Missionsleben II : 192070,11 - Gestern war Heute noch Morgen

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Webb, Imset, Rahab, Malone+Ian'to (erwähnt)


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    Alejandra lächelte ein wenig, als Webb sie fragte, um was für eine Zivilisation es hier wohl ging.

    "Nach den Bildern zu urteilen, ja. Aber ziehen wir keine voreiligen Schlüsse. Die Ba'Ku waren ebenfalls fortschrittlicher, als erwartet. Und wir wissen schließlich, dass sie zumindest sowas wie Transporter verwenden, auch wenn sie augenscheinlich wie ein mittelalterliches Volk aussehen", führte sie aus und stellte etwas auf ihrer Konsole um.

    "Gehen sie ein Stück tiefer mit der Sonde und näher an die Eingeborenen heran", meinte sie zur CON. Wenig später nickte sie zufrieden.

    "Ich habe mit den Sensoren der Sonde ein paar der Siedler gescannt. Ich schicke die Zusammensetzung der Kleidung und Gegenstände, die sie mit sich führen an die Sicherheit, damit sie sich entsprechend einkleiden können."

    Sie tippte entsprechend. Dann, als sie aufsah, stutzte sie.

    "Moment, nochmal zurück, nochmal zurück!" meinte sie zur CON. Aber die Sonde war bereits ein gutes Stück weitergeflogen, bis der CON-Offizier reagierte.

    "Ich hab da was gesehen....das Gesicht kam mir bekannt vor...." murmelte Alejandra, um zu erklären, warum der Pilot zurücksteuern sollte.

    Die Sonde machte einen eleganten Bogen und flog den Weg, den sie gekommen war, wieder zurück, aber bis sie an dem Punkt angelangt war, den Alejandra gemeint hatte, war niemand mehr greifbar.

    "Fliegen sie nochmal eine Schleife, bitte."

    Die Kamera der Sonde schwenkte um und man konnte auf dem Hauptschirm verfolgen, wie der Pilot einen Suchmodus einstellte, bis wieder Personen sichtbar wurden.

    "Standbild!" schrie Alejandra, als das Profil der Person sichtbar wurde. Sie kniff die Augen zusammen. Darauf zu sehen war ein junger Mann und eine junge Frau.

    "Ich kenne diese beiden. Also...irgendwie", meinte Alejandra. "Ich hab sie schon mal irgendwo gesehen. Oder sie ähneln jemandem, die ich kenne. Aber....kann das überhaupt sein?" Dabei sah sie zu Captain Webb hinüber und zog entschuldigend die Schultern nach oben.

    "Ich...kann mich irren, Sir, aber..." stammelte sie entschuldigend weiter. "Geht es irgend wem genauso?"

  • Ort des Geschehens: Brücke Perception

    Beteiligte Personen: Ens. Waldez


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    Robert nickte Ensign Waldez zu bei ihren Erläuterungen. Sie hatte vollkommen Recht. Danach blickte er wieder zum Hauptschirm und schaute bei der weiteren Arbeit und Erforschung zu. Ja, Ensign Waldez und die CON machten gute Arbeit zusammen. Es war äußerst spannen zu sehen, wie die Sonde sich durch das Dorf bewegte und die Einheimischen scannte, ohne dass sie es bemerkten.

    Eine Weile verstrich, als Alejandra wohl etwas entdeckt zu haben schien. Ihm selbst ist es zuerst nicht aufgefallen. Er drehte sich zwischen HS und Alejandra hin und her und meinte:


    "Was genau haben Sie, etwas genauer wäre gut!"


    Das genauere kam dann auch prompt mit den weiteren Bildern. Sie war auch in der Suche völlig vertieft und das Standbild war trotz Verzerrungen ziemlich gut. Er stand auf und lief ein paar Schritte an den HS heran. Konnte das möglich sein und wenn ja, wie konnte so etwas sein?


    "Nein Ensign, Sie irren sich nicht. Ich erkenne die beiden Personen ebenso. Und wenn ich mich nicht irre...haben wir wen wir suchen! Aber keine voreiligen Schlüsse *dreht sich zu Alejandra um und lächelt* Können wir ein schärferes Bild erhalten? Ich will mir wirklich sicher sein, jedoch ist die Ähnlichkeit so hoch, dass es kaum noch Zufall sein kann!"


    Also wenn er sich nun wirklich selbst nicht irrte, waren das dort unten definitiv Gesichter die er mal gesehen hatte. Aber beide waren wie die Einheimischen gekleidet und ... alles andere als in Gefahr. Irgendetwas stimmte hier nicht....Er kannte ihre Namen nicht, bzw. ihm lagen sie auf der Zunge wie man so sagte...


    "Helfen Sie mir auf die Sprünge....Haben Sie Namen für mich?"


    (271 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Sicherheitsbüro

    Beteiligte Personen: Robert Webb, Tyr Imset


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    Ravit wartete bereits mit beiden Teams im Sicherheitsbüro, als sich zunächst Captain Webb meldete. Etwas verdutzt blinzelte sie vor sich hin, ehe sie den Ruf beantwortete. ***Verstanden Sir, wir bereiten uns vor.*** Sie sah zu den anderen Teammitgliedern und zuckte kurz mit den Schultern.

    "Also, Sie haben es gehört. Mittelalterliche Kleidung und sie sollte schon etwas gebraucht aussehen. Und niemand sollte etwas dabei haben, dass nicht in diese Zeit passt." Daraufhin replizierten sich Ravit und die anderen enstprechende Kleidung und zogen sich um. Als der letzte fertig war musterte Ravit sie alle kurz und war mit der Tarnung des Teams recht zufrieden. Ravit sah nun selbst wie eine kleine unbedeutende Küchenmagd aus und nicht wie eine durchaus wehrhafte Frau.

    Sie waren gerade fertig, als Tyr Imset das Sicherheitsbüro betrat und Ravit mit der Leitung des zweiten Teams beauftragte.

    "Geht klar Sir."

    Als Tyr Jonathan darum bat die Ausrüstung zu replizieren grinste Ravit leicht und griff nach einem Stapel Kleidung.

    "Ich habe Ihnen schon etwas sehr modisches zurechtgelegt, Sir. Ich hoffe es passt, ansonsten...naja...dann wirkt Ihre Tarnung halt noch etwas authentischer." Sie gab noch Handphaser und Tricorder an das Sicherheitsteam aus und bestätigte dann Tyr mit einem kurzen Nicken, dass sie zum Aufbruch bereit waren.


    204 Wörter

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Webb


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    „Ich versuche, ein deutlicheres Bild zu bekommen, Sir“, meinte sie und nickte der CON zu, dass sie noch ein Stück dichter ranfliegen sollte. Währenddessen zoomte Alejandra die beiden Personen näher. Der junge Mann war auch schlicht gekleidet. „ Mal ehrlich, irgendwie sehen dem seine Klamotten aus wie die von Obi Wan Kenobi aus eine: der alten Star Wars Filme“, meinte die CON kopfschüttelnd. „Nicht dass das sein kann, weil ich nicht glaube, dass die da unten die Filme ken....“

    „Das ist es! Danke für den Tipp!“, eüntfuhr es Waldez lautstark, dann räusperte sie sich und wandte sich an Webb.

    „Ich weiß, an wen mich die beiden erinnern, Sir. Ich habe beide nur kurz kennen gelernt, ehe wir an Bord des Schiffes gekommen sind, aber....Das links ist-kömnte sein-ich meine, er ähnelt.....Zaiben Malone. Und die junge Dame daneben Zarah Malone. Allerdings kann das eigentlich nicht sein, weil die beiden noch Kinder sind und sich hier auf unserem Schiff in ihrem Quartier aufhalten. Aber ...naja, eine gewisse Ähnlichkeit u den beiden lässt sich nicht abstreiten.....denke ich.“ führte sie aus und wartete darauf, wie Webb auf diese Sache wohl reagieren würde.

  • Ort des Geschehens: Planet oberhalb der Höhlen

    Beteiligte Personen: Zaiben Malone Ian'to   Andrew Malone  


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    Zaiben Malone


    Zaiben saß auf seinem Stuhl und bemerkte die Sonde natürlich nicht. Sie war zu leise dass er sie auf die Entfernung wahrnehmen konnte. Allerdings bemerkte er die Neuankömmlinge "Ed? Bist du das? Zarah, sag den anderen besch..." er brach ab als er Ian'to und Andrew Malone sah "Bei der Macht, Dad? DAD!" so schnell wie Zaiben aufgesprungen und ist und bei Andrew in den Armen lag konnte wohl niemand schauen "Dad.. wie.. was.. ich.. bist du das wirklich?" sagte er leise mit zierlicher, brüchiger Stimme.


    Die raue Schale die er tagtäglich zeigte und wie ein Schutzschild vor sich zu schau trug bröckelte wie ein Kartenhaus zusammen


    Hamion Edin


    Andrew und Ian waren gerade weg da meldete einer seiner Leute das eine Sonde bemerkt wurde die durch die Lande streifte "Fang sie nicht ein, sollten fremde hier auftauchen tut ihnen nichts und leitet sie direkt zu mir" Er lächelte leicht "und halten sie Kaffee bereit, wir wollen doch nett sein zu unseren Gästen"

  • Ort des Geschehens: Perception - Brücke / SecOPS

    Beteiligte Personen: Ravit Bivas   Robert Webb   Alejandra Waldez   Jonathan Rahab  


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    Ein leichtes nicken und lächeln zur SO und zu Jonathan zeigten das er zufrieden war mit der Arbeit der beiden "ich brauche noch einen Gehstock oder etwas in der Art, der moderne hier kann etwas auffallen und ich würde mein Hypo lieber erst im Notfall nehmen, damit ich solange wie möglich einsatzbereit bin" Er replizierte sich einen einfachen Gehstock oder Wanderstock und machte sich mit den beiden auf die Brücke. Dort angekommen sah er auf den Hauptschirm, wo sie einen jungen Mann und eine junge Frau sahen er runzelte die Stirn "ist das nicht der Lütte von unserem XO? Nur was alt hm? Vielleicht sind sie sich ja nur ähnlich..Nunja, wir sind bereit auf den Planeten zu gehen, ich würde gerne Ensign Waldez mitnehmen"

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläsche (es sei den es steht was anderes drüber)

    Beteiligte Personen: Ian'to , Hamion Edin , Robert Webb , Alejandra Waldez , Tyr Imset , Jonathan Rahab ,


    Farblegende:


    Andrew

    Fiona

    Melisa

    Ed

    Zarah




    Andrew musste Ian zustimmen bei den bedenken in die Zeitlinien ein zu greifen, schwieg aber erst einmal darüber. Später war noch immer Zeit darüber zu Diskutieren wie man weiter handeln würde. Erst einmal ging es darum, den Streit zwischen beiden bei zu legen und zu sehen das ruhe einkehren konnte. Nicht nur für Fiona und seine Kinder aus dieser Zeit, sondern auch für alle anderen. Es war wichtig für jeden der auf diesem Planeten lebte, ob oberhalb der Oberfläche oder darunter.


    Andrew lächelt als der Vulkanier zu lachen beginnt, es war etwas Neues. Andrew hatte sicherlich noch nie einen Vulkanier lachen sehen, geschweigen lächeln. Es war eine Abwechslung zu den sonst so nach außen emotionslosen Vulkaniern. Wobei er genau wusste das diese Rasse eine der Emotionalsten ist, die man kannte. „Gut, danke. Ich frage lieber einmal zu viel als einmal zu wenig“ damit beißt er auch in den Apfel und folgt Ian und Ed weiter bis sie ankommen an dem Treffpunkt.

    „Ich bin bereit und ich werde es versuchen. Dies hier ist eine Situation die ich bisher noch nie…“ damit bricht er den Satz, ab den im nächsten Moment hängt, ein erwachsener Zaiben an ihm und er schluckt hart. So würde Zaiben also einmal aussehen. Vielleicht nicht sein, aber das aussehen liese sich kaum ändern. Er steht erst einmal stocksteif da ehe er die arme um „seinen“ Jungen legt und einen Moment braucht, um sich zu sammeln. Es war schwer, eben jenes vor wenigen Minuten angesprochene nicht zu tun.

    „Ich bin es wirklich, wenn auch nicht der Dad den du kennst. Nicht direkt und doch bin ich es.“ Einen Moment wirr und dann muss er über das gesagte selber lachen. „Mein Padawan“ kommt es leise und er streift mit der Hand durch Zaibens Haar und hebt eine Augenbraue als er den dünnen langen Zopf vorzieht. „Und ich dachte ich hätte es dir ausgeredet diesen Zopf zu machen.“ Er lacht und schüttelt kurz den Kopf dabei. „Wollen wir uns nicht erst einmal setzten? Ian´To kann es dir sicher besser erklären.“ Er lächelt dem Couns zu. Sicher konnte Ian das besser als er selber.


    Ed lächelt und klopft Zaiben kurz auf die Schulter und geht dann zu seiner Schwester herüber die er fest in den Arm nimmt. Leise flüstert er ihr zu. „Hey meine schönste. Es ist Dad und auch wieder nicht. Er hat uns auf seinem Schiff im Orbit, dort aber sind wir noch sehr jung.“ Erklärt er ihr und lies sie dann erst wieder los.


    Zarah lächelt und drückt Ed fest, sie schließt kurz die Augen und nickt dann auch. „Es ist gut zu wissen, erklärtes Zaiben schonend. Er hat heute nicht den besten tag und war bis gerade aufgebracht. Das Dad… ihn so sehr aufmuntert ist ein guter Schritt.“ Erwidert sie ruhigen leisen Tons. Die Sommersprossen Nase wurde leicht krausgezogen und die Lockigen Haare waren zu einem engen Zopf gebunden.


    Andrew hat indess Zaiben los gelassen und deutet richtung Ed und zarah, "lass uns zu ihnen gehen Zaiben. Ich möchte auch Zarah hallo sagen mh?“ er lächelt noch immer und versucht wirklich so gut es geht für sich emotionalen abstand zu den dreien zu wahren, doch es wurde zunehmend schwerer. Er hoffte inständig darauf das sie einen Weg fanden alle wieder zueinander zu bringen.

