Abteilungsleben II - Die Reise geht weiter

  • Personen: Jarez Demid


    Ort: Akademiehafen | Campus der Akademie



    Es war ein sommerlicher Tag heute. Blauer Himmel, kaum Wolken vorhanden mit einer seichten flauen Brise. Tyron wartete auf das Shuttle mit den neuen Kadetten, die er zur Studentenregistrierung und einer Rundführung begleiten sollte. Außerdem gab es unter den Neulingen auch zwei Orioner, die er – laut seiner Chefin - mal eingehend näher betrachten und sich ein Bild von ihnen machen sollte. ### Da bin ich ja wirklich mal gespannt. ### Er sah, wie das Shuttle landete, nickte dem Piloten freundlich zu – sie kannten sich schon etwas länger – und beobachtete wie mehrere Neuzugänge aus diesem stiegen und sich hilfesuchend umsahen. Tyron richtete seine Uniform, streckte den Rücken durch und sagte laut: „Willkommen an der Sternenflottenakademie. Mein Name ist Ens. Tyron Cruz und ich bin Mentor. Es ist mir eine Ehre Sie heute hier zu einem neuen Lebensabschnitt begrüßen zu dürfen. Wenn wir die Gruppe zusammen haben, geht es direkt zur Studentenregistrierung, die Verteilung Ihrer Zimmer, sowie einer anschließenden Führung über das Campusgelände. Bitte haben Sie noch einen Moment Geduld.“ Er lächelte freundlich und blickte dann auf den vor ihm stehenden Mann mit grünlicher Hautfarbe. „Sie müssen Cdt. Jarez Demid sein, wenn ich richtig informiert bin“, fragte er vorsichtig, um zu gucken, wie er reagierte, „herzlich Willkommen. Hatten Sie einen guten Flug?“

    Ens. Tyron Cruz

    - Mentor -

    - Fachbereich: Counseling -

    Sternenflottenakademie

  • Personen: Tyron Cruz


    Ort: Akademiehafen | Campus der Akademie


    Ein Offizier kam auf sie zu und er widmete sich ihm und hörte seinen Ausführungen zu. Er begrüßte die angekommene Gruppe und entnahm, dass sich wohl noch ein weiteres Shuttle angekündigt hat. Also mussten sie noch auf dieses Shuttle warten, ehe es zur Registrierung ging.

    Dann wurde er direkt angesprochen von Ens. Cruz.


    "Ja Sir. Cdt. Jarez Demid. Der bin ich. Ich bedanke mich recht herzlich für das freundliche Willkommen. Der Flug war äußerst ruhig und angenehm, trotz der gewissen Aufgeregtheit."


    Er lächelte kurz und blieb dabei stramm stehen.

  • Personen: @Jarez Demid 


    Ort: Akademiehafen | Campus der Akademie



    „Stehen Sie bequem, Kadett, die Aufgeregtheit vergeht je länger ie hier sind, aller Anfang ist schwer“, lächelte Tyron ihn an und straffte seine Uniform. Plötzlich piepte etwas. Er sah auf sein PADD und las die Nachricht, die ihn gerade erreicht hatte. „Dann bleibt es bei Ihrer Gruppe, dass Shuttle wird sich um 2 Stunden verspäten“, er drehte sich zur Gruppe und erhob erneut seine Stimme, „wenn Sie mir nun alle bitte folgen würden. Zuerst werde ich Sie zur Studentenregistrierung bringen, dann bekommen Sie ein Zimmer zugeteilt und als Abschluss findet noch eine Campusführung statt, bevor morgen Ihre Ausbildung beginnt. Los geht’s!“


    Schnellen Schrittes ging er voran, bemerkte aber, dass der Orioner sein Tempo ganz gut halten konnte. Er wusste noch nicht so wirklich, was er von dieser Situation halten sollte, blieb aber höflich und in abwartender Haltung. „Für welchen Fachbereich haben Sie sich entscheiden, wenn ich fragen darf“, fragte er Jarez interessiert.

    Ens. Tyron Cruz

    - Mentor -

    - Fachbereich: Counseling -

    Sternenflottenakademie

  • Personen: @Jarez Demid 

    Ort: Akademiehafen | Campus der 
    Akademie



    Das Shuttle verspätete sich und so ging die erste Gruppe alleine zur Registrierung los. Ensign Cruz legte ein stattliches Tempo vor. Aber dies konnte er ganz gut mithalten. Manch andere hinter sich hatten da eher paar Schwierigkeiten. Aber alle wären nicht hier, wenn sie es nicht vorher durch die Tests geschafft hätten.

