2393-2398 Die Jahre auf der Werft

  • Schottland zwischen Curry und Malleny Mills 15.07.2393 Anwesen der Carters




    Sie zupfte die Techniker uniform zurecht und strich noch die eine oder andere Falte der neuen Arbeitskluft zurecht. Der Blick wanderte vom Spiegel zum Fenster des alten Anwesens, an dem der Regen und der Wind mit seinem monotonen prasseln an der Fensterscheibe für so was wie eine Melodie sorgte. "Wie es wohl Grace gerade geht" fragte sich Lucy als ihr blick von der Scheibe wieder zurück zum Spiegelbild wanderte. Sie versuchte ein lächeln aufzulegen, welches aber nicht mit dem restlichen Gesichtsausdruck von Lucy passte. "Typisch für die beiden, kein Anruf, keine Nachricht" Sie seufzte kurz leicht und versuchte sich selber mit warmen Gedanken in eine bessere Stimmung zu bringen.


    " Madam Carter?" der etwas in die Jahre gekommene Butler der Familie Carter war schon hier als Lucy und Grace geboren wurden. Er hatte Lucy bisher nie sein Alter genannt aber Lucy schätzte Johann auf etwa 55 lenze. Der ältere Mann stand an der Türe des Zimmers und wartete mit einem Mantel über dem Arm hängend und einem Regenschirm. " Es ist Windig und es Regnet, ich schlage vor das Sie heute den Transporter am Kirkgate benutzen, dieser liegt näher."


    Lucy lächelte leicht. "Aber Johann, ich heiße Lucy und nicht Madam" Sie schritt auf den Butler zu und nahm die Jacke und den Regenschirm in Empfang. " Mit diesem Madam fühle ich mich so alt, zudem steh ich nicht unbedingt auf die Höflichkeitsformen." Der Buttler räusperte sich. " Madam, ich bin schon in dieser Familie tätig noch bevor Sie geboren sind und wie mein Vater und Urgroßvater verantwortlich für die Einhaltung der Umgangsformen in dem Haus. Desweiteren habe ich auch geholfen Sie großzuziehen und kann..." Lucy unterbrach Johann bei dem Satz und beendete diesen mit den Worten " nicht verstehen, warum Grace diese kann und ich nicht bla bla bla.. ich bin nicht Grace und werde es nie sein, zudem wen kümmert es? Papa und Mama.. " der Butler verbesserte Lucy leise mit den Worten " Vater und Mutter" Lucy verzog die Miene bei den Worten " ... sind ja eh nie da und scheinen an allem nicht interessiert zu sein. Hauptsache die Karriere und ...." Johann hielt Lucy kurz am Arm fest " Glauben Sie nicht das Ihre Eltern sich nicht für Sie interessieren, nur Sie sind eben viel eingespannt und deswegen gibt es ja mich Miss Lucy".


    Lucy schaute zu Johann und legte die Hand auf seine die immer noch auf dem Arm von Lucy lag " Danke Johann, Sie waren vielleicht mehr Elternteil als meine wirklichen Eltern, aber ich muss meinen eigenen Weg finden, und dieser liegt eben nicht in der Sternenflotte oder bei Ausgrabungen in alten Höhlen oder Urzeitgemäuern. Ich wünschte nur Sie wären ab und zu bei bestimmten Ereignissen da gewesen, oder zumindest dann wenn ich Sie gebraucht hätte." Sie tätschelte nochmals Johanns karge Hand und löste sich dann von seinem Griff.


    Die Wanduhr im Gang schlug sieben mal und sein Gong hallte jedes mal durch die Gänge des alten Gemäuers. " Ohh Mist" schreckte Lucy auf. " Schon so Spät? ich muss, danke Johann" Sie wollte gerade den langen Flur zur Treppe sprinten, hielt jedoch inne und Küsste den älteren Mann auf die Wange " Danke für alles" dann riss Sie herum und rannte zu den Treppen die etwa 20 Schritt weiter nach unten führten.



    Johann blickte der jungen Frau nach und ein lächeln huschte über sein Gesicht. " Viel Erfolg Miss Lucy". Der Butler, welche damals mit 20 frisch von der Elite-Butler-School von Ivor Spencer gekommen war und seinen Vater damals von seiner Position im Hause ablöste war seitdem immer in dem Anwesen zugegen und übernahm zusammen mit den Zofen die Erziehung der beiden Kinder.




    =A= Fortsetzung folgt =A=

    Ens. Lucy Iris Carter

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    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

  • Der Wind zerrte am Mantel von Lucy und trotz des Regenschirmes peitsche der Regen in ihr Gesicht. Sie drehte sich am Eingang des Grundstückes zum Anwesen noch einmal herum schaute zu dem Gebäude mit Johann und den anderen, die dort ihren Dienst noch taten, was im Endeffekt nur noch der Gärtner und eine Dame die das Haus alle 2-3 Tage in der Woche von Staub befreit oder putzt. Vor Lucy´s Augen zogen Bilder von der Vergangenheit auf. Die Ausritte die Sie und Grace jede Woche machten. Die wenigen aber schönen Momente, wo beide Elternteil zuhause waren und auch mal Zeit hatten. Der Weihnachtsabend von 2387, als die ganze Familie im großen Saal um den Kamin versammelt waren und Grace und Lucy mit den Musikinstrumenten ihr bestes gaben. Sie schüttelte die Gedanken und Erinnerungen von sich und wischte eine Haarsträhne aus dem Gesicht.




    Unbenannt.png

    (Vergib mir Steffi wenn es nicht aus Schottland ist^^.. ich bauchte nur eines, das meiner Vorstellung entsprach)




    Lucy würde obwohl es nicht weit war das Anwesen wohl für einige Zeit nicht mehr sehen. Sie zog den Mantel fester an sich und drehte sich um. Es war Zeit nun wieder nach vorne zu Blicken, zu neuen Herausforderungen und einer neuen Arbeit. Die Utopia-Planitia-Flottenwerft war nun das Ziel. Sicherlich hatte hier der Vater einige Beziehungen spielen lassen, das Sie dort einen Job als Technikerin bekam, aber Lucy wollte sich nicht mit fremden Federn schmücken, vor allem nicht mit seinen Federn. Sie würde dort ihre Stelle als kleine Technikerin anfangen, aber Sie wollte dort nicht ewig bleiben auf der Position. mit festen Schritten trat Lucy ihrer neuen Zukunft entgegen, eine abseits von alten Wegen.





    15.07.2393 Im Transportshuttle zu Utopia-Planitia-Flottenwerft





    Lucy staunte nicht schlecht als sie die Werft das allererste mal in Wirklichkeit sah. Bilder brachten nicht mal im Ansatz es nahe, wie groß und schön die Werft war. Bim Anblick vergaß Lucy alles um sich herum, das Gemurmel der anderen Arbeiter, die Durchsage, das das Transportshuttle in 20 Minuten bei der Werft landen würden, die Triebwerksgeräusche des Shuttles und das unrunde Summen der Gondeln, die wirklich bald überprüft werden müssten.


    Lucy freute sich schon, Sie hatte einen Wohnplatz ganz in der nähe der Werft bekommen, ein 2 Zimmer Quartier auf eines der Arbeiterquartiere nahe der Sternenbasis. Dies ermöglichte Lucy einen schnellen Weg jeden Tag zur Arbeit.



