Beiträge von Soleta

    Ort des Geschehens: Büro des leitenden Wissenschaftsoffiziers

    Beteiligte Personen: @Soli M'arr

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 19:02 Uhr

    NPC Eikos Bradek


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    Eikos nahm einen Schluck von seinem Kaffee, während er der jungen Kadettin zuhörte und nickte anerkennend, als sie ihre Leistungen in Parrises squares erwähnte.

    "Sehr beeindruckend, ich habe es bisher nur einmal gespielt und mir dabei das Handgelenk gebrochen. Seitdem spiele ich lieber Golf."

    Eikos erinnerte sich noch sehr gut an sein erstes und gleichzeitig auch letztes Spiel. Er hatte schon vorher nicht verstanden, was daran so reizvoll war seine Gesundheit oder sogar sein Leben aufs Spiel zu setzen und hatte nur dem Drängen seiner Kollegen nachgegeben, diesen Fehler würde er siche nicht noch einmal machen.

    "Nun, wie dem auch sei. Ich denke ich kann für den Rest der Mannschaft sprechen, wenn ich sage, das es gut ist Sie jetzt hier zu haben. Und ich denke Lieutenant Taylor wird sich über jede helfende Hand freuen. Wenn SIe Hilfe bei der Eingewöhnung brauchen, melden Sie sich doch bei Doktor M'Ress. Sie ist unsere Expertin für Botanik und wird sich sicher über die Anwesenheit einer Artgenossin freuen. Übrigens gelingt Ihnen das Lächeln schon wirklich gut, M'Ress hat Ewigkeiten gebraucht um das so hinzubekommen."

    Langsam stand Eikos auf und deutete auf die Tür.

    "Ich würde mich gerne noch länger mit Ihnen unterhalten, aber leider ruft mich die Pflicht. Ich schlage vor, Sie kommen erst einmal in Ruhe hier an und morgen erfahren SIe vom Captain alles weitere. Sie wird Ihnen dann auch Lieutenant Taylor und Ihren neuen Arbeitsplatz vorstellen. Noch einmal herzlich Willkommen an Bord und auf eine gute Zusammenarbeit."


    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:29 Uhr

    NPC Yvonne Cumberland


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    "Ja das stimmt. Mit Biologie und Chemie konnte ich noch nie etwas anfangen." antwortete Yvonne und schüttelte lachend den Kopf, ehe sie fortfuhr. "Naja, die Frage hatte sich mir nie wirklich gestellt. Ich komme aus einem kleinen Vorort bei Darwin und wenn man etwas vom Universum sehen will bleibt einem nur die Sternenflotte. Meine Eltern hätten es lieber gesehen, wenn ich Ihre Schafzucht übernommen hätte, aber darauf hatte ich nun wirklich keine Lust."

    Der Gedanke an ihre Eltern machte Yvonne wieder unmittelbar bewusst, wie sehr sie ihr Verlust schmerzte und sie fragte sich nicht zum ersten mal, ob sie jemals darüber hinwegkommen würde. Dass Sariya in diesem Moment den Pancake probierte war eine willkommene Ablenkung. Yvonne lachte und setzte eine gespielt beleidigte Miene auf.

    "Werden Sie nicht? Das ist ja unerhört." Wieder lachte sie und machte eine entschuldigende Geste. "Nur ein kleiner Scherz. Ich selber esse sie nur süß, obwohl es auch herzhaftere Rezepte gibt. Ich glaube sogar jedes Land auf der Erde hat sein eigenes Rezept. Ich habe einen Kollegen aus Deutschland und soviel ich weiß isst er sie am liebsten mit Pilzen und Hackfleisch, das wäre ja überhaupt nichts für mich."

    Durch Zufall fiel Yvonnes Blick auf den Chronometer.

    "Du liebe Güte, ich komme noch zu spät! Entschuldigen Sie, aber ich muss los. Sie können den Rest vom Pancake haben, wenn Sie möchten."

    Yvonne sprang auf, wobei sie sich das Knie an der Tischkante stieß und hastete zum Ausgang, drehte sich jedoch noch einmal kurz um und rief Sariya zu "War nett Sie kennenzulernen, ich hoffe wir sehen uns mal wieder hier." Dann war sie auch schon verschwunden.


    553 Wörter

    Dann kurier dich mal schön aus :).


    @alle: Ich versuche euch so weit es geht mit vorhandenen NPC zu bespielen, wer spezielle Wünsche oder Ideen hat, kann die gerne hier äußern oder mir PN mitteilen. Morgen abend mache ich dann einen kleinen Zeitsprung.