    Ihm entging nicht, dass man ihn beäugte und beobachtete. Jarez kannte dies nur zu gut. Orioner galten bis heute als Sklavenhändler, korrupt und angehörige einer Mafia. Jarez wusste es gibt 2 Orioner in der ganzen Sternenflotte.

    Das was sie wohl durchmachten, nun, das mussten wohl auch die Ferengi einst durchmachen. Plötzlich riss ihn Tyron ihn aus seinen Gedanken.


    "Klar dürfen Sie das fragen. Ich habe mich für den Fachbereich Technik entschieden. Ich war schon immer fasziniert von der Technik der Raumfahrt. Denn die macht schließlich alles möglich, dass wir durch das All Reisen können!"

  • Personen: Jarez Demid


    Ort: Registruerungsstelle auf dem Campus | Akademie



    Tyron führte die Gruppe über das Campusgelände, dass sie später noch genauer erkunden wollten, direkt zu Registrierungstelle. Bevor er sich Jarez erneut antwortete, wandte er sich noch einmal der Gruppe zu. „Alles Gesichter zu mir bitte“, bat er freundlich und lächelnd, „Sie sehen ja das rege Treiben, was hier herrscht. Da die Kollegen von der Registrierungsstelle an solchen Tagen immer besonders viel zu tun haben, bitte ich sie dies möglichst geordnet in Reih und Glied hinter sich zu bringen. Am besten wir teilen uns auf.“ Er holte noch einmal tief Luft und fuhr dann fort. „Die Kadetten Nash, Santar, Cron und Venga reihen sich bitte rechts in die Schlange an“, er nahm sein PADD und blickte darauf, „Demid, Heinrich, Ba’al und Zendaya reihen sich bitte links ein. Falls Sie noch Fragen haben, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung, bitte halten Sie die Akademiebescheide bereit, sowie die Testergebnisse und Ausweise.“ Was war das an solchen Tagen nur immer wieder für ein Gewusel. Dennoch ging es relativ zügig vonstatten. Seine Gruppe war wirklich ordentlich, dass musste man ihnen lassen. Er hatten schon andere Dinge und chaotische Zustände erlebt. Anschließend stellte er sich wieder neben den Orioner und sagte: „Technik, hm? Schöner Fachbereich, wir brauchen immer fähige Köpfe und gute Techniker, die unsere Welt ein wenig erweitern. Ich denke, Sie werden Ihren Weg schon gehen. Und wie ist es für Sie als Orioner in der Sternenflotte aufgenommen zu werden, wenn ich fragen darf? So viele von Ihnen gibt es ja nicht, allerdings kann ich von denen, die ich kennen nur sehr Positives berichten.“

    Ens. Tyron Cruz

    - Mentor -

    - Fachbereich: Counseling -

    Sternenflottenakademie

  • Er reihte sich nach der Ankunft direkt ein und schaute sich kurz um, ehe Tyron ihn nochmal dann direkt ansprach.


    "Ich denke das ist eine Ehre und ein Privileg. Diese Chance sollte man wirklich gut nutzen! Teilweise fühlt man sich trotz der sehr offenen und herzlichen Aufnahme sehr fremd. Ich denke so ging es einst auch den Ferengi die noch garnicht so lange in der Föderation sind. Leider bleibt mein Volk mehrheitlich bei ihren....Geschäften, was ich selbst nicht teilen kann. Und wie sie sehen....nun ich habe Haare und das ist Unorionisch. Das freut mich zu hören, dass die wenigen sich gut gezeigt haben und ich möchte den positiven Fußstapfen folgen und diese vllt sogar verstärken um unser Ansehen zu steigern."


    Er nickte dabei freundlich Tyron entgegen.

