Missionsleben I: 912001,17 "Initium novum - (Neubeginn)"

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum

    Beteiligte Personen: Captain Rix

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:41

    Status: Roter Alarm


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    **Cameron wartete immer noch ab und dann kam endlich mal eine Nachricht die ihn betraf. ***Keine Ursache Captain,“*** meinte Cameron dann und der Kanal wurde geschlossen. Sein Stellvertreter befand sich aber auch immer noch an seiner Seite und sah ihn an. „Sie hat es wahrscheinlich einfach nur vergessen zu schließen,“ spekulierte er jetzt einfach mal und sein Vertreter verschwand danach direkt wieder. Cameron kümmerte sich dann auch um seine Sachen weiter. Es dauerte aber nicht lange und dann kam schon ein Ruck durch das Schiff. Cameron war aufgestanden und wollte gerade die drei Stufen nach unten und kam leicht ins stolpern. Er hielt sich an der vorderen Konsole fest soweit er sie noch sehen konnte. Dann fiel das Licht aus und sämtliche Konsolen waren tot. „Was zur Hölle war dies den jetzt,“ fragte Cameron in die Runde und dann kam es noch eine Explosion an der rechten oberen Seite des Maschinenraums? „Matthews kümmern sie sich um die Leitung da oben,“ rief er dem ersten Mitglied seiner Mannschaft zu. Dann sprang der Notstrom an. Cameron befand sich am Tisch vor dem Warpkern und sondierte dort die Daten. Sie hatten keine Hauptenergie mehr und Cameron musste noch nicht mal warum.



    Er sondierte die Daten als er die neue Nachricht von der Brücke hörte. ***Hier der Maschinenraum. Die Energie ist ausgefallen. Ich kann im Moment den Notstrom anbieten im Moment. Wir kümmern uns drum,“*** sagte Cameron und schaute sich die weiteren Daten an. ***Der Antrieb ist komplett ausgefallen,“*** meinte Cameron und sah sich weitere Daten an. Die Schilde waren ebenfalls runter und Cameron verstand nicht warum? Er ging die Daten weiter durch und meinte: *** „Was hat uns getroffen, dass die Schilde so weit nach unten gegangen sind.“*** Dies war im Grunde mehr eine Spekulation da man dies im Moment wahrscheinlich eh nicht herausfinden konnte. Er ging die Daten wieder weiter durch. Dann vernahm er aber wieder einen Namen, den er nicht kannte und er war wieder verwirrt. *** „Sie haben nicht zufällig etwas auf den Sensoren gehabt,“*** fragte er dann mehr und wartete auf eine Antwort von der Brücke.

    Dann drehte er sich aber erst nochmal zu Zielinski rüber oder war es Simmons. Cameron hatte sich noch nicht alle Namen gemerkt. „Zielinski Kümmern sie sich darum, dass wir die Energie wieder auf die Schilde bekommen.,“ sagte er dann an diesen gerichtet.


    (389 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenstation --> Brücke

    Beteiligte Personen: die gesamte Brückencrew

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 0835 Uhr ff.

    Status: gelber Alarm -> roter Alarm


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    NPC Anna Saar


    Als der gelbe Alarm anging und die gesamte Krankenstation in einem gelben Schein erleuchtet wurde, saß Anna in ihrem Büro. Sie wusste ja durch die durchsage von der Kommandantin das dies jetzt passieren würde. Also war es nicht was erst einmal ihre Aufmerksamkeit erforderte. Sie wusste ja das ihr Team fähig war und es bestand ja jetzt auch kein Notfall. Doch trotz allem hatte sie angeordnet einen Notfallkoffer direkt neben der Tür zu platzieren, so dass sie oder derjenige der zu einem Notfall gerufen werden würde, nicht lange suchen musste, sondern den Koffer direkt zur Hand hatte. Als dann ihre Stellvertreterin in ihr Büro kam und ihr meldete das alle auf ihrem posten waren und auch die Brücke über die Einsatzbereitschaft informiert wurde, war Anna sehr zufrieden. Sie hatte hier scheinbar ein sehr gutes Team, das wie eine geölte Maschine funktionierte. „Danke Lieutenant“ sagte Anna nur und Edu verließ wieder das Büro.


    Anna wusste nicht wieso, aber sie hatte eine böse Vorahnung, doch sie konnte sie nicht begründen. Sie nahm ihre Tasse, in der ein Kräutertee war und nahm einen Schluck. Auf ihrem Display sah sie auch das alles im grünen Bereich war, keiner meldete eine Veränderung, es gab keine Verletzten, es war nichts. So blieb der Krankenstation nichts anderes übrig als auf das zu warten was eventuell passierte oder auch nicht passierte. Wobei das zweite wäre Anna viel lieber. Auch wenn sie Hauptkrankenstation gerade sehr voll war, denn immerhin hatte Anna auch die Betaschicht aktiviert und sie zum Dienst befohlen. Einigen passte das zwar nicht, aber das waren eher die Frischlinge unter ihrer Mannschaft. Kurz schweiften die Gedanken der erfahrenden Ärztin ab, doch nicht lange. Denn sie wurde sehr unsanft aus ihren Gedanken gerissen, als ein Ruck durch das Schiff ging. Dieser Ruck war so stark das sogar die Tasse von Tisch der Chefärztin viel. Keine Sekunde später wurde das gelbe Licht gegen ein rotes ausgetauscht und auf der Krankenstation ging die Sirene an, welche einen roten Alarm verkündete. Anna sprang sofort auf und stand in der Tür ihres Büros. Doch was sie sah, gefiel der Ärztin nicht. Scheinbar war die Hauptenergie ausgefallen, denn die Krankenstation war nur mit dem Notlicht beleuchtet.


    Zum Glück hatte die Krankenstation ja auch gesonderte Notfallenergie, die hergenommen wurde, wenn die Hauptenergie ausfallen würde. Alles andere wäre auch sehr kontraproduktiv, denn wenn die Krankenstation keine Energieversorgung hätte, da könnte sie auch eventuelle Patienten nicht versorgen. Doch auch wenn die Hauptenergie ausgefallen war und auch aus einigen Konsolen in einer der Ecken Funken sprühten, das Team der Krankenstation war sehr routiniert in dem was sie jetzt gerade taten. Anna nahm das wohlwollend zur Kenntnis. Auch verteilte Lieutenant Edu gerade die ganzen Notfälle die per Kommunikation reinkamen. Alle machten ihren Job, so wie es sein musste. Doch als der nächste Funkspruch, den die Chefärztin persönlich erreichte, war einer der ein sofortiges Handeln notwendig machte, deswegen überlegte sie auch nicht lange. In ihr griffen die Sachen, die sie gelernt hatte, automatisch. Ihr Hand ging zum Kommunikator und sie antworte *** Saar verstanden, sind unterwegs!“ ***


    Noch während sie dies sagte zeigte sie auf Senior Chief Petty Officer Kogrel. Er war ein Trill, klar kannte sich Anna auch mit der Physiologie der Trills aus, aber es war immer besser noch jemanden zu haben der sich damit auskannte. Der Trill verstand sofort und ließ alles stehen und liegen. „Kogrel und Jäger, sie kommen mit. Edu du hast die Krankenstation!“ rief sie dann ihren Mitarbeitern zu und sprintete schon Richtung Ausgang der Krankenstation, wie aus einem Reflex griff sie dabei nach dem Notfallkoffer, der neben der Tür stand. Innerlich stellte sie sich auch darauf ein das die Turbolifte nicht funktionierten, denn immerhin war die Hauptenergie ausgefallen. Zwar hätte Anna auch einen Ort zu Ort Transport ausführen können, doch ein Isoboromin Spiegel von 70 % war noch nicht so schlimm als dass man die Energie dafür hernehmen musste. Die Chefärztin sprintete zusammen mit ihrem kleinen Team durch den Gang auf dem Weg zur nächsten Jeffriesröhre. Es waren zwar sieben Decks, die sie jetzt klettern mussten, doch sie wusste auch das ihr Team in einem Topfitten Zustand war. Sie hing sich den Koffer an dessen Riemen auf den Rücken und begann den Aufstieg.


    Es dauerte ca. 15 Minuten bis Anna und ihr Team auf der Brücke ankamen. Sie öffnete die kleine Luke, die im hinteren Teil der Brücke war und kletterte aus dieser raus, dicht gefolgt von Kogrel und Jäger. Als erstes verschaffte sie sich einen kurzen Überblick. Ihr Blick fiel auf eine romulanische Offizierin, die scheinbar eine Wunde an der Stirn hatte. „Sam, den Ensign!“ befiehl sie in einem strengen Ton, sie war nun voll in ihrem Element, auch wenn ihr Puls dank der Kletterei sehr schnell schlug, sie wurde darauf trainiert einen klaren Kopf in solchen Situationen zu behalten und es war ja nicht die erste Notsituation in der sie das Kommando über das medizinische Team hatte. Jäger machte sie auch gleich daran und wollte die Romulanerin versorgen, Anna kümmerte sich nicht weiter drum, sie griff wieder nach dem Koffer und hastete zu Junia. Als sie neben ihr war dachte sie nicht nach und schob den Ensign der neben der Kommandantin hockte und einen Tricorder in der Hand hatte zur Seite. „Ensign lassen sie mich arbeiten!“ sagte die Ärztin etwas schroff, aber sie kannte die Offizierin nicht, sie hatte zwar eine teale Uniform an, aber sie wusste nicht ob sie zum medizinischen oder zum Wissenschaftlichen Team gehörte. Kogrel kniete sich derweil auf die andere Seite von Junia und Anna klappte ihren Tricorder auf und scannte ihre Kommandantin.


    Die Vitalwerte schienen noch stabil zu sein, doch der Isoborominspiegel war weiter gefallen, er betrug nur noch 65 %. Anna schaute kurz zu Kogrel und dieser nickte ihr nur zu und reichte ihr ein Hypospray, welches sie direkt an den Hals von Junia drückte und ihr ein Medikament verabreichte. „Computer, medizinischer Notfalltransport, Autorisation Saar, Charlie fünf neun Beta Eins!“ wies Anna dann den Computer an, so dass dieser auch wusste das es sich hier um einen Notfall handelte und somit der Transporter von der Notenergie gespeist werden durfte. Keine Sekunde später materialisierte Anna zusammen mit Junia auf dem Intensivbereich der Krankenstation. Sie wusste ja das Jäger und Kogrel auf der Brücke alles im Griff hatten.


    [Wörter 1042]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Alle Brückenoffiziere, Isla MacTavish (NPC)

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:45 Uhr

    Status: Roter Alarm


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    Nachdem Emily schnell eine Bestätigung bekam, hatte sie sich keinen Schritt wegbewegt, so dass sie noch immer gehockt neben der Captain positioniert war. Sie hatte weiterhin die Werte im Auge behalten und hatte sogar überlegt, ob die ihr ein Stabilisierendes Mittelverabreichen sollte, doch diese Überlegung hatte sie schnell wieder verworfen. Das Risiko war einfach zu groß, dass es ihr oder den Symbionten schaden würde. ###Ich sollte mir wohl wirklich überlegen, was ich mir wünsche. Sicher ich konnte es kaum erwarten, dass es endlich los geht, doch so hatte ich mir das nicht vorgestellt###, dachte sie sich und bemerkte, dass die Werte inzwischen auf 67 Prozent gefallen waren.

