Missionsleben I : 811121.70 - Aller Anfang ist schwer

  • hiermit ist das 1. Missionsleben der U.S.S. Perception eröffnet.


    Info: Die Perception ist noch im Dock und die Crewmitglieder sind entweder alle auf der Starbase 249 oder befinden sich gerade auf dem Weg zu dieser.


    ###unendliche Weiten, dies sind die Abenteuer der..###


    dachte sich Dave als er auf der leeren Brücke der Perception steht und ein Techniker ihn unterbricht in der Turbolift dort hält und der Techniker aus dem TL schreitet. Schon immer hat Dave es geliebt allein auf der Brücke eines Schiffes zu stehen und den ganzen Trubel hinter sich zu lassen.


    Natürlich gab es seit seinem letzten Besuch hier einiges was sich verändert hatte und so blickte er in Richtung BR, welcher komplett umgebaut wurde. Ebenfalls die Quartiere wurden wieder angepasst und statt des Kommandierenden Offiziers wurde das des Ersten Offiziers auf eine größere Familie ausgelegt.


    Das leichte lächeln auf seinem Gesicht zeigte die Zufriedenheit, die sich immer bei ihm einstellt, wenn etwas funktioniert so wie er sich vorgestellt und geplant hat.In weniger als 15 Minuten würde hier der XO ankommen und das Schiff als erster der neuen Crew begutachten und alles mit ihm durchsprechen was wichtig war. Eigentlich würde er das Gespräch mit dem Captain des Schiffes führen, aber dieser war noch dienstuntauglich und nicht in der Lage das Schiff direkt zu leiten.


    Soweit er es mitbekommen hat waren auch nun schon alle neuen Führungsoffiziere der Perception auf der Station oder kurz davor anzukommen. Er erinnert sich an früher, sein erstes ankommen auf der U.S.S. Berlin und wie nervös, wie stolz er war ein Teil der Crew zu werden und zu sein.


    Er schüttelte die Gedanken ab und sah sich wieder um und erfasste mit dem Blick den Techniker „Ensign, Funktionieren die Replikatoren schon wie gewünscht?“  „sollten sie Sir, die SCE hat sie bereits freigegeben“ „Gut, danke“

    So schritt er in eine der hinteren Ecken der Brücke an den Replikator „Kaffee, schwarz mit einem Stück Zucker, 75 grad“ sagte er an den Computer gewandt. Das Getränk erschien sofort.

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“
    Osron Wells

  • Abflug Erde


    Farblegende:

    Andrew

    Fiona

    Zaiben

    Zarah


    Andrew hatte recht früh am Tag angefangen die gepackten Taschen in das Shuttle zu tragen, welches sie zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Er war aufgeregt und nervös, immerhin würde er das erste mal mit seiner Familie auf ein Schiff gehen. Grade die Kinder waren bisher noch nie auf einem Schiff, darum hatte er sich entschlossen auf der U.S.S. Berlin nachzufragen ob diese sie zur Starbase bringen würden. Diese hatten ihm vor wenigen Stunden das Go gegeben und seitdem war er so unruhig geworden.

    „Zaiben, Zara, Schatz wir können los.“ Gerade die letzten Sachen in das Shuttle gebracht, kehrte er zurück zur Wohnung und betrat den Flur als Zaiben auf ihn zu geflitzt kommt und verzweifelt klingt.

    „Ich finde meinen Yoda nicht“

    „Wieso findest du deinen Yoda nicht? Wo hast du ihn den hingetan?“

    „weiß nicht, er war vorhin noch auf dem Bett“

    Sachtes nicken folgt von Andrew und er atmet tief durch. „Gut Mission Yoda, du suchst in deinem Zimmer und ich suche im Wohnzimmer.“

    „Danke Dad flitzt“ Zaiben drückt ihn und dann flitzt der kleine Wirbelwind auch schon wieder los. Während Andrew sich eigentlich auf den Weg ins Wohnzimmer machen will um dort zu suchen klärt sich das Ganze auf. Zarah hatte den Yoda bereits in das Shuttle auf Zaibens Sitz gesetzt und so konnten sie dann doch recht schnell los.

    Zaiben kichert und nimmt seinen kleinen Yoda und dann ging der Fragenschwall los. „Wie lange brauchen wir? von wo fliegen wir? wer ist dein Chef? Wie heißen die anderen da? wie groß ist das Schiiif?“ nicht mal richtig Luft während all der Fragen holt der kleine durch die Aufregung.

    Andrew schmunzelt und setzt sich dann auch „Langsam kleiner Padawan.“ er schließt die Luke und startet dann auch das Shuttle. „Wir fliegen zu einem Schiff, das viel kleiner ist als die Perception zu aller erst und im Anschluss, werden wir zur Sternenbasis geflogen. Dort verbringen wir auch noch einmal ein paar Tage.“

    „Die ist bestimmt riesig“ antwortet Zaibin mit großen Augen, während Zara sich lieber mit ihrem Padd beschäftigt. Etwas das sie seit dem sie dieses alte ausgemusterte Padd geschenkt bekommen hatte immer wieder machte.

    „Vergiss nicht, dass die kleinen noch nie von der Erde weg waren“ mischt sich Fiona, seine geliebte Frau nun ein und Andrew schmunzelt, dann fliegt er auch los und nimmt Kurs auf den Orbit, in dem sich aktuell noch die U.S.S. Berlin befindet die sie alle zur Sternenbasis bringen sollte. „Ist sie“ schmunzelt „Mein Kommandant heißt John Niven, den treffen wir aber erst wenn wir auf der Percy sind, Zaiben“ sieht zu Fiona und nickt sachte „Das wird alles sehr aufregend Ihr müsst beide versprechen auf uns zu hören“

    Zaiben, der die meiste Zeit aus dem Fenster schaut nickt sachte. „Versprochen, Meister“ Zara hingegen nickt und daddelt weiter „Ja, ja“

    Andrew schaut zu Fiona und zwinkert ihr zu. Er merkt sehr wohl das sie angespannt war, auch wenn sie behauptete das sie nie nervös werden würde. „Wir bekommen das hin und Eddy wird damit groß werden.“

    Sie schmunzelt „Es wird alles gut“ es wurde auch nicht still, den weiterging die Fragerei.

    „Hast du schon jemanden getroffen von deiner Crew?“

    „Wird es, ich bin gespannt wann du nervös wirst“ lacht leise und schaut kurz zu Zaiben und schüttelt den Kopf „Nein ich habe noch niemanden getroffen von der Crew“

    „Die sind bestimmt alle gut“ lehnt sich an Zarah an.

    „So schnell bringt mich nichts aus der Ruhe Schatz“ lächelt ihn Fiona an, die Eddy die ganze Zeit auf dem Arm hatte.

    „Sind sie ganz bestimmt. Es ist eine ganz neue Crew“ lächelt er sachte und streichelt seiner Frau über die Hand „Oh ich weiß, manchmal beneide ich dich lacht leise auf der Berlin kenne ich noch den ein oder anderen. Vielleicht stelle ich euch mal vor“

    Jetzt wurde auch Fiona neugierig und mischte bei den Fragen mit „Ist das nicht Danahers altes Schiff?“

    „Aye“ grinst er breit „Cpt. Dave Danaher war einst Kommandierender Offizier heute fliegt er lieber mit der Revan lacht leise“

    „Waruuum? ist die Revan schöner?“ mischt sich Zaiben auch gleich wieder ein.

    „Mein zweiter Einsatz hat hier stattgefunden“ lacht und schüttelt den Kopf „Nein Spatz das nicht direkt aber die Admiralitäten haben ihr eigenes Schiff, mit dem von A nach B transportiert werden“

    „Sowie Anakin und Obi Wan“ leise ein wenig fasziniert, so das Andrew lachen muss und sachte nickt „Genauso in der Art“ Es war wenige Jahre her das Andrew, Zaiben und Zara kennengelernt hatte und anfangs war es mit Zaiben recht schwer gewesen. Er hatte oft streit gesucht und Andrew in den Wahnsinn getrieben, weil Zaiben eben nicht verstand. Beide kannten wenig regeln und eine Vaterfigur schon gar nicht. Doch irgendwann einmal hat sich Andrew mit Zaiben vor ein Padd gesetzt und all die alten Filme rausgesucht, die er gerne gesehen hatte. Bei den Star Wars filmen dann blieb Zaiben hängen und Andrew erkannte recht schnell das er darüber einen Draht zu Zaiben finden könnte. Wie man heute oftmals in den Unterhaltungen der beiden merkt, hat dies wunderbar funktioniert. Während Zaiben aus dem Fenster schaut und immer faszinierenderes funkeln in seinen Augen auftaucht, erinnert sich Andrew an diese Zeit.

    „Schau mal wie aufgeregt er ist“ reist Fiona ihn aus den Gedanken und lächelt in zaibens Richtung, Andrew selber folgt ihrem Blick und lächelt „Niedlich oder? Ich bin gespannt was er sagt, wenn wir auf der Berlin sind“

    „Sehr niedlich, er saugt das alles auf, ich hoffe das es ihm gut geht“

    „Ich denke es wird ihm gut gehen und wir werden merken, wenn es das nicht mehr tut“

    Fiona nickt und lehnt sich an "Weißt du schon wann es genau losgeht?“

    „Ganz genau weiß ich es nicht. Wir fliegen zwei Tage zur Station und haben dort ein Quartier. Ich werde dann schon einmal zur Percy gehen mich umsehen und das Schiff begutachten, ehe der Rest der Crew eintrifft.“

    „die Kommando Übergabe ist noch nicht festgelegt?“

    „Soviel ich weiß nicht. Das denke ich werde ich genauer erfahren, wenn wir ankommen auf der Sternen Basis“

    Langsam nickt Fiona und schmiegt sich an „Schau mal, dort ist die Berlin“

    „Das ging schneller als ich dachte lächelt Zabin, Zarah seid ihr soweit? Schaut mal aus dem Fenster“

    Und schon tönt es von der zockenden Zara „Boahr man ich bin im letzten Level“

    Zaiben hingegen ist so fasziniert das er mit der Nase geradewegs an der Scheibe klebt.

    „woooowwww, das ist ja groß!“

    Das bewegt dann auch Zarah dazu vom Padd auf zu sehen und das genauer zu begutachten. Zara: „Das ist ein Sternenschiff?“

    Zaiben nickt. „Das ist eine Ambassador-Klasse Zarah. Die ist voll coool, aber auch alt“

    „Wie alt ist die denn?“ so langsam schien auch Zarah neugierig zu werden. „Die ist mindestens 70 Jahre alt“

    Andrew hingegen war erstaunt darüber das Zaiben sich so sehr mit diesen Dingen auseinander zu setzten scheint. „Woher weiß er das?“

    „Ich habe keine Ahnung“

    „Wahnsinn. Das hätte ich nicht gedacht. Zaiben woher weißt du das? Und was weißt du noch?“ will Andrew nun wissen woher sein Sohn all das wissen hat. Immerhin waren die Kinder nie wirklich in Berührung gekommen mit der Sternenflotte oder gar auch nur dem Gedanken einmal auf ein Schiff zu gehen. Immerhin kam diese Idee erst wenige Wochen vor diese m Abflug auf.

    „Hab das gelesen, in Zarahs padd“ kommt es leise von Zaiben.

    „Wann hattest du mein Padd?“ schmollt Zarah auch sogleich und Andrew rollt mit den Augen. Wie gut das er bereits vorgesorgt hatte. Aber dies würde Zaiben erst erfahren wen sie auf dem Schiff ankamen.

    „Ich habe noch eine Überraschung für beide, wenn wir auf die Percy umziehen“

    „Du pennst immer solange kichert und ich habe dann morgen gelesen, aber nicht gespielt“ entschuldigt Zaiben ehe er dann wohl doch die Gespräche der Erwachsenen belauscht hatte.

    „Was denn für eine?“

    Andrew lacht leise „Du kriegst auch alles mit was? Das wirst du dann sehen“ damit bergan er dann auch den Landeanflug in den Hanger. Für Zarah war aber die Padd Sache nicht beendet für diesen Moment so dass sie schmollt, bis Zaiben ihr sagt das er ihr auch ein wenig Credits auf das Padd geladen hatte damit sie ein wenig was machen kann damit. Die Credits und der Schmatzer ihres Zwillingsbruders machte dann auch dieses kurze beleidigt sein wieder wett und sie lehnte sich an den wieder einmal herausschauenden Zaiben.

    „Wir flieeegen in den Bauuuch!“

    „Tun wir kleiner und jetzt mal einen Moment nicht aufstehen und sitzen bleiben.“ Er schmunzelt dann setzten sie auch auf und er öffnet die Luke ehe er die Triebwerke abschaltet und selbst aufsteht. Jetzt Fragt Fiona ihn ob sie auch ein Quartier haben und Andrew muss lachen.

    „Haben wir, ich lasse euch doch nicht auf dem Flur schlafen“

    „Bei dir weiß man ja nie“ küsst sie ihn und lacht leise mit ihrer so lieben Stimme. Er liebte ihr lachen, ihr lächeln doch dann waren da Erinnerungen, die nicht ganz so gut waren. Und der blick verfinstert sich für einen Moment.

    „Als wenn ich euch jeh schlechtes getan hätte“ ein seufzen folgt mit dem er diese Gedanken abschütteln will und wird von Fiona aufgehalten als er bereits anfangen will sich Sachen zu nehmen um diese heraus zu tragen. „Hey stopp, das war ein spaß Andrew, ich weiß, dass du uns nur gut tust“

    Ein nicken folgt dann küsst er sie sachte. „Ich weiß Engel“ dann drückt er sie und Eddy „Nun lass uns endlich aussteigen“ Fiona wusste sehr genau wie sie es schaffte die Geister der Vergangenheit zu vertreiben, aber nicht nur sie auch Zaiben wusste das, so nahm er die Hand von Andrew und zog ihn aus dem Shuttle. „ZAARRAAHH komm jetzt“ Andrew drückt sachte Zaibens Hand und lächelt zu dem 10-Jährigen hinunter. „Benehmt euch okay?“

    Zarah steckt das Padd dann weg und schultert ihren Kleinen Rucksack ehe sie aus dem Shuttle steigt. Als sie neben Zaiben zum Stehen kommt nimmt dieser ihre Hand und lächelt sie liebevoll an. „Ich habe dich lieb, Schwesterchen.“ Für diese Momente liebten Eltern ihre Kinder, immerhin waren sie gerade liebevoll zueinander und stritten sich nicht. Wobei man sagen musste das gerade Zaiben und Zarah ein recht besonderes Verhältnis zueinander hatten und unterschiedlicher nicht sein konnten. Zaiben war eher der aufgeregte, hibbelig und wahnsinnig neugierige Junge, der alle Informationen und Geschehnisse in sich aufsaugte. Wo hingegen Zarah eher ruhig in sich gekehrt und oftmals desinteressiert wirkte.

    „Ich habe dich auch lieb“ wird sie ganz plötzlich leiser und sieht sich dann um, jetzt beginnt auch sie mit dem Staunen und entlockt Andrew ein schmunzeln. Fiona war mal wieder ein wenig schneller als sie drei und blieb stehen „Wo müssen wir hin?“

    „Ich zeig euch alles“ weist er sich und die Kid´s beim Sicherheitsoffizier aus, um dann auch Richtung Hangerausgang zu gehen „Es ist kein besonderes Quartier dürfte aber reichen für uns für die zwei Nächte“

    Zaiben indes macht große Augen „Das ist Wahnsinn alles“

    „Das Ist es“ schmunzelt „Und du wirst so vieles sehen und erleben Zaiben“

    „Kann ich losziehen?“

    „Alleine? nein Zaiben nicht ehe wir nicht zu mindestens einmal im Quartier waren. Und du musst daran denken das du nur zu bestimmten Decks Zugang hast“

    Es folgt das enttäuschende seufzend das Andrew bereits erwartet hat. „Okay Wo darf ich nicht hin? Gehen wir auf die Brücke?“

    „Wir sind gleich da“ schüttelt er den Kopf „Nein nicht sofort, ich werde es erst erfragen müssen. Kinder haben auf der Brücke nichts zu suchen“ er war sich recht sicher, dass es diese Erlaubnis nicht geben würde, egal wie oft Andrew auch fragen würde.

