Bordleben 34: Schwere Zeiten, unerwartete Pfade

  • LtCmdr Bones -MR der SB 249


    Bones stand neben Farrell als er von einer Kadettin angesprochen wurde und wandte sich ihr daraufhin zu.

    "Kadett Fives, Willkommen an Bord", begrüßte er Patena Fives zuerst einmal und schielte kurz zu dem Trill neben ihm. Es kam keine Reaktion, daher übernahm er das Gespräch weiterhin.

    "LtCmdr Bones, taktische Gamma-Schicht der Station. Sie gehören zur Sicherheit?", fragte er sie dennoch, obwohl ihm die Antwort eigentlich klar war. Jeder SO hatte so eine bestimmte Ausstrahlung, die jemandem, der schon länger Dienst tat, direkt auffiel.

    "Ihr Vorgesetzter ist Cmr Johnsen, welcher aber gerade an Bord der Galileo ist und nicht auf der Station."

    Eigentlich hatten sie gerade keine Möglichkeit in der aktuellen Situation jemand Neues in alle Abläufe einzuführen. Daher war der LtCmdr etwas überfragt, was er mit der Kadettin anfangen sollte, als er die Hand von Farrell auf seinem Oberarm spürte, welcher leicht gedrückt wurde. Daraufhin folgte ein Nicken, als er kurz in dessen Gesicht schaute. Innerlich atmete er auf, denn das war ein Zeichen, dass der Captain alles mitbekommen hatte und sich dessen annahm.

    "Captain Farrell hat hier momentan das Sagen, Kadett. Er wird sich um sie kümmern und entsprechend einteilen, wo Hilfe gebraucht wird. Gedulden sie sich einen Augenblick."


    Captain Pete Farrell-MR SB 249


    Gleich darauf hörten alle Umstehenden noch einmal die Stimme von Admiral Webster:

    **** Schön Sie zu hören Captain Farrell. Wir werden eine Warteposition beziehen und sind gerade schon dabei die Emitter zu zerstören. Meine Ingenieurin trennt gerade den Hauptspeicher vom System.


    Sie haben Recht Captain. Hologramme basieren auf Photonen. Sie können durch die Transportersysteme greifbar gemacht werden. Sie haben richtig aufgepasst und ja es wäre Möglich, dass wir von der Meridian aus die Station mit Fermionen beschießen könnten um Ihre Hologramme zu neutralisieren.


    Ich würde meine Ingenieurin mit meinem Wissenschaftler darauf ansetzen.


    Alternativ war die Idee, das Schiff zu landen und komplett herunterzufahren. ****


    Nette Idee. Würde aber bei der Station schlecht funktionieren. Er aktivierte das COM wieder.

    Pete lächelte kurz ehe er antwortete

    ***Ihre Alternative klingt gut. Allerdings haben wir diese Möglichkeit bei der Station nicht. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn sie ihre Leute darauf ansetzen könnten, Admiral.

    Ich werde das Gleiche bei meinem Team anregen und umsetzen lassen für die Meridian. Ich gebe ihnen Bescheid, wenn wir soweit sind. Vielleicht sparen sie sich dann eine Landung, die sicherlich nicht ohne wäre, wenn Hologramme während dem Landevorgang mit herumpfuschen. Farrel Ende*** gab er durch und beendete daraufhin vorerst das Gespräch mit der Meridian. Jetzt standen noch Cmdr Shizaras Antwort und die Reaktion der Galileo auf dem Plan.


    Bis es soweit war, wandte er sich der Kadettin zu.

    "Kadett, da der stellvertretende Sicherheitschef momentan sehr beschäftigt ist und alle Hände voll zu tun hat, werde ich sie hierbehalten und gezielt einsetzen. Die Station ist groß und sich hier als Neuling zurechtzufinden schon in Nicht-Krisenzeiten nicht ganz einfach."

    Er machte eine kleine Pause.

    "Der Weg von der nächstgelegenen Transporterplattform hierher ist ihnen bekannt?" fragte er sie mehr obligatorisch. Schließlich war sie den Weg gerade gelaufen-mehr oder weniger. Er ging davon aus, dass sie als Offiziersanwärterin sich diesen Weg gemerkt hatte.

    "Dann werden sie Cmdr Shizara von dort abholen und hierher bringen, sollte sie (Shizara) dieses Angebot im weiteren Gespräch wahrnehmen."

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

    Einmal editiert, zuletzt von Pete Farrell ()

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ - Hauptmaschinenraum
    ( Pete Farrell )


    Der LtCmdr reagierte schneller als erwartet auf Patena. Es war ein gutes Zeichen oder? Auf die Frage hin, ob sie zur Sicherheit gehörte nickte die Kadettin knapp. "Das ist je nach Tempus richtig. Ich soll in die Sicherheit eingegliedert werden." Ihr vorgesetzter war also nicht vor Ort. Interessant. Unerwartet. Sie wartete ab bis das Gespräch beendet war und man sich an sie wandte. Dennoch konnte sie nicht die rabiate Vorgehensweise ignorieren. Die Anweisung war klar welche man ihr gegeben hatte. Dennoch gefiel es ihr nicht irgendeine Form von Laufbursche zu sein. "Sir? Könnte man die Hologramme nicht zumindest in einem abgesicherten Bereich isolieren? Selbst wenn es nicht alle sind könnten wir hier eine Form von Erstkontakt haben... Laut meinen Informationen sind diese Hologramme möglicherweise Individuen." Es war nur ein kleiner Vorschlag und eine respektvolle Anmerkung. "Ich werde mich auf den Weg machen. Mir könnte ein Tricorder helfen. Wenn die Hologramme so einzustufen sind wäre es gut die Besatzung irgendwie von den Hologrammen differenzieren zu können." Eine respektvolle Anfrage. Es wäre das mindeste was sie benötigte um sich hier sicher bewegen zu können. Umgekehrt... Das zerstören der Projektoren würde zumindest Ruhe beschaffen. Aber die befallenen Systeme wären noch immer befallen.

