Beiträge von Ikaika Anela

    Ort des Geschehens: Konferenzraum | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere , Hamion Edin (erwähnt; nicht namentlich) , Marissa Bancroft (erwähnt; nicht namentlich)


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    Ikaika hörte allen genauestens zu. Er durfte sich hier keinen Fehler erlauben, genauso wenig wie die Crew für die er verantwortlich war. Sein Blick haftete an Avelino. Nicht streng, sondern ernst griff er dann das Gespräch auf und knüpfte an das eben Gesagte an. „Danke Cmdr.“, nickte er dem Sicherheitschef zu, „ich hätte mir auch gewünscht, dass wir im Ansatz nur einen kleinen Anhaltspunkt gefunden hätte, dennoch müssen wir jetzt mit den Gegebenheiten klarkommen. Nun … wenn die Kommunikatoren nicht gefunden wurde, dann besteht ja vielleicht eine kleine Chance, dass sie diese erst gar nicht abgelegt haben und sie ihnen vielleicht auch nicht abgenommen wurde. Können wir unsere Sensoren so kalibrieren, dass wir die Reichweite anpassen und sie gegebenenfalls orten können? Durch den Riss?“

    Dann ergriffen Taurionarla und Tira das Wort. Was die beiden Offiziere der Gruppe darlegten, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren. Ikaika wusste nicht, ob es nur ihm so ging, er versuchte relativ gefasst auf das zu reagieren, was er sah, dennoch wurde das mulmige Gefühl in seiner Magengegend größer und schwerer. ### Ach du …! ### Er formulierte diesen Gedanken nicht aus, sondern straffte seine Uniform und ging nun näher an das Bild heran. „Wüsste ich es nicht besser“, er räusperte sich leicht, „und würde ich es nicht sehen, würde ich sagen, dass dort mehrere tausende Individuen ihr Zuhause haben. Was könnten die mit unseren Offizieren wollen?“ Die Wissenschaftsoffizierin hatte all das zur interphasischen Spalte kundgetan, was die Sensoren ausgespuckt haben. Dennoch blieben unzählige Fragen offen. „Danke Lt. Taurionarla [NPC], für die Warnung und auch für die Erklärung für unseren Kadetten“, er nickte ihr zu, „aber mir stellen sich dennoch ein paar Fragen. Wie schaffen sie es denn Riss offen zu halten, wenn dem wirklich so sein sollte und vor allem, wie schafft man es die Spalte wieder zu schließen. Wir haben vielleicht nicht deren Technologie, doch davon haben wir uns noch nie aufhalten lassen, oder?“


    Er stand nun am Kopf des Tisches und blickte in die Runde. „Ich will ehrlich zu Ihnen sein“, begann er in einem ruhigen Ton, „mir ist nicht ganz Wohl bei dieser Sache und ich denke, wir werden nicht an einer Durchquerung durch den Spalt vorbeikommen um unsere Offiziere da raus zu holen. Was ich allerdings noch vorher abgeklärt hätte, bevor ich überhaupt im Ansatz irgendwelche Anstalten mache, ein Außenteam dadurch zu sckicken, sollten alle Eventualitäten, wenn möglich geklärt werden. Heißt … Cpt. Webb, hier kommen Sie ins Spiel. Welche Modifikationen braucht das Shuttle, damit es die Reise gut übersteht und unsere Offiziere heil wieder nach Hause kommen. Gibt es eine Möglichkeit den Riss mithilfe unserer Mittel wieder zu schließen? Vielleicht arbeiten Sie hier eng mit Lt. Taurionarla zusammen. Ens. Akari, bitte beobachten Sie weiterhin die Sonde und versuchen Sie so nah ans Schiff zukommen, wie es nur geht.“ Hatte er noch jemanden vergessen? Sein Blick viel auf den Kadetten. „Cdt. Roaas, Kurs zum Nebel berechnen mit vollem Stopp knapp 100 km davor. In wie weit trauen Sie sich zu ein Shuttle in dieser heiklen Situation zu fliegen?“ Der Flug würde nicht lange dauern, dass wusste er. Sie lagen knapp 30 Minuten Flugzeit vom Nebel entfernt, dennoch hatte der Kadett dann wenigstens Zeit um noch eine weitere Einweisung von David [NPC] zu bekommen. Je nachdem würde er ihn das Shuttle natürlich nicht alleine fliegen lassen, zwei erfahrene Piloten, waren besser als einer. Dann fiel sein Blick noch auf Henry, Avelino und Tira. „Cmdr. Biasni, erarbeiten Sie bitte mit Ens. Akari und Crm. Popova einen Plan, wie es möglich ist, unseren Captain und Ersten Offizier da raus zu holen.“

    Ihm war bewusst, dass er an Tira mehrere Aufgaben verteilt hatte, war sich aber sicher, dass sie das schaffen würde. Ikaika holte einfach tief Luft und fügte noch hinzu: „Die Krankenstation soll sich bereit machen für mehrere Verletzte, wenn wir durch den Spalt fliegen sollten. Habe ich noch etwas in Ihren Augen vergessen? Haben Sie noch Fragen?“ Er wartete und war gespannt, was dazu noch kam.



    Wörter: 670

    Ort des Geschehens: Holodeck 1 (Shuttle >>> Ruinen | Planetenoberfläche) | U.S.S. Shenzhou

    Beteiligte Personen: alle beteiligten Personen

    Datum: 26.05.2400 Uhrzeit: 14:20 Uhr


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    Ens. Cesar Diaz (MO) | NPC


    Cesar hatte sich noch nach dem Wohlbefinden aller erkundigt und war sicher gegangen, dass es auch allen gut ging, bevor er seinem aktuellen Auftrag zusammen mit Soleta folgte. Gemeinsam hatten sie sich zu den Ruinen aufgemacht, die etwa einen Fußmarsch von 20 Minuten entfernt vom Shuttle und damit ihrem Ausgangsort lagen. Immer wieder sah er sich in der veränderten Landschaft um. Die Sonne hatte zu ihrer vollen Stärke zurückgefunden. Er schwitzte fürchterlich und war froh, sich vorhin schon von seiner Uniformjacke entledigt zu haben.

