Missionsleben IX: 221081.02 - Chaos auf Vulkan

  • Ort des Geschehens: Notfalllazarett / Krankenhaus

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini Henry Popov  Mejaro


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    Marissa schaute noch, wie die drei Offiziere von dannen zogen und hoffte, dass sie gute Nachrichten übermitteln würden. Es ging ihr einfach nicht aus dem Kopf, dass man die Perception nicht erreichen konnte. Doch darum kümmerten sich jetzt andere und sie konnte sich mit dem Rest des Teams um die Hologramme kümmern. „Okay…ich würde vorschlagen, wir reden nicht mehr lange und machen uns auf den Weg. Das Krankenhaus ist fast am anderen ende der Stadt und wir müssen aufpassen das die Hologramme uns nicht angreifen.“ Ihr blick glitt dabei zu Avelino und Henry, die beiden würden schon dafür sorgen, dass ihnen nichts geschieht. Dann nickte sie Mejaro zu. „Sie bleiben in meiner Nähe..vorerst“ Und schon setzte Marissa sich in Bewegung, nachdem sie das MedKit neu bestückt hatte. „Und Sie ebenso“ meinte sie noch zu Charlotte. Das Lazarett war mit genügend medizinischem Personal bestückt, so das sie sich den Luxus leisten konnte, die Ärztin mitzunehmen.



    Der Weg durch die Stadt verlief mehr oder weniger ruhig. Die vielen verletzten waren auf die provisorischen Lazarette aufgeteilt worden und die Leute fingen jetzt an, den Schutt rund um das Ratsgebäude zu entsorgen. Knapp fünfzehn Minuten später standen sie dann alle vor dem großen weißen Gebäude, das hier als Krankenhaus diente. Von außen war alles ruhig, doch Marissa traute dem Frieden nicht und nickte gen Avelino „Commander, Sie haben die Ehre“


    (226 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Notfalllazarett -> Krankenhaus

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini  Henry Popov Marissa Bancroft

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    Mejaro nickte Bancroft noch zu bevor sein Blick einmal über Biasini und dann über Popov flog, letztlich an MacKenzie kurz hängen blieb, bevor es dann los ging. Er folgte Bancroft ruhig, sagte kein Wort während ihres Marsches durch das Trümmerfeld. Gelegendlich kam man an Trüppchen vorbei, die schon dabei waren, die Wege frei zu räumen und den Schutt in die Container zu verladen.


    Zum Schluss standen sie vor dem Krankenhaus in typischem Vulkanischem Stil. Mejaro hielt immernoch seinen Werkzeugkoffer in der Hand. Nachdem er an dem Gebäude empor geschaut hat, sah er kurz zu Bancroft, dann zu Biasini, als Bancroft meinte, 'er hätte die Ehre'... Mejaro wusste nicht, von welcher Ehre die Rede war und war froh, dass die Worte nicht ihm galten.


    (123 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Notfalllazarett -> Krankenhaus

    Beteiligte Personen: Avelino Biasini Marissa Bancroft Mejaro


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    Henry stand ebenfalls bei den anderen und hatte ebenso den dreien Rettern hinterher gesehen und hoffte das es den drei Offizieren auch gelingt die Perception zu retten und von den Dieben zu befreien. Natürlich gefiel es ihm der Gedanke nicht, dass die Perception unter der Hand von ein paar Aufständigen sein könnte, aber was solls, es galt sich jetzt auf das hier und jetzt zu Konzentrieren. Henry nickte als Marissa das Krankenhaus erwähnte und es als nächstes Ziel ausgesprochen hat. Er hatte sich, bevor man los gegangen war, noch kurz mit Avelino abgesprochen, wer war Absichern würde. Auf dem Weg dahin konnte man gut sehen, wie die Aufräumarbeiten begonnen haben. Er kommt dann mit den anderen im Krankenhaus an und schaute sich um "Na dann Commander" nickte er "Wenn sie möchten, kann ich zur Sicherheit auch mitgehen" Bot er Avelino an. Das Charlotte mitgenommen wurde, war für ihn keine große Überraschung.







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    Charlotte MacKenzie




    Charlotte war im Lazarett und hatte derweil das MedKit angenommen und geht dann mit der Gruppe mit. Sie hatte zuerst das die anderen Ärzte im Lazarett angewiesen eher sie dann zu Marissa schaute "Alles klar Ma'am" nickte sie zu ihr und begleitet dann die Gruppe. Sie hielt sich eher bei Marissa auf und schaute sich dann ebenfalls genauer um als man am Krankenhaus angekommen ist. "Ich hoffe, dass drinnen alles ruhig geblieben ist. Wobei Ruhe kann, trügen" Sagte sie zu Marissa



    (235 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttle

    Beteiligte Personen: Yukari Nishizumi, E'Lar Roen (indirekt), Robert Webb (erwähnt)