    LG

    Soleta

    Ort des Geschehens: Büro des leitenden Wissenschaftsoffiziers

    Beteiligte Personen: Soli M'arr

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:59 Uhr

    NPC Eikos Bradek

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    Eikos saß an Soletas Schreibtisch und blätterte gerade die aktualisierte Personalliste durch, dabei schüttelte er leicht den Kopf. Das Personal auf der Shenzhou kam und ging, dass man kaum noch hinterher kam. Das Schiff machte zur Zeit eher den Eindruck eines Durchgangsbahnhofs und das betraf auch oder vor allem die Führungsoffiziere. Es war gerade erst ein paar Stunden her, dass Valeris ihren Dienst quittiert hatte und damit ein weiterer Stuhl auf der Brücke leer blieb. Eine offizielle Ansage an die Mannschaft hatte es noch nicht gegeben, aber die restlichen Führungsoffiziere waren über diese Personaländerung bereits informiert worden. Natürlich gab es bereits erste Spekulationen darüber, wer die Nachfolge der Vulkanierin antreten würde, einige davon waren recht kreativ gewesen. Eikos hielt sich aus der ganzen Sache raus, zum einen hielt er nichts von wilden Spekulationen und zum anderen lag das auch nicht in seiner Entscheidungsgewalt.

    Nach kurzer Suche fand er schließlich den Eintrag zu Kadett Soli M'arr, doch dieser war nicht besonders aufschlußreich, da die Personalakte noch nicht beigefügt war. Lediglich der Vermerk, dass sie heute auf die Shenzhou kommen würde und eine Abschrift der Kommandierungsverfügung waren enthalten. Eikos grummelte kurz in sich hinein, als es schon an der Tür bimmelte. ###Pünktlich ist sie, das muss man ihr lassen### dachte er und mit einem kurzen "Herein." bat er Soli M'arr ins Büro. Die Tür öffnete sich und die caitianische Kadettin meldete sich sehr förmlich, was Eikos ein leichtes Schmunzeln entlockte.

    "Miss Soli M'arr, herzlich Willkommen an Bord. Bitte nehmen Sie doch Platz, möchten Sie etwas trinken?" fragte er, während er zum Replikator ging und auf die Bestellung der Caitianerin wartete.

    "Ich muss mich für das Chaos hier an Bord entschuldigen, wie Sie sicher gesehen haben stecken wir mitten im Umbau und dazu bauen viele noch Erholungsurlaub ab, weswegen Sie auch zunächst mit mir Vorlieb nehmen müssen. Ich habe Captain Rix bereits eine Nachricht zukommen lassen, dass Sie nun an Bord sind. Sie haben morgen früh um 08:00 Uhr einen Termin bei ihr, dann hat sich sicher auch die erste Aufregung gelegt."

    Eikos replizierte sich selbst einen Kaffee und als dieser fertig war kam er zum Schreibtisch zurück, stellte Soli M'aars Getränk vor ihr ab und setzte sich ihr gegenüber.

    "Mein Name ist Lieutenant Eikos Bradek, ich bin der Wissenschaftsoffizier hier auf der Shenzhou und vertrete gerade Lieutenant Commander Soleta, die einerseits unser leitender Wissenschaftsoffizier und andererseits der zweite Offizier ist. Wie ich sehe wurden Sie der Counseling-Abteilung zugeteilt, das heißt Sie werden unter der Leitung von Lieutenant James Taylor arbeiten. Aber bevor ich Sie zu ihm schicke würde ich Sief bitten, mir ein wenig über sich zu erzählen."



    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:26 Uhr

    NPC Yvonne Cumberland


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    Yvonne stimmte in Sariyas Lachen mit ein.

    "Da haben Sie wohl Recht, das muss wirklich eine Wissenschaftlerkrankheit sein. Aaalso, meine Studienschwerpunkte waren Quantenphysik und Warpfeldtheorie, aber im Moment bilde ich mich im Bereich Transportertechnologie weiter. Ich bin noch nicht lange auf der Shenzhou, aber bisher waren alle immer sehr nett."

    Natürlich konnte sie Sariya nicht erzählen, dass sie von Anfang an zur Stammbesatzung gehörte und nur deshalb hier gelandet war, weil ihr Jungfernflug gründlichh schiefgegangen war. Doch bisher galt die Weisung des Sternenflottenkommandos noch, das hieß, dass niemand von außerhalb über die Herkunft des Schiffes und der Besatzung informiert werden dürfte. Yvonne ging diese Geheimniskrämerei auf die Nerven und sie fragte sich, wann das endlich aufhören würde. Sie zuckte kurz mit den Schultern als Sariya fragte, wann das Schiff wieder einsatzbereit sein würde.

    "Das wird wohl noch eine Weile dauern. Soviel ich weiß, muss die ganze Technik überholt werden, aber wie weit fortgeschritten die Arbeiten sind kann ich echt nicht sagen."

    Yvonne schob Sariya ihren Teller zu und grinste breit.

    "Nur zu, aber ich muss Sie warnen. wenn Sie einmal probiert haben, werden Sie mehr davon wollen. Das Zeug kann geradezu süchtig machen."


