Missionsleben VIII: 120221.02 - Research and travel

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: Alle Anwesenden


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    Robert hatte sich weiterhin umgeschaut und hatte den Schrei von der jungen neuen Kadettin gehört. Er schaute zu ihr rüber und nickte ihr zu. Er hatte wenig Lust zu schreien und hatte sich so weit entfernt, dass er kaum die Worte von Nishizumi wahrgenommen hatte und tippte auch auch seinen Kommunikator:


    ***Webb an Außenteam: Ich habe hier an einem Gebäude einen riesigen Krater gefunden. Hier muss mal ein Gebäude gestanden haben. Direkt daneben scheint eine Art Tunnel zu sein. Den Spuren zufolge muss hier ein heftiger Kampf stattgefunden haben. Falls es schon wer vorgeschlagen hat, sollten wir uns das ansehen. Aus technischer Sicht und meinen Scanns zufolge sollten die Strukturen halten. Dennoch rate ich zur Vorsicht, falls wir einen Blick hinein wagen. ***


    (124 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: Henry Popov , Mejaro (indirekt), Marissa Bancroft (indirekt), Rest des Außenteams (indirekt)


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    Während Yukari auf eine Rückmeldung von Henry wartete, blieb sie nicht untätig. Sie hob den Tricorder, den sie während ihres Sturzes hatte fallen lassen, wieder auf und begutachtete ihn. "Gut, er scheint nicht beschädigt zu sein," murmelte sie vor sich hin und ging einen Schritt auf die Einsturzstelle zu. Sie hockte sich hin und begann eine Messung des Gesteins vorzunehmen, dass nun offen lag. ###Seltsam, die spezifische Dichte dieses Minerals ist viel höher als angenommen, aber das heißt dann ja...###

    In dem Moment erreichte Marissas Ruf das Außenteam. ###Ein erneuter Tachyonenanstieg? Was hat das zu bedeuten?###

    Noch während sie über diese Frage nachdachten näherte sich der Rest des Außenteams und Mejaro gab seine erste Einschätzung bekannt. Yukari nickte Henry bestätigend zu.

    "Ich kann Mejaro-samas Beobachtungen bestätigen. Nach Analyse der verwendeten Bausubstanz handelt es sich definitiv um eine Präwarp-Zivilisation. Ausgehend von der Struktur der Gebäude und der vorherrschenden Architektur vermute ich spätes 20. bis mitte 21. Jahrhundert."

    Nachdenklich neigte sie den Kopf leicht zur Seite und legte eine Hand an ihr Kinn.

    "Ich würde auch vermuten, dass der Tachyonstrahlungsanstieg mit einem getarnten Schiff zu tun hat. Aber warum sollte jemand mit einer so fortschrittlichen Technologie eine unterentwickelte Zivilisation einfach so vernichten? Was hätte derjenige davon? Auf dem ersten Planeten, den wir besucht haben, war die Zivilisation ähnlich weit fortgeschritten, doch diese blieb völlig unbehelligt."

    Yukari hob ihren Tricorder und deutete auf die Anzeige.

    "Außerdem scheinen die Tunnel oder Krater hier noch ein weitaus größeres Rätsel darzustellen, als bisher angenommen. Ich habe die Mineralien, die sich in den örtlichen Gesteinschichten befinden, analysiert und herausgefunden, dass ihre spezifische Dichte höher ist, als unsere ersten Messungen vom Schiff aus ergeben haben. Das bedeutet, dass die planetare Masse viel höher sein müsste, als wir gemessen haben."

    Sie deutete mit ausgestrecktem Zeigefinger auf das Loch, in das sie vor wenigen Minuten um ein Haar hineingestürzt wäre.

    "Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Gesteinsmassen, die sich in den Kratern und Löchern befanden, nicht mehr auf diesem Planeten sind."

    Sie schaute nun Henry direkt an und schüttelte fast entschuldigend den Kopf.

    "Mehr kann ich dazu leider noch nicht sagen. Ich habe keine Ahnung, welchen Sinn es machen sollte, solche Gesteinsmassen von diesem Planeten zu entfernen."


