Beiträge von Tiana Blake Scott

    =/\= Anfang der Übertragung =/\=


    Statusbericht / Logbuch der Pandora / Nummer: 262
    Kommandierender Offizier: Captain Iregh Jaihen
    Eintrag durch: Commander Tiana Blake Scott
    Sternzeit: 817091,10


    Status des Schiffes: GELB
    Position des Schiffes: Alphaquadrant (cardassianische Grenze)
    Aktueller Auftrag: Beobachtung und Analyse eines implodierendes roten Riesen (Sakraza 0456)
    Diplomatischer Status: GRÜN
    Personalstatus: LWO vakant


    Logbuch für die Mission vom: 18.07.2018 ( #1-07 )
    Missionsleiter: Commander Tiana Blake Scott
    Missionsidee: Captain Iregh Jaihen / Commander Tiana Blake Scott
    Missionstyp: Mehrteiler


    Missionstitel: "Den Sternen so nah"



    Teilnehmer:
    Commander Adrian Doru [XO], Commander Tiana Blake Scott [LMO], Commander Sebastian Warwick [MO], Lieutenant Commander Kincaid Fearghas [TO]


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    Lieutenant Commander Shizara [CI] (entschuldigt)

    Lieutenant junior grade Torben Akuma Chanalolu [CON] (entschuldigt)

    Captain Iregh Jaihen [KO] (entschuldigt)

    Lieutenant Commander Jamie Erin Sinclair [CNS] (entschuldigt)

    Lieutenant Nicolai Johnsen [SO] (entschuldigt)

    Lieutenant junior grade Lucifer Nolan [SC] (unentschuldigt)


    Gastspieler:


    keine


    Anmerkungen:

    keine


    Punkte wurden eingetragen. / 23.08.2018 gez. VAdm. Decker - PSO




    Missionsbericht:


    Nach der letzten Zeit ist endlich wieder etwas Ruhe auf dem Schiff und unter den Offizieren eingekehrt. Das Oberkommando entsendete das Schiff auf eine Routinemission in den Alphaquadranten, Nähe der cardassianischen Grenze zur Beobachtung eines implodierenden Sterns (Name: Sakraza 0456). Alle Stationen und Parameter liefen zum derzeitigen Zeitpunkt innerhalb der Norm. Es dauerte ca. 20 Minuten, bis die U.S.S. Pandora an ihrem Zielort eintraf. Sie hielten zum roten Riesen eine Distanz von knapp 1.000.000 km ein. Cmdr. Sebastian Warwick und Cmdr. Tiana Blake Scott, befanden sich, um das Ereignis zu bestaunen ebenfalls auf der Brücke. Der rote Riese pulsierte bei seiner weiteren Ausdehnung. Es dauerte jedoch keine 5 Minuten, bis der Sterne durch die ständige Ausdehnung seine Struktur verlor, hell und gleißend implodierte und zu einem weißen Zwerg wurde. Die Druckwelle, die durch die Implosion entstand spürte man auf der U.S.S. Pandora nur leicht, ebenfalls bestand nach einem kurzen Strahlunganstieg keine Gefahr. Als jedoch die wissenschaftliche Konsole Alarm schlug, stellte Cmdr. Scott entsetzt fest, dass eine weitere, durchaus heftigere Druckwelle auf das Schiff zukam. Cmdr. Doru ordnete sofort den roten Alarm an. Die Schilde wurde verstäkrt. Der CON versuchte noch die U.S.S. Pandora außer Reichweite zu bringen, wurde jedoch von der Druckwelle eingeholt. Das Schiff wurde stark durchgeschüttelt, jedoch ohne einen Offizier zu verstrahlen. Allerdings viel der Warpkern durch die Verstrahlung aus, sowie sämtliche Konsolen auf dem Schiff. Das Schiff erlitt mittlere Schäde inform von einem Warpkernausfall, sowie dem Ausfall der externen Kommunikation, einem Hüllenbruch auf Deck 5 und Verletzten mit Prellungen und Schnittwunden, die in der KS versorgt wurden. Da lediglich nur noch der Tricorder funktionierte, muss Cmdr. Scott mit diesem arbeiten und stelltein allen Konsolen der U.S.S. Panora minimale Resternergien beruhend auf einer ionisierenden Strahlung fest, die bis dahin nicht näher bezeichnet werden konnte. Um sich selber ein Bild vom Ausmaß des Schadens zu machen, begaben sich Cmdr. Doru und Cmdr. Scott runter in den MR und staunten nicht schlecht, als sie die Türen öffneten, denn vor ihnen sahen sie nichts aus Sternen und die tiefen des Weltalls. Der MR war verschwunden mitsamt seinen Offiziere und dem Warpkern.


    =/\= Ende der Übertragung =/\=

    Jack [NPC] und Tiana saßen an ihrem Lieblingsplatz. Mit Blick durch das große Panoramafenster in den Deep Space verlor sich die Bajoranerin oftmals in ihren Gedanken. Sie faszinierte der Weltraum einfach, mit all seinen positiven und negativen Facetten - auch wenn er manchmal kalt und unbeständig war. Genau wegen diesem Blick war sie zur Sternenflotte gegangen. Vor ihr lagen die Sterne in all ihrem Glanz und eine tiefverbundene Freiheit. Sie seufzte, trank einen Schluck des Eistees und stopfte sich einen Bissen Salat in den Mund.


    "Du lächelst so verwegen."
    "Tu ich das nicht immer?"
    "Nein ... defintiv nicht immer, nur wenn du diesen Blick drauf hast, wenn wir hier an diesem Fenster sitzen."