    Sie sah immer wieder in die Runde und sie fragte sich allmählich wo diese verdammten Ärzte blieben. ###Machen die noch ihre Kaffeepause, oder muss man denen tatsächlich beim Laufen noch einen tritt verpassen?###, ging es ihr durch den Kopf. Sie war sichtlich angespannt und als dann nach einer gefüllten Ewigkeit sich das Ärzteteam näherte und sie etwas unsanft zu Seite schoben, dachte sie ungewollt an eine Situation zurück, die sie nicht sonderlich erfreute. Sie hatte nur widerwillig etwas Platz gemacht, da sie diese Erinnerung, die sie nicht aufhalten konnte, vor ihrem geistigen Auge deutlich sehen konnte.


    Flashback


    „Irgendwann wirst du lernen müssen, dass du auch Befehle befolgen musst, die dir vielleicht nicht gefallen. Du bist inzwischen 20 Jahre und hast es geschafft auf der Akademie der Sternenflotte angenommen zu werden“, sagte ihr Vater und sie musste erkennen, dass es in ihr hochkochte. Sie hasste es, wenn er sie so schroff behandelte und sie nicht ernst nahm, doch konnte sie ihm wirklich sagen, was sie wirklich dachte?

    „Abgesehen davon fängt nun der ernst der Lage an. Du bist eine Parker, also verhalte dich auch dementsprechend. Dein Bruder schafft es ja schließlich auch“, hörte sie die nächsten Worte, so das sie sich nicht mehr zügeln konnte. „Vielleicht hast du recht… Die Sternenflotte bietet vieles einschließlich der Möglichkeit, von deinem Druck wegzukommen“, konterte sie bitte und verließ ohne ein Wort das Haus.


    Flashback Ende



    Emily brauchte einen Moment, um zu registrieren, dass sie wieder auf der Shenzhou war. Sie blinzelte leicht und sah im nächsten Moment, wie die Chefärztin mit der Captain weg gebeamt wurde. ###Es muss an dieser Art dieser Ärztin gelegt haben. Sie hatte diese selbe Art an sich, die ich an meinen Vater so hasste… Diese Art jemanden wie ein Kind zu behandeln###, ging es ihr durch den Kopf und versuchte ihre innere Ruhe zu bewahren. Sie musste sich jetzt zusammennehmen und so erhob sie sich und sah noch einmal kurz über die Brücke.

    Sie konnte sehen, wie Selke wohl gerade noch behandelt wurde und so nahm sie das Medkit, was noch auf dem Boden lag, um es wieder an den vorgesehen Platz zu bringen. Sie richtete dann den Blick zur Taktischen Offizierin, nachdem sie sich wieder zu ihrem Platz begeben hatte. „Lieutenant? Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass wir vielleicht näher dran sind als wir wollten“, sprach sie ihre Befürchtung aus und hoffte insgeheim, dass sie sich irrte.


    (508 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke

    Beteiligte Personen: alle auf der Brücke

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:47

    Status: Roter Alarm


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    Während Ensign Selke bei Lieutenant Commander Soleta stand, gingen ihr verschiedene Dinge durch den Kopf. Wissenschaft war zwar während ihrer Ausbildung an der Akademie nie ihre Stärke gewesen, doch es gab durchaus einige wissenschaftliche Themen, die sie interessierten. Dazu gehörte auch Meteorologie, speziell Sturmsysteme. Und sie wusste, dass sogenannte Sturmjäger vergangener Zeiten, die sich unter anderem Tornados genähert hatten, ein Sprichwort gehabt hatten: "Wirst du von Trümmern getroffen, bist du zu dicht dran." Und genau daran hatte die Romulanerin denken müssen, als sie sich an Soleta gewandt hatte.


    ###Erst sieht Commander Rix offenbar eine Person, die nicht da ist. Dann bekomme ich wenig später gleich vier Meldungen, die darauf schließen lassen, dass ebenso viele Sicherheitsteams ein Problem haben könnten. Im nächsten Moment macht das Schiff einen Ruck und wir sitzen praktisch im Dunkeln und haben nur noch Notenergie. Und dann klappt Commander Rix bewusstlos zusammen.### Sie warf einen kurzen, besorgten Blick auf ihren Captain. ###Wenn diese Anomalie ein Tornado wäre, wäre das, was auch immer uns erwischt hat, identisch mit den Trümmern. Ergo sind wir zu dicht dran.###


    Noch während sie bei Soleta stand, erschien Doktor Saar auf der Brücke, begleitet von zwei Leuten aus ihrem Stab. Bei einem handelte es sich unverkennbar um einen Trill, die zweite Person war eine Menschenfrau, und genau die hielt nach einem entsprechenden Befehl von Doktor Saar nun auf die Romulanerin zu. Selke seufzte innerlich, denn sie hatte sicherlich nicht mehr als eine harmlose Platzwunde an ihrer Stirn. Sie kannte ihren Schädel gut genug, und böse Zungen hätten eh behauptet, dass ihr Schädel die Konsole verletzt hätte.

    "Lassen Sie mal sehen, Ensign", sagte Jäger in einem freundlichen, aber dennoch professionellen Tonfall, der so viele Personen des medizinischen Bereiches auszeichnete.

    Selke wusste nur zu gut, dass es keinen Sinn haben würde, ihr erklären zu wollen, dass alles in Ordnung war, also hielt sie still und ließ die Frau gewähren, die ja auch nur ihre Arbeit machte. Sie hörte das leise Piepsen des medizinischen Tricorders und beobachtete so gut es ging, wie sich um Commander Rix gekümmert wurde. Und offenbar war die Situation ernst, denn Doktor Saar veranlasste einen Notfalltransport zur Krankenstation.

    "Sie haben Glück", platzte Jägers Stimme in die Gedanken der Romulanerin. "Es handelt sich nur um eine harmlose Platzwunde, eine Gehirnerschütterung kann ich ausschließen. Halten Sie bitte still." Gekonnt verschloss Jäger die Platzwunde und schenkte der Romulanerin noch ein Lächeln. "So, das war's, Ensign."

    Ensign Selke erwiderte das Lächeln, auch wenn dieses nicht so deutlich wie das der Menschenfrau war. "Danke."


    Nur am Rande bekam Selke mit, wie Jäger sich mit ihrem Kollegen noch um die wenigen anderen Verletzten auf der Brücke kümmerte, bevor beide wenig später die Brücke wieder verließen. Die Romulanerin sorgte sich aktuell weit mehr um "ihre" Leute, sowie die Gesamtsituation. Sie hoffte, dass die Leute in der Technik es schafften, dass ihnen möglichst bald wieder die Hauptenergie zur Verfügung stand. Der Romulanerin gefiel es nämlich überhaupt nicht, de facto blind durchs All zu treiben mit einer Anomalie in der Nähe, die womöglich gefährlicher war als erwartet.


    Als sie dann Emilys Worte hörte, die diese an Lieutenant MacTavish richtete, konnte die Romulanerin nicht anders. "Diesen Verdacht hege ich ebenfalls", gestand Selke ruhig. "Es kommt mir vor wie bei einem Tornado: Wird man von umherfliegenden Dingen getroffen, ist man zu nah dran." Sie nickte beiden noch einmal kurz zu und kehrte dann an ihre eigene Station zurück, von der sie hoffte, dass sie bald wieder Energie haben würde. Bis dahin würde sie allein über die Kommunikation arbeiten können, um herauszufinden, wie der Status der Sicherheitsteams war. ###Also an die Arbeit!###


    Selke kontaktierte ein Sicherheitsteam nach dem anderen und fand so heraus, dass der Großteil der Teams nach wie vor einsatzfähig war. Doch vier Teams antworteten nicht, und sieben weitere waren aktuell nur noch bedingt einsatzfähig. Sie sorgte dafür, dass die nur bedingt einsatzfähigen Teams wieder voll einsatzfähig wurden, indem sie verletzte Kollegen durch welche aus der Bereitschaft ersetzte, und sie schickte vier Teams aus der Bereitschaft los um herauszufinden, was mit den vier Sicherheitsteams war, zu denen sie keinen Kontakt hatte herstellen können. Dann blieb ihr vorerst nur noch abzuwarten, bis sie eine Rückmeldung erhielt.



    [Wörter: 693]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08;45

    Status: Roter Alarm


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    "Ich will damit sagen, Captain, dass keine uns bekannte Spezies bis jetzt auf solch eine Anomalie gestoßen ist. Es gibt keine Aufzeichnungen darüber außer jene, die wir bis jetzt selber gesammelt haben." erwiderte Soleta und zog lediglich eine Augenbraue hoch als Junia erwähnte, dass sie die Anomalie nicht aus den Augen lassen sollte. Welcher Wissenschaftler würde dies angesichts einer solchen Entdeckung tun, das war äußerst unlogisch. Soleta widmete sich wieder ihrer Station und wertete die Daten aus, die die Sensoren bereits empfingen. Diese waren immer noch äußerst rätselhaft, es passte einfach nichts zusammen.

    Als die Shenzhou schließlich die Zielposition erreichte und die Sonde abgeschossen wurde beobachtete Soleta mit höchster Konzentration und einer nicht zu leugnenden Anspannung die eingehnden Werte. Was sie nun sah ließ die Vulkanierin beide Augenbrauen hochziehen. ###Das ist unmöglich, es sei denn...### sie drehte sich gerade zu Junia, um ihr ihre folgenschwere Entdeckung mitzuteilen, als diese sich bereits merkwürdig verhielt. ###Dann hat es bereits angefangen.### Sie blickte zu Emily, als diese ihre Frage stellte und nickte. "Nein, das ist etwas anderes..." Soleta wollte gerade erklären, was sich gerade hier ereignete, als die Meldung von der Taktik kam, dass der Kontakt zur Sonde abgebrochen war. Soleta sah nun erstmals wieder auf den Hauptschirm und was sie dort sah bestätigte ihre schlimmsten Erwartungen. Sie wirbelte zu ihren Displays herum und sah auf die Anzeigen. ###Zu schnell, das geht einfach zu schnell.### Sie hörte Junia hinter sich, die Soleta fragte, ob sie ihr etwas sagen könne, doch bevor die Vulkanierin antworten konnte gab es einen Ruck und das Schiff kam augenblicklich zum stehen. Während Junia einen Bericht von allen Stationen einforderte sah Soleta auf die schwarzen Wände ihrer Station.

    "Wissenschaftliche Station ausgefallen." meldete sie während sie versuchte ihre Station wieder mit Notenergie zu versorgen. Sie brauchte ihre Instrumente jetzt dringend, musste zahlreiche Berechnungen durchführen damit die Shenzhou überhaupt noch eine Chance hatte von hier zu entkommen. Sie war so beschäftigt, dass sie zunächst nicht mitbekam, wie Junia bewusstlos wurde. Erst als Selke zu ihr kam und sie ansprach sah sie, wie Junia auf dem Boden lag und von Emily behandelt wurde. Auch Selke war verwundet, doch die Verletzung schien sie nicht weiter zu beeinträchtigen.

    Sie sah zu der Romulanerin, zu deren Spezies Soleta selbst zur Hälfte angehörte, und antworte sehr kühl und sachlich, um ihre eigenen Gedanken im Gleichgewicht zu halten.

    "Die Sensoren funktionieren einwandfrei, aber ich gebe Ihnen zum Teil Recht, wir sind tatsächlcih zu nah an eine Anomalie herangeflogen. An eine von insgesamt drei." Doch für ausführliche Erklärungen war jetzt keine Zeit. Soleta wandte sich daher an Valeris, während ein Ärzteteam auf der Brücke eintraf und die Verwundeten behandelte.