    Utopia_Planitia_Shipyards_FCday.jpg


    Nach etwa 20 Minuten landete das Transportshuttle sanft in Hangarbucht 13. Reges treiben bestimmte das Werftleben und Lucy versucht hier irgendwie mitzuhalten. Es war anders als auf der Akademie oder was Sie bisher kennen gelernt hatte. Über die Lautsprecher werden immer wieder Infos rausgegeben zu Ankunft und Abflug vereinzelter Schiffe, über Liegeplätze und Materialkünfte. 2393 war die Zeit kurz nach der Operation Northstar. Viele Schiffe waren immer noch in der Werft und mussten repariert werden, einige wurden ausgemustert andere von Grund auf neu gebaut. Obwohl die Operation fast 1 Jahr nun vorbei war so sah man immer noch, das viele Schiffe nicht komplett fit waren. die am schnellsten zu reparierenden Schiffe wurden damals vorgezogen um die Einsatzbereitschaft wieder herstellen zu können. Die Schiffe die längere Reparaturzeit benötigten wurden in verschiedene Bereiche der Werft aufgeteilt und teilweise sogar dort abgestellt um auf den Reperaturauftrag warten zu können.


    Die Zeit war alles andere als sicher, der Sonderbotschafter der Föderation, Neelix war verschwunden und DS9 war Schauplatz zwischen Gesprächen mit dem Dominion und der Föderation. Es war also oberstes Ziel der Sternenflotte ihre Schiffe wieder Diensttauglich zu bekommen, somit waren auch viele Plätze für Mitarbeiter auf der Werft frei.



    =A= Fortsetzung folgt =A=

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  • 15.07.2393 Utopia-Planitia erster Arbeitstag




    Lucy fand mit ein wenig Hilfe von einigen der Techniker endlich den Raum 5.007, dort sollten sich alle neue Mitarbeiter zur Vorstellungsrunde versammeln und ihre endgültige Zuweisung in den verschiedenen Arbeitsbereichen bekommen. Der Raum, der wie ein Versammlungsraum aussah war etwa 20 mal 15 m und es warteten bereits an die 40 neuen Mitarbeiter auf das Eintreffen des Abteilungsleiters Dr. Rontar. Lucy lehnte sich ein wenig abseits an eine Wand und schaute zu den großen Fenstern hinaus, welches das großen treiben zeigte, was vor der Werft und ihren Produktions- und Reparaturstätten abspielte.

    " Hey hey, so alleine hier?" fragte eine dunkle Stimme hinter Lucy und diese drehte sich blitzschnell und erschrocken zu der Person hin weil Sie dies nicht erwartet hatte. " Ganz ruhig kleines, wollte nur mal Hallo sagen" . Lucy musste sich erst kurz fassen und musterte die Person vor sich derweil. Ein junger stattlicher Mann Anfang 20, mit 3 tage Bart und eine kleinen Narbe über dem linken Auge. Lucy schätzte, das es ein Mensch war, zumindest vom äußeren her.

    " Sprache verschlagen oder warum schaust du mich so ungläubig an? ". Lucy schüttelte leicht den Kopf " Ähh, nein, ich war nur etwas überrascht" stotterte sie Ihrem gegenüber zu. " Hey, wo bleiben denn meine Manieren, ich heiße Twight Johnson, und werde hier mal ab heute so ein wenig den Hyposchraubendreher ein wenig schwingen, verstehst schon, den ganzen Neulingen zeigen, wie man damit umzugehen hat". Er grinste verschmitzt zu Lucy.


    *Will der mich nun Anmachen oder hat der nimmer alle Isolinearen Chips an der richtigen Stelle?* Schoss es durch Lucy Kopf. " Angenehm... " Stotterte Lucy zurück. " Ich heiße Lucy Carter. Erfreut der Bekannschaft Mr. Johnson". Lucy reichte Twight die Hand hin, dieser jedoch hob beide Hände bei dem Satz Richtung Brusthöhe. " OwOwOw, Mr. Johnson, Kleine, ich bin Twight, nichts mit Mr. oder Sir oder Herr, einfach nur Twight. Da wo ich herkomme spricht man nicht so fein. "

    Lucy musste lächeln bei dem Satz. Der Kerl war einfach nur vollkommen neben der Spur. " Ok Twight, ich bin Lucy" Sie reichte ihm abermals die Hand hin.


    "Hey, erfreut Kleines, na und auch dein erster Tag hier? ". Lucy wollte gerade auf die Frage Antworten als ein etwa 40 jähriger Mann den Raum betrat und um Ruhe bat.


    Lucy nickte Twight mit einem zwinkern zu und zeigte mit einem Finger auf den Mund an das man wohl nun besser still war.


    Dr. Rontar betrat das Pult welches weiter hinten im Raum stand und schaute zu den neu eingestellten.


    " Willkommen hier auf Utopia-Planitia. Ich freue mich sehr das wir , gerade in dieser Zeit wieder Zuwachs von allen Ecken des Quadranten bekommen. Ich bin Erim Rontar, der Bereichsleiter hier auf Utopia-Planitia. Alle Anfragen oder Reparaturaufträge gehen über meinen Tisch. Alle Anfragen von der Sternenflotte werde ich ebenfalls bearbeiten. Das Sie bereits mit den wichtigsten Informationen betraut wurden, nehme ich nun die Zuteilung für die einzelnen Personen vor. Yarbroxan?, In den Bereich Blau" ein kurzes Jawohl konnte man aus der Menge hören. " T`Vul Bereich Gelb, zum Koor, ..." so ging es einige Zeit weiter bis Lucy auch ihre Zuteilung bekam.


    Die verschiedenen Farben wurden für die Zuordnung der Bereiche benutzt, so war blau der Bereich für für das Auffüllen der einzelnen Schiffe an Versorgungsgüter und technischen Geräten zuständig, Gelb war der Koor Bereich zuständig für die Einteilung der Schiffe zu den einzelnen Werften und Liegeplätzen. " Carter, Bereich Orange" Lucy schaute zu Dr. Rontar " Jawohl" . Bereich orange war für die Reparatur von beschädigten Raumschiffen zuständig, also genau der Bereich den Lucy haben wollte. " Hey, siehste, sehen wir uns wohl öfters, bin auch im Orangen Bereich" gab Twight weiter. Lucy schaute zu Twight. " Sicherlich... nimm es mir nicht Böse, aber ich werde nun erstmal meinen neuen Arbeitsplatz in Augenschein nehmen, freue mich schon auf die Arbeit" .


    " Na Klar, wir sehen uns kleines. " Mit diesen Worten verließ Lucy den Raum Richtung Gelben Bereich für die Einteilung auf den verschiedenen Plätzen. *Unglaublich, wo haben Sie den den Typen ausgegraben? Der kann tatsächlich den 2100. ern Konkurrenz machen* schoss es Lucy durch den Kopf.



    =A= Fortsetzung folgt =A=

    Ens. Lucy Iris Carter

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  • Beginn der RH "Verwirrung". Da dies eine Zeitmission war, und nur bestimmte Schiffbeteiligung stattfand, wird die RH Verwirrung von 2393-2394 nicht erwähnt, da sich für alle im restlichen Universum nichts verändert hatte




    25.2.2394 Utopia-Planitia Stationscasino


    Lucy betrat zusammen mit Twight die Bar *Sunny Heavens*, die Art von Bars, wo zumeist Techniker und andere Gastarbeiter sich abends auf ein Alkoholisches Getränk zusammen fanden. Zwar wurde eigentlich auf der Station Syntherol nur ausgegeben, aber für so kleine Bars wie das Sunny Heavens schaute die Stationssicherheit öfters mal hinweg. Selten verirrte sich die Sicherheit der Station nach unten und somit konnte man, wenn man wusste mit wen man reden musste, auch mal echte Alkoholische Getränke bekommen. Das Sunny Heavens war so ein Schuppen. Düstere Atmosphäre mit schwacher Beleuchtung taten den Rest dazu. Wenn du etwas brauchtest, auch wenn es mal ein bisschen Illegal war so hast du es hier bekommen, bis zu einem bestimmten Rahmen. Sicherlich wusste der Stationskommandant von Sunny Heavens, aber wahrscheinlich benötigte jede Station, gerade auch wo Arbeiter waren, so einen Schuppen.


