Missionsleben II : 192070,11 - Gestern war Heute noch Morgen

  • Ort des Geschehens: MR Perception

    Beteiligte Personen: Andrew Malone   Marissa Bancroft Alejandra Waldez @alle


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    Ein Prost in ihre Richtung, ein Lächeln, ein Nicken. Woher nahm Hamion die Kraft der Frau das zu geben. In ihm sah es anders aus, er verlor dort eine alte Freundin, eine Weggefährtin die ihn selbst über die Jahre aufbaute und mit der erbitterte Diskussionen auf Augenhöhe führte. Eine brillante Wissenschaftlerin und Technikerin, die es durch ihre Arbeit geschafft hatte alle zu Retten. nun hatte sie ihre Arbeit getan, ihren Weg beendet den sie vor Jahren begonnen hatte.


    Als Alejandra ihre Augen schloss gab der Computer Zeichen dass die Strahlenwerte gesunken waren und das Kraftfeld nun deaktiviert werden konnte, doch er reagierte nicht sofort, lies sich einige Momente Zeit ehe er an das Terminal ging und das Kraftfeld selbst deaktivierte. "Doktor, holen sie da raus, ich denke wir sollten sie in allen ehren Verabschieden"


    Er dreht sich um und verlässt den Raum ***Edin an alle, es ist meine traurige Pflicht ihnen mitzuteilen dass Alajandra Waldez, die ältere in Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit umgekommen ist. Sie war ein vorbildlicher Offizier der Sternenflotte und eine Frau mit bemerkenswerter Courage und bewundernswerter Charakterstärke. Ihr Tot wird alle die sie kannten mit tiefem Schmerz erfüllen. Edin Ende***


    Er hasste es diese Worte auszusprechen und er hatte das Gefühl dass sein Hals zugeschnürt wurde. Sein weg führte ihn direkt in sein Quartier. Ob er an der Feier teilnehmen würde wusste er noch nicht.

  • Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: Hamion Edin   Andrew Malone  


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    Nun war es also soweit, sie waren wieder in ihrer Zeitlinie, er musste sich, sobald es ging bei Joel melden, aber erst musste der Dienst hier laufen. als Commander Malone sich über Funk meldete nickte er, obwohl der Commander es nicht sehen konnte ***Aye Aye Sir, Kurs gesetzt, ETA in 2 Tagen und 15 Stunden!***


    Kaum hatte er ausgesprochen beschleunigte die Perception bereits und er sah auf als Hamion Edin zu allen sprach, seine Gesichtszüge entglitten ihm kurzzeitig, was war passiert?

  • Ort des Geschehens:

    Beteiligte Personen: alle irgendwie


    Andrew benötigte einige Momente, um sich zu sammeln. Es war immerhin nichts Alltägliches einen Offizier zu verlieren und dann all das zu Organisieren. Es galt nun der älteren Alejandra eine Offiziersgerechte Beerdigung zu teil werden zu lassen. Sie hatte es verdient wie jeder andere Offizier diesen Letzten Weg zu beschreiten im Kreise derer die ihre Arbeit geschätzt hatten und im Kreise derer die ihr geblieben waren in all den Jahren. Es wäre sicher nicht leicht egal für wen. So organisiert er alles und lauscht dann dem ruf Hamions. Er atmet tief durch und nickt leicht für sich, ehe er wenige Minuten darauf die Kommunikation schiffsweit erneut startet *** An die gesamte Besatzung der Perception. Lassen sie uns Alejandra Senior einen würdigen abschied schenken. Eine Beisetzung mit anschließendem Umtrunk findet 15 hundert im Shuttlehanger und danach in der Offiziersmesse statt. Ich und auch Cpt. Edin würden sich über eine rege Teilnahme freuen. Auch wenn wir sie nicht kannten, so hat sie uns wie auch unseren Gästen einen großen Dienst erwiesen. Malone Ende*** Andrew musste erneut durchatmen, dann trank er den Kaffee und erhebt sich, um die Brücke wenig später zu betreten. Die meldung von Imset war zwischenzeitlich eingegangen und er nickte diesem Zu. „Danke Lt.“


    (204 wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenstation / Shuttlehangar

    Beteiligte Personen: alle


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    Das alles war nicht schön. Für niemanden hier an Bord. Marissa schwieg die ganze Zeit über und musste selbst erstmal damit klar kommen, das sie Alejandra nicht retten konnte. Natürlich hatte sie ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben und versucht, das alles so angenehm wie möglich zu machen. Aber sie konnte das unvermeidbare nicht aufhalten. Sie war Ärztin und dafür da, Leben zu retten und hier musste sie hilflos zusehen, wie jemand stirbt. Als es vorbei war, hatte sie große Mühe nicht in tränen auszubrechen, da es Ian`to sichtlich mitnahm. Als er den Raum verließ, schaute sie zu Hamion auf und nickte bei seiner Anweisung.

    Wenig später kam ein kleines Medizinerteam von der Krankenstation um ihr mit der toten zu helfen. „Wir nehmen sie mit und richten sie für die Trauerfeier her“ Meinte sie leise und packte derweil ihre Sachen zusammen. Dabei blickte sie immer wieder zu ihren Leuten, die Alejandra auf eine Trage betteten „Seid vorsichtig mit ihr..bitte!“

    Eine gefühlte Ewigkeit später war auch Marissa wieder auf der Krankenstation. Sie befand sich in einem der hinteren Bereiche, wo andere Patienten keinen Zutritt hatten. Sie hatte Alejandra eine frische Uniform angezogen und sie ein wenig zurecht gemacht. Da sie dabei die ganze Zeit über alleine war, ließ sie ihren Tränen jetzt auch mal freien lauf und weinte sich ordentlich aus. Als sie mit allem fertig war, betätigte sie den Kommunikator ***Bancroft an Malone…Ich habe Miss Waldez mit auf die Krankenstation genommen und entsprechend zurecht gemacht. Ich werde jetzt mit einigen freiwilligen Helfern, die Trauerfeier vorbereiten und sie zum Shuttlehangar bringen. Ich melde mich, sobald wir fertig sind***