    "Commander, der Antrieb hat jetzt höchste Priorität. Wir müssen so schnell wie möglich von hier weg, wir brauchen einen Abstand von mindestens 0,3 Lichtjahren." Als die Notenergieversorgung ansprang war Soleta sofort wieder an ihrer Konsole. Ihre Finger glitten in atemberaubender Geschwindigkeit über das Display und in Sekundenbruchteilen flimmerten Formeln und Berechnungen über den Bildschirm. "Zu schnell, viel zu schnell..." murmelte die Halb-Vulkanierin vor sich hin, während sich mit jeder Berechnung das Ausmaß der Katastrophe immer mehr offenbarte. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte sie schließlich auf. 158 Mal hatte sie die Prozedur durchgerechnet, doch das Ergebnis blieb immer das Gleiche. 158 Mal hatte sich Soleta um eine alternative Lösung bemüht, doch am Ende lief es immer auf das Gleiche hinaus. Die Zahlen logen nicht. "Zu spät..."

    Soleta wandte sich von ihrer Konsole ab und erschrak fast, als alle Offiziere auf der Brücke zu ihr sahen. Offensichtlich hatte sie ihren Gedanken laut ausgesprochen, nun sah sie in die Teils verwunderten, teils verängstigten Gesichter ihrer Kameraden. Soleta straffte sich und sah zu Valeris.

    "Commander, ich habe jetzt eine Erklärung für die auftretenden Anomalien und deren Auswirkungen auf Captain Rix...und den Rest unseres uns bekannten Universums. Ich schlage vor die Situation mit allen Führungsoffizieren unverzüglich zu erläutern."

    Niemandem würde gefallen, was Soleta zu berichten hatte, und schon gar nicht, welcher Ausweg ihnen letztendlich nur blieb. Sie würde jedes bisschen Hoffnung mit ihren unwiderlegbaren Fakten zunichte machen, das waren die Schattenseiten der Wissenschaft. Tatsachen ließen sich weder wegdiskutieren noch weg wünschen. Sie waren nun einmal da. Soleta hatte die einzige Lösung gefunden, die in Betracht kam, doch sie würde für die Shenzhou und deren Besatzung alles verändern. Unwiderbringlich.


    714 Wörter

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    "Das Wohl Vieler wiegt mehr als das Wohl Weniger oder das eines Einzelnen." - Vulkanisches Sprichwort -


  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke

    Beteiligte Personen: alle auf der Brücke

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:50

    Status: Roter Alarm


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    Ensign Selke hatte noch immer die Worte von Lieutenant Commander Soleta im Ohr, die ihr gesagt hatte, dass sie tatsächlich zu dicht an eine Anomalie heran geflogen waren. ###An eine von insgesamt drei###, wiederholte die Romulanerin in Gedanken das Gesagte. Ihr schauderte bei dem Gedanken und stellte fest, dass ihr Instinkt wohl recht gehabt hatte. Da erhielt sie die Meldung, dass eines der vier Teams, die sich nicht gemeldet hatten, bewusstlos aufgefunden worden war. Den Spuren nach zu urteilen waren die Mitglieder des Teams aufeinander losgegangen. Unter ihnen befand sich auch Lieutenant junior Grade Shras, der aktuell als Ersatz für Lieutenant Ral fungierte. Das bewusstlos aufgefundene Team war bereits auf dem Weg in die Krankenstation, denn alle waren schwer genug verletzt, dass man sie dort würde behandeln müssen. Vor allem der Andorianer hatte Besorgnis erregende Werte gezeigt.


    Das wiederum erinnerte Selke daran, dass auch Commander Rix extrem auf die Anomalie reagiert hatte. Waren Andorianer vielleicht auch anfälliger? Bevor sie dem nachgehen konnte, kam bereits die nächste Meldung herein. Auch das zweite Sicherheitsteam, das sich nicht gemeldet hatte, war bewusstlos aufgefunden worden, hier allerdings war die Ursache unklar. Auch dieses Team war nun auf dem Weg in die Krankenstation.


    Dann platzten Soletas Worte in Selkes Überlegungen, und die Romulanerin drehte sich zur Vulkanierin um und sah diese irritiert an. ###Was meint sie mit 'Zu spät'?### Sie musterte die LWO, die sich natürlich gut im Griff hatte, auch wenn es kurz den Anschein hatte, dass das, was sie soeben laut ausgesprochen hatte, ihr eher aus Versehen über die Lippen gekommen war. ###Die Lage ist offenbar ziemlich ernst###, schloss Selke, was durch den ernsten Tonfall bestätigt wurde, mit dem die Vulkanierin Commander Valeris ansprach. ###Also die nächste Besprechung###, dachte Selke grimmig. ###Nur dass es diesmal keine Einsatzbesprechung sein wird, sondern eher eine Krisensitzung. Und Ral ist kein Sicherheitschef mehr, und der, der als sein Ersatz fungiert, liegt auf der Krankenstation.### Sie rief sich den Dienstplan vor Augen. ###Lieutenant junior Grade McGregor... Sie wäre die andere Kandidatin.### ***Ensign Selke für Lieutenant McGregor.***

    ***Hier McGregor. Sprechen Sie, Ensign.***

    ***Lieutenant, aufgrund der aktuellen Lage wird es hier wohl in Kürze eine Besprechung im Konferenzraum geben. Lieutenant Shras, der aktuell als Sicherheitschef fungiert, ist momentan dienstunfähig und Sie damit der ranghöchste Sicherheitsoffizier.***

    Einen Moment blieb es still. ***Ich fürchte, die Ärzte werden auch mich so schnell nicht aus der Krankenstation entlassen, Ensign. Ich bin zwar wach, aber es wurde eine schwere Gehirnerschütterung festgestellt, und sobald die akuten Fälle abgearbeitet sind, steht mir eine Operation an der Schulter bevor. Damit falle ich wohl aus. Ich schlage daher vor, dass Sie, wo Sie schon mal vor Ort sind, bis auf Weiteres übernehmen, Ensign.***

    ***Verstanden, Lieutenant. Gute Besserung. Selke Ende.*** Die Romulanerin wusste gerade nicht, ob sie sich freuen oder ihren Kopf gegen die nächste Wand hauen sollte. ###Ich sollte mich eigentlich darüber freuen, so schnell wieder an einer weiteren Besprechung teilnehmen zu dürfen###, dachte sie mit einem innerlichen Seufzen. ###Aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt...###


    Noch bevor sie sich Commander Valeris zuwenden konnte, erhielt die Romulanerin Meldung über die beiden letzten Sicherheitsteams, die sich nicht gemeldet hatten. Auch diese wurden inzwischen zur Krankenstation gebracht, da man sie in einem dienstunfähigen Zustand vorgefunden hatte, teilweise mit Besorgnis erregenden Werten, wie man ihr mitteilte. Sie nahm es zur Kenntnis und bedankte sich. Dann sah sie zu Commander Valeris und bereitete sich so gut es ging mental auf die Krisensitzung vor.



    [Wörter: 571]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

    Einmal editiert, zuletzt von Selke ()

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke

    Beteiligte Personen: alle auf der Brücke

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:53

    Status: Roter Alarm


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    Ensign Selke trat an Commander Valeris heran und machte kurz auf sich aufmerksam. "Commander, es hat zwar ein wenig gedauert, die Rückmeldungen der Sicherheitsteams einzuholen, aber dafür kann ich jetzt sagen, dass die Sicherheit nach wie vor einsatzfähig ist." Sie ließ dem ein kaum wahrnehmbares Nicken folgen und fuhr fort: "Der interimsmäßige Sicherheitschef, Lieutenant junior Grade Shras, befindet sich auf der Krankenstation und steht bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung. Ich habe daher Lieutenant junior Grade McGregor kontaktiert, die neben ihm die ranghöchste Sicherheitsoffizierin der Alphaschicht an Bord ist, doch auch diese befindet sich aktuell auf der Krankenstation und ist behandlungspflichtig. Sie schlug vor, dass ich daher vorerst übernehmen soll." Die Romulanerin sah Commander Valeris an, denn diese hatte schließlich nach dem Ausfall der CO das Kommando und damit das letzte Wort in dieser Sache. Und es gab immer noch die Möglichkeit, Lieutenant Ral zurück zu holen, der immerhin mehr Erfahrung hatte, auch wenn er sich am Vortag nicht so verhalten hatte, wie ein Offizier dies tun sollte und deshalb in die Betaschicht versetzt worden war.


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    Ort des Geschehens: Quartier des Sicherheitschefs

    Beteiligte Personen: Lt. Ral [NPC], Cmdr. Rix (erwähnt)



    Lieutenant Ral fühlte sich an diesem Morgen gar nicht gut. Er hatte schon die ganze Zeit über hämmernde Kopfschmerzen, und diese schienen immer schlimmer zu werden. ###Wenn das so weiter geht, muss ich mir gleich in der Krankenstation etwas gegen die Kopfschmerzen geben lassen###, dachte er missmutig. ###Fehlt mir gerade noch, dass ich mich wegen so was Banalem wie Kopfschmerzen krank melde...### Grummelnd saß er auf seinem Sofa und starrte die gegenüberliegende Wand an. Zu allem Überfluss ging ihm das Gespräch mit der CO vom Vortag nicht aus dem Kopf. ###Sicher, Rix hat sich mir gegenüber verständnisvoll gezeigt, aber von diesem Wurmtaxi in die Betaschicht versetzt zu werden...### Nein, das passte ihm eigentlich gar nicht. Und gerade jetzt fühlte er sich wie das berühmte fünfte Rad am Wagen. ###Und warum das alles? Nur wegen dieses vermaledeiten Romulaners im Internierungslager damals! Nur wegen dem!### Ral gab ein wütendes Schnauben von sich und beschloss, sich einen starken Kaffe zu holen. Er erhob sich mit überraschender Geschmeidigkeit, die man seiner Spezies so gar nicht zutrauen wollte, und machte sich auf den Weg zu seinem Replikator. Doch kurz bevor er diesen erreichte, ging ein heftiger Ruck durch das Schiff, und Ral prallte derart unglücklich gegen die Wand, dass bei ihm kurzfristig die Lichter ausgingen.


    Als er nach einigen Sekunden wieder zu sich kam, brauchte er einen Moment um zu begreifen, was passiert war. ###Roter Alarm? Na toll! Jetzt machen diese Grünschnäbel auch noch das Schiff kaputt!### Er wusste, dass er sich nun für Notfälle bereit halten musste und rappelte sich wieder auf. Im Quartier herrschte Notbeleuchtung und ihm war klar, dass er den Gedanken, sich einen starken Kaffee zu ordern, damit vergessen konnte. ###Toll! Erst kriege ich Kopfschmerzen, und jetzt krieg ich nicht mal nen verdammten Kaffee! Was kommt als nächstes? Will ich das überhaupt wissen?### Er drehte sich um... und erstarrte.


    Vor dem Tellariten stand ein Romulaner von eher durchschnittlicher Größe, schlank, eher sehnig, mit auffällig grüngrauen Augen, die ihn aufmerksam musterten. ###Was zum... Nein, das kann nicht... Das ist nicht möglich!### Ral starrte die Gestalt noch immer fassungslos an, dann endlich hatte er die Kraft, sich zu bewegen und fand seine Sprache wieder. "Was hat das zu bedeuten? Was machst du hier? Du bist doch tot!" Doch die Gestalt antwortete nicht, sondern sah ihn einfach nur weiterhin schweigend auf diese Art und Weise an, die Ral damals so gehasst hatte. Es war ein Blick, unter dem der Tellarit sich immer gefühlt hatte, als wäre er nicht viel mehr als eine Kakerlake, oder bestenfalls ein kleines Kind, das man nicht ernst nehmen musste. Und wie dieser Romulaner ihn immer wieder vor allen Leuten heruntergeputzt hatte! Wut kochte in Ral hoch, Wut, die sich über die Jahre angestaut und in genau die Lage gebracht hatte, in der er sich nun befand. ###Aber jetzt ist Schluss!### dachte Ral. ###Hier und heute endet das...### Mit einem heiseren Wutschrei ging Lieutenant Ral auf einen Gegner los, den nur er selbst sehen konnte.



