Bordleben XXIX - Es geht wieder von vorne los

  • Bei den ersten Worten von Pete nickt er leicht lächelnd "Sie haben natürlich recht, allerdings habe ich gelernt das so etwas wie Glück auch in schweren Zeiten gefühlt werden kann, wenn einige Grundbedürfnisse eben nicht gegeben sind. Meine Familie Mütterlicherseits war im Widerstand gegen die Cardassianer und sie glaube nicht wie berauschend manche Feierlichkeiten abgehalten werden konnten. Natürlich war das Leid deutlich größer als ich es mir ausmalen mag und Sicherheit war nicht vorhanden, jeder musste zu jedem Zeitpunkt damit rechnen getötet zu werden. Trotzdem gab man nicht auf, trotzdem heiratete man und gründete Familien."


    Er pausiert kurz "Es gibt ein Mittel mit dem sie vielleicht abschließen könnten Sir. Früher auf der Erde gab es einen Zeugenschutz für solche Fälle. Neue Identitäten die angenommen wurden, wenn es zu gefährlich wurde. Allerdings denke ich nicht ihre Frau und ihre Tochter Glücklich wären ohne sie. Beide lieben sie sehr und das ist ihnen wichtiger als ihre Sicherheit."


    Er hörte weiter zu und nickte bei den Ausführungen von Pete "Er hat einen Narren an ihnen gefressen und ist unberechenbar. Das erinnert mich sehr an Professor Moriati und Sherlock Holmes." grübelnd lässt er den Löffel liegen "es muss doch eine Möglichkeit geben das Problem zu lösen und Sir? sie stehen nicht alleine, sie haben Mitstreiter die ihnen loyal zur Seite stehen."

  • Pete Farrell


    Pete lächelte leicht.

    „Auch ich habe in diesen Zeiten etwas gefunden, wovon ich nicht zu träumen wagte. Die Liebe. Ich dachte nicht, dass ich noch lieben könnte“, gestand er. „Ich habe auch eine Familie gegründet, wenn sie so wollen. Und ich habe es getan, obwohl ich wusste, dass es sie in Gefahr bringen wird. Auch Nathalie wusste davon. Und Lilly ebenfalls.

    Ich habe auch gelernt, dass Lambert nicht mein Leben bestimmen darf, dass die Angst von damals, die mich gelähmt hatte, als ich nur zugesehen habe, wie er Shayne die Kehle durchschnitt, mich nicht beherrschen darf. Ich habe mir geschworen, nicht mehr nichts zu tun. Und nicht mehr wegzulaufen. Aber die Sorge um meine Familie hat dieser Schritt nun mal nicht genommen.“

    Er sah Pascal an.

    Deshalb ist das Zeugenschutzprogramm für mich keine Lösung. Ich würde wieder wegrennen, wenn ich das beantragen würde. Und ich kann es nicht für Pheron, Nathalie und Lilly beantragen. Es würde nicht durchgehen. Lambert würde sich ihnen vollständig zuwenden.Ich würde sie also einer Gefahr aussetzen, die ich mit allen Mitteln vermeiden wollte. Außerdem müsste ich auch alles andere aufgeben, was mir lieb und teuer ist. Ich würde nichtehr ins SFCID oder ein anderes CID zurückgehen können. Geschweige denn, in der Sternenflotte weiter dienen. Ich müsste die Stationsarbeit aufgeben.

    Sie sehen, gegen das Zeugenschutzprogramm sprechen zu viele Gründe.“

    Er nahm die Serviette und wischte sich über den Mund, ehe er den weißen Stoff zurücklegte und das Besteck als Beschwerung darauf trapierte.

    „Ich weiß, dass sie auf meiner Seite stehen. Ich habe schon länger nach einer Lösung in Gedanken gesucht. Ich bin Zum Schluss gekommen, dass es nur wenige Wege gibt, die dieses Dilemma lösen können.“

    Er sah Pascal in die Augen.

