Bordleben XXVII - Die ungewisse Zukunft

  • Ety--> Steve Marshalls Haus



    Pete hatte zuerst die Stellung auf der Ety gehalten, sich dann aber doch hinuntergebeamt. Jetzt stand er in Marshalls Haus, genauer gesagt in dessen Wohnzimmer und orientierte sich kurz. Wie zum Geier konnten überhaupt Waffen-und dann auch noch schlappe 2 Container voll!-von der Sternenflottensicherheit verschwinden? Nun, die Erklärung konnte er sich vermutlich selbst geben....er tippte auf einen Sympathisanten der neuen Rechten, der seine Kollegen getäuscht hatte und dann aktiv geworden war. Egal. Sie mussten Moore helfen. Moore, den Pete so gern hatte (Ironie!) und auf den er immer noch eifersüchtig reagierte, obwohl es eigentlich keinen Grund mehr dazu gab. Nathalie hatte ihn geheiratet und Moore-als bester Freund der Braut- war Trauzeuge gewesen.

    Der Trill ging zum Außenteam und stellte sich dazu.

    "Wie ist der Status?", fragte er.

  • Hamion lächelte als Pete dazu kam, er mochte seinen XO, warum auch immer "Wir haben hier nur die Attrappe eines TR-116 gefunden. Unser Steve dachte sie sei echt und hat sich in die Nesseln gesetzt. Wir haben einige Meldungen im social media Bereich gefunden die den Waffenraub mit den neuen Rechten und der Bürgerwehr in Verbindung bringt. "


    "Commander Biasini, ich möchte das sie alles sichern was nicht niet und Nagelfest ist, binden sie das AT mit ein. Ensign Waiata, ich möchte dass sie zusätzlich alle Querverweise prüfen, nehmen sie notfalls sämtliche Technik hier auseinander um an Informationen zu kommen"

  • "Auseinandernehmen.", entgegnete die Ensign schmunzelnd und klatschte fest in die kleinen Hände. Dann nickte sie dem Nachzügler kurz begrüßend zu, sagte: "Sir!", während sie in einem großen Schritt über den betäubten Leib von Mr. Marshall stieg und die Hände rieb.


    Sie unternahm anschließend einen Streifzug durch das Haus, um festzustellen, wo überall Terminals lägen. Zumindest die, die man sah. Sie schaute nicht so genau, um eventuelle Verstecke auszumachen, da sie davon ausging, dass diese bei der Sicherung durch die anderen eher aufgespürt werden würden.

    Die Behausung war kleiner, als sie gedacht hatte. Sie zog sich die Datensätze aus seiner Mediaanlage auf den Trikorder, und - oh Wunder - stellte fest, dass Steve sich gerne einschlägiger Literatur rassistischen Gedankenguts widmete, die gut und gerne auch mal auf gesperrten Kanälen übertragen wurde. Nichts, was ihr weiterhalf. Es zementierte lediglich das verkorkste Bild der armen Wurst, bei der irgendwie die Gesellschaft kläglich versagt hatte. Sein Musikgeschmack belief sich auf kritisierte Bands, die die 'alten Werte' propagierten und eine Rückbesinnung auf einen freien Erdenhimmel besangen. Am Ende landete sie wieder in seinem Raum und setzte sich vor dessen Terminal. Dann begann eine lange, erfolglose Suche, bei der die Insulanerin irgendwann das gebräunte Gesicht in der Hand abstützte und mit den Fingern vereinzelte, dunkle Strähnen frustriert aus dem Haaransatz kratzte.


    "Das zu rehabilitieren wird keine leichte Sache.", murmelte sie, als sie die einfältigen Korrespondenzen durchging. So notierte sich einige Gesprächspartner, die besonders extremistische Ansichten hatten und unter dem Deckmantel von Akronymen o.ä. unterwegs waren, ebenso listete sie die Gruppen auf, die verstärktes 'Interesse' an einer gewaltvollen Lösung bekundeten. Sie konnte sich nicht erklären, wie dieser Wicht an die Pläne zum originalgetreuen Nachbau der Waffe gekommen war. Irgendwoher musste er doch das Wissen bezogen haben. Vor allem traute sie diesem Kerl keinen Steinwurf weit zu, dass dieser die Brillanz besaß, sich selbstständig dessen zu bemächtigen. Das schmeckte alles falsch. Steve wurde mit Sicherheit benutzt. Sie hatte nur keine Beweise. Nach etwa einer dreiviertel Stunde und einem 'free earth!'-Post zuviel musste sie eine Pause machen. Entnervt kippte sie in die Lehne zurück und massierte sich die Schläfen.


