selbstreflexion durch. Wie ich ihren Unterlagen entnehme, haben sie zwar ein paar ihrer Freunde befragt und das zu hören gekriegt, was sie hören wollten, nicht aber ihre Arbeitskollegen oder direkten Vorgesetzten.
    Dies zeugt von einer Überheblichkeit oder Selbstüberschätzung, die ihnen im Dienst durchaus gefährlich werden kann.Nicht nur für Sie selbst.“

    Hambach rieb sich das Kinn.
    „Wir brechen an dieser Stelle erst einmal ab und Sie holen sich die Antworten derjenigen, die sie bisher nicht befragt haben. Meine Antwort auf ihre Frage kennen sie ja jetzt schon. Thetys, Leonova, Roux, Gral, J‘mra. Die stehen bisher alle nicht auf ihrer Liste drauf“, las er vor und hob den Blick, ehe er ergänzte:
    Jetzt aber schon. Wegtreten.“