    Es sind allesamt unmoralische Wege, Commander. Ihn zu töten wäre der einfachste. Ihn geistig zu verstümmeln eine andere, so dass er nur noch ein sabberndes Stück Scheiße ist, das für immer auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Sein Gedächtnis auszulöschen und ihm eine andere Persönlichkeit aufzuspielen. Es gib Versuche dazu, allerdings endete es oft damit, dass die alte Persönlichkeit soch wieder in Erscheinung trat, um nur 3 davon zu nennen.“


    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Valerie Leonova - SB Umweltdeck


    Valerie war auf dem Weg zu Mibu und wendet sich nochmal an Merlion.

    "Das wissen sie bereits, die scheinen uns zu ignorieren."

    Val nickte darauf zu Merlion.

    "Klar bin schon auf dem Weg." Sie strahlte dabei eine ruhe aus als wäre das alles nichts neues für sie.
    "Ja das fällt kaum auf, entspann dich! mach mit den Kids nen ausflug zur KS."

    Val merkte sehr gut das Merlion grade überfordert war, nur Fragte sie sich warum. Sowohl Merlion als auch Thetys, hatten mehr lebens erfahrung, das hätte Val nicht so erwartet.

    Die beiden haben wohl noch nie die schlimmen Dinge durch machen müssen, dachte sich Val, irgendwo ran musste es ja liegen.

    Valerie ging zu Mibu rüber und fing an sie los zu machen nach dem die Kids weg waren. Dann kam auch schon das Medteam und kümmerte sich um Jenny.

    "Ach auch schon da wir wollten sie schon von einem Notfallteam suchen lassen....."

    Darauf kamen sie direkt zu Mibu, die von Val befreit wurde und bekamm was gegen Milch.

    Merlion kam jetzt auch rüber und nahm Mibu förmlich mit als das medteam fertig war.

    Valerie schaut kurz zu Merlion rüber wärend sie sich auf den weg zu Mibus Quartier machten.

    "Bringst du die Kids zurück oder macht das das Medteam?"


    "Und geht es wieder?"

    Fragte Val Mibu als sie in den Gang zu Mibus Quartier einbogen und fast ihr Quartier erreichten.

  • MIbu hing noch ein bisschen an dem Baum als endlich das Medteam ankam. Ihre Flecken hatten schon eine sehr komische Färbung, die nicht gerade normal war. Die rote Färbung war schon normal aufgrund der Milch, doch diese bläuliche Färbung hätte nicht sein dürfen. Doch sowas hatte sie in der Vergangenheit schon mal. Einige Ärzte auf Trill konnten sich das auch nicht erklären warum sich ihre Flecken auch in zwei verschiedenen Farben verändern konnten. Als Valerie dann kam wurde sie nach der Behandlung abgebunden und die rote Färbung verschwand, es blieb nur noch die blaue übrig.


    Mibu bekam als erstes nicht mit das Valerie sie festhielt und bekam auch nicht das kurze Gespräche zwischen ihr und Merlion mit. Erst als sie direkt angesprochen wurde, schreckte sie kurz aus ihren Gedanken auf. "Danke Val, es geht langsam wieder." sagte sie als sie kurz pausierte und tief Luft holte. "So an sich geht es wieder nur ist es gefühlt alles etwas aus dem Ruder gelaufen durch meine Nachlässigkeit..

    Ich habe den Effekt vergessen den Milch bei uns Trill auslöst, dadurch das ich so viel Spaß hatte. Doch bin ich auf der Station zur Zeit nicht nur TO sondern bin auch für die Sicherheit zuständig solange wir keinen SC haben. Von daher hätte ich vorsichtiger und aufmerksamer sein sollen." Es war mal wieder so ein Punkt wo sie sich die Schuld selber komplett zu schob. Sie wusste einfach noch nicht genau wie sie mit solchen Situationen fertig werden sollte, damit hatte sie noch keine Erfahrung. Sie standen nun vor ihrem Quartier und die Tür öffnete sie sich. Dabei schaute sie mit einem traurigen selbst zweifelndem Blick Valerie an. "Wäre es möglich das du die Nacht hier bleibst. Ich wäre gerade nur ungerne alleine und bräuchte jemand dem ich vertrauen kann?" fragte sie dann ihre neue Freundin. Doch war ihre Gedanke das sie wohl ablehnen würde.