    Die mandelförmigen Iriden sondierten dabei die Lage des Raumes. Eine Standardunterkunft mit grauen Wänden und erstaunlich schlechtem Geschmack. Iolana mochte die stählerne Kante von Anfang an nicht, die dem Ambiente innewohnte. Auf einer futuristischen Vitrine lag ein antiquierter, frisch geölter Stahlhelm und darunter flimmerten glorifizierende Bilder von vermeintlich terrestrischem Kulturgut auf einem Holosockel. Iolana stand auf, streckte sich und besah sich das näher. Bäume, Flora und Fauna, ein Ball, der mit Erdschwerkraft auf den Boden fiel und die zwiebelhafte Darstellung von menschlichen Organen, während darunter 'ein Herz, (m)eine Erde' auftauchte und wenige Zentimeter über dem Regelboden schwamm, bevor das Holobild verblasste. Widerlich. Angeekelt deaktivierte sie das schwache Kraftfeld, griff nach dem Sockel und drehte ihn um, um ihn auszuschalten. Er lag erstaunlich schwer in ihrer Hand.

    "Merkwürdig.", murmelte sie und es wunderte sie umso mehr, dass sie die Projektion nicht ausschalten konnte. Einem Instinkt folgend öffnete sie mit dem Nagel die untere Platine und scannte den Bereich.

    "Ich glaube, ich habe hier etwas.", mutmaßte sie in die Runde - wer auch immer eben da war. "Aber ich komme nicht ran. Es sieht aus, als wäre in dem Ding noch eine andere Holomatrix hinterlegt worden. Ziemlich gut verschlüsselt.", wackelte sie mit dem Sockel in der Hand. Das Hologramm flackerte.


    @alle! ;) 

  • Farrell nickte kurz als Zeichen, dass er verstanden hatte. Die Frage war für ihn: Wie kam Marshall an eine Attrappe des TR-116, obwohl er es für echt gehalten hatte? War er also selbst reingelegt worden?

    "Wurde Marshall schon befragt, wie er an die Fälschung gelangt ist? Wenn nicht, würde ich das gerne übernehmen, Sir." Dabei sah er auf den Mann am Boden, der noch friedlich vor sich hinschlummerte.

  • Avelino nickte Pete kurz zu als dieser zu der kleinen Gruppe stieß und hörte dann dem Captain zu. "Jawohl Sir, wird erledigt." Dann sah er sich kurz um und sammelte auf jedenfall schonmal die Atrappe der Waffe ein, ehe er sich den anderen zuwandte. "Cmdr T'Reava, Cmdr Flanigan, Lt Hutson, sie kennen das spielchen ja und wissen was zu tun ist, ich würde vorschlagen das wir uns aufteilen und jeder einen Bereich des Hauses vornimmt." Nachdem die drei sich kurz abgesprochen hatten, übernahm jeder den ihm zugewisenen Bereich und begann, diesen systematisch abzusuchen und alles zu sichern was nicht niet und nagelfest war, ganz wie der Captain dies wünschte. Avelino hatte den Keller des Hauses erwischt, was auch sonst dachte er. Hutson hatte die Ebene übernommen, auf der sie grade waren und Flanigan durfte sich im Obergeschoss austoben, während T'Reava den Außenbereich durchforsten sollte, sprich Garage und Garten. Er nickte kurz den anderen 3 noch zu die sich wohl um die Terminals und den bewusstlosen Steve kümmern würden und machte sich auf den Weg nach unten. Wieder ein Keller, aber hier geht wenigstens das Licht dachte er und sah sich erst einmal gut um, bevor er dann den Tricorder zückte und alles systematisch absuchte, nach Sachen die ihnen weiterhelfen würden. Er sah sich auch jede Wandverkleidung und Querverstrebung genau an, da sich dort meistens auch gut etwas verstecken ließ. So arbeitete er sich Stück für Stück vor.