    [Wörter: 672]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Brücke

    Beteiligte Personen: Alle Brückenoffiziere, Soleta  

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:47 Uhr

    Status: roter Alarm


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    Emily wartete noch auf eine Antwort von der Taktikerin, doch als sie von der Commander hörte, dass es sich um drei, statt um eine Anomalie handelte, war das etwas, was sie umgehend zur Wissenschaftlerin hinsehen sah. Ihr Blick schien sämtliche Mauern verloren zu haben, denn man konnte deutlich den überraschten Blick von Emily erkennen. ###Es war doch immer die Rede von einer Anomalie. Entweder da wurden tatsächlich zwei übersehen, oder aber irgendetwas hat sie gesplittet?###, ratterte es in ihrem Kopf. Sie konnte sich keinen Reim daraus machen, aber diese neuen Informationen ließen durchblicken, dass die Shenzhou gerade wirklich ein sehr großes Problem hatte.

    Sie atmete noch einmal tief durch und versuchte sich zu fangen. Sie musste jetzt die Fassung bewahren, auch wenn das gerade alles andere als leicht gewesen war. Es war eine der Momente, wo man sein eigenes Leben noch einmal geistig vor den eigenen Augen gesehen hatte. Wie ein Film der sich eben im Geiste abspielte. „Sagten sie eben eine von drei, Commander Solteta? Ich dachte immer es wäre nur von einer die Rede gewesen“, entkam es ihr und sie versuchte weiterhin ruhig und sachlich zu bleiben. „Was kann das für uns im schlimmsten Fall bedeuten, wenn wir hier nicht wegkommen und auch nicht die Schilde wieder hochbekommen, Ma’am?“, wollte sie wissen und sah die Wissenschaftlerin abwartend an.


    Ort: Krankenstation

    Beteiligte Personen: Penelope McGregor (NPC, erwähnt), Veamalo Edu (NPC)

    Zeit: 09:00 Uhr


    James hatte den roten Alarm gesehen und ohne groß darüber nachzudenken verließ er sein Büro. Er wusste das Emily sicher auf der Brücke alles im Griff hatte, da sie sich sonst sicher gemeldet hätte. Er hatte sich daher dazu entschlossen zur Krankenstation zu gehen, daher genau wusste, dass er da helfen konnte. Gerade bei einem roten Alarm arbeiteten beide Abteilungen sehr oft eng zusammen, womit das auch sicher auf der Shenzhou keine Seltenheit werden und Vor allem auch nicht bleiben würde.

    Nachdem der Counselor die Krankenstation betrat, herrschte wie zu erwarten war ein recht großer Betrieb, doch schien das Team alles gut im Griff zu haben, so dass er sich erst mal nicht bemerkbar machen wollte, da er nicht stören wollte. Sein Blick ging zu eine der Sicherheitsoffiziere, die scheinbar schon behandelt wurde. Immerhin schien sie gut versorgt zu sein, so dass er sich mit langsamen Schritten auf Lieutenant McGregor zu.


    Noch eher er am Biobett ankam, wurde er von einen der Ärzte angesprochen. „Kann ich ihnen helfen, Lieutenant Taylor?“, hörte er eine Stimme und drehte sich um und blickte in das Gesicht von Lieutenant Edu, woraufhin James nur leicht mit seinem Kopf schüttelte. „Nein, ich dachte ich könnte sie unterstützen, Lieutenant Edu“, erwiderte der Brite freundlich. Da er die Chefärztin noch nicht gesehen hatte, entschied er sich seine Hilfe eben, ihrer Stellvertreterin anzubieten. Sicher er hatte nicht viele Erfahrungen in der Medizin, aber für kleinere Aufgaben hatte sein Kenntnisstand gereicht.


    (462 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Brücke -> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Brückenbesatzung, Cameron Mitchell , Soleta , Junia Rix  

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:49 Uhr


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    Es lief an Valeris wie in Zeitlupe vorbei als der Zustand des Captains sich drastisch verschlechterte. „Alles... in Ordnung?“, fragte sie als Rix wirre Worte von sich gab und zusammen brach. Sofort kniete sie sich zu ihr, doch sie vermochte ihr nicht zu helfen. Zum Glück war die Chefärztin schnell vor Ort und kümmerte sich um die Trill. Nun war es an ihr das Schiff zu retten. „Danke Ensign Parker.“, sprach sie als sie die Lage vollständig erfasst hatte. Sie setzte sich als Rix weg gebeamt wurde. Sie brauchten dringend Notstrom. „Geht es sonst allen soweit gut? Ich brauche Schadensberichte. Sofort.“


    Diesbezüglich meldete sich Mitchell sehr schnell. ***Hier Commander Valeris. Geben Sie uns was Sie können. Wir brauchen den Antrieb, Schilde und die Sensoren so schnell wie möglich. Am besten vor 5 Minuten. Ich verlasse mich auf Sie. Valeris Ende.*** Sie war keine Frau vieler Worte. Das war sie nie im Dienst. Der Schadensbericht der Sicherheit kam wie erwartet so schnell wie der der Wissenschaft. Jedoch hatte Ensign Selke etwas bessere Nachrichten. Sie runzelte die Stirn. „Gut. Sie haben Recht Lt. Commander Soleta.“, sprach sie und nickte. ***Hier spricht Commander Valeris. Ich bitte alle Führungsoffiziere unverzüglich in den Konferenzraum zu einer Krisensitzung. Valeris Ende.*** Sie stand auf und sah zu Soleta ehe sie das Kommando an Ensign Stuart übergab und mit schnellen Schritten zum Konferenzraum ging.



    Ort: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Führungsoffiziere

    Uhrzeit: 08:55 Uhr


    Als sie den Konferenzraum betrat verschränkte sie die Arme und sah aus dem Fenster für einen Moment. Sie atmete tief ein und aus. ###Du hast gelernt mit solchen Situationen umzugehen. Kein Grund einen emotionalen Ausbruch zu erleiden.### Sie ließ die letzten Minuten Revue passieren. Sie waren näher als geplant an dieser Anomalie und dieser nun ausgesetzt. Wie konnte dies geschehen? War es ein Fehler der Navigation? Nein... sie glaubte nicht daran. Kam diese Anomalie ihnen vielleicht entgegen? Sie mussten hier unbedingt weg. Unverzüglich. Sie brauchten den Antrieb zurück, was es auch kostete.



    318 Wörter

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Brücke --> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle auf der Brücke

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:55

    Status: Roter Alarm


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    Nachdem Ensign Selke Commander Valeris Meldung gemacht und damit auch den Vorschlag von Lieutenant junior Grade McGregor überbracht hatte, hatte die Commander die Meldung zur Kenntnis genommen und dem Vorschlag McGregors nicht widersprochen. Das bedeutete, dass die Romulanerin die Sicherheitsabteilung in der folgenden Sitzung erneut vertreten würde. Erst einige Sekunden später kam eine weitere Erkenntnis hinzu, nämlich dass das auch bedeutete, dass sie bis auf Weiteres die Sicherheitsabteilung leitete. Zumindest so lange, bis jene, denen es eigentlich zustand, wieder fit waren. Schlagartig wurde ihr heiß als ihr dämmerte, welche Verantwortung sie damit plötzlich trug, gerade jetzt in dieser Situation. Sie spürte, wie ihre Knie zitterten. Dann fiel ihr Blick auf einen ihrer Kollegen, der kreidebleich und mit unstetem Blick auf seinem Posten stand und wusste, dass sie jetzt Stärke zeigen musste, damit Kollegen wie er ein Vorbild hatten. Selke atmete tief durch, dann kehrte sie kurz zur Sicherheitsstation zurück und noch während sie überlegte, wer für sie den Kontakt zu den Sicherheitsteams halten sollte, erwachte die Sicherheitskonsole wieder zu neuem Leben. Ein vulkanischer Sicherheitsoffizier krabbelte darunter hervor, stand auf und begutachtete kurz sein Werk.

    "Gute Arbeit, Petty Officer...?"

    "Tehrai, Ma'am", antwortete der Vulkanier.

    Selke nickte ihm zu. "Gute Arbeit, Petty Officer Tehrai." Sie sah kurz zur Konsole. "Ich weiß, Sie sind eigentlich Sicherheitsofizier, aber da Sie offenbar ein Händchen dafür haben, können Sie jetzt mit der Konsole unseres Piloten und danach der Taktik weiter machen, sofern diese bis dahin nicht wieder funktioniert. Je schneller beide wieder funktionieren, desto besser für uns alle."

    Der Vulkanier nickte nur und ging zu Ensign Winter, um diesem mit seiner Konsole zur Hand zu gehen.

    Die Romulanerin sah ihm kurz hinterher, dann richtete sie ihren Blick wieder auf den kreidebleichen Kollegen mit dem unsteten Blick. Sie trat an die Sicherheitskonsole und winkte ihn heran. Da die Konsole jetzt wieder funktionierte, konnte sie ihn jetzt auch dort dran setzen. "Petty Officer di Marco, richtig?"

    "Ja, Ma'am", antwortete der Mann mit einem leichten Zittern in der Stimme.

    Selke hielt ihm ihr PADD hin. "Ich habe, während die Konsole tot war, auf meinem PADD Notizen gemacht zu Kollegen, die bislang ausgefallen sind. Ich möchte, dass Sie hier anhand meiner Notizen alles auf den neuesten Stand bringen und, während ich in der Besprechung bin, den Kontakt zu den Sicherheitsteams halten. Kann ich mich auf Sie verlassen?"

    Der Mann war zwar noch immer blass um die Nase, wirkte aber nicht mehr so nervös wie zuvor. "Ja, Ma'am."

    "Sehr gut." Sie nickte ihm aufmunternd zu, dann begab sie sich in den Konferenzraum, wo sie sich ohne darüber nachzudenken wieder auf den gleichen Platz setzte wie am Vortag. Doch wo sie am Vortag eine gewisse Vorfreude verspürt hatte, einmal an einer solchen Besprechung teilnehmen zu können, hatte sie nun ein eher mulmiges Gefühl. Aber das lag weniger daran, dass sie vorübergehend die Verantwortung für die Sicherheitsabteilung hatte, sondern eher daran, dass sie nur eine Anomalie auf dem Schirm gehabt hatten, obwohl es dort offenbar drei davon gab. ###Wie kann das sein, dass wir zwei Anomalien übersehen haben? Und wie tief stecken wir drin? Welche Optionen haben wir?### Das alles waren berechtigte Fragen, und die Romulanerin hoffte, wie vermutlich auch die versammelten Führungsoffiziere, dass Lieutenant Commander Soleta ihnen Antworten und hoffentlich auch Lösungsvorschläge liefern konnte.