    Schweigsam gingen sie nebeneinander her, bis sie die Ruinen erreichten. Sariya und Selke sollten Recht behalten. Hier konnte man tatsächlich eine Menge Holz finden. Überall fand man Baumleichen, die verdorrt und vertrocknet waren. Vermutlich von der Hitze. Cesar begann einen Stapel zu formen und das gesammelte Holz erst einmal an einer Stelle abzulegen.

    Dr. Jackson Daniels



    Mit einer Ansprache, wie der von Hans, hatte er schon fast erneut gerechnet. Ihre Meinungen waren konform, glichen sich, wichen nicht voneinander ab, dennoch schüttelte er innerlich den Kopf. ### Wie soll das mit einem so großen Anteil an Fremdparteien funktionieren? ### Man durfte und sollte das poltische Interesse an einem solchen Projekt, dass potentiell versprach neue Technologie zu erschließen, nicht unterschätzen und das wussten sie alle. Jackson hatte sich der Wissenschaft verschrieben, doch wie standen Liora oder Ketz’lar dazu? Wer konnte schon erahnen, was im Hintergrund für Stricke gezogen wurden? Und wer passte darauf auf, dass alle die Regeln befolgten? Sicherlich waren sie alle Profis, doch auch Profis verfolgten oftmals den falschen Weg.


    Endlich ging es nach mehreren quälenden Minuten und Hans‘ moralischer Ansprache los. Die Magnetschwebebahn brachte sie zum Ort der Ausgrabungsstätte. Jackson hörte den Vermerk, dass sie hier vermehrt Borgtechnologie finden würden und schluckte einmal hart. Er hatte alle Berichte gelesen und war informiert. Die Borg waren für fast Jedermann ein vollkommen rotes Tuch. Er holte tief Luft und sah sich um. Erst wenig später, bemerkte er, dass Henry an einer Art Panikattacke litt. Liora war schon bei ihm und versuchte ihn abzulenken, während er sich ebenfalls neben ihn stellte und beruhigend seine Hand nahm. „Wir kriegen das hin“, festen Blickes sah er ihm in die Augen, „lassen Sie uns die vorgeschlagene Atemtechnik probieren. Einatmen, bis 8 zählen und ausatmen. Fokussieren Sie sich jetzt bitte nur auf uns und unsere Stimmen. Sie schaffen das, Henry.“

    Ort des Geschehens: Konferenzraum | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere, Tira Akari , Avelino Biasini , Roaas (erwähnt) , David Francis (NPC)


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    Die anderen Führungsoffiziere hatten noch etwas Zeit gehabt. Ikaika hingegen wollte sich im Konferenzraum kurz zurückziehen um über die aktuelle Lage nachzudenken. Die Zeit verging allerdings so schnell, dass er Tira erst im zweiten Augenblick bemerkte, die ihn sofort in eine liebevolle Umarmung zog. ### Das tut so gut. ### Er seufzte einmal tief. „Danke“, flüsterte er und man konnte deutlich seine Sorgen in seiner Stimme hören, „ich hätte es mir irgendwie anders gewünscht. Ein langsames Herantasten an die neuen Aufgaben wäre schön gewesen, aber jetzt müssen wir da wohl durch und ich hoffe inständig, dass ich mir keinen Fehler leiste.“ Langsam ließen sie einander los, blieben aber dennoch innig nebeneinander stehen und legten ihre Stirn gegen die jeweils andere. Ikaika schloss die Augen. Sein Herz raste. „Wie könnte ich dir böse sein, Liebes“, fragte er sanft, „ich habe vorhin nicht darüber nachgedacht, wenn ich ehrlich sein soll. Als du deine Bedenken geäußert hast, wurde mir klar, dass es wohl für alle eine ungewöhnlich seltsame Situation sein musste. Du hast deinen Job gut gemacht, Tira. Ich hätte nicht anders reagiert und ich bin über deine Ehrlichkeit und deine Entschlossenheit wirklich sehr stolz auf dich.“ Er meinte es so, wie er es sagte und war einfach nur dankbar, dass seine beste Freundin an seiner Seite war und ihn jetzt auch ohne Angst haben zu müssen, unterstützen konnte. „Danke, dass du da bist, ich brauche dich jetzt mehr denn je an meiner Seite, gab er verlegen zu und sah, wie sie sich setzte. Der Zweite, der den Raum betrat, war der neue Kadett.


    Ikaika sah, wie er sich unsicher setzte und nickte ihm zu. Kurz darauf, folgte David [NPC], den er ihm vorhin an die Seite gestellt hatte. Der CON-Offizier trat auf ihn zu und sagte: „Entschuldigen Sie, Sir … ich … ich würde der Sitzung gerne beiwohnen. Cdt. Roaas bat mich vorhin indirekt darum und dieser Bitte würde ich gerne nachgehen.“ „Natürlich, setzen Sie sich“, begrüßte er diese noble Geste und sah zu wie dieser neben dem Kadetten Platz nahm. Nach und nach trudelten alle Führungsoffiziere ein und somit eröffnete er die Konferenz: „Danke, dass Sie hier sind.“ Er stand am Kopf des Tisches, hatte seine Uniform zu Recht gerückt und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. „Ich weiß, dass wir uns in einer ungewöhnlichen Situation befinden und glauben Sie mir, für mich, ist das alles auch neu, aber ich denke auch, dass wir das gemeinsam hier schaffen werden. Ich würde gerne noch einmal zusammenfassen, was wir bisher haben“, fing er an und blickte in die Runde, „heißt also, was haben die Analysen der Sonden ergeben? Cmdr. Biasini? Haben Sie vielleicht die Kommunikatoren der beiden gefunden? Und wenn nicht, könnte man diese vielleicht versuchen zu orten? Wie groß und wie stabil ist der Riss?“ Fragen über Fragen, die sie jetzt endlich alle beantworten mussten.