    Jennifer Hutson

    T'Reava

    Marissa Bancroft (alias Maddie Flanigan)

    LtCmdr Avelino Biasini
    Forensische Kriminaltechnik (Spezialisierung Spurensicherung)


    "Jede letzte Tatsache ist nur die erste einer neuen Reihe." - Ralph Waldo Emerson

  • Peinlich berührt bemerkte der Fähnrich, dass sie wohl mit sich selbst gesprochen haben musste. Sie machte Meldung an den Cpt. mit einer ähnlichen Wortwahl, die sie eben ins Nichts geblasen hatte.


    ***Ens. Waiata an den Cpt. Ich habe eine verschlüsselte Holomatrix in einem kleinen Holo-Bilderrahmen entdeckt. Ich werde sie mitnehmen und der wissenschaftlichen Abteilung überlassen, wenn wir wieder an Board sind.***


    Dann machte sie sich wieder ans Terminal und grub ein wenig weiter im Dreck.


    Hamion Edin  

  • Hamion schaute sich um und vernahm den Ruf ***versuchen wir sie hier zu öffnen, ich möchte keine bösen Überraschungen erleben Ensign*** Er ging los um wenig später anzukommen "wir müssen sehen das wir rankommen, können wir die Bildgeber stören um da heranzukommen?"

  • "Hm, sicher.", meinte sie und das Bild begann zu flackern, als die Bildgeber gestört wurden. "Vielleicht kann ich das überlagerte Bild jetzt einfach überbrück-" - fump. Et voilá. Statt rechter Propaganda kreiselte plötzlich der Rohbau des TR-116 auf dem Sockel. "Vielleicht wär's gut, dem Vorschlag des ersten Offiziers nachzukommen, und ihn den Mann einmal gründlich ausquetschen zu lassen, Sir.", murmelte sie unter hoch gezogenen Brauen. "Ich versuche herauszufinden, ob der Code irgendwelche Spuren auf seinen Ursprung aufweist. Aber - ich bin kein Experte..."


    Hamion Edin  

    Pete Farrell  

  • Hamion lächelte als Ensign Waiata es schaffte das Bild zu überlagern "Gut gemacht, versuchen sie ihr bestes, nehmen sie notfalls Commander Flanigan dazu" Sein Blick wanderte danach wieder durch den Raum "Und ich glaube sie haben recht, es wird Zeit dass unser Steve mal ausführlich befragt wird. ***Edin an T'Reava, wenn sie fertig sind verhören sie bitte mit Lieutenant Lyiu unseren Waffenliebhaber***

  • Pete hatte weiterhin Marshall mit Lyiu zusammen bewacht, nicht dass dieser aufwachte und sich davonstahl. Allerdings schlummerte der Kerl seelenruhig weiter. Als Edin von Waiata kontaktiert worden war, hatte er sich angeschlossen und logischerweise mitgehört und mitgesehen.

    "Gut gemacht, Ensign. Übrigens, noch meinen Glückwunsch zur Beförderung, die sie sich redlich verdient gaben." Er nickte ihr dabei anerkennend zu, denn die Aufgabe mit der Ety hatte sie gut gemeistert. Er war sich sicher, dass sie sich gut in die Führungscrew der Station eingliedern würde.

    Dann betrachtete er das Hologramm des TR-116. Währenddessen ratterte es in Petes Kopf bezüglich kombinatorischer Arbeit. Ein "Spielzeug"-TR 116.Eine Holographie desselben Typs, die einen Rohbau zeigte. Zwei Container gestohlene TR-116.....Er hatte einen Verdacht. Und in diesem Verdacht hatte Moore den Tätern wohl voll an den Karren gefahren, weil er den Klau entdeckt hatte. Pete war überzeugt, dass die Täter die Container austauschen wollten, so dass der Diebstahl in nächster Zeit gar nicht aufgefallen wäre. Die echten Waffen waren sicherlich von Marshall und Komplizen zerlegt worden, so dass sie leichter abtransportiert und irgendwo eingeschmuggelt werden konnten. Das Wichtigeste an den Waffen waren die Energiezellen daran, alles andere konnte mit Replikatoren auch hergestellt werden.