    Normalerweise hasste Patena diese Seite an sich. Dieses logische, analytische. All das was diese Vulkanische Seite an ihr erzeugte. Sie hasste es einfach. Doch wenn es ihr nun half sinnvoll zu arbeiten? Der Weg zum Transporterraum... Sie hatte es sich halbwegs merken können. Jedoch war es nicht leicht gewesen bei dem Wortschwall des Offiziers dem sie folgen musste. Ihr Blick wanderte umher. Sie alle... Sie musste zurückstellen was ihr gerade lieb wäre. Sie mussten Ordnung hier rein bekommen. Dieses elendige Chaos. Deswegen brauchten sie dringend Leute. Jeder wirkte überfordert. Das hieß wohl die Aufgabe eines Laufburschen erledigen bis man sie einlernen könnte. Auch wenn es Patena selbst so gar nicht schmeckte. Sie war Kadett... Ihre befehlsgewalt war damit auf dem Niveau eines Salatkopfes, der von einer Schnecke angeknabbert wurde. Sie wartete auf eine Antwort auf die Anfrage eines Tricorders. So komplett "nackig" wollte Patena lieber nicht hier herum laufen.

  • Valerie Leonova - USS Galileo


    Valerie begleitete Nicolai und ging mit ihm alles ab, schaute sich dabei immer wieder um.

    Sie betrachtete alles und schaute nach ungewöhnlichem oder etwas, was nicht passte.


    Die ganze Zeit war Ruhe und plötzlich sprach Nic auch mal.

    "Aye ganz wie sie wünschen, Commander, aber aufteilen halte ich für nicht angebracht momentan, bei der Lage."

    Wenn Nicolai seine Meinung nicht mehr ändert, ging Val dann los und zum Schiffscasino.


    Im Schiffscasino angekommen blickte sie sich um und betrachtete alles, ging dann wieder zurück als alles ruhig war.

    Am Treffpunkt zurückgekehrt wartete sie auf Nic und schaute sie weiter umher.

  • Pete Farrell-LtCmdr Bones- SB 249 Hauptmaschinenraum Patena Fives


    Pete sah den Kadetten eine Zeit lang an, ehe er ihr antwortete. Er wählte die diplomatische Variante, um Patena zu erklären, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchte und das Kommando alles, soweit möglich, im Griff hatte.

    "Kadett. Glauben sie mir, wir versuchen alles, um der Situation Herr zu werden. Dieser Bereich hier wurde bereits isoliert, wenn sie es so ausdrücken möchten, indem die Holoemitter entfernt wurden. Die Meridian wird hoffentlich das Übrige erledigen, damit die Sicherheit der Station und ihrer Bewohner gewährleistet werden kann und diese Station dort bleibt, wo sie sich gerade befindet, nämlich im Orbit um Regulus. Das hat für mich oberste Priorität.

    Bisher sind weder Forderungen noch Gespräche durch die Hologramme an uns herangetragen worden. Sie haben invasiv gehandelt, haben die OPS überrannt und versuchen nun, die Station, mehrere Schiffe und das IcoN-Projekt zu übernehmen. Das ist ein kriegerischer Akt. Und genau so wird er auch von uns gehandhabt, bis unter Umständen andere Aspekte ein Umdenken erforderlich machen würden."

    Er sah zu LtCmdr Bones.

    "Geben sie ihr einen Tricorder mit. Ihr Argument ist stichhaltig, um Freund von Feind unterscheiden zu können. Und einen Typ 1 Phaser."

    Der LtCmdr nickte, verließ kurz die zentrale Stellung im Raum und holte einen Tricorder, den er im Anschluss an Fives übergab. Dann nahm er seinen Phaser aus der Hüfthalterung und übergab ihn ebenfalls an Fives.

    "Hier. Jetzt können sie zeigen, was sie auf der Akademie gelernt haben", kommentierte er die Übergabe.

    Pete hielt Fives auf, ehe die Dame gleich verschwinden konnte.

    "Warten sie noch, Kadett. Sie machen sich genau dann auf den Weg, wenn sich Cmdr Shizara hier gemeldet hat. Sollte sie das tun, bringen sie Commander Shizara unverletzt hierher. Sie sind ab dann für ihre Sicherheit hier an Bord verantwortlich.

    Bis dahin werden sie damit beginnen, sich sowohl mit den Sicherheitssystemen hier im MR als auch mit der Station selbst vertraut zu machen, indem sie sich den Deckplan ansehen und die wichtigsten Bereiche auswendig lernen. Auf unbekanntem Terrain kämpft es sich immer schlechter als wenn man von den Schwachpunkten weiß und nicht blind in einen Hinterhalt rennt." Dabei deutete er auf eine Konsole neben sich, wo ein Petty Officer stand. Lt Cmdr Bones sorgte dafür, dass der PO seine Station frei gab und Platz für Fives machte.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ - Hauptmaschinenraum

    ( Pete Farrell )