    366 Wörter

    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: @Alle im Außenteam


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    Henry drehte sich zu Melisa um und sagte zu ihr "Können sich die Kandidaten Webb, Mejaro und Nishizumi nicht Anweisungen halten?" Er betätigte zuerst seinen COM ***Popov an Webb, Mejaro und Nishizumi. Ich hatte die klaren Anweisungen gegeben keine Einzelgänge zu gehen*** sagte er und der Rest trudelt auch schon bereits ein. Henry drehte sich zu den dreien hin und sagte "Bevor, sie mir ihre neuesten Erkenntnisse mitteilen, möchte ich nochmal festhalten, dass wir zusammenbleiben müssen" sagte er in einen ruhigen Ton und nimmt den Tricorder von dem Cadet und hört sich ihre Ausführungen an "Moment mal" sagte Henry leicht überlegend zu dem Cadet "Planetenräuber." sagte er "Was wäre wenn, wer auch immer dieses Volk ausgeschaltet hat, weil es beim Planeten Aushorten im Weg war?" Fragte er "Das würde zumindest erklären, warum der Planet Masse verloren hat" Er setzt seinen Ausführungen fort "Es kann natürlich auch sein, dass die Zivilisation etwas im versteckt, hatte was bedeutend war" Er schaute sie an "Ich möchte, dass sie beide weitere Scanns durchführen. Untersuchen sie das bitte" Anschließend drehte er sich zu Webb "Führen sie uns zu dem Tunnel und den Gebäuden" Anschließend schaute er zu Moreau "Vielleicht können sie ja dort mehr finden." Henry machte sich dann auch schon auf den Weg zu den Tunneln die Robert meint.



    *** Außenteam hier. Es sieht wohl so aus, dass es hier ein Kampf gegeben hat. Wir wissen, dass es ein Volk gibt, welches nach den Standards des 21.Jhr gelebt hat. Es wurde von einem deutlich weiterentwickelten Volk angegriffen und es fehlt Planetenmasse und das reichlich. Wir können noch nicht sagen warum. Aber eines wissen wir. Es hängt alles mit einem getarnten Schiff zusammen.***


    (278 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Brücke Perception /Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: Henry Popov


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    Marissa hörte Henry aufmerksam zu und nickte, auch wenn er das nicht sehen konnte ***Da sind Sie ja schon einen guten Schritt weitergekommen. Ich möchte, dass sie den Bereich, der schon erkundet wurde, markieren und wir schauen uns den Rest später noch mal an. Ich beame das Außenteam an Bord, sobald sie mir das Okay geben. Informieren Sie ihr Team, ich warte geduldig. Bancroft Ende.***



    Velda Melisa (NPC CON)



    Velda hob die Schultern an und schaute zu Henry „Eventuell haben sie es nicht richtig verstanden, oder es war ein Missverständnis.“ Gab sie noch als Antwort, ehe sie wieder verstummte, da Henry wieder das Wort an die anderen gerichtet hatte. Bei dem Ruf von Marissa wurde sie allerdings hellhörig. Das war alles sehr interessant.



    (123 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche - Tunneleingang an einem Gebäude

    Beteiligte Personen: Alle Anwesenden


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    Robert hörte den Auftrag und wartete auf die anderen an seinem Standort. Dann hörte er aber auch das was Marissa sagte. Er überlegte kurz und nickte:


    „Wir können diesen Ort mit einer kleinen Barke markieren und im System speichern. Wobei ich nun zu gern rein gehen würde. Ich habe sowas noch nie gesehen muss ich sagen.“


    Er schaute alle an. Aber die Captain hatte andere Pläne.


    (68 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: Henry Popov, Mejaro, Marissa Bancroft (indirekt), Robert Webb (indirekt)


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    Yukari stutzte ein wenig darüber, dass Henry fast das gesamte Außenteam zurechtwies. Schließlich waren sie ja alle in Sicht- und Hörweite geblieben und hatten eine Aufgabe zu erfüllen. Und dafür war es nun mal notwendig gewesen an bestimmte Bereiche näher heranzugehen. Eigentlich konnten sie sogar von Glück sagen, dass der Boden ausgerechnet unter Yukaris Füßen nachgegeben hatte, denn sie bezweifelte, dass irgendjemand im aktuellen Außenteam mit ihrer Reaktionsfähigkeit Schritt halten konnte und daher jeder andere mit hoher Wahrscheinlichkeit abgestürzt wäre.