  • Personen: Vil'kun Sombrar


    Ort: Büro Mentor >>> Mensa| Akademie



    Nachdem Tyron die letzten Kadetten an die jeweiligen Mentoren übergeben hatte, ging er zurück in sein Büro. Es war ein schöner Morgen heute in San Francisco. Die Sonne scheinte und eine laue Brise wehte einem um die Nase. Genau der richtige Tag um einfach mal früher Feierabend zu machen, was an sich auch hätte klappen können, hätte er nicht plötzlich vor einem brechend vollen Schreibtisch gestanden. „Ähhhhh… wie …“, stotterte er los und blickte völlig fassungslos auf den Stapel aus verschiedenen PADDs, sowie auf seinem Monitor mehreren aufpoppenden Nachrichten. ### Das war doch eben noch nicht so. ### Die Augen verdrehend sah er auf dein Chronometer. Zeit für die Mittagspause.


    Langsam und immer noch leicht genervt, schleppte er sich zur Mensa, war jedoch so in sein mitgenommenes PADD und den Bericht vertieft, dass er nicht merkte, wie er gegen einen hochgewachsenen Mann rannte. Vor dem Zusammenstoß aufsehend, lief Tyron peinlich berührt rot an: „Ich … entschuldigen Sie bitte, ich war so vertieft und habe Sie einfach nicht dort stehen sehen.“ Er wollte schon weiter gehen, blieb aber jedoch stehen. ### Ein Takaraner? Als Kadett? Wie ungewöhnlich. ### Ein freundliches Lächeln entglitt ihm, als er den unbekannten Mann musterte. „Oh … Sie sind Kadett? Heute erst angekommen? Wollten Sie gerade essen, dann würde ich Ihnen gerne Gesellschaft leisten, wenn Sie nichts dagegen haben“, sprach er weiter und wartete auf eine Antwort.

    Ens. Tyron Cruz

    - Mentor -

    - Fachbereich: Counseling -

    Sternenflottenakademie

  • Vil’kun ließ den Blick über das Gelände schweifen. Die Erde schien so viel ruhiger zu sein als sein Heimatplanet. Ruhiger was den Planeten an sich betraf, denn wenn man die Personen auf dem Campus betrachtete, so glich dieser eher einem Ameisenhaufen. An Gesellschaft hatte der Takaraner sich dagegen nie gestört, also würde er sich hier sicherlich wohlfühlen.

    Doch ehe er dieses Wohlgefühl zur Gänze auskosten konnte, stieß ihn etwas von hinten an, so dass er einen halben Schritt nach vorn stolperte und beinahe sein PADD fallenließ.

    Den leichten Ärger über diese Störung runterschluckend drehte er sich um und blickte in errötendes Gesicht.

    ### Ärger? Scham? ### versuchte Vil’kun die Reaktion seines Gegenüber zu deuten. Aufgrund der Worte der Entschuldigung entschied er sich für Scham. Noch bevor der Takaraner etwas entgegen konnte, lud ihn der andere Mann zum gemeinsamen Essen ein. Beim Anblick der Uniform war es deutlich, dass es sich hier nicht um einen Mitkadetten handelte und so entschied er kurzerhand, das Angebot eines potentiellen Vorgesetzten lieber anzunehmen, auch wenn er sich sehr überrumpelt fühlte.

    „Ja, Sir, ich bin erst heute eingetroffen und nehme Ihre Einladung gern an“, antwortete Vil’kun und fügte hinzu: „Sombrar ist mein Name.“

    Nach Art der Menschen reichte er dem anderen Mann die Hand zur Begrüßung.

  • Susan atmete noch ein paar mal tief durch als das Shuttle zur Landung ansetzte. Schon den ganzen Flug von Texas nach San Francisco grübelte sie darüber nach ob dies wirklich die richtige Entscheidung war. Wie konnte ihr Vater sie nur dazu überreden? Schließlich war er auch nicht mehr der Jüngste und ihre beiden Brüder hatten auch nur 2 linke Hände. Wer würde von nun an die alten Traktoren reparieren wo sie nun weg war? Sie musste zugeben das sie jetzt schon die Ranch vermisste und ihre nervigen Brüder. Ein leises seufzen entglitt ihren Lippen als das Shuttle endlich auf dem Boden aufsetzte.


