Bordleben 34: Schwere Zeiten, unerwartete Pfade

  • Befand sich dann auf dem Schiff mit dem Tricorder in der Hand. Dem eigentlichen Beweis für den Prozess. Er schaute kurz zu Nathalie "Wenn ich mich richtig erinnere, dann kann man Elise eigentlich nicht den Prozess machen, da das Hauptbeweismittel fehlt oder?" Tatsächlich war sich Nicolai gerade nicht Sicher ob es wirklich so war. Dennoch konzentrierte er sich auf das was zu machen war und zwar die Galileo bereit machen, dass man schnell abfliegen konnte. Anbei wartete er auf eine Antwort von Nathalie

  • Valerie Leonova - Planeten der Kresin


    Val nickte Elise langsam zu.

    "Genau, kommen sie mit, wir sind von der Sternenflotte, Captain Edin schickt uns."

    Meinte Val leise zu Elise und schaute ob die Luft rein war, sie nickte ihrer Kollegin die schon vorausgegangen ist.

    "Und Krenirs kennen wir nicht."

    Val folgte dann mit Elise.

  • Da sie die ersten waren, die sich wieder an Bord befanden, kümmerte sich Nathalie auf der Brücke um alles weitere. Das schlimmste war, das sie warten mussten und keine Möglichkeit hatten, mit dem restlichen Außenteam kontakt aufzunehmen. Die Gefahr dabei war einfach, das sie auffliegen würden. Sie blickte zu Nicolai und hob kaum merklich die Schultern an "Ja und nein. Es gibt Zeugen die diesen Tricorder gesehen haben und so wie ich das Volk einschätze, glauben sie eher jemanden aus ihren Reihen als einem fremden. Aber dazu wird es sicherlich nicht kommen, da sie Elise rechtzeitig rausholen werden. Da bin ich mir sehr sehr sicher."

  • Elise sah die beiden Damen an und machte große Augen "Hamion hat es geschafft? Wo ist er? Kann ich ihn sehen?" Justin dem Moment suchte sie ihre paar Sachen zusammen "Wir müssen den Trikorder besorgen, er wurde konfisziert"

    Mein Herz ist größer als das Meer,

    Ich leg die Rüstung ab und dann das Schwert ,

    Ich verändere mein Spiegelbild, Bewusstsein ist das Tor

    durch das ich gehen will.

  • Valerie Leonova - Planeten der Kresin


    Val nickte Elise zu.

    "Ja hat er." meinte sie leise.

    "Er sorgt grade für Ablenkung um sie hier raus zu holen und natürlich, spätestens wenn wir auf dem Schiff sind, können sie ihn sehen."

    Sprach Val zu Elise leise und folgte dann mit Elise ihrer Kollegin.

    "Wir haben ein zweites Team, das holt den Tricorder, falls sie nicht bereits schon auf dem Schiff zurück gekehrt sind."

    Meinte Val ebenfalls leise.

  • Nicolai indes befand sich ebenfalls auf der Brücke um Nathalie dabei zu Helfen, dass Schiff soweit startklar zu machen. Er hatte vieles im Kopf was man danach so alles machen würden, wenn man Elise befreit hatte "Wo wird man sie Unterbringen Ma'am?" Fragte Nicolai Nathalie, weil auch diese Frage, dass war zumindest sein Befinden, geklärt werden musste. Er hatte sich an seine Konsole begeben um nach den Sicherheitsstandards zu schauen und auch freilich nach dem System. Er hoffte, dass man die Systeme die zu Abwehrmöglichkeiten Dienen nicht brauchen würden. Aber man würde sie dennoch einsetzten wenn es den so sein musste.

  • Nach der Mission vom 10.08.




    Das Shuttle hatte inzwischen den Hangar der Starbase wieder erreicht. Nathalie stand aber noch mit Nicolai, Hamion und Mibu im Wissenschaftsmodul und schaute auf diese Sonde. "Wir sollten sie genau untersuchen lassen. Vom äußeren her kann ich nicht erkennen von wem sie stammen könnte. Wer hat ein Interesse daran, unser Testgelände auszuspionieren?" sie schaute die anderen fragend an. Sie konnte sich da im Moment keinen Reim draus machen.