    Ensign Mibu Vaag ehemals Perim

    Master of Tactics

    "Nichts schmerzt so sehr, wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt." Benjamin Franklin

    "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung."

    Albert Einstein


  • Merlion Thetys -Umweltdeck


    "Ich glaube nicht, dass sie uns ignorieren. Warum sollten sie?", sagte Merlion noch, kurz bevor das Medteam dann auch eintraf. Es war offensichtlich, dass der zweite Ruf überflüssig gewesen war und dass das Medteam schon beim ersten Ruf reagiert hatte. Es gab sicherlich Gründe, weshalb es etwas länger unterwegs gewesen war, daher fand Merlion auch, dass Vals Kommentar zu den MOs vollkommen daneben war. Am Gesichtsausdruck des Teamleiters war zu erkennen, dass er dasselbe empfand, denn seine Gesichtsfarbe schwang spontan auf wutrot.

    "Hast du sie noch alle?", zischte sie Val zu, aber der Schaden war schon angerichtet. Der MO und seine Leute kümmerte sich zuerst um Jenny und Perim, ehe er die ING anfunkelte und ins Visier nahm. Die Erzieher waren ebenfalls eingetroffen und nahmen sich der Kinder an.

    "So, Lady. Die Kleine hat ein abschwellendes Mittel bekommen, damit sie wieder frei atmen kann und die Libido ihrer Kollegin sollte sich jetzt auch wieder normalisieren. Und ja, wir sind auch schon da." den letzten Satz fauchte der Lt mehr oder weniger.

    "Uns braucht man auch nicht suchen zu lassen, im Normalfall sind wir zügig da, wenn man uns ruft. Wenn sich allerdings auf dem Weg hierher ein weiterer Notfall ergibt, bei dem es um abgetrennte Gliedmaßen geht, dann hat dieser verdammt noch mal Priorität! Das zweite alarmierte Team, das für das erste einspringen soll -nämlich wir- kann nicht fliegen. Und für kleinere Probleme wie die hier wird ein Notfalltransport innerhalb der Station nicht eingeleitet, das sollten auch sie wissen. Also lassen sie ihre Nase gefälligst unserem Metier und maßen sie sich nie wieder an, unsere Arbeit so abfällig zu kommentieren.

    Und noch was, ich werde das in meinen Bericht an den Captain schreiben. Sie sollten dringend den nötigen Respekt gegenüber ihren Kollegen und Offizieren lernen, oder sie kriegen ganz schnell ganz große Schwierigkeiten." Mit diesen Worten drehte sich der Lt um und stapfte mit seinem Team davon.

    Merlion kniff nur die Lippen zusammen. Na der Tag war ja herrlich gelaufen. Da würde sicherlich was nachkommen. Ganz bestimmt.

    Die Trill unterstützte Perim auf der einen Seite und ging schweigend neben den beiden her. Als sie an Perims Quartier angekommen waren, seufzte sie.

    "Ich verabschiede mich hier. Und mach dir nicht so viele Sorgen. Du bist jung und du kannst nicht alle Eventualitäten abschätzen. Und das musst du auch gar nicht. Okay, das mit der Milch solltest du spätestens jetzt begriffen haben. Pass auf sie auf,Val. Ich werd nochmal nach den Kids schauen und die Wogen im Kindergarten glätten, wenn möglich." Sie klopfte Mibu aufmunternd auf die Schulter, raunte Val zu, dass die Fleckenfarbe auf Besorgnis hindeutete und sie Perim irgendwie von ihrem Egotrip herunterholen sollte. Dann drehte sie ab und schlug den Weg zum Kindergarten ein.





    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Valerie Leonova - SB Umweltdeck


    Valerie schaute nochmal nach hinten zu Merlion.

    "Was weiß ich..."