    Es dauerte nicht lange da öffnete sich die Luke und das rege treiben fing nun an. Während die anderen Passagiere nun hektisch ihre Sachen schnappten und das Shuttle verlassen wollten blieb Susan erst einmal noch sitzen. Sie war eh kein Fan von solchem Gewühle und Gedränge. Sie war froh das der Flug endlich vorbei war, vor allem nervte sie doch etwas die Blicke die sie hin und wieder bekam wegen ihrer 2 Augenfarben. Nicht das sie so etwas nicht kannte, doch in dieser für sie eingeferschten Situation war es etwas innerlicher Stress der sich zusätzlich aufbaute. Es dauerte natürlich einige Augenblicke bevor nach und nach das Shuttle nun leerer wurde und diese Hektik aufhörte. Schlussendlich erhob auch sie sich mit den wenigen letzten anderen Leuten und schnappte sich ihre Sachen. Sie Zog den Haargummi ihres Pferdeschwanzes noch einmal straff, richtete ihre Sachen und verließ das Shuttle. Eine leichte Brise wehte um sie herum, als sie den ersten Eindruck auf sich wirken ließ.


    "Ganz und gar nicht mehr Texas."


    Sie zog das Schreiben der Akademie heraus um noch einmal nach zu Lesen wohin sie nun musste.

  • Büro von Alison Cunningham

    Alison hatte gerade die Zeit gefunden einige Akten zu lesen, unter anderem auch die Akte von Susan Rockwell. Sie öffnete die Datei, um sich einen ersten Blick von ihrer neuen Kadettin zu machen. Während sie die letzten Einschätzungen gelesen hatte, griff sie nach ihrer Tasse und trank ein Schluck von ihrem Tee. Ein Blick auf den Chronometer sagte ihr, dass es wohl gleich soweit sein würde.


    ###Gute Fähigkeiten in Ingenieurswesen###, dachte sie sich, ehe sie die Akte wieder geschlossen hatte. Mehr musste sie nicht wissen, da sie sich ohnehin lieber ein eigenes Bild machte. Das war auch einer der Gründe, warum sie gerne diese ersten Gespräche mit ihren Kadetten machte. Sie trank den letzten Schluck von ihren Tee aus und erhob sich, um zum Replikator zu gehen.

    Lieutenant Alison Cunningham

    Mentorin in den Fachbereichen CON, CI & LMO

    Akademie der Sternenflotte

  • Es war ein ganz schönes Treiben auf dem Gelände der Flottenakademie. Nicht das ihr direkt Menschenmassen etwas ausmachen würden, doch im Gegensatz zu der Ranch ihrer Familie war dies buchstäblich ein enges Pflaster. Mittlerweile hatte sie die Karte gefunden und suchte sich ihren Weg. Ein klein wenig war es doch etwas anderes hier zu sein. Sie hatte ja die Flyer gelesen und auch sich schlau gemacht, doch nun über den Campus zu laufen war... beängstigend. Auf der Ranch kannte sie jeden Stein, jeden Trampelpfad und wusste selbst Blind wie sie laufen musste. Doch nun kam sie sich wie ein doofes Landei vor das zum ersten mal die Stadt besuchte. Vor allem wenn es hier schon so abging, wie war dies erst auf einem Raumschiff? Sie wollte noch gar nicht dran denken. Wie kam ihr Vater nur auf die dumme Idee das hier wär ne gute Idee?


    Irgendwie hatte sie es dann doch förmlich auf die letzte Minute geschafft vor dem Büro von Lieutenant Cunningham zu stehen. Beeindruckend war das alles natürlich schon, solche Akademien bzw Lehrstätten gab es natürlich nicht auf dem ländlichen Texas. Sie erinnerte sich noch gut wie sie eher in der Werkstatt des örtlichen Schraubers mehr von Maschinen erfahren hatte als es die Dozenten in der Berufsschule geschafft hatten ihr beizubringen. Schicke Gebäude bedeuteten schließlich nicht das dort auch qualifizierte Lehrkörper waren. Nur wie kam ihr Vater noch einmal auf den dämlichen Gedanken das ihr die Fähigkeiten vom Basteln und Schrauben an Traktoren sie irgendwie qualifizieren könnte etwas auf einem Raumschiff zu reparieren. Doch irgendwie hatte sie ja schließlich auch den Eignungstest bestanden und das verstand sie auch irgendwie immer noch nicht.


    Sie atmete noch einmal tief durch, straffte ihre Kadettenuniform und drückte auf dem Summer für das Büro.