    629 Wörter

    =/\= Anfang der Übertragung =/\=


    Statusbericht / Logbuch der U.S.S. Shenzhou / Nummer: 28
    Kommandierender Offizier: Commander Junia Rix
    Eintrag durch: Lieutenant Commander Soleta
    Sternzeit: 023090.80


    Status des Schiffes: GRÜN
    Position des Schiffes: Sternenbasis 249 Omega
    Aktueller Auftrag: Modernisierung
    Diplomatischer Status: GRÜN
    Personalstatus: LWO / CON / CNS / TO


    Logbuch für die Mission vom: 23.02. - 08.03.2020 ( #1-03)
    Missionsleiter: Lieutenant Commander Soleta
    Missionsidee: Lieutenant Commander Soleta
    Missionstyp: Foren RP


    Missionstitel: Heimatlos



    Teilnehmer:
    Commander Junia Rix [CO] (0 MP), Lieutenant Commander Soleta [XO] (2 MP) , Lieutenant Junior Grade Selke [SC] (0 MP), Lieutenant Junior Grade Cameron Mitchell [CI] (0MP)


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    Commander Junia Rix [CO] (entschuldigt)

    Lieutenant Junior Grade Selke [SC] (entschuldigt)

    Lieutenant Junior Grade Cameron Mitchell [CI] (entschuldigt)

    Ensign Ethan Balewa [LMO] (unentschuldigt)


    Gastspieler:


    Ensign Sariya alias: Ensign Tira Akari| TO > Perception

    Kadett Soli M'arr alias: Kadett Soli M'arr|Akademie


    Anmerkungen:
    > Commander Junia Rix hat in 14 Tagen 1 Post geschrieben und war somit nicht anwesend
    > Lieutenant Junior Grade Selke hat in 14 Tagen 1 Post geschrieben und war somit nicht anwesend

    > Lieutenant Junior Grade Cameron Mitchell hat in 14 Tagen 1 Post geschrieben und war somit nicht anwesend

    > Ensign Ethan Balewa hat in 14 Tagen 0 Post geschrieben und war somit nicht anwesend


    > Kadett Soli M'arr absolviert ihre 1. Testmission


    > Commander Junia Rix hat vom 23.02.2020 bis 08.03.2020 (#140) insgesamt 864 Wörter im Missionsleben geschrieben. 864 + 1778 = 2642 Wörter = 1 BP = 642 Wörter übrig

    > Lieutenant Commander Soleta hat vom 23.02.2020 bis 08.03.2020 (#140) insgesamt 1586 Wörter im Missionsleben geschrieben. 1586 + 551 = 2137 Wörter = 1 BP = 137 Wörter übrig

    > Lieutenant Junior Grade Selke hat vom 23.02.2020 bis 08.03.2020 (#140) insgesamt 624 Wörter im Missionsleben geschrieben. 624 + 1965 = 2589 Wörter = 1 BP = 589 Wörter übrig

    > Lieutenant Junior Grade Cameron Mitchell hat vom 23.02.2020 bis 08.03.2020 (#140) insgesamt 176 Wörter im Missionsleben geschrieben. 176 + 1178 = 1354 Wörter = 0 BP = 1354 Wörter übrig



    Punkte wurden eingetragen. / 15.03.2020 gez. FMCPO Haywood - PSO



    Missionsbericht:


    Die U.S.S. Shenzhou befindet sich weiterhin zu Modernisierungsmaßnahmen im Dock. Während Soleta und Edu Veamalo nach Vulkan aufbrechen, lernt Sariya Yvonne Cumberland kennen. Kadettin Soli M'arr meldet sich zum Dienst als neuer Counselor.



    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:23 Uhr


    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne grinste erleichtert als Sariya nichts dagegen hatte, dass sie aß während sich die beiden Frauen unterhielten, und so schnitt sie sich ein Stück Pancake ab und schob es sich in den Mund.

    "Wissenschaftlerin? Dann sind wir wohl Kollegen." antwortete sie, nachdem sie den Bissen heruntergeschluckt hatte.

    "Ich bin normalerweise als stellvertretender Wissenschaftsoffizier in der Alpha-Schicht tätig, aber heute habe ich mit einem Kollegen getauscht, zur Zeit passiert ja sowieso nichts interessantes. " Gab Yvonne zurück, in der Tat war der Dienst bisher nicht besonders interessant gewesen, schließlich standen Umbau- und Aufrüstungsarbeiten im Fokus und das würde noch eine ganze Weile so weitergehen. Auf Sariyas frage hin sah sie die Denobulanerin erstaunt an.

    "Oh das hier? Das sind Pancakes mit Ahornsirup. Jetzt sagen Sie bloß, Sie kennen keine Pancakes. Wollen Sie mal probieren?"