    Sie tat diesen Gedanken mit einem innerlichen Schulterzucken ab und konzentrierte sich wieder auf das Hier und Jetzt.


    "Planetenräuber?" Diese Möglichkeit war natürlich nicht auszuschließen, erschien der jungen Japanerin aber doch ein wenig weit hergeholt. "Ich bin mir sicher, dass wir noch schlüssigere Anhaltspunkte finden würden, wenn wir unsere Untersuchungen fortsetzen."

    Auch die These, dass die hier lebende Zivilisation etwas versteckt haben könnte, erschien zunächst etwas abwegig. ###Was sollte eine Prä-Warp-Zivilisation denn außergewöhnliches versteckt haben, was eine höher entwickelte Zivilisation dazu veranlasst haben könnte sie einfach auszulöschen?### dachte sie und bedachte Henry mit einem fragenden Blick. Er war natürlich weitaus erfahrener als sie und vielleicht wusste er etwas, was Yukari nicht wusste. Dennoch gab es für Yukaris Geschmack derzeit zuviele Spekulationen und zu wenige Fakten. Sie war daher mehr als einverstanden, als Henry sie und Mejaro mit der Durchführung weiterer Scans beauftragte.

    "So ka," antwortete sie Henry und sah ihm, Robert und dem Rest des Teams kurz hinterher, als sie sich in Bewegung setzten. Dann wandte sie sich an Mejaro, während sie langsam wieder an den Rand des Loches trat, sich hinhockte, ihre Lampe hervorholte und einen Blick hineinwarf.

    "Ich schätze mal, dass das Loch nicht tiefer als 2 Meter ist. Wenn Sie mir runter helfen, sollte ich es ohne Probleme schaffen."

    In dem Moment hörte sie Marissas Ruf und stand langsam wieder auf. ###Was hat Popov-sama nicht eben noch gesagt? Auf der Perception wird es niemals langweilig? Ich glaube, ich verstehe so langsam, was er damit gemeint hat.###

    Sie drehte sich zu Mejaro und zuckte hilflos mit den Schultern. "Ich schätze, das hat sich ja dann fürs erste erledigt. Ich habe diesen Bereich hier bereits in der Schiffsdatenbank erfasst, mehr können wir, glaube ich, erst mal nicht tun."

    Sie nahm noch einen Probenbehälter und füllte etwas von dem Gestein hinein. Zu gerne wäre sie für weitere Untersuchungen in das Loch gestiegen.


    393 Wörter

    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

    Einmal editiert, zuletzt von Yukari Nishizumi ()

  • Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: @Alle Amwesenden


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    Henry hörte sich alle Ausführungen so weit an und nickte gen Robert "Gute Idee. Markieren sie alle Erforschten und unerforschten stellen des Planeten. Die Unerforschten stellen, werden wir auf der Perception dann Kartografieren und anschließend genauer unter die Lupe nehmen" er nickte allen zu "Packen sie ihre Sachen zusammen, es geht zurück auf das Schiff. Von da aus, können wir den Untergrund des Planeten genauer untersuchen" er ging dann noch zum Cadet "Gute Arbeit Cadet. Spielen sie ihre Daten und Ergebnisse dann auf den Computer ab, damit wir uns alle ein Bild machen können und damit Arbeiten können" Als er dies sagte, sieht er das man quasi bereit war, wieder zurück auf das Schiff anzukommen. "Commander" zu Melisa "Bitter Koordinieren sie die Markierung. Alle Stellen oder Orte die Rätsel und Fragen aufwerfen, werden Markiert Aye?" Sagte er anschließend eher er seinen COMM betätigt ***Lieutenant Popov an Percpetion. Wir werden zuerst alles noch Markieren und dann können sie uns hochbeamen*** Nachdem er den Ruf abgesetzt hat, schaute er wieder zu Robert "Gute Idee mit dem Markieren, wie sie ja gehört haben, habe ich bereits alles in die Wege geleitet" Henry nickte und wartete bis alles Markiert wurde. In der Zwischenzeit sichert Garbova weiterhin alles ab.