    [Wörter: 542]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

    3 Mal editiert, zuletzt von Selke () aus folgendem Grund: Geringfügige inhaltliche Ergänzung; zwei Wörter waren vertauscht

  • Ort des Geschehens: Maschinenraum zum Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Commander Valeris

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:55

    Status: Roter Alarm


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    **Er ging um den Tisch herum und versuchte sich alle Informationen zu besorgen und bekam dann die weitere Mitteilung. Es sah im Moment wirklich nicht gut aus in diesem Moment und er musste sich eingestehen, dass er dies nicht mochte. Valeris beendete die Verbindung aber direkt schon bevor er noch etwas sagen konnte und schaute sich dann die Daten an. Der Antrieb würde länger dauern als erwartete. Sie mussten schließlich erst Mal den Grund finden. Dabei stellte er gerade aber auch fest auf die Tatsache, dass irgendwas das Schiff durchgerüttelt hatte, hatten sie immer noch nicht geantwortet. „Okay Leute. Wir teilen uns auf. Ein Team kümmert sich um die Schilde, dass andere um die Hauptenergie und das dritte kümmert sich um den Antrieb. Davis, Sie und Mahoney um die Schilde, T´Val und McKenzie sie die Hauptenergie und Zielinski, wenn sie da oben fertig sind kümmern sich dass der Antrieb wieder läuft,“ meinte Cameron dann aber auch direkt und wollte sich dann mit den anderen um die Hauptenergie kümmern als dass aber auch schon die nächste Mitteilung kam.

    Cameron ließ einen Moment die Schultern hängen und schüttelte den Kopf. „Okay ich werde mich auf den Weg machen,“ meinte Cameron. „Haltet mich auf dem Laufen wenn ihr etwas fertig macht und seit es auch nur die kleinste Veränderung,“ meinte Cameron zu seinem Team. In diesem Moment bekam er aber schon die Nachricht dass man die Schilde etwas erhöhen konnte auf 60 %. Dies war jedenfalls eine gute Nachricht.


    Cameron machte sich dann auf den Weg zum Turbolift und fuhr wieder nach oben zum Besprechungsraum. Als er dort hinkam sah er den Commander da stehen und anscheinend waren sie beide die ersten. „Hi Commander Ich konnte bis jetzt die Schilde auf 60 % wieder nach oben bringen. An den anderen Sachen wird gearbeitet,“ meinte Cameron und stellte sich dann aber auch erst Mal vor seinen Platz und beugte sich auf die Lehne. Sie schien ein bisschen in Gedanken gewesen zu sein. „Alles in Ordnung mit ihnen,“ fragte er dann aber auch?**


    (338 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Führungsoffiziere, Selke (erwähnt)

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:57 Uhr

    Status: Roter Alarm


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    Emily hatte ein wirklich mieses Gefühl und es wurde selbst nicht besser, als sie den Konferenzraum betreten hatte. Einige sah sie bereits von den Führungsoffizieren, so dass sie nur sachte mit dem Kopf nickte, als sie sich der Ersten Offizierin näherte. Es war schon komisch. Beim Vortag freute sie sich auf die Besprechung, aber auf diese hier hätte sie nur zu gern verzichtet. Es waren noch nicht einmal 24 Stunden her gewesen und schon schien es, dass alles aus dem Ruder lief.

    Emily atmete tief durch und sie konnte erneut spüren, wie stark der innerliche Druck wurde, den sie sich zum größtenteils selbst gab. ###Reiß dich zusammen. Jetzt die Kontrolle zu verlieren ist keine Option. Du bist ein Offizier der Sternenflotte, also verhalte dich auch verdammt noch mal wie einer###, sagte sie gedanklich zu sich selbst, um deutlich zu machen, dass sie bereit war, zumindest versuchte sie sich dies immer wieder einzureden.


    Als sie noch einmal in den Raum sah, traf ihr Blick der von Selke. Sie versuchte etwas zu erkennen, vielleicht war es auch nur eine Art zu reden durch einen kurzen Blickkontakt. Dieser Tag war einfach recht hart gewesen und die wusste auch, dass die Abteilung von ihrem Chef bereits auf hochtouren liefen, da es schon einige Meldungen gekommen war, wo einige Crewmitglieder unter Erscheinungen litten. Emily war davon überzeugt gewesen, dass das alles mit diesen Anomalien zu tun haben musste, genau wie das Verhalten von der Captain, ehe sie zusammenbrach. Das war ein Bild gewesen, was die angehende Counselor sicher nicht so schnell vergessen würde.

    ###Dieses Schiff hat die besten Techniker und Wissenschaftler am Bord. Wir werden hier raus kommen###, sagte die noch einmal und nahm setzte sich dann schließlich auf ihren Platz. Innerlich war sie zwar noch immer angespannt, doch zeigte sie es nicht zu deutlich, während sie nun darauf wartete, dass die letzten Offiziere den Konferenzraum betreten würden.


    (313 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Deck 7, Krankenstation

    Beteiligte Personen: James Taylor, Valeris (erwähnt)

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 0900 Uhr

    Status: Roter Alarm


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    Flashback 23.08.2342


    Yani saß neben ihrem Captain und schaute zusammen mit ihr auf den Hauptschirm. Was sie dort sahen gefiel der Trill nicht. Es war eine Anomalie, eine die man nicht genau scannen konnte. Die Anomalie tauchte immer wieder auf und dann war sie wieder weg. Kaum hatte die Hector die Anomalie erfasst und wollte genauere Scans anfertigen von dieser, war sie auch schon wieder weg. Yani schaute zu ihrem Wissenschaftsoffizier und fragte ihn „Lieutenant, können sie irgendwas neues sagen?“ Der menschliche Lieutenant schaute Yani an und schüttelte nur den Kopf. „Nein Ma’am. Das einzige was ich bisher sagen kann Commander ist das die Anomalie wohl auch eine Störung im Raum und Zeit Kontinuum verursacht und immer wieder in unregelmäßigen Abständen von unserem Scanner verschwindet“ antwortete Lieutenant Miller und Yani nickte ihm zu. ### Wenn wir die Anomalie nicht greifen können und sie eventuell dann auch noch Störungen in der Zeit verursacht könnten wir in ernste Schwierigkeiten kommen ### schoss es ihr durch den Kopf.


    Ende des Flashbacks


    Plötzlich vernahm die Trill eine Stimme. Sie klang fern und doch vertraut. „Junia? Hörst du mich? Komm zurück! Junia!“ Vor den Augen der Trill verschwamm alles irgendwie, sie schaute ihren Captain an, doch sie sah nicht ihren Captain, sondern ein anderes, vertrautes Gesicht. Es war das Gesicht ihrer Chefärztin an Bord der U.S.S Shenzhou. Es war das Gesicht von Anna Saar. Langsam begann Junia auch zu erkennen wo sie war und das war nicht die Brücke einer Nova Klasse, nein es war viel mehr eine Krankenstation. Sie schaute erst Anna an, dann schaute sie hoch an die Decke und erkannte das irgendwas nicht stimmte, denn der Raum war in ein dunkles Rot getaucht. „Was…? Was ist los?“ brachte Junia gebrochen raus, die Trill fühlte sich noch sehr benommen. „Junia? Hörst du mich?“ fragte die Ärztin, die neben ihr stand, noch einmal. Junia schaute wieder zu Anna und antwortete „Ja… ich höre dich Anna…“ sie machte eine kurze Pause und fügte dann an „Was ist los, was ist passiert?“


    „Du bist auf der Brücke zusammen, scheinbar hat die Anomalie Auswirkungen auf den Rix Symbionten“ versuchte Anna der Kommandantin zu erklären. ### Anomalie? Verdammt! Ich muss auf die Brücke! Meine Crew ist in Gefahr! ### schoss es der Trill durch den Kopf und sie versuchte sich aufzurichten. Doch es blieb bei einem versuch, denn Junia wurde sehr schnell schwindelig und Anna hatte scheinbar auch etwas dagegen das ihre Kommandantin und Freundin aufstand, denn die Ärztin drückte Junia sofort wieder runter auf das Biobett und ermahnte sie „Du bleibst erst einmal liegen! Versuche erst gar nicht dich gleich wieder Hals über Kopf in eine Gefahrensituation zu werfen!“ Anna kannte die Trill und wenn es um ihre Crew ging dann wollte Junia immer wissen das sie nicht in Gefahr waren, das war ja auch ihr Job als Captain eines Schiffes. „Du verstehst nicht, wenn es das ist was ich vermute, dann sind wir in Gefahr, in sehr großer Gefahr!“ antwortete die Trill etwas rabiat. Aber Doktor Saar musste verstehen das man sofort handeln musste. „Erzähl mir was neues Junia, dass wir in Gefahr sind hätte ich nicht gedacht“ erwiderte Anna darauf hin etwas sarkastisch und Junia schaute sie sehr ernst an. „Anna, wenn ich Recht habe und ich bete das es nicht stimmt, dann bin ich dieser Anomalie schon einmal begegnet! Also nicht ich, aber Yani und damals sind wir nur knapp entkommen. Ich muss auf die Brücke!“ sagte sie dann.


    Anna schüttelte aber nur den Kopf. „Nein Junia, du bleibst hier. Ich kann gerne etwas weitergeben, Commander Valeris hat eine Krisensitzung angesetzt. Da werde ich gleich hingehen, dann kann ich das gerne weitergeben. Aber deine Werte sind nicht so das ich dich jetzt gehen lasse und das ist eine ärztliche Anordnung. Wenn deine Werte besser werden, dann kann ich dich entlassen. Aber nicht vorher. Wenn du willst, ich habe aus den Augenwinkeln gesehen als ich ein Medikament geholt habe, das der Chief Counselor auch hier auf der Krankenstation ist, ich kann ihn herholen. Da du ja sagst das du eine Erinnerung an einen früheren Wirt hattest“ antwortete Anna und schaute Junia ernst an.


    Die Trill merkte das sie jetzt keine Möglichkeit hatte das sie von der Krankenstation runterkommen würde. „Anna ich weiß nicht was ich genau sagen soll, es war alles sehr verschwommen, was sehr wichtig ist und oberste Priorität hat, ist das wir hier wegkommen und zwar sofort. Wir müssen den Abstand zu dieser Anomalie erhöhen, mehr als eine Million Kilometer und es muss eine Sicherheitszone errichtet werden“ antwortete die Trill dann und überlegte kurz. Die Idee von Anna das sie Lieutenant Taylor zu ihr schickte war gar nicht so abwegig, vielleicht konnte er ihr helfen sich genauer zu Erinnern. „Wenn du zur Besprechung gehst, dann schick den Lieutenant zu mir, vielleicht kann er mir helfen“ fügte Junia dann noch an und Anna nickte. Anna gab dann dem Lieutenant, der ihr assistiert hatte, noch die Anweisung das sie die Vitalwerte der Trill im Auge behalten sollte, aber Junia mit Taylor allein lassen sollte. „Ihr werde ihn dir schicken und ich werde das was du sagtest an Commander Valeris weitergeben. Du bleibst wo du bist, nämlich genau da auf dem Biobett! Verstanden Junia?“ antwortete die Ärztin dann und verlies dann den Intensivbereich der Krankenstation da sie zu der Besprechung wollte. Junia schloss kurz die Augen, vielleicht konnte sie sich ja noch an etwas mehr erinnern. Sie wartete auf den Lieutenant.


    [Wörter: 900]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Führungsoffiziere, Emily Lauren Parker  

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 09:00

    Status: Roter Alarm


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    Während Ensign Selke bereits zurückgelehnt auf ihrem Platz im Konferenzraum saß und darauf wartete, dass alle Führungsoffiziere vollständig waren, sah sie, wie auch Emily herein kam und ihren Blick schweifen ließ. Dabei trafen sich ihre Blicke und die Romulanerin erkannte an ihrem Blick sofort, dass es der Counselor Assistentin nicht anders ging wie ihr selbst. ###Noch gestern um diese Zeit waren wir beide voller Vorfreude auf diese Mission und die Gelegenheit, einer solchen Sitzung beiwohnen zu dürfen, und heute sind wir Teil einer Krisensitzung... Was für eine Entwicklung! Da hätte ich gut drauf verzichten können.### Trotz allem schenkte sie Emily ein kurzes, aufmunterndes Lächeln. Ein solches hätte sie selbst gerade gut gebrauchen können, denn sie hatte erneut dieses mehr als nur ungute Gefühl, und das verdichtete sich zunehmend. Etwas sagte ihr, dass ihnen die Zeit davon lief.


