Welcher Weg steht mir bevor

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    Es war ein helles Licht und absolute Stille. Nichts, nicht einmal ein Schatten der zu sehen war. Das letzte woran sich John erinnerte war das er als letzter, zusammen mit seiner Nummer Eins, auf der Transporter Plattform stand und den Befehl zum beamen gab. John versuchte sich zu orientieren, einen Anhaltspunkt zu finden doch es gelang ihm nicht. Er ging los und aus dem gehen wurde ein schnelles gehen bis hin zu rennen. „HALLO, IST HIER DENN NIEMAND“ Wie lange John rannte konnte er nur ansatzweise erahnen. Es war so als ob er ... Tot war. Doch er war es nicht. Jedenfalls hoffte er das. Hin und wieder betätigte er seinen Kommunikator und hoffte dadurch auf ein Zeichen das er noch in Kommunikatiosreichweite war. „Nummer Eins, Counselor, ist denn niemand hier der mich hören kann.“ John stoppte und stützte sich auf seine Knie um etwas nach Luft zu schnappen. Dann setzte er sich auf den Boden. Er schaute sich um. Doch alles war er sah war nichts. Keine Wand, rein gar nichts. „Das kann nur ein Traum sein. Es muss doch etwas hier sein. Ich meine jemand muss doch diesen Ort erschaffen haben.“ John redete mit sich selber um weiten Gehens bei Verstand zu bleiben. Er grübelte lange und versuchte sich die Übungen des Stresstests noch einmal ins Gedächtnis zu rufen als er schlagartig aufsah. „Q, wenn es einer von ihren Perfiden tricks ist so können sie damit aufhören. Also zeigen sie sich mir. John stand auf und blickte in alle Richtungen. Das Q für solche Art von Belustigung auf Kosten anderer bekannt war wusste er. Und auch wie Captain Picard ging John nicht drauf ein. Ja, er hatte seine Tochter zur Welt gebracht, auf eine nicht Konventionelle Art, aber das spielte jetzt keine Rolle. Nicht hier und jetzt. „VERDAMMT MANN… HALLO…“

  • Part 2

    John bekam keine Antwort. Welche Uhrzeit es war konnte er nicht erahnen. Dieses Konstrukt war ihm Rätselhaft und bedrohlich zugleich. „Komm schon John, konzentrier dich. Du darfst jetzt nicht aufgeben.“, sagte er zu sich selbst und versuchte einen klaren Kopf zu behalten. Also beschloss er weiter zu gehen um vielleicht auf ihren was oder jemanden zu stoßen. Während John so daher schritt kamen ihm allerlei wirre Dinge in den Sinn. Wäre er jetzt auf Bajor könnte er im Himmelstempel sein, so wie Captain Sisco. Doch diesen Gedanken verwarf er schnell. Den Gedanken das es doch Q war der seine Perfiden gelüste stillte war immer noch präsent und in regelmäßigen Abständen sprach er immer wieder seinen Namen aus. „Q, Quuu, Ich werde deine Spielchen nicht mitmachen. Du kannst mich wieder auf die Jules Verne bringen.“ Nichts außer der absoluten Stille war zu hören. Und doch, hatte John das Gefühl etwas in der Ferne vernommen zu haben.

    Plötzlich vernahm John eine Art von Vibration der seinen gesamten Körper durchdrang. In der Entfernung konnte er einen lichtblitz sehen und John stoppte. War es das was er vermutete? Konnte es eine Art von Hinweis sein? Leicht zögernd ging er weiter auf die Stelle zu. Doch je schneller er wurde desto weiter entfernte sich Lichtblitz. „Kommt schon, wenn ich es nicht sehen sollen dann braucht ihr es auch nicht weiter fortschicken.“ Jetzt fing er an zu rennen und versuchte dem Objekt näher zu kommen das seine Aufmerksamkeit geweckt hatte.

  • Part 3

    Das Zeitgefühl war vollkommen verschwunden und John hatte nicht die Spur einer Ahnung wie lange er schon hier war. Immer wieder rief der Q seinen Namen und hoffte, wenn auch wiederwillig das sich der selbst ernannte Aufpasser des Universums melden würde. Auch der Lichtblitz der vor einer gefühlten Ewigkeit aufgetaucht war hatte sich in Luft aufgelöst und John war bereits am ende seiner Kräfte angekommen. Er wurde langsamer und langsamer bis er letztendlich stoppte und auf die Knie sank. Der Schweiß lief ihm das Gesicht runter.