    Marissa beendete die Verbindung und machte sich mit den anderen auf den Weg zum Shuttlehangar. Dort wurde Alejandra vorsichtig in eine leere Torpedohülle gebettet und der Deckel noch offengelassen. Sie hatte eine Blume repliziert, die sie in die gefalteten Hände steckte. Anschließend schmückte sie den Sarg noch mit vielen weißen Blüten aus und eile nochmals zum Replikator. Dort replizierte sie noch einiges an Sachen und ging wieder zurück. „Ich möchte das du deine letzte Reise nicht alleine verbringst“ sprach sie leise zu ihr und legte ihr eine kleine Plakette mit allen Namen der Besatzung sowie eine kleine Nachbildung der Perception über die gefalteten Hände. Anschließend trat sie einen Schritt zurück und betrachtete sich alles aus der Nähe. Sie wollte alles richtig machen und auch wenn einige das vielleicht nicht verstehen konnten, aber auf der Erde war es durchaus üblich, das Angehörige ihren Verstorbenen etwas mit in den Sarg legten.

    Zur gleichen Zeit wurden in der Messe die Vorbereitungen für den kleinen Umtrunk getroffen. Wäre Alejandra Irin gewesen, würden sie später ein rauschendes fest mit viel Musik und guten Whisky feiern. Aber so hatte jede Kultur ihre eigene Tradition. Marissa atmete tief durch und setzte erneut einen Ruf ab, um bescheid zu geben, das alles bereit war. Wer wollte, konnte und durfte jetzt zum Hangar kommen. Der Computer spielte eine leise unaufdringliche Musik ab, die den Hangar erfüllte. Marissa selbst würde jetzt kurz den Hangar verlassen und sich eine frische Uniform anziehen.


    (508 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Quartier WO --> Quartier CNS | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez , Andrew Malone , Marissa Bancroft (erwähnt) , Hamion Edin (erwähnt), Zarah (erwähnt)


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    Als sie gemeinsam zum Quartier der Wissenschaftlerin gingen, herrschte zeitweise eine betretene Stille. Ian’to versuchte seine Trauer auf den Moment zu schieben, in dem er alleine in seinem Quartier war. Die Fassung zu bewahren, viel ihm jedoch deutlich schwer und so versuchte er sich auf Alejandra’s Worte zu konzentrieren. „4 Tage, Ms. Waldez. Sie benötigen eine Pause … dringend. Das größte Risiko bei dieser Mission haben wir hinter uns gelassen und jetzt kann ein anderer Offizier für Sie übernehmen. Trauern sollten Sie jetzt! Nicht später … nicht irgendwann, sondern jetzt.“ Er seufzte und holte einmal tief Luft um fortzufahren: „Im Maschinenraum ist jemand gestorben, der Ihnen auf die ein oder andere Weise wichtig war und das müssen Sie jetzt erst mal verarbeiten. Diese Phase dauert, Ms. Waldez. Und von daher, finde ich 4 Tage mehr als nur angebracht. Machen Sie was für sich. Tun Sie das, was Ihnen in Ihrer Freizeit gut tut, was sie ablenkt. Treffen Sie sich mit Vertrauten hier auf dem Schiff, reden Sie darüber. Ich werde dem Captain über Ihren Dienstausfall informieren. Und ich werde Ms. Bancroft vorbeischicken.“


    Wenige Zeit später kamen sie an ihrem Quartier an. Als die Wissenschaftlerin Anstalten machten und ihn nicht herein bat, konnte sich der Vulkanier ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Durch einen kleinen Spalt, konnte er den Grund für ihr Verhalten erahnen und sagte dann ganz trocken: „Ich bin Counselor, Lt. … keine Putzfrau. Ein Urteil ob Ihrer Unordentlichkeit steht mir deshalb nicht zu.“ Er drehte sich um und ging immer noch grinsend in die andere Richtung, stoppte jedoch nach einigen Metern, drehte sich um und sah ihr noch einmal in die Augen. „Ich hoffe, ich sehe Sie bei der Trauerfeier. Es täte Ihnen gut, wenn Sie Abschied nehmen würden. Und … in der Datenbank gibt es ein Rezept für einen vulkanischen Beruhigungstee, das ich eingefügt habe. Er wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus, Sie werden sich danach besser fühlen. Und morgen … trinken wir in der Messe einen Kaffee zusammen, 16 Uhr.“ Das war keine Frage, sondern eine gut gemeinte, bestimmende Einladung zu einem weiteren Gespräch. Er war schon wieder im Gehen, als er sich ein weiteres Mal umdrehte und sagte: „Sie sind nicht alleine Ms. Waldez. Wir sind an Ihrer Seite und deswegen haben Sie alle Zeit der Welt. Ich bin jederzeit für Sie da.“ Ian’to nickte noch einmal freundlich und machte sich auf dem Weg in sein eigenes Quartier.


    Dort angekommen, setzte er sich schwer atmend auf sein Bett. Jetzt, wo er alleine war kam all das an die Oberfläche, was er erfolgreich in den letzten Stunden unterdrückt hatte. Der Sturm in seinem Inneren tobte und ihn übermannten Frust, Traurigkeit und Verzweiflung. Es dauerte fast 30 Minuten, bis er sich beruhigt hatte und im Ansatz wieder sprechen konnte. Damit hatte er nicht gerechnet. Er hatte Alec [NPC] verloren, er hatte Zarah verloren und jetzt auch noch Alejandra. Sie war vor seinen Augen gestorben. Der Vulkanier war Marissa dankbar, sie die Ältere auf ihrem letzten Weg medikamentös begleitet hatte und doch schmerzte es einfach sehr.