    „Okay ich höre auf dich“ drückt Zaiben seinen Dad und lächelt dann auch wieder.

    „Sehr schön“ zwischenzeitlich waren sie am Quartier angekommen und er öffnete dieses dann auch, Es war sein altes kleines Quartier, ein wenig umgeräumt so dass auch alle hinein passten. „Hereinspaziert das ist unser heim für die nächsten zwei Tage“

    Der kleine Mann eben ihm drängelt sich an ihm vorbei und sieht sich um, die Begeisterung dieses Mal allerdings hält sich in Grenzen „Das ist nicht so groß“

    Andrew verzieht leicht das Gesicht, während seine Frau zu lachen beginnt. „Da hat er recht, die beiden Kinder gehen in ein Zimmer?“ sieht auch sie sich dann um. Während Andrew noch vor der Tür steht und auch Zarah sich nun hineinschiebt, aber schweigt.

    „Aye, es ist nicht groß, aber es wird anders sein, wenn wir auf der Percy sind mh?“ ein wenig war seine Euphorie nun auch geschwunden. „Ihr werdet doch wohl zwei Tage miteinander aus kommen oder?“

    „Weiß nicht, wenn sie nicht schnarcht“ grinst Zaiben Frech und Zarah fuchtelt mit den Händen in der Luft herum.

    “Ich schnarche nicht Manno.“ Schmollend wirft sie sich auf das Bett.

    „Ohhh doch, das kriegst du nur nie mit“

    „Gar nicht“ mault sie und nimmt sich ihr Padd wieder „Blöd Mann“

    „blöde Kuh“ wirft er zurück, nimmt aber ihre Hand und drückt sie fest „Nun zick nicht so“ dann wirft sich Zaiben auch auf das Bett und schaut aus dem Fenster. Es entsteht ein langes Schweigen zwischen den beiden ehe Zarah dann zu ihm sieht. „Du? Bist du gerne hier?“

    „Weiß nicht, vermisse Tim und du?“

    „Weiß auch nicht. Aber er hat gesagt wir dürfen unsere Freunde rufen“

    Zaiben nickt „Ich frag heute Abend ob ich Tim rufen kann, er ist gerade bestimmt auf den Spielplatz“

    „Mach das ich mach das auch aber nach dir dann“ mittlerweile liegt das Padd wieder neben ihr und sie hat sich auf die Seite gerollt um mit Zaiben zu reden.

    „Hast du was von Sandy mitgenommen?“

    „Naja“ seufzt sie und deutet auf den Rucksack „Ein Kuscheltier hat sie geschenkt und ein Foto von uns“ Zaiben zieht sich die Decke über sich und seufzt leise, Zarah bemerkt dies und rutscht zu ihm um sich an ihn zu kuscheln dann dreht auch Zaiben sich zu ihr umarmt sie und zieht die Decke über sie beide.


    Während die Kinder eher mit sich beschäftigt waren, reden Fiona und Andrew miteinander, während des Auspackens der wichtigen Dinge. Vor allem eben Sachen für Eddy, alles zum wickeln und Kleidungsstücke finden ihren Platz.

    „Wie lange werden wir hier sein?“

    Andrew schmunzelt und küsst sie „Zwei Tage, ein Engel. Du wirst doch nervös mh?“

    Kurz nickt sie und schmunzelt ein wenig „Die Station soll riesig sein“

    „Das ist sie und die Kinder werden dort nie allein laufen. Darauf werde ich achten“

    „Willst du sie anbinden?“ schaut Fiona ihn etwas skeptisch an, während Andrew lachen muss. „Nein, aber einer von uns sollte immer bei ihnen sein. Sie verlaufen sich sonst nur“

    „Das kann ihnen auf der Percy auch nur passieren“

    „Da könne sie aber nicht ausversehen irgendwo hineingeraten was nicht aufklärbar ist. Was wenn sie“ er wurde plötzlich still und nickt sachte „... Okay du hast recht ich mache mir zu viele Gedanken“

    „Ich habe ihnen Tracker in die Klamotten gemacht“ grinst Fiona breit.

    „Eine sehr gute Idee. Dafür liebe ich dich“ lächelt er und räumt die Sachen dahin wo sie hingehören.

    „Ich kenne doch die kleinen Racker, Zaiben wird alles erkunden wollen“

    „Ja, das will er ja schon hier" lacht leise "Sie werden sicher die ersten Tage hundemüde ins Bett fallen“ schmunzelt sachte und umarmt sie von hinten.

    „Zarah macht mir ein paar Sorgen, so ruhig… da steht mehr hinter“ lehnt sich Fiona an und ihre Hände auf seine.

    „Zu ruhig ja, aber gib ihre Zeit“ küsst er sachte ihren Hals und wiegt sich ein wenig mit ihr.

    Fona nickt dann auch wieder sachte. „Ich weiß, sie wird es überstehen und neue Freunde finden“

    „Wird sie, auch wenn es anfangs schwerer sein wird für sie als für Zaiben“

    „Ich glaube Zaiben wird auch schwer haben, er wird seinen Tim vermissen“

    „Das wird er, beide werden ihre Freunde vermissen, aber auch abgelenkt werden.“

    Fiona nickt sachte und küsst ihn, ehe sie schmunzelt „Du hibbelst doch schon um dir das Schiff anzusehen“

    Andrew lacht und erwidert den Kuss „Du hast recht das tue ich. Soll ich etwas auf der Cantina zu essen mitbringen?“

    Sie schüttelt den Kopf „Ich repliziere uns was und nun los mit dir“

    Er lacht leise „Danke, bis gleich Schatz“ dann geht er kurz zu den Kindern schauen „Ich gehe jetzt eine runde.“

    Zaiben springt auf und wirft die Decke zur Seite. „Kann ich mit?“

    „Wenn du magst, klar mein Padawan.“ Lacht leise und nimmt Zaiben an die Hand nach dem er sich mit Drücken von Zarah verabschiedet hat. Beide wandern über die Berlin und reden viel dabei, Andrew erklärt Zaiben alles was er wissen will. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Kommandanten, der den kurzen Besuch der beiden auf der Brücke verneint, erreicht Andrew aber die Nachricht vom XO dass sie genau 5 Minuten haben. Andrew schnappt sich Zaiben und zeigt ihm die Brücke für genau diese paar Minuten in denn der Kommandant kurz abwesend war und verschwand dann leise lachend mit Zaiben wieder kurz vor dessen eintreffen. Gemeinsam verbringen die beiden noch eine Weile ehe es dann, nach der Cantina zurück ins Quartier ging, wo es dann auch Zeit war für beide zu schlafen.


    Nach dem die Kinder im Bett liegen und alle Schlafen kommt Fiona zu Andrew der es sich gemütlich gemacht hatte auf dem gemeinsamen Bett und ein wenig die neuen Akten durch ging.

    „Ich denke jetzt schlafen sie“

    „Das ist gut“ er legt das Padd weg und zieht sie zu sich. „Alles in Ordnung Liebling?“

    „Alles bestens, Zaiben wollte mich so recht schlafen“ sie schmiegt sich in seine arme und legt den Kopf auf seine Brust.

    „Ich denke das ist der Aufregung geschuldet lächelt leicht das legt sich wieder mh?“

    „Ich hoffe doch, sonst wird das alles sehr Anstrengenden“

    „Es wird sich legen spätestens in einigen Tagen, wenn wir auf der Percy angekommen sind“ er gähnt sachte.

    „Haben sie da Kindersport Gruppen?“

    Er nickt sachte „Ich bin mir sicher, dass sie das haben schau mal“ er löst sich und beugt sich zu dem Padd zurück um es ran zu holen, dann zieht er sie zwischen die Beine und legt die arme um sie so das Padd vor ihrem Bauch liegt.

    „Das ist das Programm, dass es auf der Percy vor den Reparaturen gab und welches sie wieder einführen wollen“

    Fiona liest dich das Programm durch und lächelt „Das sieht gut aus, es ist auf Familie ausgelegt gefällt mir“

    „Es ist eines der wenigen Schiffe der Flotte, die darauf ausgelegt sind.“

    „Seltsam oder? Ein Schlachtschiff das Familien beherbergt“ sie schaut zur Seite um ihn an sehen zu können.

    Andrew lacht leise „Ich weiß, finde ich auch, aber man sagte mir mal, man dürfe es nicht nur als Schlachtschiff sehen. Und Die Kommandantin, die vorher hier war, hatte selbst einige Kinder“

    „Die Spezifikationen sprechen eine andere Sprache. Einige?“ Lacht sie leise und schmiegt sich wieder an.

    „Das tun sie, aber wenn es zu einem Krieg kommt wird evakuiert also werdet ihr dann evakuiert“

    „Vergiss nicht, dass ich dort ebenfalls dienen werde. Die Kinder kommen dann zu meinen Eltern“

    Als sie beide dann gleichzeitig sagten das sie mit ihren Eltern gesprochen und alles geklärt hätten dahin gehend lachen sie leise und schweigen einen Moment. Bisher jedoch hatte Fiona ihm nicht gesagt wo sie sich hat eintragen lassen und so holt sie leise seufzend Luft.

    „Ich habe mich für den Dienst an der Taktik eintragen lassen, damit wir nicht zu oft gemeinsam in gefährlichen Situationen sind“

    „Dabei ist die Sicherheit doch dein Steckenpferd“ wundert er sich.

    „Man teilte mir mit, dass der SC und sein Stv. bereits gesetzt sind“

    „Okay, finde ich gut das du dir dann dies rausgesucht hast“ küsst ihren Nacken. „es wird eine sicher sehr spannende Zeit“

    Genießend schließt sie Augen "Ich glaube auch. Im Dienst sind wir aber nur Kollegen“

    „Das sind wir, wie wir es waren in unserer Einheit. Zurück zu den Wurzeln.“

    „Sir“ kichert Fiona und nickt sachte. „Da musstest du mich Sir nennen, Schatz“

    „Das stimmt allerdings und jetzt mache ich die Karriere“ Fiona dreht sich herum und schiebt die Hände nach hinten unter sein Shirt.

    „Und ich bin stolz, das war ein gewaltiger Schritt Andrew. Vom Bandenboss zum respektablen Ersten Offizier.“ Streichelt sie über seine flanke. Er sieht sie an und atmet tief durch, ein sachtes nicken folgt. „Ich hoffe das es so bleibt.“

    „Was der Erste Offizier oder das respektabel?“

    „Beides“ leise und sieht sie lange an, streichelt ihr eine strähne aus dem Gesicht. „Ich meine ich war einmal kriminell... und wirklich nicht unschuldig“ Es war der nicht so schöne Teil seiner Vergangenheit, aber er verschwieg diese auch nicht. Es hatte ihn geprägt und er war früh erwachsen geworden, hatte für andere Kinder auf der Straße Verantwortung übernommen und sich um diese Gekümmert. Sicher nicht immer legal, aber eben auf den Wegen, die am besten und Sichersten für sie waren.

    Fiona sieht ihm in die Augen und streichelt sachte weiter. „Du hast dich geändert und lebst jetzt anderes Leben.“

    „Ohne euch hätte ich das nicht geschafft“

    „Doch hättest du, glaube mehr an dich!“

    Die beiden reden noch eine ganze Weile, ehe sie sich dann auch zum Schlafen hinlegen. Am nächsten Morgen Frühstücken alle gemeinsam mit einem alten Freund von Andrew und verbringen danach die Stunde bis zur Ankunft auf der Sternenbasis gemeinsam.



    Ankunft auf der Sternenbasis -- > Percy Brücke


    Die Ankunft auf der Sternenbasis war geprägt von viel staunen und vielen, vielen Fragen von Zaiben. Noch mehr von aufgeregtem hin und her rennen von ihm vor seinen Eltern. Andrew war mal wieder fasziniert von der Energie die der Junge hatte.

    „Wusch, Wuuuusch… Wusch.“ hantiert Zaiben mit seinem Lichtschwert vor sich her und tut so als wenn er ihnen den Weg frei räum. Andrew lacht.

    „He, junger Padwan, woher willst du wissen das dies alles Sith sind? Komm her und nimm die Hand deines alten Meisters.“ Er streckt die Hand zu Zaiben aus, der diese dann auch nimmt. Ab da können sie ohne Zwischenfälle in das zugewiesene Familien Quartier einkehren. Nach dem Auspacken einiger Sachen, verabschiedet sich Andrew dann auch von Fiona und den Kindern um zur Andockschleuse der Percy zu gehen. Zaiben war natürlich beleidigt das er nicht mit Kommen durfte. Aber da musste der Junge nun einmal durch.

    An der Andockschleuse angekommen, weist er sich selbst aus um dann auch das erste Mal die Percy und atmet tief durch. „Dann wollen wir mal.“ Murmelt Andrew vor sich hin und geht die Gänge entlang. Das war ungewohnt, nicht neu, aber er war lange nicht mehr auf einem Schiff gewesen, auf dem er den Dienst antreten würde. Das letzte war immerhin die Berlin gewesen, dort war er vor einigen Jahren einmal Sicherheitsoffizier. Jetzt war er Erster Offizier und einiges würde sich ändern, er schmunzelt ein wenig bei den Erinnerungen, ehe er in den Turbolift steigt und sich dann auch auf den Weg zur Brücke macht. Immerhin wollte er wissen wie sein Zukünftiger Arbeitsplatz aussieht.

    Angekommen ertönt dieses leise zischen als die Tür sich öffnet und er tritt heraus auf die Brücke. Er legt die Hände auf den Rücken und sieht sich um, dann sieht er erst den Fleedadmiral.“Admiral!“ und ein salutieren folgt.


    (3825 Wörter)

  • Auf der Gesamten Station wird umgehend eine Quarantäne ausgerufen. Alle Personen auf der Station dürfen diese nicht verlassen und ankommende müssen vor der Station warten oder werden auf Schiffe vor Ort aufgeteilt. Ihr könnt euch aussuchen ob ihr vorher angekommen seid oder ob ihr das Prozedere vorerst außerhalb miterleben möchtet.

    Dave Danaher - Perception

    Dave steht auf der Brücke der Perception und trinkt gerade seinen Kaffee als er den neuen XO der Perception sieht. Dieser Begrüßt ihn und er nickt "Commander, schön das sie da sind" Er stellt den Kaffee zurück und lässt die Tasse desintegrieren um nicht mit dieser durch das gesamte Schiff laufen zu müssen "Ihr Kommandierender Offizier ist leider verhindert und befindet sich auf der Krankenstation der Sternenbasis, er wird sobald es möglich ist das Kommando übernehmen"


    Ein kurzer Blick auf den deaktivierten Hauptschirm und anschließend wieder zurück "Das Schiff wird in wenigen Stunden fertig sein. Wenn sie wünschen können Crew und Besatzung dann direkt auf das Schiff gehen. Ihr Abflug wird auf übermorgen terminiert"


    Als Jennifers Nachricht eintrifft hält er inne und seufst leicht ***Verstanden Doktor, informieren mich sobald es etwas neues gibt.***


    "Wir behalten die Termine vorerst im Blick, ob sie wieder auf die Station gehen oder hier bleiben überlasse ich ihnen" Sagt er kurz angebunden und tippt auf seinen Kommunikator *** Danaher an Revan, ich bleibe vorerst auf der Station bis die Quarantäne beendet ist. Informieren sie umgehend das HQ***

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“
    Osron Wells

  • SB249--> USS Perception (oder auch nicht ;) )


    Alejandra hatte die Abkommandierung zur Perception erhalten. Sie hatte die letzten Jahre auf der Sternbasis 249 zugebracht und dort ihre Weiterbildung zum Wissenschaftsoffizier in Angriff genommen. Sie hatte es geschafft. Vor kurzen hatte sie den Abschluss darin gemacht. Und jetzt durfte sie ihr Wissen bald anwenden, sobald das Schiff von der Starbase abkoppelte und seine Mission aufnahm-Yeah.