    Wer das Flair von Sternenflotte wollte, der war einige Decks höher gut beraten. Dort waren die Art Bars.. mehr Casinos die für die Sternenflottenoffiziere geeigneter waren. Der Vorteil am Heavens war es das es ziemlich Abseits lag und selten verirrte sich eines der Flottis nach ganz unten.


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    Twight pflanzte sich an seinen Lieblingsplatz in der Ecke und zog Lucy zu sich ran. " Ok kleines, wie sieht es nun aus, seit 2 Monaten nun Bagger ich ohne Ende aber bisher ohne Erfolg. " Lucy setze sich, nachdem Sie zu Twight gezogen worden ist. " Hör zu Twight, ich mag dich, ich mag dich sehr sogar, aber ich würde gerne nur mit dir Befreundet sein. Bitte versteh mich nicht falsch, ich finde dich Toll aber irgendwie naja, habe ich andere Vorstellungen eben, und ich bin auch derzeit nicht bereit mich zu Binden, dann noch die Arbeit als Kollegen, vielleicht in Zuk..."" Wowowow, ganz ruhig kleines, das versteh ich. Nimm doch nicht immer alles so ernst was ich von mir gebe. Du kennst mich doch, ich rede viel wenn der Tag lang ist, vor allem nach einer harten Schicht" twight grinste frech über Beide Ohren Lucy an.


    Lucy und Twight hatten wie immer das übliche Bestellt gehabt, Für Twight war ein Scotch das non plus Ultra, vor allem der echte, Lucy verblieb meist bei Syntherol doch ab und zu gönnte Sie sich auch mal ein Glas von richtigen Alkohol. Twight war der Mann der Kontakte hatte, gerade wenn es darum ging etwas für sich selber zu bekommen, so war es nicht verwunderlich das er so einige Leute kannte.


    Die Kellnerin brachte gerade die Getränke zum Platz als 3 Sternenflottenkadetten, zweites Ausbildungsjahr gerade, die Bar betraten und sich umschauten. Mit geschwollener Brust und der Nase im Himmel näherten Sie sich dem Tresen. " Hey Barkeeper, was hast du so im Angebot?". Einer der Kadetten rumpelte versehentlich einen Tellaritischen Arbeiter. " Pass auf wo du rumläufst du abgebrochener Zwerg". Der Tellarit stieß den jungen Kadetten von sich, worauf hin sich eine Rauferei entwickelte.


    Twight konnte sich einfach nicht zurückhalten, eine Rangelei zwischen einigen Arbeitern und Föderationsstramplern* war einfach eine tolle Gelegenheit. Lucy versuchte Twight zwar noch abzuhalten, aber da war es schon zu Spät. Das nächste was Lucy wusste nachdem Sie dem Barhocker ausgewichen war, das zwei Sicherheitskräfte der Sternenflotte Sie und Twight in Gewahrsam nahmen und das innere einer Brick bewundern durften.




    Dies war die erste Nacht in einer Brick, die Lucy erlebte hatte, und es sollten noch 2 weitere Folgen, was Sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste.





    =A= Fortsetzung folgt =A=


    *Föderationsstrampler: abgeleitet von den Uniformen aus den 2370gern wo es die Einteiler noch gab.

    Ens. Lucy Iris Carter

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  • 26.02.2394 Utopia-Planitia Arrestzelle



    Die Nacht über verbrachten Lucy und Twight in der Arrestzelle und die beiden lachten immer wieder mal wenn Sie sich gegenseitig Anekdoten erzählten. Irgendwann so zwischen 06:00 und 07: 00 wurde es still zwischen den beiden.


    "Hey Lucy kleines, mir fällt gerade auf, das ich kaum etwas von dir weiß." Twight reckte sich auf der Bank und gähnte leise während Lucy im Eck, mit den Knien angezogen und den Kopf versenkt in der Nebenzelle war. "Hmm". Twight lehnte sich wieder an die Wand " na komm schon, wir kennen uns nun schon so lange und ich weiß noch nicht mal woher du kommst. "


    Lucy schaute nach Oben " Schottland" gab Sie zur Antwort. " Twight stand auf und setzte sich an die Wand die zur Nebenzelle führte und ging in die Hocke. " Nun komm schon, du weißt schon so viel von mir, meiner Jugend auf Erita Prime, meine Verfehlungen, meine Dummheiten, die ich angestellt habe, meinst du nicht ich verdiene es das du mir mal vertraust ein wenig? Ich habe dich noch nie über deine Familie reden hören, dein Zuhause, deine Vergangenheit, es wäre Nett wenn du dich mir anvertrauen würdest. Du sagtest doch selber, das ich ein Freund bin, dann lass mich auch ein Freund sein." Twight hoffte das diese Ansprache bei Lucy helfen würde. Lucy und er hatten zwar immer viel Spass aber Lucy erzählte nie etwas von Ihrer Familie oder woher Sie kam.



    Lucy seufzte leicht dann schob sie sich zur angrenzenden Wand welches die beiden Zellen verband. " Was soll ich sagen, ich wurde in Schottland geboren und bin dort auch aufgewachsen, mein Vater Admiral Carter war die meiste Zeit von Zuhause fort, meine Mutter ebenfalls, diese war so sehr mit Ausgrabungen beschäftigt, das wir von unserem Butler und Zofe aufgezogen wurden. "


    " Ohohoho, dein Vater ist ein Sternenflottenstrampler, dazu noch in den höheren Rängen, ohh Wau.. was soll ich dazu sagen. Kein Wunder das du das keinem Erzählst."


    "Pffft.. man kann sich seine Familie eben nicht aussuchen, oder soll ich mal Narisch süchtigen Vater von dir erwähnen?" " Hey hey, das war kein Vorwurf nur eben gewundert habe, aber wieso Ihr?" Lucy drehte den Kopf zur Seite und schaute die Wand an. " Grace, meine Schwester und ich." " Du hast eine Schwester??" hallte es von der Nebenzelle " Jupp, meine Zwillingsschwester Grace, ich habe Kontakt zu Ihr, aber Sie ist ebenfalls bei der Sternenflotte, zur Zeit auf der U.S.S. Hope stationiert. Folgt brav den Anweisungen von Papa. " " Ohh Wow, was für eine Familie, daher auch deine Vorurteile gegen die Sternenflotte eh?"



    Auch wenn Twight es nicht wusste, dort hatte er Sie an einen wunden Punkt getroffen. Tatsächlich gab Lucy der Sternenflotte die Schuld für die Situation. Es war eines der Gründe wieso Sie damals die Akademie nach dem Bestehen verlassen hatte. Eine Träne rannte Lucy´s Gesicht herunter. " Ach ist doch egal, es ist wie es ist."


    Danach herrschte für eine Weile stille zwischen den Beiden bis das Zischen der Türe die stille unterbrach. Twight traute seinen Augen kaum, als er Lucy an der Zelle vorbeigehen sah, in einer blauen Föderationsuniform. " Hallo Lucy, wie geht es dir?" fragte die zweite Lucy. Lucy winkte nur ab und versankt mit dem Kopf wieder zwischen den angewinkelten Knien. " Das wird Vater gar nicht gefallen". Das Kraftfeld verschwand und Grace half Lucy aufzustehen. " Na komm gehen wir, ich habe das geklärt."


    Twight war immer noch Baff, er hatte zwar erst vor kurzen erfahren, das Lucy eine Zwillingsschwester hatte, aber das beide gleich aussahen, das war schon etwas. " Hey hey, Lucy vergiss mich nicht... "


    " Keine Sorge ich hol dich gleich aus der Zelle, ich zahl die Kaution für dich. Du Schuldest mir dann was."