    „Zarah meine Räubertochter.“ Er grinst sie an und geht auf sie zu um sie in den arm zu nehmen. „Ich freue mich dich zu sehen.“

    „Dad, ich weiß Bescheid“ flüstert sie leise und Andrew nickt auf diese Aussage. Sie lächelt dennoch und löst sich dann auch langsam.

    „Ian´To ich sehe du hast uns deinen wunderbaren Kuchen mitgebracht, kommt setzt euch, lasst uns essen und etwas trinken.“ Sie geht um den Tisch herum um eine Karaffe zu holen. Sie war aus Ton geformt und man, sah das es sich Handarbeit handelte. Andrew war erstaunt wie sehr sie sich doch an das Vorbild des Mittelalters zu halten schienen.

    „ich habe einen selbst angebauten Wein aus dem vorletzten Jahr herausgesucht. Ich hoffe er wird euch Munden. Ach ja Ian´To, wenn ihr nachher zurückkehrt in die Höhlen, stehen zwei weitere Säcke Kaffeebohnen für euch bereit. Dieses Mal bereits vorgeröstet.“ Sie zwinkert die Vulkanier zu und lächelt. Die Strähne im Haar wurde gedreht und der Krug abgesetzt. Sie hatte schon eine ganze Weile einen Narren an die Vulkanier gefressen und natürlich, so jung wie sie war, hatte sie sich in den Kopf gesetzt ihn rum zu bekommen. Schwul sein hin oder her, das war doch kein Hindernis.

    Zaiben und Zarah, hatten anfangs beide einen guten Draht zu Hamion und Ian´To ebenso wie zu all den anderen Crew Mitgliedern der Percy, doch hatte es sich irgendwann eben zerschlagen. Dennoch gab Zarah nicht auf, jedes treffen mit Ian´to dazu zu nutzen mit ihm zu Flirten oder eben auch nur zu reden.


    Ed schmunzelt und setzt sich an den Tisch. „Zarah, du bist unmöglich.“ Ein kleiner Seitenhieb der mit einem lächeln versehen war. Man merkte das Ed viel liebevoller umging mit deinen Geschwistern als noch mit Andrew. Allerdings lag dies eben alleine daran das er sich ebenso wenig an Andrew, an diesen Andrew, binden wollte wie Andrew sich eben auch nicht an sie binden wollte.


    „Gut setzten wir uns.“ Andrew hatte sie alle einen Moment beobachtet und es sacken lassen, dennoch war es schwer sich auf das eigentliche vorhaben zu besinnen. Nachdem Ed sich gesetzt hatte setzt auch er sich und sieht zu Ian´to, ein kleiner stummer Hilferuf, den Andrew wusste nicht genau wie er das ganze beginnen sollte, außerdem hatte man dazu doch einen Couns an der Seite. Diplomatisch war dieser sicherlich die bessere Wahl als Andrew selber, der oftmals nicht ganz so diplomatisch war wie er sein sollte, dennoch aber geschätzt war.

    „Wein klingt gut.“ Wirft Andrew dann auch ein, um das Ganze zu beginnen. „Ist er selbst angebaut und hergestellt? Ganz ohne Maschinelle Hilfe? Und worin lasst ihr ihn gären?“ vielleicht war dies ein Anfang, um das ganze ins rollen zu bringen. Vielleicht aber eben auch nicht, er überließ den Kindern damit das Wort und hoffte darauf, einen guten Anfang gefunden zu haben.



    Fiona, unter der Oberfläche


    „Aye, ich werde sie begrüßen und willkommen heißen.“ Sie schluckt und hoffte inständig, dass die Fiona von dort auch dortblieb. Was sie tun würde, wenn ihr Spiegelbild ihr gegenüber stand wusste sie nicht. Andrew hier unten zu sehen und zu wissen, war bereits ein hartes stück emotionaler Arbeit für sie selber, aber bisher hatte sie es gut hinbekommen.

    „Hamion?“ kommt es ruhig von ihr mit einem Lächeln. „Ich danke dir das ich ihn begrüßen durfte.“ Sie reicht Hamion den Kommunikator, den sie deaktiviert hatte und schmunzelt. „Ich bin mir sicher, dieser fehlt in deiner kleinen Sammlung und Andrew wird sich sicherlich ein neues Organisieren. Ich kenne doch meinen Sturkopf.“



    LtCmdr. Velda Melisa, Brücke der Percy


    Melisa hatte die Gespräche mitgehört und überlegte einen Moment. Sie kannte Webb bereits eine weile und sah ihm an der Nasenspitze an das dieser nicht ruhig hier oben sitzen wollen würde. Sie räuspert sich kurz und wendet sich dann um zu ihm. „Cpt. Wenn sie erlauben, ich hätte etwas an zu merken.“ Sie grinst ihm entgegen. Die Bajoranerin hatte haare auf den Zähnen, wenn es darum ging mit alten Kollegen oder bekannten zu reden. Im dienst war es dienstlicher und sie versuchte den dienstton zu wahren, aber dies funktionierte eben nicht immer. „Finden sie nicht auch das es wichtig ist für das Außenteam den erfahrensten Mann an der Seite zu haben, den wir aktuell auf diesem Schiff haben?“ sie zwinkert ihm zu. „Ich meine damit nur, dass es sicher angebracht wäre, wenn sie sich ebenfalls etwas schickeres anziehen und mal runter schauen. Die Haben dort Kaffee und Kakao angebaut“ setzt sie letzteres noch leise nach.

    Dann erst wendet sie sich an Alejandra und nickt sachte auf die frage hin ob jemand ebenfalls Ähnlichkeit wahrnahm. Auch Tyr bekam ein kurzes nicken.

    „Ich glaube schon, kriegen sie keinen scann der DNA hin? So fortschrittlich sollte das Spielzeug doch sein, oder?“ dass sie sich in der Tonart vergriff merkte sie schnell selber und schob ein ruhiges lächelndes und entschuldigendes „Ma´am“ hinterher.


    (wörter 1350)

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Alle Anwesenden auf der Brücke


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    Marissa hatte ihre liegengebliebene Arbeit inzwischen erledigt und fühlte sich so gerädert, als hätte sie drei Nächte nicht geschlafen. Ihr Kopf brummte und irgendwie fühlte sie sich nicht sonderlich wohl. doch das würde noch warten müssen, denn jetzt war sie auf dem Weg zur Brücke, um ihre Berichte abzuliefern. Als der Turbolift zum stehen kam, trat sie beschwingt aus dem Lift und ging einige Schritte ehe ihre Aufmerksamkeit sich auf den Hauptschirm legte. Eine leichte Verwirrung zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab und sie sah sich kurz nach jemandem um, der ihr den knoten aus dem Kopf entfernen konnte. Schließlich ging sie auf Tyr zu, der wohl kurz vor ihr angekommen war. "Ich bin verwirrt." Wieder wanderte ihr Blick zum Schirm. "Wer ist das?"


    (137 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Oberfläche | Planet

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Hamion Edin (erwähnt) , Tyr Imset (erwähnt)


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    Ihr Treffpunkt war ein am Dorfrand gelegenes, altes Bauernhaus. Das spitzzulaufende Dach wurde mit getrocknetem Stroh und Lehm abgedichtet und mit Steinen beschwert. Der kleine Vorgarten war von einheimischen, sowie terranischen Nutzpflanzen geziert. Innen gab es eine mit Lehm ummantelte Feuerstelle, die sehr selten Wärme spendete, da auf dem Planeten ein warmes Klima herrschte. Sehr kalte Tage kamen so gut wie selten vor.

    Der Raum in dem sie sich befanden war mittelalterlich, aber dennoch sehr gemütlich eingerichtet. Es war der Hauptraum des Hauses. Von ihm führten Flure in die anderen Zimmer. In dessen Mitte stand ein langer, hölzerner Tisch, umringt von mehreren Stühlen.


    Ed betrat die Räumlichkeiten als Erster, Malone und Ian’to folgten ihm. Der Vulkanier war schon des Öfteren hier gewesen und kannte das Haus. Malone hingegen wurde von seinen Gefühlen übermannt, nicht wegen den Räumlichkeiten, sondern seiner erwachsenen Kinder. Er hielt sich bewusst zurück und beobachtete die Familienzusammenführung aus einigen Schritten Entfernung. Ein leichtes Lächeln lag auf seinen Lippen, als er sah, wie Zaiben umarmt wurde. All die Spannung, der Zorn und die Wut waren für wenige Sekunden verflogen. Man spürte die Liebe, die er empfand, als er seinen Sohn sah. Eine seidene Harmonie durchzog den Raum, allumfassend und ganz. Ian’to schloss kurz die Augen und spürte den dünnen, silbernen Faden der sich zwischen ihnen befand und sie verband. Sachte wog er hin und her. Es war jene Verbundenheit, die es nur zwischen Eltern und ihren Kindern gab, unabhängig von Zeit und Raum. Er selbst hatte diese Verbundenheit zu seinen Eltern damals auf Vulkan gespürt.


    Vor vielen Jahren hatten die Vulkanier noch angenommen, dass es diese Verbundenheit nur unter Ihresgleichen gab. Sie beschreibt das „Mafa-th’yl-ita’i“, ein unsichtbares Band, dass bei der Geburt eines vulkanischen Kindes und seinen Eltern gewebt, sowie von Urvertrauen gespeist und gefestigt wird. Ian’to hingegen glaubte nie daran, dass nur seine Spezies dazu in der Lage war ein Band der Verbundenheit zu knüpfen und erfand zusammen mit anderen Wissenschaftlern eine Methode, die dieses Band kurzzeitig sichtbar machte. So fanden sie heraus, dass nahezu jedes fühlende Individuum in der Lage war eine solche Verbindung entstehen zu lassen, unabhängig in welcher Raumzeit sie sich befindet. Dieses Band bestand weit über die eigenen Grenzen und die des Universums hinaus.

    Der Vulkanier hatte vergessen, wie es sich anfühlte. Seine Eltern lebten auf Vulkan und er hatte sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. Umso mehr erfreute es ihn, dass gerade Zaiben mit einem freudigen Lächeln in Malone’s Armen lag.

    Zarah und er umarmten sich ebenfalls. Es war beinahe wie in alten Zeiten. Er sah sie vor seinem inneren Auge. Zwei Kinder, glücklich, umgeben von Liebe und ihren Eltern Andrew und Fiona. Wie schnell die Zeit vergangen war, wie schnell sie erwachsen wurden.


    Erst als Zarah sie aufforderte nahmen sie Platz. Ian’to überreichte ihr den Kuchen, den er mitgebracht hatte. Kurz berührten sich ihre Hände und mit einem Mal prasselten als ihre Emotionen auf ihn ein. Er bemühte sich seine mentale Mauer zu halten und schloss die Augen. Seine Atmung verlangsamte sich, doch nur langsam gelang es dem Vulkanier Zarah’s Gefühle zu kontrollieren und einzuschließen. Er wusste, dass sie ihn wollte. Warum sollte sie sonst bei jeder Gelegenheit mit ihm flirten? Jedoch das ihr Wunsch so stark war, dass wusste er bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Als er seine Augen wieder öffnete, blickte er verlegen gen Boden und räusperte sich: „Ja … ihr … ihr esst ihn doch so gerne und da dachten Hamion und ich, dass es … es die … die Situation etwas auflockern würde.“ Erst als die junge Frau die gerösteten Kaffeebohnen erwähnte sammelte er seine Gedanken wieder: „Ich danke dir Zarah, es warten alle schon auf Nachschub. Hamion wird sich sehr darüber freuen.“

    Es war nicht so, dass er sie nicht anziehend oder hübsch fand, denn sie war eine schlanke, hochgewachsene und äußerst schöne Frau. Sie besaß etwas, was anderen gänzlich fehlte. Ihre Herzlichkeit und Leidenschaft spürte man weit über die Grenzen des Dorfes hinaus. Es war viel mehr, dass Ian’to sich nicht mehr für Frauen interessierte. Sicherlich war er vor Jahren auf Vulkan von seinen Eltern mit T’efi verlobt worden, doch gänzlich geliebt hatte er sie nicht. Erst Alec [NPC] zeigte ihm was es bedeutete, wenn zwei Seelen eins wurden. Wie es war, wenn man liebte – körperlich und geistig. Eigentlich war sie nicht sein Typ, denn von rein körperlichen Merkmalen kamen eher Hamion Edin oder Tyr Imset in Betracht. Ihre Annäherungsversuche machten ihn verlegen, der körperliche Kontakt ihrer Hände hatte etwas verändert, doch jetzt musste er sich unbedingt auf die vor ihm liegende Aufgabe konzentrieren.


    Ian’to erfasste Malone’s Hilfegesuch, ließ ihn kurz aussprechen und begann dann selbst ein Gespräch: „Zaiben! Zarah! Wir danken euch, dass ihr uns in eurem Haus empfangt und hoffen, dass wir am heutigen Tag eine nahezu friedliche Lösung finden können, die beide Seiten zufrieden stellt.“ Wieder hallten Hamion’s Worte durch seinen Kopf: ### Provoziere ihn nicht, lass dich von deinen Gefühlen leiten! ### Der Vulkanier nickte, als ihm ein Becher Wein angeboten wurde, trank einen Schluck und ließ nun gänzlich seine mentale Mauer fallen. Ein Counselor musste manchmal Wege ergründen, die steinig und uneben waren. Er wollte Malone und Hamion nicht enttäuschen. „Wir alle wissen, in welch schwieriger Lage sich beide Seite befinden, aber ich glaube fest daran, dass wir es schaffen uns einig zu werden. Zaiben, ich weiß, dass du unsere Technik mittlerweile mehr als verachtest, doch hätten wir diese nicht gehabt, hätten wir nicht deinen Vater herholen können. Ich kann mehr als verstehen, wie sich das anfühlen muss. Glaube mir, wir alle haben Verluste erlitten und ich kann nachvollziehen wie wütend und zornig das einen macht, aber das ist der falsche Weg.“ Er hielt kurz inne, seine Gedanken wanderten zu Alec. Ian’to holte einmal tief Luft und sprach dann ruhig und bestimmend weiter: „Es ist viel passiert in den letzten Jahren. Wir alle haben uns verändert aufgrund der Situation, der wir hier ausgesetzt sind. Und, wie du vermutlich auch schon bemerkt hast ist Lt. Cmdr. Malone nicht dein Vater aus unserer Zeitlinie, aber er ist hier und er liebt dich und Zarah. Und … vielleicht kann er helfen unsere Streitigkeiten beizulegen und von nun an ein friedliches Leben zu führen. Ich denke, Zarah wird meinen Worten bestimmt beipflichten.“ Nun sah er Zaiben direkt in die Augen: „Lass es uns doch versuchen. Es gab doch all die Jahre schon genug Streit und Hass. Es gab so viel böses Blut in unseren eigenen Reihen, so viel Zorn, der gesät wurde. Lass uns neu anfangen und eine Lösung für beide Seiten finden … bitte!“

    Ian’to hoffte inständig auf Zarah’s und Ed’s Hilfe. Er hoffte darauf, dass Zaiben zur Vernunft kam. Er hoffte auf friedlichere Zeiten und eine Zukunft, die vielleicht zum Positiven verändert werden konnte.