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    Julie dachte einen Moment nach. Sie wunderte sich zwar, dass sie nur so langsam sich von Vulkan entfernt hatten, doch hatten sie dann wenigstens bei dem heutigen Tage endlich mal so etwas wie glück. Sie atmete tief durch und zog nun ihre Jacke aus. Anschließend nahm sie den Kommunikator und befestigte ihn an ihr Uniformsshirt. Sie reichte diese Yukari. „Ich denke, wenn wir sie eingeholt haben, werden sie die Jacke eher als ich gebrauchen“, meinte sie und machte mehr als deutlich, dass sie gerade alles andere als Vorzeigbar aussah. „Und sollten wir diesen Auftrag erfolgreich hinter uns bringen, werde ich sie sogar zu einem Eis einladen“, sagte sie und erinnerte sich wieder an etwas und sah zu den anderen Herren. „Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn sie irgendwas Flüssiges aus den Replikator besorgen könnten für alle. Wir waren einige Stunden diese Hitze ausgesetzt und ich fürchte das wir alle viel zu wenig getrunken haben“, erwiderte sie nur knapp und gab nun den Kurs ein.

    „Dann würde ich sagen, wenn sie maximal, bis Warp 3 geflogen sind, gehen wir auf Warp 3,5. Je eher wir sie einholen, um so eher können wir mit den eigentlichen Besprechungen beginnen“, meinte sie und wartete nun, bis Robert grünes Licht gab, da sie vermutete, dass er dich Technikkonsole übernommen hatte. Sie sah kurz zu Yukari, ehe sie wieder nach vorne sah. „Wie war ihr Eindruck bei ihren ersten Gesprächen mit diesem THN?“, wollte sie nun wissen und wartete auf die Reaktion von der Wissenschaftlerin.



    (249 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Notfalllazarett -> Krankenhaus

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft, Henry Popov, Mejaro


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    Avelino nickte Mejaro kurz zu, als sich dieser entschuldigte. „Das ist kein Problem, das kann schon einmal passieren, sollte aber nicht zum Standard werden.“ Er lächelte kurz und wandte sich dann Henry zu, als dieser davon sprach Verbündete zu finden. Sie waren auf Vulcan, hier gab es jede Menge verbündete, die Vulkanier halfen ihnen ja bereits wo sie konnten. Aber wahrscheinlich meinte er dies wohl eher auf die Hologramme bezogen, denn das sollte ihm auch klar sein. „Eine gute Idee Mr. Popov, wir haben ja zum Glück noch einige Vulkanier auf unserer Seite, die keine Hologramme sind. Die werden uns sicher helfen denke ich.“ Auch ihm schenkte er ein kurzes Lächeln, ehe er sich dann wieder Marissa zuwandte, welche nun den Vorschlag machte, das man sich auf den Weg machen sollte, was er definitiv unterstützte. „Natürlich Ma‘am, zusätzlich nehme ich noch zwei weitere Sicherheitsoffiziere mit.“ Er forderte die beiden an und dann machte sich das kleine Grüppchen auch schon auf den Weg zum Krankenhaus. Unterwegs blieb es sehr zu seiner Freude, relativ ruhig. Hier und da sah man die Verletzen, die in provisorischen Lazaretten untergekommen waren und einige bereits damit begonnen hatten, den Schutt und die Trümmer, um das Ratsgebäude zu entsorgen. Es dauerte nicht lange, bis sie dann auch am Krankenhaus ankamen, auch hier schien alles ruhig zu sein, doch genauso wie Marissa, traute auch Avelino dieser Ruhe nicht wirklich, weswegen es ihn auch nicht überraschte, als der entsprechende Befehl kam. Henry bot fast im selben Augenblick an, ihn zu begleiten und zu unterstützen, was er gerne annahm. Immerhin hatte er eine ganze als Sicherheitsoffizier unter Avelino gearbeitet, wodurch er genau wusste, wie das lief. „Danke Captain und ja das ist eine gute Idee Mr. Popov. Sie wissen ja wie das läuft und sie beide, bleiben hier und schützen die anderen.“ Er nickte Marissa noch einmal kurz zu und ging dann zusammen mit Henry vor, um die Lage zu sondieren. Als sie das Gebäude betraten, war zunächst alles ruhig, allerdings sah man auch hier das Chaos. Umgeworfene Stühle und Padd‘s zierten den Boden, selbst einige Zierpflanzen waren umgeworfen worden. Bis jetzt war kein Personal, Patienten oder Hologramme zu sehen. Der Sicherheitschef nickte Henry zu. „Wir sollten noch das Hinterzimmer des Empfangs und die Seitenräume hier inspizieren, bevor wir den anderen grünes Licht geben.“


    (384 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttle

    Beteiligte Personen: Julie Moreau , Robert Webb , E'Lar Roen


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    Yukari war gerade damit beschäftigt den Navigationscomputer mit der Flugroute der Perception zu füttern, als Julie sie ansprach und der Japanerin ihre Jacke reichte. "Oh." SIe sah Julie einen Moment verwirrt an, dann wurde ihr aber wieder schlagartig bewusst, wieso die Betazoidin diese Geste machte. Yukari sah an sich herab, ihr eigenes Shirt war mit Blut und Dreck verschmiert. In dem Aufzug konnte sie in der Tat keinem diplomatischen Gespräch beiwohnen. Sie nahm die Jacke entgegen und lächte Julie leicht zu.