    Selke bemühte sich sehr darum, nicht zu zeigen, dass sie inzwischen Angst hatte. Das, was hier gerade geschah, hatte ausgereicht, dass selbst die vulkanische LWO aus Versehen ihren Gedanken vorhin laut ausgesprochen hatte. Die Romulanerin hätte gerade lieber einen Gegner aus Fleisch und Blut gehabt, denn den hätte sie bekämpfen und bei Bedarf ordentlich vermöbeln können, doch das hier... Und doch wusste sie, dass sie sich zusammenreißen musste, für sich selbst, aber vor allem für ihre Kollegen. ###So wie eben di Marco###, sinnierte Selke. ###Immerhin brauchen sie jetzt jemanden an der Spitze, der die Ruhe behält. Da kann ich es mir nicht erlauben, wie ein kopfloser Hlai herum zu laufen. Wir haben eh schon genug Chaos.###


    Die Romulanerin schloss ihre grüngrauen Augen zu drei Vierteln und konzentrierte sich ein paar Sekunden lang allein auf ihre Atmung, denn sie spürte, wie das Temperament ihrer Mutter aufgrund der Gesamtsituation langsam aber sicher wieder an den Gitterstäben zu rütteln begann. Nach ein paar Sekunden fühlte sie sich wieder ruhiger und öffnete ihre Augen wieder vollständig. Schnell erkannte sie, dass es nun wohl bald losgehen würde. ###Dann spitz mal deine rihannischen Lauscher###, dachte Selke, die nun wissen wollte, mit was genau sie es hier eigentlich zu tun hatten. Es mochte vielleicht kein Gegner aus Fleisch und Blut sein, doch da draußen war etwas, dass Schiff und Crew bedrohte, und sie wollte wissen, was es war.


    -------------------------------------------------------------


    Ort des Geschehens: Quartier von Lt. Ral

    Beteiligte Personen: Lt. Ral [NPC]



    Lieutenant Ral stand schwer atmend in seinem Quartier. "Bleib endlich mal stehen, du spitzohriger Bastard, und hör auf, mir dauernd aus dem Weg zu tanzen!" brüllte der Tellarit aufgebracht. Doch sein Gegner, ein Romulaner aus seiner Vergangenheit, wollte ihm diesen Gefallen nicht tun und starrte ihn nur aus grüngrauen Augen und, so schien es, einem leichten Kopfschütteln an. Und das brachte Ral erst recht auf die Palme. Mit einem weiteren Wutschrei stürmte er auf den Störenfried los, doch der war erneut nicht greifbar, und Ral stolperte über den Tisch in seinem Wohnbereich. Und da er einigen Schwung gehabt hatte und die Tischplatte aus Glas bestand, ging diese nun mit einem deutlichen Klirren zu Bruch.


    Der Tellarit rappelte sich fluchend wieder auf und drehte sich zu diesem verfluchten Romulaner um, der nur stumm da stand und die Szene beobachtete. "Sag endlich mal was, du..." Ral hielt inne, als ein plötzlicher, stechender Schmerz durch seinen Schädel schoss. Er griff sich aus einem Reflex heraus an den Kopf, doch da war nichts. Der Lieutenant hatte das Gefühl, dass sich sein Sichtfeld verengte. Mit schierer Willenskraft drängte er die Dunkelheit zurück und begriff, dass er besser zur Krankenstation gehen sollte. Dann sah er erneut den Romulaner, und zwar direkt neben seinem Kommunikator. Er musste ihn während des Kampfes verloren haben. Ral setzte sich in Bewegung und wollte sich seinen Kommunikator holen, doch erneut schoss ein stechender Schmerz durch seinen Schädel. Und diesmal war dieser heftig genug, dass der kräftige Tellarit in die Knie ging und große Mühe hatte, die heran wogende Dunkelheit zurückzudrängen.


    Erst nach mehreren Sekunden, in denen Lieutenant Ral mehrmals tief durchatmete, gelang es ihm, sich wieder aufzurichten und langsam weiterzugehen, doch er fühlte sich seltsam schwach und kraftlos. Ein erneutes Stechen im Schädel ließ ihn zu Boden gehen, und diesmal blieb er liegen. Als er den Blick hob, sah er den Kommunikator nur einen knappen Meter entfernt auf dem Boden liegen, der Romulaner kniete daneben. Ral fühlte sich unendlich müde und spürte erneut die Dunkelheit heran kommen, doch er versuchte noch einmal, den Kommunikator zu erreichen. Mühsam kroch er in die Richtung, wo der begehrte Gegenstand lag, doch etwa eine halbe Armeslänge entfernt verließen den Tellariten endgültig die Kräfte. Daran, Hilfe über den Computer anzufordern, dachte er nicht mehr, denn das Einzige, das seine Gedanken jetzt erfüllte, war, dass der Romulaner genauso plötzlich verschwunden war, wie er aufgetaucht war. Als diesmal die Dunkelheit heran wogte, wehrte sich Ral nicht mehr dagegen und ließ sich von ihr davon tragen.



    [Wörter: 785]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Alle Führungsoffiziere

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 09:05

    Status: Roter Alarm


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    Emily hatte noch einen Moment gebraucht und als sie ein kurzes Lächeln vernahm, zeigte es ihr, dass die Freundin sie verstand. Sie atmete noch einmal durch und unterbrach nun den Blick, nachdem auch sie Selke ein leichtes Lächeln zurückgab. Es sollte ihr nur zeigen, dass sie auch diese Krise überstehen würden, okay es blieb ihnen auch wirklich keine andere Wahl, immerhin waren sie alle Offiziere und hatten alle eine sehr gute Ausbildung genossen.

    Sie sah noch einmal auf ihr Pad, welches sie noch immer in der Hand hielt, wo unter anderem auch aufgelistet wurde, dass ganz besonders die Psychologen in der Abteilung auf Hochtouren arbeiteten. Niemand konnte sich schließlich erlauben in der jetzigen Situation die Nerven zu verlieren, dass wusste Emily auch so. ###Jetzt wird sich zeigen, wie gut wir alle wirklich sind, selbst wenn es heißen wird, dass wir Doppelschichten fahren müssen###, sagte sie zu sich selbst. Sie würde sich notfalls mit Coffein wachhalten und sie wusste, dass da jeder Mitarbeiter von James so dachte.


    Emilys Augen strahlten inzwischen einen kühlen Blick heraus. Ob das nun eine Hülle war, konnte man nicht genau sagen. Dieser Blick war zumindest etwas Neues, da man so einen Blick bei der Ensign noch nicht sehr oft gesehen hatte. Er erinnerte zwar etwas den Blick, den die Counselor Assistentin hatte, als sie am Vortag Lieutenant Ral von der Brücke verwiesen hatte, was deutlich machte, dass selbst sie, mehrere Gesichter hatte, die man nicht wirklich immer einschätzen konnte.

    Erneut atmete sie leise durch und hoffte das bald auch die letzten den Konferenzraum betreten würden. Sie wusste, dass es jeden Moment losgehen würde und vermutete, dass Commander Valeris sicher nur noch auf die Chefärztin und auf die leitende Wissenschaftsoffizierin wartete. Erneut versuchte sie ruhig zu wirken und sah noch einmal zu Tür, ehe sie wieder zu Commander Valeris sah.


    Ort des Geschehens: Krankenstation

    Beteiligte Personen: Junia Rix , James Taylor (NPC), Penelope McGregor (NPC), Ian Johnson (NPC)


    James hatte nur kurz mit der jungen Ärztin gesprochen und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen. Bereits beim näheren Hinsehen, bemerkte er, dass sich seine Befürchtung bewahrheitet hatte. Es hatte bereits bei diesem Zusammenstoß tatsächlich einige Verletzte gegeben und er wusste ja auch, dass selbst seine Leute inzwischen alle Hände voll zu tun hatten. ###Vielleicht hat Emily tatsächlich recht, als sie mir bereits am Vortag ihre Bedenken aussprach, dass es durch diese Anomalie zu leichten Problemen kommen konnte###, dachte er sich und versuchte diesen Gedanken wieder aus seinem Kopf bekommen. Sie hatten sich für den schlimmsten Fall so gut vorbereitet, wie es eben ging und so würden seine Leute auch zeigen, dass sie mit Druck umgehen konnten.

    James sah wieder zu den Sicherheitsoffizierin und wollte sich gerade ihr annähern, als er hörte, wie sich die Türen öffneten, die zum intensiven Bereich führten. Sein Blick blieb einen Moment auf die Chefärztin gerichtet, die gerade auf ihn zu ging, so dass der Counselor umgehend stehen geblieben war. Noch wusste er nicht, was die Chefärztin von ihm wollte, so dass er erst mal wartete.


    Als James hörte, wer sich im intensiven Bereich befand war es schon eine Neuigkeit, mit der er nicht wirklich gerechnet hatte. Der Counselor hatte es sich zwar nicht anmerken lassen und so nickte er schließlich nur und entschloss sich umgehend den Weg zum intensiven Bereich einzuschlagen. Noch eher er vor der Tür stand versuchte er kurz seine Gedanken zu sammeln und betätigte noch einmal seinen Kommunikator, um Ensign Johnson zu Krankenstation zu rufen, damit dieser eventuell vielleicht die Mediziner unterstützen konnte.

    ###Dann wollen wir mal###, dachte er sich nur und betrat leise den Raum. Sein ruhiger Blick ging gleich zu Junia, die ihre Augen geöffnet hatte und zur Tür sah, als James dabei war den Raum zu betreten. Er wirkte wie immer ruhig, als er die letzten Schritte zum Biobett ging und sich dann auf den Stuhl setzte, der neben dem Biobett stand. „Commander“, sprach er sie mit seiner beruhigenden Stimme an und sah sie an.


    Während sich James im Zimmer von Commander Rix befand, betrat soeben Ian Johnson die Krankenstation. Wie zuvor sein Chef, bemerkte auch der Ensign, dass die Krankenstation wohl einiges zu tun hatte. Ohne die Ärzte zu stören, näherte sich der Halbbetazoide dem Biobett, wo sich Sicherheitsoffizierin, Penelope McGregor befand. „Guten Tag, Lieutenant“, sprach er sie ruhig an, wobei seine Stimme auch etwas Beruhigendes hatte.


    (703 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 09:05

    Status: Roter Alarm


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    Ensign Selke hasste diese Warterei, doch sie wusste, dass es unter den gegebenen Umständen nunmal eine Weile dauerte, bis alle es in den Konferenzraum geschafft haben würden. ###Geduld ist wohl nicht gerade meine große Stärke###, dachte sie ein wenig missmutig und wusste im gleichen Moment, dass ihr Vater dies mit einem bestätigenden Kopfnicken quittiert hätte. Das war eindeutig einer der wenigen Punkte, wo sie definitiv anders war als er. ###Er hätte sicherlich auch einen guten Heckenschützen abgegeben###, sinnierte sie. ###So geduldig, wie er war, hätte er sich tagelang ohne mit der Wimper zu zucken auf die Lauer legen können.### Nur mit Mühe unterdrückte sie das aufkeimende Grinsen als sie sich ihre Mutter in der gleichen Situation vorstellte. ###Die wäre schon nach fünf Minuten aufgesprungen und ihrer Zielperson entgegengelaufen!### Ja, die Ungeduld, ebenso wie ihr oftmals hitziges Temperament, hatte Selke zweifellos von ihrer Mutter geerbt und immer wieder damit zu kämpfen gehabt. ###Wie heißt es so schön: Man bekommt nicht das, was man haben will, sondern das, was man braucht.### Die Romulanerin dachte kurz an all das, was sie bisher so erlebt hatte. Es waren viele schwierige Situationen darunter gewesen, vor allem um ihre Flucht herum. ###Ich habe all das überstanden, also werde ich auch hiermit irgendwie fertig!###


    Immerhin hatte Emily zuvor das kurze Lächeln erwidert, das die Romulanerin ihrer Freundin geschenkt hatte. Es war eine kleine Geste von beiden jungen Frauen, die sich damit gegenseitig Mut zusprachen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. ###Fast wie mit meinem Vater.### Ungewollt kamen weitere Erinnerungen hoch, und fast meinte sie, ihn neben der Tür stehen und zu ihr herüber schauen zu sehen. Aber sie wusste natürlich, dass das Unsinn war. Ihr Vater war seit drei Jahren tot. ###Ich wünschte, ich hätte seine Geduld und Ruhe...### Sie atmete so unauffällig wie eben möglich tief durch, um ihre Gedanken wieder zur Ruhe zu bringen.