    Er stand auf und replizierte sich einen vulkanischen Tee nach seiner eigenen Mischung. Dann nahm er die Tasse, roch daran und spürte schon jetzt, wie die darin enthaltenen Kräuter seinen sich seinen Geist beruhigen ließen. Dann dachte er an die Trauerfeier und setzt sich mit seiner heißen Tasse an seinen Schreibtisch. Er würde, wie Andrew darum gebeten hatte, eine kurze Rede halten, doch seine Worte, würde er dazu spontan wählen. Er dachte, dass dies in ihrem Sinne sei und fühlte sich dazu bereit, sich adäquat von ihr zu verabschieden. Dann tippte Ian’to auf seinen Kommunikator: *** Ens. Ian’to an Cmdr. Malone! Hätten Sie eventuell kurz Zeit für mich. Es dauert auch nicht lange. ***



    [623 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: Quartier WO

    Beteiligte Personen: Ian‘To


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    Alejandra war nicht sehr begeistert darüber. 4 Tage! Aber vielleicht hatte der Vulkanier ja Recht. Sie könnte den versprochenen Todesstern für Zaiben herstellen.

    Sie war sich selbst nicht sicher, wie sie zu ihrer älteren Version stand. War sie ihr tatsächlich wichtig gewesen? Sie hatte sie ja kaum gekannt bzw. Zu wenig Zeit gehabt, sie richtig kennen zu lernen. Würde sie tatsächlich so im Alter werden?

    „Ahm, okay. Danke“, meinte sie zu Ian‘To. Und atmete innerlich auf, dass er nicht darauf bestand, ihr Quartier zu betreten.

    „ Zur Trauerfeier, ja, natürlich. Ich hoffe, dass mich keiner zu einer Rede nötigt. Die alte Alejandra würde das vielleicht witzig finden, die eigene Grabrede zu halten, ich finde das aber...irgendwie grotesk“, meinte sie. Es würde schon komisch werden, anwesend zu sein. Vielleicht sollte sie es einfach so betrachten, wie wenn ein guter Kollege gestorben war und nicht ihr älteres Ich.

    „Den Tee werde ich ausprobieren.“ Das würde sie lieber probieren als Beruhigungsmittel einzuwerfen.


    Als der Vulkanier dann weiterging, betrat sie ihr Quartier und ließ sich alles noch einmal durch den Kopf gehen. Jedes Gespräch das sie geführt, jeden Streit, den sie mit ihrem älteren Ich letztlich ausgefochten hatte. Die Dinge, die die alte Alejandra dazu bewegt hatten, das zu tun. Um nicht nur herumzustehen, begann sie tatsächlich, ihr Quartier aufzuräumen. Damit sie das nächste Mal vielleicht doch jemanden hereinbitten konnte.

  • Ort des Geschehens: Shuttlehangar

    Beteiligte Personen:


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    Marissa ließ sich ein wenig mehr Zeit als normal und machte sich in aller Ruhe in ihrem Quartier frisch, zog sich eine neue Uniform an und machte sich dann wieder auf den weg in den Hangar. Sie hoffte das viele der Crewmitglieder erscheinen würden und auch anschließend an dem kleinen Umtrunk in der Messe teilnehmen würden. Als sie aus dem Turbolift stieg, konnte sie schon eine kleine Gruppe Offiziere sehen, die den gleichen weg wie sie hatte. Sie schloss sich ihnen kurzerhand an, gingen sie den Rest des Weges zusammen und nutzten die Zeit noch für ein kleines Gespräch.


    Der Hangar hatte sich tatsächlich schon recht gut gefüllt und vereinzelt nahmen die Offiziere noch mal persönlich abschied von Alejandra. Der Rest hatte sich in Gruppen zusammengestellt, um sich leise zu unterhalten, bis der Offizielle Teil los ging. Marissa blieb etwas abseits stehen und beobachtete die Anwesenden still.


    (147 Wörter)

  • Ort des Geschehens:Brücke -> BR

    Beteiligte Personen: Kyle Tayler , Ian'to , Marissa Bancroft  


    *** Malone hier, verstanden, ich danke ihnen Ens. Malone ende *** er seufzt leise und war froh das sich Marissa darum kümmerte, es war sicher das beste für alle. Dennoch machte er sich Gedanken darum ob sie es schaffte sich soweit es geht ab zu grenzen von diesem Todesfall. Immerhin war sie noch nicht lange in den Diensten der Flotte und auch noch nicht lange fertig mit ihrem Studium. Er nahm sich vor später einmal mit ihr zu reden. Er selber war froh das er vieles briets erlebt hatte und wusste das es immer weiter ginge, aber er konnte sich vorstellen das es gerade so jungen Leuten schwer fiele weiter zu machen. Während er sich noch Gedanken machte wie es nun weiter ginge kam auch schon der Ruf des Vulkaniers du ein tiefes durchatmen folgte. *** natürlich, ich befinde mich auf der Brücke, wir treffen uns im Besprechungsraum. *** damit erhebt er sich erneut und nickt Tyr nur zu. Erst vor wenigen Minuten hatte er das Kommando wieder übernommen und das nicken war sicherlich auch für Tyr ein klares, übernehmen sie wieder. Er musste unbedingt wissen wo Kyle war. *** Malone an Taylor, kommen sie auf die Brücke wir befinden uns auf dem Weg nach Talax und in wenigen Minuten findet die Beisetzung von Alejandra Walzes Senior statt. ***

    Dann war er auch bereits im Bereitschaftraum eingetroffen replizierte sich einen Kaffee und Ian´To einen Tee. In ruhe setzt er sich auf seinen Stuhl und lehnt sich zurück.

  • Ort des Geschehens: Quartier CNS --> Brücke --> BR des Captains | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Alejandra Waldez (erwähnt) , Marissa Bancroft (erwähnt)


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    *** Danke Captain, ich bin auf dem Weg! Ens. Ian’to Ende! *** Er ließ seine Teetasse stehen und zog die traditionelle vulkanische Trauergewandung an. Diese war Schwarz, schlicht gehalten und hatte ein wenig Ähnlichkeit mit einem Sari. Als er sich umgezogen hatte, befestigte er seinen Kommunikator und machte sich anschließend auf den Weg zur Brücke. Im Turbolift richtet er noch einmal seine Kleidung, streckte den Rücken durch und verschränkte die Arme hinter diesem.