    [1122 Wörter]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

    Einmal editiert, zuletzt von Ian'to () aus folgendem Grund: Fehlerbehebung (Korrekturlesen)

  • Ort des Geschehens: Brücke Perception - TR Perception

    Beteiligte Personen: Alle Anwesenden


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    Robert hörte sich die Ausführungen von Alejandra an und ja, sie hatte vollkommen Recht! Tatsächlich ähnelten die beiden da unten den älteren Versionen von Zaiben und Zarah. Er fing an zu grübeln und legte seinen Daumen und Zeigefinger ans Kinn. Er runzelte die Stirn.


    ### In der Tat konnten es die beiden sein. Nur wie konnten die beiden erstens deutlich älter und zweitens hier an Bord und dort unten sein. Das roch nach einer Anomalie vom Raum-Zeitgefüge. Etwas anderes konnte es nicht sein.... ###


    "Ensign Waldez, scannen sie den Planeten und die Umgebung nach einer Anomalie bzw. Reste davon die das Raum-Zeitgefüge ändern könnten. Schauen sie auch bitte ob sich Zaiben und Zarah noch an Bord befinden."


    Dann sprach ihn LtCmdr Melisa an und er nickte. Ja in der Tat hatte sie Recht und ihr "Wink mit dem Zaunpfahl" verstand er ausgezeichnet. Robert musste lächeln und meinte dann:


    *etwas leider zuerst* "Kaffee, Kakao und Kuchen....?! Hört sich recht gut an und passend dazu etwas Schickeres? Ihren Einwand nehme ich zur Kenntnis und stimme diesem auch zu!"


    Er zwinkerte ihr leicht zu und meinte dann halb auf dem Weg zum TL:


    "LtCmdr Melisa, Sie haben die Brücke und halten Sie mich auf dem Laufenden. Bitte scannen sie vor dem Beamen, ob die zeitliche Verzerrung eventuell eine Auswirkung haben könnte. Nun denn...ich werde das Außenteam begleiten und mir vor Ort ein Bild machen...


    *beim Vorbeigehen an LtCmdr Melisa mit einem lächeln und leise*


    ... und den Kaffee kosten.


    Dann verschwand er im TL und tippte dort auf seinen Kommunikator:


    ***Cpt. Webb an Lt Imset: Ich bin auf dem Weg zu Ihnen und bitte bereiten Sie mir eine der schicken Verkleidungen sowie AT Ausrüstung vor.***


    Dann gab er dem TL den Befehl zum losfahren, nach einer kurzen Fahrzeit öffneten sich die Türen und er ging den doch recht langen Korridor entlang, bis er beim Sicherheitsbüro ankam, wo sich das Team versammelt hatte. Er ging hinein und nickte allen Anwesenden zu.


    (328 Wörter)


  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Webb, Imset, Malone, Bankroft, Melisa


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    Alejandra zog die Augenbrauen nach oben, als Imset die Brücke betreten hatte und ihren Verdacht unabsichtlich bestätigte und außerdem erklärte, dass er sie gerne mit auf den Planeten nehmen wollte.

    Ahm....“, rutschte ihr heraus, von Webb zu Imset sehend.

    Anscheinend bin ich nicht die Einzige, der dieser Gedanke gekommen ist....“, murmelte sie, drehte sich dann zu ihrer Konsole und hielt inne, als der Kommentar der Bajoranerin an ihr Ohr drang. Sie drehte sich wieder um. Melisa war rangmäßig über ihr, aber dennoch hatte sie den Ton nicht vergessen, der da gerade mitgeklungen natte.

    „LtCmdr Melisa, ich weiß, wie ich meinen Job zu erledigen habe, auch wenn sie mir das offenbar nicht zutrauen.

    Für einen DNA Scan, LtCmdr, müsste ich einen medizinischen Scanner einsetzen. Und zwar dicht an die Person gehalten. Unsere Sensoren, die die Sonde besitzt, weist ein....gröberes Auflösungsvermögen auf. Wir können grob erscannen, ob es sich bei den Personen um Menschen, Bajoraner oder Vulkanier handelt. Aber einen detaillierten Scan- nein. Nicht ohne Probe.

    Aber, ich kann ihnen sagen, dass die beiden Personen menschlich sind...“

    In dem Moment betrat die Medizinerin die Brücke und Alejandras Aufmerksamkeit schwenkte auf ihre Frage um.

    „Augenscheinlich Zaiben und Zarah Malone. Ein paar Jahre älter als die Versionen, die sich....“, sie klickte etwas an der WO Station,“....die sich momentan in ltCmdr Malones Quartier aufhalten.“

    Als Webb ihr den Auftrag erteilte, anch einer Anomalie zu scannen, tat sie das auch direkt.

    „Keine außer dem Wurmloch, durch das wir gekommen sind. Aber ich möchte anmerkten, dass es durchaus Wurmlöcher gibt, die eine temporale Differenz aufweisen. Die USS Voyager hatte einst solch ein Wurmloch im Delta-Quadranten gefunden gehabt. Nicht auszuschließen, dass es mehrere von dieser Sorte gibt“, gab sie an Captain Webb weiter.

    Dann rauschte Webb auch schon Richtung Turbolift und übergab die Brücke an LtCmdr Melisa. Wenig später rief er Imset über Kom, dass dieser ihm einheimische Kleidung zurecht legen sollte. Waldez bekam das alles mit, weil sich Lt Imset neben ihr auf der Brücke aufhielt? Ihr klappte der Mund kurz auf. Als sie das bemerkte, schloss sie ihn schnell wieder und sah Tyr an.

    Ehem. Ob ich jetzt mit soll, dazu hat er jetzt gar nichts dazu gesagt, oder?“, fragte sie vorsichtig nach und deutete mit einer Hand in Richtung Turbolift, wo Webb verschwunden war.

    Anscheinend macht ihn der Gedanke an Kaffee, Kakao und Kuchen so euphorisch, dass er alles andere um sich herum vergisst?“ fügte sie noch hinzu und sah dabei von Imset zu Melisa zu Bankroft, dann sah sie an die Decke und schüttelte leicht den Kopf.

    Ihr war jetzt wirklich nicht klar, wie sie darauf reagieren sollte.


    Während all dem ganzen Wirrwarr auf der Brücke hatte Alejandra immer wieder einen Blick auf den Hauptschirm geworfen. Die Sonde hatte Zaiben und Zarah Malone weiter verfolgt. Sie waren zu einem Bauernhaus gegangen und waren darin verschwunden. Leider konnte ihnen die Sonde dort nicht hineinfolgen, sondern nur noch Wärmebildaufnahmen von ihrem Inneren übermitteln, beziehungsweise das übermitteln, was die Kamera durch die Fenster aufnehmen konnte. Wenig später betraten ein Vilkanier, ein Alejandra unbekannter Mann (Ed) und Andrew Malone das Bauernhaus.

    Unser XO hat übrigens gerade dasselbe Haus betreten, in dem auch Zaiben und Zarah verschwunden sind.“ meldete sie an LtCmdr Melisa, die gerade die Brücke bekommen hatte.

    Dass Hamions Leute die Sonde entdeckt hatten, wusste hier noch keiner. Wie auch? Da fiel Alejandra noch etwas ein.

    „Ich würde nebenbei vorschlagen, dass wir die Sonde von dort abziehen und mit ihr statt dessen einen geeigneten Landeplatz für das Außenteam suchen sollten. Außerdem wollten wir mit ihr noch einen Eingang in das unerirdisch gelegene Dorf finden?

    Lt Imset? Wenn sie da runter gehen, behalten sie immer noch im Hinterkopf, dass es sich um eine Präwarpzivilisation handeln könnte, egal was wir da gerade gesehen haben, okay?“

  • Ort des Geschehens: siehe überschriften

    Beteiligte Personen: Ian'to , Alejandra Waldez , Tyr Imset , Jonathan Rahab , Jennifer Hutson (als Sam Maibeck)


    Zarah (20 jahre älter), Bauernhaus


    Zara nahm den Kuchen gerne an und lächelte als sich die Hände berührten knisterte es zwischen ihnen, zu mindestens war das Zarah´s Meinung in diesem Moment. Er hatte für sie etwas Magisches. Jedes Mal hatte es etwas magisches, wenn dieser so ungewöhnlich emotionale Vulkanier sie auch nur eine Sekunde berührte oder sich ihr widmete. Sie erinnerte sich noch immer an das erste aufeinander treffen vor vielen Jahren als sie hier strandeten und noch alles in Ordnung war.

    Natürlich hatte sie niemals etwas von alle dem Ian´To gesagt. Sie hatte es lieber für sich behalten und eben nur gezeigt. Es war amüsant wie sehr Ian´To doch die verschiedensten Signale nicht verstand oder eben falsch interpretierte. Jetzt aber schien er irgendetwas zu haben, etwas das ihn aus dem Konzept brachte.- Zarah sah sie ihn einen Moment rätselnd an dann nickte sie auf seine Worte.

    „Du kannst ihn gerne öfter vorbeibringen.“ Erwidert sie, nickt sachte auf die nächsten Worte und streift kurz scheinbar zufällig den arm von Ian als sie an diesem vorbei geht, um den Kuchen auf den Tisch zu stellen. Sie setzt sich dann auch gegenüber von Ian´top an den Tisch, natürlich hatte sie einen Hintergedanken dabei. Während sie sich selber etwas auftut und Wein eingießt, nachdem sie natürlich erst allen Gästen etwas serviert hatte, lauscht sie den Worten von Ian´To.


    Sie seufzt leise als es darum geht das sie Verluste erlitten haben und dass es eben nicht nur Zaiben betraf oder sie. Es hatte nicht nur Zaiben zurückgeworfen und zu Dingen getrieben, die sie nie erwartet hatte, sondern auch sie. Es gab Abende, an denen sie alleine war, an einem der Lagerfeuer und nachdachte. Nachdachte über eine Zeit, in der sie alle gemeinsam dran gearbeitet hatten, sich hier ein Dorf auf zu bauen. Gemeinsam eine Gemeinschaft zu schaffen die eben mit vielen dingen funktionierte, die sie auf dem Raumschiff bereits alle verlernt hatten und doch war es damals nie so gewesen das sie Technik völlig verbannt hatten. Das alles fand erst Stadt als Andrew verstarb bei einem Unfall, den niemand hat, so voraussehen können. Sie hatten einen der Warpankerne, die noch funktionierten zu diesem Zeitpunkt genutzt, um Strom zu erzeugen. Irgendwann gab es allerdings Probleme damit, erst kleinere, die sich dann immer mehr zu einem großen mauserten. Andrew war bei einem der Teams dabei gewesen als sie den Warpkern kühlen wollten und eine erneute Reparatur begonnen hatte. Es war ein Sonniger recht heißer Spätnachmittag an dem alle froh waren, dass die Aussichten darauf das sie schon bald wieder Strom haben würden in Euphorie und Freude versetzten. Zarah selber hatte an diesem Tag auf den Weinfeldern gearbeitet mit Hamion und einigen anderen. Zaiben war dabei gewesen die Obstbäume herunter zu schneiden, als es geschah.

    Außerhalb des Dorfs bei dem Schiffswrak der Percy war das Team dabei die Kühlung zu retten als es den Lauten knall gab. Ein Ohrenbetäubendes Geräusch. Ein Helles licht und dann fing die Hektik im Dorf an. Es waren nicht wenige die sich sofort auf den Weg gemacht hatten, um nach zu sehen was geschehen war. Es blieb ihnen nichts anderes über als den Brand zu Löschen und am ende die Toten zu bergen. Sie hatten an diesem Tag nicht nur Andrew verloren, neben diesem verloren sie 6 weitere Crewmitgleider. Teile der eigenen Crew und teile der Crew um Haiom und Ian´To.

    Es war ein grausamer Tag, der gut begonnen hatte.


    Sie sieht zu Andrew und schluckt hart dann nickt sie Ian´To zu. „Ich denke wir sollten einen Neu Anfang wagen.“ Es dauert einen Moment ehe sie den blick von Andrew zu Ian und danach zu Zaiben wendet

    „Die Frage, die sich mir stellt, ist wo und wie? Unter welchen Voraussetzungen?“ sie atmet tief durch und muss dich tatsächlich kurz abwenden, um Luft zu holen. Die zeit war schwer gewesen, nicht minder wäre sie gerne mit hinunter zu den anderen gegangen, aber sie hatte stark sein müssen für Zaiben. Hier oben bleiben müssen, um alle anderen zu schützen und Zaiben von Dummheiten ab zu halten. Zaiben hätte es niemals auch nur verstanden wäre sie hinunter gegangen und hätte ihn auch noch verlassen. Das Fiona gegangen war, hatte sie verstanden. Für ihre Mum, so wusste sie, war es grausam zu sehen wie sehr Zaiben sich veränderte mit diesem Vorfall. Jetzt war es um so wichtiger das sie nach Monaten dieser Geteiltheit endlich wieder einen einheitlichen Weg fanden, oder aber eine passende Lösung für jeden teil der Gruppen. Zarah hatte schon lange begriffen das es so nicht weiter gehen konnte.