    Die letzten Jahre hatte ihr gut getan. Die Ereignisse mit Earth first hatte sie hinter sich gelassen, die Alpträume waren weniger geworden. Sie dachte kurz daran, welche Rolle die Perception damals gehabt hatte. Zum Glück hatte es sie nicht direkt betroffen, nur die Jules Verne. Aber sie hie und da Erzählungen gehört. Trotzdem freute sie sich, endlich an Bord zu kommen.

    Allerdings musste sie zuerst ihr Quartier hier auf der Station räumen, was gar nicht so einfach war. Alejandra war notorisch unordentlich-und sie liebte Holzarbeiten. Deshalb sah ihr Quartier hier auf der Station aus, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hatte. Überall auf dem Boden lagen Holzschnipsel herum.

    Na denn, es half ja nichts. das Zeug musste weg, ehe sie auch von hier weg war. Seufzend zog sie das Putzzeug heraus und begann, das Quartier aufzuräumen. Der Rest ihrer Sachen war bereits gepackt und stand vor der Tür. Sie musste sie also nur noch schnappen und zur Andockschleuse laufen, wenn sie hier fertig war.

    25 Minuten später war sie fertig und schnappte sich ihr Zeug.

    Sie hatte gerade ein paar Schritte vor ihr ehemaliges Quartier gesetzt, als eine Quarantäne ausgerufen wurde. Zurück konnte sie nicht mehr. Sie war mehr oder weniger heimatlos?

    "Ooooah, na toll!", fluchte sie und fuhr sich durch die roten Haare. "Und jetzt?"

  • USS. Leyte Gulf - Messe


    Alice atmete tief durch, lehnte sich zurück und konnte ein breites Schmunzeln auf ihren Lippen nicht zurückhalten. Ihr Blick lag auf den sie umgebenden Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften, die sich für ihre kleine Abschiedsfeier in der Messe der Leyte Gulf eingefunden hatten. Sie saß an einem der Tische nahe der Fenster, hatte ihre Beine übereinandergeschlagen und die Arme vor der Brust verschränkt, während um den Tisch herum einige ihrer liebgewonnen Kollegen saßen. Da war Lieutenant Commander Shani, ihr andorianischer Vorgesetzter und Sicherheitschef, neben ihm saß Sergeant Elias von den an Bord stationierten Starfleet Marines. Alice gegenüber saß Thran, ein Denobulaner und einer der Ärzte an Bord, während neben diesem Zachary, James, Melinda und Kara saßen, die allesamt zur Sicherheit gehörten. „Ich halte die Aussage für ziemlich gewagt, Mister Elias.“, mahnte Shani an, dessen Antennen sich leicht nach vorn bewegten, während der Andorianer seinen Blick beinahe skeptisch auf den menschlichen Soldaten richtete. „Finden Sie, Sir? Ich will Ihnen und Ihrer Abteilung wirklich nicht zu nahe treten. Aber Sie wissen ja, manchmal neigen wir zu Elitismus.“ – „Ist das überhaupt ein Wort, Andy?“ Melinda beugte sich in Richtung des Marines und verengte die Augenbrauen und wirkte beinahe kampfbereit, doch Alice wusste, dass dieses spötteln, diese Konkurrenz nur Teil des Spiels waren und sich hier niemand überlegen fühlte, niemand dachte das er oder sie besser als der Rest sei.


    Die hier versammelten Mitglieder der Mannschaften zählten zu Alice engstem Freundeskreis an Bord und es hatte eine ganze Weile gedauert, ehe sie sich mit der Realität abgefunden hatte. Sie würde dieses Schiff und diese eingeschworene Mannschaft verlassen, sehr zu ihrem Unmut, denn die hier Anwesenden – wie auch der Rest der Mannschaft – waren soetwas wie eine Ersatzfamilie geworden. Weit ab von der Heimat, weit ab von ihren eigenen Verwandten war es gut gewesen jemanden zu haben, auf den man sich verlassen konnte. „Natürlich ist das ein Wort.“, konterte der Marine und hob die Hand, um eine weitere Runde Synthale zu bestellen. „Andy, ich weiß ja nicht.“ Alice legte ihre Hand auf die Schulter des Marine, beinahe so als wolle sie ihn trösten. „Ich glaube nicht, dass das ein Wort ist.“ Sein Gesichtsausdruck veränderte sich, er wirkte beinahe enttäuscht und Alice konnte nur ahnen, dass er sich hintergangen fühlte. Doch während sich ihre ernsten Blicke trafen, brachen allesamt – bis auf Shani – in schallendes Gelächter aus, wobei insbesondere Thran seine Lippen so weit zu einem Grinsen verzog, dass es beinahe ein wenig gruselig aussah. Shani begann jedoch auch zu Schmunzeln und leerte sein halbvolles Synthaleglas mit einem Schluck, den Blick auf Alice gerichtet. „Miss Wright, man wird Sie hier vermissen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrer neuen Position. Es war mir eine Freude Sie unter meinem Kommando zu haben.“ Der Andorianer erhob sich von seinem Platz, umrundete den Tisch und reichte Alice die Hand. Die junge Sicherheitsoffizierin erhob sich, nickte ihrem ehemaligen Vorgesetzten zu und ergriff dessen Hand, um diese dann kräftig zu schütteln, ehe Shani ihr nochmals zunickte und sich dann von der kleinen Gruppe löste.


    Sie sah ihm hinterher, lächelte leicht und ließ sich dann wieder auf ihrem Platz nieder, den Blick in die Runde richtend. „Ich werde euch vermissen.“, sagte sie dann mit leiser Stimme, jedem dabei in die Augen blickend. „Und wir dich erst, Al.“, brummte Zachary und nahm eines der frischen Synthalegläser entgegen. „Aber man sagt ja: Man sieht sich im Leben immer zwei Mal.“ Thran schüttelte leicht den Kopf und musterte Zachary für einen Moment, ehe er wieder zu Alice sah. „Menschliche Sprichwörter. Alice, wir werden uns wiedersehen. Und wir bleiben in Kontakt. Wir alle.“ Sie spürte wie sich eine gewisse Wärme in ihrem Körper bildete, während sie tief durchatmete und versuchte nicht zu emotional zu werden, doch all das fiel ihr so schwer. Sie wusste, dass sie nur ihre Pflicht tat und irgendwer in der Personalabteilung der Sternenflotte schon einen Grund hatte sie auf die USS. Perception zu versetzen, doch dieses Wissen machte den Abschied nicht leichter. „Los, wir machen noch ein Gruppenbild. Hey, Ensign. Könnten Sie vielleicht…“ Kara reichte ihre Holokamera an einen an einem benachbarten Tisch sitzenden Ensign weiter und alle versammelten sich an dem Tisch, legten die Arme umeinander und lachten in die Kamera. Nach einigen schnellen Fotos setzen sich wieder alle und stießen auf ihre Kameradschaft an, während Alice versuchte etwas Gutes in ihrem Abschied zu sehen, auf Anhieb konnte ihr aber nichts einfallen. Missmutig schob sie den nagenden Gedanken zur Seite, griff zu ihrem Synthale und wünschte sich, dass es richtigen Alkohol beinhaltete.


    Einige Tage später auf Starbase 249

    Vorsichtig stellte sie das gerahmte Bild auf den Nachttisch ihres provisorischen Quartiers. Wie lange genau sie hier sein würde, war noch nicht klar, genauere Informationen über ein Ablegen und Auslaufen der Perception hatte es noch nicht gegeben. Das Schiff galt immerhin als nicht bezugsfertig. Nach ihrer Ankunft auf Starbase 249 hatte sie weitere Informationen von der Personalabteilung der Sternenflotte erhalten, unter anderen mit einigen Formularen und auch ihrer Quartierzuweisung auf der Perception. Alice neigte den Kopf leicht, fuhr sich durch ihr brünettes Haar und betrachtete das Gruppenfoto von der Leyte Gulf, ehe sie sich erhob und eine frische Uniform anzog, den einzelnen Rangpin an ihrem Kragen etwas justierte und mit dem Saum ihrer Uniform nochmals vorsichtig über den Kommunikator strich. Sie verbrachte noch einige weitere Minuten vor dem Spiegel ihres kleinen Badezimmers, steckte ihre Haare hoch und zusammen, sodass sie im potentiellen Dienst nicht stören würden und packte dann abermals ihren kleinen Seesack, während der kleine Container mit ihrem übrigen Hab und Gut weiterhin verschlossen neben der Tür des kleinen Quartiers stand. Sobald sie ihr Quartier auf der Perception bezogen hatte, würde sie dafür Sorge tragen, dass der Container in ihr Quartier gebracht werden würde.


    Sie verließ schließlich ihr Quartier im Habitatring und begab sich auf eine der oberen Ebenen, spazierte in Ruhe durch die Korridore, versuchte sich die Wege zwischen Quartier und den Unterhaltungsbereichen einzuprägen, einfach um eine geistige Herausforderung zu haben. Insgesamt war hier auf der Starbase 249 deutlich mehr los, als auf der Leyte Gulf, das war aufgrund des massiven Größenunterschieds aber auch kein großes Wunder gewesen. Als die Leyte Gulf vor wenigen Tagen kurz angedockt, neue Ausrüstung an Bord genommen hatte und Personal ausgetauscht hatte, war Alice dies bereits nach wenigen Minuten aufgefallen. Nach an diesem Tag hatte sie sich Abends in einer Bar eingefunden, die einen Blick auf den Innenraum der großen Station bot und so hatte sie an ihrem ersten Tag eine Weile damit verbracht ruhig da zu sitzen und die USS. Perception sowie das generelle Treiben im Hangar zu beobachten. Es war faszinierend die kleinen Shuttles und Fähren zu beobachten, die von einem Stationsteil zum nächsten unterwegs waren, die Personal von A nach B brachten oder kleine Wartungsflüge durchführten, auf der Suche nach Schäden oder Dingen, die auf irgendeine Reparaturliste sollten. Nach ihrem kurzen Fußmarsch erreichte sie die Bar, ließ sich wieder an dem Tisch direkt an den Fenstern nieder, legte das kleine PADD vor sich auf den Tisch und lehnte sich zurück, den Blick aus dem Fenster richtend. Sie betrachtete die Perception, die sie bisher noch nicht betreten hatte. Am liebsten würde sie noch heute Abend erstmal auf das Schiff gehen, sich ihr Quartier genauer ansehen und eine erste Runde über das Schiff machen, um sich mit dem Decklayout bekannt zu machen. Als Sicherheitsoffizier war das eine der wesentlichen Fähigkeiten: sie musste sich orientieren können und auf einem Schiff dieser Größe konnte das komplizierter sein, als man vielleicht auf den ersten Blick vermuten konnte. Doch eine Freigabe hatte es für das Schiff bisher nicht gegeben, weswegen die Gangway zum Schiff nicht passierbar war.


    Während sie darüber nachdachte, bestellte sie einen Tee, hob das PADD und rief die Spezifikationen des Schiffes auf und begann diese zu studieren. „Du solltest anfangen das Leben zu genießen, statt ständig nur zu arbeiten.“ Alice stockte leicht und runzelte die Stirn. Diese Stimme kam ihr bekannt vor und sofort riss sie diese Gewissheit aus ihren Gedanken. Aber das konnte doch unmöglich… Als sie den Blick hob und die Gestalt ihres großen Bruders an ihrem Tisch erkannte, er wieder mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, sprang Alice beinahe von ihrem Stuhl auf, ließ dabei das PADD auf den Tisch sinken und warf sich in die Arme des Marines. „Aaron!“, jauchzte sie, während er sie mit einen Armen empfing und sich die beiden eine Weile lang umarmten. „Was machst du denn hier?“ – „Ein paar Tage Landurlaub, ehe wir auf einem neuen Schiff stationiert werden sollen.“ Sie lächelte, löste sich dann von ihm und blickte zu ihm auf, ein breites Grinsen auf den Lippen. „Setz‘ dich.“, forderte sie und ließ sich dann selbst auf ihren Platz zurücksinken. „Ist sie das?“ Alice folgte der Handbewegung ihres Bruders, welche in Richtung der großen Panoramafenster ging, wo der große Rumpf der Perception deutlich zu sehen war. Die golduniformierte Offizierin nickte nur leicht und folgte seinem Blick, ehe sie Aaron genau in Augenschein nahm. Er trug die typische grüne Uniform der Marines, die Hose war – wie für Marines typisch – in die Kampfstiefel gesteckt. An seinem Kragen blitzte das Rangabzeichen eines Marine Captains und als sie ihren Bruder wieder so ansah, konnte sie nicht anders als Stolz zu sein. „Großes Schiff. Und sicherlich eine Ehre, an Bord dienen zu dürfen. Du kannst dich glücklich schätzen, Schwesterchen.“ – „Meinst du?“ Er nickte nur und musterte seine Schwester einen Moment lang.


    „Aber klar. Du weißt, dass wir alle stolz auf dich sind. Mum, Dad, Madison. Vor allem, dass du die Ausbildung durchgezogen hast, auch trotz der Ablehnung vom Corps. Das ist Bewundernswert. Andere Leute hätten sich in einem Loch verkrochen und nichts mehr gemacht. Du hast deine Kraft gesammelt und durchgepowert. Das mag zwar schon ein paar Jahre her sein, aber schau wohin es dich gebracht hat.“ Stolz schwang in der Stimme ihres Bruders mit und Alice hatte keine Zweifel daran, dass er jedes Wort ernst meinte. Die Zeit unmittelbar nach der Ablehnung durch das Starfleet Marine Corps hatte sie erschüttert und die Ablehnung hatte ihr das Gefühl gegeben, keinen Pfad in die Zukunft zu haben. Das all das natürlich blödsinnig war und ihr die Sternenflottenakademie noch offen stand, hatte sie damals nicht realisieren wollen. Ihr Bruder war es gewesen, der sie angespornt hatte. Sie konnte zwar kein Captain des Marine Corps werden, doch Alice wollte ihre Aufgabe so gut erfüllen wie sie nur konnte. Und ihr Wille die Föderation zu verteidigen hatte sich bereits auf der Erde gezeigt, während der Krise mit den Neuen Rechten. Sie zuckte leicht mit den Schultern, nahm ihren Tee von einer Servicekraft entgegen und murmelte ein leises ‚Dankeschön‘, ehe sie den Teebeutel in ihrem heißen Wasser versenkte und beobachtete, wie sich die durchsichtige Flüssigkeit langsam dunkel verfärbte. „Wie geht es Maddy?“, fragte Aaron schließlich und griff zu seiner frisch servierten Kaffeetasse, nur um einen größeren Schluck zu nehmen. „Ich habe vorgestern mit ihr gesprochen. Ihr geht es gut, genau wie Mum und Dad. Sie würden sich freuen mal wieder von dir zu hören.“ – „Ja, ist in letzter Zeit ein wenig schwierig gewesen.“ Alice horchte auf, musterte ihren Bruder aufmerksam und bemerkte die leichte Zurückhaltung in seiner Stimme. Für einen Augenblick war sie versucht weiterzubohren, doch sicherlich hatte Aaron einen vernünftigen Grund, nicht mehr in die Details zu gehen. „Woher weißt du eigentlich, dass ich auch hier bin?“ – „Ach Alice, du weißt doch. Ich habe meine Quellen.“ Ein geheimnisvolles Grinsen umspielte die Lippen ihres Bruders und Alice verdrehte die Augen, stöhnte genervt und lachte dann amüsiert.