    "Ich...danke. Ich sollte mir vielleicht auch etwas Wasser ins Gesicht schmeißen, sonst sind unsere Gespräche vermutlich schneller beendet als uns lieb ist." Mit diesem kleinen Scherz versuchte sie mehr sich selbst aufzumuntern als die anderen Anwesenden. Yukari hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie ihr Gesicht gerade aussah, nämlich alles andere als vorzeigbar. Sie seufzte leise als sie daran dachte, dass das heutige Haare bürsten zur reinsten Tortur ausarten würde. Vorsichtig fuhr sie sich mit der linken Hand durchs Haar. Wie befürchtet war es völlig verklebt und verknotet, ein wahrer Alptraum für jede Frau. Aber daran konnte sie im Moment genauso wenig ändern wie an dem Gestank, der von ihr ausging und über den sich zum Glück bisher noch niemand beklagt hatte. Sie zog Julies Jacke an und befestigte ihren Kommunikator daran. Julies Geruch hatte etwas beruhigendes und irgendwie fühlte sich die Wissenschaftlerin auch ein wenig besser, als sie den Reißverschluss der Jacke schloss und wieder zu der Medizinerin sah. Der Vorschlag, den die Betazoidin Yukari nun machte, sorgte beinahe dafür das der Japanerin die Kinnlade herunterfiel.

    "Echt? Da...das würden Sie machen?" fragte Yukari ungläubig, doch im Gesicht der Ärztin konnte sie keine Anzeichen eines Scherzes erkennen. Doch sie nickte Julie zustimmend zu als diese vorschlug etwas zu trinken replizieren zu lassen. Nur ungern erinnerte sie sich daran zurück, wie sie ihren Mageninhalt auf der Straße verteilte und ihr die Hitze zu schaffen gemacht hatte. Wäre der Sanitäter nicht rechtzeitig aufgetaucht, läge sie vermutlich selber auf einer der vielen Liegen.

    "Das ist eine gute Idee, ich hab schon einen ganz trockenen Hals." warf sie ein und sah kurz zu Robert und Roen. "Etwas kalter Minztee wäre nett." sagte sie zu den beiden und legte dabei ihr zuckersüßes Lächeln auf. Dann drehte sie sich wieder um und sah zu Julie, als diese sie nach ihrem Eindruck zu Thomas fragte. Sie überlegte kurz und legte eine Hand an ihr Kinn, ehe sie antwortete.

    "Er hat mich erschreckt und ziemlich angepflaumt. Er war sehr verärgert und dachte zuerst, ich würde ihn und seine Kollegen abschalten. Es hat mich viel Geduld und Überredungskunst gekostet, bis er sich einigermaßen beruhigt hatte und wir vernünftig miteinander reden konnten. Er nennt sich Thomas und sieht sich als Sprecher der Hologramme auf der Perception. Dank Ms. Lex ist es mir gelungen, eine Einigung zu erzielen. Thomas versprach, dass die Hologramme wieder ihren zugewiesenen Tätigkeiten nachgehen würden, im Gegenzug musste ich versprechen, dass keines der Hologramme abgeschaltet wird und nicht an ihrer Programmierung herumgespielt wird."

    Yukari war zu dem Zeitpunkt davon überzeugt gewesen, das Richtige getan zu haben, doch so wie sich die Dinge entwickelt hatten musste sie ihre Meinung darüber ändern. Sie schüttelte den Kopf und ballte ihre Hände zu Fäusten.

    "Ich fürchte, ich habe einen riesen Fehler gemacht. Ich habe meine Freundin und die Crew im Stich gelassen, es ist meine Schuld, dass sich die Hologramme auf der Percy gegen uns gewandt haben. Ich muss das unbedingt wieder gut machen."

    Yukari starrte auf die Bedienelemente vor sich, ihr Mund war nun nicht mehr als ein dünner Strich im Gesicht. Nichts nahm sie gerade so sehr mit wie die Unwissenheit über das Schicksal ihres Schiffes und der Besatzung.


