Missionsleben VI: 0290612.19 - Ghostship in the Mist

  • Ort des Geschehens: USS Black Pearl / Schuttle Perception / Krankenstation USS Perception

    Beteiligte Personen: Alle


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    Henry merkte das Ruckeln, welches vom Schiff ausging und stimmte Marissa nickend zu "Sieht wohl so aus, scheinbar schnallt das Ding was wir hier erzählen" Er lief eine Weile auf und ab und überlegte, woher das alles kommt. Es muss eine sinnvolle Erklärung für die ganzen Geschehnisse geben. Noch während er nachdachte wendete sich Marissa ihm erneut zu und deutet auf die Monde und sieht doch tatsächlich dasselbe was sie auch sieht, bei einem der Monde schwebt etwas welches dem Portal ähnlich sieht und schaute zu Marissa "Aye Ma'am, sie könnten recht haben und dort liegt die Lösung. Das Portal muss aber schon länger da sein" Merkte er an und schaute dann zu dem Portal. Als Marissa das hier mit dem Mond anspricht war ihm klar, dass man die Sache genauer untersuchen musste und so ein Außenteam her. Just in diesem Moment hört er etwas von einem Shuttle. Fand er nicht schlecht und so nickte er nachdem Befehl von Marissa. "Aye Ma'am" Er ging dann gemeinsam mit Sombrar zum Hangardeck wo das Shuttle dort andockte. Er betritt es und nickte dem Ensign zu welcher sich im Shuttle befand "Ensign Swan" nickte er "Gut, meine Damen und Herren. Bei den Monden befindet sich eine Art Portal. Wichtig ist das wir das Portal genaustens Untersuchen, und es wird immer Funkkontakt zu der Black Pearl gehalten oder genauer gesagt zur Lieutenant Bancroft" Nachdem er dies sagte war er bereit abzufliegen, und so hoffte er den Spuck ein Ende zu machen.




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    Charlotte MacKenzie[NPC]



    Charlotte war immer noch damit beschäftigt dem Captain die entsprechenden Hypos zu verabreichen. Mehr konnte sie aktuell nicht tun. Sie hatte von einem der Sicherheitsleute bereits zwei Impfdosen für sich und dem Captain erhalten. Just in diesem Moment kommt der Ruf von Lieutenant Bancroft rein und hörte diesem zu. Nachdem dies getan ist setzte sie zur Antwort an und betätigt ihren COMM ***Lieutenant MacKenzie an Lieutenant Bancroft. Verstanden Ma'am, ich lasse durch einen Sicherheitsoffizier ihnen Impfdosen zukommen, womit sie sich impfen können, dann werde ich mich auf dem Weg machen. MacKenzie Ende*** Nachdem sie den Funk abgesetzt hatte, packte sie ihre Sachen zusammen und schaute zum Captain der immer noch nicht wieder wach ist "So, sie und ich beamen jetzt rüber und dann sehen wir was wir mit ihnen machen" Nachdem sie ihre Sachen gepackt hatte aktivierte sie erneut den COMM ***Lieutenant MacKenzie an Ensign Srong, nach Absprache mit Lieutenant Bancroft beamen wir uns alle rüber zur Perception. Dort kann ich den Captain vernünftig behandeln und sie können besser an dem Impfstoff Arbeiten*** Nachdem MacKenzie dies gesagt hatte, wartete bis Srong die Antwort gab und man beamen konnte, während sie warteten, verabreichte sie sich und Captain Edin eine Impfdosis.



    Der Sicherheitsoffizier hat sich derweil auf dem Weg zur Brücke gemacht und steuert mit drei Dosen Impfstoff auf Lieutenant Bancroft zu "Ma'am" Salutierte er kurz "Lieutenant MacKenzie, hatte mich gebeten ihnen diese Dosen zu Überreichen, sie möchten sich und die anderen auf der Brücke schnellstmöglich Impfen" Gab er das weiter was ihm MacKenzie noch auf dem Weg gegeben hatte.