    Was war die Sternenflotte nur für sensibelchen gewohnt wenn es um ihre Kadetten ging? Am Liebsten hätte sie mit den Augen gerollt, unterließ es aber lieber. Er war immer noch ein Vorgesetzter. Das war was zählte. Dennoch kam sie nicht umhin das Gefühl zu entwickeln, dass man sie wie ein rohes Ei behandelte. Allgemein fragte sich Patena was sie hier sollte wenn man alles im Griff hatte. Sie könnte gerade mit einer Violine in ihrer Wohnung stehen und entspannen. Hier? Sie wollten die OPS, Schiffe und ein Projekt übernehmen von dem Patena noch nie gehört hatte... "Was ist das IcoN-Projekt?" Fragte sie irritiert. Wer oder was auch immer sich die Mühe gemacht hat die ganzen Hologramme so zu manipulieren würde das wohl kaum für ein paar Föderations-Raumschiffe und eine Starbase machen. Da gab es eine Menge effizientere Methoden. Bei dem Rest stimmte Patena ihrem Vorgesetzten aber zu. Wenig später übergab man Patena einen Tricorder und einen Typ 1 Phaser. Wenn hier alles wirklich so komplett unter Kontrolle war, dann war diese Ausrüstung mehr als ausreichend. Bei dem Kommentar erwiderte Patena die Aussage mit einem leichten Lächeln und knappen Nicken. "Natürlich, Sir!"


    Gerade als Patena los gehen wollte wurde sie aber noch aufgehalten. Unverletzt? Sie würde wohl kaum ihre Arbeitskollegin und weitere Vorgesetzte niederschießen. Sie sollte sich mit der Konsole vertraut machen und den Sicherheitssystemen. Eine standartisierte Aufgabe. Ihr Fokus lag auf dem Weg von den Transportern zu ihrer aktuellen Position. Der direkte Weg wäre der Schnellste. Doch würden die Hologramme nicht, sollten sie Cmdr. Shizara abfangen wollen, genau auf dieser Route erwarten? Es war unklar, was der Ursprung des Chaos war. Sie weitete also ihre Aufmerksamkeit auf die Gänge und Jefferies Röhren. Sollten in den Bereichen nicht weniger Holoprojektoren sein? Sie wandte sich noch einmal an ihren Vorgesetzten. "Wie hoch ist die Dichte der Holoprojektoren in den Jefferies-Röhren und wo ist deren Konzentration derzeit am höchsten?" Normalerweise würde sie schätzen, dass es dort unmöglich wäre Hologramme dort zu materialisieren, dennoch konnte man nie wissen. Ohne weitere Unterbrechung beschäftigte sich die Halbromulanerin damit die Wege zu den wichtigsten Bereiche zu lernen. Es war unabdingbar immer einen Plan B oder gar C zu haben. Immerhin entstand eine Planung in ihrem Kopf sollte es zu unerwünschten Feindkontakten kommen.

  • <<<<<Nach der Mission vom 27.5.22>>>>>


    Die Situation auf der Station entspannte sich zunehmend und das Personal begann mit Aufräumen. Die OPS wurde wieder besetzt und der Flugverkehr würde bald wieder freigegeben werden.

    Die Galileo befand sich auf dem Rückflug zur Station.

    Pete ließ einen Kanal öffnen, den alle Schiffe empfangen würden.

    **** An alle Schiffe um die Station in Warteposition oder an den Andockklammern ( Shizara @Jason Webster T'Reava): Die Situation auf der Station ist geklärt und wir können ihnen Hilfestellung geben und ihnen die Anleitung zukommen lassen, wie sie mit den Hologrammen auf ihren Schiffen verfahren sollen, sollten sie welche an Bord haben.

    Bitte haben sie Verständnis dafür, dass sie die Prozedur durchführen müssen, bevor sie an der Station andocken, sonst können wir ihnen keine Andockerlaubnis erteilen.****

    Im Anschluss erfolgte die Anweisung, die Holoemitter auf den Schiffen zu überlasten, die Speicher zu trennen und die Hologrammmatrizen zeitgleich in den Speicher eines Holodecks zu transferieren. Der Speicher sollte danach entfernt und auf der Starbase dem technischen Personal übergeben werden. Die Hologramme würden anschließend in den Speicher von Holodeck 4 der Station geladen werden, die SB würde sich dann um alles weitere kümmern.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ



    Die Arbeit war getan. Die Schäden überschaubar... Die Station befand sich nicht auf dem Kurs ihre Position zu verlassen. Anders Patena. Sie hatte einen Auftrag bekommen. Sie sollte sich bei einem Sicherheitsteam melden und wäre froh endlich etwas ruhiger arbeiten zu können. Bei dem ganzen Vorfall hatte Patena scheinbar ihre Arbeit gemacht. Auch wenn sie sich fragte was passiert wäre, wenn etwas schief gegangen wäre. Unterwegs hielt sie kurz inne. Eigentlich hatte ihre Mutter schon wieder Patenas Leben gerettet. Es war nur Glück gewesen. Mehr nicht. Ihre Arbeit war nicht ausreichend gewesen. Innerlich fluchend meldete sich Patena an der entsprechenden Station und salutierte; "Patena Fives! Melde mich auf Station." Der Nachname... weder für Romulaner noch für Vulkanier waren Nachnamen üblich. Sie hatte einen nur durch eine kurzfristige Hochzeit mit einem Menschen deren Ehe gerade einmal ein paar Monate angedauert hatte. Eigentlich würde sie dieses Anhängsel losweden, aber das war etwas was sie irgendwann angehen könnte.