    (204 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum Perception

    Beteiligte Personen: alle Anwesenden


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    Velda Melisa (NPC CON)



    Velda nickte auf den Befehl von Henry hin und machte sich, wie die anderen auch, sofort an die Arbeit. Sie wäre gerne noch ein wenig länger hiergeblieben, aber das Leben war nun mal kein Wunschkonzert und vielleicht ergab sich ja später die Möglichkeit, sich hier alles noch weiter anzusehen und zu erforschen. Als die Arbeit erledigt war, trat sie an Henry heran „Alles erledigt, Sir“ meldete sie knappt und mit einem leichten lächeln und hielt sich dann zum Beamen bereit.


    Brücke


    Marissa beobachtete das Außenteam weiterhin von der Konsole aus. Als Henry sich schließlich kurz meldete, nickte sie knapp und betätigte ihren Kommunikator ***Verstanden Lieutenant. Sobald Sie fertig sind, sagen Sie mir bescheid…Perception ende.




    (119 Wörter)





    Zeitsprung: Das Außenteam war inzwischen wieder an Bord. Und man hatte den Kurs der 3 Tachyonenspitzen zurück projizierte, der von einem Klasse M Planeten wegführte. Alle befinden sich im Konferenzraum, da Marissa die Crew über die neusten Erkenntnisse informieren musste. In der Mitte des Tisches leuchtete ein Holo in Form des Planeten, der entdeckt wurde. Nach eingehender Untersuchung konnte festgestellt werden, dass der Planet auf dem Stand des späten 21 Jahrhunderts war.




    Konferenzraum Perception


    Ihr Blick ruhte einen Moment länger auf dem Planeten, ehe sie den Blick langsam über die Crew schweifen ließ. „Tja..da haben wir ihn. Jetzt stellt sich uns die Frage, sollen wir einen Erstkontakt wagen oder nicht. Die Technik ist nicht annähernd so weit wie die der Föderation. Allerdings haben sie ein Antriebssystem entwickelt, das stellares Reisen ermöglicht.“ Sie tippte sich kurz mit dem Zeigefinger gegen das Kinn. „Vielleicht sollten wir als erstes deren Schiff in Augenschein nehmen und dann entscheiden. Das alles sollte selbstverständlich so ablaufen, dass wir nicht gesehen werden….vorerst.“


    (93 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Alle Anwesenden


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    Als Mitglied des Aussenteams war auch Mejaro geladen worden, der nun am Tisch des Konferenzraumes neben Commander Webb sass und sich zunächst alle Berichte anhörte und die Graphik über dem Tisch dabei betrachtete. Nachdem Marissa gesprochen hatte, richtete sich Mejaro etwas auf. "Captain, wenn Sie gestatten", meldete er sich zu Wort, "ich habe die Antriebstechnologie, beziehungsweise die Daten, die wir geborgen haben, analysiert. Es ist zwar kein Warp-Antrieb, wie wir ihn kennen, erreicht jedoch beinahe Lichtgeschwindigkeit. Es wäre also möglich, dass diese Zivilisation bereits Kontakt mit anderen Völkern hatte oder zumindest sich der Existenz anderer Völker sicher ist."


    Der Romulaner machte eine kurze Pause und sein Blick schnellte durch die Runde, ehe er fortfuhr, "wir könnten unauffällig nachforschen und wenn wir heraus finden, dass sie bereits Kontakt zu fremden Völkern hatten, würde die oberste Direktive nicht verletzt, wenn wir einen Erstkontakt herstellen. Üblicherweise werden solche Informationen in Staatsarchiven, Staatsverwaltungen oder spezifische Forschungseinrichtungen aufbewahrt. Wir müssten unerkannt Zugriff auf derartige Einrichtung erlangen. Ausserdem verfügen sie bereits über digitale Datenverarbeitung, also könnten wir mit Hilfe unserer Trikorder grosse Datenmengen herunterladen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen."