    "Wir sollten primär nach den Energiezellen suchen. Die Gewehre werden vermutlich nicht mehr oder vorübergehend nicht am Stück existieren, wenn ich aus diesem Hologramm einen vernünftigen Schluss ziehen soll, Captain.

    Außerdem sollten die anderen Container überprüft werden, ob die Gewehre darin intakt sind oder gefakt." Er sah sich kurz um.

    "Hoffen wir, dass aus Marshall noch etwas vernünftiges herauszuholen ist. Ansonsten sollten wir sein Umfeld beeuchten. Mit wem hat er sich öfters getroffen, wo hat er sich öfters aufgehalten in letzter Zeit? Wen hat er kontaktiert? Was hat er eingekauft? Ich denke da an Dämpfungsfelder oder ähnliches, um die Energiezellen zu tarnen."

  • T'Reava - Erde


    T'Reava durchsuchte systematisch den Garten und die Garage, scannt alles ab und sucht alles nach etwas auffälligen, oder hinweiß ab.

    Sie durchsucht alles, nach möglichen Hinweisen und potentiellen Information.


    T'Reava hatte nach der ganzen Zeit nicht wirklich etwas hilfreiches gefunden, als Edin sich meldet, sie greift zum Com.

    " *** T'Reava hört, habe verstanden, bin nach dem untersuchen direkt unterwegs. Ende. *** "


    Sie suchte dann noch den letzten Bereich ab, wo auch nichts zu finden war, wie zuvor abzusehen, da der Bereich am Unwahrscheinlichsten war.

    T'Reava begab sich nach Abschluss der Untersuchungen zu Lt. Lyiu.

    "Lt. sie sind bereit? wir Verhören jetzt den Verdächtigen."

    Sie begab sich mit Lyiu zu dem bewusstlosen Typen und Pete sowie Edin.

    "Würden sie ihn Bitte leicht wecken und auf ihn aufpassen, das er nicht flieht."

  • "Oh, vielen Dank, Sir!", ein breites Lächeln galt dem ersten Offizier. Sie wuchs ein wenig durch das Lob, straffte den Rücken ehe sie schwungvoll den Kommunikator aktivierte und einen Funk an die Lt. absetzte.


    "Ens. Waiata an Lt. Flanigan. Hätten Sie einen Moment Zeit, um sich hier etwas anzusehen? Ich komme auch gerne zu Ihnen damit, falls es gerade schlecht ist." Damit nickte sie einmal in die Runde, ebenso zu der Vulkanerien, die eben dazu gekommen war, und friemelte auf Antwort wartend mit der Expertise von Navigatoren an dem Holosockel rum.


    Siobhan Fraser  

  • Hamion Edin

    Hamion nickte "Die Energiezellen sind ein wenig anders, aber nicht sehr. Soweit ich weiß ist lediglich die chemische Zusammensetzung. Der Lithium Kupfer verstärkte Kristall ist ein wenig anders aufgebaut als in einem Phaser oder Gewehr. Vielleicht haben wir Glück"

    Lyiu Kral

    Lyiu nickte dem Commander zu "dann wollen wir mal" und er betrat die Zelle

  • Nach der Mission vom 10.09.17


    Hamion saß auf deinem CC und schaute auf den Monitor, die Rückreise zur Station wurde nur durch das Absetzen der Evakuierten auf Vulkan unterbrochen und er freute sich auf sein eigenes Bett. Als die Nachrichten von der Erde eintrafen schaute er sich das auf der Brücke an, das Padd entsprechend leise gestellt und seine Augen verengten sich.