  • Sicherheitszentrale Kernbereich SB 249, Patena Fives


    LtCmdr Setal, momentan Diensthabender Offizier im Sicherheitsbüro und nebenbei bemerkt Vulkanier nahm die Meldung Patenas entgegen. Alles, was er zuerst machte, war eine Augenbraue nach oben zu ziehen, denn ihm war die Namenssache direkt aufgefallen plus die Tatsache, dass Patena offensichtlich zu (s)einer Spezies oder ihren Verwandten zählte, wo ein Nachname untypisch war in der Sternenflotte.

    Kadett Fives, ich bin LtCmdr Setal und leite die Sicherheitszentrale momentan, solange Cmdr Johnsen auf der Galileo ist.“ stellte er sich kurz vor, ehe er zum dienstlichen überging.

    „Wo sind ihre Versetzungsbefehle? Haben sie sich bereits beim kommandierenden Offizier gemeldet?“ fragte er daraufhin die Standardpunkte ab.

    Wurde ihnen bereits ein Quartier zugewiesen? Und wer hat ihnen den Typ 1 Phaser ausgehändigt, obwohl sie von der Sicherheit noch nicht eingewiesen wurden?“





    OPS, SB 249


    Während Cpt Pete Farrell auf Antwort von Shizara und Admiral Webster wartete, machte er sich Gedanken darüber, was mit den Hologrammen weiter geschehen sollte. Er hatte sein Wort gegeben, mit ihnen zu verhandeln. Das würde schwierig werden, da die Sternenflotte darüber mit Sicherheit nicht begeistert war.

    Er war nicht in der Position, große Versprechungen zumachen. Zum einen war er lange Zeit weg gewesen und hatte bisher nur vorübergehend das Kommando der Station übernommen, um der Lage Herr zu werden. Bezüglich seines Verschwindens und Wiederauftauchens gab es Fragen. Teilweise auch Fragen, die er nicht ausreichend beantworten konnte.

    Zudem war er kein Diplomat und konnte als Captain keine solch weitreichenden Entscheidungen treffen. Was, wenn die Hologramme Rechte haben wollten? Edin hatte gesagt, sie seien sich ihrer Selbst bewusst. Hier ging es in eine ethische Grundsatzdiskussion über das Leben. Was, wenn Sold, Ferien oder sonst etwas gefordert wurde? Ein Sitz im Rat? Nun, wenn das Oberkommando niemanden externen schickte, dann würde die ganze Sache wohl am ehesten Nathalie treffen, nicht wahr? Gut für ihn, oder?

    Nein, eher schlecht. Das würde viel Zeit in Anspruch nehmen, die lieber er mit seiner Frau verbringen wollte…

    Da der Holo-Edin nicht rematarialisiert wurde in HD 4, musste er zuerst herausfinden, wer die Verhandlungen in seinem Namen dort fortführen würde und wer von Edins Leuten den Transfer überhaupt „überlebt“ hatte. Er würde auf das Holodeck gehen müssen, um das herauszufinden.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ
    (mit LtCmdr Setal)



    Es war wirklich... nicht... Patena musste sich zusammenreißen nicht direkt etwas dummes zu sagen. Daher lächelte sie dem Diensthabenden Offizier zu wobei ihre Augen klar ihre Abscheu Vulkaniern gegenüber widerspiegelte. Die Versetzungsbefehle? Sie wurde doch selbst eher auf diese Station geworfen. Alleine das Missfallen einen Vulkanier vor sich zu haben hätte fast zu einer weniger netten Geste geführt. Aber sie konnte sich zusammen reißen es nicht zu tun.
    "Freut mich LtCmdr. Ich komme gerade vom Hauptmaschinenraum. Das Chaos mit den Hologrammen erforderte die Zusammenarbeit mit dem kommandierenden Offizier um die Hologramme zumindest unter Kontrolle zu bringen. Wir sollten auf dem Holodeck in der Lage sein mit ihnen zu verhandeln. Mehrere wollen wohl eine friedliche Koexistenz. Ich habe mit einem Hologram zusammen an der Umsetzung dessen Gearbeitet, was uns die Kontrolle zurück gegeben hat. Ich habe kein Quartier und der Phaser wurde mir im Hauptmaschinenraum übergeben da im Ursprung meine Aufgabe war ein Crewmitglied von den Transportern abzuholen."
    Sie hatte sich um eine kurze Fassung bemüht. Dennoch stand Patena da als hätte sie gerade nicht nur einen Stock im Hintern sondern einen ganzen Mamutbaum verschluckt. Sie mochte ihr Gegenüber jetzt schon nicht. Er war ihr wieder jeder Vulkanier, nett ausgedrückt, unsympathisch.

  • LtCmdr Setal, Sicherheitszentrale SB249 Patena Fives


    So viele Gefühle! Ein Lächeln, die Aussage, sich zu freuen, aber die Augen sagten etwas anderes. LtCmdr Setal zog erneut eine Augenbraue nach oben. Nun gut. Den äußeren Merkmalen zu urteilen hatte er es auch nicht mit einer Vulkanierin, sondern mit einer Romulanerin zu tun. Jedenfalls, was die Stirnwülste, die schwer zu pbersehenden Emotionen und das Temperament anging. Ihm war bisher nur ein Romulaner bekannt, der in der Sternenflotte seinen Dienst tat. Und das war Captain Jaihen. Dieser genoss ein hohes Ansehen und das volle Vertrauen des Oberkommandos, daher stellte er Jaihen nicht in Frage. Aber eine weitere Romulanerin? Noch dazu bei der Sicherheit? Inwieweit war sichergestellt worden, dass sie keine Spionin war?

    Er ließ die Augenbraue wieder sinken.

    Interessant.“ Es war deutlich zu erkennen, dass es ihn überhaupt nicht wirklich interessierte, was sie im MR getrieben hatte, außer, dass sie wohl schon Kontakt mit dem kommandierenden Offizier gehabt hatte. Gut, wenigstens etwas, bevor er weitersprach.