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    Ensign Srong [NPC]




    Srong war fieberhaft dabei noch mehr von dem Impfstoff zu entwickeln und so viele Dosen herzustellen, dass es für alle reicht. Während er am Arbeiten war spielte sein COMM verrückt und wieder war Srong der Special Quest Star, erst Lieutenant Bancroft und dann Lieutenant MacKenzie. Nachdem er sich beides angehört hatte nickte er zufrieden, endlich geht es runter von diesem Schiff und wieder in ein normales Umfeld um sich hatte. So betätigte er seinen COMM um MacKenzie zu antworten ***Ensign Srong hier, verstanden Lieutenant, ich verabreiche mir eine Impfdosis, packe meine Sachen und dann können wir auch schon los*** Nachdem Srong seinen Ruf abgesetzt hat, hat er sich selbst geimpft und seine Sachen soweit zusammengepackt, er setzte nun ein Ruf zur Perception ab ***Ensign Srong an Perception. Beamen sie bitte drei Personen auf die Krankenstation.*** Das Schiff gab ihm eine Bestätigung und Charlotte, Captain Edin und seine Wenigkeit wurden auf das Schiff gebeamt. Dort angekommen konnten alle nun ihre Arbeit beginnen.



    (673 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttlehangar der U.S.S. Black Pearl, Shuttle, Oberfläche des Mondes

    Beteiligte Personen: Henry Popov , Ensign Amy Swan (NPC), diverse Sicherheitsleute (NPCs)


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    Vil’kun stieg mit den anderen ins Shuttle. Die Daten, die ihm für die Monde vorlagen, hatten keine besonderen Erkenntnisse gebracht. Sollte sich etwas im Inneren verbergen, so war es von den Sensoren abgeschirmt. Und die Öffnung oder „das Portal“. Wie sein Kollege es nannte, war einfach offensichtlich.

    Das Shuttle setze sich in Bewegung, um die Black Pearl zu verlassen und auf den einen der Monde zuzuhalten. Vil’kun blickte in die Gesichter der Anwesenden. Neben Popov kannte er nun den Namen der Pilotin, jedoch war er ihr zuvor nicht begegnet. Bei den Sicherheitsleuten sah es ähnlich aus, wobei ihm das Gesicht der Tellaritin bekannt vorkam. Doch wenn er ehrlich zu sich war, war sie vermutlich die einzige ihrer Art auf der Perception, so dass sie diejenige war, der er auf einem der Gänge begegnet sein musste.

    Insgesamt schien die Lage ein wenig angespannt, da niemand redete. Ensign Swan wirkte sehr konzentriert, während Popov weiterhin auf die Öffnung im Mond zu starren schien. Die anderen hatten größtenteils die Augen geschlossen, hier und da ein Wackeln mit dem Fuß oder in einem Fall sehr schnaufendes Atmen. Der Kadett wusste selbst nicht, wie er sich fühlen sollte. Endlich hatte er dieses unheimliche Schiff hinter sich gelassen, jedoch mit dem Resultat, dass er sich in eine neue unbekannte Situation begab. Ihm wäre auch lieber gewesen, er hätte auch noch eine Dosis des Heilmittels erhalten, nachdem diese schon ausgegeben worden waren.

    Einigermaßen unsanft setzte das Shuttle auf der Oberfläche des Mondes auf. Vil’kun beobachtete fasziniert, wie sich der Rotton in der Haut von Ensign Swan merklich verdichtete. Einmal mehr war er froh, dass seine Spezies nicht so offensichtliche Signale von Scham produzierte. Was hatte sich die Natur dabei gedacht, es den Betroffenen noch unangenehmer zu machen, indem es offen zur Schau stellte, was in ihnen vorging?

    Vil’kun setzte sich an eine der freien Konsolen und überprüfte, was ihm jedoch ohnehin klar war. Der Mond besaß keine Atmosphäre. Also musste jemand aussteigen und versuchen, das Portal zu öffnen, in der Hoffnung, dass man im Inneren würde atmen können. Als Vil’kun sich umdrehte, sah er, dass bereits zwei der Sicherheitsleute in Raumanzüge schlüpften, zwei weiterer lagen bereit, von denen einer von Ensign Swan in Empfang genommen wurde. Plötzlich drehte sie sich um und sah den Takaraner auffordernd an.