    Ed, Bauernhaus


    Ed war wie so oft ruhiger und hatte sich gegenüber Zaibens an den Tisch gesetzt, als Vermittler, nahm er oftmals diese Position ein. Aber nicht nur um vermitteln zu können, sondern auch um Zaiben an zu sehen, direkt und ohne über etwas oder jemanden hinweg sehen zu müssen. Eine Sache die wichtig war für Zaiben, das wusste Ed. Er lehnt sich zurück und nickt leicht auf die Ausführungen von Ian´to.

    „Wir könne nicht ewig einen Krieg führen, der niemals unserer hat sein müssen. Einen Krieg der Verletzungen fordert, die wir vielleicht niemals wieder rückgängig machen können.“ Er spielt auf Fiona an, ein wunder Punkt bei Zaiben, ebenso wie Andrew. Die Eltern waren immer etwas das wichtig war für die Kinder, egal wie sehr sie stritten. Sie waren dreh und Angelpunkt, ein Anker, der sie hielt in Stürmischer See. Fiona hatte sie nie wirklich verlassen dennoch hatte sie Zaiben den Rücken gekehrt in der Hoffnung das dieser Begriff. Es war ein langer weg der zeit brauchte. Ein Prozess der Geduld und viele Opfer gefordert hatte.

    „Andrew wird nie der sein den du dir sehnlichst zurückwünschst, aber er wird dir kraft geben können für die nächste Zeit, denke ich. Kraft zu dem zurück zu finden, was du einst gelebt hast. Gemeinsam mit mir Mum und Zarah.“ Er lächelt kurz, es ist ein zarkhaftes ruhiges lächeln. Etwas das er gelernt hatte über all die Jahre. Er hatte nicht umsonst Diplomatie studiert gehabt, war nicht einer der jüngsten Botschafter in ihrer Zeit gewesen. Er hatte viel erreicht, aber hier? Hier war das alles nicht wichtig.




    LtCmdr. Melisa, Brücke der Percy


    Elisa grinst als Web ihr beipflichtete, allerdings schwand es recht schnell, als dieser die brücke an sie übergab. Einen kurzen Moment überlegte sie dem zu wiedersprechen, aber irgendwie war ihr fast klar das all die Fürungsoffiziere gleich verschwinden würden, um auf dem Planeten nach dem XO zu suchen. Sie seufzt leise will sich umwenden, da legt Alejandra auch schon los, sie nickt und schluckt etwas. „Ma´am das war nicht meine Absicht, aber danke für die Detaillierte Ausführung. Ich bin darin wenig bewandert.“ Gab sie zumindest ganz offen zu, ohne ihr Unwissen auch nur eine Sekunde verbergen zu wollen. Sie war immerhin Navigatorin und keine Wissenschaftlerin oder Technikerin. Dann lächelt sie zu Alejandra.

    „Nun gehen sie schon mit und nehmen sie Rahab und Imset auch gleich mit. Die Gamma Schicht kann sie vertreten. Und Mrs. Bancroft sie auch. Bringen sie mir etwas mit“ zwinkert sie dann und erhebt sich ehe sie auf den Kommunikator tippt. *** Melisa an Maibeck, bereiten sie sich vor, sie Fliegen die Fürhungscrew runter. Melisa ende *** es war kurz vor knapp, aber immerhin hatte sie noch jemandem bescheid gegeben und das Shuttle war bereits startklar, das wusste sie. Die neue im Team war immer hinterher das alles Shuttles einsatzbereit waren und zwar sofort. So etwas hatte sie selten erlebt, die Shuttles waren immer gewartet und einwandfrei.


    (1244 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttlehanger auf der Percy

    Beteiligte Personen: Tyr Imset , Alejandra Waldez , Robert Webb , Jonathan Rahab , Marissa Bancroft , LtCmdr. Melisa



    Sam Meibeck, Shuttlehanger


    Seit dem Casinoabend, an dem Tyr sie gefragt hatte ob sie mit ihm kommen wollte, war sie nun hier. Sie war zurück gekehrt zur Flotte. Zu mindestens war es für sie eine Rückkehr, immerhin hatte Tioz ihr nicht gesagt, dass sie immer in der Flotte geblieben ist und ihre Lizenz auch hatte zum Fliegen.

    Tioz hatte ihr aber auch mitgeteilt, dass sie niemals den großen Kahn fliegen durfte, eine Auflage, die sie hatte seit dem Unfall während des Aufstands auf der Erde. Sam war schuld daran gewesen, das eines der schiffe der eigenen reihen stark beschädigt wurde und hatte damit viele Menschen Gefahr gebracht, das das Manöver welches sie geflogen war, erfolgreich gewesen war, wog dabei nicht so schwer wie eben jene verletzte und die Beschädigung des Schiffes. Aber sie hatte sich damit abgefunden nun mehr nur noch Shuttles zu fliegen, bis es eventuell eine neue Entscheidung gab.

    Sam war froh, diesen schritt gegangen zu sein, so konnte sie endlich mehr Zeit mit Tyr verbringen und das während er eigentlich im Einsatz war. Es war schön zu sehen wie Tyr wieder das Leben begann zu genießen, das war lange zeit anders gewesen. In dieser Zeit waren sie auch mehr Freunde als ein Paar gewesen und dann war Tyr zu ihr zurückgekehrt, nach zwei Jahren Funkstille. Hatte sie geküsst und sie haben mit zarkhaften versuchen begonnen diese Beziehung tatsächlich ein zu gehen. Damals hätte sie allerdings nie damit gerechnet das Tyr sie eines Tages fragen würde ob sie mit ihm gemeinsam auf einem Schiff Dienen und leben wollen würde. Es war ein wunderbarer Abend und auch Kayle hatte endlich seinen Segen gegeben zu dieser Beziehung. Natürlich nicht ohne Tyr zu drohen, sollte dieser seiner kleinen Schwester weh tun, ihm etwas an zu tun. Typisch Maibeck eben, so waren die Männer eben.

    ***Alles klar, LtCmdr. Alles tutti und bereit die Bosse können kommen. *** sam hielt eben nicht all zu viel von diesem hochtrabenden Geschwafel und praktizierte es auch kaum, aber sie musste es eben auch selten. Nicht weil Tioz ihr Onkel war, viel mehr, weil sie eben war wie sie war und sich in ihrer Abteilung alle daran gewöhnt hatten, dass sie ein loses Mundwerk besaß.

    Sie klettert ins Shuttle und startet bereits die Maschine und stellt alle dinge ein, die es eben ein zu stellen galt. Dieser Shuttle war „ihr“ Shuttle. Eines der beiden die sie hauptsächlich flog und sich kümmerte, natürlich kümmerte sie sich auch um jedes andere. Neben dem Kommunikator an der Uniform hatte sie sich auch einen weiteren Pin angelegt. Es war ein uralter Fliegerrang, den sie immer daneben trug. Wenn sie schon ihren Rennanzug nicht tragen durfte im Dienst, dann doch wenigstens diesen Pin. Ein Glücksbringer, der sie immer begleitete.


  • Ort des Geschehens: Brücke—> Shuttlehangar

    Beteiligte Personen: Imset, Meibeck, Rahab, Webb


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    Einverstanden. Bin schon unterwegs“, bestätigte sie Melisas Anweisung, wobei sie zuerst kurz stutzte, warum sie nicht den Transporter nutzten. Aber dann kam ihr dass sie vermutlich damit runterkamen, aber nicht wieder hoch, so wie Malone selbst. Sie würden außerhalb landen müssen mit dem Shuttle und den Rest zu Fuß zurücklegen, damit keiner aus der Siedlung das Shuttle sehen konnte oder es in geparktem Zustand durch Zufall fand. Sie würden es trotzdem mit Gestrüpp und Zweigen oder ähnlichem tarnen müssen.

    Melden sie uns, wenn die Sonde einen Eingang in das Höhlensystem gefunden hat. Und auch sonstiges außergewöhnliches“, rief sie halb zur CON, halb zu ihrer Ablösung, die die WO Konsole übernommen hatte.

    Sie griff kurzerhand zu Rahab und zog ihn an der Hand hinter sich her. Außerdem sah sie zu, dass Imset mit seiner Krücke nicht den Anschluss verlor, bevor sich die Türen des Turbolifts hinter ihnen schlossen und sie in Richtung Shuttlebay transportierte.


    Währenddessen wurde die Sonde weiterbeflogen und ein Suchraster abgeflogen, um den Eingang der Höhlen zu finden. Die Flugradien wurden immer größer und Alejandras Stellvertreterin, die klein gewachsene Japanerin Liu beobachtete alles. Bis sich etwas metallisches in der Sonne spiegelte. Es war gute 300 Meter von der jetzigen Sondenposition entfernt. Liu behielt unter anderem die Schiffssensoren im Auge, die bisher auf der Oberfläche des Planeten nichts ungewöhnliches registriert hatten.

    „Da war etwas, LtCmdr.“ Sie deutete auf dem Hauptschirm in die Richtung, woher das verräterische Blitzen gekommen war. Die Sonde wurde in diese Richtung gelenkt und flog zu den Koordinaten, die Liu geschätzt hatte. Das metallische Aufblitzen wiederholte sich, je nach dem, wie die Sonde sich zur Sonne befand. Bald wurde klar, dass es es nicht nur ein Ort war, von dem die Lichtspiegelung gekommen war. Und je näher die Sonde kam, desto deutlicher wurde es, dass es eine große Fläche voll war. Büsche und Bäume, hohes Gras und Steine zwischen den Reflektionen erschwerten die Sicht erheblich.

    Die Sonde nahm, nachdem sie das Gebiet erreicht hatte, eines der Metallteile aufs Korn, indem sie über dem Teil, das schräg auf einem Stein lag, kreiste. Dieses war nicht sonderlich groß, vielleicht 10 auf 20 Zentimeter. Es war verbogen, die Kanten abgerissen.

    „Ich scanne die Zusammensetzung.....“ informierte Liu, dann runzelte sie die Stirn.

    Duranium-und Tritanium, Ma’am. In der spezifischen Zusammensetzung, die wir für unsere Schiffe verwenden“, sagte sie laut und mit einem leicht verwunderten Unterton. Ein weiteres Teil wurde entdeckt und untersucht, welches dasselbe Ergebnis brachte. Und noch weitere. Und dann flog die Sonde noch ein kleines Stück weiter....und vor den Augen der Brückenoffiziere eröffnete sich ein Abfall des Geländes. Besser gesagt, ein Kraterrand.

    „Höher, fliegen sie die Sonde höher, das sieht seltsam aus...“, murmelte Liu leise. Aber man hatte sie gehört. Die Sonde flog gute 100 m in die Höhe. Und nun bot sich den Brückenoffizieren ein Szenario, das Liu kurz aufquietschen ließ. Dem Kraterrand schloss sich schwarze erde an. Verbrannte Erde, auf der im Lauf der Jahre wieder das ein oder andere Grasbüschel gewachsen war. Aber den Krater konnte man ohne weiteres noch erkennen. Darum herum, am Außenrand des Kraters befanden sich weitere Metallteile. Manch waren so groß wie ein Shuttle, manche kleiner. Und weiter hinten auf dem abschüssigen Gelände häuften sich die Teile zu einer ovalen Form.

    „Eine Absturzstelle, das ist eine Absturzstelle!“, entfuhr es Liu. Das war es wohl, allerdings stammte der Krater nicht vom Absturz, sondern von der Detonation des Warpkerns, von der sie noch nichts wussten. Die Teile weiter hinten sahen entfernt der Silouhette eines Schiffs ähnlich (Diskussektion der Percy, die am weitesten vom Warpkern entfernt war).

    „Das sind Teile eines Schiffes. Allerdings kriege ich von den Schiffssensoren keine näheren Werte. Entweder hat es jetzt die wissenschaftlichen Sensoren erwischt, oder aber das Gestein, auf dem es liegt, schirmt es ab.“

  • Ort des Geschehens: am Lagerfeuer (Oberfläche) | Planet

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Hamion Edin , Tyr Imset (erwähnt) , Jennifer Hutson (NPC's)


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    Ein Gemeinschaftspost von:
    Andrew Malone, Hamion Edin, Jennifer Hutson, Ian’to


    Farblegende:
    Hamion Edin
    Andrew Malone
    Ian’to

    Zarah
    Zaiben
    Sam



    Der Tag war anstrengend gewesen, denn er hatte nicht nur Ian’to gefordert. Das Gespräch verlief ruhig und sachlich. Es war nichts von den Rivalitäten der letzten Jahre zu spüren. Beinahe schien es so, als hätten sie Frieden mit allen geschlossen – mit sich, der Situation und dem Planeten. Eine unheimliche Stille trat ein und verlangte allen noch einmal den letzten Rest an Aufmerksamkeit ab, den sie zu diesem Zeitpunkt noch entbehren konnten.

    Es war bereits später Nachmittag, als Zaiben sich wortlos von seinem Platz erhob, in sein Schlafzimmer ging und die Türe hinter sich schloss. Er verhielt sich nicht aggressiv oder streitlustig, sondern vielmehr nachdenklich und besorgt. Alle Beteiligten ließen ihn gewähren, denn wer brauchte nach solch einem Tag nicht ein wenig Ruhe und Ablenkung.


    Langsam senkte die Sonne sich hinter die Gipfel der Berge in die Tiefe und tauchte alles in ein rot-organgenes Licht. Der See, der nur einige Meter von ihnen entfernt lag schimmerte golden. Der Wind durchzog mit sanften Wellen den Wasserspiegel und brachte so eine ungewöhnliche Harmonie in das Dorf. Erst als Zarah den Vorschlag machte, mit allen gemeinsam einen Abend am Lagerfeuer zu verbringen, wurden sie wieder zurück in die Realität beordert. Bis auf wenige Ausnahmen sagten alle zu.