    611 Wörter

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    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

    Einmal editiert, zuletzt von Yukari Nishizumi ()

  • Ort des Geschehens: Notfalllazarett -> Krankenhaus

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft  Avelino Biasini  Mejaro


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    Henry nickte auf die Ausführung bezüglich Avelinos Vorschlag. Er hatte ja auch genau deshalb den Vorschlag gemacht, weil er ja wusste, wie es aussieht und wie es in dem Bereich Sicherheit abläuft, außerdem arbeiten beide Bereiche so oder so zusammen. Er nickte dann anschließend und konnte die anderen draußen stehen lassen, da Mejaro und Charlotte ja bei Marissa waren. Er betritt dann mit Avelino das Krankenhaus und sah sich um. Bis jetzt wohl so wie es aussieht keine Zwischenfälle. Das Krankenhaus war unheimlich leer. Geräte, Tische bis hin zu den PADDs war alles auf dem Boden oder umgeworfen. Es sieht beinahe so aus, als hätte man das Krankenhaus fluchtartig verlassen. Er vermutet direkt, dass es sich wohlmöglich um einen Angriff der Hologramme handeln könnte. Aber Spekulieren bringt auch nichts. Henry schaute zu Avelino "Es ist mir zu ruhig hier." Er fragte sich, wären der Rundgang gemacht wird, wo die Patienten und das Personal hin ist. Wurde alles verlegt? Gefangengenommen von den Hologrammen? Fragen, die man noch beantworten würde. Er schaute dann erneut zu Avelino als er den letzten Raum vorschlug und nickte die ab "Aye. Würde ich auch sagen" er ging kurz danach mit Avelino in das Hinterzimmer vom Empfang.



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    Charlotte MacKenzie


    Charlotte stand dann gemeinsam mit Marissa und Mejaro wartend auf die beiden Herren draußen. Man kann natürlich den Eindruck gewinnen das hier nichts mehr los ist. Sie schaute sich das Krankenhaus an und drehte sich dann zu Marissa "Ma'am. Ich stelle mir nur eine Frage. Wo sind die Leute hin?" Sagte sie und schaute sich um "Ich mein, bei der Anzahl an Verletzten muss das Krankenhaus eigentlich voll sein" Sagte sie zu Marissa und war gespannt was Avelino und Henry zu berichten hatten. Hier draußen jedenfalls war es bis jetzt ruhig gewesen. Charlotte hoffte das es auch ruhig bleibt.



    (302 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttle

    Beteiligte Personen: Yukari Nishizumi, Robert Webb, E'Lar Roen, Mejaro (erwähnt)


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    Julie sah zu Yukari, als sie nun ihre Jacke anhatte lächelte sie leicht. „Also auch das medizinische Blau steht ihnen gut“, meinte sie nun, wobei sie das diesmal nur als Scherz meinte. Sie wollte die ganze Situation wenigstens ein Wenig auflockern, was nicht besonders leicht gewesen war. Dieser Tag hatte auch an ihre Nerven gezerrt und daher hatte sie Yukari auch spontan eingeladen. Wenn dieser verdammte Tag endlich enden würde, bräuchte sie mindestens einen doppelten Schokoladenbecher. Das wusste die Betazoidin bereits. Bei der Frage von Yukari schmunzelte sie leicht. „Ja würde ich und glauben sie mir, bei so etwas wie Eis essen mache ich keine Scherze. Es war also mein voller ernst und nach dem Aufenthalt, den wir auf Vulkan hatten, können wir sicher alle ein Eis vertragen“, meinte sie ehrlich und versuchte nun auch ihre Gedanken etwas zu ordnen.

    „Bei mir wäre es ein eiskalter Fruchtcocktail, alkoholfrei“, meinte sie. Sie brauchte ganz dringend Vitamine, da sie fühlen konnte, dass sie sehr viele einbüßen musste. Besonders als ehemalige Leistungssportlerin wusste sie das sehr gut, doch auch da war sie sicher nicht alleine. Auch wenn man es wohl nur ihr und Yukari wirklich ansah, so konnte sie sich nicht vorstellen, dass die anderen beiden nicht mit so was wie Erschöpfung, oder gar Kopfschmerzen zu kämpfen hatten durch den Flüssigkeitsmangel.


    Als Yukari dann von Thomas erzählte vermutete sie, dass es wirklich ein Missverständnis war. Immerhin schien er ja wenigstens aufgeschlossen gewesen zu sein, für Gespräche. „Sie haben da richtig gehandelt. Diplomatie ist immer so ein Drahtseilakt. Ich selbst hätte dem Deal auch zugestimmt, abgesehen davon das ich ohnehin gegen eine radikale Lösung bin wie sie ja wissen. Das war ja einige der Streitpunkte, die ich mit Ensign Mejaro hatte, allerdings müssen wir auch herausfinden, ob meine Theorie stimmt und sie sich weiterentwickelten, indem sie ein ganzes Bewusstsein entwickelten. Für diese Aufgabe werde ich besonders sie und Commander Webb brauchen“, sagte sie und sah auch kurz zu Robert, ehe sie wieder zu Yukari sah.