    „Elias?“ – „Elias.“ Alice seufzte und schüttelte den Kopf, ehe sie ihr Kinn auf ihrer Handfläche ruhen ließ und der Ellbogen auf den Tisch gestützt war. „Ihr Marines seid ein verschworener Haufen.“ Aaron zuckte leicht mit den Schultern, grinste dann wieder breit und beugte sich etwas vor. „Und? Wer ist dein Vorgesetzter?“ Alice zuckte mit den Schultern, ließ sich wieder zurücksinken und legte vorsichtig ihre Hände um die Teetasse, um sich nicht zu verbrennen. Sie hatte keine Ahnung wer ihr Vorgesetzter war, sie hatte lediglich einen Namen. Antonius Rea, Ensign vom Rang und mehr Informationen waren ihr nicht vergönnt. Je nachdem wann die Perception auslief, würde sie ihn noch früh genug kennenlernen, ebenso wie die übrigen Offiziere an Bord. „Du wirst klar kommen. Daran habe ich keinen Zweifel.“ – „Wie geht es Lisa?“ Der abrupte Themenwechsel schien Aarons Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und er zog leicht die Augenbraue hoch, ehe auch er die Hände um seine Tasse legte und langgezogen seufzte. „Gut, nehme ich an? Ich habe sie seit einigen Wochen nicht mehr gesehen. Wir sind getrennt.“ – „Oh.“ Alice seufzte ebenfalls und wusste direkt worauf es hinauslief. „Sie kam nicht unbedingt damit klar, dass ich so gut wie nie zu Hause bin. Aber was soll ich machen, Marine sein ist ein Vollzeitjob. Das war ihr klar, das war mir klar. Vielleicht hätte ich es bei einem kleinen Abenteuer belassen sollen, aber sie war so… anziehend.“ Ein Schmunzeln umspielte nun Aarons Lippen und Alice wusste genau, dass er längst nicht so leicht mit der Trennung klar kam, wie er ihr nun weißmachen wollte. Doch in all den Jahren hatte sie gelernt nicht nachzuhaken und ihn erstmal machen zu lassen, wenn er wirklich reden wollte, würde er sich melden. „Tja, so ist das Leben. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Und du? Was macht dein Liebesleben?“ – „Es ist nichtexistent.“, gab sie mit ruhigem Tonfall zurück und warf Aaron einen vielsagenden Blick zu, den der Marine sofort verstand und abwehrend beide Hände heben ließ. „Ich war nur Neugierig.“ – „Nicht das es dich was angeht.“ Alice nahm einen Schluck des Tees und blickte wieder zu ihrem zukünftigen Schiff hinüber. „Und selbst wenn: ich würde nichts sagen. Hinterher schüchterst du mir die Personen nur wieder ein.“ Aaron lehnte sich lachend zurück und hob die Hände, so als sei er schuldig. „Ich will nur meine kleine Schwester beschützen.“


    Sie wusste ja, dass er es nicht böse meinte und, dass er sie wirklich beschützen wollte. Doch Aaron schoss manchmal deutlich über das Ziel hinaus und selbst wenn sie in einer Beziehung wäre – was sie nicht war – oder wenn da jemand war, für den sie mehr als nur Freundschaft empfand – was auch nicht der Fall war -, würde sie es ihm nicht sagen. Immerhin brauchte sie ihre Ruhe und sie wollte, dass er ihre Privatsphäre geschützt wissen. „So, meine liebe Schwester. Es war schön dich zu sehen, ich muss mich aber wieder beim XO melden. Es stehen noch Trainings an. Vielleicht sehen wir uns ja nochmal, ansonsten… pass auf dich auf.“ – „Du auch auf dich.“ Die beiden umarmten sich zur Verabschiedung und Alice sah ihrem Bruder hinterher, der in einem der Gänge verschwand. Nun saß sie mit ihrem Tee allein an ihrem Tisch in der Bar und wandte sich dann wieder ihrem PADD zu.


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  • Legende:


    Lucy Carter:


    Mann


    Kairo 1929:



    „Na los! Springen sie schon!“


    Lucy schaute hinunter zu den gähnenden Häuserschluchte. Das nächste Haus war etwa 4-5 Meter entfernt. Auf der Straße herrschte der normale Trubel der Stadt. „ Ähh NEIN! Sind Sie verrückt“


    Hinter den beiden näherten sich die Stadtwache Kairo´s, bewaffnet mit Säbeln und schlossen immer mehr auf. Der Mann mit der Fedora auf fackelte nicht lange und schubste Lucy hinunter.


    „WAHHHHHHH!“ Lucy glaubte schon es ist aus, aber dann landete Sie weich in einen Heuwagen. Es dauerte nicht lange dann folgte auch der Mann mit seinem 3 Tage Bart. Während des Sprunges hielt er seinen Fedora fest. Kurz danach landete er neben Lucy.


    Als beide im Heu lagen konnten Sie sehen das oben die Wache Kairo´s angekommen war. "iinaha tastaqiru“ brüllte eines der Wachen von oben, während die anderen versuchten herunter zu klettern.


    „ Na los Miss Carter, oder wollen sie die nächsten Jahre im Gefängnis verbringen?“ Lucy schaute zu dem Mann in der dunklen Lederjacke und dem halb geöffneten Hemd. Sie musste sich eingestehen, dass er etwas an sich hatte, Sie konnte es nicht sagen, an was es genau lag, war es der Hut? Seine Augen? Aber gerade in diesen Moment war er einfach unwiderstehlich mit seinem Lächeln.


    „ Woahhh!“ Lucy wurde von dem Heu hochgezogen und landete direkt in seinen Armen. Lucy blickte in seine Augen und für einen kurzen Moment schien die Zeit stehen zu blieben, doch dann rannte eine Wache Kairo´s Säbelschwingend um die Ecke.


    „Na Los laufen Sie, ich komme gleich!“. Er zog seine Peitsche und schaute nach Oben, wo ein Holzvorsprung mit Tonvasen war. Mit einer schnellen Bewegung versetzte er seine Peitsche gen der Vasen, welche davon nach unten fielen und eine davon der Wache auf den Kopf, während 2-3 andere zerbrachen. Auf dem Absatz machte er dann kehrt und zog Lucy hinter sich her.


    „ Dr. Jones, wir haben den Kristall verloren!“ Während des Rennens schaut Jones zu Lucy „Vergessen Sie den Kristall, wir kommen jetzt in Reichweite der Starbase Omega 249“

    Lucy stoppte und riss sich von Jones los. „Was ist los?“ Verwundert schaute zu Ihm und er ging wieder zurück zu Lucy. „Wir haben jetzt keine Zeit dafür!“


    Lucy wollte gerade etwas sagen, als Jones nach Ihr griff „ Vorsicht!“ . Doch da war es schon zu Spät, etwas hatte Sie von hinten am Arm gepackt und wirbelte Sie rum…..



    „Ensign“ Eines der mitfliegenden weckte Lucy auf. „Wir sind angekommen Ensign“. Verschlafen schaute Lucy nach oben und sah einen weiteren Jungoffizier im Rang eines Ensign. „ Danke..“ Während der Ensign das Transportshuttle verließ, schaute Lucy auf Ihre Beine auf dem eines der Bücher mit Indiana Jones lag.Sie hatte das Buch als Abschiedsgeschenkt von den Werftmitarbeitern Abteilung 2 bekommen gehabt. Mit widmungen von jedem einzelnen auf den letzten Seiten. Sie griff sich am Kopf und spürte den Fedora wieder. Er sollte ein Glücksbringer sein und dieser war natürlich Twaights Idee.


    Sie packte den Seesack den Violinenkoffer und erhob sich vom Sitz. Mit einem Grinsen und der typischen zurechtrückung des Fedoras wie er im Buch beschrieben wurde und verließ dann ebenfalls das Transportshuttle.



    Starbase Omega 249:


    Lucy schritt das Promenadendeck ab, vorbei an den ganze Verkaufsläden für allerlei Sachen. Dabei sah Sie ihr Spiegelbild und fand das der Fedora ihr eigentlich Gut stand. Sie setzte sich an eines der Springbrunnen auf dem Pormenadendeck und stellte den Seesack und den Violinenkoffer nebendran.


    „Wenn Grace mich jetzt sehen würde, wären ihre Worte weniger erfreulich, aber hey was solls noch hab Freizeit, und solange kann ich tragen was ich will. „Sie öffnete die Uniformjacke und schaute sich um.Gut es war schöner als auf Utopia Planitia aber diese war ja auch eine Schiffwerft während diese Station hier was anderes war. Sie ließ eine Hand in das Wasser gleiten was im Springbrunnen war und wischte sich dann durch das Gesicht. „ Ach ja…“ seufzte Sie, dann Sprang der Quarantäne Alarm der Station an. „ Was ist denn nu los?“ Fragte Sie sich, während Sie sah das die anderen Besucher ebenfalls Ratlos waren.

    Ens. Lucy Iris Carter

    CI der U.S.S. Perception

    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

  • San Francisco, Stadtkern

    Laut. Die Welt war laut. Sie hatte vergessen, dass die Sinneseindrücke vom Dasein überrannt werden konnten und durch viel Übung und regelmäßige Konfrontation wollte dieser Unsinn von Reizüberflutung abgebaut werden, der sich ihr nur noch unregelmäßig bemächtigte. Hätte sie die Wahl gehabt, sie hätte die Welt leise gestellt. Die Menschheit gurgelte durch die Straßen wie Wasser durch Abflussrohre. Sie hastete mit hochgeschlagenem Kragen in kurzen, kleinen Schritten auf ein rundes, schmales Gebäude zu. Wie eine Felsnadel zwischen den Bauten von San Francisco aufragend, saß auf dessen Kopf eine rotierende Scheibe auf, als hätte jemand eine archaische Filmrolle auf einen Stift gesetzt und angeschoben. Wobei der Stift in diesem Fall nichts anderes war als ein Fahrstuhlschacht an dessen oberen Ende ein Restaurant um die eigene Achse drehte. Nachts verschoben sich die Lichter der Lifte gegeneinander bis hoch in den Äther und es galt als besonderes Highlight für einige Minuten im Glaskasten des Fahrstuhls stecken zu bleiben, um dem Glitzern der Stadt zuzusehen, den beleuchteten Fronten und angestrahlten Wasserfontänen, die sich in der Ferne spielerisch in die Luft schraubten.


    Um sie herum barst das Leben an diesem Herbsttag. Sie trieben einander durch die Straßen und die Luft flimmerte im Stimmengewirr, Gelächter überwarf sich mit lautem Rufen, die Luft schmeckte nach Zuckerwatte und kaltem Laub. Die Tür glitt zischend auf, als sie endlich den Turbolift erreicht hatte, der sie hinauf in das drehende Restaurant befördern würde. Sie hatte reserviert. Sie hatte reserviert, als sie wusste, dass das ihr letzter Abend sein würde - und sie wollte mit diesem Moment alleine sein, bevor es nicht mehr möglich sein würde, Zeit für sich zu haben.

    Kühl lag die Scheibe an der Schläfe an, die schmale Schulter dagegen gelehnt und komplizierte Töne auf den Ohren, die aus nahezu versteckten Knöpfen in ihrer Ohrmuschel ihren sound of life spielten. Der Jazz alter Tage, virtuoses Spiel von Steve Vai und dem vulkanischen Künstler T'pal, der die Schönheit mathematischer Genauigkeit in sein Spiel einfließen ließ. Die hellblonden Wimpern sanken ab, als sie den Fokus nach innen legte. Ihre Welt hatte sich genauso begonnen so zu drehen, wie es das Gebäude über ihr tat. Eine melodische Abfolge von Tönen erklang aus dem Lautsprecher, als der Lift mitten in der Luft für einige Minuten anhielt.


    Als sie den Blick langsam hob, sah sie ihre Reflexion in der Scheibe. Die stechend blauen Augen, die verzerrten Züge eines jugendlichen Gesichts, dem es schwerfiel zu altern und das erst im zweiten Blick die Furchen von Ernsthaftigkeit um die Augenlichter und auf der Stirn nachzuzeichnen begann. Ihr Mund fiel nüchtern aus, ohne, dass ihm Absicht unterstellt werden konnte. Miss Sandvik war nervös geworden, und darüber desorientiert was ihre eigenen Gefühle betraf. Leitender medizinischer Offizier. Sie wollte nicht abweisend sein. Ihr Atem beschlug die Scheibe, während sie etwas schaffte, von dem sie früher nicht geglaubt hatte, es zu können: sie blendete die anderen aus. Die Welt. Die wunderbare Aussicht auf die Stadt. Nichts, außer den vertrackten Tönen in ihren Ohren sollte diese Minuten überdauern, der so sorgsam von den Architekten konstruiert worden war.


    Dann - ging der Moment weiter und das leise Staunen der Gäste in der Kabine löste sich an der Decke auf. Sie fuhr sich mit flacher Hand über die Stirn, als sie endlich oben angekommen waren und lächelte angestrengt, um dem Hologramm ihren Namen für die Reservierung mitzuteilen.

    "Sandvik."

    "Einen Augenblick.", der Blick fiel ab ins Gästebuch, der Kellner wahrte die Farce und lief mit dem Finger die Namen hinab, während das Programm eine Übereinstimmung in der Datenbank suchte.

    "Ah! Folgen Sie mir bitte, Dr. Sandvik.", klang es erfreut. Der photonische Geselle lächelte freundlich aus einem grübchenbewehrten Mund und Miss Sandvik blinzelte irritiert, weil ihr Instinkt anschlug. Ihre Bauchmuskulatur zog sich zusammen, gerade dort, wo sie eben die Schnalle ihres taillierten Mantels öffnete, um ihn dem jungen Mann zu überreichen und anschließend um die Ecke zu ihrem Sitzplatz zu folgen.


    Und dann standen sie da. Allesamt. Mira hatte sich nicht verabschieden wollen und versucht, sang- und klanglos aus dem Krankenhaus zu verschwinden. Sie hatte jeden vermeintlichen Abschied tapfer weggelächelt und gedacht, dass es das damit nun gewesen sei, als sie ihre Sachen eingepackt und den Großteil schon zur Starbase auf einen Frachter vorgeschickt hatte. Hin und wieder fand sich einer ein, aber Mira hatte nicht geglaubt, dass sie eine Beziehung zu den Leuten hatte, die über eine höfliche Umarmung hinaus ging und ein lose gemeintes Abschiedswort. Bis jetzt.

    Laut. Die Welt war laut. Sie hatte vergessen, dass die Sinneseindrücke vom Dasein überrannt werden konnten, und jede Übung und jede Konfrontation versagte in diesem Augenblick, als sie sich abwenden musste, während sie die erste Hand auf ihrer Schulter spürte, warmes Gelächter hörte - und ein herzliches: goodbye!


    -*-


    Starbase 249, Schleuse:


    "Willkommen auf Sternenbasis 249!", unkte eine mechanische Stimme freundlich, als sie mit dem Kopf unter der Schleuse hindurch tauchte und sich einen Weg durch das Getümmel schlug. Ihre Knöchel traten weiß hervor, als sie ihr Handgepäck nachschulterte und sie ließ sich für einen Augenblick vom Strom der Passanten mitreißen, der auf den Lebensadern der Station pulsierte. Dieses Stück Metall lebte auf seine eigene Weise und hämmerte mit vielfarbigem Stimmengewirr auf die Neuankömmlinge ein. Dr. Sandvik wusste, dass hier ihre wohl bisher größte Aufgabe liegen würde, und zwar an einem der Trockendocks und auf den klangvollen Namen: Perception hörte.

    Sie hatte sich grob auf dem Hinflug mit der Klasse beschäftigt und die ersten Überlegungen angestellt, koordiniert, geplant und hatte sich so ein kleines, engmaschiges Konstrukt aufgebaut, das ihr helfen sollte, sich zu orientieren. Sie brauchte einen Plan. Sonst würde das nichts. Für sie nicht, für andere auch nicht. Nachdem sie sich ein wenig abseits zu einem der öffentlichen Terminals bewegt hatte, ließ sie die Hände über die Benutzeroberfläche gleiten, um sich die Karte anzeigen zu lassen, als sich plötzlich die Lichtverhältnisse veränderten und keine hundert Schritt hinter ihr die Schleuse begann auffällig zu zischen.