    Die Türen öffneten sich und er trat hinaus. Sein Blick wanderte über das rege Treiben dort. Der Vulkanier hielt einen kurzen Augenblick inne, bevor er alle mit einem Nicken begrüßte und dann auf direktem Wege zum Bereitsschaftsraum des Captains ging.


    Vorsichtig betätigte er den Türsummer und wurde nur wenige Sekunden später rein gebeten. Die Türen schlossen sich hinter ihm. Sein Mund verzog sich zu einem leichten Lächeln, er nickte. „Captain!“ Als Andrew ihn zum sitzen aufforderte, nahm er das Angebot dankend an und nahm sogleich seine Tasse um einen Schluck von dem noch heißen Tee zu nehmen. „Danke, dass Sie kurzfristig Zeit hatten, Sir! Es wird nicht lange dauern.“ Er seufzte und sah ihn dann eindringlich an: „Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass ich Lt. Waldez für insgesamt 4 Tage als dienstuntauglich eingestuft habe. Sie braucht Ruhe, auch wenn sie da deutlich anderer Meinung war, denke ich, dass sie diese Zeit brauchen wird, um die letzten Wochen und auch heute zumindest im Ansatz zu verarbeiten. Zudem habe ich Ens. Bancroft gebeten, ihr ein leichtes Beruhigungsmittel für den Notfall dazulassen.“

    Er betrachtete seinen Vorgesetzten und bemerkte, dass er müde und abgeschlagen wirkte. Nicht nur die Crew hatte die letzte Zeit mitgenommen, auch ihr Captain stieß so langsam an seine Grenzen. Behutsam setzte er seine Tasse wieder ab und sagte leise: „Sir, wie geht es Ihnen? Sie wissen, dass Sie immer zu mir kommen können, oder?“



    [307 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: Bereichtschaftsraum

    Beteiligte Personen: Ian´To


    Andrew hatte sich bereits denken können das es um etwas geht das Alejandra betraf. Es war immerhin die betroffenste in dieser ganzen Sache gerade. Er nickt leicht als Ian´To dieses Thema ansprach und atmet tief durch, eine Hand reibt kurz die Stirn. „Natürlich, das habe ich mir bereits gedacht und ich denke das wird ihr guttun.“ Er nickt leicht und lehnt sich dann zurück. Andrew selber war nicht bewusst wie müde er wirkte und daher überraschte ihn die frage ein wenig. Er war noch immer so sehr in der Arbeit und all den Gedanken gefangen das er schlichtweg vergessen hatte zu schlafen. Immerhin gab es da noch Fiona, Zaiben, Zarah und Ed die er auch brauchte und die ihn brauchten. Er lächelt kurz und nickt „Ich weiß und mir geht es denke ich gut. Ein wenig zu wenig Schlaf vielleicht, aber das werde ich aufholen. Im Moment können wir so wie so nicht viel tun, nach der Trauerfeier werde ich mich zu meiner Familie begeben und ein wenig Ruhe genießen und Zeit mit ihnen verbringen.“ Er wusste Fiona würde ihn sicherlich an Seite nehmen, er hatte sich die letzten Tage und vor allem sieht er auf dem Planeten war sehr bedeckt gehalten, aber er würde mit ihr sprechen müssen, das war ihm mehr als bewusst.

    Als er von seinem Kaffee aufschaut bemerkt er den blick des Vulkaniers der ihm sagt das es nicht ausreicht. Er seufzt leise und steht auf, er brauchte Bewegung und genau das tat er nun. Hinter dem Schreibtisch beginnt er auf und ab zu laufen. „Ich weiß nicht ob all das das richtige war. Ich meine war es richtig sie und die anderen vom Planeten zu holen und die Zeit zu manipulieren? War es Korrekt sich nicht näher zu erkundigen nach der Art und weiße? Ich meine Ich vertraue aus irgendeinem Grund Cpt. Edin. Fragen sie mich nicht warum, aber irgendwas sagt mir das dieser Mann so viele Jahre mehr Erfahrung hat als wir alle zusammen. Er strahlt so etwas… ruhiges aus. So etwas… „Er sieht Ian´To an. Etwas das ich nicht einordnen kann, etwas das ihn eben zu einer Art Wegführer zu machen scheint für mich. Das klingt sicherlich völlig bescheuert.“ Er schmunzelt etwas über sich selber. „Mag an gewissen anderen Dingen liegen. Ich glaube manchmal er ist ein wenig… Vaterfigur…“ murmelt er dann eher unverständlich in seinen Kaffee hinein, was niemand an Bord wusste war das Andrew ein Ehemaliger Straßen Junge aus Miami Beach war und sich hierher wirklich kämpfen musste. Er war immer noch froh das diese Dinge unter Verschluss waren. Auf einiges daraus war er nicht stolz… wirklich nicht und nicht selten hat er Nächte im Arrest verbringen müssen, am ende hatte man ihm doch Chancen eingeräumt und er hatte sie genutzt sonst würde er nie hier stehen. Mitten im All auf einem Schiff. „Nun, ja ja irgendwie geistert da einiges im Kopf herum. Ich werde mit meiner Frau sprechen müssen, ehe sie mich ausfragt. Denn das kann sie mehr als gut. Sie wollen ihre verhöhrtechniken niemals kennenlernen, sie kann foltern, glauben sie mir.“ er lacht leise. Erinnert er sich daran wie sie Zaiben und arah ab und an mal in die Mangel nimmt auf eine spielerische Art und weise und dennoch streng. Am ende weiß sie meisten genauer als Andrew selber was die Kinder Dummes angestellt haben.