  • Nicolai hatte das Shuttle bereits Verlassen und stand nun wie alle anderen auch um die Sonde herum. Die Frage die sich stellt ist. Von wem? Oder was? und Warum ist die Sonde ausgerechnet dann aufgetaucht als man den Trainingsflug absolviert hat. Nicolai schaute zu den Captains "Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder sind das unsere Leute, oder Verbündete oder es sind Feinde.." sagte er und fährt nach einer kurzen Pause fort "Daher schlage ich vor, dass wir uns auf alles Vorbereiten und einstellen. Außerdem würde sich die Frage dann wiederum stellen, woher haben die Feinde gewusst, dass wir in diesem Moment uns dort aufhalten?" Diese Fragen könnte man nach der Untersuchung klären. Wichtig war erstmal, dass die Sonde untersucht wird. Damit man klären kann, von wem und woher sie kommt.

  • Mibu betrachtete genau wie die anderen auch nun die Sonde von näherem. Sie konnte im ersten Augenblick auch nicht sagen von wem sie war. Zur Aussage von Nicolai sagte sie dann nur. "Aber ich denke wenn sie von unseren Leuten oder einer unserer Verbündeten ist. Hätten sie uns bescheid gegeben, das sie einen neuen Sonden Typen in dem Feld testen wollen." sie überlegte kurz. "Ich könnte versuchen mich bei unseren Verbündeten etwas umzuhören und fragen ob sie diesen Sonden Typen kennen. Während unsere Techniker und Wissenschaftler die Sonde genauer untersuchen." schlug sie dann auch vor. Die Frage war halt, wenn es eine Feind war, woher wusste er das sie genau zu dem Zeitpunkt an der Stelle waren? Dann schaute sie zu Nicolai. "Das ist eine verdammt gute Frage, Commander. Die Sonde gibt zu viele Fragen auf einmal auf."

    Lt. Cmdr. Mibu Vaag ehemals Perim

    Master of Tactics

    "Nichts schmerzt so sehr, wie fehlgeschlagene Erwartungen, aber gewiss wird auch durch nichts ein zum Nachdenken fähiger Geist so lebhaft wie durch sie erweckt." Benjamin Franklin

    "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und Leistung."

    Albert Einstein


  • Kosh eilte durch die Gänge, einen ganzen Stapel PADDs in den Armen. Nin war zu spät dran, aber es hatte sich nicht ändern lassen. Hans war bereits nach Regulus aufgebrochen, als Kosh die Nachricht von T'Lara bekam, dass ihre Tochter mit einem Fieber darniederlag. Schicksalsergeben hatte Kosh umgeplant, dadurch aber wertvolle Zeit verloren.

    Etwas atemlos betrat din J'naii das Wissenschaftsmodul, in dessen Mitte die fremdartige Sonde, gehalten von einem Stasisfeld, langsam um die eigene Achse kreiste.

    "Entschuldigen... Sie... die Verspätung...", keuchte Kosh, "Betreuungsprobleme."

    Nin atmete tief durch, um sich zu sammeln.

    "Sind Sie schon weiter gekommen, als die Berichtslage?"

  • Nathalie schaute mit gerunzelter Stirn auf die Sonde und hörte sie die Ausführungen der anderen in Ruhe an. Sie war kein Wissenschaftler und auch kein Experte für Sonden aller art, aber irgendwie musste sie ja hier jetzt weiterkommen. Gerade als sie etwas sagen wollte, rauschte Kosh in das Modul rein. Nathalie schaute auf und unterdrückte ein leichtes Schmunzeln, da Kosh böse schnaufte.