  • Jennifer war froh über die Rückreise zur Sternenbasis, immerhin sollte Dave bald eintreffen udn auch Liz würde in wenigen Stunden eintreffen.Wenn sie es nicht schon war, Liz war doch immer schnell, wenn es um ihre Lieblinge geht. Während sie sich fertig machte und sich ein wenig ausruht, lässt sie Nachrichten laufen. Alles was sie darin hört lässt sie den Kopf schütteln, sie seufzt leise. Erst als der teil von Dave kommt, richtet sie sich wieder auf und wird schlagartig bleich. Sie fühlt sich in dem Moment als diese Nachricht eingeht, gelähmt. Dave war immer der Anker gewesen, er war der gewesen, der für Jen immer signalisiert hatte, das alles okay sei. Und sie hatte sich daran fest gehalten, wann immer es ging. Die Nachricht von der Inhaftierung und Verurteilung zogen ihr in diesem Moment den Boden unter den Füßen weg.

    Es dauert eine ganze weile, in der die Welt um Jen still ist, sich alles um sie herum zu drehen und rasen beginnt, ehe sie sich wieder fängt und an auf dieses Padd Starrt, auf dem Dave zu sehen ist wie er abgeführt wird. Wie schlimm er aussieht. Das durfte nicht wahr sein. Es geriet so vieles ins Wanken damit.

    Sie schluckt hart und geht an das nächste Terminal um Liz zu rufen. Das letzte mal das sie solch einen Kloß im Hals hatte, war als sie Dave hatte am Hirn Operieren müssen, was jetzt fast 20 Jahre her war.

    Die Finger glitten über die Schaltfälschen und doch , war es nicht bewusst was sie tat. Sie rief nicht nur Liz sondern auch gleichzeitig Thomas und Felix.


    ***Hutson an Danaher, Liz... Mum? wo... wo bist du? kommt es relativ leise und recht betroffen von Jennifer, die erst jetzt bemerkt das andere mit dabei sind.

    ***Felix,Thomas?, geht es euch gut? Felix wo bist du? Felix komm bitte sofort auf die Station. Mum? Mum mein Quartier ist vorbereitet für dich, bitte geh direkt dort hin. Bitte mach keinen Unsinn ja? Wir sind bald da und dann bin ich für dich da, du bist nicht alleine.

  • Pete war froh, wieder normal auszusehen. Er hatte sich gründlich entscheidet und bei der Evakuierung der Leute geholfen. Jetzt wollte er eigentlich ein wenig entspannen, setzte sich in seinem Quartier auf der Ety in das dortige Sofa und angelte sich vom Tisch ein altmodisches Buch, das er gedachte zu lesen. Allerdings.....

    *** Brücke an LTCmdr Farrell. Ich habe hier einen Mr. Jones, der mit Ihnen reden will***, gab der Brückenoffizier durch. Pete bestätigte, dass er das Gespräch annehmen würde.

    "Hi, Pete."

    "Hallo Henry. Wie gehts meinem Haus?"

    "Oh, dem geht's hervorragend, zumindest, seit ich das letzte Mal dort war. Ich bin die letzten Tage nicht aus Frisco rausgekommen. Und das werde ich die nächsten Tage auch nicht", erklärte Henry seinem Freund."Ich werde auf der Erde bleiben, Pete. Das war es eigentlich auch schon, warum ich dich kontaktiert habe. Ich dachte, das solltest du wissen und du brauchst dir keine Sorgen zu machen", meinte er leichtfertig.

    Das Gespräch ging weiter, doch Pete könnte Jones nicht vom Gegenteil überzeugen, eines der letzten abfliegenden Schiffe zu besteigen.

    Mürrisch beendete er die Verbindung und knallte sein Buch auf den Tisch. Die Lust zu lesen war ihm vergangen. Dann piepte sein Terminal erneut, weil er es so eingestellt hatte, dass ihm mitgeteilt wurde, wenn es die neuesten Nachrichten von der Erde gab.

    Er gab dem Computer an, dass er es Abspielen sollte und ging zum Replikator, um sich einen Kaffee herauszulassen. Als er den ersten Schluck davon nahm und Clive Garrow berichtete, dass Danaher verurteilt worden war, verschluckte sich der Trill und prustete den guten Kaffee in sein Quartier. Die Tasse warf er achtlos hinterher. Darauf kam es jetzt auch nicht mehr an. Er musste auf die Brücke, daher ah man wenige Augenblicke nur noch einen Schatten aus dem Quartier huschen. Farrell ging im Stechschritt zur Brücke.