    (556 wörter)

  • Ort des Geschehens: BR des Captains | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Hamion Edin , Alejandra Waldez (erwähnt) , Fiona Malone (erwähnt), Zaiben Malone (erwähnt)


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    Der Vulkanier spürte, dass Andrew gerade jetzt jemanden zum reden brauchte und unterbrach ihn nicht. Er ließ seinem Redefluss freien Lauf und das war gut so, denn wie es schien, lastete einiges schwer an seiner Seele. Er musste diese Last abwerfen, denn nur so konnte er ein guter Kommandierender Offizier sein, frei von Gedanken und Altlasten, die ihn um seine Ruhe bringen konnten. Als er geendet hatte, sah er ihn an – ruhig aber bestimmend – und sagte: „Es würde Ihnen genauso gut tun, sich zumindest einmal einen Tag Ruhe zu gönnen. Bis wir Zuhause sind, wird es noch einige Zeit dauern, Sie müssen einen klaren Kopf dafür haben.“ Ian’to trank einen Schluck seines Tees und atmete tief ein, bevor er weitersprach. In seiner Stimme klagten so viele Selbstzweifel mit. Da war bei dem einstigen hochgewachsenen Mann plötzlich so viel Unsicherheit und die, wollte er ihm nehmen. „Andrew“, begann er und hoffte, dass sein Vorgesetzter ihm ob dieser Anrede nicht böse war, „… lassen Sie das „Was wäre wenn …“-Szenario bitte außen vor. Sie sind ein guter Captain und es besteht kein Grund für Unsicherheit oder Selbstzweifel. Wir sind alle freiwillig hier, weil wir uns bewusst dafür entschieden haben. Wir haben diesen Weg eigenverantwortlich eingeschlagen. Und wenn Alejandra noch leben würde, dann würde Sie Ihnen eine lange Predigt halten, dass Sie an Ihre Überzeugungen glauben sollten.“


    Er ließ ihn einen kurzen Augenblick über seine Worte nachdenken und zur Ruhe kommen. „Ich kann Ihnen nicht sagen, ob es richtig war, die Zeit zu manipulieren, aber wissen Sie, was richtig war? Dass Sie mutig und stark vorangeschritten sind und uns die Wahl gelassen haben. Dass Sie Ihre Kinder dort unten unterstützt haben und Ihre Zukunft in eine bessere gelenkt haben, vor allem die von Zaiben. Dass Sie ein Kommandierender Offizier sind, der für seine Crew da ist, auch wenn die Zeit noch so knapp erscheint. Hören Sie auf an sich und der Vergangenheit zu zweifeln. Wir sind hier, oder? Wir haben es geschafft und das war nicht nur unser Verdienst, sondern auch Ihrer.“ Als er auf Hamion zu sprechen kam, verfiel Ian’to ein wenig in Wehmut, denn sein Freund, würde dieses Schiff bald verlassen. Es formte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht: „Ja, Hamion verfügt über die Kernkompetenz sich als Vaterfigur zu präsentieren, nicht nur bei Ihnen.“ Sein Lächeln wurde zu einem ausgiebigen Schmuzeln: „Ich kenne Ihn nun schon sehr viele Jahre und … er … er ist in dieser Zeit zu meiner Familie geworden. Ich weiß aber auch, dass er Ihnen von der ersten Sekunde an vertraut hat und es ihn in ein tiefes Loch zog, als sie damals auf dem Planeten starben. Wissen Sie, ich … ich glaube, dass unsere Zeitlinien gar nicht so weit auseinanderliegen und das sowas essenzielles wie Vertrauen sich über alle Zeiten bindet. Und wenn er Ihnen eine Vaterfigur ist, dann lassen Sie das zu und nutzen Sie die Gelegenheit für weitere Gespräche und gemeinsame Zeit, solange er noch auf diesem Schiff verweilt. Es ist keine Schande so zu empfinden, sondern viel mehr Stärke, sich etwas einzugestehen.“


    Dann wurde es wieder still. Sie beide saßen nun vor ihren immer noch heißen Tassen und ließen ihren Gedanken freien Lauf. Erst als Ian’to laut loslachte, blickte Andrew ihn wieder an: „Entschuldigung, Sir … aber ich musste gerade an Fiona und Ihre Foltertechniken denken. Nein, aber vielen Dank … ich bin nicht nur einmal in den Genuss ihrer Verhörmethoden gekommen, sie kann da wirklich gnadenlos sein.“ Dann wurde er wieder ernst: „Wenn Sie jemanden brauchen, bin ich immer für sie da. Nicht als Counselor, sondern auch als Freund, wenn Sie dies wünschen.“



    [601 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

    Einmal editiert, zuletzt von Ian'to ()

  • Ort des Geschehens: Quartier--> Hangar

    Beteiligte Personen: Bancroft


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    Alejandra stand in ihrem nun ungewöhnlich sauberen Quartier vor ihrem Spiegel und rutschte den Kragen der Gala-Uniform zurecht, die sie für die Trauerfeier herausgekramt und angezogen hatte.

    Sie fühlte sich....sie wusste nicht recht, wie sie ob dieses Ereignis fühlte. Oder fühlen sollte. Jedenfalls fühlte sie sich nicht so, wie es sich die alte Alejandra gewünscht hatte. Immer noch nicht.

    Ihr war leicht schwindelig, daher ging sie nach einem letzten Blick in den Spiegel zum Replikator und replizierte sich ein Wasser. Danach ging es besser.

    Hoffentlich, hoffentlich kam keiner auf die Idee, dass sie auf dieser Trauerfeier reden musste. Das würde ja so peinlich werden, vor allem, da sie ehrlich gesagt nicht wusste, was sie sagen sollte.

    Es war Zeit.

    Sie sollte da jetzt rausgehen und den Shuttlehangar aufsuchen. Aber irgendwie wollten ihre Füße nicht so recht über die Türschwelle.

    Mit einem tiefen Seufzer und einer entschlossenen Geste setzte sie einen Fuß vor den anderen.Kopfschüttelnd lief sie durch die Gänge.

    Und plötzlich stand sie beim Hangar.

    War ihre Reaktion im MR schon schiffsweit bekannt, dass sie ihr anderes Ich noch nicht mal hatte ansehen wollen nach dem Zwischenfall? Sie war so ganz anders als die alte Alejandra, ihrer Meinung nach.

    Als sie den Hangar betrat, waren einige Offiziere schon da. In der Mitte stand die Torpedohülle mit Alejandras sterblichen Überresten, bedeckt mit der Flagge der vereinten Föderation der Planeten. Ein paar Blumengestecke standen darum herum.