    Als es dann zum Thema überging, wo die Japanerin vermutete das sie einen Fehler machte schüttelte die Ärztin leicht ihren Kopf. „Zum einen haben sie Befehle befolgt und zum anderen... Wie sollten sie bitte da schon geahnt haben, dass sich das in so eine Situation entwickelt? Vergessen sie eins nicht, diese ganze Mission hat mehr als einmal an unsere Fähigkeiten genagt, abgesehen davon, dass jeder mal Fehler macht. Sicher wir versuchen sie zu umgehen, aber ich persönlich sag immer, dass ich keine Maschine bin, auch wenn viele das von mir behaupten. Viele sehen mich als kalt und emotionslos an, wobei ich da eigentlich nur den nötigen Abstand wahre zwischen Patient und Arzt“, erklärte sie und lächelte nun leicht, wobei das eher aufgesetzt war. „Daher kann ich ihnen versichern, dass sie niemanden im Stich gelassen hatten. Sie hatten nur die Befehle befolgt und sich wie ein Offizier verhalten… Wir bekommen das zusammen hin. Vertrauen sie mir in diesem Punkt“, sagte sie noch und versuchte nicht nur Yukari, sondern auch sich und das ganze Team Mut zu machen.



    (507 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttle

    Beteiligte Personen: Julie Moreau


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    Yukari musste doch leicht grinsen als Julie meinte, dass ihr das medizinische Blau auch gut stünde. "Danke, aber ich glaube ich bleib lieber beim wissenschaftlichen Türkis." erwiderte sie und betrachtete unbewusst Julies Jacke. So gravierend waren die farblichen Unterschiede nicht, ein Laie würde sie wahrscheinlich gar nicht erkennen. Aber die Ärztin hatte Recht, sie waren heute durch die Hölle gegangen, zumindest traf das wohl auf Yukari und die Betazoidin zu, und ein Ende war noch nicht in Sicht. Die Japanerin seufzte leise und sah wieder zu Julie. "Ich fürchte nur mit einem Eisbecher ist es nicht getan." Sie bekam eine Gänsehaut, wenn sie an ihren Albtraum von vorhin dachte und überlegte schon, ob sie Julie um ein Beruhigungsmittel bitten sollte, damit sie später wenigstens ein paar Stunden schlafen konnte.

    Nachdem Yukari Julie von Thomas erzählt hatte und sich die Japanerin den Kopf darüber zerbrach, warum die Dinge so gelaufen waren wie sie nun einmal gelaufen waren, war es ausgerechnet ide Ärztin, die ihr etwas Mut zusprach.

    "Danke, es tut gut zu hören, dass Sie glauben, ich hätte richtig gehandelt." Yukari war am Boden zerstört, aber irgendwie fand Julie die richtigen Worte um das angekratzte Selbstvertrauen der Wissenschaftlerin wieder aufzurichten.

    "Sie haben vermutlich Recht. Ich habe versucht alles in meiner Macht stehende zu tun, damit niemand zu Schaden kommt und wir unsere Mission erfüllen können. Vielleicht lass ich die Dinge einfach noch zu nah an mich heran, da hab ich wohl noch ne Menge zu lernen."

    Yukari dachte noch einen Moment über Julies Worte nach, ehe sie kurz zustimmend nickte.

    "Ich denke auch, dass wir das zusammen hinbekommen. Ich jedenfalls vertraue Ihnen. Und Sie können sich genauso auf mich verlassen." versicherte sie der Betazoidin und wirkte nun wieder entschlossener und zuversichtlicher als noch vor wenigen Augenblicken.

    "Und ich finde übrigens nicht, dass Sie kalt und emotionslos sind, ganz im Gegenteil. Ich..." Yukari blinzelte Julie kurz an und wandte dann etwas verschämt den Blick von ihr ab.

    "Ach, nicht so wichtig. Ich habe SIe jedenfalls ganz anders kennengelernt, damals, als Sie mir das Schiff gezeigt haben. Sie waren sehr nett zu mir und haben sich extra die Zeit und Mühe genommen mir alles zu zeigen. Da fällt mir ein, ich habe mich noch gar nicht richtig dafür bedankt."

    Yukari drehte sich ein wenig in ihrem Sitz, so dass ihr Oberkörper nun zu Julie zeigte, und verbeugte sich leicht.

    "Vielen Dank nochmal dafür."

    Die Japanerin drehte sich wieder zu ihrer Konsole und tippte einige Befehle ein, bis die gewünschten Datensätze auf ihrem Display erschienen.

    "Sieht so aus als hätte die Percy gestoppt, wir solllten sie in etwa zehn Minuten eingeholt haben. Da befinden sich auch noch andere Föderationsschiffe in der Nähe." berichtete sie und fragte sich, wass all diese Schiffe hier eigentlich verloren hatten.

    Zumindest wusste Yukari jetzt, warum die Perception so langsam geflogen war. Das war bisher so ziemlich der einzige Umstand, der dem kleinen Einsatzteam jetzt zugute kam.