    Der kommende Abend benötigte noch etwas an Vorbereitungszeit, denn es wurden Getränke organisiert, Stockbrot vorbereitet und zu guter Letzt, Würstchen aus den Räucherkammern geholt. Alles in allem sah es nach einem wunderbaren Fest und Abend aus, den sich selbst Zaiben nicht entgehen lassen wollte.

    Als sich wenig später die Dunkelheit über das Land zog und die Sterne das Firmament erleuchteten, fanden sich alle am warmen Lagerfeuer ein und setzten sich auf die dortigen Bauchstämme. Es knisterte und brodelte in der Feuermitte, kleine Flammen fanden immer wieder den Weg an die heiße Oberfläche und spendeten nochmal um ein Vielfaches mehr Wärme in dieser kalten Nacht. Zarah hatte Decken und Kissen verteilt und ging noch einmal ins Haus, um sich selbst eine Sitzunterlage zu organisieren.


    Unterdessen hatten Ian’to, Zaiben, Ed, Hamion, Sam mit Charlotte, Andrew und noch einige andere am wohlig warmen Feuer ihren Platz gefunden. Es roch nach Asche und angebranntem Holz. Sie alle genossen die Zeit miteinander, denn sie waren alle viel zu lange getrennt gewesen.

    Hamion hielt ein auf einem Stock aufgespießtes Würstchen ins Feuer, während Sam den Teig für das Stockbrot verteilte. Die Stimmung war ausgelassen, harmonisch, aber nicht überschwänglich.


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    Hamion: „Ian … komm probier doch mal, nicht immer nur das Blattwerk essen.“

    Ian’to: „Nein danke, nicht heute.“


    Sein Captain beugte sich vor und flüsterte leise etwas in das Ohr des Vulkanier.


    Hamion: „Ich spüre eine Spannung in der Luft. War die Windel voll Schatz?“

    Sam: „Oh ja und wie! Ich habe gedacht, dass ich auch gleich den Teig für das Brot mitbringe.“


    Entsetzt sah er Hamion an und verdrehte leicht die Augen.


    Ian’to: „Negativ. Die Spannung liegt wohl eher in Zaiben’s Entscheidung, als in anderen Dingen.“

    Hamion: „Danke Schatz!“


    Sam setzt sich mit Charlotte, die sie in ein Tragetuch gebunden hatte neben ihren Mann und verfolgte das Gespräch, dass er und der Counselor führten.


    Hamion: „Das mein Lieber, erkläre doch jetzt mal deinen roten Wangen. Sie ist niedlich, oder?“


    Sein Captain wusste genau, wie er den Vulkanier aus der Reserve locken und damit zur Weißglut treiben konnte, denn er machte sich regelmäßig einen Spaß daraus. Heute jedoch, war es ein besonderer Tag, denn obwohl sie sich nun schon so lange kannten, folgte sie dennoch der Sternenflottennetiquette und Siezten sich. Hamion hatte aufgrund der letzten Ereignisse beschlossen seinem Counselor das Du anzubieten, was Ian’to gerne annahm, da sie die letzten Monate und Jahre wirklich gute Freunde geworden waren.

    Der Vulkanier fühlte sich im momentanen Gesprächsverlauf jedoch nicht wohl und sah den älteren Mann mit einem durchweg erbosten Blick an.


    Ian’to: „Ich glaube, wir sollten das Thema wechseln. Vulkanier bekommen keine roten Wangen.“

    Hamion: „Okay, okay …!“

    Ian’to: „Das Feuer wird einiges zur aufkommenden Wärme dazutun. Zudem sollten wir uns auf andere Dinge konzentrieren.“

    Hamion: „Genieße es, wenn du es magst und vergiss alles andere erst einmal. Sie ist nett und ein Gespräch kann nicht schaden.“


    Er wandte sich von dem Vulkanier ab und begann das Gespräch mit Sam fortzusetzen. Währenddessen hatte Zarah ihren Arm auf den des Counselors gelegt und begann vorsichtig die Stelle mit ihren Fingern zu streicheln.


    Zarah: „Alles in Ordnung?“

    Ian’to: „Es war ein langer Tag, wenn du das meinst.“

    Zarah: „War es. Du wirkst sehr angespannt, möchtest du noch etwas trinken?“

    Ian’to: „Nein, danke! Euer Wein ist zwar gut, aber wir sollten es dennoch nicht übertreiben. Ich möchte nachher noch meditieren und brauche dazu einen klaren Kopf.“


    Er spürte, wie sich deutlich sein Puls erhöhte und versuchte diesem „Defekt“ mit einer kontrollierten und ruhigen Atmung entgegen zu wirken. Er wusste nicht, was mit ihm geschah. Seit sie sich berührt hatten, war alles anders. Dort waren Gefühle, die er sich nicht erklären konnte. Ian’to verwirrten diese Empfindungen, denn er hatte sich bisher immer nur für die männliche Spezies interessiert, eine Frau gab es in seinem Leben noch nie.


    Zarah: „Ich habe auch ganz normalen Saft da, Ian’to. Oder Wasser. Schon okay, ich möchte wie ihr endlich Frieden.“

    Ian’to: „Entschuldige, daran dachte ich nicht. Frieden … ein kleines Wort mit großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass wir uns wieder als eine Gemeinschaft betrachten.“

    Zarah: „Das ist es, ich denke, Zaiben ist auf einem guten Weg.“

    Ian’to: „Es … es gab viel zu lange einen Keil zwischen uns … und … und wir haben viel zu viele sterben sehen, ohne Grund … und ich … ich bin einfach nur dankbar, dass du heute da warst. Du bist seine Vertraute … und … es … es ist heute einfach nicht mein Tag!“


    Hamion, der mit einem Ohr immer noch das Gespräch zwischen Zarah und Ian’to verfolgte, mischte sich nun wieder ein und meldete sich leise zu Wort. Ebenso bemerkte Sam, dass sich zwischen dem Vulkanier und der jungen Frau etwas Grundlegendes verändert hatte.


    Hamion: „Du hast Recht Ian. Wir haben davon zu viel gehabt, doch jetzt ist die Zeit gekommen, es gemeinsam zu korrigieren.“

    Sam: „Bahnt sich da zwischen den beiden etwas an?“

    Hamion: „Ja. Das wissen die beiden nur noch nicht.“


    Der Vulkanier wusste hingegen worauf sein Captain hinaus wollte. Ihm wiederstrebte es, sich am Raumzeitgefüge zu schaffen zu machen, denn man wusste nie genau, was man letztendlich veränderte. Auch wenn es ihm schwer viel, so hatte er gelernt dieses Leben zu akzeptieren, zu leben, selbst ohne diejenigen, die vor langer Zeit ihr Leben ließen. Allerdings wusste er auch, dass Hamion sich nicht von seiner Idee abbringen ließ und so ließ er ihn dieses eine Mal gewähren und lauschte weiter seinen Worten.


    Ian’to: „Wir können es versuchen, aber davon werden die Toten auch nicht wieder lebendig.“

    Hamion: „Es ist aber immerhin einen Versuch wert.“


    Zarah beugte sich vor und küsste den Vulkanier vorsichtig auf seine Wange. Immer noch zwiegespalten von den verwirrenden Gefühlen, die er empfand schienen diese ihn nun einzunehmen. Seine mentale Mauer bröckelte. Es war nicht so, dass er es nicht genoss, sondern viel mehr, dass er nicht wusste, wie er sich verhalten sollte.


    Zarah: „Ich bin seine Vertraute, seine Zwillingsschwester und ich … vermisse euch … Mum, dich … einfach jeden. Ihr fehlt hier oben und Hamion ist einfach der bessere Weinbauer.“

    Hamion: „Ich habe auch ein paar Jahre mehr Erfahrung damit Zarah, aber ihr macht das gut bisher.“

    Zarah: „Danke, immerhin hast du es uns beigebracht.“

    Ian’to: „Ich bin gleich wieder da.“


    Der junge Vulkanier stand auf, ging einige Meter um zwischen sich und die Feuerstelle etwas Distanz zu bringen und stellte sich mit dem Rücken gegen eine Hauswand. Zarah sah ihm traurig nach. Sie wusste nicht, was los war und blickte verzweifelt zu Hamion.


    Zarah: „Habe ich etwas falsch gemacht?“

    Hamion: „Gar nichts, er braucht nur einige Minuten für sich!“


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    Zur gleichen Zeit näherten sich Vater und Sohn wieder einander an, auch wenn es nicht der Andrew aus Zaiben’s Zeitlinie war, so war er dennoch sein Vater und somit mit ihm verbunden.

    Der junge Mann saß wie hypnotisiert am Lagerfeuer. Er bewegte sich, blickte ohne Umschweife in die lodernden Flammen und atmete so kontrolliert, wie er nur konnte. Die letzten Stunden waren Minuten voller Gedanken an seine Vergangenheit, die jetzige Gegenwart und die kommenden Zukunft. Auch wenn er Angst davor hatte, was mit ihnen passieren würde, so durfte er sich diese nicht eingestehen.

    Zaiben hatten wir Andrew einen Stock in der Hand, auf dem ein Stück Wurst steckte und hielt es in die glühende Hitze des Feuers. Sein Vater beobachtete ihn und entschloss sich dann dazu ein Gespräch zu beginnen, was seit seiner Ankunft längst überflüssig zu sein schien.


    Andrew: „Du musst sie ab und an drehen.“

    Zaiben: „Ich weiß Dad, sonst verbrennt sie.“

    Andrew: „Richtig, entschuldige!“

    Zaiben: „Es war schwer dich sterben zu sehen.“

    Andrew: „Wie ist es passiert? Erzähl mir davon!“


    Andrew merkte, dass es Zaiben sichtlich schwerfiel über diesen Vorfall zu sprechen. Es schmerzte, seinen Sohn so zu sehen und doch war er stolz auf ihn, denn er war trotz des Verlustes in seiner Zeitlinie noch da und zu einem gestandenen Mann herangewachsen.

    Der Jüngere blickte einmal kurz in die Ferne, bevor er mit seinen Erzählungen begann.


    Zaiben: „Der Warpkern der Perception ist in die Luft geflogen. Du und Imset standet zu nah dran, ihr ward beide direkt tot. Die Technik ist schuld. Alle wollen immer alles und niemand ist bereit zu erkennen, wie sehr so etwas schadet. Wir können auch ohne dieses Zeug leben, mit allem was uns die Natur gibt.“

    Andrew: „Du warst dabei und hast dieses Dorf aufgebaut?“


    Zaiben nickte wortlos. Seine Traurigkeit war mehr als nur greifbar. Ohne Umschweife legte der Erste Offizier der U.S.S. Perception den Arm um ihn und drückte ihn fest an sich. Auch wenn der Andrew Malone aus dieser Zeitlinie gestorben war, er war es nicht. Er war noch da und genau das wollte er ihm zeigen.


    Andrew: „Es tut mir leid, dass ihr das durchleben musstet. Aber Zaiben, sieh dich um, du hast etwas Wunderbares geschaffen. Erinnerst du dich noch an die Filme von damals und an das, was sie dich gelehrt haben?“

    Zaiben: „Menschlichkeit ist das oberste Gebot, Dad! Die dunkle Seite ist die Verlockung es einfacher zu machen … Leidenschaft … Angst … Hass.“

    Andrew: „Erkennst du den Fehler im splitten dieser Gemeinschaft?“

    Zaiben: „Es ist niemals ein Fehler für seine Ideale einzustehen, dass hast du mir erklärt. Hamion will das alles ungeschehen machen Dad. Er will das alles mit seiner Technik zerstören. Leugne es nicht, ich habe meine Informanten in der Höhle.“

    Andrew: „Alles ungeschehen machen kann er und will er auch nicht. Sie ihn dir und Sam doch an, er liebt sie, sie haben ein Kind.“

    Zaiben: „Doch das will er, Dad.“

    Andrew: „Ich gebe zu, er hat es angesprochen. Aber … habt ihr denn versucht einen Kompromiss zu finden?“

    Zaiben: „Nein, haben wir nicht. Wie hat es Mum aufgenommen?“

    Andrew: „Wieso habt ihr es nicht versucht? Mum geht es gut damit mich gesehen zu haben, sie wirkte froh und glücklich, obwohl es bestimmt auch für sie sehr verwirrend ist.“

    Zaiben: „Für uns alle ist es sehr verwirrend. Du hattest graue Haare und deine Uniform nicht mehr an.“

    Andrew: „Ich war auch sicher um einige Jahre älter, aber auch deutlich schlauer. Wenn auch nicht schlau genug, wenn ich höre, was geschehen ist? Wie seid ihr hier gelandet?“

    Zaiben: „Durch das doofe Wurmloch. Das hast du uns zumindest erzählt, mehr kann ich dir dazu nicht sagen, denn wir waren nicht auf der Brücke und ihr habt das Thema immer gemieden.“

    Andrew: „Okay … es wiederholt sich also. Was ist nach dem Wurmloch geschehen?“


    Die Nacht wurde kälter. Damit das Feuer seine wärmende Hitze auch weiterhin verteilen konnte, wurde immer wieder Holz nachgelegt. Andrew und auch Zaiben genossen sichtlich ihre gemeinsame Zeit. Er hörte seinem Sohn aufmerksam zu.


    Zaiben: „Wir haben versucht wieder zurückzukommen, doch es hat nicht geklappt. Es gab ein erstes Dorf hier mit Strom, Wasser und allem, was man zu leben brauchte, doch die Technik versagte irgendwann. Einige Jahre später kam jemand auf die Idee den alten Warpkern zu bergen.“

    Andrew: „Und dabei ist es passiert?“

    Zaiben: „Ja! Ich … ich habe dich schrecklich vermisst Dad, das Dorf aufzubauen hat geholfen.“

    Andrew: „Es ist wirklich wundervoll hier, zumindest das, was ich bisher gesehen habe. Und irgendwie macht es mich stolz zu sehen, wie du, Zarah und all die anderen es schaffen, ohne die moderne Technik auszukommen.“

    Zaiben: „Wir bauen alles selbst an. Hamion hat uns gezeigt, wie man Wein anbaut und Zarah verfeinert ihn.“

    Andrew: „Zarah ist also Weinbauerin geworden. Du bist das Oberhaupt dieses Dorfes und Ed? Was ist aus ihm geworden? Was macht er?“

    Zaiben: „Ed ist unser Botschafter. Er ist unser Kitt, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Ich liebe die beiden sehr.“

    Andrew: „Sie lieben dich auch! Was ist mit Mum?“

    Zaiben: „Sie hält sich meistens in den Höhlen auf und kümmert sich mit Hamion und Ian’to dort unten um alles anderes.“

    Andrew: „Ihr habt wirklich viel geleistet hier.“


    Zarah’s Blicke wanderten zwischen Hamion und Ian’to, sowie Andrew und Zaiben hin und her. Es machte sie glücklich ihren Bruder so locker und gelöst zu sehen. Es wirkte fast, als hätte er seinen inneren Frieden mit sich und der Welt auf der sie lebten gefunden.