    Wörter: 473

    <<< Auf dem Generationsschiff im „Zoo der Vielfältigkeit“ machte der Oberste Prior Atasta Muriona seinen Standpunkt vor Cpt. Edin und Ltjg. Bancroft deutlich. Blickten sie nun aus dem großen Panoramafenster, würden sie lange Gänge erkennen, mit einer unbegrenzten Anzahl der gleichen Käfige, wie sie in einem saßen, die unzählige verschiedene Spezies beherbergten. In dem Gespräch mit dem ihnen Unbekannten stellte sich noch heraus, dass sie auf einem Generationsschiff waren, das von den „Colinar“ bevölkert wurde. Wie die anderen Wesen, sollen nun auch Cpt. Edin und Ltjg. Bancroft zu Forschungszwecken und Belustigung der Bevölkerung dienen. Der Tag zog an ihnen vorüber. Doch was war das? Plötzlich entdeckten sie einen Tricorder in der Couchritze.

    Währenddessen hatten sich auf der U.S.S. Perception alle Führungsoffiziere im Konferenzraum versammelt, nachdem bekannt gegeben wurde, dass der DNA-Abgleich von Ltjg. Anela mit der in der Datenbank vorhandenen DNA-Struktur übereinstimmte. >>>

    =/\= Anfang der Übertragung =/\=



    Statusbericht / Logbuch der U.S.S. Perception - NX 88042 / Nummer: 171

    Kommandierender Offizier: Cpt. Hamion Edin

    Eintrag durch: Ens. Ikaika Anela

    Sternzeit: 028040,00


    Status des Schiffes: GRÜN

    Position des Schiffes: vor auf den "Paulson-Nebel" [Beta-Quadrant | Nähe der Romulanischen-Neutralen-Zone]

    Aktueller Auftrag: Suche nach Cpt. Hamion Edin und Ltjg. Bancroft

    Diplomatischer Status: GRÜN

    Personalstatus: CON, LMO >>> vakant


    Logbuch für die Mission vom: 21.07.2020 - 03.08.2020 ( #1-08 )

    Missionsleiter: Ikaika Anela

    Missionsidee: Ikaika Anela

    Missionstyp: Foren-RP


    Missionstitel: "Vorgeführt"



    Teilnehmer:

    Cpt. Hamion Edin [KO] (2 MP), Ltjg. Marissa Bancroft [XO] (0 MP), Ltjg. Tira Akari [TO] (2 MP), Ltjg. Ikaika Anela [CNS] (2 MP), Cmdr. Avelino Biasini [SC] (2 MP), LtCmdr. Tyr Imset [WO] (0 MP), Crm. Henry Popova [SO] (0 MP), Ens. Jenna Winona Kirk [ING] (0 MP), Cpt. Robert Webb [CI] (1 MP)


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    Tyr Imset (entschuldigt)

    Marissa Bancroft (entschuldigt)

    Henry Popova (entschuldigt)

    Jenna Winona Kirk (unentschuldigt)



    Gastspieler:

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    Anmerkungen:

    > ab 20.06.2020 Beginn einer neuen Mission >>> Missionsleben V: 026002.21 - Vorgeführt

    > in Absprache mit Missionsleitung wird Lt. Imset ingame/offgame für die Mission beurlaubt

    > Cdt. Roaas absolviert vom 27.07.2020 bis 23.08.2020 seine Testmission [Posten: CON]

    > am 22.07.2020 Beförderung von Tyr Imset zum Lieutenant Commander [LtCmdr.]

    > am 22.07.2020 Beförderung von Tira Akari zum Lieutenant junior Grade [Ltjg.]

    > am 22.07.2020 Beförderung von Ikaika Anela zum Lieutenant junior Grade [Ltjg.] und Zweiter Offizier [2XO]

    > Ens. Kirk hat in 14 Tagen 0 Posts geschrieben und kann somit nicht als anwesend gezählt werden

    > Crm. Popova hat in 14 Tagen 0 Posts geschrieben und kann somit nicht als anwesend gezählt werden

    > Ltjg. Bancroft hat in 14 Tagen 1 Post geschrieben und kann somit nicht als anwesend gezählt werden

    > Cpt. Webb hat in 14 Tagen 2 Posts geschrieben und kann somit als halb anwesend gezählt werden



    > Ltjg. Bancroft hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 226 Wörter im Missionsleben geschrieben. 1827 Wörter = 0 BP = 1827 Wörter über

    > Cmdr. Biasini hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 1429 Wörter im Missionsleben geschrieben. 2934 Wörter = 1 BP = 934 Wörter über

    > Ens. Kirk hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 0 Wörter im Missionsleben geschrieben. 1816 Wörter = 0 BP = 1816 Wörter über

    > Crm. Popova hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 0 Wörter im Missionsleben geschrieben. 412 Wörter = 0 BP = 412 Wörter über

    > Ltjg. Akari hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 1914 Wörter im Missionsleben geschrieben. 3159 Wörter = 1 BP = 1159 Wörter über

    > Ltjg. Anela hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 3691 Wörter im Missionsleben geschrieben. 4040 Wörter = 2 BP = 40 Wörter über

    > Cpt. Webb hat vom 21.07.2020 - 03.08.2020 (#88) 237 Wörter im Missionsleben geschrieben. 542 Wörter = 0 BP = 542 Wörter über



    Punkte wurden eingetragen. / 09.08.2020 gez. FMCPO Haywood - PSO



    Missionsbericht:


    Nach jeglicher Mühe des Sicherheitsdienstes, fanden sie jedoch keinerlei Spuren, die im Ansatz zeigten, wie ein Eindringling in das Schiff hineingelangen konnte, noch, wie Cpt. Edin und Ltjg. Bancroft herausgebracht wurde. Unterdessen lieferte die ausgesetzte Sonde die ersten Daten und gab einen „Riss im Universum“ zu erkennen, der sich Zugang zu einem Paralleluniversum entpuppte. Nachdem Cpt. Edin und Ltjg. Bancroft sich in ihrem privaten Schlafzimmer bei ihrer Großmutter wiederfanden, wirkte alles mehr oder minder „normal“, bis sich plötzlich die Wand am Fenster veränderte und ihnen vor der Glasscheibe fremde Wesen gegenüberstanden. Die Wesen waren humaniod, hatten rötliche Haut, größere Köpfe ohne Haare und verstanden anscheinend ihre Sprache. Cpt. Edin versuchte mit dem fremden Wesen in Kontakt zu treten, der sich ihm als Oberster Prior Atasta Muriona [NPC] vorstellte und sagte, dass sie jetzt der „Zoo der Vielfältigkeit“ ihr Zuhause wären.
    Unterdessen erhielt Ens. Anela (jetzt Ltjg., da missionsinterne Beförderung die so abgesprochen war!!!) eine Beförderung zum Lieutenant Junior Grade und wurde vom Sternenflotten Hauptquartier auf den Posten des Zweiten Offiziers gesetzt. Cpt. Webb, der zu diesem Zeitpunkt noch das Kommando inne hatte, las sich den Befehl durch und trat das Kommando an ihn ab. Als er neue Befehle gab, stellte sich Ens. Akari (außerhalb der Mission zum Ltjg. befördert !!!) dagegen und sprach ihre Zweifel an der Situation aus, weil sie vermutete, dass die Entführung von Cpt. Edin und Ltjg. Bancroft damit zusammenhinge, Ltjg. Anela evtl. ausgetauscht wurde um das Schiff zu übernehmen. Cpt. Webb hatte sich derweil wieder an seine Konsole begeben, um noch etwas zu überprüfen, während Cmdr. Biasini auf die Brücke kam, Ens. Akari’s Zweifel hörte und vorschlug von Ltjg. Anela auf der Krankenstation einen DNA-Abgleich zu machen. Ltjg. Anela stimmte diesem zu, gemeinsam begaben sie sich auf die Krankenstation, wo Ens. Hale [NPC] die Untersuchung vornahm und ihm bestätigte, dass Ltjg. Anela der war, der er vorgab zu sein.
    Während der laufenden Mission hatte sich Cdt. Roaas zu den Führungsoffizieren gesellt und nahm seinen Platz an der CON ein. Er wurde von Ens. Francis [NPC] in seinen Posten eingewiesen. Alle Führungsoffiziere wurden gebeten sich in einer Stunde im Konferenzraum einzufinden.



    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Aloha ihr Lieben!

    Kurz zur Info:
    Ich werde in der Nacht von Montag auf Dienstag die nächste Missionsanweisung rausgeben (direkt nach dem Logbuch).
    Ihr habt also noch bis dahin Zeit um einen Beitrag für die derzeitige Situation zu verfassen! :)

    Und wie immer gilt auch hier - habt ihr Fragen oder Probleme die sich auf die Mission beziehen, bin ich gerne für euch da und werde das klären!

    Ort des Geschehens: Kranenstation >>> Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini , Aria Hale (NPC) , alle Führungsoffiziere , Hamion Edin (erwähnt; nicht namentlich) , Marissa Bancroft (erwähnt; nicht namentlich)


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    Die Zeit auf der Krankenstation schien stehen zu bleiben. Er hatte das Gefühl, dass sie schon Ewigkeiten hier waren und warteten. Das gab Ikaika kurz Zeit um die vergangenen Stunden Revue passieren zu lassen.
    Es war tatsächlich unheimlich viel passiert und so hätte er sich seinen Tag wirklich nicht vorgestellt. Nach dieser Mission würde er sich vermutlich auch einem psychologischen Gespräch unterziehen, um das Erlebte und seine Gefühle, die damit zusammenhingen einfach mal sortieren und einordnen zu können. Sein Blick glitt über die Krankenstation. Dass medizinische Team schien trotz des fehlenden LMO alles im Griff zu haben. Mit einem Lächeln erinnerte er sich an die enge Zusammenarbeit mit dem medizinischen Stab und seiner Abteilung in der letzten Mission. Es hatte wirklich gut funktioniert, trotz einiger kleinerer Fehler, hatten sie sich gut aufeinander eingespielt und das konnte er auch jetzt erkennen. Ikaika hatte es sich derweil auf einem Biobett bequem gemacht, während Avelino ganz ruhig an seiner Seite stand. „Was für ein verrückter Tag“, sagte er leise in seine Richtung, „wie kommen der Captain und unser Erster Offizier mit diesem Druck klar so viel Verantwortung zu tragen? Und diese ständgen Zweifel. Macht man alles richtig? Hat man alles getan, um die Mission zum Erfolg zu führen? Die Verantwortung für ein ganzes Schiff. Irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass ich mich darauf hätte mehr vorbereiten können.“ Sorgen und Glück lagen eben manchmal sehr nah beieinander.
    Nach wenige Minuten kam Aria [NPC] mit dem Ergebnis angerannt und sah beide freudestrahlend an: „Cmdr. Biasini, Lt. Anela, ich kann Ihnen Ihre Identität zu 100 Prozent bestätigen. Der DNA-Abgleich stimmt vollkommen mit dem unserer Datenbanken überein. Lt. Anela ist derjenige, der er vorgibt zu sein.“ Ikaika lachte laut auf und stellte sich hin. „Vielen Dank, Ens. Hale“, nickte er in ihre Richtung und man konnte den Stein, der ihm vom Herzen fiel wortwörtlich plumpsen hören, „dass sind heute ja mal richtig gute Nachrichten.“ Gemeinsam verabschiedeten sie sich und gingen zurück zum Turbolift. „Dann verkünden Sie es mal“, forderte er den Sicherheitschef auf und startete danach selber einen Ruf via Kommunikator: *** Lt. Anela an alle Führungsoffiziere, ich möchte Sie in genau 1er Stunde im Konferenzraum sehen! Anela Ende! ***



    <<< >>>


    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: @Roaas , @Hamion Edin (erwähnt; nicht namentlich) , @Marissa Bancroft (erwähnt; nicht namentlich)


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    Ens. David Francis (CON) | NPC