    „Worauf warten Sie, Kadett? Irgendjemand sollte die Umgebung scannen, während ich damit beschäftigt bin, dieses Ding zu öffnen.“

    Damit war wohl geklärt, wer sich an diesem Einsatz beteiligen würde. An Popov gewandt fügte sie hinzu: „Bitte halten Sie stets Kontakt mit der Brücke, sollte hier irgendetwas schief gehen.“


    -- Vor dem Portal --


    Vor ihnen erstreckte sich eine leicht elliptische Metalltür mit glatter, sehr dunkler Oberfläche. Einzig an ihrem Rahmen konnte man erkennen, dass es einen Mechanismus geben musste, um diese in Bewegung zu bringen. Vil’kun sah an einer Stelle Unregelmäßigkeiten, die sofort von Ensign Swan angesteuert wurden. Die beiden Sicherheitsoffiziere stellten sich in die Nähe der beiden und hielten die Umgebung im Blick. Vil’kun selbst hatte seinen Tricorder gezogen, um die Tür und wenn möglich das Innere zu scannen. In den Handschuhen des Raumanzuges fiel es ihm deutlich schwerer, die entsprechenden Befehle einzugeben. Zwar hatte er Trainingseinheiten in Raumanzügen und der Schwerelosigkeit auf der Akademie, aber die Bedienung des doch recht zierlichen Tricorders hatte nie dazu gehört. Dennoch schaffte er es mit wenigen Umständen.

    Die Ergebnisse waren jedoch nicht zahlreich. So konnte er zwar das Material der Tür bestimmen, jedoch nichts, was sich dahinter befand. Um nicht völlig untätig zu sein, während Ensign Swan sich schon daran gemacht hatte, den Türmechanismus zu untersuchen, versuchte er, anhand der Korrosionserscheinungen zu berechnen, wie alt dieses Portal sein musste. Während der Tricorder arbeitete, blickte Vil’kun sich um. Von diesem Standpunkt aus konnte man den zweiten Mond in voller Pracht sehen, wobei „Pracht“ ein zu überzogenes Wort war, wenn man davon ausging, dass es sich um einen doch recht kargen Stein handelte, der nicht einmal farblich irgendwie hervorstach. Dennoch hatte es etwas Beschauliches an sich und hätte man nicht immer wieder kleine Flüche von der Technikerin gehört, die scheinbar Schwierigkeiten mit der Tür hatte, so hätte man alles Beklemmende hinter sich lassen können und diese entspannende Ruhe genießen können.

    Erst als der Tricorder piepste, merkte Vil’kun dass er ziemlich in Gedanken abgedriftet war. Er guckte sich die Daten an und stellte fest, dass eine genaue Altersbestimmung nicht möglich war. Wahrscheinlich war eine Zahl im sechsstelligen Bereich, aber eine Spanne von 900.000 Jahren ist keine präzise Angabe. Er sendete die Daten dennoch an das Shuttle, dessen Insassen es dann weiterleiten konnten an die Perception. Vielleicht hatte Vil’kun etwas übersehen, worauf jemand anders stoßen konnte.

    Es folgte kurz darauf ein kleiner Jubelschrei gepaart mit einem „geschafft“. Scheinbar war Swan erfolgreich gewesen. Was mit einem Zischen begann, wandelte sich in tiefes Dröhnen, als sich die Tür langsam in Bewegung setzte und zur Seite glitt. Sofort schwenkte Vil’kun seinen Tricorder auf die sich ausdehnende Öffnung und sammelte Daten. Die beiden Sicherheitsleute postierten sich so, dass sie die Öffnung im Blick hatten, sollte etwas Unerwartetes dort herauskommen. Der Takaraner studierte gebannt den Tricorder. Seine Mundwinkel zogen sich leicht nach oben, es gab hier eine Atmosphäre, die genug Sauerstoff enthielt, um das Außenteam am Leben zu erhalten. Er wollte gerade die frohe Neuigkeit verkünden, als er plötzlich einen hohen Energieausstoß im Inneren des Portals feststellte. Die Tür war nun schon knapp zur Hälfte in der seitlichen Wand verschwunden, die Geschwindigkeit der Bewegung hatte stetig zugenommen. Nun sah er auch das gelblichweiße Leuchten innerhalb des Tunnels, der sich nun offenbarte.

    „Ich erfasse hier eine Energiequelle, die schnell an Intensität zunimmt. Ich kann jedoch nicht sagen…“.

    Die Tür war vollends verschwunden und Vil’kun unterbrach sich, um den Arm vor sein Gesicht zu halten. Das Leuchten hatte so stark zugenommen, dass er geblendet wurde. Doch selbst das Schließen der Lider hatte nicht ausgereicht. Er spürte noch, dass er von der Seite umgerissen wurde, als ein Energiestrahl ihn und seine unmittelbare Umgebung erfasste, um sämtliche Materie – in diesem Fall einen Sternenflottenoffizier und einen Kadetten - zu vaporisieren.