    Bei der Sicherheit verwenden wir jedoch Phaser des Typs 2. Deshalb sollten sie diesen hier abgeben.“ Er hielt die Hand dazu auffordernd auf.

    Bevor sie ihren Dienst hier aufnehmen können und einen Typ 2 Phaser ausgehändigt bekommen, muss ich jedoch darauf bestehen, die Versetzungspapiere und ihre Sicherheitsüberprüfung gelesen zu haben, bevor sie ihren Dienst hier aufnehmen können.

    Bis sie mir also diese Unterlagen vorlegen, verweise ich sie an den Quartiermeister, damit ihnen ein Quartier zugewiesen wird. Dort können sie ihre Sachen ordnen und im Anschluss ihre Unterlagen bei mir vorlegen. Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass sie ihre Papiere wohl dort haben, wenn sie sie nicht direkt hierher mitgebracht haben. Sie haben kein entsprechendes PADD dabei.“

    Dabei sah er an ihr einmal runter und wieder hoch, um seine Aussage mit dem fehlenden PADD zu stützen und zu bestätigen.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Was für ein Chaos. Gerade erst dachte er es könnte kaum schlimmer kommen und schon saß er entführt in einem Frachtraum eines antiquerten klingonischen Schiffes und wurde von seinem Sicherheitschef befreit.


    Seit seiner Befreiung saß er auf der Brücke und studierte die Berichte und Logs der Galileo, SB und soweit er bekommen konnte auch der restlichen Flotte. Es überraschte ihn dass sein Holo-Abbild so aktiv geworden ist und ein leises lächeln zeigte sich als er las es überall Gruppen von Hologrammen gab die halfen, auch wenn sie sicher nicht die Mehrzahl der Hologramme abbildeten.


    "Meine Damen und Herren, wenn wir ankommen halten wir die Galileo abflugbereit, ich möchte im Fall der Fälle keine Verzögerung riskieren"


    ETA war in weniger als 20 Minuten und er war sehr gespannt auf Pete´s Bericht und, sofern er mochten natürlich auch auf seine Geschichte "Nathalie, es ist wirklich nicht meine Absicht ihnen etwas vorzuenthalten, aber bevor sie mit Mr. Farrell brauche ich von ihm einen genauen Bericht. Dann nehmen sie sich bitte den Rest des Tages Dienstfrei. Beide"


    Er sah sie an und wartete auf eine Reaktion

    Mein Herz ist größer als das Meer,

    Ich leg die Rüstung ab und dann das Schwert ,

    Ich verändere mein Spiegelbild, Bewusstsein ist das Tor

    durch das ich gehen will.

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ

    (mit LtCmdr Setal)


    Es schien ihr klar, dass beide einander nicht wirklich trauten. Patena zögerte bei der Aufforderung den Phaser zu übergeben, kam aber der Aufforderung nach. Vulkanier waren in ihren Augen Schlangen denen man auf keinen Fall trauen durfte. Egal wie viel sie von Logik sprachen. Wieder die Frage nach ihren Dokumenten. "Scheinbar..." Diese Person schien wohl nicht wirklich zu verstehen, dass sie erst vor ein paar Minuten die Chance gehabt hatte die ganze Station zu vernichten wenn sie es gewollt hätte. Nur ein Fehler... Sie zwang sich abermals zu einem freundlichen Lächeln. "Natürlich werde ich den Quartiermeister aufsuchen. Ich denke... es ist logisch meine Unterbringung zu klären. Gerade jetzt... wo wir hier keine akute Bedrohungslage mehr haben..." Damit salutierte Patena noch einmal und nickte dann knapp ehe sie sich anhand der Pläne der Station zum Quartiermeister durch arbeiten würde. Hauptsache weg von diesem... Wesen.

    Es war doch mehr Arbeit gewesen. Diese Raumstation war doch größer als die Kadettin erwartet hätte. Sie musste mehrmals nachfragen. Doch irgendwann fand sie den Quartiermeister. Sie brauchte eine Bleibe... So viel war klar. Allgemein hoffte Patena nicht mehr Vulkanier als nötig antreffen zu müssen. Die Sternenflotte hatte mehr als genug. Konnten die nicht alle in ihren Tempeln auf Vulkan bleiben? Abermals an diesem Tag salutierte Patena vor einer Person. Sie versuchte weiterhin freundlich zu bleiben. "Entschuldigen Sie bitte die Störung Sir... Aber ich bin heute hier angekommen. Mein Name ist Patena Fives. Ich benötige ein Quartier und eine Möglichkeiten ein paar Daten abzurufen. Ich wurde sehr kurzfristig hierher versetzt. Mir wurde versichert, dass meine Versetzung bereits hier eingegangen wäre... scheinbar muss ich dem erst einmal nachgehen." Das konnte ja noch lustig werden. Schließlich musste sie erst einmal jemanden erreichen, der für diese Versetzung zuständig war. Sie hatte nur ein Formloses Schreiben und eine Nachricht von der Akademie bekommen bevor sie los musste. Minuten vor dem Abflug. Eigentlich war das nur ein Zeichen dafür, wie chaotisch hier alles gewesen sein musste.

  • Valerie Leonova - USS Galileo


    Valerie hörte Captain Edin zu und nickte, das Schiff abflugbereit halten war kein Problem.

    "Natürlich, Captain."

    Dann hörte sie ihm weiter zu und lies schon mal die Systeme der Galileo prüfen ob es irgendwo Probleme geben könnte.