    Oh, sie hatte noch nicht mal welche dabei, fiel ihr plötzlich auf und sie schämte sich dafür. Äußerlich wurde sie rot im Gesicht. Das hasste sie noch mehr, weil ea nun offensichtlich wurde, dass sie Mist gevaut hatte. Aber als rothaarige mit heller Haut konnte sie gegen das rotwerden noch nicht mal viel tun. Doch bevor sie die Flucht ergreifen konnte, wurde sie aufgehalten und von jemandem (vll. Bancroft) angesprochen.

  • Ort des Geschehens:BR -> Brücke

    Beteiligte Personen: Ian´to

    Andrew atmet durch und stellt sich hinter seinen Stuhl, sie würden gleich los müssen, wenn sie an der Trauerfeier teilnehmen wollten, Dennoch lehnt er sich kurzzeitig darauf und sieht Ian´To an. Der Vulkanier wirkte… wie ein Freund und er wusste sein altes Ego war gut mit ihnen klargekommen und doch war es eben fremd und er würde erst einmal Ian´To kennenlernen müssen. „ich kann ihnen aber sagen das es richtig war. Denn es ist der Weg, den wir gehen mussten. Nicht nur für sie oder Hamion. Auch für uns. Immerhin sind wir wieder in der Korrekten Zeitlinie angelangt. Wir sind da wo wir hingehören und wenn mich nicht alles täuscht hat sich seither nichts von alle dem wiederholt was sie uns dort unten erzählt haben, also war es ein Erfolg oder irre ich?“ er reibt sich kurz über die Augen und schnauft. „gut wie dem auch sei. Wir können uns gerne später noch einmal Unterhalten, vielleicht kommen sie einfach zum Essen? Oder Wir treffen uns besser einmal alleine in der Messe oder so etwas." Andrew grübelte für einen Moment ob es gut war Ian´To mit zu nehmen zu sich dann nickt er kurz, eher für sich selber. „Sie kommen einfach auf Besuch. Fiona ist eh neugierig und sie können ihr am besten von alle dem erzählen, ich denke die Kinder sind dann bereits im Bett und bekommen erst einmal nicht alles mit.“ Eine Entscheidung, die die beste war wie er fand. Zaiben und zarah mussten nicht unbedingt mitbekommen das es jeh ein älteres Pendant von ihnen gaben.

    Er stößt sich von der lehne ab und stellt die nun leere Tasse in den Replikator. „ich denke wir sollten aufbrechen in den Shuttlehanger um an den Feierlichkeiten teil zu nehmen. „Er deutet gen Tür und lächelt, er würde warten bis Ian´To den Bereitschaftsraum verlies und erst nach diesem heraus gehen. Dann wird er sich auch zum TL begeben, um mit diesem auf zu brechen in die richtige Richtung. „Die Betaschicht trifft gleich an und löst sie alle ab.“ Richtet er noch an die Führungsoffiziere die sich noch auf der brücke befinden.


    (349 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Quartier von Hamion / Hangar

    Beteiligte Personen: @alle


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    Im Quartier verbrachte er die Zeit still und im abgedunkelten. Die Entscheidung ob er bei der Trauerfeier anwesend sein würde hatte ihm Andrew mit seinem Ruf abgenommen und so machte er sich kurz vor der Zeremonie fertig. Vieles hatte er erlebt, viele kommen und gehen, viele sterben sehen. Als Kommandant eines Schiffes gehörte es mit zu seinen Aufgaben Crewmitglieder im zweifel zu opfern damit das Schiff und die Crew sicher waren, für ihn die schlimmste Eigenschaft beim Stuhl in der Mitte.


    Er kleidete sich nun ein und replizierte sich eine Galauniform, einige Blumen von denen er wusste das Alejandra diese auf ihrem Grundstück angebaut hatte und nahm ein altes Buch mit Sagen und Geschichten aus der Tasche die er mitbrachte. Er wollte ihr etwas mit auf die Reise geben, etwas persönliches.


    Als die Zeit gekommen war machte er sich, bewaffnet mit dem Buch und den Blumen auf den weg zum Hangar.


    Dort angekommen nickte er der Ärztin zu und schritt auf die gebettete Alejandra zu und legte ihr das Buch zu und die Blumen dabei. Er sprach leise mit ihr.

  • Ort des Geschehens: BR des Captains --> Brücke --> Shuttlehangar | U.S.S. Perception

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Alejandra Waldez (erwähnt) , Kyle Tayler (erwähnt) , Marissa Bancroft (erwähnt) , Tyr Imset (erwähnt) , Hamion Edin (erwähnt)


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    Er nickte etwas unsicher, als Andrew eine Essenseinladung aussprach. Es freute ihn innerlich sehr, auch wenn er das gerade jetzt nicht so zeigen konnte. Und dennoch spürte er die Verunsicherung seines Vorgesetzten bei seinem ausgesprochenen Vorschlag. Ian’to wusste eines, dass er ihn nicht enttäuschen würde und den vorsichtigen Ansatz einer potentiellen Freundschaft niemals im Keim ersticken würde, denn dazu war es ihm zu wichtig. „Gerne. Danke Sir!“ Das war alles, was er derzeit herausbekam, auch weil die Gedenkfeier, der älteren Alejandra nun kurz bevorstand. Gemeinsam standen sie auf. Andrew übergab dir Brücke und sie gingen in Richtung des TL, der sie zum gewünschten Deck bringen sollte.


    Wenige Minuten später, befanden sie sich auf dem Weg zum Shuttlehangar. Sie sprachen kein Wort und gingen die letzten Meter schweigend nebeneinander her. Als sie diesen betraten, waren schon die meisten von ihnen da. Er sah sich um und blickte in die Augen von Kyle, Marissa, der jüngeren Alejandra, Tyr und Hamion. Ebenfalls waren neben den Führungsoffizieren auch die Reisenden des Planeten vor Ort, die sich verabschieden wollten. Ian’to sah Andrew an: „Bereit?“ Immer noch sah er in ein unsicheres Augenpaar. Er trat näher an ihn heran und flüsterte: „Wir machen das zusammen, Sie sind nicht alleine.“ Und dann traten sie gemeinsam vor die Menge, während eine ruhige und bedächtige Musik leise im Hintergrund lief.