    „Ich kann nicht mehr“, kam es mit leiser Stimme aus ihm heraus und sein Oberkörper viel nach vorne über. Noch einen kurzen Moment versuchte er seine Augen offen zu halten bis sie letztendlich zu gingen. Nun lag er da und hoffte auf das jähe Ende bis plötzlich eine Stimme erklang. John, John… Du bist noch nicht am Ende deiner Reise angekommen. Du hast gerade am Anfang deiner Reise.“ Mit dem Gedanken das er am Fantasieren ist ignorierte John das gesprochene. „Dir steht ein langer und Beschwerlicher Weg bevor. Er wird dir alles abverlangen und dich Prüfen.“ John’s Augenlieder zuckten und nur langsam öffnete er seine Augen. Doch die Helligkeit in dem, wo auch immer er war, lies ihn immer wieder seine Augen schließen. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen und schließlich konnte er sie offenhalten. John konnte einen Umriss erkennen und stützte sich auf seine Hände. Eine Art von Aura war um die Gestalt gehüllt.

    „Was für eine Reise meinen sie.“ Seine Stimme war zaghaft und gebrochen. Du stehst am Anfang.“ „Am Anfang wovon? Ich Verstehe nicht was sie mir sagen wollen.“ Die Gestalt deutete auf etwas was wohl im Vordergrund zu seien schien, schwieg aber. John versuchte sich zu erheben was ihm auch gelang. Er blickte in die Richtung und versuchte etwas zu erkennen. „Was ist da… Ist da der Ausgang?“ Dort wird deine Reise beginnen. Geh nun und suche nach der Antwort auf deine Fragen.“ John rieb sich durchs Gesicht und blickte erneut in die Richtung. „Ich verstehe nicht was sie mir sagen wollen. Welche Fragen, was für Antworten soll ich finden.“ Die Aura der Gestalt wurde blasser. „Ich werde dich nun verlassen. Gehe den Weg der dir bestimmt ist. Finde die Antwort auf deine Fragen. Nur wenn du die Antwort findest wird deine Reise zu ende gehen. Lebe wohl.“ Mit diesen Worten verschwand die Gestalt und in der Entfernung konnte John den Umriss einer Tür oder Tor sehen. Was hatte dies alles zu bedeuten. Eines war sicher denn dies konnte nicht Q gewesen sein. Langsamen Schrittes setzte sich John in Bewegung und hoffte inständig das es nicht nur eine weitere Illusion war die ihn zu täuschen versuchte.

  • = Der Erste Schritt =

    John ging durch den Durchgang und wurde durch ein gleißendes Licht geblendet. Er kniff die Augen zusammen und öffnete sie nach einigen Sekunden. Es dauerte noch eine Weile bis sich seine Augen den Lichtverhältnissen angepasst hatten. John lies den Blick schweifen. Doch was er sah konnte nicht real sein. Er stand in einem Korridor der die Bauart der Sternenflotte hatte. Es schien so als ob er auf einer Station oder einem Raumschiff war. „HALLO“ rief er. Doch es kam keine Antwort. Sein Blick richtet sich auf ein Wandpanel auf das er zu ging. Noch einmal lies er seinen Blick schweifen und berührte das Panel. „Computer, Wo bin ich und was für eine Einrichtung ist dies hier.“ %Sie befinden sich an Bord der USS Jules Verne, einem Sternenflotten Raumschiff der Galaxy Klasse % John lies das Panel los und glaubte nicht was die Computerstimme sagte. „Die Jules Verne? Kann es wirklich sein…“

    Captain John Niven

    Sternenflotten Offizier

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  • = Das Ungewisse... =

    John rieb sich durchs Gesicht und schritt den Gang entlang. Es war definitiv die Jules Verne denn die Raumkennung war der seines Schiffs gleich. Doch warum war niemand hier. Hin und wieder betätigte er die Türsummer an den einzelnen Quartieren doch niemand öffnete. Laut der Sektionsbelegung befand sich John auf Deck 22, Sektion Beta 2.Hier sollte sich der Hauptimpulsantrieb befinden. Da John wusste das sich in dieser Abteilung einige von Webbs Männern aufhielten führte ihn sein Weg genau dort hin. Die Tür öffnete sich und… Nichts. Niemand war anwesend. „Wo sind all die Leute. Ich kann doch nicht alleine hier sein.“ John verlies die Abteilung und betätigte seinen Kommunikator. *** Niven an Rzepka .. Niven an Webb .. Niven an irgendjemanden…*** Im Gang lehnte er sich an die Wand und Atmete tief durch. „Ich muss zur Brücke und…Moment mal."