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Anwesenden


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    Robert hörte sich die neuen Erkenntnisse an und nickte. Als Mejaro dann seine Ideen kundtat nickte Robert erneut. Sie waren durchdacht und gut.


    „Ich gebe Ens. Mejaro Recht! Sie scheinen auf jeden Fall einen Antrieb mit Tachyonen zu betreiben der es Ihnen erlaubt in kurzer Zeit große Entfernungen zu hinterlegen. Wenn wir in einem sicheren Abstand eventuell auch mit einem Shuttle das Schiff scannen können wir sicher das eine oder andere zusätzlich herausfinden. Ich denke, auch wenn Sie noch nicht so weit sind wie die Föderation, so haben Sie die Hürde des stellaren Reisens geschafft, zwar kein Warpantrieb, aber eine andere „Alternative“. Ein Blick dürfte also auch meinerseits nicht schaden.“


    Robert schaute sich im Konferenzraum um und dann auch zu Marissa.


    (122 Wörter)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Perception - Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft , Mejaro (indirekt), Robert Webb (indirekt), alle Anwesenden (indirekt)


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    Nachdem die Führungsriege der Perception im Konferenzraum versammelt war, trug Yukari zunächst ihren Bericht vor. Sie tippte etwas auf ihrem PADD ein und es erschien eine Ansicht des Planeten, den sie gerade besucht hatten.


    „Wir haben einige Tiefenscans des Planeten durchgeführt und dabei festgestellt, dass auf der gesamten Planetenoberfläche offenbar Probebohrungen durchgeführt wurden.“


    Sie vergrößerte den Abschnitt, in dem sich das Außenteam befand und einige Bereiche wurden nun rot markiert.


    „Die Planetenmasse wurde allerdings ausschließlich in den rot markierten Bereichen entfernt. Ich schätze den Verlust der Planetenmasse auf etwa 350.000 metrische Tonnen. Und ich vermute, dass dies mit unserer Entdeckung zusammenhängt.“


    Wieder tippte sie etwas auf ihrem PADD ein und es erschien die Abbildung des Minerals, welches Yukari als Probe mit an Bord genommen hatte.


    „Dieses Mineral besteht im wesentlichen aus Silizium, Eisen und Eisenoxid. Es gibt jedoch Stellen innerhhalb des Minerals, in denen Spuren von Dilithium zu finden sind. Dadurch wurde die Kristallstruktur des Minerals verändert, was zu einer höheren Dichte führte. Deshalb waren unsere ersten Messungen fehlerhaft. Ausgehend von der Menge, die wir gefunden haben, dürfte sich im gesamten Gestein, welches dem Planeten entnommen wurde, ausreichend Dilithium befinden, um für mindestens zwei Schiffe einen Warp-Antrieb zu konstruieren. Vorausgesetzt natürlich, derjenige, der das Gestein entnommen hat, verfügt über die nötige Technologie, um Dilithium zu raffinieren.“


    Yukari ließ das Bild des Minerals wieder verschwinden. Aus ihrer Sicht würde das zumindest den Verlust der Planetenmasse erklären. ###Aber das erklärt noch lange nicht, warum jemand dafür sterben musste.### Die Japanerin war sichtlich unzufrieden darüber, in dieser Sache noch keinen Schritt weitergekommen zu sein und setzte ihre Erklärung mit einem leisen Seufzer fort.


    „Nun, was die Schäden auf der Planetenoberfläche betrifft, wenn ich die Zivilisation auf dem ersten Planeten, den wir entdeckt haben, als Vergleichsgröße heranziehe, schätze ich, dass bei dem Angriff, wer immer ihn auch verursacht hat, etwa 20.000 bis 25.000 Individuen getötet wurden.“ ###Und das für ein bisschen Dilithium? Ich kann das einfach nicht glauben.### dachte Yukari

    bei sich. Es fiel ihr schwer zu akzeptieren, dass eine zivilisierte Gesellschaft im Stande war, für materielle Güter so weit zu gehen. Aber das schien eine der wenigen Konstanten im Universum zu sein.