  • Alison stand noch immer vor den Replikator als der Türsummer ertönte. Sie schmunzelte leicht, da sie schon erfreut war, dass sie es mit der Pünktlichkeit sehr genau nahm, was um diese Zeit auf den Campus schon ein Kunststück sein konnte. "Kommen sie rein", sagte sie im neutralen Tonfall und wartete bis die Kadettin eintrat. Dadurch das sie für eine Ausbilderin mit ihren 30 Jahren noch sehr jung wirkte, waren viele Kadetten immer sehr überrascht, wenn sie die Schottin zum ersten Mal gesehen hatten, besonders wenn man bedachte das sie die Mentorin für Navigation, Technik und Medizin gewesen war.


    Sie wannte ihren Blick zu der jungen Frau, ehe sie sie ansprach. "Willkommen", sagte sie knapp und machte nur eine kurze Pause, ehe sie erneut ansetzte. "Kann ich ihnen auch etwas zu trinken anbieten, Miss Rockwell", sagte sie und hielt bereits ihren Earl Grey in ihrer Hand, während sie auf eine Antwort der Kadettin wartete.

    Lieutenant Alison Cunningham

    Mentorin in den Fachbereichen CON, CI & LMO

    Akademie der Sternenflotte

  • Sie atmete noch einmal nervös tief ein und aus, als sie von drinnen das herein vernahm. Sie ging ein Schritt auf die Tür zu die sich nun mit einem leisen zisch von selbst öffnete. Viel schoss ihr nun durch den Kopf als sie die 2 Schritte in den Raum tat. Schließlich würde sich bald heraus stellen ob sich die 4 Jahre gelohnt haben. Obgleich ihre Fähigkeiten an der Akademie gut waren, so hieße das ja noch lange nicht, dass es auch gut genug für ein Schiff wäre. Dennoch versuchte sie nicht alt zu nervös zu wirken als ihr Blick kurz durch den Raum glitt und schließlich bei der doch recht jungen Frau hängen blieb.


    Man sah förmlich wie sie innerlich stockte und ihr nervöser Blick wisch dem eines kurz irritiertem. Sie musste den Drang widerstehen aus dem Raum zu gehen und nochmal auf das Türschild zu schauen. War sie hier wirklich richtig? Die Frau sah wie grade mal Anfang dreißig aus und sollte laut ihren Informationen die Mentoren für die Navigation, Technik und die Medizin sein. Irgendwie kam sich Susan grade sehr alt vor. Sie war schon im Vergleich 24 und am Anfang ihrer Laufbahn. Doch irgendwie spielte das auch wiederum keine Rolle, obwohl es sie doch irgendwie auch beschäftigte. Innerlich schüttelte sie ihre zweifel und Unsicherheit ab. Jetzt war es eh egal ob sie hier richtig war oder nicht, ändern würde es ja nichts. Sie stellte sich stramm vor die Frau.


    Ihre zweifel wurden ihr aber schnell genommen, da die Frau sie mit ihrem Namen ansprach. Etwas erleichtert war sie das sie hier richtig war, es wäre ja auch zu peinlich gewesen hätte sie sich im Raum geirrt und wäre deswegen zu Spät gekommen. Etwas entspannter lächelte sie nun die Frau an und nickte. Natürlich wie überall stachen ihre unterschiedlichen Augenfarben sofort hervor, die sich dadurch besonders hervortaten wegen ihrem eher blasser teint.


    "Danke Ma'am, das wäre zu freundlich. Ein Kaffee wäre nett, mit Milch und Zucker bitte. Der Flug hier her war recht anstrengend."

  • Alison schmunzelte leicht und und deutete zur Sitzgruppe. "Setzen sie sich ruhig, während ich ihren Kaffee repliziere", meinte sie freundlich und orderte einen Kaffee mit Milch und Zucker. Anschließend näherte sie sich der Sitzgruppe und reichte der jungen Frau ihren Kaffee, ehe sie sich auf einen der Sessel hinsetzte.


    Sie musterte sie ein wenig, ehe sie nun das Gespräch begann, wobei sie auch hier deutlich zeigte, dass sie das Gespräch eher locker begann. "Wenn ich mich kurz vorstellen darf. Ich bin Lieutenant Alison Cunningham und werde sie für ihre letzten Prüfungen vorbereiten", begann sie. Sie wusste noch selbst wie es damals bei ihr gewesen war. "Ich habe gelesen das sie ihre Ausbildung als Ingenieur absolviert haben. Ihre Akte saht zwar einiges, doch würde mich schon interessieren, ob sie sich schon immer für den Technikbereich interessiert haben. Liegt ihr Interesse da mehr bei Schiffen oder eher bei Raumstationen?" Fragte sie, um sich so ein besseres Bild machen zu können.