    Doch schon kehrten ihre Gedanken wieder zu diesen Anomalien zurück, und sie erinnerte sich daran, dass Lieutenant junior Grade Shras mit zu den ersten Betroffenen gehört hatte. ###Genau wie Commander Rix###, dachte sie und begann wieder einmal auf ihrer Unterlippe herum zu kauen. ###Ich frage mich, ob Andorianer wegen ihrer Fühler vielleicht ebenso anfällig für die Strahlung der Anomalien sind wie vereinte Trill. Diese Frage sollte ich der LMO stellen. Denn wenn dem so sein sollte, können wir alle uns besser darauf einstellen.### Und wo sie schon mit den Gedanken bei diesen Anomalien war, fragte sie sich erneut, wie es hatte passieren können, dass sie scheinbar zwei der drei Anomalien übersehen hatten. ###Und da hat die Anomalie, die wir untersuchen sollten, zunächst so harmlos ausgesehen... Hmmm, vielleicht ist sie das auch. Zumindest im Vergleich zu denen, die neben dieser hier herum schwirren. Oder gehören diese drei zusammen? Ist es vielleicht doch nur eine Anomalie, bestehend aus drei Teilen?### Sie wusste es nicht. Aber der Großteil der Wissenschaft war ohnehin nicht so wirklich ihr Tee, und so würde sie das herauszufinden lieber jenen überlassen, die sich damit auskannten.



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    Ort des Geschehens: Krankenstation

    Beteiligte Personen: Ltjg. Penelope McGregor (NPC), Ens. Ian Johnson (NPC), Ltjg. Shras (NPC, erwähnt), Selke (erwähnt)



    Lieutenant junior Grade Penelope McGregor lag auf einem der Biobetten und versuchte sich auszuruhen, so wie man es ihr geraten hatte. Immerhin hatte sie eine schwere Gehirnerschütterung, und bis man ihre verletzte Schulter operieren konnte, würde es auch noch eine Weile dauern. Andere Fälle hatten momentan Vorrang. Man hatte ihr etwas gegen die Schmerzen gegeben und ihre Schulter ruhig gestellt, damit sie es bis dahin aushalten konnte. Dass sie bei diesem Ruck, der durch das Schiff gegangen war, aber auch derart unglücklich gestürzt war, dass sie nun hier die Krankenstation von innen bewundern durfte, war schon ein klassischer Fall von dumm gelaufen. ###Im wahrsten Sinne des Wortes###, dachte Penelope und versuchte, sich etwas bequemer hinzulegen. ###Und so gerne mag ich Ärzte auch nicht. Aber immerhin muss ich in dieser Situation nicht unsere Abteilung leiten.### McGregor war gut darin, sich um Angelegenheiten bürokratischer Natur zu kümmern und Datenpakete und Frequenzen nach versteckten Inhalten zu durchforsten. Aber die Sicherheitsabteilung zu leiten überließ sie lieber anderen. Shras zum Beispiel.


    Im nächsten Moment aber überkam sie auch schon das schlechte Gewissen. ###Und was mache ich? Statt Ensign Selke zu sagen, sie soll Commander Valeris raten, Lieutenant Ral vorübergehend zurück zu holen, weil der über die jetzt nötige Erfahrung verfügt, auch wenn dieser haarige Rüpel sich meist wie ein Troll aufführt, habe ich nix besseres zu tun als ihr zu sagen, dass sie bis auf Weiteres übernehmen soll...### McGregor lief knallrot an, und zu allem Überfluss platzte auch noch eine Stimme in ihre Gedanken.


    Es handelte sich um Ensign Ian Johnson aus der Counseling Abteilung, der sie freundlich und beruhigend ansprach. "Ähm... Guten Morgen, Ensign", gab Penelope zurück, und das Rot in ihrem Gesicht wurde noch ein wenig dunkler. ###Oh, nein, das hat mir noch gefehlt... Was mach ich denn jetzt?### Sie entschied sich für die Flucht nach vorn. "Ensign, ich habe Mist gebaut!" sagte sie und packte Johnson am Arm, wobei sie fester zugriff, als sie eigentlich wollte. Aber das bemerkte sie nicht einmal. "Ich habe einem vollkommen unerfahrenen Ensign die Leitung der Sicherheitsabteilung übertragen, und das in der derzeitigen Situation. Die Frau kommt gerade frisch von der Akademie. Herrgott nochmal, ich kenne sie nicht mal und weiß nicht, ob sie überhaupt annähernd die Nerven für sowas hat!" McGregors Pupillen waren geweitet, ihr Atem ging heftiger als er sollte, Puls und Blutdruck schossen ebenfalls in Bereiche, in denen sie nichts zu suchen hatten.


    Das Biobett reagierte mit Alarm darauf, denn wegen der Gehirnerschütterung hatte man in weiser Voraussicht die Einstellungen angepasst. So dauerte es nur Sekunden, bis eine Mitarbeiterin des medizinischen Stabes neben dem Biobett stand und ruhig, aber sehr bestimmt verkündete: "Ensign, diese Patientin braucht Ruhe. Ich muss Sie auffordern, jetzt zu gehen!" Dann wandte sich die Frau auch schon an McGregor und sagte ruhig: "Lieutenant, ich werde Ihnen jetzt etwas geben, damit Sie sich wieder beruhigen. Es wird Ihnen gleich besser gehen."

    Penelope hörte und spürte, wie ein Hypospray sich an ihrem Hals entlud, und es dauerte in der Tat nicht lange, bis sie sich ein wenig wie in Watte gepackt fühlte. Es war ein angenehmes Gefühl. Endlich ließ sie auch den Ensign wieder los und murmelte nur leise: "Sagen Sie Commannnnn..." Sie döste weg, und die Ärztin, die sich kurz um sie gekümmert hatte, blieb nur so lange, bis sie sich vergewissert hatte, dass alle Werte wieder im grünen Bereich waren.



    [Wörter: 1.057]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger

    Einmal editiert, zuletzt von Selke () aus folgendem Grund: Fehlerbehebung

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Alle Führungsoffiziere, Soleta  

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 09:12 Uhr

    Status: Roter Alarm


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    Emily blieb bisher noch ruhig und stellte fest, dass sich nun auch die letzten Führungsoffiziere den Konferenzraum betreten hatten. Obwohl man nie wirklich die Gesichtszüge bei Vulkaniern richtig deuten konnte, so hatte die angehende Counselor dennoch das Gefühl gehabt, dass die Situation brenzlig schien, zumindest hatte sie das Gefühl, als sie Lieutenant Commander Soleta ansah.

    Die Amerikanerin sagte zunächst nichts und wartete ab, ob sich jemand zu Wort meldete, als die Krisenbesprechung gestartet wurde, doch als scheinbar keine Meldung kam, entschied sich die Counselor Assistentin, zumindest die ersten Fragen zu stellen, die ihr schon seit einigen Minuten unter den Nägeln brannten, wie man es früher so gerne auf der Erde betonte.


    Sie atmete noch einmal tief durch und sah noch immer zu der leitenden Wissenschaftsoffizierin ###Komm schon, vielleicht ist das der Moment, wo du vielleicht ein wenig Gewissheit bekommst####, sagte sie zu sich selbst und setzte auch gleich an, um die Wissenschaftlerin anzusprechen. „Commander Soleta? Sie hatten auf der Brücke gesagt, dass es sich um drei Anomalien handelte… Ich frage mich wie wir zuvor zwei übersehen konnten, oder ist es möglich, dass sie sich abgespalten hatten?“, fragte sie.

    Emily hatte eine kurze Pause gemacht, so dass sie der Commander die Möglichkeit gab, um erst zu reagieren, als sie dann zu der wichtigsten Frage kam. „Ich weiß man sollte nicht von dem schlimmsten ausgehen, aber was könnten im schlimmsten Fall passieren, wenn wir hier nicht rechtzeitig wegkommen, Commander Soleta?“


    Ort des Geschehens: Krankenstation

    Beteiligte Personen: Ltjg. Penelope McGregor (NPC), Ens. Ian Johnson (NPC)


    Ian war für einen Moment irritiert, als er fühlte wie die Lieutenant etwas aufgeregt wirkte, wenn man versuchte ihre Reaktionen diplomatisch auszudrücken. Er hatte sich allerdings schnell gefangen und versuchte sie nun erst mal zu beruhigen. „Ganz ruhig, Lieutenant…“, doch weiter kam der Halbbetazoide nicht, da er umgehend bemerkte wie der Alarm vom Biobett ausgelöst wurde, da die Werte in die Höhe stiegen. Noch er wieder ansetzen konnte, vernahm er eine der Mediziner, die umgehend darauf bestand, dass die Sicherheitsoffizierin sich nicht aufregen durfte.

    Der junge Mann nickte umgehend. „Ich wollte die Lieutenant nicht aufregen. Eigentlich habe ich die Krankenstation nur aufgesucht, um sie zu unterstützen“, antwortete er mit ruhiger Stimme. Das nächste was der Psychologe bemerkte war, wie Penelope ein Mittel verabreicht wurde, woraufhin sie kurz darauf den Griff von Ian löste und schließlich einschlief.

    Der Ensign sah immer wieder zu Ärztin, die noch dabei war die Werte zu überprüfen. Innerlich wusste er bereits jetzt schon, dass sie sehr bald jeden menge zu tun bekommen würden und wie James zuvor schon erwartete eng mit den Medizinern zusammenzuarbeiten. Das waren wohl wieder seine Erfahrungswerte gewesen, zumindest dachte sich das Ian in diesem Moment, während er sich leise von dem Bett entfernte.


    (439 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenstation --> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Alle Führungsoffiziere

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 0905 Uhr


    NPC Anna Saar

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    Nachdem Anna den Intensiv Bereich verlassen hatte und auch Lieutenant Taylor Bescheid gesagt hat, schaute sie sich noch einmal auf ihrer Krankenstation um. Sie hatte immer noch die Worte von Junia im Kopf. Wenn es wirklich stimmte was sie gesagt hat und einer ihrer früheren Wirte dieser Anomalie schon einmal begegnet ist, das war dies mehr als nur ein ziemlich großer Zufall. Oder war es wirklich? Ein Zufall? Anna schüttelte kurz den Kopf als sie in ihr Büro ging, scheinbar hatte Edu das gesehen und folgte ihr in das Büro. „Anna? Alles in Ordnung?“ fragte die Betazoidin dann und sah Anna an. Die Chefärztin drehte sich um und schaute ihre Stellvertreterin an. Sie wusste das es keinen Sinn machte ihr etwas zu verheimlichen, aber das war eh nicht ihre Art. „Commander Rix, sie macht mir ein paar Sorgen. Ihr Isoboromin Spiegel war gefährlich niedrig, ich hoffe sie spricht auf die Therapie an und der Spiegel normalisiert sie. Denn die Alternative wird uns allen nicht gefallen Edu“ erwiderte Anna dann und nun setzte auch Edu ein besorgtes Gesicht auf.