    Nun blieben nur noch sechs zum Sterben.


    (1012 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Tlekok (Zwillingsmond) USS Black Pearl

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini  Henry Popov  Hamion Edin (erwähnt)


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    Marissa hatte alles von der Brücke aus im Blick und war guter Dinge, als sie das Shuttle auf den Mond zufliegen sah. Sie stand mit Henry ständig in Kontakt und er würde ihr berichten, wenn es irgendetwas wichtiges gab. So blieb sie recht entspannt auf ihren Platz sitzen und informierte ich in regelmäßigen Abständen nach dem Befinden von Hamion.

    Gerade als sie sich endlich entspannt und einen Blick auf den Schirm geworfen hatte, riss sie die Augen auf. Ein heftiger Energiestrahl schoss aus dem Mond heraus. Das Ganze dauerte nur ein paar Sekunden und dann war es auch schon wieder dunkel. Marissa sprang von ihrem Stuhl auf und versuchte die Verbindung zu Henry herzustellen. „Was war das gerade?“ Sie sah mit leichter Panik im Blick zu Avelino, der sicherlich nicht weniger erschrocken reagierte.





    Ensign Amy Swan Technische Abteilung



    Amy hatte dem Ensign noch lächelnd zugenickt und sich dann daran gemacht, das Shuttle wieder zu starten und zu den Zwillingsmonden zu fliegen. Das Ganze lief recht reibungslos ab und so dauerte es nicht lange, bis sie das Shuttle sicher in der Nähe des Portals landen konnte. Alle Offiziere waren mit Schutzanzügen ausgestattet, so dass es kein Problem war, das Shuttle zu verlassen. Amy hatte sich dann auch sofort an die Arbeit gemacht, um das Portal zu öffnen. Das Ganze war recht knifflig, doch zu guter letzt schaffte sie es dann doch. Nicht damit gerechnet hatte sie, dass dieser Energiestrahl aus der Mitte geschossen kam und die beiden Offiziere die unmittelbar davorstanden, pulverisierten. Sie verfiel in eine Starre, die aber nur kurz anhielt, denn sie konnten sich hier nicht ewig aufhalten. Amy schluckte hart und schaffte es, sich wieder zu bewegen und auf Henry zuzugehen.

    „Sir..wir müssen hier weg.“ Meinte sie und deutete auf das Portal, das jetzt ein Eingang zu einer Höhle freigab. Sie und die restlichen Offiziere liefen eher vorsichtig darauf zu und Amy spürte schon, dass ihr die Knie schlotterten. Doch für Trauer war jetzt keine Zeit, so hart das auch war. So fanden sie sich wenige Minuten später in einem Höhlensystem wieder und Amy ließ der Sicherheit den Vortritt. Das System war nicht sehr komplex und so war es sinnvoll, den Hauptgang weiter zu gehen, da die Nebengänge doch sehr klein waren und nicht den Anschein hatten, dass sie zu einem Grab führten. Sie knipste die Kleine Lampe an ihrem Anzug an und leuchtete so den Weg ein wenig aus, denn es war schon arg dunkel hier. Immer wieder warf sie einen Blick zu Henry und blieb auch wenn möglich in seiner Nähe.



    (425 Wörter)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Black Pearl

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft , Henry Popov , Captain Edin (erwähnt), Sombrar (erwähnt)


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    Als das Schiff sich plötzlich bewegte und Marissa fragte ob jemand das Schiff steuert, sah er das alle nur den Kopf schüttelten und diese Frage verneinte, anscheinend wollte wirklich irgendjemand oder irgendetwas, das sie dieses Rätsel lösten und es war demjenigen sehr ernst damit, wie es schien. Nachdem sie endlich wieder anhielten konnte man die Zwillingsmonde sehen, die sie vorher bereits entdeckt hatten und auf einem konnte man eine Art Tür oder Portal, vermutlich zu einem Gewölbe sehen. Die Perception war ihnen gefolgt und der Captain, sowie Ensign Srong wurden umgehend auf die Perception zurück gebeamt, sobald dies möglich war. Kurz darauf wendeten sich alle dem Hauptschirm zu und diesem komischen Eingang, der dort zu sehen war. Ihm wären eingehendere Scans lieber gewesen von diesem Objekt, aber die Sensoren fanden nichts verdächtiges oder außergewöhnliches.