    Lieutenant Alison Cunningham

    Mentorin in den Fachbereichen CON, CI & LMO

    Akademie der Sternenflotte

  • "Danke Ma'am."


    Sprach sie höflich und nickte als ihr der Sessel angeboten wurden. Hier lief es deutlich entspannter ab als noch in Texas. Dort waren die Dozenten eher altmodisch und irgendwie verbohrt fand Susan. Aber gut, so war Texas eben schon immer. Sie musste da nur an ihre Brüder denken, die waren von einem ähnlichen Schlag. Sie musste schmunzeln als sie an die beiden dachte, konnten keinen Hammer schwingen aber kaum das sie laufen konnten ritten sie schon Bullenkälber... Jungs eben. Sie stellte ihren Koffer neben den Sessel ab und setzte sich. Mit einem dankenden Lächeln nahm sie den Kaffee entgegen. Sehnsüchtig nach diesem heißen Koffeingetränk roch, bevor sie einmal dran nippte. Was für den Motor das Öl war, war für Susan der Kaffee.


    "Danke zu freundlich und nett sie kennen zu lernen Miss Lieutenant Cunningham. Ich muss zugeben eine so junge Frau hatte ich nicht erwartet und war schon etwas überrascht. In Texas hatte ich es eher mit älteren... dickeren Männern zu tun."


    Schmunzelte sie bevor sie wieder am Kaffee nippte und ihr zuhörte. Doch so eine Frage hatte sie erwartet, das musste eine von jenen sein die jeder Dozent drauf haben musste. Das 1 mal 1 der Begrüßungsfragen. Bestimmt fragt sie angehende Mediziner danach ob sie schon als Kind Arztspiele gespielt haben. Sie räusperte sich kurz als ihr der Gedanke in den Kopf schoss und so das schmunzeln unterdrückte, damit hoffentlich Alison ihre Gedanken nicht mitbekam. Sie stellte die Tasse vor sich auf den Tisch.


    "Mein Vater würde nun wohl sagen, wo andere Mädchen lieber mit Puppen und Pferde gespielt haben, da habe ich an meinem Bike geschraubt. Seit ich mit 9 Jahren mein erstes Crossbike von meiner Mum bekommen habe würde ich wohl sagen, dass Öl in meinen Adern fließt. Natürlich is da der alte Mister Whatley nicht ganz unschuldig dran..."


    Kurz musste sie stocken als sie an ihren alten Mentor dachte. Sie war immer noch traurig das er dies nicht miterleben konnte. War er es doch der dies alles arrangiert hatte und bestimmt hätte er miterleben wollen wie sie die Akademie schafft. Der alte Narr... war es doch seine Werkstatt die wie ein 2. Zuhause immer für sie war und es doch weiterführen wollte. Sie versuchte diesen traurigen Gedanken aber beiseite zu schieben.


    "... na ja, Texas isn raues Pflaster und es dauerte keine 10 Minuten da fuhr ich in den Graben, zerschoss das Bike und holte mir mehr als eine Schramme. Der alte Whatley nahm sich nicht nur mein Bike an, er... brachte mir vieles bei. Ich würde nicht sagen alles aber... sehr viel. Seither war seine Werkstatt mein 2. Zuhause. Jede freie Minute verbrachte ich dort um ihn zuzusehen wie er an den Autos, Bikes oder was auch immer schraubte. Er hatte eine einzigartige Art mit den Maschinen zu sprechen. Vor allem, konnte er hören wie sie mit ihm sprachen."


    Man sah deutlich das Susan sehr nostalgisch und Glücklich über diese Zeit zurück dachte.