    Ort des Geschehens: Stellarkartographie

    Beteiligte Personen: Soli M'arr

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:23 Uhr


    NPC Eikos Bradek

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    Eikos überprüfte gerade die neuesten Updates der Sternenkarten und notierte sich auf seinem PADD, welche Aufgaben bereits erledigt waren, die Soleta ihm aufgetragen hatte. Er fand den Routine-Dienst zwar nicht besonders aufregend, aber andererseits konnte er so mehr Zeit in den Labors verbringen und sich mit der neuen Ausstattung vertraut machen. er hatte gerade seinen Eintrag beendet, als ihm ein kurzes Aufleuchten auf seinem Display den Eingang einer Nachricht anzeigte. Eikos laß die Nachricht durch und runzelte kurz die Stirn. Mittlerweile hatte sich rumgesprochen, dass es keinen Ersten Offizier mehr gab und Soleta war als Zweiter Offizier eingesprungen. Doch die war bereits in ihrem wohlverdienten Urlaub und Eikos hatte nun ihren Part übernommen. Er sah kurz in den Terminkalender von Captain Rix, vor morgen früh war kein Termin mehr frei und so musste er sich um die neue Kadettin kümmern.

    "Counselor, hm? Die können wir bestimmt gut gebrauchen, bei dem Trip, den wir mitgemacht haben..." murmelte er vor sich hin und verfasste eine kurze Nachricht.


    Sehr geehrte Kadett Soli M'arr,


    herzlich Willkommen an Bord der Shenzhou. Bitte finden Sie sich um 19 Uhr im Büro des leitenden Wissenschaftsoffiziers ein. Alles weitere klären wir dann.


    Mit freundlichen Grüßen

    Bradek, Lieutenant, Wissenschaftsoffizier


    333 Wörter

    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:20 Uhr


    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne setzte sich, stellte ihr Tablett ab und erwiderte Sariyas Lächeln.

    "Yvonne Cumberland." stellte sich die Australierin vor. "Aber Yvonne reicht mir. Sie kommen von Denobula, stimmts?" fragte sie nach, während ihr der Duft der Pancakes in die Nase stieg.

    "Entschuldigen Sie bitte, wenn ich neugierig bin, aber ich habe Sie bisher noch nie hier gesehen. Sind Sie neu hier? Und wenn ja, zu welcher Abteilung gehören Sie?"

    Das laute Knurren ihres Magens ließ Yvonne etwas verlegen auflachen.

    "Oops, tut mir leid. Ich hoffe Sie haben nichts dagegen, wenn ich meine Pancakes esse? Ich weiß, ziemlich viele Fragen auf einmal, aber ich bin von Natur aus neugierig."


    107 Wörter

    Ort des Geschehens: an Bord der Liffey

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18.02 Uhr


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    „Oh nein nein, ganz und gar nicht.“ Veamalo war in gewisser Hinsicht erleichtert, dass sie den ganzen Flug nicht im Shuttle verbringen würden. Die Danube-Klasse war zwar auch für längere Reisen ausgelegt, es gab aber dafür auch nichts, womit man sich beschäftigen konnte. Sie hoffte, dass es auf der Keldysch wenigstens ein Holodeck gab, damit der Flug nicht so eintönig wurde.


    „Sie waren schon länger nicht mehr zu Hause, oder? Ich meine, die ganze Organisation und so, das war ja nicht gerade mit wenig Aufwand verbunden.“ fragte sie die Vulkanierin.


    „Ich habe Vulkan seit meiner Aufnahme an der Sternenflottenakademie nicht mehr betreten.“ Erwiderte Soleta. „Und ich würde es auch nicht als mein zu Hause betrachten.“ fügte sie noch an. Neben ihr rutschte Veamalo auf ihrem Sitz näher heran und blinzelte überrascht.


    „Das ist wirklich lange her, aber warum ist Vulkan denn nicht mehr Ihr zu Hause?“


    Soleta sah zu der bajoranischen Ärztin rüber, das Thema war ihr nach all den Jahren immer noch unangenehm.


    „Ich hatte dort...Differenzen...unüberbrückbare Differenzen...die mich schließlich dazu veranlasst haben Vulkan zu verlassen. Ich habe mich von dem, was ein zu Hause vermutlich ausmacht, entfremdet und sah keine Notwendigkeit mehr darin noch mal dorthin zurückzukehren.“ antwortete sie knapp. Vielleicht hätte sich das nach der letzten Mission geändert, aber hier in diesem Universum kam der Halb-Vulkanierin ihre Heimatwelt noch fremder vor als sie ohnehin schon war. Veamalo nickte verständnisvoll.


    „Das war sicher nicht einfach für Sie, niemand gibt gern freiwillig seine Heimat auf.“ Veamalo dachte kurz nach und fragte schließlich nach dem, was ihr schon die ganze Zeit unter den Nägeln brannte.


    „Warum wollten Sie eigentlich, dass ich Sie begleite? Ich meine wir kennen uns kaum, was sich, so hoffe ich, noch ändern wird, deshalb war ich von Ihrem Angebot ein wenig überrascht.“


    Es war Soleta völlig klar, dass diese Frage früher oder später aufkommen würde und sie musste sich eingestehen, dass sie eigentlich keine logische Erklärung dafür hatte. Zumindest keine, die man für logisch halten könnte. Sie hatte diese Entscheidung in erster Linie getroffen, weil sie so etwas wie einer inneren Eingebung gefolgt war. Und das war etwas völlig untypisches für Vulkanier.