    Der Himmel zeigte sich äußerst gnädig, denn auch in der Dunkelheit konnte man keine einzige Wolke am Himmel erkennen. Die Sterne funkelten am heutigen Abend heller denn je. Es schien fast, als würden die Verstorbenen – deren Zahl weit über die 700 reichte – ihnen den Weg in eine bessere Zukunft erleuchten.


    Andrew: „Zaiben, ich denke, es kann eine Lösung für alle geben und wir sollten daran arbeiten.“

    Zaiben: „Wie soll diese Lösung aussehen?“

    Andrew: „Wir könnten euch helfen eine funktionieren Stromquelle zu erzeugen. Nur Strom, keine größere Technik. Ihr könntet dadurch besser heizen und benutzt sie nur, wenn ihr sie auch wirklich braucht. Jedes Haus hätte Zugang dazu, wenn die Bewohner es möchten. Oder eben nicht, dass obliegt ganz bei ihnen.“

    Zaiben: „Das können wir besprechen, aber die Leute werden es ablehnen. Außerdem geht es nicht darum Dad. Es geht um Hamion’s Plan. Die Wunden sind bei allen noch sehr tief und er will alles auf null stellen.“

    Andrew: „Ich weiß nicht, wie wir es lösen können. Eine Manipulation der Zeit, könnte schief gehen. Sehr schief! Wir müssten die Konsequenzen abwägen, ob es gut ist, was wir vorhaben. Wenn ihr hier bleiben möchtet, wäre das ebenfalls eine Option, dann versuchen wir es nur mit denen, die dazu bereit sind und diesen Schritt gehen wollen! Wäre das ein Kompromiss, mit dem du leben könntest?“

    Zaiben: „Wenn alle damit einverstanden sind, dann … ja. Was soll ich denn machen? Sie einsperren?“

    Andrew: „Nein, du wirst sie nicht einsperren können.“

    Zaiben: „Das würde ich auch nie tun.“

    Andrew: „Ich weiß. Und ich weiß auch, dass du ein wunderbarer junger Mann bist. Euer Andrew wäre sehr stolz auf euch!“

    Zaiben: „Ich … ich weiß nicht.“

    Andrew: „Ich weiß es aber. Und ich bin es … ich bin stolz auf euch. Mein Padawan, ist nun nicht mehr mein Schüler, sondern ein Meister! Komm her mein Junge!“


    Mit seinen letzten Worten, zog er Zaiben zu sich, küsste seine Stirn und schloss ihn fest in die Arme. Eine wohlige Wärme bereitete sich aus und wanderte von seinen Gliedmaßen, über Kopf und Bauch in die direkte Mitte seines Körpers. Der Jüngere spürte wie sein Herz sich erwärmte, er spürte die Liebe, die er so lange vermisst hatte und er spürte seinen Herzschlag, der diese Liebe in jede Faser seines Seins pumpte.

    Andrew war unsagbar stolz auf seine Kinder, auf die Personen, die sie geworden waren, was sie sich aufgebaut haben und wie ehrlich, loyal und treu ihre Herzen im Einklang schlugen. Sie hatten so viel durchmachen müssen, hatte seine ältere Version sterben sehen und saßen aufrecht und selbstbewusst hier vor ihm. Vielleicht waren Zaiben’s Taten nicht immer richtig, doch er handelte nach bestem Wissen und Gewissen und dies konnte man ihm wahrlich nicht vorwerfen.


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    Ian’to hingegen hatte während dieser Zeit nicht nur mit sich, sondern seinen aufkeimenden Gefühlen für Zarah und seiner Liebe für Alec zu kämpfen. Es wiederstrebte ihm so zu fühlen, wie die Menschen, auch nach all den Jahren. Es fühlte sich manchmal so an, als würde seine vulkanische Seite auf die Suche nach etwas gehen, was sie niemals zu finden vermag. Der Mensch in ihm forderte den Raum in seiner Seele, den er zu verstecken versuchte. Er liebte Alec und doch verliebte er sich gerade neu, in eine Frau. Der Vulkanier sah noch einmal in den klaren mit Sternen besetzten Himmel, schloss die Augen und seufzte. Das Hamion mittlerweile vor ihm stand, riss ihn schreckhaft aus seinen Gedanken.


    Hamion: „Ian?“

    Ian’to: „Ich … ich komme sofort zurück. Ich … ich brauche noch eine Minute. Der Tag heute war anstrengend und meine psychische Konstitution ist nicht die Beste.“

    Hamion: „Ich … nein … wir sind für die da, Ian!“

    Ian’to: „Das bringt mit Alec aber auch nicht wieder zurück und jetzt diese … diese Gefühle für Zarah. Ich … ich … unsere Hände haben sich berührt, es ist etwas passiert. Und ich kann nicht zuordnen, ob es einen positiven oder negativen Effekt auf uns hat. Ich habe die Kontrolle über meinen emotionalen Zustand verloren und Zaiben wäre damit bestimmt auch nicht einverstanden. Es gab noch nie eine Frau in meinem Leben.“

    Hamion: „Meinst du nicht, Zaiben wäre froh, wenn Zarah glücklich wäre? Und Alec wäre froh, wenn du glücklich bist? Du darfst und sollst ihn nicht vergessen. Was kann denn schon schief gehen, außer dass es am Ende doch nicht passt und klappt?“

    Ian’to: „Das es schief gehen kann. Hamion, ich bin Vulkanier, vielleicht mit einem Defekt, aber durchweg vulkanisch. So einfach ist das nicht. Ich … habe schon genug damit zu tun meine mentale Mauer aufrecht zu erhalten und sollte in der jetzigen Situation keine solch schwerwiegende Entscheidung treffen. Ich … außerdem gab es … bisher immer nur Männer in meinem Leben, auf der Akademie und der Rhode Island … ich …!“


    Hamion spürte die Angst in ihm, den Zwiespalt eines dunklen Risses in seinem Herzen. Er wollte nicht mit seinem Counselor tauschen. Menschliche Gefühle konnten manchmal fürchterlich zermürbend sein und sich hoffnungslos wie ein undurchdringbarer Nebel auf den eigenen Charakter legen. Er wäre jedoch kein guter Captain, wenn er nicht selbst in dieser Situation einen Funken des Lichts sah.


    Hamion: „Denke doch mal an Botschafter Sarek. Ihr verehrt ihn alle auf Vulkan, er hatte eine menschliche Frau, sowie du Alec hattest, einen Mann als Partner. Du kannst verletzt werden und es wird schwer, aber meinst du nicht, dass dennoch eine Freundschaft möglich ist?“

    Ian’to: „Und was ist mit Zarah und Zaiben oben auf dem Schiff? Sie sind noch jung. Und was ist … wenn wir … vermutlich hast du Recht. Ich bin einfach überfordert, weil es sich lange nicht mehr so angefühlt hat wie jetzt.“

    Hamion: „Wenn es dich nicht beleidigen würde, würde ich sagen, es ist menschlich, dass alles neu zu entdecken. Wenn wir es schaffen, dass zu revidieren, wäre es mit Sicherheit vorbei. Aber wäre der Preis den wir dafür zahlen würden wirklich zu hoch?“

    Ian’to: „Ich danke für diesen äußerst weisen und kompetenten Rat. Nein, der Preis wäre wohl vertretbar. Zumindest hoffe ich es.“

    Hamion: „Ich hoffe es auch. Ich liebe Sam, Ian. Ich liebe unsere Kleine. Ich liebe sie wirklich sehr, aber wir alle haben über 700 Offiziere und Zivilisten verloren, die alle geliebt haben, oder geliebt wurden.“

    Ian’to: „Ja, ich weiß. Es schmerzt einfach, aber vielleicht sollten wir das Hier und Jetzt leben. Danke mein Freund! Ich wüsste nicht, was ich ohne dich und deine weisen Worte machen würde!“


    Etwas mehr Selbstbewusstsein und Unbekümmertheit trat an die Oberfläche des vulkanischen Charakters. Er hatte zwar gelernt, dass es nicht immer richtig war der reinen Logik zu folgen, allerdings viel ihm es noch sehr schwer dies auch auszuleben. Umso dankbarer war er, dass sein Captain gerade jetzt hier war. Ian’to hob seine Hand und formte aus Respekt und Loyalität den vulkanischen Gruß. Hamion erwiderte diese Geste immer wieder gerne. Es machte ihm bewusst, was für eine wundervolle Freundschaft sie beide pflegten.


    Hamion: „Wir sollten den anderen auch die Chance geben das zu entscheiden, meinst du nicht auch? Alle sollten entscheiden, auch Zaiben und die Dörfler.“

    Ian’to: „Ich bin immer noch der Meinung, dass eine Beeinflussung der Zeitlinie nicht in die richtige Richtung geht, aber ich gebe dir Recht. Es muss eine baldige Entscheidung her, denn aufgrund der Gegebenheiten könnte ich mir vorstellen, dass es wieder zu Konflikten kommt.“

    Hamion: „Wenn Zaiben einverstanden ist, stimme wir alle ab und halten und an das, was die Mehr will.“

    Ian’to: „Geh zu Sam und deiner Tochter. Sie warten auf dich. Ich habe noch etwas mit Zarah zu klären. Geh schon … ich komme zurecht.“
    Hamion: „Ich danke dir Ian und … Einsamkeit steht dir nicht, sie wartet auf dich!“


    Beide umarmten sich kurz und gingen dann gemeinsam zurück zum Lagerfeuer. Es wurde rege Gespräche geführt, es wurde gelacht und getrunken und die Stimmung war unglaublich ausgelassen. Während Hamion neben Sam Platz nahm, setzte sich Ian’to zu Zarah.

    Vorsichtig nahm er ihre Hand und verschränkte seine Finger mit ihren. Sein Blick fiel ins Feuer und verweilte dort, während sich seine Wangen leicht rot färbten.


    Ian’to: „Entschuldige, ich wollte dich nicht so sitzen lassen. Ich glaube, wir sollten reden.“

    Zarah: Vielleicht sollten wir da. Hier?“

    Ian’to: „Wir können auch ein Stück gehen, wenn du möchtest.“

    Zarah: „Die Nächte werden wieder kälter, lass uns hier am Feuer bleiben. Hier ist es wenigstens warm.“

    Ian’to: „Ich möchte, dass du weißt, worauf du dich einlässt Zarah.“

    Zarah: „Wie meinst du das?“

    Ian’to: „Das es mit einem Vulkanier manchmal nicht einfach ist. Ich habe damals, als wir hier strandeten meinen Partner verloren. Alec … er war meine Welt und ich trauere immer noch um ihn, denn so geliebt wie ihn, habe ich noch nie. Und dann kamst du … und … sieh dich an, was aus dir geworden ist all die Jahre. Du bist klug und wunderschön … und … als sich unsere Hände berührten, da ist etwas passiert, was ich noch nicht einzuordnen vermag.“

    Zarah: „Das meinst du also? Ich denke, ich weiß worauf ich mich einlasse. Dad hat uns alles beigebracht, was wir wissen müssen … und … ich … ich weiß, dass du schwul bist. Eigentlich. Aber sollten wir es nicht dennoch versuchen? Wieso sehen wir nicht was geschieht? Außerdem siehst du mich immer so an.“

    Ian’to: „Weil du mich faszinierst. Stimmt, ich bin schwul und ich … ich möchte einfach nur nicht, dass du später enttäuscht bist und das daran unsere Freundschaft zerbricht. Ich möchte nichts falsch machen. Und da … gibt es noch eine Sache.“

    Zarah: „Welche Sache gibt es noch? Können wir überhaupt etwas falsch machen, Ian? Ich denke, das können wir nicht. Wir leben alle hier und haben uns verändert. Warum also nicht auch du, oder deine Gefühle? Ich mag dich wirklich sehr. Und ich mag dich nicht nur, weil ich die rumbekommen will.“

    Ian’to: „In meiner Vergangenheit ist eine Gedankenverschmelzung, die ich durchführte verunglückt. Deswegen bin ich so, wie ich bin. Emotional … menschlich … leider. Ich weiß nicht, ob wir etwas falsch machen können, oder ob wir unseren Gefühlen vertrauen sollten. Rumbekommen? Möchtest du mir vielleicht jetzt etwas sagen?“

    Zarah: „Hör mir zu, du magst vielleicht Vulkanier sein, aber Dad sagte ihm, dass eure Spezies, die emotionalste Spezies der gesamten Galaxie sei. Er kannte nie eine andere Rasse, die emotionaler ist, als wie ihr es seid. Es ist gut so, wie es ist. Du musst dich nicht dafür schämen, dass du menschlicher bist als alle anderen. Ich muss dir nichts erklären, wirklich nicht, aber Ian … ich mag dich, sehr sogar und ich denke, dass ich Gefühle für dich habe und diese sagen mir, dass es richtig ist.“


    Zarah war vorsichtig und gefühlvoll mit ihrer Wortwahl und genau das beeindruckte den Vulkanier. Ihre Worte waren es, die all seine Zweifel fallen ließen. Ihre Worte waren es, die seine mentale Mauer nun endgültig zu Boden riß und er sich der ganzen Bandbreite der Verliebtheit stellen musste. Unvoreingenommen und zaghaft zog er sie zu sich, legte seine Lippen auf ihre und küsste sie. Es war ein sanfter, aber gefühlvoller erster Kuss und er wusste nicht, wie er so lange hatte darauf verzichten können.