    Schaute in die Runde und wartete noch die Reaktionen der Anderen ab.


    T`Reava - Runabout / Starbase


    T`Reava meditierte, die ganze Zeit im Runabout bis eine Nachricht über den Funk eintraf.

    Sie unterbrach ihre Meditation und lauschte den Worten von Pete, am Ende bestätigte sie den Ruf.

    Dann befolgte die Vulkanierin die Anweisungen und führte die Preozedur durch.

    Das meldete sie der Station und lies das Runabout im Hanger landen, nach dem die Erlaubnis kam.


    T`Reava verlies das Runabout und begab sich zu ihrem Büro, dort ging sie erstmal ihrer Arbeit nach.

    Bevor sie sich dann in ihr Quartier begab und dort duschte, so wie neu ankleidet.

    Darauf kontaktierte sie ihre Tochter und später ihre Schwester, um über die aktuelle Lage zu sprechen.

    Nach den Gesprächen begann T`Reava zu meditieren.

  • Sicherheitszentrale/ Quartierverteilung. Patena Fives



    Sicherheitszentrale

    LtCmdr Setal nahm den Phaser entgegen und behielt um in der Hand, bis sie sein Gesagtes bestätigte. Er drehte Loch leicht um und legte das Gerät auf den Tisch schräg hinter ihm. Er neigte nur leicht den Kopf, als Patena salutierte und daraufhin die Sicherheitszentrale verließ.

    LtCmdr Johnsen würde seine wahre Freude an dem Kadetten haben.

    Daraufhin wandte er sich wieder seiner eigenen Arbeit zu.


    Quartiermeisterabteil, CPO Waboa


    Waboa hatte gerade Dienst, als bei ihm eine junge Kadettin vorstellig wurde.

    „Ein Quartier? Davon haben wir viele, viele, nicht allzu viele…“, meinte erst halb aufmerksam.

    „Im Gemeinschaftsquartier von PO Silva und Crewman Lingh ist noch ein Platz frei. Ich glaube, da würden sie sich wohlfühlen.

    Ein Datenabruf am Quartiereigenen Terminal ist immer möglich.“

    Er hatte eh PADD n der Hand und schrillte darauf herum.

    Ah, ja. Hier haben wir sie doch. Fives, Patena. Kadett im letzten Jahr.

    Also, wenn ich ihre Daten habe, dann haben sie im Übrigen auch alle anderen.“

    Er sah auf und lächelte sie an. Ihr Gesichtsausdruck sprach irgendwie Bände.

    „Hey, Mädchen, Kopf hoch. Sie wurden nicht vergessen oder sowas.

    Sie sind auf LtCmdr Setal gestoßen, oder?Der alte Vulkanier mal wieder. Ein Paragrafenreiter schlechthin mit einem überdimensionierten Hang zur Korrektheit. Sie sind nicht die Erste, und se werden auch nicht die Letzte sein, die ihm ein PADD mit allem in die Hand drücken soll, anstatt dass er sich die Datei einfach im Computer aufruft, während sie daneben stehen.

    Ich wette mit ihnen, dass er ihre Akte schon gelesen hatte, bevor sie überhaupt einen Fuß in die Sicherheitszentrale gesetzt hatten.

    Wenn sie mich fragen, ist das se Ne Masche den Anfängern zu zeigen, wo sie stehen und wo er steht.

    Also machen sie sich nichts draus, beziehen sie her Quartier, laden das Zeug aufs PADD und bringen es ihm. Sich darüber aufzuregen bringt nichts außer Ärger für sie, Mädchen. Glauben sie mir.“

    Er drückte ihr ein PADD in die Hand.

    „Hier. Darauf steht zumindest mal ihre Quartiernummer. Und den Rest können sie dann auch auf dieses PADD laden und es dem LtCmdr vorlegen.“

    Er zögerte kurz.

    „Ach wissen sie was? Ich bringe sie direkt hin. So wie ich Silva kenne hat sie ihre Sachen wie immer wild auf dem freien Bett verteilt. Da es nun ihnen gehört, helfe ich ihnen, das schnell aufzuräumen.“



    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ

    (mit CPO Waboa)



    Es war lästig. Einfach lästig. Anders konnte Patena die Vulkanier nicht beschreiben. Sie mochte diesen Setal nicht. Nicht im Geringsten. Wenigstens wirkte der Quartiermeister etwas humaner. Bei seiner ersten Bemerkung mit den Quartieren wusste Patena langsam nicht mehr was sie sagen sollte. Sie war doch auf einer Raumstation der Föderation und nicht irgendwo auf einer anarchistischen Outlaw Station welche nur von einem Haufen Chaoten geführt wurde. "Ich muss einfach einen Platz zum Schlafen haben. Notfalls nehme ich eine Hängematte und schlafe irgendwo in einem Laderaum..." Sie hatte einfach keine Lust auf unnötige Diskussionen. Da war immer noch ein Rest von Anspannung in der Frau. Die letzten Stunden waren härter als die letzten Monate zusammen gewesen. Das Chaos alleine war die Hölle...