    David [NPC] schmunzelte, als er sein Quartier beschrieb. „Nun, dann lassen Sie mal Ihre Kreativität walten, Cdt.“, lächelte er ihm zu, „man muss sich alles so gestalten, dass man sich heimisch fühlt, Sie schaffen das schon.“ Als das Gespräch dann auf den Captain und den Ersten Offizier fiel, zuckte er nur mit den Schultern: „So richtig wissen, tun wir es noch nicht. Aber wir arbeiten daran und wir werden sie auch finden.“ Roaas schien sehr interessiert zu sein, an dem was er vor sich hatte und stellte deswegen auch viele Fragen, was er als äußerst positiv empfand. „Also“, begann er motiviert und strukturiert seine Fragen zu beantworten, „die Notfall-Maximalgeschwindkeit liegt bei Warp 9,99 für eine Flugzeit für sagen wir kanpp 6 Stunden. Die reguläre Maximalgeschwindkeit liegt bei Warp 9,9 im Dauerflug und die Reisegeschwindkeit bei Warp 6. Pro 9000 Lichtjahre verbraucht die U.S.S. Perception eine Tankladung. Desweiteren können wir auf einen experimentellen Slipstream-Antrieb zurückgreifen, mehrere Kerne der „Utopia Centauri-M/AM“ der ersten Generation, sowie die neusten Impuls- und Manövriertriebwerke. Und ja, das haben Sie genau richtig beschrieben. Das da oben ist das Feld für das Energiemanagement und das dort rechts für den experimentellen Slipstream-Antrieb. Die Warpsysteme kennen Sie ja bereits, aber was sie vermutlich noch nicht kennen sie sind Kurzeffizienz- und Systemanalysen, da haben wir vor der Mission das letzte Update bekommen.“ Dann hörte er den Ruf und sah Roaas groß an. „Das war an Sie gerichtet, Cdt., Sie haben diese Führungsposition nun inne, ich begleite Sie nur ein Stück weit.“



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    Ort des Geschehens: "Zoo der Vielfältigkeit" | Generationsschiff

    Beteiligte Personen: @Hamion Edin 


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    Atasta Muriona


    Atasta hörte genau, was die Menschen für widerwillige Töne von sich gaben, doch reagierte nicht. Sie musste erzogen werden, dass war klar. Und das würde er auch umgehend in die Wege leiten, wenn sie sich über mehrere Tage eingewöhnt hatte. Wieder richtete er sich an die Traube an Personen, die sich um ihn herum aufgestellt haben: „Meine verehrten Besucher, ich versichere Ihnen, dass Sie sich bald auf eine zufriedenstellende Demonstration dieser Exemplare hoffen können und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß im „Zoo der Vielfältigkeit“.“ Die Colinar rund um ihn herum klatschten und jubelten laut, verteilten sich dann aber an die anderen Gehege um dort die Lebewesen zu bestaunen.

    Er legte seinen Kopf schief und trat an die Glasscheibe heran: „Ich bin Oberster Prior Atasta Muriona und ich kann und werde deiner Bitte nicht nachkommen, Mensch. Desweiteren hast du mich nicht so einfach anzusprechen, also senke den Blick und verhalte dich deiner Zugehörigkeit eines niederen Wesens angemessen. Ihr bekommt mehrmals täglich Nahrung, ich erwarte, dass ihr den Colinar etwas bietet, dafür dass wir euch aufgenommen haben. Senke demnächst dein Haupt, wenn du mit mir sprichst, sonst handelst du dir Konsequenzen ein.“



    Wörter: 804

    Dr. Jackson Daniels



    Seine Aussage hatte ihn wohl nachdenklich gemacht, denn sie gingen eine ganze Weile einfach nur stillschweigend nebeneinander her. Innerlich schmunzelte er in sich hinein, doch dann bemerkte er ein Zittern am Körper seines Kollegen. Jackson ging nicht weiter darauf ein, sondern beobachtete ihn anstatt dessen aus den Augenwinkeln heraus.

    Die Strecke zur Ausgrabungsstätte war nicht weit und man konnte sie bequem zu Fuß erreichen. Wenn es nur denn endlich mal richtig losgehen könnte. Der Gedanke an das Portal verursachte in ihm ein wohliges Kribbeln. Bald wandelten sie auf den alten Pfaden und Errungenschaften der Iconianer und begriffen hoffentlich, was hinter ihrer Kultur und Technologie steckte. Von Weitem erkannte er bereits die Gruppe rund um Hans und Liora. ### Sind wir etwa zu spät? ### Das konnte nicht sein, sie waren beinahe schon fast überpünktlich losgegangen. Ein letztes Mal fiel sein Blick auf seinen Kollegen: „Und Ihnen geht es wirklich gut genug, für die Besichtigung, nach allem was um dieses Portal war?“ Das war einer seiner seltenen gänzlich humanen und besorgten Momente.

    Als sie sich näherten stellte Henry ihm noch die Frage, ob er die Wissenschaftlich der anderen Seiten schon kennenlernen durfte und wie sie sich verhielten. In der Tat hatte er den ein oder anderen schon kennenlernen dürfen. „Eine detaillierte Antwort, kann ich Ihnen darauf noch nicht geben“, gab er zu, „auf klingonischer Seiten befinden sich die meistens Grabungstechniker und Ausgräber und auf romulanischer Wissenschaftler anderer Teilgebiete. Die, die ich bisher kennenlernen durfte, machten einem ordentlichen und ehrlichen Eindruck. Ich denke, im Großen und Ganzen werden wir ganz gut zurechtkommen, ohne uns großartig mit einem Spießrutenlauf abgeben zu müssen. Wichtig ist, dass wir beide uns gut verstehen, oder? Und das habe ich eigentlich einen bisher recht positiven Eindruck, wenn man das quietschgrüne Sofa in unserem Büro mal außen vor lässt!“

    Ort des Geschehens: Holodeck 1 (vor dem Shuttle >>> im Shuttle | Planetenoberfläche) | U.S.S. Shenzhou

    Beteiligte Personen: alle beteiligten Personen

    Datum: 26.05.2400 Uhrzeit: 12:55 Uhr


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    Ens. Cesar Diaz (MO) | NPC


    Es schien, als würde sich der Sturm und auch der umher wirbelnde Sand wieder gelegt haben, denn man hörte draußen nichts. Eigentlich hätte es nun zwei Möglichkeiten gegeben. Die Möglichkeit, dass sie sich im Auge des Sturms befanden, was er nicht unbedingt glaubte, oder die, dass diese Stille wirklich das bedeutete, was er annahm: blauer Himmel und gutes Wetter.