    „So wie es aussieht schlug der Angreifer schnell zu, entnahm das Gestein und verschwand dann wieder.“


    Es war nur eine Vermutung, doch die Indizien sprachen dafür. Genauso sprachen sie dafür, dass der Angriff von dem Planeten aus erfolgte, den sie nun anflogen. Yukari gefiel das ganz und gar nicht und sie machte sich auch keine Mühe, das zu verbergen.

    Schließlich waren Mejaro und Robert mit ihren Berichten dran und Yukari hörte sich diese und ihre Vorschläge aufmerksam an. Diese klangen zunächst plausibel, doch die junge Asiatin hatte kein gutes Gefühl dabei und wandte sich an Marissa.


    Kanchō*…ähm…Ma’am, also ich halte das für keine gute Idee.“ Sie sah entschuldigend zu Mejaro und Robert.


    „Also, erst einmal von außen beobachten, da gehe ich ja noch mit. Aber auch nur darüber nachzudenken in den Archiven und Forschungseinrichtungen einer fremden Zivilisation herumzuschnüffeln, nur um herauszufinden, ob bereits ein Kontakt mit anderen Zivilisationen besteht, geht das nicht etwas zu weit?“ fragte sie etwas skeptisch. Yukari wollte ihren Kollegen natürlich nicht in den Rücken fallen, aber ihre Bedenken einfach so herunterschlucken konnte sie auch nicht.


    „Außerdem wäre das Ganze auch nicht ganz ungefährlich. Selbst wenn diese Zivilisation nicht so weit fortgeschritten ist wie wir, spricht doch zumindest jetzt alles dafür, dass sie bewaffnet und durchaus bereit ist, ihre Waffen auch einzusetzen. Sie werden uns wahrscheinlich als Eindringlinge betrachten, wenn wir doch entdeckt werden sollten und sie hätten auch allen Grund dazu.“


    Yukari dachte fieberhaft über eine Alternative nach und tippte wieder etwas auf ihrem PADD ein.


    „Der Planet hat zwei Monde. Wenn wir uns von der Sonnenseite aus dem Planeten annähern, würde die Strahlung der Sonne die planetaren Sensoren soweit beeinträchtigen, dass wir bis in den Sensorschatten eines Mondes unerkannt vordringen könnten. Gleichzeitig könnten wir eine Sonde zum zweiten Mond starten und so das halbe System beobachten, ohne selbst erkannt zu werden. Ich bin zwar kein Diplomat, aber wenn wir genug Daten gesammelt haben und uns sicher sind, dass diese Zivilisation zu interstellaren Reisen fähig ist, sollten wir ihr vielleicht offen gegenübertreten. Das haben die Vulkanier bei uns ja schließlich auch getan.“


    Die Entscheidung darüber lag natürlich bei Marissa, aber nachdem sie ihre Bedenken losgeworden war fühlte sich Yukari sichtlich erleichtert.


    *jap. Bezeichnung für den Kommandanten/Kapitän eines (Kriegs)Schiffes


    724 Wörter

    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Perception - Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft (erwähnt), Yukari Nishizumi (erwähnt)


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    Julie war ebenfalls im Konferenzraum, doch sagte sie bisher noch nichts. Bisher gingen die Fragen auch eher an die Wissenschaft und Technik, was in diesem Fall auch nicht sonderlich überraschend war. Sie konnte zwar auf den Planeten einige Ergebnisse gesammelt, allerdings nicht genug, um halt auch die Frage zu beantworten, wie es aus medizinischer Sicht kommen konnte, zumindest was den Planeten betraf, den sie untersucht hatten.


    Nun sah sie wieder zu Marissa und war gespannt wie die Kommandantin entscheiden würde, nachdem die Leitende Wissenschaftsoffizierin zum Ende kam. Manchmal hatte man halt aus ihrer Sicht nicht viel bis garnichts beizutragen und scheinbar war diesmal so ein Moment da gewesen.