    "Achtung! Die Station steht ab sofort unter Quarantäne. Bitte verhalten sie sich ruhig und nehmen sie Kontakt zum Persona..", Mira hob die blonden Brauen und war froh, das Terminal besetzt zu haben. Binnen weniger Augenblicke nahm die Lautstärke zu, das Gemurmel wurde laut. Hin und wieder hörte sie: "Bitte bleiben Sie ruhig! Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme!", von den gelb uniformierten Sicherheitsleuten. Die blaustichige Pupille rutschte in den Augenwinkel und eine leichte Falte zog zwischen den Brauen ein. Sollte sich hier wirklich ein Erreger ausbreiten, dann würde er hier auf dankbaren Boden fallen.

    Irgendetwas in ihrem Inneren schaltete ab, als die Kuppen mechanisch über die Druckpunkte des Terminals flitzten, um sich die Krankenstation anzeigen zu lassen. Da! Ein kurzes Funkeln glitzerte durch den kristallenen Blick, als sie sich umwandte und versuchte, so gut es ging den Strom zu nutzen, um durch Lücken und zwischen den Wesen zügig zum Turbolift zu schlüpfen.


    Starbase 249, Krankenstation


    Miss Sandvik verlief sich dreimal.


    Dann, endlich, hatte sie die Krankenstation erreicht, die sie erst dann betreten durfte, als sie sich als ärztliche Kollegin ausgegeben hatte.

    "Sandvik. Dr. Sandvik - ich diene im Mo... bald auf der USS Perception, die im Augenblick noch im Trockendock liegt.", vermutete sie, als sich die blonde, relativ zierliche Frau mit einem unerbittlichen Zug im Mundwinkel vorstellte. "Ich schätze, sie könnten im Augenblick jede Hand gut gebrauchen.", ihre Mundwinkel zogen auseinander, auch, wenn die hellen Augen nicht lächelten. Der weiße Hals saß maßgeschneidert in dem schwarzen Kragen, an dem ein Pin hervor lugte. Die Ensign hatte das platinblonde Haar hochgesteckt und ein Hardcase geschultert, das irgendwie so wirkte, als wäre es privater Natur. Die gerade Haltung hatte etwas lauerndes, und die Iriden huschten durch den Raum in der Erwartung Pest und Cholera Hand in Hand zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mira B. Sandvik ()

  • Perception Brücke

    Farblegende:


    Andrew

    Fiona

    Zaiben

    Zarah


    Andrew hielt den Salut bis Dave sich herumgedreht und ihn ebenfalls begrüßt hatte. Er beobachtet das tun Daves kurz ehe er sich etwas bequemer hinstellte und die Hände auf den Rücken legt dann nickt er sachte, obwohl er sich wundert. Eigentlich hatte er gedacht das Cpt. Niven hier wäre oder eben diese Übergabe machen würde. Aber da Dave ihn gerade aufklärte schluckt er zwar, lässt es sich kaum anmerken. „Das ist nicht gerade die Nachricht, die ich gerne hören wollte, Admiral.“ Dann atmet er tief durch. „Aber ich werde mein Bestes geben ihn solange zu vertreten. Ich nehme an er wird verlegt werden?“ eine durchaus berechtigte Frage wie zu mindestens Andrew fand. Er bewegt sich einige wenige Schritte auf Dave zu und lächelt kurz, immerhin hatte er die Tage vor seiner Reise hier her bereits mehrfach auch als Leibwache für Dave gearbeitet. Am Ende sogar war er abkommandiert worden für die Bewachung des Hauses, während seiner Abwesenheit. Das er nun hier war, ist etwas das Andrew sehr schmeichelte.


    Gerade als er noch etwas sagen wollte störte sie der Ruf der Leitenden Medizinerin, der Sternenbasis und lies ihn innehalten. Er ist sofort in Gedanken bei seiner Familie, vergisst aber auch nicht vor wem er hier steht, oder um was es gerade noch im Gespräch ging. Dennoch, Fiona und er hier. Er hoffte das Zaiben nicht anfing durchzudrehen. Bei Zarah machte er sich da weniger sorgen.

    Erst als Dave fertig ist mit den kurzen Gesprächen und der Weitergabe der Information sieht er diesen wieder an. Das einzige was man ihm an Sorge ansieht ist eine kleine Falte genau in der Mitte der Stirn, die man nur bei genauerem Hinsehen wahrnahm. Ein deutliches Zeichen das er sich sorgte.

    „Ich denke es ist sinnvoll, wenn ich erst einmal selbst die Begehung mit ihnen beendet habe ehe die Crew das Schiff betritt. Danach können sie schon hier her. Ich selbst werde nach der gemeinsamen Begehung und der Kommandoübergabe die Sachen meiner Familie herholen und das Quartier vorbereiten ehe ich sie nachhole. Die kleinen sind eher aufgeregt und würden nur herumwuseln.“ Führt es kurz aus ehe er nickt und kurz dem Blick den Dave vor wenigen Minuten zum Hauptschirm geworfen hatte folgt.

    „Ich hoffe ich werde Cpt. Niven, dennoch vor Abreise noch kennenlernen.“ Bleib der blick auf dem Hauptschirm einen Moment kleben, ehe er wieder zu Dave sieht. Er wurde nervöser je näher der Moment rückte, an dem er hier das Kommando übernehmen würde, vor allem aber, weil er gar nichts darauf eingestellt war es direkt zu übernehmen, sondern eher als Erster Offizier dem Kommandanten zur Seite zu stehen. Nun war es anders als gedacht, aber auch das würde er meistern, dennoch Aufregung war da. Zeigen jedoch würde er sie nicht, zu mindestens nicht im Dienst. Das würde erst später passieren, still und heimlich bei Fiona am Abend, wenn sie wie jeden Abend in Ruhe den Tag durch gingen und über die Zukunft und Vergangenheit redeten.

    „Verzeihen sie meine kurze Abwesenheit.“ Wendet er sich wieder an Dave um das Gespräch und das eigentlich angedachte weiterführende Programm wieder auf zu nehmen.


    Zeitgleich auf der Sternenbasis

    Fiona war gerade mit Zaiben und Zarah auf dem Promenadendeck unterwegs und hatte beiden ein Eis geholt, welches sie aßen. Beim weiteren über die Promenade laufen, hatte auch Zarah endlich mal das Padd weggelegt und es sogar im Quartier gelassen. Zaiben hingegen hat das Plastik Listschwert immer an seinem Gürtel, hielt es aber gerade in grenzen damit herum zu laufen. Viel zu fasziniert war er von all den Verschiedenen Gestalten hier und all dem bunten Getümmel. Dann ertönt auch der Ausruf der Quarantäne und Fiona sieht ihre beiden kleinen an. Eddy hatte sich vor den Bauch gebunden so dass dieser immer nahe bei ihr war, er schlief auch die meiste Zeit. Zu mindestens aktuell.

    Zaiben jedoch wurde unruhig und lies Zarah los um sich um zu sehen. Zarah jedoch nimmt die Hand von Fiona.

    „Zaiben geh nicht zu weit… weg.“ Letzteres Wort murmelt sie nur noch den Rest hatte sie gerufen, da sie bereits Zaiben aus den Augen verloren hatte und seufzt.

    „Zarah wir suchen Zaiben, hast du gesehen wo er lang ist?“ Zarah schaut zu Fiona hoch nickt sachte deutet dann auf die Menschen, die sich vor ihnen bewegen und gerade den Blick auf Zaiben verdecken. Der Junge Malone spross war einfach vor gegangen und hatte sich an einigen Tischen vorbei gemogelt um sich die Nase an einer Scheibe platt zu drücken.

    „Gut dann gehen wir ihm nach.“ Nickt Fiona sachte, noch war das kein Grund sich sorgen zu machen, außerdem würde sie notfalls per Tracker Zaiben finden. Es war immerhin nicht das erste mal das Zaiben etwa auf eigene Faust erkunden wollte. Bisher war er fast immer von allein zurückgekehrt, allerdings waren sie gerade erst wenige Stunden auf der Sternenbasis so dass es durchaus sein konnte das sich Zaiben verlief. Dementsprechend wollte Fiona, natürlich nicht ohne nach ihm erst einmal zu suchen, in dem sie ihm nach ging verzichten.


    Zaiben hatte sich nicht nur an den Tischen vorbei geschlichen, von einem der Cafés, sondern war auch zwischen den Beinen der Erwachsenen hindurch geschlüpft bis zu einem Laden in dem allerleih buntes Zeug verkauft wurde. Dinge wie man sie aus früheren Filmen kannte, Spielzeug und Deko, so ein richtiger Krimskrams Laden. Eines der Dinge hatte ihn besonders fasziniert und angezogen. Es war ein Kleiner Apparat der ein Hologramm des Todessterns Projizierte und leuchtete. Kein Wunder bei der Vernarrtheit des kleinen in diese uralten Filme an die Andrew nur sehr schwer heran kam. Aber immerhin wusste er wo er sie bekommt und wie er Zaiben eine Freude machen konnte. Der 10-Jährige, mit den Blonden Wilden locken und den tief Blauen Augen so wie Sommersprossen im Gesicht, drückt die Nase an die Scheibe und neben seinem Kopf die Hände. Wie Kinder es oft taten, wenn der erste Schnee fiel und sie fasziniert in der Weihnachtszeit der tanzenden schimmernden Schneeflocken in der Dämmerung zusahen, während überall an den Häusern die Beleuchtungen an gingen. Für diesen Moment war nicht nur das Heimweh und der Gedanke an Tim, seinen besten Freund vergessen, sondern auch Fiona und Zarah.


    „Manchmal frage ich mich wirklich woher er die Hummeln im hintern hat.“ Murmelt Fiona mehr für sich selbst und sucht weiter mit Zarah an der Hand nach ihrem Sohn. Viel lieber würde sie gerade mit beiden Kindern den direkten Weg zum Quartier einschlagen um sie dort ab zu lenken, aber mal wieder hatte der kleine Wirbelwind ihr diese Entscheidung abgenommen.


    (1083 Wörter)

  • Dave Danaher -Brücke Perception

    "Gut, dann gehen wir am besten direkt los. Das Schiff wurde komplett überarbeitet, gesäubert und modernisiert. Die Techniker der SCE haben nicht alle Bugs in den Griff bekommen, aber dass hindert das Schiff nicht am fliegen" Sagt er beim gehen in Richtung BR und schreitet wie selbstverständlich durch die Tür. Im Bereitschaftsraum arbeitet ein Techniker an dem berühmten Aquarium und stellt dort das Licht ein.


    "Wir haben bereits eine Rumpfcrew für die Technik auf dem Schiff die auch bleibt. Die SCE wird auf Grund des Testcharakters der Umbauten und neuen Gegebenheiten entsprechend diese Leute versetzen und ihrem CI unterstellen. Außerdem sind die restlichen Crewmitglieder soweit ich weiß alle bereits auf der Sternenbasis und warten auf ihr Signal um die Perception zu betreten"


    Seine Gedanken wandern immer wieder zu Jennifer und ihrem Funkspruch. Noah und Thomas waren auf der Station und er hofft dass sie es schnell in den Griff bekommen können.

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“
    Osron Wells

  • Augenverdrehend schulterte sie ihr Gepäck. Zurück konnte sie nicht, auf die Perception aber auch nicht. Vom dumm herum stehen würde das alles nicht besser werden. Also atmete sie zweimal kurz durch und ging voran. Ihr Ziel war die Promenade. In irgend eine Cafe würde sie sicher abwarten können, wie sich das alles weiterentwickelte.


    Da viele dieselbe Idee gehabt hatten, waren alle Tische bereits besetzt, als Alejandra dort ankam. Daher verwarf sie diesen Plan wieder und schlenderte langsam über die Promenade, die Leute, die ihr entgegen kamen, beobachtend.

    Sie blieb vor einem Laden stehen und betrachtete die Auslage. Fast im selben Moment stand ein kleiner Junge neben ihr und drückte sich die Nase am Schaufenster platt. Alejandra sah genauer hin, was den kleinen Kerl so interessierte. Es war ein Hologramm des...

    „..Todessterns?“, las sie das Wort und sprach es dabei wohl laut aus. „Wenn ich mich recht erinnere, ist das ein uralter Film aus dem 20. Jahrhundert, oder?“ richtete sie die Frage nebenbei an den interessierten Jungen.

    „Sieht nett aus. Ich frage mich...hm. Ja, sowas sollte man auch aus Holz machen können. Dann kann man damit auch richtig spielen“, sagte sie zusätzlich, mehr zu sich selbst als zu dem Jungen. Sie liebte Holzarbeiten. Das Ding drehen und den Kanal herausdrechseln war kein Problem. Der Rest ließ sich schnitzen. Gedanklich suchte sie in ihren Holzresten nach dem geeigneten Werkstück. Das und die schwereren Gegenstände ihres Quartiers waren bereits auf dem Weg zur Perception, da diese Dinge zu groß waren, um sie mit sich zu schleppen. Diesen Transfer hatte sie schon vor 8 Stunden veranlasst.

  • Promenade Starbase Omega 249 - Bar


    Lucy seufzte leicht. Mit Quarantäne war Sie nun erstmal hier gestrandet, und wer weiß schon wann die Quarantäne aufgehoben wird. Sie überlegte ob Sie zum Stationsmeister gehen sollte um sich ein QUartier geben zu lassen, verwarf den Gedanken aber wieder, dies konnte Sie auch noch später machen, und der Tag war ja noch Jung.


    Lucy packte den Seesack und den Violinenkoffer und stand auf. Da Sie nun ja Zeit hatte, schlenderte Sie vorbei an den ganzen Geschäften, blieb ab und an immer wieder mal stehen, wenn etwas Ihre Aufmerksamkeit auf sich zog und war dann zwischenzeitlich bei einer Bar angekommen. Sie ging zur Bar und stellte erstmal die Sachen ab, dann schaute Sie durch die Bar ob irgendwo noch ein Platz frei wäre.


    Der Kellner wandte sich an Lucy und fragte diese was Sie gerne trinken würde. Lucy nahm den Hut ab und befestigte diesen kurz am Seesack " Einen Pfefferminztee bitte" Gab Sie dem Kellner zur Antwort. Dieser nickte nur kurz und ließ das entsprechende Getränkt replizieren. Mit einem freundlichen Lächeln nahm Lucy das Getränk entgegen und schulterte wieder den Seesack und den Koffer. Der Blick wanderte wieder in der Bar. Getränk hatte Sie a nun, aber jeder Tisch war besetzt so wie Sie das sehen konnte. Sie schritt in die Mitte um zu sehe ob bei den hinteren Plätzen noch etwas frei war.