    Val zuckte auf Merlion's Aussage mit den schultern und atmete tief durch als der Lt. vom Medteam anfing.
    "Sehr gut, danke Lt. Okay... in Ordnung, so meinte ich das auch nicht und ich misch mich da garantiert nicht ein, von Medizin habe ich gar keine Ahnung."

    "Entschuldigen sie Lt., ich war einfach nur etwas gereißt und es kam mir deutlich länger vor als es wirklich war, meine Partnerin.." Deutet auf Merlion kurz. "..Ist mit der gesammt Situation überfordert und war ganz Nervös und ungeduldig und hat mich mit ihrer Nervosität und ungedult ganz und gar angesteckt. Erst wegen blauer Farbe stunden lang in Quarantäne, Allergische reaktionen,Tobende Kids und vermeintlich Erwachsende, die sich auch wie Kinder benehmen, da kann Frau schon mal etwas genervt und gereißt sein und sie haben das Leider abbekommen, Lt. Es tut mir wirklich Leid Lt.. ... ..ach, sch... nicht schon wieder...Ja natürlich werde ich dran Arbeiten, Lt. Hoffentlich konnten die Gliedmassen gerettet werden. Ich verstehe Lt., also ihre Arbeit war Toll und schnell und ich bin mir da sicher, Lt. Entschuldigen sie vielmals, sie sollten das wirklich nicht abbekommen Lt.."

    Val merkte erst als das Medteam weg war, die von ihr aus den Blick auf die Erziher verdeckt hatten, nun auf die Erziher frei war und diese sich um die Kids kümmerten.

    "Ich hätte heute echt im Bett bleiben sollen...."


    "Gerne doch."

    Schaut Mibu an und seufzt leicht.

    "Das liegt ja nicht an dir, das alles aus dem ruder gelaufen ist, wir wurden da einfach hineingezogen, das kommt öfftesrs vor als es einem Lieb ist. Das ist ganz Natürlich und du bist momentan nicht im dienst und notfalls sagst du einfach ich hab es dir unter geschoben..."

    Val lächelt Mibu an. "Fehler sind da um ausihnen zu lernen. Dich trifft keine Schuld." Und schaut dann zu Merlion als diese sich meldet.

    "Waaasss du verabschiedest dich?" Nickt zu Mibu bei Merlions Worten, die sie nur bestätigen kann.

    "Klar das mach ich, bis Später und viel Erfolg. Aber nicht das wir die nächsten Monate das machen müßen.. dann bin ich nächste Woche gefeuert."

    Valerie vernahm dann noch das raunen von Merlion und schaute ihr nach, schaute dann Mibu lächelnt an als sie ihr Quartier erreichten.

    Sie sah die Fleckenfärbung von Mibu und den traurigen Blick in ihren schönen Augen

    Val blickte Mibu ein Moment zweifelnt an, verwirrt das jemand ihr vertraute, das taten nur wenige und dann auch erst nach Jahren, als sie sie dann richtig kannten. Darauf nickte sie dann zögerlich, unter den ganzen aufgezählten Umständen, konnte sie sie wirklich nicht alleine lassen, als Freundin.

    "ähmm... Ja.. Klar, ich bin für dich da, ich bin bei dir...."

    Valerie betrat mit Mibu im Arm ihr Quartier. "Computer gedämftes Licht." Sie warf ein Blick durchs Quartier und blickte auf den Chrono. Entschied sich dann Mibu schon ins Bett zu bringen. "Brauchst du noch irgend etwas?"