    „Ich nahm an, dass Ihnen ein Aufenthalt auf Vulkan gefallen könnte. Obwohl mein Volk einer strengen, logischen Philosophie folgt, leben wir auch sehr traditionsbewusst. Unsere Lebensweise zeigt in einigen Punkten gewisse Ähnlichkeiten mit der bajoranischen Kultur.“


    Das klang einigermaßen plausibel und wich von der Wahrheit auch nicht allzu sehr ab. Aber es stellte Soleta auch nicht ganz zufrieden.


    „Es gibt auf der Shenzhou nur wenige Leute, die ich auf so eine Reise mitnehmen würde. Sie und Valeris gehören dazu. Ich denke, dass Sie am ehesten verstehen werden, was ich tun werde, was ich tun muss.“


    „Was Sie tun werden?“ Was haben Sie denn vor? Ich weiß, dass Sie, wie sagten Sie noch, sich selbst finden müssen, aber was soll ich darunter verstehen? Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen, brauchen Sie vielleicht einen Mediziner für den Notfall?“ fragte Veamalo besorgt nach und die Verwirrung war ihr deutlich anzusehen.


    „Ich weiß es nicht.“ gab Soleta zu. Sie hasste diesen Satz, aber er traf zu. Sie hatte keine Ahnung, was sie erwarten würde.


    „Ich gehe davon aus, dass es keinen Grund zur Sorge geben wird, aber ich werde erst wissen, was ich tun muss, wenn wir vor Ort sind und ich mit meiner Suche beginne.“ Das war die beste Erklärung, die die Halb-Vulkanierin abgeben konnte. Und es war zugleich auch die zutreffendste. Soleta kam sich entwurzelt und irgendwie rastlos vor, so wie sich Veamalo wohl gefühlt haben musste. Vielleicht war es diese Gemeinsamkeit, die die beiden Frauen hatten, die Soleta schließlich dazu bewegt hatte die Bajoranerin einzuladen. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass Veamalo noch eine wichtige Rolle spielen würde.


    „Wenn Sie Bedenken haben, können wir natürlich umkehren und ich setze meine Reise alleine fort.“ bot Soleta an, doch das herausfordernde Lächeln, begleitet von einem Kopfschütteln Veamalos sprach Bände.


    „Nein, ich glaube die Propheten wollten, dass ich jetzt genau hier bei Ihnen sein sollte.“



    Ort des Geschehens: Casino

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 18:15 Uhr

    NPC Yvonne Cumberland

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    Yvonne hatte Pause und die wollte sie im Casino mit ein paar Pancakes mit reichlich Ahornsirup und einem großen Schoko-Milchshake genießen. Sie gab am Replikator ihre Bestellung auf und suchte sich gerade einen freien Platz, als ihr eine Denonulanerin auffiel, die sie zuvor noch nicht an Bord gesehen hatte. Sie schnappte sich ihr Tablett und ging zu der Frau hinüber.


    „Hi! Sie scheinen neu hier zu sein. Darf ich Ihnen Gesellschaft leisten?“ fragte die junge Australierin und wartete freundlich lächelnd auf eine Antwort.


    750 Wörter

    Ort des Geschehens: SB 249 Omega, Shuttlerampe 4

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:55 Uhr


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    Soletas feines Gehör nahm Veamalos Schritte bereits war, bevor diese über die kleine Rampe die Liffey und schließlich das Cockpit betrat. Unbeirrt fuhr die Halb-Vulkanierin mit ihrem Prozedere fort.

    "Dr. Edu, Sie sind pünktlich, dass ist sehr erfreulich." begrüßte sie die Ärztin auf etwas eigenwillige Weise. Sie schloss die Luke und drehte sich dann zu Veamalo um.

    "Ich nehme an, Sie haben hier alles erledigt. Ich erbitte nur noch die Startfreigabe, dann können wir los." Sie wandte sich wieder der Bedienkonsole zu und öffnete einen Kanal.

    "Liffey an OPS, erbitte Startfreigabe für Shuttlerampe 4." Es dauerte nur einen Moment, bis sich die Gegenstelle meldete.

    "OPS hier. ich erteile Ihnen Startfreigabe für Shuttlerampe 4, Liffey. Gute Reise!"

    "Vielen Dank, Liffey Ende."

    Im nächsten Moment aktivierte Soleta den Antrieb, ließ das Runabout abheben und beschleunigte es zunächst mit den Manövrierdüsen, um es anschließend langsam aus dem Hangar heraus zu manövrieren. Es zeigte sich, dass Soleta nichts von ihren Flugkünsten eingebüßt hatte. Schon zu Akademiezeiten hatte sie intensivere Flugstunden genommen und sich später für ihre Exkursionen und Projektarbeiten das ein oder andere Mal ein Shuttle geliehen. Damit war sie natürlich viel unabhängiger und flexibler gewesen und später auf der Aldrin hatte sie Captain Mancuso solange genervt, bis dieser schließlich einwilligte Soleta sämtliche Shuttlemissionen fliegen zu lassen. Wieder an der Steuerkonsole eines Shuttles zu sitzen, zudem noch an der eines Runabouts, gab der Halb-Vulkanierin ein gewisses beruhigendes Gefühl. Nachdem die Liffey die Gravitationssenke der Sternenbasis 249 hinter sich gelassen hatte beschleunigte Soleta das Gefährt auf Warp, programmierte den Kurs für den Autopiloten und aktivierte diesen. Jetzt wandte sie sich wieder Veamalo zu.