    Cesar blickte noch einmal in die Runde. Selke hatte die Gesprächsführung ergriffen und verteilte die Aufgaben. Feuerholz sammeln war also jetzt erst einmal sein Primärziel. Er nickte ihr zu. „Aye Ma’am“, er legte den Kopf schief und erklärte weiter, „wenn ich noch einen Vorschlag machen dürfte. Wieso verteilen wir nicht mehrere Feuerstellen um das Shuttle herum? Wenn wir noch ein paar Steine als Begrenzung finden, sehe ich auch nicht das Problem der Gefahr, die sonst in der Benutzung des Feuers liegt. Wir haben den Sand als Untergrund, dass dürfte der Ausbreitung eigentlich entgegen wirken und wenn wir mehrere Feuerstellen haben, werden wir im Notfall bei einem Überflug besser gesehen.“ So sah er das zumindest und war gespannt, wie die Gruppe darauf reagieren würde. „Und zudem hätten wir nachts mehrere Wärmequellen, da ich mir durchweg vorstellen kann, dass es sehr kalt wird“, fügte er noch hinzu.

    Ort des Geschehens: Brücke >>> Krankenstation | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari , Avelino Biasini , Aria Hale (NPC)


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    Ikaika spürte ihre Unsicherheit und ihren Schmerz und es tat ihm so unglaublich weh, sie so zu sehen. Ein kurzer Blick fiel auf Avelino, der bereits auf ihn wartete: „Einen Augenblick, bitte.“ Er trat auf sie zu und nahm vorsichtig ihre Hand. „Du hast nichts falsch gemacht“, flüsterte er leise und nur so, dass sie es hören konnte, „es ist In Ordnung. Weder du, noch deine Abteilung und ich verspreche dir, wir werden sie finden. Du hast nichts falsch gemacht, in Ordnung?“ Er drückte ihr als Zeichen ihrer Freundschaft und als Zeichen dessen, dass er nicht wütend oder gar erbost über ihre Reaktion war, einige blaue Gummibärchen in die Hand, die sie so sehr liebte. Dann trat er zurück, straffte seine Uniform und sagte ernst: „Weitermachen, Ens. Akari, Sie machen Ihre Arbeit wirklich gut!“ Ein letzter intensiver Blick, der an ihren unsicheren Augen hängen blieb, bevor er sich umdrehte und Avelino bestätigte, dass sie nun gehen konnte. „Bereit, wenn Sie es sich, Cmdr. Biasini.“

    Beide verschwanden im Turbolift, der sie auf direktem Wege auf das Deck führte, wo sie hinwollten und somit direkt zur Krankenstation. ### Das ist noch einmal erlebe, dass mich ein Commander mit „Sir“ anspricht … verrückter Tag. ### Ikaika seufzte und sah sich um. „Ich hoffe, wir finden sie“, beteuerte er leise und in die Richtung von Avelino. Kurze Zeit später durchquerten sie die Türen der Krankenstation. Sofort kam eine kleine, schwarzhaarige Frau auf sie zugestürmt.Ens. Hale [NPC], begrüßte er Aria, „schön Sie zu sehen!“ Sein Lächeln war ehrlich und freundlich. „Lt. Anela“, bestätigte sie seine Freude und fragte interessiert, „in Begleitung des Sicherheitschefs, was kann ich für Sie tun? Oh ... und Glückwunsch zur Beförderung, wie haben es eben gehört.“ „Danke“, nickend und verlegen sah er sie an, „ja, das ist das Problem an der Sache. Könnten wir bitte einen DNA-Abgleich meines Profils machen um zu bestätigen, dass ich bin, wer ich vorgebe zu sein? Es gab … nennen wir es Komplikationen und Zufälle, die dagegen sprechen könnten, dass ich nicht derjenige bin, der ich behaupte zu sein.“ Aria sah ihn vollkommen verwirrt und gleichzeitig perplex an: „Kein Problem, wir entnehmen eine Probe Ihres Blutes, lassen es scannen und die DNA-Struktur isolieren und dann sollten wir das Ergebnis in wenigen Minuten haben. Er nickte ihr zu und ließ sich komplett freiwillig mit dem Hypospray ein wenig Blut abnehmen. Was hätte er auch für einen Grund haben sollen, es nicht zu tun? Dennoch konnte er alle Beteiligten und ihre Sorgen verstehen. Er hoffte nur, dass sich Tira irgendwie wieder fangen würde.



    <<< >>>


    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Roaas , Hamion Edin (erwähnt; nicht namentlich) , Marissa Bancroft (erwähnt; nicht namentlich)


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    Ens. David Francis (CON) | NPC


    „Das kenne ich“, lächelte David [NPC] ihm zu, „als ich damals hier ankam, kannte ich wirklich keinen. Haben Sie sich denn schon gut hier eingelebt?“ Caitianer waren für ihn immer wieder eine faszinierende Spezies und jetzt mit einem zusammenarbeiten zu dürfen, erfasste er wirklich als Glücksgriff. „Sagen wir es mal so“, antwortete der CON weiter, „unser Captain und unser Erster Offizier sind verschwunden, Lt. Anela hat seine Beförderung auf den Zweiten Offizier erhalten und somit das Kommando über dieses Schiff und das sind doch schon einige Zufälle, die etwas verdächtig erscheinen, deswegen wird der ganzen Sache jetzt nachgegangen.“ Er lehnte sich auf seinem Stuhl vor und drehte sich dann zu Roaas. „Deswegen kann ich Ihnen derzeit auch flugtechnisch nicht so viel zeigen, dass kommt noch“, gab er zu, „aber ich kann Ihnen einige wichtige Dinge erklären. Und wenn Sie fragen haben, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Dann blicken Sie doch mal auf Ihre Konsole und sagen mir, was Sie dort alles sehen?“



    Wörter: 587

    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini , Tira Akari , Robert Webb (erwähnt) , Hamion Edin (erwähnt) , Marissa Bancroft (erwähnt) , Velda Melisa (NPC)