    Zarah: „Und … war es jetzt so schlimm? Sind Frauenlippen so anders?“

    Ian’to: „Romantik ist nicht gerade dein Fall, oder? Nein, ich denke, dass ich damit in Zukunft arbeiten kann.“

    Zarah: „Ich weiß nicht so genau … es ist das erste Mal. Und außerdem bin ich froh, dass du es probiert hast.“

    Ian’to: „Und was wird Zaiben zu uns sagen? Meinst du nicht das er … Einwände gegen unsere Verbindung haben wird?“

    Zarah: „Wie kommst du darauf? Zaiben ist ein herzensguter Mensch. Er will nur das Beste für uns alle Ian’to. Eine Manipulation der Zeit birgt Risiken und er denkt, dass es gut ist, wie es ist. Wir kommen alle gut zurecht.“

    Ian’to: „Vielleicht hast du Recht. Ich denke, morgen werden wir für alle einen guten Kompromiss finden. Heute haben wir ja schon gute Arbeit geleistet, auch dank dir.“

    Zarah: „Nicht nur ich. Wir alle haben unseren Beitrag dazu geleistet. Es war eine gute Idee Andrew herzuholen, auch wenn es komisch ist ihn zu sehen.“

    Ian’to: „Wir sahen es als Chance die Wogen zu glätten. Es hätte auch schief gehen können, wir hätten einen erneuten Streut provozieren können. Wie geht es dir damit deinen Vater zu sehen? Kommst du zurecht?“

    Zarah: „Ich komme klar; denke ich! Er ist zwar Dad, aber auch wieder nicht. Nicht der Dad, den wir hatten. Du weißt schon. Er ist viel zu jung, um mein Dad zu sein.“


    Wieder zog er sie in seine starken Arme und küsste sie zärtlich. Lächelnd blickte Ian’to sie an.


    Ian’to: „Wird mit jedem Mal besser. Ich bin für dich da, wenn du reden möchtest.“

    Zarah: „Ich weiß das du für mich da bist. Seit wir uns kennen, warst du es immer. Ed wusste, dass es irgendwann so kommen würde.“

    Ian’to: „Wie meinst du das, dass es Ed wusste?“

    Zarah: „Er hat immer gesagt, dass ich irgendwann das bekommen würde, was ich mir wünsche.“

    Ian’to: „Und das bin ich gewesen?“

    Zarah: „Aye! Das warst und bist immer noch so. Schon eine ganze Weile.“

    Ian’to: „Seit wann?“

    Zarah: „Ich weiß nicht genau, ich glaube, seit dem ihr fort ward.“

    Ian’to: „Warum hast du nie etwas gesagt?“


    Ian’to war es nicht entgangen, dass Andrew und Zaiben über sie sprachen. Ihm war nicht wohl dabei, dass er der Gesprächsmittelpunkt des Dorfoberhauptes war.
    Er wusste, dass Zarah’s Bruder seine Verbindung zu ihr nicht billigen würde, nicht zuletzt auch, weil er es war, der ihn einst interessierte.


    Zarah: „Weil ich mir unsicher war, wir haben beide schon viel erlebt und du wirktest manchmal sehr in dich gekehrt und traurig. Ich wollte nicht, dass du dich überrannt fühlst.“

    Ina’to: „Das war ich auch. Ich glaube, wir werden gerade mit Adleraugen beobachtet.“

    Zarah: „Zaiben hat Angst und Sorge das es schief geht. Ich sehe ihm das an.“

    Ian’to: „Bist du sicher, dass es nur das ist? Ich glaube, da steckt mehr dahinter.“

    Zarah: „Wer weiß über was die beiden reden.“

    Ian’to: „Ich habe ein ungutes Gefühl und normalerweise trügen mich meine Gefühle nie. Solange ich sie zulasse natürlich nur.“

    Zarah: „Du meinst, dass er es nicht gutheißt?“

    Ian’to: „Sagen wir es mal so, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ihn eine Bindung dieser Art zwischen uns stören würde.“

    Zarah: „Ich weiß nicht, aber ich könnte ihn fragen?“

    Ian’to: „Aufhalten kann ich dich vermutlich nicht, oder?“


    Die junge Frau beugte sich vor und legte noch einmal kurz ihre Lippen auf die seinen. Leidenschaftlich und sanft küsste sie ihn, verabschiedete sich kurz und setzte sich anschließend zu Andrew und Zaiben. Ian’to beschlich immer noch ein ungutes Gefühl. Was, wenn es nicht funktionieren würde? Was, wenn sie einen Weg fanden diesen Planeten zu verlassen? Was würde dann aus Zarah und ihm werden? Für den Augenblick beschloss er einfach nur glücklich zu sein, auch wenn es viele Fragen waren, die ihn quälten. Mit einem Lächeln beobachtete er die die Familienzusammenführung.


    ----


    Indes hatten sich Hamion und Sam eng aneinander gekuschelt. Charlotte schlief in ihrem Tragetuch nachdem ihr einmal die Windel gewechselt wurde. Sie genossen ihr Familienglück und ihre Liebe. Keiner von ihnen wusste, was auf sie zu kam. Es war jedoch egal welches Schicksal sie im Endeffekt ereilte, sie würden es gemeinsam überstehen.


    Sam: „Ich weiß genau, was du vorhast. Selbst wenn Ian dafür zu blind ist, ich kenne dich. Du mischst dich ein und spielst den Kuppler.“

    Hamion: „Niemals! So einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl … vielleicht. Na gut! Du hast mich erwischt. Ich liebe dich Sam Edin!“

    Sam: „Und ich liebe dich Hamion Edin! Eine wundervolle Nacht, oder?“

    Hamion: „Das ist sie, so ruhig war es schon lange nicht mehr.“

    Sam: „Ich habe Zaiben und dich auch schon lange nicht mehr so entspannt gesehen.“

    Hamion: „Er ist ein guter Mensch, auch wenn viele es nicht immer so sehen. Er will nur das Beste für die anderen.“

    Sam: „Und für sich. Und du … ebenso. Ihr wollt beide das Gleiche und seid so zerstritten. Umso schöner ist es euch jetzt hier zusammen sitzen zu sehen.“

    Hamion: „Das finde ich auch. Andrew macht es gerade richtig!“

    Sam: „So wie immer, oder?“

    Hamion: „Nicht immer, aber oft. Er war eine starke Persönlichkeit, die nicht nur den Malones fehlt.“

    Sam: „Aye! Er fehlt vielen und dir fehlt er auch, oder?“

    Hamion: „Jeden Tag! Sam … du … du weißt das Tyr auf den Planeten kommen wird, wenn das Außenteam runterbeamt?“

    Sam: „Ja, natürlich. Damit war doch zu rechnen. Aber … ich liebe dich Hamion!“

    Hamion: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass er es nicht verstehen wird.“

    Sam: „Ich weiß. Er wird seine Probleme damit haben und vielleicht wird es die beiden in ihrer Zeit zurückwerfen, aber sie werden es schaffen … gemeinsam.“


    Ian’to verfolgte das Gespräch der beiden. Er war glücklich, wenn sie es waren. Hamion nahm Sam behutsam und schützend in seine Arme, küsste ihren Nacken und ließ seinen Blick verträumt in die Ferne schweifen.


    ----


    Der Abend glättete viele Wogen, die sich über Monate und Jahre aufgebaut hatten. Sie wurde nicht im Keim erstickt, doch sie waren auf einem guten Weg. Alle Beteiligten, die am Lagerfeuer saßen spürte die plötzliche Harmonie, die sich auch über die späte Nacht legte.

    Andrew und Zaiben führte immer noch ein reges und interessantes Gespräch. Sie lachten, umarmten sich und genossen die kurzen Stunden, die sie einander zuwenden konnten.


    Zaiben: „Zarah ist wirklich toll, auch wenn ihre Männerwahl zu wünschen übrig lässt.“

    Andrew: „Das ist sie und ihr ward noch nie zu trennen. Wie meinst du das? Sie gerät immer an die Falschen? Ens. Ian’to scheint doch nett zu sein, ungewöhnlich vielleicht, aber nett.“

    Zaiben: „Ian’to steht eigentlich auf Männer und hat schon mich angebaggert. Tut er ihr weh, tue ich ihm weh.“

    Andrew: „Nicht zu sehr Zaiben. Du weißt, Zarah liebt auch dann weiter, wenn man sie verletzt.“

    Zaiben: „Ich werde es ihr nicht verbieten, Dad. Sie ist groß, sie kann ihre Entscheidungen selber treffen.“

    Andrew: „Das ist sie. Ich glaube, ich werde aber ein Auge auf sie werfen, wenn sie ihren ersten Freund anschleppt.“

    Zaiben: „Solltest du auch haben. Wirklich.“

    Andrew: „Und wenn ich es nicht schaffen, wirst du das für mich tun.“

    Zaiben: „Darauf kannst du dich verlassen. Benni Green war ihr erster Freund.“

    Andrew: „Der aus eurer Klasse?“

    Zaiben: „Ja, genau der. Er hat sie sitzen lassen für Conny Barton. Sie hat ihn verhauen, seitdem traut er sich nicht mehr an sie ran.“

    Andrew: „Schlagfertig war sie ja schon immer! Erzähl mir mehr von euch!“

    Zaiben: „Was willst du wissen?“


    Bevor Andrew antworten konnte setzte Zarah sich neben sie. Er schloss sie in seine Arme, wuschelte ihr kurz durchs Haar und umarmte sie so fest, wie er nur konnte.


    Andrew: „Mein Mädchen, wie wunderschön du geworden bist.“

    Zarah: „Danke Dad! Zaiben? Ist alles in Ordnung? Ian’to hat das Gefühl, dass etwas nicht stimmt.“

    Zaiben: „Ach hat er das? Hat er noch nicht bemerkt, dass du eine Frau bist, oder ist es ihm inzwischen egal?“

    Zarah: „Er hat Gefühle wie du und ich, Zaiben. Er hat mich gewarnt, dass er nicht weiß, ob unser Handeln richtig oder falsch ist und das er Alec immer noch liebt, aber dennoch möchte ich es versuchen. Reicht das nicht aus?“

    Zaiben: „Hast du jemals meine Erlaubnis gebraucht Schwesterherz?“

    Zarah: „Dann freu dich doch einfach für mich!“


    Sie umarmte ihren Bruder und er erwiderte diese Geste nur allzu gerne. Ob und wie er sich mit der Beziehung seiner Schwester anfreunden wollen würde, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, aber er akzeptierte sie, aus Respekt für Zarah und Andrew.

    Es war ein Abend, wie es ihn schon lange nicht mehr auf diesem Planeten gegeben hatte. Ein Abend voller Diskussionen, Wünsche, Träume und auch kleiner Wunder. Welche Entscheidungen sie treffen würden und wie es weiterging würde der nächste Tag zeigen. Bis dahin jedoch, genoss jeder Einzelne diese Nacht auf seine eigene Art und Weise.


    Zaiben und Andrew unterhielten sich die ganze Nacht und schliefen letztendlich am Lagerfeuer ein. Sam und Hamion verabschiedeten sich mit ihrer kleinen Tochter in die Höhlen. Ed folgte ihnen um Fiona Bericht zu erstatten. Ian’to und Zarah genossen ihre erste gemeinsame Nacht in trauter Zweisamkeit. Niemand von ihnen bemerkte die Sonde, die sie umkreiste und ununterbrochen Daten an die U.S.S. Perception und das Außenteam sendete.



    [5598 Wörter 5407 Wörter (korrektur by Danaher]

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    "Das Unbewusste ist viel moralischer, als das Bewusste wahrhaben will."

    6 Mal editiert, zuletzt von Ian'to () aus folgendem Grund: Korrekturlesen, Bearbeitung des Farbschemas

  • Ort des Geschehens: Brücke, Shuttlerampe

    Beteiligte Personen: Sam Meibeck, Imset, Rahab (Shuttlerampe), Melisa (Brücke)


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    Brücke


    Liu ließ die Sonde weiterfliegen, über die Trümmer hinweg, bis sie einen Teil der Kennung des Wracks ausmachen konnte. Man konnte ....iton-NCC 88042 erkennen, wobei die letzte Ziffer nur mit viel Liebe zum Detail als die Zahl 2 gelesen werden konnte.

    „Das ist unsere Kennung“, stellte die Wissenschaftlerin fest. „Das ist die Perception.“

    Sie aktivierte das Kom und gab die Neuigkeiten an das Außenteam weiter.

    **** Liu an Außenteam. Wir suchen gerade nach einem passenden Landeort. Dabei sind wir auf ein Schiffswrack gestoßen. Es handelt sich dabei um....unser Schiff. Also...die Perception. Wie ist das möglich?****

    Alejandra, die die Meldung erhielt, gab Antwort.

    *** Nun, das erklärt vielleicht, warum dort unten ältere Versionen von Zaiben und Zarah herumlaufen. Ich denke, wir haben es hier mit einer temporalen Anomalie zu tun. Was macht der Landeplatz?****

    *** Schicke ich ihnen sofort zu.*** gab Liu zurück und sendete die Koordinaten in das Shuttle zur Pilotin. Die Sonde wurde zurückgesteuert und suchte als nächstes nach einem Höhleneingang.


    Shuttlerampe


    Als Alejandra mit Imset und Rahab dort eintraf, konnte sie eine junge Frau erkennen, die sich um das Shuttle kümmerte. Das musste wohl Sam Meibeck sein, die LtCmdr Melisa angefunkt hatte. Die rotblonde Frau sah sich um. Webb sollte eigentlich auch irgendwo hier sein, genau so wie das Team des SCs. Imset, Rahab und sie brauchten jedoch noch passende Kleidung.

    „Liu hat die Landekoordinaten direkt an das Shuttle gesendet. Und ich denke mittlerweile, dass es sich dort unten nicht um eine Präwarpzivilisation handelt. Liu hat mir außerdem mitgeteilt, dass sie ein Schiffswrack gefunden haben. Mit der Kennung der Perception. Mit den Bildern, die wir gesehen haben, glaube ich, dass wir es hier mit einer temporalen Anomalie in irgend einer Form zu tun haben. Und ich persönlich tippe auf das Wurmloch“, erklärte sie rückwärts gehend Imset und Rahab.