    ****Farrell an Edin. Wir haben ein Problem. Sie sollten SNN einschalten. Sofort**** gab er via KOM durch.

  • Ryan war mittlerweile bereits seit ein paar Tagen mit der Revan bei der Starbase angekommen und saß nun in seinem zugewiesenen Quartier und ging die Berichte durch die von der Sternenflottensicherheit immer wieder reinkamen. Er trank einen Schluck Kaffee und sah dann zum Bildschirm, weil die SNN mal wieder eine Sondermeldung brachte. Fast gleichzeitig kamen auch zwei Berichte über den Abschluss der Evakuierung herein und Ryan sah ungläubig auf den Monitor. Nachdem die Nachrichten vorbei waren, schlug er mit der Faust auf den Schreibtisch, so dass der Stapel Padds auf den Boden flog und der Kaffee aus der Tasse schwappte. "Verdammt nochmal, ich habe sowas geahnt, warum kann der auch nicht hören, sturer Bock." Ryan schimpfte vor sich hin und würde am liebsten die gesamte Flotte sofort mobilisieren und zur Erde schicken, um Dave da rauszuholen und diese Fanatiker ein für allemal dingfest zu machen und den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber er wusste dass er Dave damit nur in noch größere Gefahr bringen würde. Nein hier mussten sie taktisch klug vorgehen. Was aber ganz eindeutig war, ist das sie jetzt eindeutig zu weit gegangen sind, das konnte und durfte die Sternenflotte nicht auf sich sitzen lassen. Und die Erde im Stich lassen, kam ebenfalls auf gar keinen Fall in Frage, also fasste Ryan den Entschluss, das restliche OKO und die Kommandanten der Omega Flotte zusammenzutrommeln, um das weitere vorgehen zu Besprechen. Und sie mussten schnell handeln. Er verfasste eine entsprechende Subraumnachricht mit höchster Dringlichkeitstufe und schickte diese dann ab.


    In der Zwischenzeit kontaktierte er die anderen OKO Mitglieder, die mittlerweile ja ebenfalls auf der Starbase waren und informierte diese entsprechend über die Sachlage. ***Admiral O'Leary an Admiral, Decker, Admiral Webster und Commodore Fraser, ich weiss nicht ob sie bereits die SNN gesehen haben, aber wir haben ein Problem. Admiral Danaher wurde auf der Erde von der neuen Regierung gefangen genommen und verurteilt, wir und ein paar andere "hohen" Tiere werden auf der Erde ebenfalls per Haftbefehl gesucht. Ich habe bereits eine Nachricht an die Kommandanten der Omegaflotte gesandt, das diese sich umgehend hier auf der Starbase mit uns treffen sollen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich erwarte sie im Konferenzraum. O'Leary Ende***


    Ryan wischte erstmal den verschütteteten Kaffee auf und stellte die Tasse dann in den Replikator, am liebsten würde er sich jetzt eine Flasche Whiskey greifen. Er sammelte die Padds vom Boden auf und legte sie wieder auf den Schreibtisch. Dann holte er noch einmal tief Luft, während er aus dem Fenster sah und betätigte nochmals seinen Kommunikator. ***Admiral O'Leary an Captain Edin, ich nehme stark an das sie die SNN bereits gesehen haben, bitte lassen sie den Konferenzraum umgehend vorbereiten. Ich habe bereits eine Nachricht an die Kommandanten der Omegaflotte rausgeschickt, sich umgehend hier zu melden um sich mit dem OKO zu beraten. Bitte kommen sie dann auch dazu, sobald alle Kommandanten eingetroffen sind. O'Leary Ende.***


    Hugh Decker

    Jason Webster

    Siobhan Fraser

    Hamion Edin  

    ryan.png
    Von uns wird mehr verlangt als von den meisten anderen, daher müssen wir danach streben, besser zu sein als die meisten, wenn wir uns dieser Verantwortung als würdig erweisen wollen...