    „Computer, Wie viele Besatzungsmitglieder befinden sich zurzeit an Bord.“ % Es befindet sich zurzeit Ein Besatzungsmitglied an Bord der USS Jules Verne % „Computer, welches Besatzungsmitglied befindet sich an Bord.“ % Captain John Niven % John sank zu Boden und hielt sich die Hände vor das Gesicht. „Das kann doch nur ein böser Traum sein. Computer, welche Sternzeit haben wir!“ %Sternzeit 422040,81% John riss die Augen auf und schluckte. „6 Jahre..Ich war 6 Jahre weg?“ John stand auf und rannte zum nächsten Turbolift. Er trat ein und gab den Zielort ein. „Deck 1, Hauptbrücke.“ Bruchteile nach dem Befehl erhellte sich der Raum und blendete John gewaltig. Es dauerte nur Sekunden als sich die Turbolifttür öffnete und John zaghaft raustrat. Doch es war nicht die Brücke sondern das Zehnvorne. Und was John dort sah…..

  • = Caos im Kopf =

    Es konnte nicht wahr sein was John dort sah. Shona hatte eine Cadetten Uniform an und stand mit einem Cardassianer an der Bar. John rieb sich durchs Gesicht und wollte sie ansprechen, zögerte aber. ### Etwas läuft hier gerade verdammt schief ###, dachte John und schlich sich an einen Freien Tisch und nahm dort Platz. Er beobachtet die Anwesenden Personen als auch schon der Kellner an seinen Tisch kam. „Was darf ich ihnen bringen Sir.“ Etwas erschrocken blickte John der Kellner an. „Bitte?... Ach so. Einen Raktajino, extra Süß.“ „Kommt sofort.“, sagte der Kellner und ging zum nächsten Tisch um auch dort eine Bestellung aufzunehmen. Zurück hinter dem Tresen gab der Kellner die Bestellung ein und murmelte vor sich hin. „Raktajino, wer das noch trinkt muss aus der Steinzeit kommen.“ Dabei richtet sich der Blick auf Shona. „Wie kommst du denn da drauf. Mein Dad hat immer Raktajino getrunken. Und ich weiß das er nicht aus der Steinzeit kommt.“ Sie seufzte. „Was er wohl jetzt gerade macht... Ich würde ihn gerne noch einmal wiedersehen.“ Ihr Blick richtet sie auf den Cardassianer. „Was meinst du Mesat, hätte er sein Einverständnis gegeben das wir zusammen sind?“ „Shona, ich kenne deinen Vater nur von deinen Erzählungen. Aber was ich so gehört habe denke ich schon. Ich hätte ihn gerne kennen gelernt.“ Der Kellner stellte den Becher Raktajino auf das Tablett. „Ich bringe das mal eben an den Tisch rüber." Mesat und Shona drehten sich zu dem Tisch um und Shona riss ihre Augen weit auf. „Das… Das kann doch nicht sein.“ „Was hast du! Du siehst aus als ob du einen Geist gesehen hast.“ Mesat griff ihren Arm. „Ich, Ich meine... Aber. Nein, das kann nicht sein. Der Mann dort drüben sieht aus wie mein Vater. Aber das kann nicht sein.“ Auch Mesat blickte zu Niven rüber. „Sagtest du nicht das dein Vater schon fast 5 oder 6 Jahre Tod ist.“ „Ja, aber diese Ähnlichkeit ist verblüffend.“ Der Kellner war am Tisch angelangt und stellte John sein Getränk hin. „So bitte sehr. Einen Raktajino Extra süß.“ „Danke sehr“, kam knapp von John. Er hatte gemerkt das die Zwei ihn ansahen. Den Klops im Hals wurde immer größer und man konnte die Schweißperlen sehen die auf seiner Stirn waren. Zaghaft griff er den Becher und nippte am Raktajino.