    Ens. Lucy Iris Carter

    CI der U.S.S. Perception

    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

    Einmal editiert, zuletzt von Lucy Carter ()

  • Perception Brücke --> Bereitschaftsraum


    Farblegende:


    Andrew

    Fiona

    Zaiben

    Zarah


    „Wenn ich mich recht entsinne war sie schwer getroffen worden im Gefecht mit den Myanmar vor einigen Jahren.“ Nickt er sachte als Dave anfängt mit den Ausführungen. Es war durchaus interessant was man über die Perception von „damals“ in der Datenbank so fand. Er folgt Dave in den Bereitschaftsraum und sieht sich ein wenig um. Das Aquarium war interessant, so etwas hatte er bis jetzt nicht gesehen auf einem Schiff. Er lächelt es wirkte ein wenig auflockernd in diesem Raum. Es wirkte wie ein Ruhepol, wenn es mal hektisch und stressig wurde. Er konnte sich gut vorstellen hier ab und zu sein, wenn natürlich nicht Niven hier war. Er hält weiterhin die Hände auf dem Rücken, löst sich dann aber ein wenig aus dem steifen und geht rüber zu dem Schreibtisch, langsam löst sich eine Hand, die an der Tischkante entlangfährt während der Blick der Hand. Er schmunzelt kurz ehe er zu Dave sieht. „Das ist sehr gut, ich denke das unser Leitender Techniker sicherlich froh ist ein Team zu haben, was sich mit den neuen Spezifikationen bestens auskennt.“ Er löst sich wieder von dem Tisch ehe er zurück kehrt zu Dave. „Wusste sie eigentlich, dass man mir einst sagte das ich es hier her niemals schaffen würde?“ er schüttelt ein wenig den Kopf. Sein Ehemaliger vorgesetzter, aber auch damals einer der Dozenten an der Akademie hatte ihm das vermitteln wollen. Es spornte ihn ebenso wie seine Familie ihn anspornte. Er hatte Ziele, die er erreichte, mithilfe von Ehrgeiz und seinem wissen. Auch wenn er einst ein Junge von der Straße war, so wusste er sich sehr gut zu behaupten. Vielleicht aber auch genau deswegen, immerhin hatte er dort gelernt mit Worten sowie mit Ellbogen zu kämpfen für das was ihm wichtig war. Lange hat er nachgedacht, ehe er um diese Versetzung gebeten hatte, war sich unsicher gewesen ob es das war, was er wollte. Doch am Ende war es eine gemeinschaftliche Entscheidung und der richtige Weg um weiter zu kommen und nicht nur einer von vielen in seiner Division zu sein. Das er gleich zum XO ernannt wurde oder gar vorgeschlagen wurde, war ihm nichts Neues, dennoch hatte es ihn überrascht. Immerhin hatte er nicht mehr mit dem Mann gesprochen, der ihn hierfür vorgeschlagen hatte. Es konnte also sehr spannend werden für Andrew und Fiona wäre sicherlich nicht sonderlich begeistert


    „Welche Kinderkrankheiten haben die Systeme noch? Gibt es dazu ein Protokoll?“ auch auf das letzte folgt ein nicken. „Sobald alles fertig ist kann die Crew das Schiff betreten. Es gibt sicher den ein oder anderen der bereits auf heißen Kohlen sitzt und sehnsüchtig wartet.“ Nicht nur die Crew, er wusste das es auch seine Frau und die Kinder waren die hibbelten und nicht ruhe geben würden bis sie hier waren. Einen momentlang huschten die Gedanken zurück zur Station, der Quarantäne und den vieren, ein kurzes seufzen, dann ein aufmunternder neugieriger blick der Dave trifft. Wohl ein deutliches Zeichen das er weiter gehen wollen würde.


    Zeitgleich auf der Sternenbasis

    Zaiben klebt noch immer an der Scheibe, die aufgrund der Atemluft auch leicht immer wieder beschlägt beim ausatmen, er bemerkt die Frau neben sich erst als sie anfängt zu sprechen, so abgelenkt war er von der Projektion. Langsam löst er sich von der Scheibe und sieht mit den tief blauen Augen zu Alejandra hoch, die Gesichtszüge sind irgendwo zwischen fasziniert und irritiert.

    „Star Wars ist das und das war nicht ein Film, sondern siebzehn Filme oder noch mehr. Ja, die waren aus dem 20sten Jahrhundert“ Grinst breit, der neunmal kluge Lockenkopf und schaut wieder zu der Projektion hin. „Ich glaube nicht das Dad das kann, kannst du das?“ er schaut wieder zu ihr hin und erinnert sich immer noch nicht daran, dass Fiona und Zarah auch noch waren.

    „Bist du ein jedi? Oder ein Sith?“ der blick geht wieder zurück zum Schaufenster dann kramt er in der Hosentasche und steckt sich ein Bonbon in den Mund.


    Fiona wurde unruhiger je länger sie Zaiben nicht mehr sah und zieht Zarah ein wenig neben sich her. „Nicht trödeln Zarah.“ Sieht sie zu ihrer Tochter herunter und seufzt leise. Sie waren noch nicht wirklich weit gekommen, Zaiben war immerhin klein und flink und die Leute hier waren aufgeregt, durch die Quarantäne, so dass es eben viel durcheinander er war als normal. Auch wenn sie sich so langsam anfing Sorgen zu machen, so wollte sie Andrew in Ruhe die Kommandoübergabe machen lassen und vor allem, das Schiff erkunden lassen. Sie wusste wie wichtig das ihrem Kämpfer war.



    (756 Wörter)

  • Starbase Omega 249- Promenade


    „Wenn du das sagst“, schmunzelte Alejandra.“ Darin bist wohl eher du der Experte. Und ich denke, ich kann das, ja“, bestätigte sie die Frage. Und bekam gleich die Nächste, nämlich, ob sie ein Jedi oder ein Sith wäre. Sie rückte den Gurt ihres Gepäcks auf ihrer Schulter zurecht.

    „Hm, ich weiß nicht so recht. Erklär mir doch mal, was muss man tun, um ein Jedi zu sein? Oder ein Sith? Soviel ich das richtig weiß, arbeiten beide mit der Macht. Und sie haben Lichtschwerter, oder?“

    Sie überlegte kurz.

    „Was bist denn du?“ fragte sie dann den Kleinen und sah sich um. Sie wunderte sich gerade, warum der Junge eigentlich alleine war und sich kein Erwachsener in seinem Kielwasser befand.

    „Sag mal, bis du alleine hier oder hast du dich verlaufen? Äääh, ich meine natürlich: wo dein Meister ist, junger Padawan?“

    Dabei verdrehte sie die Worte wie dieser kleine Grüne Kerl in dem Film. Sie hatte nicht alle 17 Teile gesehen, aber immerhin die ältesten 3. Und je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr kamen an Erinnerungen an die Einzelheiten der Filme zurück. Hm, eigentlich war das Design der Raumschiffe in den Filmen ganz schick. Warum hatte die eigentlich bisher keiner übernommen? Ein kleines bewegliches und fliegendes Modell von einem der Schiffe wäre sicherlich ganz cool. Jetzt, das sie die Ingenieursabteilung gegen die Wissenschaftliche eingetauscht hatte, konnte sie ja in ihrer Freizeit an so einem Ding basteln. Der Maschinenraum war ja fast wie ihre zweite Heimat auf der Kopernikus gewesen. Die Zeit während der Umschulung, da hatte ihr das technische schon auch gefehlt. Vielleicht könnte sie ja einen Deal mit dem CI der Perception aushandeln, dass sie ab und zu ihre Nase auch dort in irgendwelche Reparaturen stecken durfte. Bis dahin allerdins war so ein Modell sicherlich eine alternative.

  • Starbase - 249 - Landezone 14

    Beteiligte: Antonius Rea


    Gedanken, zähflüssig, wie frischer Beton, ruinierten den munteren Tag des gestandenen Ensign, der sich müden Schrittes aus der Landezone seines Shuttles bewegte. Der schwere Seesack auf seinen Schultern mit dem satten grauen Tragegurt, wollte ihn hinabziehen, als das Gewicht des festen Bodens, seine Sinne empfindsamer machte. Der kalte Flug hatte ihn zum Nachdenken gebracht. Zu diesen betonierten Gedanken, die nicht weichen konnten, so sehr er es auch wollte. Sie waren immer da; mal versteckt und oft, einem Hintergrundrauschen gleich. Die Zeit hatte ihre Spuren hinterlassen. Merkliche Spuren, nicht nur die Narben, die er mit Gewissheit und Stolz trug. Narben waren ein Zeichen, ein Menetekel, für die Albträume und Wunder des Lebens, die er gesehen hatte. Alles, was er je hatte, war verbunden mit diesen Narben, auf der Haut und im Herzen, in seinen Knochen und seinem fremden Lungengewebe, welches ihm zu gut war. Antonius hatte gelebt, Dinge überlebt und lebte noch immer. Seine von Kampf und Brutalität entsetzten und kalten Augen suchten die Umgebung ab, wollten erfassen, wo er sich befand, obwohl sein Verstand längst eine Antwort besaß. Eine gute Antwort und doch war diese Antwort nicht genug. Neue Orte verbargen immer etwas. Sie stellte eine Gefahr dar, wenn auch nicht immer auf den ersten Blick. Der Marine kannte nur diese Welt aus Furcht und Vorsicht. Seine Dienstpflichten waren anders gewesen, als die üblichen Pflichten. Härter, grausamer und vielleicht auch im Zeitgeist unpassend, und doch hatte er sie mit Hingabe erfüllt. Denn sie hatten ihm zu dem Menschen gemacht, der er heute war. Er verteidigte Werte. Seine Ideale, die Ideale der Föderation, manchmal auch mit brutalen Mitteln, den Mitteln des Krieges und Kampfes und unterlief in diesem Widerspruch auch den wahren Kern der pazifistischen Hoffnung der Verfassung der Vereinigten Planeten, die sich immer wieder beweisen musste, in einer ebenso widersprüchlichen Galaxis. In dieser Gewissheit war er gleichsam ein Relikt des Krieges, wie auch ein Überlebender, eines ewigen Kampfes zwischen Entscheidung, Wunsch und Wirklichkeit. Handlungen bestimmten seine Denke, seine Werte und doch war dort etwas, was er glaubte, hier in diesem neuen Abschnitt finden zu können: Zuversicht. Er brauchte wieder Zuversicht, dass all der Kampf, am Ende einem Zweck folgen würde. Etwas entstehen würde, was wirklich Bestand und Glauben hatte; etwas, wofür es sich zu sterben lohnte. Am Ende, ob er nun im Kampf fallen würde, oder im Bett an Altersschwäche sterben würde, Antonius wollte an etwas glauben, was größer war, als er selbst. Diese Hoffnung wieder zu erwecken, sie zu spüren, für etwas einzustehen, was mehr war, als bloße Pflicht, war sein Bestreben und dieser Abschnitt, diese neue Einheit, waren sein Versuch, für einen Neuanfang. - Und doch wuchs aus diesem Gefühl wieder jene Angst, die immer dort war. Ungelenkig, militärisch brachial, trat der Mann mit wenig gefühlvollen Schritten, gar stampfend, über die Bodenplatten. Die letzten Kämpfe hatten ihn nicht nur diese Zuversicht gekostet, sondern auch Trauer gebracht.


    Er trauerte nicht um sich, sondern um einen Moment. Eine Zeit und auch die Menschen dieser Zeit, die sich strahlend hell in seine Seele gebrannt hatte. Eine fremde Melodie, die jene Angst umschloss, verfestigte aber auch an ihr riss, wie ein Lichtstrahl auch Feuer entfachen konnte. Die unzähligen Bewohner dieser Station, welche angereist waren, drängten vorbei; darunter Sternenflotte, Zivilisten und auch Völker, die er nicht einmal benennen konnte. Leben umgab das kriegerische Relikt, welches urplötzlich kurz vor dem Ausgang stehen blieb. Einem Checkpoint vor einem großen Schott, beschriftet mit üblichen Kennzeichen der Sternenflotte. Die Personen drängten herbei, wiesen sich aus und durchschritten das Schott mit Selbstverständlichkeit und Hektik. Sie kannten diesen Weg aber Antonius zögerte. Er zögerte, weiter zu gehen; er war an vielen Orten weitergegangen aber hier zögerte er, aus einer launischen Emotion heraus, während er hinter sich blickte und die großen Shuttles erblickte, wie sie aufgereiht dort standen. Ein salziges Schmunzeln zeigte sich. Ein Lächeln wollte es nicht sein, konnte es auch nicht sein. "Sir," wurde der Ensign unsanft angesprochen und aus seinen Gedanken gerissen, während er zweimal blinzeln musste. Mit einer koordinierten Bewegung wandte sich der Anreisende um und blickte einem Uniformträger der Sternenflotte ins Gesicht. Einem Menschen, der die typische Uniform der Sicherheitsabteilung trug, wie er selbst. Antonius war diesem Fachbereich zugeordnet worden und mit einer gewissen Ironie, konnte er schlicht auch nicht anders. Sicherheit entsprach nun einmal seiner Profession. "Ensign Rea," fragte der Mensch aufgeweckt und winkte eine Gruppe weiterer Mitglieder heran, darunter verschiedene Farben der unterschiedlichen Abteilungen. "Wir sind auch gerade eingetroffen," erklärte der Mannschaftler, an seinem Rangpin erkennbar, während sich die Gruppe hinter Antonius ansammelte.


    "Ja, der bin ich. Ich ebenso erst gerade eingetroffen," antwortete der zukünftige Sicherheitschef langsamer aber mit bestimmter Sprechweise von straffen Organisationen. "Ich werde mit ihnen dienen, Sir. Und diese Leute habe ich gerade im Shuttle kennengelernt. Sie werden auch auf der Perception dienen," sagte der zukünftige Mannschaftler der Sicherheitsmannschaft. Antonius beäugte die unterschiedlichen Gesichter. Vulkanier, Andorianer und auch viele Menschen, waren es. Auf den ersten Blick wirkten sie unerfahren, da sie noch nicht den gleichen Drillstandard aufwiesen, wie er selbst aber auf den zweiten Blick wirkten sie fähig, da sie motiviert waren. Aus ihnen konnte eine neue Besatzung wachsen; vielleicht sogar eine militärische Einheit. Antonius blieb einen Moment wortlos, bevor er in Richtung Eingang deutete. "Die Station erwartet uns zuerst, dort werden wir die notwendigen Formalitäten erledigen und dann später, getrennt in Abteilungen, einschiffen. Ich denke, dass dies besser ist und wir so die vorhandene Crew entlasten," erklärte der erfahrene Anführer einer kleineren militärischen Einheit, das Vorgehen. Er tat dies immer, so dass jeder seiner Untergebenen und Beigeordneten ausreichend informiert war und auch - sofern er ausfallen sollte - ausreichend Operationsbasis hatte, um weiter zu machen. Ein geordnetes Befehlssystem war diesem Mann so wichtig, dass er dies selbst bei diesem schlichten Vorgang bedachte. Der Mannschaftler lächelte bitter, da er sich wohl eine echte Unterhaltung erhoffte hatte aber nickte dann. Antonius selbst trat nun, mit der Aufgabe diese kleine Gruppe zu geleiten, zum Checkpoint. Diese Aufgabe ließ ihn dieses ängstliche Gefühl verdrängen. Pflicht konnte heilsam sein, wenn auch nur punktuell. Die Gruppe trat zum Checkpoint und wurde aufgehalten. "Quarantäne wurden gemeldet, Sir. Ich bitte darum, dass Sie kurz warten," sagte der Sicherheitsmitarbeiter der Station, während er auf seinem Terminal ein paar Zeichen tippte. Er blickte nicht einmal wirklich auf. Antonius zögerte wieder, doch entschied sich, nicht direkt nachzufragen. Mit einem Handzeichen ließ er die Reisegruppe warten, die mürrisch und sich miteinander unterhaltend, hinter ihm stehen blieb. Seine Geste war derartig kalt und ausgerichtet, dass er keinerlei Zweifel daran ließ, dass er diese Sache regeln würde. Es dauerte drei Atemzüge, bis der Checkpoint mitteilen konnte, dass sich alle in bestimmte Sicherheitsbereiche und Quarantänezonen zu begeben hatten, wo sie untersucht werden würden. Antonius war nicht überrascht, da ihm dieses Vorgehen bekannt war. "Kann ich helfen? Ich bin Marine, baldiger Sicherheitschef der Peception, und würde gerne die Sternenflottensicherheit unterstützen," bot er an und in seinem Gesicht zeigte sich keine Regung, nur dieses traurige Starren, welches auf den Mann am Terminal fiel. Dieser blickte endlich auf. Der Sicherheitssoldat lächelte, als er die Uniformfarbe ausgemacht hatte und die Worte verstanden hatte. "Natürlich, Sir. Wir brauchen in einer derartige Lage immer Verstärkung," war die ehrliche Antwort, denn in er methodischen Denkweise eines Sicherheitsoffiziers konnte es niemals genügend Sicherheitskräfte geben, gerade in einer Quarantäne. "Gut, briefen Sie mich, aber nur in soweit, wie es für meine Aufgabe notwendig ist," konterte Antonius, trat dann direkt neben das Terminal und unterhielt sich recht leise mit dem Offizier, der herbeigetreten war. Die Reisegruppe wirkte perplex. Der Vorgang dauerte wenige Minuten, dann legte Ensign Rea, seinen Seesack ab, nahm einen Handphaser mitsamt Holster entgegen.