    487 Wörter

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    "Tsune ni shinen kufū seyo - Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem" (20. Regel des Shōtō Nijū Kun)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus auf Vulkan

    Beteiligte Personen: Henry Popov, Marissa Bancroft


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    Avelino nickte Henry zu. „Es ist eindeutig zu ruhig, da gebe ich dir vollkommen recht. Hier ist soweit alles ok, aber ich würde die anderen vorerst nur bis hier ins Foyer kommen lassen und wir sehen uns dann weiter um, während sie in den Datenbanken nachsehen können, hier am Empfang.“ Ihm gefiel das hier ganz uns gar nicht und er konnte Henry da voll und ganz verstehen, entweder war es eine Falle oder sie waren zu spät und konnten hier niemandem mehr helfen. In diesem Fall, wäre ihm die Falle schon fast lieber, aber nichts desto trotz forderte er mehr Sicherheitsleute an, damit diese helfen konnten den ganzen Komplex zu untersuchen. Dann ging er kurz raus, um den anderen Bescheid zu geben.


    „Ma‘am der Empfangsbereich ist gesichert, allerdings konnten wir bisher weder Personal, Patienten noch Hologramme ausmachen. Ich habe noch einige Leute angefordert, um den komplex weiter zu untersuchen. Sie können mit den anderen gerne schon im Foyer sich umschauen, ob sie eventuell etwas brauchbares in den Datenbanken entdecken können. Weiter hinein sollten wir erst, wenn wir das weiter untersucht haben, mir ist es hier eindeutig zu ruhig. Entweder könnte es eine Falle sein oder aber wir sind zu spät gekommen, um noch irgendjemandem zu helfen.“


    Während Marissa darauf reagierte, gingen sie zusammen hinein, wo Henry noch auf ihn wartete. Kurz darauf kam dann auch die angeforderte Verstärkung an, die er gleich instruierte, aufteilte und dann zur Erkundung losschickte. Sobald Marissa geantwortet hatte, würde er sich mit Henry dann auch wieder auf den Weg machen, es sei denn das sie besser bei der Gruppe bleiben mussten, aber das würde die Situation dann zeigen. Momentan blieb er erst einmal in der Nähe der Captain und von Henry.


    (286 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Shuttle

    Beteiligte Personen: Yukari Nishizumi, Robert Webb, E'Lar Roen


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    Julie musste leicht schmunzeln, ganz besonders, als Yukari meinte das es mit einem Eisbecher nicht getan sei. „Dann haben sie noch nie richtig meine Eisvariante probiert… egal wie hart der Tag auch war und glauben sie mir ich war heute selbst schon so bei meine Grenzen gewesen und wenn sie mir das Mittel nicht gegeben hätten, wäre ich vermutlich durch die ganzen Emotionen so zusammengebrochen, dass ich geblutet hätte… Also steht es? Wenn dieser Tag vorbei ist, gehen wir ein Eis essen mit viel Schokolade?“, fragte sie und machte damit deutlich, dass sie gerade nicht scherzte. Sie brauchte heute garantiert einen dreifachen Schokoladenbecher, wenn das reichen würde. Das waren Momente, wo sie auch froh war, dass Betazoiden einen höheren Stoffwechsel als die Menschen hatten. So hatte Schokolade keinen negativen Effekt auf sie gehabt.

    Als das Thema dann zu der Sache mit der Perception ging und die Japanerin sich bei ihr bedankte lächelte sie erneut. „Auch wenn es vielleicht etwas überheblich klingt, aber ich weiß das ich recht habe. Sie haben alles versucht und als das Chaos auf Vulkan ausbrach, hatten sie gar keine andere Wahl, als den Befehl von Commander Bancroft auszuführen, indem sie mit ein weiteres Ärzteteam runter kamen“, antwortete sie und scheinbar zeigte die Ärztin nun auch etwas ihre arrogante Seite, die oft herauskam, wenn ihre Energiereserven schon fast aufgebraucht waren.


    Julie sah nun zu Yukari, da sie gerne wissen wollte, was sie eigentlich sagen wollte, doch jetzt war wohl nicht der richtige Moment und da die Herren nicht reagierten, übergab sie Yukari kurz das Steuer. „Ich übernehmen sie mal kurz. Ich kümmere mich eben um unsere Getränke“, sagte sie und ging auch schon zum Replikator. Neben den Getränken kam sie auch mit zwei Energieriegel wieder, wovon sie eins Yukari reichte. „Nicht das Beste, aber es gibt uns schnell die nötigsten Energien wieder“, erklärte sie und setzte sich wieder an ihren Platz und begann erstmal ein Schluck zu trinken, während sie anschließend ihren Riegel öffnete und hinein biss.

    Julie sah sich die Kontrollen an und auch die Werte der letzten Scanns. „Ich denke es ist wirklich besser, dass wir Vulkan erst informieren, sobald wir am Bord sind. Sobald wir näher kommen, versuchen wir eine Kommunikation mit Thomas aufzubauen. Unsere einzige Option wird hier die Diplomatie sein und das was sie mir erzählten Ensign, war er offen für Gespräche. Da sollten wir ansetzen, oder ist jemand anderer Meinung?“, fragte sie nun an alle gerichtet, während sie einen weiteren Schluck von ihrem Cocktail nahm.