    =A= Fortsetzung folgt =A=

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  • 05.11.2394 Utopia-Planitia Werftanlage




    Die Zeit verflog, und Lucy konnte sich mehr oder minder aus den meisten Schwierigkeiten heraushalten. Bei der Arbeit Tadellos, doch 1 Besuch in der Brick war nochmals. Dieses mal war Grace aber nicht da um Ihr zu Helfen. Was Lucy jedoch mehr störte das Papa sich in der Zeit nicht ein einziges mal gemeldet hatte. Zwischen Grace und Lucy war ebenfalls Funkstille, Grace war mit der Hope nicht zu erreichen, so oft es Lucy auch versuchte, jedoch wurde Sie immer wieder auch vom Hauptquartier nur vertröstet und an Ihren Vater wollte und konnte sich Lucy nicht wenden. Trotzdem hatte Lucy ein komisches Gefühl, irgendwie fehlte Grace, Sie konnte es nicht beschreiben oder in Worte Fassen aber etwas stimmte nicht. Auch Jahre danach fand Lucy nicht heraus wieso Sie so ein Gefühl hatte in der Zeit. Grace hüllte sich in Schweigen und speiste Lucy immer nur mit, *es hat schon seine Richtigkeit* ab.




    Die Wochen und Monate vergingen und Lucy arbeitete härter als sonst wer. Auch wenn Lucy mal einige Verfehlungen hatte, welche eigentlich nur durch die freche Redensart begründet war, so lieferte Lucy immer perfekte Arbeit ab. Viele auftretenden Probleme konnte Lucy mit Genialität lösen, so wurde Dr. Rontar aufmerksam auf Sie. Sicherlich die Akte von Lucy war nicht die von einer Musterarbeiterin, aber Sie hatte das Zeug, wenn Sie an sich arbeiten würde, zu einer der besten Techniker auf der Werft zu werden.



    Rontar beschäftigte sich während der nächsten Monate viel mit Lucy, die nie viel von sich selber preis gab. Das Potenzial hatte Sie aber stolperte immer wieder an ihrer Disziplin. Im laufe der Monate entwickelte sich zwischen den beiden sowas wie eine Art Freundschaft. Am fünften Tag des gleichen Jahres zog Rontar Lucy zum Prototypen Bereich, erst nur als kleine Beraterin, dann immer mehr auch für Problemlösungen.


    Weitere zwei Monate vergingen und Rontar bat Lucy an, ihr zu helfen den Master of Ingeneuring zu Absolvieren, im Bereich Antrieb und Energie. Lucy willigte ein und verbrachte viele Abendstunden damit, zu Studieren.



    Weitere Monate vergingen und Lucy hängte sich wirklich in das ganze rein, oftmal musste Twight unverrichteter Dinge wieder gehen und Lucy lernen lassen, aber die Arbeit machte sich Bezahlt. Anfang des Jahre 2395 bestand Lucy die Weiterbildung mit Masterabschluss und wurde komplett dem Protypenbereich zugeteilt.


    Zwar half Lucy immer noch auch in der Reparaturabteilung aus, vor allem um mit Twight öfters zusammen arbeiten zu können, aber mehr und mehr nahm die Arbeit im Bereich der Prototypen Abteilung die Zeit in Anspruch.




    =A= Fortsetzung folgt =A=

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  • Im Jahre 2395 begann der Krieg gegen die Schatten (siehe RH Shadows), der sich bis Anfang-Mitte des Jahres 2396 hinzog.




    08.12.2395 Utopia-Planitia Werftanlage - Ein verhängnisvoller Tag




    Gegen Ende 2395 war die Föderation in Bedrängnis geraten, ein neuer Feind hatte sich erhoben und kämpfte mit List und Tücke gegen die Föderation. Die Schatten. Wie sich herausstellte, waren die Schatten die Myanmar, gegen die die Föderation Anfang der 80ger Jahre schon mal zu tun hatten und nur mit Glück ein Mutterschiff zum Rückzug zwangen. Wie sich später heraus stellte, war das nur die Vorhut gewesen, nun war der Krieg gegen die Myanmar im Föderationsraum angelangt und es stand alles andere als gut um die Föderation. Durch List zwangen die Myanmar die Föderation in einen zwei Fronten Krieg, durch Schiff gegen Schiff und durch eine Biowaffe die Planeten verseuchte und somit auch gegen die Föderation und Ihrer eigenen Reihen. Am 07.12 der Jahres 2395 erlitt die Sternenflotte einen herben Rückschlag. In einer 15 minütigen Schlacht zerstörten die Myanmar mit nur einem Mutterschiff im Schiffs gegen Schiffskampf an die 60 Schiffe, weitere 52 waren entweder schwer Beschädigt oder Manövrierunfähig. Der Rest der Flotte musste sich zurück ziehen da durch die Waffen der Myanmar die Waffen der Föderation unbrauchbar gemacht hatten.




    08.12.2395 09:42 Andockring 2 Reparaturdock



    Wie der Rest der Werft Techniker wurde auch Lucy mit Reparatur eingehender Schiffe beauftragt. Lucy war am Andock Ring 2 und vom Koor wurde gerade die U.S.S. Kitty Hawk eingewiesen. Während Lucy zuschaute wie die schwer beschädigte Lunarklasse sich der Werft und dem Andockring näherte redete sie über Kom mit Twight.


    "*** Lucy ernsthaft ich habe es heute Früh erfahren, die U.S.S. Perception, das Flaggschiff wurde zu Schrott geschossen, da kannste auf der Untertassensektion nun Golf spielen, soviele Löcher hat das Teil abbekommen, richtig durchgeballert ist die." " Ohh bitte du übertreibst mal wieder, so schlimm kann es doch nicht sein, gut sie wurde beschädigt, aber was kann schon solche Löcher verursachen?" " Die Myanmar kleines, besser gesagt ein Mutterschiff der Myanmar. ***"


    Während Lucy mit Twight sprach erreichte die Kitty Hawk den Eingangsbereich von Reparaturanlage 2. Die Kitty Hawk hatte einiges abbekommen und brannte immer noch im inneren leicht. Man konnte gut von aussen erkennen, das die Crew alles tat um den Schäden am Schiff Herr zu werden.


    "*** Also wenn es echt so Schlimm um die Perception steht, meinst du nicht das sie dann bei uns andocken müsste, als erstes mit? " " Jo klar, wenn Sie es bis hier her noch schafft". " Nun mal doch net gleich den Teufel an die... "*** gerade in dem Moment explodierte die hintere Gondel der Kitty Hawk und ein Teil der Gondel wurde durch die Wucht gegen den Adockring geschleudert.


    Twight konnte einen Ohrenbetäubenden Lärm übers Interkom hören, dann den Dekompressionsalarm, danach riss die Verbindung ab. " ***Lucy... Lucy***" schrie er noch durch Interkom, während er zu eines der Wandkonsolen rannte und versuchte Hilfe dorthin zu beordern.



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  • 08.12.2395 09:48 Andockring 2 Reparaturdock




    Für Lucy lief alles wie in Zeitlupe ab. Durch die Explosion war ein Teil der Gondel der Kitty Hawk abgerissen worden und das Trümmerstück raßte durch die Wucht der Explosion Richtung Andockrampe 2. Wie von Sinnen krallte sich Lucy an dem Fensterschott, was wahrscheinlich der Entscheidende Faktor war. Das Trümmerstück schlug etwa 20 m von Lucy´s Position ein und ein Feuerball breitete sich an der Einschlagstelle aus. Die Gedanken von Lucy wanderten jedoch wo ganz anders hin, Sie hatte keine Angst, zumindest empfand Sie es nicht wirklich als Angst, sondern mehr als *ok, das war es wohl*. Im nächsten Augenblick Ertönte ein Warnsignal und der Dekompressionsalarm wurde ausgelöst. Der Feuerball wurde magisch nach hinten in den offenen Raum gezogen, der plötzlich verschwand. Etwas zerrte an Lucy´s Körper mit einer Kraft, die unmenschlich war. Es fühlte sich Kalt an und der stärkste Sturm den Sie bisher erlebt hatte, war nichts gegen diese Kräfte die an ihrem Körper zerrten. Das Licht um Sie herum hatte eine rötliche Farbe angenommen und der Ohrenbetäubende Lärm verstummte langsam. Ein dumpfes Gefühl legte sich um die Ohren.