    „Aber ich besorge uns die passenden Klamotten, nur zur Sicherheit...“ sagte sie, drehte sich wieder um und sprintete in Richtung Replikator.

    Wenig später kam sie mit einem Stapel für Imset und einen für Rahab zurück. Zusätzlich hielt sie einen für sich in der Hand und einen alten Stock, der relativ gerade war und den Imset für sich nutzen konnte.

    Hier“, sie streckte den Stock in Richtung Imset.“Der fehlt noch für ihr authentisches Planetenequipment.“

    „Ich...zieh mich kurz um“, meinte sie noch und verschwand kurz um eine Ecke, um außer Sicht zu sein. Ein paar Minuten später tauchte sie wieder auf. Die Uniform war gegen ein schlichtes Kleid mit einer Schürze eingetauscht. Ihr lockiges rote Haar hatte sie unter einem Dreieckstuch versteckt, so dass sie ihr nicht ins Gesicht hingen. Hinten war das Tuch offen.

    Alejandra wusste nicht recht, wie sie sich darin fühlen sollte. Sie hatte schon lange kein Kleid mehr getragen. Vor allem, weil sie es seit längerem vermieden hatte, in irgend einer Weise attraktiv rüberzukommen. Seit...dem Earth first Zwischenfall. Das war....ungewohnt.

    „Ich wäre soweit“, meinte sie und zupfte am Saum der Schürze herum, während sie das Shuttle ansteuerte und sich in den Passagierraum setzte.



    Planetenoberfläche


    Wenig später hab das Shuttle mit allen an Bord, die dem AT angehörten ab und flog zur Planetenoberfläche hinunter. Es landete bei den angegebenen Koordinaten.

    Nachdem das Shuttle mit Ästen, losem Gestrüpp und was sonst noch so zu finden war, versteckt worden war, machte sich das AT auf den Weg in Richtung Dorf. Es hatte mittlerweile zu dämmern begonnen. Die Nacht löste das Zwielicht recht schnell ab. Und sie hatten noch 2 Kilometer zu gehen, bis sie am Dorfrand angekommen wären.

  • Ort des Geschehens: Planet

    Beteiligte Personen: alle im Außenteam


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    Adrenalin durchströmte Tyr als er unten mit dem Team angekommen war. Die Perception war hier unten also abgestürzt und es liefen ältere Versionen der Crewmitglieder auf dem Planeten herum. In wie weit wurden sie durch die Umstände verändert oder gab es andere Gruppierungen gegen die sie aktiv sein mussten? Was hatten sie noch als Technik? würde man sie als Feinde ansehen? Die Fragen mehrten sich in seinem Kopf "Miss Bivas, Sichern sie die rechte Flanke und reagieren sie nur auf aktive Bedrohungslagen. Wir feuern heute mal nicht zuerst, sondern warten gepflegt ab was passiert"


    Sein Blick ging zu Robert, der als dienstältester und erfahrenster unter ihnen das Kommando inne hatte "Sir. ich empfehle das wir zum einen scannen was das zeug hält um zum anderen würde ich gerne versuchen Commander Malone zu rufen. Wenn es hier wirklich die Crew der Perception ist könnten wir es eher mit Freunden als mit Feinden zu tun haben"


    Sein Blick ging über die anderen und er war froh das Marissa , Rahab und Waldez mit da waren. Der neue Gehstock den Waldez ihm repliziert hat war ebenfalls sehr gut und er konnte sich schnell bewegen, das Hypo für den Notfall hatte er griffbereit, so das er es recht fix einsetzen konnte.

  • Ort des Geschehens: Planet, Lagerfeuer

    Beteiligte Personen: Andrew Malone , Ian'to @personen am Lagerfeuer


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    Der restliche Abend war entspannend und Hamion lächelte immer wieder bei dem Anblick von Zaiben und Andrew. ###vielleicht bekommen wir so unsere Lösung hin! Fiona wird es freuen das ihre Kinder es so gut aufnehmen###.


    Als eine Person sich nährt und leise zu ihm spricht lehnt er sich kurz zurück und lauscht den Worten, quittiert dies mit einem nicken "Stellen sie alles bereit was wir besprochen haben und greifen sie nicht an, heißen wir unsere Freunde willkommen"


    Der Herr verschwand wieder und Hamion sah zu Andrew "Commander, ihr Team wird in kürze bei uns eintreffen"

  • Ort des Geschehens: Planet

    Beteiligte Personen: Alle im AT


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    Marissa war eigentlich recht guter Dinge, als sie mit den anderen ins Shuttle stieg. Doch als sie auf dem Planeten gelandet und ausgestiegen waren, hatte sie plötzlich ein flaues Gefühl in der Magengegend. Als das Team loslief, ließ sie den Blick kurz über die anderen Anwesenden schweifen und atmet leicht durch.


    Sie schloss dann zu Tyr auf und lächelte ein wenig „Der neue Gehstock scheint wirklich sehr gut zu sein“ merkte sie nur kurz an. „Ich bin ein klein wenig nervös muss ich gestehen. Weil ich nicht genau weiß, was uns erwarten wird“ Vermutlich wusste das keiner von den Anwesenden wirklich genau, aber sie konnten sicherlich besser damit umgehen. Marissa hatte noch nicht so viel Erfahrung und war in vielen Bereichen noch sehr unsicher.


    Auf der Starbase konnte sie immer zu Jennifer gehen, wenn sie fragen hatte oder Trinity und ihre Mutter anrufen. Doch hier war sie im weitesten Sinn auf sich allein gestellt. Sie wusste das all das, zum Lernprozess gehörte, doch nach ihrem Empfinden ging das alles viel zu langsam. Leise seufzend lief sie wieder ein wenig schneller und schob ihre blöden Gedanken einfach zur Seite.

    Sie zog ihren Tricorder hervor und fing an zu Scannen. So waren ihre Hände beschäftigt und sie hatte keine Zeit, weiter nachzudenken.


    (210 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Planet , es sei den es steht was anderes dran

    Beteiligte Personen: alle wurden erwähnt oder angespielt.


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    Andrew unterhielt sich noch mit Zarah bis diese sich zu ihrem Ian´To verabschiedete, er sah ihr nach, die Gefühle waren gemischt. Sollte seine Tochter wirklich eines Tages eine Beziehung zu einem Vulkanier eingehen, der noch nie eine frau hatte? Er zog die Stirn in falten und schüttelt ein wenig den Kopf mehr für sich, da gerade einen seltsamen Gedanken hatte. Wenn es das war, was sie erleben würden in Zukunft dann wäre er Tod, wenn sie mit Ian´To zusammenkäme und damit hätte sich der Gedanke auch nie ergeben. Er seufzt leise, dieses Raumzeit Gefüge macht ihn schier wahnsinnig. Seines Gefühls und seine Gedankenwelt waren einfach nur noch ein Heiden durcheinander.

    „Sie ist wunderschön geworden“ murmelt er vor sich hin ehe er Zaiben ansieht und grinst „Du auch Zaiben. Ihr beide.“ Dann aber wird er aus den Gedanken gerissen als Hamion mitteilt das, seine Crew im Anmarsch ist. Er seufzt leise und doch ist es ein lächeln das sich auf seinem Gesicht abzeichnet.

    „Sehr schön, schneller als ich dachte, dass sie sich herunter trauen.“ Er nickt Hamion zu. „Gibt es eine Möglichkeit für mein Team hier zu nächtigen?“ immerhin war die Nacht bereits angebrochen und er wollte nicht gleich abreisen, es gab noch etwas zu erledigen. Es konnte sicher auch spannend sein für seine Crew hier unten den ein oder anderen kennen zu lernen, wobei er sich fast sicher war, dass es zu mindestens bei einer Sache zu Problemen kommen konnte. Wenn Imset mit im Team war konnte das hier und jetzt sicherlich den Offizier durcheinanderbringen. Er wüsste nicht was er tun würde, wenn er Fiona mit einem anderen erleben würde, selbst im wissen das seine Fiona dort oben auf dem Schiff ist.



    Zara, bei Ian´To


    Sie lächelt und nimmt seine Hand, um ihn hoch zu ziehen und ihn fort zu führen vom Lagerfeuer, sie zieht ihn weiter in der Richtung des angrenzenden kleinen Walds bringend, um ihn dort ein wenig tiefer hinein zu bringen.

    „Ich muss dir etwas zeigen Ian´To.“ Sie lächelt ehe sie stehen blieb, sie hörte etwas schritte und stimmen und zog Ian´To wieder weiter hinter einen großen Stein, der eher ein Fels war und blieb stehen.

    „Sch, ich kenne diese stimmen, aber sie sind anders.“ Murmelt sie leise. Sie und Ian hatte ja nicht mitbekommen das das Team von Andrew auf dem Planeten war und bereits nahe der kleinen Feier.

    Sie kichert und schiebt ihn so dass er mit dem rücken an dem Stein lehnt und küsst ihn dann. Sie ließ sich doch nicht aufhalten von irgendwem im Wald.



    Fiona, Höhlen -> Lagerfeuer


    Sie hatte die anderen alleine gehen lassen, erst spät entscheidet sie sich dazu auch hinaus zu gehen und Hamion mit zu teilen das, dass Team der Perception auf dem weg war. Auf dem Weg zum Lagerfeuer trifft sie auf Ed der sie grüßt und sie nach einem Moment fragt sie lächelt sachte. „Später, ich werde eben zu Hamion gehen Ed, danach bin ich sofort bei dir geh schon vor und setz uns Wasser auf.“ Sie drückt ihn liebevoll und macht sich auf den Weg zu Hamion, wo sie ihm zuflüstert. Dann nickt sie sachte.

    „Sie bereiten gerade alles vor ich habe Sarah und Bina gemeinsam mit Genover geschickt, um sie in Empfang zu nehmen. Ich denke es ist besser, wenn sie nicht sofort auf ihre Spiegelbilder treffen.“ Sie drückt Hamion und lächelt dabei. „Ich gehe zu Ed, er hat redebedarf.“ Meint sie leise zu ihm und schmunzelt als sie Zarah und Ian´To im Wald verschwinden sieht. Sie hatte sich so etwas in der Art gedacht, sie kannte doch ihre Kinder. Sie grüßt Zaiben kur und geht auch zu ihm, um ihm einen Kuss auf die Wange zu geben.

    „Danke.“ Damit ging sie auch wieder und lächelte ihm noch einmal zu. Er wusste sicherlich was sie damit meinte und entschloss sich erst einmal hinunter zu gehen zu Ed, außerdem wollte sie ihm und Zarah Zeit mit Andrew geben, gerade Zaiben brauchte sie um all das unausgesprochene los zu werden. Wenn es auch nicht sein wirklicher Vater war, so konnte dieser Andrew ihm das Gefühl vermitteln für einen Moment, seinen Vater wieder zu haben.


    Ed, Höhlen


    Ed war froh das es so gelaufen war wie es stattgefunden hatte und er hatte genossen seine Geschwister so gelöst und beide glücklich zu sehen, wenn auch nachdenklich. Er nickt Fiona zu als diese ihm sagt er solle schon einmal hinunter gehen. „Das mache ich, Mum.“ Nickt er und macht sich auf den Weg. In den Höhlen angekommen begibt er zu der Wohnung, die beide gemeinsam bezogen hatten, hier unten und setzte Wasser auf, ebenso machte er für Fiona bereits ein Abendessen fertig und tischte es auf. Er ahnte das sie noch nichts gegessen hatte, de Tag war zu aufregend und natürlich war auch die Tatsache das Andrew hier war für sie nicht gerade leicht weg zu stecken, auch wenn diese es nicht zeigte. Ed wusste sehr genau, seine Mutter verbarg das was sie dachte und empfand, spätestens wenn sie alleine war würde sie es rauslassen und alleine um dies aufzufangen hatte er sich entschlossen den Abend mit ihr zu verbringen statt oben an der Oberfläche.

    Es würde etwas frischen gefangen Fisch geben, gebraten auf dem Feuer von einem der Dorfbewohner, gemeinsam mit ein paar im Feuer gegarten Kartoffeln und einer Soße. Das alles hatte er von oben mit heruntergenommen. Auch ein wenig Stockbrot und Wurst hatte den weg hier hinunter gefunden.



    LtCmdr. Melisa, Brücke der Percy


    Sie seufzt leise, nicht weil sie den Brückendienst nicht mochte, sondern eher, weil sie auch gerne hinunter gegangen wäre, gerade bei dem was die Wissenschaftlerin im nächsten Moment erzählte, wäre es durchaus sehr interessant hinunter zu gehen.

    „Das klingt spannend, schade das wir so weit weg von alle dem sind.“ Murmelt sie mehr für sich und sieht zu Liu, nickt dieser zu das sie es gleich weiter leitet ohne Umschweife war gut, so musste sie nicht so viel machen und konnt es sich auf ihre Sachen konzentrieren und darauf zu beobachten was Maibeck da tat, immerhin hatte man ihr gesagt, dass man diese Dame gut im Blick haben musste. Bisher schien es aber so als benehme sie sich und fliege die angegebene Route und auch den angegebenen Landeplatz nutzte sie.

    „Behalten wir weiter Aussicht auf interessante Informationen von dort unten. Ich bin neugierig.“ Sie grinst breit und beobachtet weiter den Bildschirm. „Oder ist es nicht mehr möglich, wenn es Nacht wird?“ immerhin hatte sie nun wirklich keine Ahnung von der Technik dieser Sonde, geschweige den von solcher Technik überhaupt. Sie war eben Conn und keine Wissenschaftlerin oder Technikerin. Sie wusste um die Technik, die sie brauchte, um ein Shuttle oder Schiff zu steuern, allerdings aber eben auch nur soweit wie sie sie nutzen musste. Reparieren klappte nicht ganz so gut, wobei man zugeben musste, wenn sie mal was machte, dann war es schneller kaputt als ganz.


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