  • Ebenfalls legt Pascal nun das Besteck zur Seite und lächelt "Und dass sie das getan haben ist gut. nicht nur für sie. Nathalie und Lilly lieben sie sehr und ich freue mich für sie drei dass sie sich haben." Das andere denken das er für Nathalie schwärmt ist ihm nicht bewusst für ihn ist sie eine sehr gute Freundin "Was Lambert angeht. Ich verstehe was sie meinen und sehe das Dilemma in dem sie stecken. Ich mache mir Gedanken dazu, vielleicht fällt mir ja noch etwas ein"


    Die Situation des Captains war schwierig aber vielleicht nicht unmöglich. Sein erster Gedanke war dass die Propheten sich des Problems annehmen würden, doch der zweite Gedanke verwirft den ersten direkt. "Es gibt die Möglichkeit über ein Verfahren die Erinnerungen zu Manipulieren. Eine Gruppe abtrünniger Vulkanier bietet bei so etwas gegen ein kleines Endgeld ihre Hilfe an, wir haben auf der Perception einmal mit ihnen zu tun gehabt. Ich möchte sie nicht zu illegalem Handeln drängen, ich erwähne lediglich das es sie gibt und kann ihnen auch sagen wie man sie erreicht"


    Er sieht ernst aus, diesen Vorschlag würde er nicht jedem unterbreiten "Rein hypothetisch könnte man sie anheuern, Lambert besuchen und, wer weiß vielleicht verändert er sich spontan oder weiß nicht mehr wer sie sind?"

  • Pete Farrell


    Pete lehnte sich spontan und etwas überrascht zurück, dann lehnte er sich vor und schlug die Hände auf dem Tisch ineinander.

    „Rein hypothetisch gesprochen...natürlich...klingt ihr Vorschlag durchaus...interessant.“ Er atmete tief ein, faltete die Hände und stützte das Kinn darauf. Er dachte eine geraume Zeit lang darüber nach, was er gleich sagen würde.

    „Ich werde gleich einen Antrag stellen, dass ich mit Lambert persönlich sprechen möchte. Und ich werde auch anmelden, dass sich zwei weitere Hinterbliebene einer seiner Opfer direkt nach mir mit ihm unterhalten wollen.

    Sie sollten mir die Kontaktdaten dieser Hinterbliebenen besorgen, Commander.“

    Sein Blick dazu war eindeutig, dass er damit diese Vulkanier meinte.

    „Da sie mich nicht allein losziehen lassen wollen, werden sie und ein paar Offiziere mich begleiten. und da ich meine Pilotenlizenz noch nicht erneuert habe, schauen sie nach einem Schiff, mit dem wir uns aufmachen können. Die Galileo ist meines Wissens nach noch immer im Reparaturdock?“

    Er wartete die Antwort seines XOs ab.

    „Allerdings muss das ein wenig warten. Wir haben immer noch Admiral Danaher an Bord. Das hat Priorität.“


    In dem Moment ging ein Ruf bei den beiden ein. Die OPS meldete sich.

    ****OPS an Cmdr Farrell oder Cmdr Lavie. ***

    Pete bestätigte.

    *** Sprechen sie, Lt. Cmdr Lavie hört mit.***

    ***Die Sensoren haben eine sich annähernde Wolke im Vakuum enteckt, die nach den Richtungsberechnungen genau auf die Sternbasis zuhält. Wir haben die Datenbank befragt. Die Wolke ähnelt keinem uns bekannten interstellaren Objekt. Herkunft unbekannt. Das Einzige, was wir mit Sicherheit sagen können, ist, dass sie kleine Eiskristalle enthält und vielleicht mit einem Ionensturm vergleichbar sein könnte?***

    Pete sah zu Pascal.

    Klingt wie nach einem Schneesturm, wenn wir uns in Alaska befänden. Auf einer Sternbasis jedoch....ungewöhnlich. Sehen wir uns das von der OPS aus an.“

    *** Wir sind unterwegs. ***

    Mit diesen Worten stand er auf, wartete, bis Lavie dies ebenfalls tat und dann gingen sie gemeinsam in Richtung OPS.