    Die Finger glitten langsam ab von der Halterung und Lucy sah wie hinter sich die Türe zu schließen begann. Heute noch meint Lucy das diese ganze Situation 5 Minuten dauerte, auch wenn das nicht stimmte, sondern nur Bruchteile von Sekunden waren. Vor den inneren Augen spulte sich ein Film ab, er zeigte eine Zeit in der Sie glücklich war, als Sie noch ein Kind war, zusammen, alle waren zusammen an einem Ort, erst noch Warm aber langsam wurde es immer kälter. Sie fragte sich in dem Moment ob Sie etwas im Leben verpasst hatte. Vielleicht hatte Lucy zu dem Zeitpunkt schon abgeschlossen gehabt, Sie selber konnte es nicht sagen, aber ein wohltuendes Gefühl von* es war ok* legte sich um Sie zusammen mit der Kälte. Noch ein letztes Aufbäumen des Willens, ein *komm schon gib dir Mühe* dann verließen die Kräfte den Körper, als wenn diese von irgendetwas aus dem Körper gezogen wurden.



    Die Finger versuchten verzweifelt noch zu halten rutschten dann aber letztendlich ab und Lucy´s Körper schoss durch den Gang mit einer Wucht, wie eine Kanonenkugel, die man gerade abgefeuert hatte. Lucy bemerkte das aber nicht mehr wirklich, die ganze Umgebung wirkte nur noch Surreal, fast wie in einem Traum. Bilder zogen an Lucy vorbei, ein Schott, Weihnachten, etwas rotes, Sterne, ihr Pferd. Die Schmerzen des Aufpralls bemerkte Lucy gar nicht, nur das ein Ruck durch den ganzen Körper schoss und Sie hart wo Landete. Durch den Kopf schoss das Bild, als Sie von Blacky gefallen war, ihr früheres Pferd. Ihr Vater half damals Lucy wieder auf und machte Ihr Mut, sie solle wieder aufsatteln, sofort ohne nachzudenken, sonst würde sie vielleicht nie mehr ein Pferd besteigen. Das war vor 22 Jahren. An dem Tag hatte Lucy das erste mal zusammen mit Grace Reitstunden gehabt. Es war der erste Ausritt, aber er war deshalb so schön, weil alle vier zusammen waren, keine Sternenflotte, keine Ausgrabungen. Ihr Vater hatte sich zu Ihr hingekniet gehabt und bot ihr die Hand an, Sie versuchte diese zu nehmen, aber irgendwas drückte auf Ihren Körper.


    Ein harter Aufprall ließ Lucy zu Boden fallen, dumpf und nicht wirklich bewusstwerdend was genau passiert war. Das rote Licht flackerte immer noch bedrohlich und zu Ihrer Seite konnte sie verschwommen etwas Blaues erkennen. Blut rannte von der Stirn die Wange herab, warm und schnell erkaltend. Etwas zitterte, war es der Körper? War es Sie selber? Lucy konnte es nicht sagen, und irgendwie war es ihr in dem Moment auch gleichgültig. Der Körper funktionierte wie im Automodus, etwa 2-3 Sekunden konnte er noch auf allen vieren halten, danach sackte er zusammen. Etwas oder jemand Brüllte förmlich, zumindest kam es Lucy so vor, aber sie verstand nur „Notkr…“ danach wurde es langsam Schwarz um Sie herum. Die Stimme wurde immer leiser, das Licht immer dunkler bis die schwarze leere alles verschlang. *war es das nun?* schoss es durch Ihren Kopf bevor die Leere sie umfing. Sie fiel in einen Schlaf, kalt, mit schmerzen verbunden und alleine.




    =A= Fortsetzung folgt =A=

    Ens. Lucy Iris Carter

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  • 10.12.2395 Krankenstation



    " ..... Nun das erlebte Verarbeiten wird eine Weile dauern". " Danke Doktor.." Lucy konnte nur Wortfetzen hören. " Wo bin ich?" fragte Sie mit schwacher Stimme während Sie langsam die Augen öffnete und dabei von grellem Licht geblendet wurde.


    " Hey kleines, auch wieder Wach? Du machst vielleicht Sachen." konnte man von der einen Seite des Raumes hören, die Augen gewöhnten sich langsam an das Licht und aus verschwommenen Umrissen wurde langsam der Blick klarer. "Twight.. was ist passiert?" Noch bevor Twight antworten konnte, war es jemand anderes der darauf Antwortete. " Du bist in Sicherheit." Grace trat an das Krankenbett heran und Lucy drehte den Kopf zu Grace. " Ganz ruhig, alles ist gut, ich bin da." Grace nahm Lucy´s Hand und drückte diese ganz fest.



    Twight war ebenfalls an das Bett heran getreten." Den Michael Jordan gemacht eh?, So kenne ich meine Lucy". Twight hatte versucht mit den Wörten, Lucy ein wenig aufzumuntern. Lucy wusste um Twights fable über Basketball und hatte Ihr oft von den Besten Spielern erzählt gehabt. Lucy musste leicht schmunzeln bei den Worten, während Grace mit bösen Blick Twight anschaute.


    " Du solltest dich nun Ausruhen, es wird Zeit brauchen, bis du wieder Fit sein wirst." Grace wollte die Hand wieder wegnehmen aber Lucy hielt daran fest. " Keine Sorge solange die Hope im Reparaturdock ist, kann ich bei dir bleiben. " Lucy schaute sich in der Krankenstation um aber fand Ihn nicht.


    "Was ist passiert?" fragte Lucy nochmals an beide gerichtet. Die beiden schauten sich gegenseitig an und Grace begann dann zu Sprechen.


    " Du warst gerade am Reparaturdock 2 am Andockring als es einen Unfall gab. Durch eine Explosion an der Kitty Hawk wurde ein Teil der Explodierenden Gondel gegen den Andockring geschleudert. Das Trümmerstück schlug nicht unweit von deiner Entfernung ein. Du hattest Glück im Unglück, das die Notkraftfelder noch rechtzeitig hochgefahren sind, bevor du ins All geblasen wurdest. Du bist hart gegen das Kraftfeld geschleudert worden und dann auf dem Boden aufgekommen. Als die Rettungskräfte dich fanden warst du dem Tode bereits nahe. " Beim letzten Satz stockte Grace kurz und schaute zu Lucy. " Ich hätte es nicht ert..ertragen dich zu verlieren. " tränen rannte dabei Grace Wange herunter.


    Lucy drückte Gracy´s Hand wieder fester. " Noch bin ich ja da" sagte Sie leise während von den anderen Seite Twight mal wieder seinen Senf dazu gab. " Lucy haut so schnell nichts um, die ist taffer als man denkt. "


    " Grace lächelte etwas und Ihr blick ruhte dabei auf Lucy. " Jetzt werde erst mal wieder Gesund, der Doktor will dich noch ein paar Tage zur Beobachtung hier behalten. Ich muss nun leider zu einer Besprechung, aber ich komme danach wieder,ok?" Lucy nickte leicht dann ließ Sie Grace Hand los.