    (108 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Konferenzraum / USS Percpetion

    Beteiligte Personen: @Alle Anwesenden


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    Henry hatte sich wie alle anderen im Konferenzraum befunden, um die Ergebnisse von der ersten Untersuchung zu besprechen und nickte auf die bisherigen Ausführungen. Er beobachtete den Cadet und auch den Ensign als diese ihre Ausführungen äußerten und es war schon recht interessant und auch gut erklärt. Bevor man auf das Schiff zurückkehrte, wurde der Bereich intensiv markiert. Das waren dann die Bereiche, die man sich ein zweites mal ansehen musste oder sollte. Durch die Markierung kann man auch eine Kartografierung durchführen. Als alle Anwesenden soweit durch waren, meldet sich nun auch Henry zu Wort "Außerdem hat die Wissenschaft gemeinsam mit den Ingenieuren diverse Bereiche auf den Planeten Markiert. Durch die Markierung sind wir in der Lage uns die Bereiche besser anzusehen und auch zu Kartografieren" Gab er an und hob sein PADD heraus "Hier finden wir alle Bereiche, die es zu beobachten gilt. Leider hatte Ensign Moreau nicht genug Zeit gehabt um die Spuren nach Lebensformen genauer zu Untersuchen. Allerdings müssen wir davon ausgehen, dass es auf den Planeten Kriegszustände gegeben haben muss" Henry lässt das erstmal so stehen und schaute zu Marissa. Mal sehen was sie so zu den ganzen sagt. Aber dafür, dass man nicht lange auf den Planeten war, konnte man dann doch noch viel herausfinden und an Daten mitnehmen.


    (214 Wörter)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Perception - Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Henry Popov (indirekt), Julie Moreau (indirekt), Marissa Bancroft (indirekt)


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    Yukari sah rüber zu Henry, als dieser nun seinen Bericht abgab. Sie musterte ihn genau und bemerkte, dass er sehr entspannt wirkte, zumindest im Augenblick. Sie sah zu den anderen Anwesenden und beobachtete ihre Mimik und Körperhaltung. Alle wirkten mehr oder weniger gelassen, während Yukari krampfhaft versuchte ihre eigene Anspannung zu verbergen. Für einen Moment blieb ihr Blick an Julie hängen. Sie war sicher nicht viel älter als Yukari, dennoch wirkte sie soviel reifer als die junge Japanerin. ###Worüber sie wohl gerade nachdenkt? Ich frage mich, was sie von der ganzen Sache hält.### dachte sie und schüttelte ganz leicht den Kopf, als sie bemerkte, dass ihre Gedanken abdrifteten. Sie umfasste die Tasse Tee vor ihr mit beiden Händen, als wollte sie sich daran festhalten und blickte wieder zu Marissa. Yukari wusste nicht, ob sie über ihren Vorschlag nachdenken, geschweige denn diesen umsetzen würde. ###ich habe alle Informationen so gut es geht ausgewertet, vielleicht stehe ich mit meiner Meinung ja nicht alleine da. Aber selbst wenn, ich bin froh sie wenigstens gesagt zu haben.###


    173 Wörter

    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

  • Ort des Geschehens: U.S.S. Perception - Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft


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    Julie sah auf, als der Zweite Offizier den Bericht ablieferte. Sie dachte kurz nach, ob sie noch etwas hinzufügen sollte, da etwas entscheidendes noch fehlte, was sie für wichtig hielt. Sie wartete, bis Henrys Bericht beendet war und ergriff nun doch das Wort. „Captain, leider ging es nicht nur um die Zeit, sondern auch die fehlenden Proben. Um den genauen Zeitpunkt zu geben, wann es passierte, sagte ich, dass das ohne DNA-Proben nicht möglich sei. Leider konnten wir das Zentrum nicht genauer untersuchen, dann hätten wir vielleicht auch mehr Informationen sammeln können, wie es zu dieser Zerstörung kam“, fügte sie noch hinzu, da sie der Meinung war, dass das doch noch wichtig war, um der Captain ein besseres Bild zu vermitteln.


    (121 Wörter)