    „Aber bisher scheint sie gut darauf zu reagieren, also sollten wir den Teufel nicht an die Wand malen“ fügte Anna als sie den Gesichtsausdruck sah noch schnell an, denn sie wusste das Edu so etwas bestimmt auch mitnehmen würde und wenigsten einer musste einen klaren Kopf behalten. „Verstehe Anna, ich denke es ist auch das beste wenn ich ab hier die Behandlung von Commander Rix übernehme, denn du kennst die Vorschriften und ich weiß das sich Commander Rix und du sehr nahe stehen“ erklärte die stellvertretende Chefärztin dann und Anna nickte nur, sie wusste ja auch das Edu recht hatte, sie durfte keinen Patienten behandeln zu dem sie nicht den nötigen Abstand hatte. Auch wusste die Ärztin das Edu erfahren genug war, um die Behandlung weiter zu führen. „Ja du hast Recht, ich muss jetzt ohnehin in den Konferenzraum, es wurde eine Kriesensitzung angeordnet und ich habe durchaus auch noch wichtige Informationen für unsere Schiffleitung, zumindest hat mir Junia… Commander Rix ein paar Anweisungen gegeben. In Anbetracht der Dinge klingen diese auch sinnvoll und nicht so als wenn sie diese aus einem Fiebertraum heraus gesagt hatte. Aber am Ende muss, das eh dann die Schiffführung entscheiden. Ich werde nur den Boten spielen. Auch denke ich das Commander Valeris bestimmt wissen möchte wie es unserem Captain geht“ stimmte Anna Edu zu und erklärte ihr zugleich was sie nun tun würde.


    Sie hasste es gerade selbst das sie nicht für ihre Freundin da sein konnte, aber sie wusste auch dass es das beste war. Edu nickte und fragte „Ich habe gesehen das du Taylor zu ihr rein geschickt hast?“ Anna nickte und erwiderte „Ja, Commander Rix hat darum gebeten.“ Edu nickte abermals und antwortete „Verstehe, ich werde den beiden noch einen Moment geben bevor ich nach unserem Captain schaue gehe und du siehst zu das du in den Konferenzraum kommst.“ Anna drückte sich von ihrem Tisch ab, an den sich gelehnt hatte und nickte nur als sie dann zusammen mit Edu das Büro verließ. Ihr Blick ging noch einmal zum Intensivbereich was Edu mit einem „Sie ist in guten Händen Anna“ quittierte. „Ich weiß Edu, ich weiß“ erwiderte die Chefärztin nur und verließ dann auch die Krankenstation.


    Ort: Deck 1, Konferenzraum

    Zeit: 0910 Uhr

    Status: roter Alarm


    Als Anna den Konferenzraum betreten hatte sah sie, dass sie die letzte war die noch fehlte. Schnell setzte sie sich auf ihren Platz und legte das Padd mit den Untersuchungsergebnissen von Commander Rix vor sich. Sie wollte nun nicht diese Sitzung verzögern, denn es war wichtiger das die Shenzhou hier heil rauskam. Wie es dem Captain ging konnte sie immer noch sagen, wenn sie an der Reihe war. Ihr Blick ging zu Commander Valeris, die am Kopf des Tisches saß, sie erläuterte die Lage noch einmal, so hatte auch Anna endlich einen Überblick über die ganze Lage. Es waren also 3 Anomalien da draußen, das erklärte vielleicht auch warum auf einmal so viele hier an Bord Probleme hatten. Auch erklärte es vielleicht das der Rix Symbiont so davon betroffen war. Aber warum hatte man das nicht kommen sehen? Anna hörte erst einmal nur zu, denn die neue Counselor Assistentin hatte scheinbar einige Fragen, die geklärt werden mussten. Zumindest schien es so. Anna war schon ein wenig erstaunt das jemand der noch so jung war scheinbar schon einiges an Kompetenzen zu bieten hatte. So wartete sie erst einmal ab was Commander Soleta zu sagen hatte. Denn immerhin sprach Ensign Parker sie direkt an und Anna musste auch zugeben das es sich hier wohl mehr um ein wissenschaftliches Thema handelte. Wenn diese Fragen geklärt waren, würde sie dann vielleicht das Wort ergreifen und dem Führungsstab mitteilen was Commander Rix zu ihr sagte und was sie für Anweisungen gegeben hatte.


    [Wörter: 790]

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    "Mögen Sie Allzeit zwischen ihrer Crew und den Gefahren stehen, während Sie sie durch die Leere der Sterne führen"

  • Ort des Geschehens: Deck 1, Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Alle Führungsoffiziere, Soleta , Cameron Mitchell , Junia Rix (erwähnt), Emily Lauren Parker (erwähnt)

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 08:57 Uhr ff


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    Valeris, welche die erste im Konferenzraum war starrte nachdenklich aus dem Fenster, als Lieutenant Mitchell herein kam und sie recht... unangebracht ansprach, zog sie die Augenbrauen zusammen. Sie drehte sich nicht um ehe sie sprach. „Lieutenant Mitchell, meinem Wissensstand nach haben Sie an der Akademie gelernt, wie man einen Ranghöheren Offizier anspricht. Da wir aber im Krisenstand sind, belasse ich es bei einem Tadel und um auf Ihre Frage zurück zu kommen... Es ist derzeit sehr wenig in Ordnung. Mir obliegt derzeit die Verantwortung über jedes Besatzungsmitglied dieses Schiffes.“, sprach Valeris ohne jede emotionale Regung. „Was die Schilde betrifft, sind 60% mehr als nichts. Aber wir brauchen auch sehr dringend den Antrieb.“


    Als Ensign Parker und Ensign Selke den Raum betraten atmete Valeris tief durch, denn auch die anderen Führungsoffiziere versammelten sich nun und nach und nach trafen damit auch die letzten Berichte ein. Als Offiziere, einschließlich Doktor Saar auf ihren Plätzen saßen stellte sie sich hinter den Stuhl des Captains und erhob ihre Stimme. „Nun. Der ein oder andere wundert sich vermutlich, warum ich spreche und Commander Rix nicht anwesend ist. Die Anomalien die sich vor uns befinden haben Einfluss auf ihren Gesundheitszustand und erholt sich. Bis dahin habe ich das Kommando. Lieutenant Mitchell hat mir gerade mitgeteilt, dass die Schilde mittlerweile wieder bei 60% sind. Ich übergebe das Wort an Commander Soleta, welche Einzelheiten zu den Anomalien hat.“, sprach sie. Ihre Ansprache war wie ihre Befehle. Kurz und Bündig. Erst danach setzte sie sich, auch wenn es ihr nicht behagte. Sie saß ungern in einer Runde, wenn sie die anderen noch nicht so gut kannte. Kontaktlinse hin oder her. Die volle Sehkraft hatte sie auf ihrem Auge nicht und so erkannte sie nur die sehr groben Umrisse des Offiziers rechts neben ihr, wenn sie ihn nicht direkt ansah.


    Sie vernahm die Fragen von Ensign Parker und sie waren berechtigt. Sie wollte gar nicht darüber nachdenken, denn Anomalien im Weltraum waren die Ursache für die meisten Unfälle. Dieses Schiff konnte in einen anderen Raum oder eine andere Zeit geraten, doch auch zerstört werden. Sie wünschte sich innerlich dieses Schiff niemals betreten zu haben. ###Bitte lass mich das durchstehen und keine Fehler machen. Ich muss diese Crew heile hier heraus bringen. Wie Ironisch. Eine Menschlich-Vulkanische Hybride, aufgewachsen auf Vulkan als erster Offizier eines Schiffes des Namens Shenzhou... War das ein dunkles Omen? Schicksal?### Da diese Fragen an Soleta gerichtet waren und Valeris sich erst noch die letzten Berichte überflogen hatte, ließ sie ihr die Beantwortung. Danach sah sie zu Dr. Saar. „Doctor. Wie ist der derzeitige Zustand von Commander Rix?“, fragte sie. Sie hoffte auf Positive Nachrichten, denn mit Problemen war sie bereits genug beschäftigt.


    [445 Wörter]

    2 Mal editiert, zuletzt von Junia Rix () aus folgendem Grund: Farbe der wörtlichen Rede geändert wegen der Lesbarkeit.

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Führungsoffiziere, Cmdr. Rix (erwähnt)

    Datum: 10.11.2377 Uhrzeit: 09:13

    Status: Roter Alarm


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    Ensign Selke saß zurückgelehnt auf ihrem Platz und hörte sich zunächst an, was Commander Valeris zu sagen hatte. ###Kurz und bündig, das kommt mir bekannt vor###, dachte die Romulanerin und dachte dabei unwillkürlich erneut an ihren Vater, der in dieser Hinsicht ebenso gewesen war. Innerlich lächelte sie, äußerlich sah man es ihr nicht an, zumal immer noch die Sorge bezüglich ihrer derzeitigen Situation im Vordergrund stand. ###Immerhin sind unsere Schilde wieder bei 60%, das ist schon mal ein guter Anfang.### Dennoch wurde das miese Gefühl, dass Selke hatte, kein Stück besser. Im Gegenteil. Das dumpfe Gefühl, dass ihnen die Zeit davon lief, blieb und wurde stärker.


    Als dann Commander Valeris sich nach dem Zustand von Commander Rix erkundigte, beschloss die Romulanerin, ebenfalls eine Frage an Doktor Saar zu richten. "Doktor Saar, ich hätte da ebenfalls eine Frage. Mit zu den ersten Betroffenen gehörte auch ein Andorianer. Kann es vielleicht sein, dass manche Spezies aufgrund ihrer Besonderheiten sensibler auf diese Anomalien reagieren? Falls ja, wäre es gut, zu wissen welche dafür infrage kommen, damit wir gegebenenfalls Teams, die irgendwo zusammenarbeiten, so umstellen können, dass nicht gleich alle Teammitglieder davon betroffen sind und ausfallen." Sie dachte dabei nicht nur an ihre eigenen Teams, sondern auch die anderer Abteilungen, die sicherlich vor dem gleichen Problem standen. ###Fällt ein Team komplett aus, kostet es Zeit, bis das auffällt und es ersetzt wurde. Fällt nur ein Teil aus, geht das schneller. Und Zeit ist hier ein wichtiger Faktor. Zudem müssen wir in der derzeitigen Lage zusehen, dass wir die Personaldecke möglichst lange stabil halten, und zwar in allen Abteilungen. Vor allem aber in der Technik, denn ohne die Jungs und Mädels dort kriegen wir das Schiff nicht wieder ans Laufen.### Sie sah die Ärztin ernst an und meinte: "Das wäre vor allem für die Reparaturteams wichtig." Sie machte eine kurze Pause und fügte hinzu: "Letztlich aber auch für Ihre eigene Abteilung und letztlich auch alle anderen."


    Selke wusste, dass ihre Situation hier ernst war und wartete nun ab, welche Antworten sie bekommen würde. Und wie auch immer diese ausfallen würden, sie würde mit dem arbeiten müssen, was sie bekam.



    [Wörter: 354]

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    "Es gibt Dinge, die kann man nicht aufhalten: Das Schicksal, den Lauf der Zeit, große Träume, einen starken Willen." - Gol D. Roger