    Lucy selber konnte sich Anfangs nur verschwommen an die Szenerie erinnern, doch je weiter die Zeit vorran schritt desto mehr konnte Sie sich erinnern. Sie sah Grace hinterher, die Twight hinter sich her zog. Beim verlassen der KS drehte sich Lucy zur Seite. " Danke Grace, Danke Twight."



    =A= Fortsetzung folgt =A=

    Ens. Lucy Iris Carter

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    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

  • Im Jahre 2397 Begann die RH " Welt in Aufruhr, welche sich bis ins Jahr 2398 zog



    2395-2397


    Lucy erholte sich nach dem Vorfall nur schleppend, es dauerte 3 Monate bis Sie wieder arbeiten konnte. Die Counsellors der Sternenflotte hatten echt gute Arbeit geleistet gehabt, doch der fahle Nachgeschmack des Todes blieb. Grace war noch 2 Wochen bei Lucy geblieben, doch dann wurde die U.S.S.Hope auf Einsatz geschickt, und es war Zeit für den Abschied. Nach dieser Zeit jedoch verbesserte sich der Kontakt der beiden wieder. Der Kontakt zum Vater war wie immer sporadisch, wenn er mal Zeit hatte. Lucy´s Mutter schrieb immer noch regelmäßig von ihren Ausgrabungen an den verschiedensten Orten im All.


    Nach einem Jahr wurde Lucy zur Leiterin im Bereich Energie und Antrieb befördert. Die Föderation hatte Mitte des neuen Jahres den Krieg gegen die Schatten gewonnen gehabt, aber nicht ohne schwere Verluste. Viele Schiffe waren entweder zerstört oder wurden Ausgemustert. Die Werft war ausgelastet. Des weiteren gab die Sternenflotte mehrere Prototypen in Auftrag und die Sternenflotte wollte dieses mal universelleren Schiffen, welche zudem auch noch sich gut Verteidigen konnten.


    Die Monate vergingen und es war ein stetiger Wandel zu verzeichnen. Zwar hatte Lucy immer noch den Groll gegen die Föderation aber innerhalb der Menschen wurden immer mehr Stimmen laut, das diese letzten Aktion von den Taten der Sternenflotte verursacht wurden. Mit Fassungslosigkeit sah Lucy die Veränderungen, die per FNN News übertragen wurden. Grace war wegen der Arbeit ziemlich ausgebucht und selbst auf der Werft wurde es langsam ungemütlich.


    Am Anfang waren es nur vereinzelte Zwischenfälle. Vereinzelt Menschen pöbelten Ausserirdische an. Meist waren diese Konflikte sehr schnell gelegt als die Sicherheit der Föderation sich einmischte. Die politischen Spannungen innerhalb der Erde waren dann auch auf der Werft zu spüren. Immer öfters gab es ausseinandersetzungen zwischen Menschen und Nichtmenschen.


    Im Jahre 2397 gab es eine größere Rauferei in eines der Casinos. Anhänger von McSloughter´s Politik hatten einen Streit mit Andorianern angefangen. Ungewollt sind auch Twight und Lucy in die Sache mit rein geraten und verbrachten mal wieder 1 Nacht in der Arrestzelle. Als Lucy 2 Monate später nach Schottland zurückkehrte um dort Urlaub zu machen, spürte Sie den Aufkeimenden Hass. Immer mehr Menschen schlossen sich der Bewegung die sich selber " Die neuen Rechten " an und dann war der Tag gekommen, wo McSloughter die Macht auf Erden an sich riss.


    Die Erde sagte sich von der Föderation los, der Abzug der Föderation von der Erde war eines der Bedingungen. Das HQ, die Akademie sowie einige weitere Einrichtungen wurden nach Vulkan und andere Planeten provisorisch verlegt. Selbst auf der Werft wurden Mitarbeiter, welcher der Bewegung angehörten zur Erdegeschickt.



    Jeden Tag folgten weitere Meldungen von FFN News. Die Sternenflotte musste etwas unternehmen. Obwohl man die Erde großflächig von Aliens evakuiert hatte, so verblieben doch viele auch dort, da Sie es durchstehen wollten, zwischenzeitlich war die Erde ihre Heimat geworden.


    Lucy war nach einen FNN Bericht nach Schottland geflogen um dort nach dem rechten zu sehen. Da Sie ein Mensch und nicht Sternenflottenanhängig war war es nicht schwer auf die Erde zu kommen. Die Lage auf der Erde hatte sich verschlimmert gehabt.


    Für Lucy waren die Nachrichten jedoch nicht von Bedeutung, in eines der Bilder von der Erde war Ihr zuhause zu sehen, welches durch Truppen von McSloughter´s Anhängern verunstaltet worden war. Da Grace nicht zu erreichen war, nahm Lucy es selber in die Hand und schmuggelte sich als Anhängerin auf eines der Transportfrachtern zur Erde bevor diese durch eine Blockade abgeschottet worden war.


    Die zustände auf der Erde waren weit schlimmer als es FNN es berichtet hatte. Auf der Erde hatte sich zwischenzeitlich ein totalitären Regime entwickelt, die Todesstrafe war wieder eingeführt worden, wer gegen die Regierung redete wurde verhaften und anschließend in internierungslager gesteckt. Einige Schiffe der Föderation wurden sogar gemeutert und hatten sich der EDF ( Earth Defence Force) angeschlossen.



    Es hatte Lucy einige Zeit gekostet gehabt, die Verbindungen zu schaffen um auf die Erde zu kommen doch Schlussendlich konnte Lucy Mitte Oktober des Jahres 2397 auf der Erde ankommen.




    =A= Fortsetzung folgt =A=

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  • 20.10.2397 Schottland - Anwesen der Carters



    Es schneite als Lucy gehüllt im dicken Wollmantel dem Anwesen näherte. Immer wieder blickte Sie hinter sich um sich zu vergewissern, das Sie nicht verfolgt worden ist. Als Sie endlich durch den Schnee das Anwesen erblicken konnte, erstarrte Sie. Es war schlimmer als es auf den Bildern ausgesehen hatte. Das Anwesen war halb abgebrannt und die Fenster eingeschlagen. Licht war keines zu erkennen, und auch sonst sah es verwahrlost aus. Lucy schob die Gittertüre einen Spalt auf und zwängte sich durch den Spalt. " Ohh wehh." Sie näherte sich durch die Büsche dem alten Herrenhaus und schlich sich zur Eingangstüre. Wieder schaute sich Lucy nach allen Seiten um, bevor sie einen Schlüssel aus der Tasche zog und in das Schloss steckte. " Ich hoffe Johann geht es gut." murmelte Sie während sie den Schlüssel umdrehte.



    Die Türe ließ sich nur schwer öffnen und Lucy stemmte sich mit aller Kraft dagegen um überhaupt Eintritt erlangen zu können. Nach einiger Zeit gab die Türe nach und Lucy stolperte regelrecht in den Eingang hinein nur um dort bereits mit einem Phaser am Kopf erwartet zu werden. " Hey, ganz ruhig... ich wohne hier" stotterte Lucy, die im Dunkeln nichts erkennen konnte und immer noch den Phaser am Kopf spürte.


    "Was machst du hier?" Die Waffe wurde gesenkt und Grace umarmte Lucy. " Aber es ist schön dich zu sehen" Lucy war ganz baff über das wiedersehen und hatte Grace hier gar nicht erwartet. Sie umarmte Grace innig. " Schön das es dir gut geht". Grace lösste sich von Lucy und schaute Sie an " Also was machst du hier? Es ist Gefährlich hier". Lucy glaubte Sie hörte nicht recht. " Was ich hier mache? Ich habe mir Sorgen um Johann gemacht. Ich habe in den Nachrichten ein Bild von unserer Gegend gesehen und das Haus, ich musste einfach nach Johann sehen."