    "Das ist kein Problem. Atmen Sie erstmal durch. Wir wissen bisher nur das sie leicht beschädigt ist. Aber die Herkunft haben wir noch nicht herausgefunden. Ich war mir auch nicht sicher, ob wir einfach so an der Sonde herum hantieren sollen. Dafür haben wir ja eigentlich unsere Fachleute und wenn Sie wieder zu Atem gekommen sind, dürfen Sie sich das gute Stück gerne ansehen"

  • Dieser Aufforderung leistete Kosh gerne Folge. Nin stemmte die Hände auf die Oberschenkel und zwang sich dazu, tiefe, gleichmäßige Atemzüge zu nehmen. Nims Atem beruhigte sich und Kosh richtete sich wieder auf und trat an das Eingabepult heran.

    "Okay, ich mache jetzt mal ein paar minimalinvasive Scans, um die Hüllenzusammensetzung zu bestimmen, die Ursache für diesen Schaden da zu rekonstruieren und einen Plan vom inneren zu erhalten. Damit können wir vielleicht Rückschlüsse auf die Erbauer:innen ziehen. Computer, errichte ein zusätzliches Dämpfungsfeld um den Sondenkörper, Ebene 8! Ich will nicht, dass sich irgendwelche geheimen Vernichtungswaffen aktivieren und uns alle atomisieren... Beginne Scan." Ein kurzer Moment der Stille senkte sich auf den Raum hinab, nur unterbrochen vom Zirpen der Geräte. "Hmmm... also, die Hülle besteht aus ganz viel üblichem, Duranium, Tritanium, diese Dinge, aber es ist außerdem auch noch eine Guessium-Legierung beigemischt, vielleicht hilft uns das bei der Identifikation?"

    Kosh sah zu Nicolai und Mibu hinüber.

    "Ich werde Ihnen meine Ergebnisse zusenden, Identifikation fremder Bestandteile ist doch Ihr Fachgebiet."

  • <<<Nach der Mission vom 24.09.2021>>>


    "Okay, noch einmal zur Zusammenfassung, während wir warten.", sagte Kosh an das phasenverschobene Außenteam gewandt, "Nicolai ist unterwegs, um den exakten Phasenverschub aufzusammeln und an uns weiterzugeben. Den kann ich benutzen, um die Trägerwelle zu modifizieren, mit der wir uns in die Schiffssysteme einklinken können. Insbesondere will ich die Transporterkontrollen anzapfen, um uns alle wieder zurück auf die Andromeda zu schicken, damit auch wir von der Anyonenschwemme betroffen werden, von der ich hoffe, dass sie die Crew des Frachters wieder zurück in normale Phase zwingt. Das hat bei Commander La Forge funktioniert, ich wüsste nicht, was bei uns schief gehen sollte. Aber wir müssen uns beeilen, die Schwemme wird in etwa 10 Minuten initiiert. Zugleich bin ich hier dabei, meinen Kommunikator zu modifizieren, damit wir Kontakt mit der Andromeda aufnehmen können. Vielleicht wissen die ja mehr über das Phänomen. Ich warte nur noch auf die BlueCARS-Verbindung, dann haben wir das System verbunden und können losfunken."

  • Der Turborlift hat bei Nicolai leider nicht Funktioniert und so muss er warten, bis jemand den Lift benutzt um mit rein zu schlüpfen und so zur Brücke zu fahren . Dort angekommen muss er sogar seinen eigenen Kollegen ausweichen um nicht das selber erleiden zu müssen wie Nathalie, als einer von der Besatzung buchstäblich durch ihr durch ist. Auf der Brücke angekommen, schaute sich Nicolai erstmal um. Welche Konsole? Wo wird das Angezeigt? "Kosh meinte doch eine Konsole.." sagte er zu sich selbst und es ist fast wie als hätte die Konsole ihn gehört, wird ihm wie es Kosh sagte tatsächlich der Phasenversatz angezeigt. Nicolai ging nun zu dem besagten Computer und kontaktierte Kosh ***Commander Johnsen an Kosh. Ich stehe vor dem Computer der mir den Phasenversatz anzeigt. Was sind meine nächsten Schritte die ich jetzt machen muss?*** Kosh hatte Ahnung auf diesem Gebiet. Nicolai jetzt eher weniger. So wartete er auf eine Antwort seitens von Kosh.