    [221 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

  • Ort des Geschehens: Shuttlehanger

    Beteiligte Personen: alle

    Er war sich absolut nicht sicher was er sagen würde in dieser Trauerrede, er kannte Alejandra nicht, nicht diese Alejandra, er konnte nichts aber auch rein gar nichts zu ihr sagen und das stimmte ihn nicht nur unsicher, sondern auf eine merkwürdige Art und weise traurig. Er blieb stehen am Rande der menge und beobachtet die einzelnen, dann glitt der Blick zu Hamion der sich gerade mit der Aufgebahrten Alejandra unterhielt, er lächelt kurz ehe ihn Ian´To aus den Gedanken riss. „Dafür kann man nie wirklich bereit sein.“ Meint er etwas bitter und nickt ehe sie beide vor den anderen stehen. Er braucht einen Moment ehe er sich Räuspert und mitsprechen beginnt.

    „Nun, ich fürchte, meine Trauerrede an die ältere Alejandra wird sehr kurz, daher würde ich bitten das Cpt. Edin mir ein wenig unter die arme greift. Eines jedoch möchte ich sagen, auch wenn die allermeisten an Bord dieses Schiffes das ältere Pondont unserer Werten Alejandra Waldez nicht kannten, so lassen sie uns alle einer Offizierin gedenken die im Dienste der Flotte und im Kreise ihrer Freunde verstarb, die sich Opferte für Jene die sie Kannte und jene die sie nicht kannte.“ Damit hoffte er würde Edin beginnen, den so wirklich wusste er nicht mehr zu sagen. Aber es war ihm wichtig das eben nicht nur all jene die vom Planeten mitgekommen waren wirklich trauerten oder dankbar waren, er wollte ebenso das es seine Crew zu schätzen wusste was diese Dame geopfert hatte, um sie alle da hin zu bringen wo sie jetzt waren. Mehr aber würde er so oder so nicht zu sagen wissen. Also war es nun an Hamion, einem Mann der sie länger kannte und sicherlich bereits durch einige auf und ab´s mit ihr gegangen war, etwas zu sagen um ihrem Gedenken gerecht zu werden.


    (298 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Hangar

    Beteiligte Personen: alles dort Anwesenden


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    Nachdem Alejandra also an ihrer flucht gehindert worden war, erschien auch der Captain und der Couselor. Andrew begann mit einer Rede, und Alejandra hörte zu. Sie erntete den ein oder anderen schiefen Blick, aber auch neugierige Blicke oder mitfühlende Blicke waren darunter. Ihr war das immer noch unangenehm..es war ja nicht so, als ob sie ihre Mutter verloren hätte. Oder einen Ehemann. Zu dieser Person hatte sie irgendwie Probleme, einen bezug aufzubauen, obwohl sie ja dieselbe Vergangenheit hatten. Dieselben Eltern, damals sogar die selben Freunde. Es fühlte sich auch nicht so an, als ob sie eine ältere Schwester verloren hätte. Sie konnte es nicht recht definieren.

    Sie wollte einfach nur hier raus, aber das war jetzt unmöglich. Also stand sie nur stumm und steif da und hörte zu.

  • Ort des Geschehens: Shuttlehangar

    Beteiligte Personen: alle


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    Kaum hatte er einige Sätze zu dem leblosen Körper gesprochen erhob Andrew das Wort und er hörte zu und nickte leicht als er dazu gerufen wurde. Er wollte eigentlich still trauern, nicht sprechen, aber es war nun einmal wie es war. So machte er sich in seiner Galauniform auf den Weg nach vorne "Erinnern wir uns gemeinsam an Alejandra Waldez, die ältere. Eine besondere Kollegin, Freundin, Mitstreiterin und Weggefährtin. Sie war in vielen Belangen herausragend und ein Vorbild. Ohne Alejandra hätten wir auf dem Planeten nicht überleben können. Zusammen mit den gestrandeten entwickelte sie viele Strategien und Problemlösungen sie es uns ermöglichten zu Leben. Allem voran die Forschung die uns hier her gebracht hat. Für viele war sie unnahbar und wirkte distanziert, wer allerdings das Glück hatte ihr näher zu kommen, den Menschen kennenzulernen der sie im inneren wirklich war gewann eine Person zum Freund wie es sie selten gibt. Sie war auf ihre Art witzig und hatte einen einmaligen Humor, sie war loyal und hoch intelligent. Eine Diskussion mit ihr war stets eine Herausforderung und eine Runde Kadis-kot oder Kal-toh gegen sie konnte für einen übel enden.*"


    Er lächelt der aufgebahrten Alejandra zu und verdrängte das beklemmende Gefühl, welches sich gerade bemerkbar machte "Ich weiß dass die Situation für unsere Alejandra schwer und wahrscheinlich sehr seltsam ist. Doch unsere Alejandras sind sich ähnlich aber nicht gleich. Sie verbindet eine Vergangenheit, aber eben auch ein getrennter Weg."


    Ein kurzer Blick geht auf die junge Alejandra und schweift dann wieder in den Raum zu allen Anwesenden "Alejandra Waldez erinnert uns daran dass Selbstlosigkeit eine unerschütterliche Tugend ist. Sie lies ihr Leben um es uns zu ermöglichen den Weg nach hause anzutreten. Niemals sollten wir sie vergessen."


    Ein kurzer Blick ging auf den Offizier der den Torpedo bedienen würde und er nickte kaum merklich, die Klappe des Torpedos schloss sich und langsam setzte sich dieser in Bewegung "Mannschaft, Accchtung" sagte er und ging selbst in den Salut über um die Frau ehrenvoll zu verabschieden.

  • Ort des Geschehens: Hangar

    Beteiligte Personen: Edin, Malone, Ian‘To


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    Alejandra hörte im Hintergrund zu. Edin fand Worte, die sie nie gefunden hätte. Als er die Sache mit den beiden Spielen erwähnte, musste sie kurz schmunzeln. Da war ihr die ältere Alejandra wohl zwei Schritte voraus, denn sie selbst kannte keines der erwähnten Spiele.