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    Jetzt wo es alle erwähnten, klang es tatsächlich seltsam. Etwas worüber er sich in dieser ernsten Situation noch keine Gedanken gemacht hatte. Ikaika dachte kurz nach und musste unweigerlich schmunzeln. Er hatte zwar nicht mit dieser Reaktion seiner besten Freundin gerechnet, doch irgendwie lag es nahe. Sie war eine grundlegend skeptische Person, dass lag einfach in ihrem Wesen und vielleicht auch irgendwie an ihrem Posten. Er beugte sich vor und flüsterte: „Wärst du mal so skeptisch bei Yuma gewesen, hättest du dir vieles ersparen können.“ Ein kleiner Seitenhieb musste sein, zudem war es so leise gesprochen, dass nur sie es hören konnte. Und dennoch konnte er sie verstehen. Als dann noch Robert und letztendlich Avelino - der zuletzt hinzugekommen war – die Seltsamkeit der Situation an- und aussprachen, blieb ihm nichts anderes übrig, als dem Vorschlag des Sicherheitschefs zuzustimmen. Der Chefingenieur hatte sich bereits wieder an seine Konsole begeben, als Ikaika erneut in die Runde blickte. „Gut“, stimmte er dem Vorschlag aller zu, „gehen wir auf die Krankenstation und machen einen DNA-Abgleich. Cmdr. Melisa [NPC], ich möchte bitte, dass Sie in meiner Abwesenheit die Brücke übernehmen und mich informieren, sollte sich etwas Neues ergeben. Und unter normalen Umständen, Ens. Akari, wäre das eine Befehlsverweigerung, die ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen würde.“ Von Velda vernahm er nur ein: "Aye Sir!" War nicht alles schon schwer genug? Avelino hatte sie ja vorhin freundlichst auf ihr Arbeitsumfeld verwiesen, deswegen ließ er es jetzt auch auf sich beruhen. Tira kam nur ihrer Arbeit nach, deswegen würde er ihr selbst über diese Zweifel niemals böse sein. Es gehörte mehr oder minder zum Dienst dazu und selbst er musste zugeben, dass das schon ziemlich viele Zufälle auf einmal waren. „Können wir dann los“, fragte er leicht genervt, „ich möchte nicht, dass sich alles um etliche Stunden verzögert, immerhin geht es um das Leben von Cpt. Edin und Lt. Bancroft. Und zudem obliegt es nun meiner Verantwortung, ob etwas schief läuft.“ Er war sich sicher, dass Avelino und auch Tira ihn zur Krankenstation begleiten wollten.



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    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: @Roaas , Velda Melisa (NPC; erwähnt)


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    Ens. David Francis (CON) | NPC


    Velda [NPC] hatten ihre Konsole geräumt, um David [NPC] Platz machen, der einen neuen Kadetten zu betreuuen hatte. Sie hatten sich unterdessen auf Anweisung des Zweites Offiziers auf den „Captain’s Chair“ gesetzt. Der Caitianer hatte sich letztendlich an seine Konsole begeben. David beugte sich vor und begrüßte ihn: „Willkommen auf Ihrem neuen Posten, Cdt. Roaas, ich bin Ens. Francis, wir haben uns ja schon das ein oder andere Mal gesehen. Ich darf Ihnen heute zur Seite stehen. Wie Sie sicher mitbekommen haben, ist die Situation derzeit nicht gerade einfach. Wir befinden uns gerade auf vollem Stopp und warten auf weitere Befehle. Auf welche Erfahrungen können Sie denn beim Fliegen von Raumschiffen zurückgreifen, wenn ich fragen darf?“



    Wörter: 433

    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Roaas , Tira Akari (erwähnt)


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    Er musste alles im Blick behalten und fühlte sich leicht überfordert. Sicherlich hatte er sich damals für den Führungsdienst entschieden, aber musste es denn unbedingt so schnell gehen? Sein Blick fiel auf den Hauptschirm. Er zweifelte an sich und seinen Entscheidungen. Zweifelte an dieser Mission, obwohl er es eigentlich nicht durfte. Und dann geschah etwas, womit er absolut nicht gerechnet hatte. Ein Kadett schritt durch die Türen der Brücke, hielt ihm ein PADD mit seinem Versetzungsbefehl unter die Nase und meldete sich zum Dienst. Vollkommen perplex starrte er ihn erst einmal einige Sekunden an. Relativ schnell, hatte er sich jedoch wieder gefasst und las sich den Versetzungsbefehl durch. Ein neuer Operations- und Navigationsoffizier. Innerlich schüttelte er den Kopf. ### Die haben ja ein Timing. ###

    Der hochgewachsene Caitianer stand vor ihm. ### Was für eine Erscheinung. ### Taktisch ein ungünstiger Augenblick um jemand Neuen auf der Brücke Willkommen zu heißen, doch da mussten sie jetzt durch. „Herzlich Willkommen auf Ihrem neuen Posten, Cdt. Roaas, stehen Sie bequem“, sagte er, straffte seine Uniform und blickte ihn dabei an, „wenn Sie möchten können Sie diesen auch direkt besetzen. Ens. Francis [NPC] wird Ihnen behilflich sein und wir unterhalten uns später. Sie dürfen wegtreten!“ Der Pilot hatte ihm bereits zugezwinkert und übergab seine Station an den Caitianer. Gerade als er wieder aufatmen wollte, hörte er Tira’s Worte und somit ihre Befehlsverweigerung.



    Wörter: 225

    Ort des Geschehens: Brücke | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Tira Akari , Robert Webb , Avelino Biasini , Hamion Edin (erwähnt) , Marissa Bancroft (erwähnt) , Taurionarla (NPC) , Roaas (erwähnt; nicht namentlich)


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    Die Situation hatte sich geändert und das musste selbst Ikaika nun anerkennen. Als er Robert die Nachricht des Sternenflottenhauptquartiers zeigte, nickte dieser, nickte dieser, trat zurück und gab bekannt, dass er das Amt des Zweiten Offiziers und das Kommando über die US.S. Perception offiziell an ihn übergeben hatte und verkündete auch gleich seine Beförderung. „Vielen Dank, Sir“, erkannte er mit aller Höflichkeit und Respekt an, den er besaß, „es tut mir leid, ich weiß, es ist keine einfache Situation.“ Demütig senkte er sein Haupt. Insgeheim hoffte er, dass der Chefingenieur ihm nicht böse war.