    "Er konnte besser mit Maschinen sprechen als mit Menschen... er verstand sie eben besser. Er sagte immer das die Maschinen ehrlich seien, sie sagen einen was sie bedrückt und wo es ihnen weh tut. Anders wie Menschen, diese können Lächeln und doch verbirgt sich dahinter etwas ganz anderes. Irgendwie spürte er, dass es mir ähnlich ginge und mit der Zeit da... da hörte ich die Maschinen auch sprechen. Mit 11 fingen wir an dann Motorräder zu bauen. Jedes Jahr fand eine Texas Road statt an der ich zum ersten mal mit 12 Teil nahm, Juniorklasse versteht sich. Seither bauten wir jedes Jahr für dieses Rennen ein Bike. Vor vier Jahren, kurz bevor ich zur Akademie kam hatte ich es sogar geschafft es zu gewinnen. Meine Leidenschaft sind Maschinen, vor allem Bikes, doch... der alte Whatley hätte gewollt das ich meinen Horizont erweitere. Mein Interesse liegt an der Pflege, dem Erhalt und dem verbessern von Maschinen, egal ob auf einem Schiff oder einer Station. Ich möchte mich entwickeln an echten Maschinen, ich möchte sie sehen... riechen... und hören was sie zu sagen haben und mir erzählen können. Damit ich sie vielleicht auch einmal verbessern kann, wie mein Bike."


    Kurz stockte sie innerlich als sie so euphorisch von ihrem Traum sprach und wurde etwas verlegen rot im Gesicht.


    "Ähm tut mir leid, das muss sicher etwas verrückt klingen."

  • Alison schlug das eine Bein über das andere und hörte der jungen Frau zu, Sie musste leicht schmunzeln als sie es hörte. "Es kommt immer drauf an, wann man mit seiner Ausbildung angefangen hatte. Ich selbst war gerade erst 16 Jahre alt, als ich angefangen hatte", erklärte sie, wobei sie auch deutlich zeigte, dass sie nicht die Erste gewesen war, die überrascht waren. "Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich lieber ungezwungene Gespräche führe", schob sie nach, ehe sie wieder zuhörte.


    Sie hörte interessiert zu und erkannte sich selbst wieder, nur das sie als Teenager bereits viel Flugerfahrungen sammeln konnte, was auch ein Grund war, dass sie damals sich auch entschlossen hatte ihre Ausbildung in der Navigation zu beginnen, da sie die großen Schiffe fliegen wollte. wer hätte gedacht, dass sie irgendwann selbst Ausbilder werden würde, um das erlernte weiter zu geben.


    Erst als die Kadettin geendet hatte, ergriff sie wieder das Wort. "Also eigentlich nicht. ich musste nur schmunzeln, da es an mich an mein Anfang zurück erinnerte. Ich kannte mich bereits mit 15 Jahren so gut in der Technik aus, dass ich ein Shuttle auseinander bauen und wieder zusammensetzen konnte, aber letztendlich hatte das Fliegen dann doch bei mir gesiegt.", erklärte sie und zeigte deutlich, dass viele Frauen sich für andere Sachen außer shoppen und Puppen interessierte. "Scheinbar wussten sie dadurch schon in jungen Jahren, was sie werden wollten, was ja nicht jeder tat", fügte sie noch hinzu und trank einen Schluck von ihrem Tee.


    Sie dachte kurz nach, ehe sie weiter sprach. "Wissen sie deswegen hatte ich auch die Frage gestellt. Nicht alles steht in den Akten und viele Kommandanten machen sich auch wie manche Mentoren gerne ihr eigenes Bild. Was würde sie denn mehr reizen? Ein Schiff oder eine Sternenbasis, oder vielleicht sogar beides?", fragte sie nun nach.

    Lieutenant Alison Cunningham

    Mentorin in den Fachbereichen CON, CI & LMO

    Akademie der Sternenflotte

  • Susan wirkte deutlich überraschter als Alison von sich zu erzählen begann. Wenn sie schon so früh dabei war, musste sie wirklich etwas drauf haben. Doch wieso dann so ein Talent nur auf der Akademie verschwenden? Da draußen würde ihr Talent doch sicher von größerem nutzen sein als nur Kadetten anzulernen. Natürlich war es sinnvoll das begabte Mentoren und Dozenten die Jugend anvertraut wurden, doch... sie wollte aber den Gedanken nicht weiter vertiefen, es würde schon seinen Sinn haben.


    "Wie sagt mein Vater immer, Erstklassigkeit kennt kein Alter."