    Als Edin sie dann ansah, wurde sie knallrot im Gesicht und sie blickte verlegen zu Boden. Er sprach von Selbstlosigkeit. In der Tat traf das wohl auf die alte Alejandra zu, aber der jungen schoss in dem Moment wieder durch den Kopf, dass sie damals nicht selbstlos gehandelt hatte. Im Gegenteil. Sie war egoistisch genug gewesen, um den Tod vieler Außerirdischer in Kauf zu nehmen, um ihre Eltern und wohl auch sich selbst zu schützen. Okay, man hatte sie verarscht und ihr etwas anderes vorgespielt, was nachher tatsächlich mit ihrer technischen Entwicklung geschehen war. Sie fragte sich, ob es Meitner und Hahn damals auch so ergangen war, als sie die Kernspaltung entdeckten und später sahen, was damit für unsägliches Leid über die Menschheit gebracht worden war.

    Die alte Alejandra hatte wohl ihren Weg gefunden, das wieder gut zu machen. Würde sie ihn auch finden?

    Sie fühlte sich schrecklich. Als dann der Torpedo geschlossen wurde und Edin die Anwesenden dazu aufforderte, Haltung anzunehmen, tat sie das. Sie sah dem Torpedo hinterher, wie er langsam nach vorne fuhr und in einer Öffnung verschwand, die sich dahinter verschloss. Wer von außen darauf gesehen hätte, hätte nun einen hellen Blitz gesehen, als der Torpedo abgeschossen wurde.

    Da sie sich aber innen befanden, sah man dies nicht. Der Torpedo hatte Kurs auf die nächste Sonne bekommen. Wer gute Augen hatte, konnte ihn noch kurze Zeit, nachdem er das Schiff verlassen hatte, im Dunkel des Alls erahnen. Doch mit zunehmender Entfernung wurde das schwieriger, bis es letztlich ganz unmöglich wurde.

    Sie war weg. Alejandra atmete laut aus. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie die Luft angehalten hatte vor Anspannung. Aber es war noch nicht vorbei. Jetzt würde wohl der schwierigere Part beginnen, weil sicherlich sie viele Beileidsbekundungen bekommen würde.

  • Ort des Geschehens: Hanger

    Beteiligte Personen: Alle irgendwie


    Andrew war dankbar das Hamion alles weitere übernommen hatte. Als dieser fertig war mit seiner Rede atmet er tief durch und dann geht er auf Befehl in Salut. Leise formen sich worte seiner Heimat und er lächelt kurz. Miami Beach war eine durchweg fröhliche Gesellschaft und Bestattungen waren nicht immer etwas trauriges. Natürlich war es nicht wie in anderen Kulturen. Hier aber war es eine bedachte ruhe und jeder zeigte den nötigen Respekt, er war froh darüber das wirklich alle mit zogen. Ein blick ging zur jungen Alejandra und er lächelt sie kurz an, er würde vermeiden auf sie zu zu gehen und ihr Beileids Bekundungen zu geben. Es war immerhin nicht ihre Mutter oder ein naher Angehöriger, für sie musste es so schon seltsam genug sein sich selber zu grabe zu tragen. Andrew selber hätte das nicht ertragen, wenn man ihm Beileid bekundet hätte, weil er in dieser zeit ja immerhin auch gestorben war. zwar vor vielen Jahren aber selbst, wenn es zeitnahe gewesen wäre, er hätte das nicht gewollt.

    Nach dem dieser Schritt beendet war erhebt er nach wenigen Minuten das Wort. „Gut, wenn sie möchten gibt es einen Umtrunk in der Offiziersmesse. Es wird der Coktail ausgeschenkt den Alejandra kurz vor ihrem Tod erfand. Sie sind herzlich eingeladen den restlichen Dienst dort zu verbringen, die Aushilfsschicht ist instruiert. Jeder der noch weitere Dinge ansprechen möchte kann dies gerne bei Ens. Ian´To tun.“ Er nickt die Vulkanier zu. „Fühlen sie sich herzlich eingeladen zu Gesprächen und einem kleinen Umtrunk.“ Damit beendete er auch diese bedrückende stille und wendet sich Hamion zu. „es tut mir leid, dass ich sie so sehr überrumpelt habe, allerdings dachte ich es wäre sinnvoller, wenn sie etwas zu ihr sagen. Ich danke ihnen für das spontane einspringen.“ Er lächelt kurz ehe er zu seiner Frau sieht, die mit Ed auf dem Arm und den beiden Zwillingen an der Hand zu ihnen kommt. Er legt einen Arm um Zaiben und den anderen um seine Frauen. „darf ich vorstellen? Fiona, Zaiben, Zarah und der Jüngste aller Eds.“ Er schmunzelt kurz. „ich weiß ich weiß sie kennen sie, aber sie kennen sie noch nicht.“ Er lächelt sachte ehe er von Zaiben unterbrochen wird.

    „Gar nichts wahr Dad, Edin hat mir ein Eis geschenkt.“ Strahlt der kleine jedi und lacht.

    Andrew wuselt Zaiben über den Kopf und nickt. „Du hast recht.“ Nickt er sachte. „Wollen wir in die Messe gehen? Ihr habt doch sicher Hunger mh?“

    Fiona nickt sachte. „ja, ich habe noch kein essen gemacht. Die Kinder sind heute daheim geblieben, die Schulstunden wurden heute gekürzt.“ Antwortet sie ehe sie ihm einen sachten und vorsichtigen Kuss auf die Wange gibt. Niemals würde sie ihren Mann im Dienst direkt küssen. Es gehörte sich nicht, ein kurzer flüchtiger Kuss auf die Wange jedoch war klein und meist wurde er übersehen, so dass sie sich dies auch traute.

    Andrew schmunzelt leicht und drückt sie sachte. „Dann lasst uns gehen. Wollen sie uns begleiten?“ richtet er die Frage an alle umstehenden die ihnen zuhören.



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