    Marissa forderte ein Shuttle und und einen Technischen Offizier von der Perception an und gab Ensign Popov und Kadett Sombrar den Auftrag ein Außenteam zu bilden und mit dem Shuttle zur Mondoberfläche zu fliegen, um sich dies näher anzusehen. Avelino instruierte noch die Sicherheitsoffiziere die sie begleiten sollten, da er selbst bei Marissa bleiben würde. Er hoffte das die Trikorder eventuell vor Ort mehr Glück hatten, als die Schiffssensoren. Kurz nachdem Henry sich zum Hangar aufgemacht hatte, kam auch der Offizier mit dem Impfstoff, so dass sie sich nun endlich alle Impfen konnten. Eine Sorge weniger, dachte er nur bei sich und sah dann zu Marissa hinüber, die sich anscheinend auch wieder ein wenig entspannt zu haben schien. Avelino verfolgte auf den Sensoren das Shuttle und die Landung, sowie das Aussenteam, als dieses ausgestiegen war. Henry stand die ganze Zeit mit Marissa in Kontakt und erstattete Bericht.


    Was ihm immer noch sorgen bereitete, war die Tatsache das die Sensoren wirklich nichts verzeichneten oder anzeigten, das war ihm einfach zu ruhig und ungewöhnlich. Seine Leute hatten zwar den Bericht geschickt das optisch wohl alles ok war, aber er mahnte sie dennoch zur äußersten Vorsicht. Der Text des Rätsels ließ ihn einfach nicht los. Marissa hatte sich grade nach dem Befinden des Captains erkundigt und sie sahen wieder alle auf den Hauptschirm, als plötzlich ein gleißendes Licht von der Mondoberfläche empor schoss. Anscheinend eine Art Energiestrahl. Das ganze dauerte nur Sekunden, aber sein Magen krampfte sich bereits in böser Vorahnung zusammen, als auch Marissa aufsprang und fragte was das gewesen ist. Avelino ließ die Finger über die Konsole fliegen, aber außer das dort ein Energieausstoß stattgefunden hatte, zeigten die Sensoren immer noch nichts außergewöhnliches an.


    „Die Sensoren zeigen nur das es einen Energieausstoß gab, aber immer noch nichts ungewöhnliches.“ Er kontaktierte sofort seine Leute auf dem Planeten und bekam eine Nachricht, die er lieber nicht gehört hätte. „Ma‘am meine Leute sagen, das sie die Türe öffnen konnten, dieser Lichtstrahl war wohl eine Art Schutzmechanismus. Sie formieren sich grade neu und es gab wohl auch zwei Verluste dadurch. Ensign Popov meldet sich gleich mit einem ausführlichen Bericht, sobald sie sich gesammelt haben. Ich verstehe nicht, warum die Sensoren uns nichts anzeigen, so etwas hätte man doch sehen müssen, einen Energieanstieg, der so extrem stark ist. Ich empfehle das das Außenteam noch vorsichtiger vorgehen sollte. Wenn ich daran denke, was diese Stimme sagte, bezüglich der Aussage, das acht sterben müssen, wären es jetzt noch sechs die übrig sind.“


    Er machte eine kleine Pause, da er dies grade selbst erst einmal sacken lassen musste und wischte sich kurz mit der Hand durch das Gesicht. „Ich vermute das sie dort auf noch mehr Fallen treffen werden und wenn die Trikorder diese nicht Anzeigen…. Ich möchte mir nicht ausdenken, was dann noch passiert und ehrlich gesagt habe ich auch keine große Lust noch weitere sechs Leute zu verlieren, um diese Prophezeiung war werden zu lassen. Andererseits hieß es ja das sonst alle vernichtet werden. Womöglich werden wir eventuell keine andere Wahl haben, auch wenn mir dies extreme Bauchschmerzen bereitet.“ Er musste sich nun ebenfalls kurz einmal hinsetzen, das gefiel ihm überhaupt nicht und er begann krampfhaft zu überlegen, wie sie aus dieser Situation herauskamen, ohne noch irgendjemanden opfern zu müssen, aber wirklich viele Wege, die auch sinnvoll waren, fielen ihm grade nicht ein.


    (690 Wörter)

    Cmdr Avelino Biasini
    Sicherheitschef der USS Perception


    "Jede letzte Tatsache ist nur die erste einer neuen Reihe." - Ralph Waldo Emerson