    Der Seesack wurde mit einem Fußtritt an der Seite verstaut. "Ich hole ihn nach der Lage wieder ab," meinte Antonius trocken und verließ das Terminal, um zur Reisegruppe zu sprechen. "Es besteht die Gefahr einer Seuche. Darüber hinaus, könnten wir alle bereits kontaminiert sein. Es wurden verschiedene Zonen eingerichtet. Mir wurde eine Bar an der Oberseite als Sicherheitsbereich zugeteilt. Ich werde diese Gruppe dorthin bringen, dort werden sie Versorgung und Unterbringung für die nächsten 24 Stunden erhalten, wenn diese Quarantäne nicht vorzeitig beendet wird," sprach der erfahrene Soldat nüchtern und teilte mit einer gewissen hierachischen Obrigkeit, nicht unwürdig aber diszipliniert, die Lage mit und auch seine Absichten. "Ich brauche zwei Mitarbeiter der Sicherheit," forderte er auf und in der Tat meldeten sich zwei Personen aus der Gruppe: Ein Vulkanier und eine menschliche Frau, um ihren Sicherheitschef zu unterstützen. "Gut, ich danke ihnen," entgegnete Antonius den beiden und deutete zum Checkpoint. "Dort werden sie Ausrüstung erhalten. Darunter ein Handphaser," forderte er seine Mitarbeiter auf, die sich mit schneller Bewegung ausrüsten ließen. Er selbst verweilte an der Gruppe, zählte diese in Gedanken, damit er kein Gruppenmitglied verlieren konnte. Die Anzahl dieser Personengruppe sagte er sich in Gedanken mehrmals auf, während seine Augen den Unmut des Personenkreises lasen. Widerstand war möglich, so dass er erleichtert war, dass seine beiden Freiwilligen zeitnah zurückkehrten und ihre Handphaser bereits geholstert hatten. Sie waren einsatzbereit. Mit der Hand am Griff seines Phaser, jederzeit bereit diesen zu ziehen, winkte er mit der anderen Hand die Gruppe durch den Checkpoint, durch das schwere Schott, in Richtung eines Korridors mitsamt eines annehmbaren Turbolifts. Seine beiden Mitarbeiter sicherten die Gruppe, nach zwei hektischen Befehlen, ordnungsgemäß ab, als man den Lift betrat. Antonius wählte brüllend das entsprechende Deck, hielt seine Gruppe mit geordneten Handbewegungen zusammen, während der Lift sein Ziel bald erreichte. Keiner sprach mehr, da Antonius Erscheinung, den Eindruck erweckte, dass sie nun Gefangene waren und er keinerlei Anzeichen dafür bot, wirklich reden zu wollen. Seine beiden freiwilligen Handlanger, zeichneten sich durch ähnlichen Eigenschaften aus. Der Vulkanier folgte der Logik, hielt die Befehle für sinnvoll und die menschliche Frau wollte sich keine Blöße auf ihrem Erstposten geben aber ihr war deutlich mehr Emotion im Gesicht abzulesen, als Antonius und dem Vulkanier. Der Lift öffnete sich und der Sicherheitschef trieb die Leute mit einer rudernden Hand hinaus, während die anderen beiden die Flanken absperrten, damit die Gruppe nicht auseinanderbrach. Andere Ziele ignorierte Antonius, der die Gruppe merkwürdig hektsich aber bestimmend durch den Korridor peitschte, bis man die Bar erreichte.


    Starbase - 249 - Bar "Razor's Light" an der Promenade

    Beteiligte: Antonius Rea, Alice Wright und Lucy Carter(?) (offene Szene)


    "Rein da," schimpfte der Marine mit fester Stimme, immer noch die Hand am Griff seines Phasers, während durch die geöffnete Tür ging. "Sie haben freie Platzwahl," versuchte sich der Soldat eines gemütlichen Tones aber scheiterte kläglich, da sein Ausdruck immer noch getrieben von Disziplin und Drill war. Die menschliche Sicherheitsfrau tat versöhnlicher und geleitete die verstörte Gruppe zu einer freien Sitzgruppe. Er selbst trat vor die anwesende Menge, nachdem er den Vulkanier instruiert hatte, das Terminal der Türkontrole zu öffnen und die Bar zu verriegeln. Der Vulkanier tat dies und in dieser Zeit hielt er eine kleine Ansprache. "Damen und Herren, diese Bar ist nun eine Quarantänezone und Sicherheitsbereich. Niemand verlässt ohne meine Erlaubnis diesen Ort. Widerstand wird administrativ bestraft. Sie werden versorgt und erhalten Verpflegung, wie Unterkunft, genau hier. Bis die Lage um die Seuche geklärt ist, verweilen sie die nächsten 24 Stunden genau hier. Ich habe keine Antworten und auch keine Fragen an sie," donnerte seine Stimme durch den Raum und schließlich schloss sich hinter seinem Rücken die gläserne Bartür mit einem dampfigen Zischen. "Versiegelungsprotokoll aktiv," meldete der vulkanische Sicherheitsoffizier und stellte sich einen Schritt von seinem Sicherheitschef entfernt auf. Er verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und blickte in die Menge. Antonius selbst trat weiter durch die Reihen der Anwesenden. "Bleiben sie alle ruhig. Wir haben die Lage unter Kontrolle. Wir sind die Sternenflottensicherheit," meldete er latent zynisch aber leistete sich keinen allzu langen Augenkontakt mit den Anwesenden. Dann fiel sein Blick auf Alice Wright, die auf ein Padd blickte. Kannte er ihr Gesicht? Er war vor Kurzem einige Datenblätter mit seiner Führungscrew durchgegangen. Er hatte ihren Namen nicht parat aber ihr Gesicht, da er sich Gesichter besser merken konnte, als Namen. Scheinbar gehörte diese Frau wohl auch zu seiner Sicherheitsmannschaft. Mit einem gebührenden Abstand, immer noch die Hand am Phaser, beobachtete er für einen Atemzug diese Frau, bevor er sie ansprach: "Gehören Sie nicht zu meiner Sicherheitsmannschaft?" Eine offene Frage, die versucht freundlich plärrte.

  • Ort des Geschehens: Starbase - 249 - Bar "Razor's Light" an der Promenade

    Beteiligte Personen: Antonius Rea, Alice Wright


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    Lucy hatte zwischenzeitlich einen freien Platz gefunden etwa 2 Stühle von von Alice Wright entfernt. Der Seesack neben dem Stuhl zusammen mit dem Koffer. Da Lucy diese Prozeduren bereits kannte, wusste Sie das man hier lange warten konnte, es es blöd lief. Sie hatte ihr Buch wieder herausgezogen und den Fedora aufgesetzt um das Feeling auch zu haben und begann mit der nächsten Seite zu lesen, als Hektik in der Bar entstand. Ein Sicherheitsmitarbeiter im Rang eines Ensigns hatte weitere Zivilisten und Mitarbeiter zu der Bar geführt. Mit fester Stimme bellte der Mann, das die Gruppe freie Platzwahl hätte, was wohl mehr einem Befehl als einer Information gleich kam. " Ohh Mann ein John Rambo" murmelte Lucy leise, denn Sie hatte gesehen, das der Mann vom Sicherheitsteam, seine Hand am Phaser beließ, als würde gleich etwas passieren.


    Lucy kannte solche Typen nur zu gut, viel zu oft hatte man es auf Utopia Planitia gesehen. Es gab die, die Eigentlich nur Ihre Arbeit machten, dann die die Hyperkorrekt waren, zumeist Vulkanier und zu ehrgeizige und dann gab es noch die Kategorie, die gerne auf Cowboy spielte, hinter jeder Ecke eine Gefahr witterte und wahrscheinlich mehr Unruhe in die Situation brachte als alles andere. Lucy ordnete den Typen in die letzte Kategorie ein.


    Lucy legte das Buch beiseite und hörte den Ausführungen von Rambo zu, bei dem Satz, das Sie die Sternenflottensicherheit wären musste Lucy leicht schmunzeln. Aus welchen Krieg haben Sie den den Typen ausgebuddelt? musste Lucy sich unweigerlich bei dem Satz denken. Lucy machte es sich auf dem Sitz bequem und hatten den Hut tief ins Gesicht gezogen, als dieser anscheinend jemanden Ansprach, naja mehr anplerrte. Lucy schob den Fedora ein stück hoch und schaute zu dem Sicherheitsoffizier, der sich auf die Frau fixierte welche nicht unweit von Ihrer Position befand. " Na jetzt wird es interessant" murmelte Lucy und hatte auch bemerkt, das der Mann seine Hand immer noch am Phaser hatte.


    Definitiv ein John Rambo, eine Figur aus dem späten 20ten Jahrhundert. Zum Leidwesen von Lucy wurde Sie damals durch die Filmlandschaft des 20ten Jahrhunderts gezogen, laut Aussage von Twaight ein muss zu kennen. Somit kannte Sie zumindest eines der Filme, welche Ihrer Meinung nach das Bedürfniss der Menschheit darstellte, mit Gewalt alles lösen zu können. Hatte er gerade die Frau gefragt ob Sie nicht zu seinem Team gehöre? Suchte der Hund gerade sein Rudel? Lucy schüttelte nur den Kopf leicht mit leisen Worten" Ohh man gib Ruhe und Sitz."

    Ens. Lucy Iris Carter

    CI der U.S.S. Perception

    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

  • Ort des Geschehens: BR - Perception

    Beteiligte Personen: Dave Danaher , Andrew Malone  


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    "Es gibt Protokolle, aber am besten entnehmen sie sie der Datenbank selbst" Sagte Dave ein wenig kurz angebunden. In Gedanken war er auf der Sternenbasis und hoffte dass sich die Situation schnell aufklären würde "Nun, manchmal Commander, ist es wichtig zu hören was einem nicht gefällt um noch härter an etwas zu arbeiten. Die Mentoren in der Akademie und ihre Vorgesetzten kennen dieses Prinzip. So wird man ihnen vermutlich genau das gesagt haben was sie hören mussten um sich weiterzuentwickeln" Er sieht ihn an und verlässt den BR nun auch mit ihm.


    "Eigentlich machen wir diese Rundgänge beim ersten mal nie komplett Commander. Ihr Schiff ist in einem guten Zustand und ich hoffe es beim nächsten Besuch auch wieder so anzutreffen. In Abstimmung mit Mission Control werden sie vorerst das Schiff und die Crew testen können bevor sie mit einem anderen Auftrag betraut werden. Nutzen sie die Zeit um sich mit allen Offizieren vertraut zu machen"


    So langsam schritt er auf die Luftschleusen zu

    „Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“
    Osron Wells

  • Starbase 249 – Bar Razor’s Light auf dem Promenadendeck
    Beteiligte: Antonius Rea, Lucy Carter, Alice Wright


    Alice neigte den Kopf nachdenklich zur Seite, als sie abermals einen Deckplan des Schiffs auf ihrem PADD betrachtete und versuchte sich so mit dem Schiff vertraut zu machen. Es war ein Jammer, dass die Perception noch nicht bezugsfertig war, es war einfacher in direktem Kontakt das Schiff zu erkunden und so Laufwege, Abkürzungen oder besonders kritische Bereiche kennenzulernen. Allzugern wäre sie bereits an Bord, würde Waffenschränke inspizieren oder die technischen Möglichkeiten des Schiffes kennenlernen. Sie erwartete, dass die Perception einige Möglichkeiten mehr bot, als es die Leyte Gulf noch tat, immerhin waren die Schiffe der Akira-Klasse nun auch bereits gut 20 Jahre alt, während die Perception generalüberholt worden war und demnach auf dem neuen Techstand sein dürfte. Sie las etwas über eine neue LCARS Version und vermutete insgeheim, dass dies eine Umstellung zur aktuellen LCARS Variante sein musste. Sie runzelte leicht die Stirn, zog schließlich den Teebeutel aus ihrem Tee und legte diesen auf der Untertasse ab, ehe sie das Teeglas hob und einen Schluck des Schwarztees nahm. Ihre Gedanken waren vollständig auf das Schiff und ihre zukünftige Position fixiert, als diese kurz von der Quarantänemeldung unterbrochen wurden. Alice hob die Augenbrauen skeptisch zusammenziehend den Kopf, blickte kurz über die Schulter, musterte die besorgten Gesichter der anderen Barbesucher und kratzte sich kurz am Kinn.


    Sie konnte Sorge auf den Gesichtern einiger Besucher erkennen und konnte das durchaus verstehen. Bei der Quarantäne handelte es sich vermutlich lediglich um reine Routine, um eine Vorsichtsmaßnahme, um die Erkrankung auf der Station zu halten und so eine Ausbreitung außerhalb der Station zu verhindern. Für einige Momente blickte sich Alice um, erkannte wie sich Sicherheitskräfte in die Bar schoben und die Tür verriegelten, doch Alice schenkte all dem bald keine Aufmerksamkeit mehr. Ihr Blick war wieder auf das PADD vor sich gerichtet, auf die schematische Darstellung verschiedener Decks der Perception sowie den dort vorhandenen Sicherheitsausstattungen wie Waffenschränke, Kraftfeldgeneratoren und anderem Equipment, welches für eine mögliche Enterabwehr interessant sein konnte. Sie wurde erst aus ihren Gedanken gerissen, als sie eine Person neben sich spürte und von dieser in lautem Tonfall angesprochen wurde. Gehören Sie nicht zu meiner Sicherheitsabteilung?, fragte der hochgewachsene Mann in goldener Sternenflottenuniform, die Hand am Phaser. Alice musterte Antonius Rea für einen Moment, blieb dann bei seiner Dienstwaffe hängen, dort wo er die ganze Zeit hin griff, als seien alle hier Anwesenden eine Gefahr für ihn und als müsse er jederzeit bereit sein, die Waffe gegen einen der Anwesenden einzusetzen. Alice hielt das für maßlos übertrieben, ein Großteil der hier Anwesenden bestand aus verängstigten Zivilisten, dazu kam Sternenflottenpersonal, dass vermutlich keinerlei Probleme machen würde.


    „Das hängt ganz davon ab wer Sie sind.“, entgegnete Alice dann und musterte ihn leicht. Sie hätte aufstehen können um mit Rea zu sprechen, doch sein angespannter Gesichtsausdruck, die Hand an seiner Waffe sorgten bei Alice für eine Abwehrreaktion. Stand sie jetzt auf bestand die Gefahr, dass Rea dies falsch interpretieren und die Situation eskalieren lassen würde. Zumindest war dies Alice Wahrnehmung. „Halten Sie es wirklich für nötig ein derart aggressives Auftreten an den Tag zu legen, Ensign?“ Mit ihrer Hand gestikulierte sie in den restlichen Teil der Bar. „Die Menschen hier sind keine Bedrohung und aus den meisten Gesichtern spricht Angst, keine Bedrohung.“ Ihre Stimme war leise, sodass es Rea und vermutlich die im unmittelbaren Umfeld stehenden und sitzenden Gäste der Bar hören konnten. Sie wollte den Ensign schließlich nicht vor allen Anwesenden bloßstellen. Ihr Blick blieb auf Rea gerichtet, während sie das PADD nun sinken ließ und zu ihrem Teeglas griff um einen weiteren Schluck zu trinken, wobei sie dann die nur wenige Tische entfernt - und ihr zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte - Lucy Carter für einen Moment anblickte, ehe sie wieder Blickkontakt zu Rea suchte.