    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Jennifer hatte sich nach der Quarantäne zurückgezogen und sich Freizeit gegönnt. Immerhin brauchte die Ärztin das auch einmal. Außerdem war ihre Familie gerade auf der Station so das sie sich, die Zeit dafür freischaufelte wann immer sie konnte. Die Krankenstation lief immerhin auch ohne sie sehr gut und Julia hatte alles im Griff, gemeinsam mit all den anderen Offizieren und Pflegern. Jennifer war darauf stolz, dass die Krankenstation auch durchaus ohne sie auskam und es keine Probleme gab. So musste sie sich keine Gedanken machen, wenn sie ihre Mittagspause wirklich mal außerhalb verbrachte oder eben wie jetzt die Zeit mit ihren Kindern Enkeln und ihrem wirklich besten Freund verbrachte. So wie eben auch mit ihrem Dad und Liz. Sie genießt es und es war wichtig für Jennifer diese Auszeiten zu nutzen. Immerhin hatte sie das zu oft nicht getan und mittlerweile waren auch Dave und Thomas davon überzeugt, dass sie sich zeit nahm, wenn sie da waren. Den beiden war sicherlich bewusst das Jennifer das nicht unbedingt tat wenn sie von Bord waren. Meist war Jen dann viel zu fixiert auf die Krankenstation oder gar weitere Weiterbildungen, die sie machen konnte. Bald würde auch wieder eine dieser Wiederbildungen anstehen. Dazu musste, sie nur noch mit Pete und Pascal reden, aber das würde sicher nicht das große Problem geben. Immerhin war sie nicht nur der Offizierslaufbahn verpflichtet, sondern eben auch der Weiterbildung und auch an Konferenzen teil zu nehmen. Im neuen Jahr würde auch da noch ein Stattfinden und Jen sollte Gastrednerin sein was sicherlich spannend werden würde. Sie war sich nur noch nicht sicher, wo diese Konferenz stattfinden würde. Denn das erfährt sie erst kurz zu vor, beziehungsweise wenn ein Termin feststand.

  • Die Letzten Vorgänge auf der Station waren doch sehr merkwürdig gewesen. Außerdem konnte man sie sich nicht rational erklären. Tatsache war, dass alles wieder beim Alten war, bis auf den Weihnachtsbaum und die Geschenke auf dem Umweltdeck. Die Temperatur hatte sich wie von Zauberhand auch wieder normalisiert.



    Pete stand vor dem großen Baum und hatte den Kopf in den Nacken gelegt, um dessen Spitze zu betrachten. Er hatte beschlossen, dass der Baum bleiben durfte wo er war. An dieser Stelle störte er nicht. Außerdem, wann bekam man einen solch riesigen Weihnachtsbaum schon geschenkt?

    Er hatte Befehl gegeben, dass der Baum geschmückt werden sollte- von den FOs, wer mochte. Jetzt hieß es, Dekomaterial anzuschaffen und den Plan in die Tat umzusetzen, was sicherlich nicht leicht war, da man die Lichterkette und Baumkugeln ja irgendwie in die Höhe bringen musste. Aber irgend eine Lösung würden seine Offiziere dafür schon finden.


    Gerade kam Thetys angewuselt mit einer riesig schweren Kiste, in der einzelne Lichtkugeln steckten. Die Chefingenieurin hatte gelacht, als er das Wort Lichterkette in den Mund genommen hatte. Lavie hatte ja überlegt, ob hinter dem Grinch eigentlich Thetys gesteckt hatte. Pete überlegte gerade, ob Lavies Überlegung zutraf oder nicht. Die CI schwieg sich eisern darüber aus, was in den letzten paar Stunden passiert war....Egal. Pete war neugierig und lugte in die Box. Darin waren lauter kleine, leuchtende Kugeln.

    „Und wie kriegen sie die da hoch?“ fragte er spontan.

    „Ganz einfach. Ich habe hier * Thetys zückte ein Gerät* eine Fernsteuerung. Damit kann ich jede einzelne Lichtkugel anwählen, steuern und an ihren Vorgesehenen Ort am Baum bringen. Cool, oder?“ schmunzelte die CI. Ein technisches Spielzeug war immer gut. Und diesmal so nützlich!

    Okay. Offenbar war die CI in ihrem Element und er ließ sie machen. Dann sah er sich um, ob noch andere FOs anwesend waren, um zu dekorieren.


    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)