    "Wenn Sie möchten, können Sie es sich nun bequem machen, Doktor. Aber ich empfehle Ihnen nicht großartig auszupacken, wir treffen uns in 23 Stunden und 43 Minuten mit der Akademik Mstislaw Keldysch. Bedauerlicherweise ist sie das einzige Schiff, dass direkt nach Vulkan fliegt, da sie aber keinen Stop an Sternenbasis 249 macht, war ich gezwungen dieses Schiff zu mieten und einen Umweg in kauf zu nehmen. Ich hoffe, das kommt Ihnen nicht ungelegen."

    Die Keldysch war tatsächlich das einzige Schiff, dass einen Leistungsstarken Antrieb besaß und zudem direkt nach Vulkan flog. Mit dem Runabout wäre die Reise zwar auch möglich gewesen, dafür hätte sie aber auch doppelt so lange gedauert. Soleta wäre das ziemlich egal gewesen, jedoch wollte sie der armen Bajoranerin keine vierwöchige Reise mit ihr zumuten.


    396 Wörter

    Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya, @Cameron Mitchell  (indirekt), @Selke (indirekt), @Junia Rix (indirekt), @Valeris (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:30Uhr


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    "Natürlich müsste der Captain erst zustimmen," bestätigte Soleta "Doch so wie ich Commander Rix einschätze gehört sie nicht zu dem Personenkreis, der sich technologischen Neuerungen verschließt, vor allem dann nicht, wenn sich daraus ein enormer Nutzen ableiten lässt. Es wäre zunächst hilfreich, wenn Sie zunächst die technische Machbarkeit prüfen und eine Zusammenfassung der erforderlichen Arbeiten aufstellen würden. Nach meiner Rückkehr werde ich dann mit dem Captain über diese Angelegenheit reden. Ich muss ja nicht erwähnen, dass es von Vorteil wäre, wenn ich dann aussagekräftige Argumente zur Hand hätte."

    Soleta nickte Sariya leicht zu. In einem Punkt hatte die Denobulanerin Recht: Bei dieser Reise würde es tatsächlich nicht um ihre Arbeit gehen, zumindest nicht direkt. Doch welche Konsequenzen diese Reise für sie, und damit auch letztendlich für die Shenzhou, nach sich ziehen würde vermochte sie nicht zu sagen.

    "Gut. Das war das Mindeste, was ich für Sie tun konnte."

    Auch Soleta stand nun auf und verschränkte die Hände hinter dem Rücken.

    "Dann heiße ich Sie nochmals an Bord der Shenzhou willkommen. Sie dürfen gehen."

    Soleta wartete bis Sariya das Büro verlassen hatte, dann setzte sie sich langsam und sah auf die nun verschlossene Tür. Ihre Gedanken kreisten wieder um die Ereignisse des heutigen Tages. Valeris war gegangen und hatte damit den Posten des Ersten Offiziers vakant gemacht und Commander Rix hatte sich Soleta als ihre Nachfolgerin auserkoren. Und Soleta war gerade im Begriff sich auf eine Reise zu machen, an derem Ende möglicherweise das Ende ihrer bisherigen Karriere stand. Es erschien ihr wie eine Ironie des Schicksals, dass sie nun vor die Wahl zwischen zwei Extreme gestellt wurde. Und dann kam Sariya mit ihrem außerordentlich interessanten Projekt und ihren brilianten Ideen dazu und machte Soletas wahl noch schwieriger. In dem Moment erinnerte sie sich an ein irdisches Sprichwort: Wie isst man einen Elefanten?

    ###Stück für Stück### brachte sie den Gedanken zuende. Dann tippte sie auf den Bildschirm vor sich und verfasste eine Nachricht an Cameron und Selke, dass es einen neuen Wissenschaftsoffizier an Bord gab und dieser bald bei den beiden vorstellig werden würde. Dabei bat sie Cameron Sariya bei ihrem projekt zu unterstützen.

    Nachdem sie die Nachrichten abgeschickt hatte stand sie auf und ging zur Tür ihres Büros. die Tür öffnete sich und Soleta warf noch einen letzten Blick zurück, in dem Bewustsein, dass sie dieses Büro wohl nicht mehr so bald betreten würde, vielleicht auch gar nicht mehr.