  • Starbase 249 – Bar Razor’s Light auf dem Promenadendeck

    Beteiligte: Antonius Rea, Lucy Carter, Alice Wright


    Dickflüssig waren die grauen Schlieren vor seinen Augen; nicht sichtbar, nicht fühlbar aber sie waren dort, verstellten den Anblick mit einem grauen Schleier, so dass Antonius die Welt nicht mehr klar sehen konnte. Ein Problem, wenn nicht sogar eine Behinderung, entwickelte sich durch diese einstige Erfahrung. Der Schleier war Erinnerung, ein Gedächtnis, an etwas, was ihn einst außerordentlich erfasst hatte. Niemand würde es verstehen, wenn ein Soldat etwas erklärte; niemand würde wirklich zuhören, wenn er sprach, denn seine Probleme waren unwichtig, da sie nicht erfassbar waren. Viel mehr wollten viele Menschen diese Probleme nicht erfassen, denn sie würden Fragen aufwerfen. Ernste Fragen, nach einem Sinn und Zweck; nach Vergebung und Sühne, die unbequem waren. Die Marines war das übrige Relikt einer Zeit des Krieges, gebraucht und gleichsam verstoßen, wenn sie jene Eigenart entwickelten, die man im alten Rom als "Soldatenherz" bezeichnete. Ein Herz zerrissen zwischen Pflicht, Achtung und Würde, gegen jene Handlungen, die der Krieg und die Politik verlangte. Antonius Herz schlug behändig aber hatte seine einstige menschliche Stärke verloren, in einem stetigen Widerspruch. Im Krieg hatte er Dinge gesehen, tun müssen, die im Gegensatz zu allem standen, was in einer einfachen Welt zählte. War der Feind der böse? War man selbst gut? Grenzen verschwammen in diesem Schleier, zu einem monochromen Grau. Konnte man diese Dinge gewissenhaft tun oder war der Zweifel ein notwendiger Begleiter? Der Schleier war stets dort, mal sichtbar und mal unsichtbar, aber er blieb, wie ein Leichentuch bei dem Soldaten, der Krieg gemacht und erlebt hatte.


    Die Toten, die Leidenden, die auf den Feldern der vermeintlichen Ehre und des Kampfes lagen, sangen stets andere Lieder, als die lebendigen und Fremden dieses Ortes; denn es waren stets stille und lautlose Klagen über die Unvernunft, die Vergänglichkeit und Hoffnungen, die je zerschlagen waren. Der Krieg machte Dinge bedeutungsschwer und gleichsam bedeutungslos. Träume wurden Albträume, und Moral nur noch eine Ambivalenz zur Rechtfertigung der grausamen Handlung. Antonius war nie wirklich zurückkehrt. Er war im Krieg gestorben und erwacht als ein Wesen mit "Soldatenherz"; weder gut, noch böse, sondern gefangen in dieser einsamen Zelle aus Aktion und Reaktion; Handlung und Gegenhandlung. Dieser Marine glaubte an nichts mehr wirklich und klammerte sich an Worte, Ideale, einer Idee, die die Föderation einst war. Worte, die selten Trost spendeten, aber bedeutsam waren, dass er für sie gekämpft hatte. Alice Widerworte griffen an, verwundeten den Soldaten, als er diese Brutalität wahrnahm, die ihn umgab. Nicht, dass er diesen Ausdruck vermitteln wollte, doch war stets diese Aura eines "Marine" um ihn, der immer kämpfen konnte und musste. Der Krieg war ihre Heimat, denn dort fühlten sie sich sicher und geborgen in ihrer Trostlosigkeit. Anderes verwirrte sie, machte sie verwundbar, da sie dort nicht mehr hingehörten. Auch Antoninus gehörte nicht hier her. Niemals würde er wirklich wieder ganz in eine zivile Welt passen und doch gab er sich diesen Versuch, in fester Absicht, etwas zu hoffen. Dennoch konnte er nicht aus seiner erlernten Rolle ausbrechen, die ihm Schutz und Anker war. Die Ensign zerstörte die Ereigniskette.


    Erst wollte er sich selbst vorstellen, doch die gebundenen Widerworte, griffen seine Authorität an. Seine Ereigniskette, die sicher und folgsam sein musste. Unsicherheit folgte. Der Sicherheitschef brauchte einen Moment, um seine Härte aufzubrechen, um eine Antwort zu finden. Atmung flachte ab, während sich seine Augenlider zu schmalen Schlitzen senkten. "Ich bin ihr baldiger Sicherheitschef, Ensign Rea," stellte er sich nun doch vor, um die Verhältnisse darzulegen und auch seine Position hervor zu heben. Die hierachische Position gab Sicherheit in einer unsicheren Konversation. Nein, er konnte die Hand nicht von der Waffe nehmen. Auch diese gab ihm Schutz. Sie war Gewissheit, dass er etwas hatte, was ihn schützen konnte. Ein Kampf war immer möglich, ein Angriff immer möglich und sein Herz rechnete mit dieser Furcht jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde. Aus diesem Grund konnte er nicht einfach gewohnt und einfach reagieren, sondern hielt sich an das kalte Protokoll, ohne wirkliche moralische Wertung oder emotionale Betrachtung. Härte war seine Antwort auf Unordnung und ziviles Chaos, wo Widersprüche ebenso wenig aufgelöst wurden. "Haben Sie einmal eine Massenpanik erlebt? Wenn sich Personen gegen Sie erheben, weil Sie aus Angst flüchten wollen?" - fragte der erfahrene Soldat nüchtern, denn er hatte dies erlebt und kannte solche Lagen nur zu gut. Vorbereitung konnte stets Schlimmeres verhindern, auch wenn dies in diesem Fall nur ein Vorwand war, um nicht auf gewohnte Verhaltensmuster zu verzichten, da andere Verhaltensweisen für diesen Mann ein furchtbares Terrain waren.


    "Besonders Menschen neigen bei Gefahr dazu, wenn sie keine Ausbildung und Drill erhalten haben, zu panischen und fatalen Reaktionen. Ich will nur vorbereitet sein. Gewappnet für den Fall, dass jemand diesen Raum und damit die Quarantäne verlassen will," fügte er an und zeigte dieses bitter-zynische Grinsen, welches Soldaten oft zeigten, wenn sie etwas nicht verstanden, ob nun Tod oder Leben; sie wollten wohl instinktiv damit diese Situation ihrer Macht berauben. Man lächelte dem Tod in die Augen. "Ich befolge meine Befehle und dies stets nach Protokoll, Ensign," sagte er und nickte Alice dann müde zu, während dieses bittere Grinsen verschwand, als er sich mit bedeutungsschwerer Kopfbewegung umblickte, um die Lage zu sondieren. "Ich habe eine Aufgabe für Sie, Ensign. Als mein Sicherheitsoffizier fordere ich Sie jetzt an und stellte Sie sofort in Dienst, da wir eine besondere Lage haben," blieb sein Blick wieder niederwerfend auf ihr haften, während sich seine Augen nicht wirklich zeigten, da sie nun im Schatten lagen. Er wollte dieser Frau eine Aufgabe geben, damit sie wieder ihren Platz in der Hierachie fand und nicht in diese Form der emotionalen Verwahrlosung fiel, wie er annahm. Solche Fragen hatten man nicht zu stellen, sondern führte je nach Lage angepasste Taktikten durch. Emotionale Komponenten konnte man später klären und notfalls ertränkte man diese zwischen Meds sowie Alkohol. "Sammeln Sie das gesamte Sternenflottenpersonal zusammen und schicken Sie es in die rechte Ecke dieser Bar, während ich die Zivilisten in die andere Ecke bringen werde. Wir trennen beide Fraktionen und während Sie dies tun, fragen Sie das Personal, welche Funktion sie ausüben. Sofern ein Mediziner dabei ist, diesen sofort zu mir schicken," befahl Antoninus betont aber nicht laut. Dennoch machte seine baritonbehaftete Stimme klar, dass Widerworte dieses mal nicht erwünscht waren. Wenn Alice folgsam sein würde, würde er sicherlich eine Erklärung nach Ausführung mitteilen, damit auch die junge Frau ins Bilde gesetzt war.

  • Starbase 249 – Bar Razor’s Light auf dem Promenadendeck

    Beteiligte : Antonius Rea, Lucy Carter, Alice Wright


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    Lucy war nicht weit der beiden somit war es auch ein leichtes deren Unterhaltung mitzuhören, vor allem weil der Wachhund nicht gerade leise war. Wahrscheinlich hatte er Angst nicht gehört zu werden. Zwischenzeitlich hatte Lucy Ihren Blick wieder in das Buch geworfen.


    " Man kann es aber auch Übertreiben Ensign, die einzige Gefahr die gerade ausgeht kommt von Ihnen" Mensch Lucy, halt doch einfach mal die Klappe, dachte Sie sich noch bei dem Satz. "Sicherlich ist es nur ein Übungsalarm, und die meisten hier kennen das Procedere sowieso. Steht es nicht in den Vorschriften das das Sicherheitspersonal angehalten ist, die Lage nicht noch zu verschärfen, sondern Beruhigend einzuwirken? ". Lucy war lange genug auf einer Werft um zu Wissen, das ein Quarantäne Alarm nicht unbedingt lebensbedrohlich war und der Job der Sicherheit meist darin bestand, ruhe und Sicherheit den Leuten zu geben. .


    Aber unser Rambo hier mit seinen Befehlen und Gebrülle verschärfte die Situation nur, dazu kam noch, das er nicht ein einziges mal seine Hand von der Waffe nahm, als würde er gleich befürchten in einem Kampf zu geraten, auf einer Sternenbasis der Föderation.


    " Die ganze Hektik hatte eigentlich nur mit Ihrem Verhalten angefangen, also bitte, lassen Sie die Leute einfach Platz nehmen, schüren Sie nicht noch unnötig Ängste und gönnen Sie sich einen Kamillentee. Ich bin mir sicher, die ganze Situation wird bald vorrüber sein. "



    Mag sein das man dem Sicherheitspersonal folge zu leisten hatte, aber es gab auch Zeiten, wo diese gerne mal über die Strenge schlugen, und unser Rambo hier war von der Sorte, der gerne Streit suchte. Lucy hätte vielleicht den Mund halten sollen, aber leider war die Vorgehensweise des Ensigns genau diese Dinge, die Lucy hasste. Des weiteren empfand Lucy die Situation die der Ensign gerade heraufbeschwor völlig überzogen.

    Ens. Lucy Iris Carter

    CI der U.S.S. Perception

    "Die Axt im Haus erspart den Zimmermann"

  • Perception


    Farblegende:

    Andrew

    Fiona

    Zaiben

    Zarah

    Beteiligte Personen: Dave Danaher , Andrew Malone


    „Gut dann werde ich mir die Protokolle zu Gemüte führen und mich damit genauer beschäftigen.“ Er nickt sachte und folgt Dave dann auch gemütlichen Schrittes. „Ich verstehe was sie meinen und ja, immerhin bin ich nun hier.“ Er schmunzelt und folgt den schritten des Admirals, je näher sie der Luftschleuse kommen, desto mehr kommen die Gedanken an die Kinder und Fiona wieder.

    „Ich verspreche ihnen das wir alles tun werden um sie so zurück zu bringen wie sie ist und dass sie zu jederzeit kommen können und sicherlich kein durchlöchertes Schiff vorfinden werden.“ Nickt er sachte und er hatte auch genau das vor, gut versprechen war vielleicht ein wenig viel. Aber es war ein Vorsatz, den er sich gemacht hatte. Sie mussten ja nicht so enden wie die letzte Perception Crew. Auch auf die letzte Ausführung vom Admiral nickt er. „Aye Sir das werden wir tun. Ich nehme an eine Verlegung zu uns ist für Cpt. Niven bereits in die Wege geleitet?“ er bleibt einen Moment mit Dave an der Luftschleuse stehen. „Ich werde mir das Schiff ansehen in der Zeit, in der die Techniker sie noch nicht freigegeben haben und mir alle Daten auf mein Padd ziehen. Dann bin ich vorberietet, wenn die Crew das Schiff betritt.“ War es eher eine laut gedachte Überlegung. Nebenbei würde er sicherlich noch anderes tun. Aber das alles hatte noch ein wenig Zeit. Die Quarantäne war noch im vollen Gange und die Techniker wuselten noch. Also würde es so oder so noch dauern bis die Crew die Freigabe bekam.


    Zeitgleich auf der Sternenbasis

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez , Zaiben, Fiona


    „Dad kann anderes dafür voll gut. Aber sowas nicht so. Er passt gut auf uns auf und auf Mum.“ Erwidert Zaiben und lächelt ein Alejandra an. Dann kichert er und deutet auf das Lichtschwert am Gürtel, er holt es raus und zückt es, das licht geht an und macht die Geräusche dazu beim anmachen so wie beim ausmachen. Er muss ja immerhin demonstrieren was er hat. „Ich bin ein jedi und jeder Sith der mir in die Quere kommt wird bestraft.“ Schaut er sie ernst hat, oder zu mindestens versucht er es, die Nase kräuselt sich dabei und die Augenbrauen zieht er so tief er kann. Es scheint aber nicht so zu klappen wie er das will, so löst er diesen Gesichtsausdruck auch wieder. Als sie seinen Meister anspricht sieht er sich suchend um dann hebt er die schultern. „Dath Vader ist mit Prinzessin Lea irgendwo, weiß nicht so genau und mein Meister ist auf die Prezeption. Äh… Perception gegangen. Er sagt die ist so cool wie der millennium falcon, aber er müsse sich das erst genauer ansehen.“

    Er hebt die Schulter und schaut wieder in das Schaufenster, dann sucht er mit den blicken nach einem herumdrehen nach Fiona. Er seufzt leise.


    Fiona atmet tief durch und bleibt einen Moment stehen mit Zarah an der Hand dann kniet sie sich zu Zarah runter und drückt sie kurz, den auch wenn die kleine Ruhig war nach außen hin, wusste Fiona sehr genau das Zarah sich sorgen machte. Als sie sich gerade wieder hinstellt fängt Eddy an zu quengeln und Fiona atmet tief durch, reibt sich die Schläfe und wiegt und wippt Eddy in seinem Tuch vor ihrem Bauch ein wenig, in der Hoffnung das er wieder ruhiger wird.

    „Zaiben Malone wenn ich dich in die Finger kriege“ schnaubt sie dann lauter als gewollt und schlängelt sich weiter durch die Leute. Seitlich an einem kleinen Caffè hält sie an setzt sich mit Zarah und bestellt ihr einen heißen Kakao, Eddy fängt sie an zu stillen und auf einem Padd scheibt sie nebenbei eine Nachricht an Andrew, was gerade los ist um ihn nicht weiter zu beunruhigen. Aber sie musste es zu mindestens Kurz los werden. Erst als sie die Nachricht fertig hat schaut sie in das Programm, in dem sie den kleinen in Zaibens Klamotten eingenähten Chip folgen kann.

    Als sie sieht das Zaiben unweit dieses kleines Cafes ist muss sie eine wenig schmunzeln und sieht zu Zarah. „Schau mal Zaiben ist nicht weit weg, gehst du ihn holen? Ich bleibe genau hier sitzen du musst gegenüber zum Laden.“

    Zarah seufzt und pustet sich eine strähne aus dem Gesicht. „Wenn es sein muss, dann krieg ich aber einen neuen Kakao.“ Fiona nickt und lacht leise. „Okay.“ ###meine Tochter###

    Zarah rutscht von dem Stuhl und gibt ihrer Mutter einen schmatzer auf die Wange dann geht sie los, natürlich trödelt sie in der Hoffnung das ihrem Bruder schon angst und bange ist und sie ihn so nur noch ein wenig länger warten lässt, bis er ein vertrautes Gesicht sieht. Wobei Zarah genau weiß das Zaiben eigentlich nicht so ist, aber der Gedanke, das es sein könnte reicht aus. Geschwisterliebe war doch was Feines.


    (Wörter 791)