    Scherzte sie leicht und nippte an ihrem Kaffee, als sie ihr weiter zuhörte und sie hörte ihr gespannt zu. Es gab nur wenige Personen die Susan wirklich mit Interesse zuhörte. Die meisten schienen sie nie wirklich verstanden zu haben, oder taten nur so. Es war aber sichtlich etwas anderes wenn jemand mit ihr Sprach die ähnlich tickte wie sie.


    "Na ja bei mir waren es keine Shuttles sondern Bikes, aber das kommt ja fast aufs selbe hinaus. Obwohl ich zugeben muss das ich in dem Alter lieber noch einigen Flausen nachgegangen bin und einige noch in mir habe. Ich finde diesen Forschungs- und Tatendrang den man Entwickelt wenn einem etwas wirklich reizt so als Kind oder Teenager, sollte man sich bewahren auch wenn man Älter wird. Ich habe viele gesehn die einfach nur dem Nachgehen was sie können weil sies halt können und stehen lieber sicher auf einer Stelle als einmal einen Schritt vor oder seitlich zu gehn. Doch das genau ist ja der reiz an neuen... das ungewisse, etwas zu entdecken, erforschen, die nächste Entwicklung. Ich bin froh das sie meine Mentorin sind..."


    Und lächelte sie charmant an. Man sah ihre ehrliche offene Haltung und alles was sie sagte auch so meinte. Es gibt nicht viele Menschen in ihrem Leben die so eine offene Art von Susan gesehen haben.


    "Ich würde sagen beiden. Denn beides hat seinen Reiz und bietet auf seine Weise bestimmt einen reichen Erfahrungsschatz den es Wert ist zu bekommen. Vor allem als Techniker sollte man so viel wie möglich sehen um auf alles vorbereitet zu sein. Können sie mir etwas empfehlen?"

  • Alison hörte weiter zu, während sie noch einen Schluck von ihrem Tee nahm. Sie schmunzelte bei ihrer Aussage. "Das hätte glatt von meiner Mutter stammen können, nur das sie mir immer sagte, dass man sein ganzes Leben dazu lernt", meinte sie lächelnd ehe sie nun weiter zu hörte


    Sie bemerkte das es nun wesentlich ungezwungener lief, was ihr wiederum zeigte, dass sie sich so ein viel besseres Bild machen konnte. Sie wusste nun das sie hier eine zukünftige Technikerin vor sich hatte, die gerne mehr Erfahrungen sammeln wollte, wobei es da keine Rolle spielte ob es nun einen Station oder ein Schiff werden würde.

    Sie öffnete eine Datei, wo die Spezifikationen der Sternenbasis 249 aufgerufen wurden und die Spezifikationen der USS Galileo und schob ihr das Padd zu. "Das ist die Sternenbasis 249, die als Begleitschiff die USS Galileo hat. Ein Schiff der Intrepid-Klasse. Ich denke das könnte das richtige für sie sein, um ihre letzten praktischen Prüfungen zu absolvieren". meinte sie und musterte ihre Gegenüber, um zu schauen wie sie darauf reagierte. Sie war soweit ihrer Meinung nach die letzten Prüfungen zu absolvieren und hatte dafür nun die passende Einheit ausgesucht.

    Lieutenant Alison Cunningham

    Mentorin in den Fachbereichen CON, CI & LMO

    Akademie der Sternenflotte

  • Susan musste leicht schmunzeln als Alison ihre Mutter erwähnte, bevor sie dann neugierig ihre Ausführung von der Sternenbasis 249 Omega lauschte und dem Begleitschiff. Das war ja fast zu schön um wahr zu sein. Sie nahm das PAD und studierte kurz die Daten. Das war alles höchst interessant und vor allem könnte sie dort wirklich Erfahrungen in vielerlei Hinsicht sammeln. Sicher würde sie natürlich nicht jeden Tag hin und her hopsen können, doch bestimmt gab es Möglichkeiten zu wechseln und Schichten auf beiden Sachen machen zu können. Alison sah deutlich Susans Aufregung aufsteigen, sie konnte es kaum erwarten dort anzufangen. Sie stutzte dann aber etwas.


    "Sagen sie, gibt es einen speziellen Grund warum die Omega keinen Chef Ingenieur hat?"


    Was wirklich verwunderlich war, dieser Posten sollte schon besetzt sein. Zudem schien die Basis an sich etwas unterbesetzt zu sein.