    Ort des Geschehens: SB 249 Omega, Shuttlerampe 4

    Beteiligte Personen: @Edu Veamalo

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:50 Uhr


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    Soleta hatte ihre Vorbereitungen fast abgeschlossen. Das Runabout, das den Namen Liffey trug, war beladen und die Systemcheks abgeschlossen. Soleta trug mitlerweile nicht mehr ihre Uniform, sondern eine bequeme Stoffhose in blau mit einem schwarzen Gürtel, dazu passende schwarze Stiefel und eine grüne, halbärmelige Bluse, den Kommunikator hatte sie in einer Brusttasche verstaut. Abgesehen von ihren spitzen Ohren wies nichts darauf hin, dass sie Vulkanierin war. Sie hatte bereits im Pilotensitz platz genommen und wartete nur noch darauf, dass Veamalo zu ihr stoßen würde.


    483 Wörter

    Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya, @Cameron Mitchell  (indirekt), @Selke (indirekt)

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:24 Uhr


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    Soleta hörte den Ausführungen der jungen Denobulanerin aufmerksam zu. Dass sie mehrere wissenschaftliche Fachgebiete studiert hatte war mitunter schon äußerst vorteilhaft. Je mehr man sich auf fachlicher Ebene austauschen konnte, umso besser. Nur durch angeregte, teils auch kontroverse, Diskussionen und Ideen ließen sich die effektivsten und effizientesten Ergebnisse erzielen.

    "Dann bringen Sie ja schon einiges an Vorerfahrung mit, ich bin sicher, dass sich das in unserer Zusammenarbeit als sehr nützlich erweisen wird."

    Soleta richtete sich in ihrem Stuhl etwas auf, als Sariya von ihrem Projekt erzählte. Die Halb-Vulkanierin war zwar keine Technikerin, verstand sich aber exzellent auf Computertechnologie und wusste von daher, dass es alles andere als ein Kinderspiel war eine riesige Fülle an Daten in Echtzeit bei höchstmöglicher Auflösung und ohne Qualitätsverlust darzustellen. Sie erkannte auch gleich das Potential, dass sich hinter dieser Arbeit verbarg. Als Sariya ihre Ausführung beendet hatte zog Soleta leicht ihre rechte Augenbraue hoch.

    "Ja, das konnten Sie. Das klingt nach einem vielversprechenden Projekt. Der wissenschaftliche Nutzen würde uns völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Ich denke, das Hauptlabor wäre wohl der geeignetste Standort für Ihr Projekt. Die vorhandenen Holoemitter lassen sich problemlos austauschen und von dort hätten Sie unmittelbaren Zugriff auf unsere Sensormatrix. Die Details sollten Sie dann am besten mit Lieutenant Bradek besprechen. Wenn Sie technische Unterstützung brauchen wäre es sicher ratsam, dass Sie sich mit unserem Chefingenieur, Lieutenant Mitchell, in Verbindung setzen. Ich bin sicher, dass er sie gerne bei Ihrer Arbeit unterstützt, sofern es sein Dienst zulässt. Vielleicht sollten Sie auch in Erwägung ziehen eine vereinfachtere Variante für den Konferenzraum zu installieren."

    Ein Blick auf den Chronometer verriet Soleta, dass sie nun langsam aufbrechen musste.

    "Ich würde gerne tiefer mit Ihnen in die Thematik einsteigen, aber leider muss ich für meinen Abflug noch einige letzte Vorbereitungen treffen. Ich schlage vor, dass Sie sich erst einmal ein Quartier zuweisen lassen, sofern Sie das nicht bereits veranlasst haben. Und Sie sollten sich in Ihrem eigenen Intereese kurz bei unserer Sicherheitschefin, Lieutenant t'Val melden. Ich gehe davon aus, dass sie über Ihre Versetzung ebenfalls nicht unterrichtet wurde. Sie nimmt ihre Pflichten sehr ernst und es wäre für alle Beteilgten von Vorteil, wenn eventuelle Missverständnisse von vornherein vermieden werden könnten. Haben Sie noch Fragen an mich?"


    369 Wörter

    Morje!


    Es ist ja jetzt kein Geheimnis mehr, dass ich die Nachfolge von Valeris angetreten habe. Damit es nicht zu Verwirrungen kommt könnt ihr Soleta während der jetzt noch laufenden Mission weiter so behandeln, als sei sie noch der LWO (was sie faktisch ja auch noch ist). Offplay habe ich schon damit begonnen mich mit meinen Aufgaben auseinanderzusetzen, ihr könnt euch also auch gerne schon an mich als Co-SL wenden, wenn der Bedarf besteht. Schließlich wächst man ja mit seinen Aufgaben :)

    Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:22 Uhr


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    Soleta wartete, bis sich Sraiya gesetzt hatte und musterte die Denobulanerin kurz.

    "Nein, Ensign, ich bin weder über Ihre Versetzung noch über Ihren Auftrag hier an Bord unterrichtet worden. Das ist ein Umstand, den ich als leitender Wissenschaftsoffizier sicher nicht hinnehmen kann und werde, aber das soll nicht Ihre Sorge sein." sagte sie im neutralen Tonfall.