    Derweil erwähnte ihr Gegenüber, dass in einem Quartier von zwei anderen in der Besatzung noch ein Platz frei wäre. Immerhin... Schlafen wäre wirklich ein schöner Luxus, aber dieser würde nun warten müssen. Sie nickte dankbar und hörte ihm zu. Sie hob ihre Augenbraue wie es eigentlich eher von einem Vulkanier erwartet würde, was Patena schnell unterband sobald es ihr bewusst wurde. "Dieser schmierige, kleine...." Murmelte sie leise als der Quartiermeister ihr offenbarte, dass dieser Vulkanier nur hätte ein paar Sekunden nachschauen müssen. Wieder einmal würde Patena am Liebsten jegliche Vulkanier mit der Luftschleuse in die unendlichen Weiten entlassen. Auch wenn diese Vorstellung einen gewissen komödiantischen Effekt hatte welches zu einem leicht sadistischen Lächeln führte schüttelte Patena diesen Gedanken lieber wieder ab. "Scheinbar genießt LtCmdr Setal seine Position mehr als er sollte..." Kam es ruhig von Patena während sie das PADD entgegen nahm und schaute ob auch alles da war. "Ich wurde halt selbst erst kurz vor meiner Abreise informiert, dass ich hierher versetzt würde. Ich konnte gerade einmal das Nötigste packen und musste mich noch nach der Abreise umziehen. Ich glaube ich habe die Hälfte vergessen...". Patena lächelte nun etwas entspannter. Die Quartiernummer sollte leicht zu finden sein.

    Das der Quartiermeister sie begleiten wollte registrierte Patena mit einem respektvollem Nicken. "Danke Ihnen. Wie sind die anderen Bewohner des Quartiers von denen Sie sprachen?" Kam es nachdenklich von der Halbromulanerin ehe ihr noch eine Frage in den Sinn kam. "Gab es, abgesehen von den Hologrammen, in letzter Zeit noch andere Komplikationen? Also Probleme mit dieser Raumstation und sind bevor es zu den Vorfällen gab irgendwelche anderen Vorfälle geschehen?" Irgendwie beunruhigte der Gedanke, das jedes Hologram binnen Tagen und Wochen ein Eigenleben entwickeln könnte, wenn man nicht aufpasste. Musste man die Art und Weise wie man sie programmierte ändern? Oder musste man akzeptieren, dass jedes von ihnen potenziell Teil einer Art neuer non-biologischer Spezies werden könnte. Ab wann wäre ein Hologram nicht mehr nur Hologram sondern ein Lebewesen? Vielleicht würde sich Patena mit den Codes auseinandersetzen. Einmal denen von den aktuellen Hologrammen und dem Zeitpunkt bevor sie ein Bewusstsein entwickelten. Parallel würde sie sich mit Hologrammen auseinander setzen welche konstant ihre Programmierung weiter eingehalten hatten. Irgendetwas musste passiert sein. Vielleicht hat jemand diese Entwicklung forciert um von etwas anderes Abzulenken. Aber wer? Klingonen würden nicht derart vorgehen. Es wirkte fast wie die Arbeit von Romulanern. Die Handschrift wirkte ein wenig danach. Langsam legte Patena beim Gehen einen Finger an ihr Kinn. Entweder das oder jemand der sich über das übliche Vorgehen ihres Volkes bewusst war und verhindern wollte, dass sich beide Seiten, Föderation und Romulaner annäherten. Von ihrer Mutter wusste Patena, dass es Romulaner gab, die eine Zusammenarbeit mit der Föderation begrüßen würden. Umgekehrt... gab es wohl mindestens genausoviele, die andere Ziele verfolgten. Erst einmal würde sie, sollte es sich ergeben, die Codes der Hologramme genauer anschauen. Das wäre erst einmal genug Arbeit.

    Erst jetzt bemerkte Patena wie sie den Quartiermeister ein paar Minuten quasi ignoriert hatte. "Entschuldigen Sie... ich war in Gedanken. Wie heißen Sie überhaupt? Wie lange sind Sie überhaupt auf dieser Station? Ich wollte nicht unhöflich sein." Patena lächelte ihm zu in der Hoffnung so zu signalisieren, dass sie es ernst meinte.

  • CPO Waboa, SB 249


    Er musste lachen, als Fives es auf den Punkt brachte mit Setal.

    "Er sitzt am längeren Hebel. So ist das nun mal.

    Chief Waboa. Seit 5 Jahren hier. Aber nicht schlimm, wenn sie den Namen das nächste Mal schon wieder vergessen haben." Er zwinkerte ihr belustigt zu.

    "Silva und Lingh sind in Ordnung. Lingh redet nicht viel, ist eher introvertiert. PO Silva ist unordentlich, aber sympathisch. Sie werden sich sicherlich mit ihr verstehen.

    Und was ihre andere Frage betrifft: Hier passiert immer was kompliziertes auf der Station. Captain Farrell war vor 8 Monaten verschwunden und jetzt ist er plötzlich wieder da.

    Davor hatten eir ein verstecktes Deck, mehrere Episoden mit Botschaftern und den Stationsregeln, entlaufene Haustiere, die die Phase wechseln konnten- übrigens das vom Captain- und noch die ein oder andere Katastrophe."

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Patena Fives - Sternenbasis 249 omεɣɑ

    (mit CPO Waboa)



    Es stimmte was der Quartiermeister erzählte. Der Vulkanier war einfach am längeren Hebel. Er stellte sich vor was Patena mit einem Respektvollen Nicken quittierte. Die Beschreibung ihrer angehenden Mitbewohner waren beruhigend. Scheinbar waren es vernünftige Personen mit denen man vielleicht mal reden sollte. Zumindest war ihre Akte nicht jedem gänzlich geläufig. Oder war es jedem bekannt und man behandelte sie deswegen teilweise wie ein rohes Ei? Langsam kam es schon zusammen. "Klingt nach einer lustigen Truppe schätze ich...". Das Verschwinden des Captain quittierte Patena mit wieder mit einer gehobenen Augenbraue. "Wie konnte der Captain verschwinden? Und wird dem auch nachgegangen warum er verschwand?" Auch jetzt kämpfte sie gegen diese Geste der gehobenen Augenbraue an. Sie hatte halt doch ein wenig zu lange auf Vulkan gelebt. Sie schüttelte bei der weiteren Liste fort, stoppte aber bei dem Wort Botschafter kurz ehe sie direkte die entstandene Lücke wieder schloss und den Quartiermeister anschaute. "Kommen regelmäßig Botschafter hierher? Ich möchte gewissen Leuten lieber aus dem Weg gehen wenn es möglich ist..." Sie lächelte ein wenig unsicher. Das würde Patena noch fehlen. Ihr Vater, der ihr hinterher schnüffelte. Ein schlimmer Gedanke den sie versuchte zu ignorieren.