  • ***Kosh hier. Nicolai, bitte geben Sie mir den exakten Phasenversatz durch und sehen Sie dann zu, dass Sie wieder zurück kommen. Bei den Menschen heißt das doch 'die Beine aus der Hand legen' oder so ähnlich?***

    Nimse Finger schwebten über dem Tastenpult nimses PADDs, um die Varianzgröße in den Code einzugeben und das Programm ablaufen zu lassen. Leichte Schweißperlen sammelten sich auf Koshs Wangen. Ihnen lief die Zeit davon.

  • Nicolai stand an dem Computer und hatte den exakten Phasenversatz und tippte erneut auf seiner Konsole ***Verstanden Kosh*** Nachdem er diese recht kurze Antwort gegeben hatte, gab er kosh den Korrekten Phasenversatz durch ***Commander Johnsen an Kosh. Sie müssten jetzt den exakten Phasenversatz haben und achja es heißt: Nehme sie die Beine in die Hand*** Gesagt getan. Nicolai rannte wieder aus der Brücke und musste erneut warten, bis jemand den Turbolift benutzen würde. Es dauerte auch nicht lang, bis es ein Offizier auch getan hatte und so konnte Nicolai den Lift benutzen um damit zu den anderen zu fahren.

  • ***Das war es!***, antwortete Kosh und lies offen, ob nin die Phasendifferenz oder den Ausdruck meinte. Nin gab die Phasendifferenz in das PADD ein und bedeutete den anderen, sich schon einmal auf der Transporterplattform bereit zu machen. Als Nicolai - endlich - in den Transporterraum stürmte und ebenfalls auf die Plattform hechtete, drückte nin den Knopf und das vorher geschriebene Programm initiierte den Transport von allem, was da an phasenverschobener Materie im Begrenzungsstrahl sein mochte. Es war ein wenig unangenehm, aber immerhin schienen alle in einem Stück zu sein.

    "Jetzt heißt es warten und das Beste hoffen..."

  • Nathalie stand neben Kosh und hatte genau zugehört, doch mit dem meisten davon, konnte sie nicht wirklich viel anfangen und so überließ sie den Fachleuten das Feld. Doch als Nicolai die Brücke erreicht und Kosh diesen Code durchgegeben hatte, neigte sie sich neugierig rüber "Wird es funktionieren?" fragte sie noch, ehe sie sich rasch wieder gerade hinstellte. Als Kosh den Knopf drückte, kniff Nathalie die Augen zu und traute sie sich auch nicht aufzumachen, nachdem diese doch recht unangenehme Gefühl vorbei war.

  • Die Crew der Sternenbasis befindet sich mitten in einem Bankett der Romulaner. Da man den tamarianischen Botschafter gebührend empfangen möchte bietet der Empfang alles mögliche an Annehmlichkeiten.


    "Nathalie, was meinen sie? können wir bevor wir fahren noch eine kleine Spritztour durch die Stadt hier machen? Wenn auch sicher nicht ohne Militärbegleitung" fragte Hamion mit einem Grinsen im Gesicht.

    Mein Herz ist größer als das Meer,

    Ich leg die Rüstung ab und dann das Schwert ,

    Ich verändere mein Spiegelbild, Bewusstsein ist das Tor

    durch das ich gehen will.

  • Sie wollte gerade einen Schluck trinken, als Hamion sie ansprach. Nathalie zog eine Braue nach oben und schluckte das Ale runter. "Hm...Warum eigentlich nicht? Wer weiß wann wir mal wieder nach Romulus kommen. Ich frage den Botschafter gleich mal, denn wie Sie schon sagten, nicht ohne Militärbegleitung" sie musste jetzt auch breit grinsen. Dieses Romulanische Ale war übrigens echt heftig, sie hatte nur eine kleine Menge davon und spürte das schon ein wenig in ihrem Kopf.