    Grace steckte den Phaser ein führte Lucy in eines der hinteren Zimmer. " Hier können wir besser reden. Lucy verdammt, wieso bist du nicht auf der Werft geblieben? Dort war es sicher, weißt du eigentlich was auf der Erde gerade läuft? Manchmal frage ich mich echt ob du noch ganz bei Sinnen bist! " Grace stemmte die Hände in die Hüfte.


    " Hey Nein, ich .. So ist das gar nicht, ich habe mich um Johann gesorgt, ich wollte wissen wie es Ihm geht, dabei ist es mir egal was gerade auf der Erde abgeht. Ich wollte nur Wissen ob es Ihm gut geht! Und nun Schrei mich gefälligst nicht so an, wir sind keine Kinder mehr, und ich kann machen was ich will! Was zum Teufel machst du eigentlich hier? Solltest du nicht auf deinem Schiff sein? Deine ewige... "


    " Madam Lucy, Madam Grace, ich habe einen Heißen, ich meine warmen Tee für euch" . Johann betrat das Zimmer und tapste mit zwei dreckigen Tassen zu den beiden. "Johann!" vor lauter Glück sprang Lucy dem Butler um den Hals. " Es geht dir gut, ich bin froh". " Aber aber Miss Lucy, wenn Sie weiter so an mir zerren verschütten wir noch den Tee und es wäre schade darum, denn Lebensmittel sind für viele Bürger knapp geworden. Wir sollten es also nicht verschütten"


    Lucy löste sich vom Butler und schaute dann zu den beiden " Ok, was geht hier genau ab und dieses mal möchte ich die Wahrheit wissen!"


    Johann schaute zu Grace und Grace zu Johann.


    " Ich werde Miss Lucy alles erklären" er reichte Grace die Tasse mit Tee hin und zeigte zu den Stühlen, die mit Staub und Russ bedeckt waren. " Diese Geschichte wird ein wenig länger brauchen, Miss Grace, Sie können sich Ihrer Aufgabe wieder widmen, ich habe das hier im Griff und werde Miss Lucy derweil alles erzählen"



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    Ens. Lucy Iris Carter

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  • 21.10.2397 Schottland - Anwesen der Carters



    Es dauerte etwas bis Johann die ganze Sache aufklären konnte. Er erzählte über die Anweisungen von Admiral Carter, die Machenschaften die auf der Erde abgingen, der Versuch eine Untergrundbewegung aufzubauen, die Beschaffung und Weiterleitung von Infos an die Föderation. Die Greultaten die das McSloughter Regiem mit sich brachte. Über die neu eingeführte Todesstrafe und das aushungern von Rebellen. Lucy brauchte kurz um das ganze zu Verarbeiten, viele war in den FNN Nachrichten mitzubekommen, aber eben nicht alles. Johann fuhr fort mit seinen Erzählungen, die das Anwesen in Flammen aufging, angesteckt von den

    neuen Rechten, die Verfolgung von Nichtmenschen und der Versuch überlebende von der Erde zu schaffen. Das eintreffen von Miss Grace und den Befehlen von Admiral Carter. Es zogen sich die Stunden. Als Johann fertig war mit der Berichtigung war Lucy am Fenster und gab keinen Ton von sich.



    " Miss Lucy, ich glaube es ist für heute genug, wir sollten uns Morgen weiter unterhalten. Ich werde schnell ein Zimmer für Sie bereit machen, das Sie sich Ausruhen können" Johann wandte sich zur Türe und wollte gerade gehen " Nein, ich mache das selber Johann. Ich bin mir sicher Sie haben gerade wichtigeres zu tun als mich zu bemuttern" Johann der an der Türe stand schaute zu Lucy, die immer noch am Fenster nach draußen in den Schnee schaute. " Wie sie wünschen"



    Lucy hatte sich in ihrem alten Zimmer gemütlich gemacht, es war kalt und wegen den Gefahren konnte auch kein Feuer gemacht werden. Lucy hatte sich mit 3 Decken in den Schlaf gemummelt, dabei schossen nur die Gedanken durch den Kopf über die letzten Ereignisse.


    Am nächsten Morgen war Lucy durch die Kälte früher als sonst wach geworden und schaute sich in der zerstörten Küche nach etwas essbaren um. Johann war hinter Sie getreten ohne das diese das Bemerkt hatte. " Einen guten Morgen wünsche ich Miss Lucy". Bei den Worten fuhr Lucy erschrocken um und schaute zu Johann. " Bitte tu das nie wieder. " Der alte Butler lächelte leicht " Wie sie Wünschen" . " Wo ist Grace?"


    Er wandte sich von Lucy ab. " Eigentlich sollte Sie heute Nacht zurückkehren, aber bisher ist Sie noch nicht zurück, aber keine Sorge Miss Grace weiß auf sich aufzupassen im Gegensatz zu einigen anderen Personen die ich kenne. ". Lucy schaute zu Johann " Das tat nun weh.." Sie ging ein paar Schritte auf Ihn zu. " Aber du hast recht, ich hätte einiges anders machen können und sollen und ich hätte wohl öfters Heimkommen sollen" Wieder huschte ein Lächeln über Johanns Gesicht. " Die Weisheit kommt meist erst mit dem Alter Miss Lucy".


    Die Stunden vergingen und Lucy wurde immer nervöser, kein Anzeichen von Grace, weder Nachricht noch sonstiges, auch wenn Johann es versteckte so war auch er besorgt um Grace. Um das Warten zu verkürzen half Lucy dem Butler das Herrenhaus, naja das was noch Bewohnbar war etwas sicherer zu machen, und zu putzen.


    Am Abend hörte Lucy die gerade in der abgebrannten Bibliothek mit einem Kerzenständer nach noch brauchbaren und brennbaren Materials suchte, wie Johann sie mit einem Unheilvollen Klang rief. Lucy rannte zur Stimme, welche vom Eingang des Herrenhauses kam. Johann war über Grace gebeugt, welche ziemlich schlimm aussah und am Boden lag. " Grace!" Sie kniete sich zu Grace hinunter und Tränen rannten übers Gesicht.


    Grace war ziemlich mitgenommen, mehrere Platzwunden, ein gebrochener Arm, Schnittwunden und blaue Flecken. " Wir bringen Sie nach oben, damit Sie sich ausruhen kann"



    =A= Fortsetzung folgt =A=

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  • 22.10.2397 Schottland - Anwesen der Carters




    Grace wurde in eines der unbeschädigten Zimmer gebracht und die Wunden so gut es ging versorgt. Da medizinischen Güter jedoch rar waren musste teils mit alten Hausmitteln ausgeholfen werden. Der Arm konnte mit einem Knochenregenerator zwar geheilt werden, aber der Hautregenerator funktionierte nicht. In der Nacht war bei Grace auch noch Fieber dazugekommen, da Sie durch das Wetter völlig durchnässt war. Das Fieber von Grace linderte Lucy mit Umschlägen, während Johann die Hausapotheke geplündert hatte.


    Am Morgen des nächsten Tages war Grace soweit stabilisiert,das zumindest das Fieber nicht mehr angestiegen war. " Wie gehts ? fragte Lucy ihre Schwester die Augen öffnete. " Wie spät ist?" fragte Grace. " 8:42, wieso?" Grace wollte sich aufrappeln, aber Sie war noch zu geschwächt." Hey, langsam Gracy, du solltest dich Ausruhen. " dabei drückte Lucy Grace wieder ins Bett zurück.


    " Nein du verstehst nicht, ich muss gehen. Ich muss noch einiges Erledigen." Grace wollte sich gegen Lucy wehren aber es klappte nicht. " Jetzt rede nicht so viel sondern ruh dich aus, du hattest hohes Fieber, und dein Arm war gebrochen, Geschweigen den von den Prellungen und Schnittwunden, was ist eigentlich passiert?"