  • Ensign T'par - Sternenbasis 249 omεɣɑ

    Eine gründliche Recherche war meist die halbe Miete. Genau aus dem Grund fand sie sich auf der Starbase auf Anhieb zurecht. Hatte sich also das Studieren der Deckpläne bezahlt gemacht. Die Vulkanierin schritt also beständig in Richtung der Kommando Sektion und blickte sich dabei gelegentlich um. Dank der Geruchsblocker, die sie schon zu ihrer Akademiezeit nahm, störten sie die diversen Gerüche und vor allem der strenge Körpergeruch der Menschen nicht sonderlich. Etwas woran sich ihr Geruchssinn schon längst hätte gewöhnen müssen, sich damit aber verdammt viel Zeit ließ.


    Es dauerte also nicht lang, bis sie die richtige Sektion und damit auch das Büro des Kommandierenden Offiziers erreichte. Das Vorzimmer betretend stellte sie sich gerade vor den Schreibtisch, der wohl als Empfang dienen sollte. Ihr Blick musterte die Person dahinter.


    Ensign T'par meldet sich zum Dienst. Der Captain erwartet mich.


    Mit der Geduld eines Steines, wartet sie nun ab bis der Captain sie empfing.


    Wörter: 159

  • CPO Waboa, SB249 Patena Fives


    "Oh ja, sind sie. So, wir sind da", meinte er und zeigte auf eine Tür.

    "Ihr neues zu Hause." Er öffnete es und trat ein. Wie angekündigt gab es noch ein freies Bett,welches aber belagert wurde. er räumte das Zeug darauf auf eine anderes.

    "Willkommen zu Hause. Jedenfalls vorerst. Wenn sie Ensign sind, kriegen sie ein eigenes Quartier. Nur das Beste für unsere Offiziersanwärter", grinste er und ging dann auf ihre Fragen ein.

    "Er wurde entführt. Wir erhielten noch zwei Finger von ihm und dann nichts mehr. Ihre andere Frage kann ich nicht 100% beantworten, aber ich denke schon, ja.

    Jetzt hat Captain Edin das Kommando. Aber auch er ist verschwunden. Jedenfalls ist das mein letzter Stand."

    Er sah sie dann länger an.

    "Wir haben hier feste Botschafterquartiere, die dauerhaft auf der Station sind. Wenn sie mir sagen, um wen es sich handelt, sehe ich gerne nach, ob der oder die Botschafterin hier wohnt oder nicht. Is ne Kleinigkeit für mich.

    Allerdings muss ich jetzt wieder zurück. Nach meinem Plan kommt noch jemand Neues und braucht ein Quartier."




    Captain Pete Farrell, OPS SB 249


    Pete hatte sich kurz in Edins Büro zurückgezogen, als die OPS wieder in ihrer Hand war und die ganze Kontrolle über die Station wieder dorthin verlegt wurde. Der Betrieb ging langsam wieder in die Normalität über.

    ***OPS an Captain Farrell, die Galileo ist in Stationsnähe und bald bereit zum Andocken. Sie haben Captain Edin an Bord.*** vermeldete ihm eine Stimme über Kom. Er bestätigte und ging hinaus in den Vorraum, wo er auf eine junge Vulkanierin traf. Der Adjutant hinter dem Schreibtisch sprang auf und salutierte, Pete ließ ihn aber erst gar nicht zu Wort kommen und quittierte dessen Diensteifrigkeit mit einem Nicken. Er würde die Dame selbst fragen, was hier los war.

    "Kadett, was kann ich für sie tun?", griff er

    auf. "Ich wollte gerade auf die OPS, begleiten sie mich doch und wir reden nebenbei."

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

    Einmal editiert, zuletzt von Pete Farrell ()

  • Gerade als ihr Gegenüber etwas sagen wollte, trat ein Captain aus dem Büro, in das sie eigentlich gerade rein wollte. Nicht der Captain den sie erwartete, aber Jemand bei dem sie Meldung machten konnte. Sie hob eine Braue über seine Anrede, stellte sich dann aber gerade hin und verschränkte die Arme hinter ihrem Rücken.


    Ensign T'par meldet sich zum Dienst, Sir. Ich bin die neue leitende medizinische Offizierin. stellte sie sich kurz vor und brachte ihr Anliegen dar. Die Versetzungspapiere übergab sie ihm im Anschluss. Im selben Moment befand sie sich bereits mit dem Captain auf dem Weg zur OPS. Ich hatte eigentlich Captain Edin erwartet, Bei ihm sollte ich Meldung machen,


    Sie glich ihre Schrittgeschwindigkeit der des Captains an und blickte auf ihrem Weg stets nach vorne. Nicht der Empfang den sie erwartet hatte, wenn es überhaupt etwas zu erwarten gab. Sie mochte es einfach nicht, wenn etwas nicht nach Plan verlief.


    Wörter: 153