    Er wurde sich seiner neuen Verantwortung bewusst, die jetzt schon schwer auf seinen Schultern lastete. Wie zum Teufel hielt Marissa das alles aus? Da war plötzlich so viel Verantwortung für eine Horde von Menschen, ein Schiff und zwei weitere Personen in einem vermeintlichen Paralleluniversum, dass er zu tragen versuchte und es ihm beinahe die Luft zum Atmen entzog. ### Beruhige dich, du schaffst das … irgendwie … Marissa und Hamion schaffen das doch auch! ### Sein Blick glitt sachte über die Brücke. Ikaika schnaufte mehrmals kurz und tief durch und sah Taurionarla [NPC] und Tira an. Als seine beste Freundin sagte, dass sie ihre Position erst mal halten sollte, sprach er Ens. Francis [NPC] – den diensthabenden Piloten – an. „Ens Francis, voller Stopp. Wir sollten auf unsere Taktikerin hören und erst einmal eine beobachtende Position einnehmen.“ Er bestätigte den Befehl: „Aye Sir, voller Stopp, warte auf weitere Befehle.“ Ihm dankend zunickend, wandte er sich jetzt wieder zurück an die Wissenschaftlerin: „Ich möchten einen vollen Strahlungsscan. Alles das, was Sie aus unseren Sensoren rausholen können. Ist der Riss stabil genug, um überhaupt hindurchfliegen zu können? Wie hoch sind die Strahlungswerte? Gefährlich oder ungefährlich? Und … bevor ich es vergesse, könnte wir eine weitere Sonde starten und diese durch den Riss schicken? Vielleicht … nun ja … mit einer Kamera ausgestattet, die uns die Bilder zukommen lässt?“ Dann sah er hilfesuchend und mit einem leidigen Blick zu Tira: „Ens. Akari, bitte beobachten Sie die weitere Umgebung. Halten Sie Ausschau nach Schiffen und all das, was einen verdächtigen Anschein macht und nicht zu unseren Informationen in den Datenbanken gehört.“ Er ging vor den Konsolen leicht nervös auf und ab. „In 2 Stunden hätte ich gerne die Ergebnisse, die wir bis dahin haben“, er sah die jungen Frauen noch einmal an, „und eine Besprechung im Konferenzraum, in der wir alles zusammentragen, was wir bisher haben.“


    Plötzlich kam noch ein Ruf von Avelino herein, den Ikaika entgegen nahm und auf seinen Kommunikator tippe: *** Lt. Anela hier, Sir! Wir haben einen Riss im Universum entdeckt, der mitten in dem Nebel liegt, den wir ursprünglich wegen des Sterns beobachten sollten, sowie eine Ionenspur die die menschlichen Parameter des Captains und des Ersten Offiziers enthält. Da Cpt. Webb den Zweiten Offizier an mich abgetreten hat, möchte ich Sie in 2 Stunden im Konferenzraum zu einer Besprechung mit allen Führungsoffizieren sehen! Gute Arbeit, die Sie und ihr Team bisher gemacht haben! Anela Ende! ***

    Vorsorglich beendete er die Kommunikation. Ikaika blickte zu Robert: „Captain, Sie verfügen doch über ausreichend Erfahrung im technischen Bereich. Haben Sie schon einmal eine Technologie kennenlernen dürfen, die eine Person ohne weitere Anhaltspunkte von einem Schiff beamt und lediglich nur eine Ionenspur hinterlässt?“ Ihm ging das alles nicht mehr aus dem Kopf. Hoffentlich tat er hier das Richtige und richtete nicht noch mehr schaden an. Hoffentlich hörte man nicht seine Unsicherheit, oder Angst in seiner Stimme, obwohl es eine bahnbrechende Panik eher getroffen hätte. Das heute auch noch ein neuer Kadett auf der Brücke erscheinen sollte, ahnte er derzeit noch nicht.



    Wörter: 601

    Ort des Geschehens: Holodeck 1 (vor dem Shuttle >>> im Shuttle | Planetenoberfläche) | U.S.S. Shenzhou

    Beteiligte Personen: alle beteiligten Personen

    Datum: 26.05.2400 Uhrzeit: 12:45 Uhr


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    Ens. Cesar Diaz (MO) | NPC


    Auch Cesar bekam ein kleines Gefäß mit Wasser, was er dankend annahm. Sein Blick ruhte liebevoll auf der Denobulanerin: „Danke!“ Er trank langsam und genoss gleichzeitig das Gefühl, wie das Wasser seine Kehle hinunterlief. Es tat wirklich gut nicht mehr einen ganz so trockenen Mund zu haben, dennoch wollte er mehr. ### Es gibt nichts Besseres, als ein eisgekühltes Glas Wasser. ### Zwar hatte sich der Sandsturm bereits nach wenigen Minuten wieder gelegt, seine Ausläufer zogen sich aber immer noch über die Landschaft und verpassten ihre so eine neue Form. Das gab ihm Gelegenheit noch einmal über Selke’s Worte nachzudenken. „Wäre die Felskette nicht noch weiter vom Grundwasser entfernt“, wollte er wissen, „es … es könnte natürlich Höhlen geben, in die sich die Bevölkerung zurückgezogen hat, Höhlen sind meistens auch bei hohen Temperaturen sehr kühl, aber dennoch bestünde dann die Problematik mit dem Grundwasser. Sagten Sie nicht, dass sie was gefunden haben, was modrig roch? Vielleicht sollten wir uns das später noch einmal ansehen. Gott bewahre, ich bin kein Experte, aber irgendwie ergibt das für mich mehr Sinn. Und außerdem könnten wir ein wenig Feuerholz schlagen, für ein Signal - und ein Lagerfeuer heute Abend.“


    Der Gedanken an ein Lagerfeuer ließ ihn leicht schmunzeln. Cesar dachte an seine Kindheit. Sein Vater und er, hatten öfter mal abends lange draußen gesessen, doch hier ging das wohl nicht. Oder vielleicht doch? Aus den Augenwinkeln heraus, beobachtet er N’yna. Er fand ihre Motivation einfach nur bemerkenswert, sagte aber dann lächelnd: „Haben wir schon ausprobiert. Es wird nicht funktionieren. Aber … ich … ich meine, könnte es nicht das, dass das Magnetfeld dieses Planeten unsere Geräte stört?“ Er blickte interessiert in die Runde und war gespannt darauf, was sie anderen dazu zu sagen hatten.