    Grace schüttelte den Kopf. " Das geht nicht, ich wichtige Infos weiter leiten." Lucy war davon gar nicht begeistert. " mit den Verletzungen kommst du nicht sehr weit, du musst dich erst Ausruhen, es nützt doch nichts, wenn du auf halber Strecke dein Ziel nicht erreichst, und damit Ende der Diskussion! " Lucy war ganz schön sauer auf Grace. Wie konnte Sie nur immer wieder solche Sachen machen, und vor allem alleine.


    Grace dämmerte immer wieder, bedingt durch das Fieber in den Schlaf, während Lucy Sie versorgte. Immer wieder versuchte Grace aufzustehen und Ihrer Mission nachzugehen. Am Abend schlich sich Lucy dann aus dem Zimmer. Gracy schlief fest und Lucy hatte die Habseeligkeiten von Grace ausgeborgt sozusagen. Sie ging in die Küche des Anwesens und ging die Sachen durch. Ein Phaser, ein Padd 2 Notrationen der Sternenflotte, 1 Schlüssel und ein Datenkristall. Sie drehte den Datenkristall in der Hand " Was ist da drauf, das meine Schwester immer wieder versucht weiter zu machen?"



    " Wenn Sie es Wissen wollen, warum schauen Sie nicht einfach nach? Ich bin mir sicher, sie sind im Stande, Miss Grace Passwort zu umgehen" Lucy fuhr herum und sah im Dunklen die Gestalt von Johann" Verdammt Johann, ich hatte doch gesagt, Sie sollen mich nicht so erschrecken!". Johann schritt an Lucy heran. " Miss Grace wird nicht aufhören zu versuchen, Ihrer Mission nachzugehen, sie kennen ihre Schwester."



    Lucy machte sich daran, den Datenkristall zu knacken. Es dauerte zwar ein wenig aber Schlussendlich hat Sie den Kristall entschlüsseln können. " Johann, es sind Positionsangaben, Truppenstärke, Verbindungswege, Waffenausstattung, Markierungen von Waffenlagern." Johann nickte und schaute über die Daten. " Diese wären dem Widerstand sicherlich ein große Hilfe"



    " Deswegen will Grace unbedingt..." Der Butler nahm den Datenkristall und unterbrach Lucy " Er solle wirklich schnell weitergeleitet werden, ich bin mir sicher darauf wird bereits gewartet. " Lucy schaute zum Butler. " Aber wohin nur bringen? Grace hat nichts erwähnt davon." " Nun Miss Lucy, ich habe Miss Grace schon des öfteren in den Pentland Hills Regional Park gehen sehen. Sie erzählte etwas von einem Platz, der Ihnen oft als Zuflucht diente in jungen Jahren".


    " Die O`bannen Höhle" fuhr es Lucy heraus. " Die ist 2 Stunden von hier entfernt. " Grace und ich waren dort oft für Versteck spielen, oder wenn wir nicht gefunden werden wollten. " Johann zwinkerte leicht. " Vielleicht finden Sie ja dort die Antwort." Lucy musterte Johann. " Sie Wissen doch mehr als Sie zugeben wollen" Johann beschwichtigte mit den Händen " Aber aber Madam Lucy, ich bin nur der Butler des Hauses."


    Sie gab dem Butler einen schiefen Blick " ah, ja... " Sie schwang sich den Mantel über und packte die Sachen ein. " Geben Sie auf sich acht Miss Lucy, sie wissen nicht wem Sie vertrauen können." Lucy nickte " Danke ich weiß, Johann bitte geben Sie auf Grace acht, ich beeile mich."



    =A= Fortsetzung folgt =A

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  • 22.10.2397 Schottland - Pentland Hills Regional Park




    Nach etwa 2 1/2 Stunden Fußmarsch erreichte Lucy eine etwas größere Höhle. Der Wind rüttelte heftig an Wollmantel, und durch den Schnee hatte der Weg länger gedauert als Lucy geschätzt hatte. Lucy schaltete die Taschenlampe ein und betrat die Höhle. Diese war schon bei Tag unheimlich aber bei Nacht war es noch schlimmer. * Ohh Lucy auf was hast du dich da nur eingelassen?* fragte sie sich selber.



    Sie ging weiter ins innere der Höhle und leuchtete mit der Taschenlampe die einzelnen Bereiche aus. " Hallo?". Immer wieder schaute sie sich auch nach hinten um. Die Höhle hatte so Ihre Geräusche, die einem in der Nacht schon mal Angst einjagen konnte aber Lucy konnte nicht mal unterscheiden ob das die typischen Höhlengeräusche waren oder etwas anderes.


    Lucy wanderte einige Zeit lang in der Höhle rum " Oh man, war vielleicht doch nicht die richtige Stelle" Lucy wurde es langsam kalt und so Entschloss Sie sich auf den Rückweg zu machen. Gerade als sie sich umdrehte wurde Sie durch eine Taschenlampe geblendet. " Lt. " Sprach eine unbekannte Stimme. " Bitte was? " * Ach ja, sie könnten mich für Grace halten.* schoss es Lucy durch den Kopf. " Ich meine, ja es hat ein wenig gedauert, ich wurde aufgehalten. " Lucy konnte durch das blenden der Taschenlampe immer noch nicht erkennen, wer Ihr gegenüber war. Sie hörte ein Tuscheln " Kommen Sie mit Lt. und machen Sie das Licht aus."


    Die Taschenlampenschein drehte sich und wanderte Richtung Ausgang. Lucy folgte den Anweisungen und schaltete Ihre Lampe aus. Gerade als Sie ein paar Schritte gegangen war spürte Sie einen dumpfen Schlag auf dem Kopf dann wurde Sie bewusstlos.


    " Aua" murmelte Lucy und bemerkte das Sie nichts sehen konnte, ebenso war Sie an etwas wie einen Stuhl gefesselt. Der Kopf dröhnte, die Fesseln schmerzten an den Handgelenken. " W..Wo bin ich ? Hallo ? " Sie versuchte sich durch zappeln irgendwie loszumachen, was aber nicht so recht klappen sollte.


    " Wer sind Sie?" fragte eine Stimme die sie schon in der Höhle gehört hatte. Lucy schaute in die Richtung von der Sie meinte das die Stimme gekommen war. " Ich, Sie haben mich doch Niedergeschlagen, also wer sind Sie ?" *Dumme Idee Lucy, echt dumme Idee*. "Was haben Sie in der Höhle zu suchen gehabt? Und nochmals wer sind Sie ? Wieso sehen Sie aus wie Lt. Carter, ist das ein Spiel von den neuen rechten! ".


    *Zumindest ist es mir nicht mehr Kalt* dachte Sich Lucy. Tatsächlich hatte Lucy es erst jetzt Bemerkt, das es eigentlich angenehm warm war, und das Sie keinen Wollmantel mehr an hatte. " Mein Name ist Grace Carter, von der Föderation der Sternenflotte". Lucy entschied sich erstmal es so zu probieren, bevor Sie was anderes sagte.


    " Dr." Lucy konnte ein rascheln hören, und den Tricorder, der Sie anscheinend scannte. "Nun, es schwer zu Sagen LtCmdr. Auf den ersten Blick ist es Lt. Carters DNA, aber das gibt es klitzekleine Abweichungen, gerade bei den Nukleinbasen, aber für genauere Test müsste ich Sie in eine Krankenstation schaffen. " " Ein Klon? oder vielleicht eine Kopie? " " Nein ich glaube nicht, Klone haben spezifische.." Der andere Unterbrach den Doktor beim reden. "Doktor fassen Sie sich kurz."



    " Bindet Sie los, ich kann das ganze Aufklären, und sicherlich kann Sie es auch, ist es nicht so Lucy Carter, Zwillingsschwester von Grace Carter?"



    =A= Fortsetzung folgt =A=

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    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"