    (414 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus auf Vulkan

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft, Henry Popov, Avelino Biasini

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    Wieder einmal hatte Mejaro nichts gesagt, während er mit Captain Bancroft und Doctor MacKenzie draussen wartete. Er hatte Popov und Biasini nachgesehen, während diese ins Krankenhaus eintraten und im Anschluss die Eingangstür angestarrt, als wenn es dort was zu lesen gäbe. Erst als ein paar Minuten später der leitende Sicherheitsoffizier wieder heraus kam und Meldung machte, regte sich Mejaro wieder. Er streckte sich kurz unauffällig und sah zu Biasini. Als dieser von Datenbanken redete, vermutete Mejaro, dass das dann wohl seine Aufgabe werden würde, die Inhalte der Datenbanken durchzukämmen und herunter zu laden. Er drehte den Kopf und sah zu Bancroft, er wartete erst ihr Go ab, bevor er sich ans Werk machen würde. Oder vielleicht schwebte ihr auch etwas anderes vor...


    (122 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus Vulcan

    Beteiligte Personen: Henry Popov  Avelino Biasini  Mejaro


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    „Das ist wirklich sehr merkwürdig“ Marissa schaute zu Avelino und hob die Schultern leicht an. Das so gar niemand zu sehen war, war schon komisch. Immerhin war das hier ein Krankenhaus. Sie kam aber der Aufforderung von Avelino nach und betrat mit den anderen das Foyer. Dort angekommen schaute sie sich sehr aufmerksam um und auf den ersten Blick war hier tatsächlich nicht viel zu sehen. Der Empfangsbereich war verlassen und auch sonst lief hier niemand herum. Die umliegenden Türen waren alle verschlossen und Marissa ging auf eine dieser Türen zu. Sie wollte wissen was dahinter war und ob sie sich öffnen ließ. Doch so weit kam sie nicht, denn plötzlich konnte man ein lautes poltern, gefolgt von einem leisen Schrei hören, der vom ersten Stock zu kommen schien. Sie ruckte mit ihrem Kopf zu Avelino und den anderen herum und nickte Richtung Treppe. „Ich bleibe hier unten…schauen sie sich oben um“ befahl sie leise und trat wieder von der Tür zurück, während ihr Blick zu Charlotte glitt. „Ich würde mich wohler fühlen, wenn Sie hier bei mir bleiben. Sollten die Herren oben medizinische Hilfe brauchen, können sie uns ja rufen…und sie Mister Mejaro kümmern sich um die Datenbank..gehen Sie alles durch und sei es noch so unwichtig.“



    (208 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus auf Vulcan

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft Avelino Biasini Mejaro


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    Henry nickte zu dem Vorschlag von Avelino, dass man die anderen bis hierhin kommen lassen würde "Würde ich auch sagen. Alles andere ist zu gefährlich. Wenn wir selbst nicht mal wissen, wie es in dem Rest vom Krankenhaus aussieht" sagte er zu Avelino und wartet bis dieser wieder anwesend ist. Während Avelino gerade den anderen Bericht erstattet, schaute Henry sich die Datenbank schonmal an. Natürlich würden die anderen sich die Datenbank ebenfalls nochmal ansehen, aber Henry wollte mal einen kurzen Blick wagen. Er war froh, dass Avelino seine Vorsicht verstehen konnte und diese sogar teilt. Mit Avelino funktioniert die Zusammenarbeit immer noch hervorragend, obwohl Henry den Bereich gewechselt hat. Als dann die anderen reingekommen sind drehte sich Henry zu dem Rest der Gruppe und konnte nicht viel Sagen. Er konnte auch nicht sagen, was sich hinter den verschlossenen Türen aufhalten würde, da sie nicht dazu gekommen waren, die Türen zu öffnen. Als dann plötzlich das Poltern verbunden mit einem Schrei zu hören war, schaute Henry in erster Linie zu Avelino. Den Befehl von Marissa sich oben umzusehen, bestätigte er mit einem nicken und ging dann mit Avelino hoch. Da aber die Turbolifts auf Grund der Schäden nicht Funktionierten, waren sie gezwungen die Treppe zu nehmen, die ebenfalls in den ersten Stock führt. So ging er mit Avelino die Treppe hoch "Vorsicht Commander. Ich weiß nicht wie stabil die Treppe durch die Schäden, die es hier gibt, sind" sagte er und ging langsam hoch. Die beiden brauchten eine Weile bis sie oben ankommen. Als sie oben angekommen sind, zeigte sich das Bild der Zerstörung. Er schaute Avelino an und würde dann langsam mit ihm weiter den Gang entlang gehen.