    Es war Soletas Aufgabe. sämtliche wissenschaftlichen Projekte zu koordinieren und im Auge zu behalten. Das man ihr nun so mir nichts dir nichts einen neuen Wissenschaftsoffizier mit einem eigenen Projekt vor die Nase setzte, ohne sie darüber in Kenntnis zu setzen, missfiel ihr deutlich. Doch Sariya war weder dafür verantwortlich, noch konnte sie an der gegenwärtigen Situation irgendetwas ändern. Soleta musste sich also zunächst mit der neuen Lage arrangieren.

    "Bedauerlicherweise treffen Sie mich zu einem ungünstigen Zeitpunkt an. Hätte ich von Ihrer Versetzung gewusst, hätte ich meinen Urlaub verschoben, um Sie persönlich in die wissenschaftliche Abteilung einzuweisen und über Ihr Projekt zu reden. Diese Aufgabe wird mein Vertreter, Lieutenant Bradek übernehmen. Er wird in meiner Abwesenheit die wissenschaftliche Abteilung leiten und Ihnen beratend zur Seite stehen. In dringenden Fällen können Sie sich natürlich auch direkt an mich oder Captain Rix wenden, ich werde über Kommunikator erreichbar sein."

    Soleta legte ihre Hände vor sichauf den Tisch und sah Sariya emotionslos an.

    "Da ich Ihre Personalakte nicht vorliegen habe, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir einen kurzen Überblick über Ihre Referenzen und eine kurze Zusammenfassung Ihres Projektes geben könnten. Sie sagten, es gehe um die holografische Darstellung sensorisch erfasster Daten? Das ist an und für sich nicht neu, erklären Sie mir bitte, welche essentiellen Neuerungen Sie in Ihrem Projekt vorgenommen haben."


    276 Wörter

    Ort des Geschehens: U.S.S. Shenzhou, wissenschaftliches Labor

    Beteiligte Personen: @Sariya

    Datum: 13.08.2399 Uhrzeit: 17:19 Uhr


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    NPC M'Ress



    "Das würde ich sehr gerne, dann kann ich Ihnen auch einige meiner Forschungsprojekete zeigen." antwortete die Caitianerin und war insgeheim etwas froh darüber, dass Sariya nicht weiter auf ihren kleinen Versprecher einging.


    "Das ist in der Tat ein sehr weites Tätigkeitsfeld." Gab M'Ress ein wenig beeindruckt zu. "Soviel ich weiß hat Commander Soleta in Exobiologie promoviert, da dürften Sie beide sicherlich das ein oder andere interessante Gespräch führen. Um das Eis ein wenig zu brechen, wenn Sie verstehen was ich meine." Sie nickte kurz als sie vor der Bürotür standen.

    "Ja, wir sind da. Und keine Angst: Soleta wirkt zwar etwas reserviert, manche behaupten sogar unterkühlt, aber schließlich ist sie ja auch Vulkanierin. Wenn Sie sie erst einmal kennengelernt haben, werden Sie feststellen, dass sie eigentlich sehr zugänglich und offen ist. Aber sprechen Sie sie besser erst einmal nicht auf ihre Familie an, ist ein sehr heikles Thema bei ihr." M'Ress betätigte den Türsummer und wandte sich mit einem Lächeln wieder Sariya zu.


    "Ich freue mich schon auf einen gemeinsamen Spaziergang, ich wette Sie werden beeindruckt sein."

    Von innen erklang ein "Herein.", M'Ress öffnete die Tür und huschte hinein, um den Besuch anzukündigen.

    "Hallo Soleta. Darf ich Ihnen unsere neueste Mitarbeiterin vorstellen? Das ist Ensign Sariya, sie wurde uns heute zugeteilt." Sie wandte sich an die Denobulanerin und zwinkerte ihr zu.


    "Ich lasse Sie beide dann mal alleine. Nur Mut, Sie schaffen das schon."

    Schon war sie durch die Tür verschwunden und ließ die junge Frau mit der Chefwissenschaftlerin alleine.


    Soleta


    Soleta hatte gerade die letzten Testergebnisse ihrer Subroutinen ausgewertet, die, wie erwartet, zufriedenstellend ausgefallen waren. ###Wenigstens etwas, das nach Plan verläuft### dachte sie. Die Ereignisse der letzten Stunden hatten sich für den Geschmack der Halb-Vulkanierin etwas zu sehr überschlagen, zumindest kam ihr das so vor. Immerhin hatten sich ihre Optionen nun erweitert. Sie wurde durch den Türsummer jedoch jäh aus ihren Gedanken gerissen. "Herein." sagte sie und einen Augenblick später stand M'Ress in der Tür, mit einem Ensign im Schlepptau. Soleta musterte den Neuankoömmling kurz und wartete, bis M'Ress gegangen war. Von einer Neuversetzung war ihr nichts bekannt, andererseits hatte es auch etws beruhigendes, dass auch in diesem Universum die Wege des Sternenflottenkommandos zum Teil unergründlich schienen.

    "Willkommen an Bord, Ensign Sariya. Wenn Sie das Bedürfnis haben etwas zu trinken dürfen Sie gerne den Replikator in Anspruch nehmen. Und dann würde ich Sie bitten Platz zu nehmen."


    400 Wörter