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    Charlotte MacKenzie



    Charlotte nickte auf Marissas Aussage und begleitet sie dann gemeinsam mit Mejaro in das Krankenhaus rein. Commander Biasini hat nicht untertrieben als er sagte es wäre komplett zerstört und verlassen. Sie schaute sich um und war schockiert. Es lagen Teile und Trümmer überall auf den Boden herum. Charlotte stand bei Henry und Avelino und wartete ab auf weitere Anweisungen. Als Ensign Mejaro dann darum gebeten wurde, sich die Datenbank anzuschauen drehte sie sich zu ihm "Ensign. Könnten sie bitte auch alle Logbücher durchschauen? Ich würde gerne die Medizinischen Abläufe hier nachvollziehen wollen" Sagte sie recht freundlich zu ihm und drehte sich dann zu Marissa als diese gebeten hatte bei ihr zu bleiben, verneinte Charlotte die Frage natürlich nicht "Aber natürlich Ma'am. Ich bleibe an ihrer Seite" sagte sie in einem ruhigen Ton, um Marissa auch die gewisse Ruhe zu schenken. "Bitte melden sie sich, wenn sie Medizinische Hilfe benötigen" sagte sie den beiden Herren hinterher.



    (436 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus auf Vulkan

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft, Henry Popov


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    Avelino hörte Henry zu und nickte leicht. Als er Marissa Bericht erstattet hatte und sich alle im Foyer versammelt hatten, wollten sie sich weiter umschauen, allerdings wurden sie von einem Schrei unterbrochen, der von oben zu kommen schien, begleitet von einem lauten Poltern. Bereits als Marissa den Befehl gab, hatte er sich instinktiv in Richtung der Turbolifte und des Treppenhauses gedreht. „Verstanden Ma‘am.“ Dann drehte er sich zu zwei Sicherheitsoffizieren herum. „Sie beide bleiben hier beim Captain.“ Er ging schließlich mit Henry und weiteren Sicherheitsoffizieren los und sie stellten schnell fest, das sie wohl die Treppe nehmen mussten, da die Turbolifte nicht funktionierten. Der Sicherheitschef wandte sich zu Henry, als dieser ihn ansprach.


    „Ja, laut Tricorderdaten sollte es sicher sein, hier ist ja auch keine Bombe hochgegangen wie im Ratsgebäude, so dass sie eigentlich vollkommen in Ordnung sein sollten. Aber danke für die Vorsicht.“ Er schenkte ihm ein kurzes Lächeln und nahm dann seine Waffe zur Hand, als sie dem nächsten Stockwerk näher kamen, nur für den Fall das dort schon eine unliebsame Überraschung auf sie wartete. So rückte er mit Henry und den anderen weiter vor. Als sie oben ankamen, bot sich ihnen das gleiche Bild des Chaos wie unten, aber noch war niemand zu sehen. Langsam und Stück für Stück rückten sie immer weiter den Gang entlang vor. Avelino versuchte alles im Auge und im Ohr zu behalten, um die Möglichkeit auf böse Überraschungen zu minimieren. Der Gang neigte sich dem Ende und sie traten erneut in einen Größeren Raum, von dem aus mehrere weitere Flure abgingen.


    (259 Wörter)

  • Ort des Geschehens: Krankenhaus auf Vulkan

    Beteiligte Personen: Marissa Bancroft, Avelino Biasini, Henry Popov


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    Auf leisen Sohlen war Mejaro Richtung 'Rezeption', oder das was es mal war, zugeschritten, hatte das Empfangpult aber noch nicht erreicht, als von der oberen Etage das Poltern und der kurze Schrei zu hören war. Mejaro erstarrte an Ort und Stelle und sah in die ungefähre Richtung, aus welcher man das Geräusch hören konnte. Dann wandte er den Blick zu Marissa, welche in dem Moment grade an einer Tür stand und den Blick ebenfalls in Richtung der Geräuschquelle gewandt hielt. Dann wurden klare Aufträge verteilt. Nachdem Marissa Henry und Avelino ihre Aufgaben gegeben hatte und auch Charlotte ihre Anweisung erhalten hatte, vernahm Mejaro seinen Auftrag, den er bereits erwartet hatte. Er nickte Marissa zu, "Aye, Captain", antwortete er spröde.


    Er wollte sich grade wieder in Bewegung setzen,. als Charlotte ihn ansprach. Er sah zu ihr und nickte, "das werde ich tun", entgegnete er eher distanziert, wenn auch nicht unhöflich. Er schien sich absolut nicht darum zu kümmern, was vorher gewesen war.


    Dann setzte er seinen Weg zum Empfangspult fort und erreichte es schliesslich, trat darum herum und ging an den dortigen Computer, der, wie zu erwarten war, keine Energie hatte und nicht lief. Aber darauf war Mejaro vorbereitet. Er legte seinen Werkzeugkoffer auf dem Pult ab und begann mit der Arbeit.


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