    Wieder entwich ihr ein Seufzer, dieses Mal jedoch etwas lauter.


    "Ich liebe diesen Ausblick Jack. Das zeigt mir einfach welche unbegrenzte Freiheit wir in den letzten Jahrhunderten gewonnen haben. Und ich liebe dieses Schiff, auch wenn uns in den letzten paar Monaten wahrlich viel passiert ist, so ist es doch Teil meines und unseres Lebends geworden und mein zuhause."
    "Muss ich jetzt eifersüchtig werden?"


    Tiana lächelte verlegen.


    "Nein, aber du musst zugeben, dass du es genauso siehst."
    "In der Tat. Ein Teil meiner Seele ist damit verbunden. Wann musst du denn wieder los?"


    Die Ärztin blickte auf ihr Chronometer.


    "In knapp 30 Minuten, wir haben also noch etwas Zeit bevor ich mich an die abertausend Berichte setzen darf. Und die Kadetten wollte ich auch noch übers HD jagen."

    Nachdem sich die allgemeine Lage auf dem Schiff und die auf der Krankenstation wieder beruhigt hatte, zog sich Tiana in ihre Büro zurück, um die Berichte der letzten paar Stunden aufzuarbeiten. Genüsslich trank sie einen Schluck heißen Kakao dabei. Zudem musste sie immer noch die medizinische Übung auf dem HD mit ihren Kadetten bewerkstellen - allerdings nichts heute. Ale hatten sich nach den letzten paar Stunden Ruhe und Erholung verdient.
    Innerlich war sie richtig stolz auf ihre Mannschaft, die alles in einer so heiklen Situation so gut bewerkstelligt hatte. Botschafter Spock's Behandung bildete da natürlich die Krone von allem.
    Die junge Ärztin blickte auf ihr Chronometer, just in dieser Sekunde schlich Jack [NPC] durch die Tür ihres Büros herein.


    "Frau Doktor, sind wir fertig?"


    Sie grinste breit und legte das sich in der Hand befindliche PADD beiseite.


    "Sind wir mein Schatz, ich hoffe ... du hast Hunger?"


    Jack nahm sie bei der Hand, Tiana übergab kurz die KS ihrem Stellvertreter und machte sich auf in die Offiziersmesse.

    Tiana schloss kurz die Augen, öffnete sie jedoch kurze Zeit später wieder und sah den Lt. an.


    "Besser. Danke! Sie machen das wirklich gut."


    Sie spürte, wie die Schmerzen nachließen. Ihr Blick viel abermals auf ihre Vitalparameter, die der Monitor neben ihr anzeigte. Irgendetwas stimmte nicht, sie konnte nur nich genau sagen was es war.


    "Wie ist denn mein Status Lt.? Ich habe das alles irgendwie gerade nicht so im Blick."

    Tiana dachte nicht, dass sie mal selber hier liegen würde, doch nach ihrem letzten gemeinsamen "Abenteuer" war ihr bewusst, wie schnell das Leben an sich hätte vorbei sein können. Ltjg. Br'charia hatte sie gut versorgt und auch Lt. Warwick hatte aus ihrer Sicht alles im Griff. Sie war wirklich stolz auf ihn. Er managte die KS, als hätte er sein Leben lang nichts anderes getan. Immer noch schmerzverzerrt blickte sie jedoch an sich hinunter. Durch einen erheblichen Aufprall hatte sie sich einige Prellungen zugezogen, sowie ein Schleudertrauma erlitten. Ihr Schmerzlevel jedoch sank zum derzeitigen Augenblick etwas mehr an und so gab sie Lt. Warwick ein Zeichen, dass sie gerne noch einmal auf ein Schmerzmittel zurückgreifen würde.

    Die letzten Tage hatte doch die Intensität an Vorfällen noch um ein Vielfaches gesteigert. Aus diesem Grund versuchte Tiana heute etwas ruhiger und gemächlicher zu arbeiten. Sie fragte sich, wann wohl der nächste Landurlaub anstehen würde. Im schier gleichen Augenblick erkannte sie jedoch, dass dieser noch in weiter Ferne liegt und machte sich von der Brücke auf den Rückweg zur Krankenstation. Sie wollte noch eben dort nach den Rechten sehen, bevor sie sich an die Aktualisierung der Patientenakten machte.
    Gemütlich und leicht müde stieg sie in den TL, der sie auf das Deck der Krankenstation brachte.
    Binnen weniger Minuten hatte sie ihr Ziel erreicht. Es befanden sie 2 Patienten auf der Quarantänestation, die dort aufgrund eines sehr agressiven Virus wohl noch längere Zeit verbringen mussten. Ihr Team kümmerte sich um 3 weitere leicht verletzte Patienten, die im Zuge ihrer Schicht den Weg zur ärztlichen Versorgung fanden und ein intensivmedizinischer Patient, der im Laufe des Tages noch einmal operiert werden sollte. Diesen Fall musste sie auch noch verinnerlichen, vielleicht konnte sie OP ja irgendwie umgangen werden.
    Tiana sah sich um und lächelte, alles war ruhig - endlich ruhig - nach der Zeit der Notfälle und des Stresses. Sie verschwand auf leisen Sohlen in ihrem Büro, replizierte sich eine große Tasse Kakao und machte sich an die Arbeit.

    "Ich vertraue Ihnen und Ihren empathischen Fähigkeiten voll und ganz Ms. Wright, den beiden Spezialisten hier vertraue ich nur nicht."


    Sie blickte kurz auf und zwinkerte der jungen Ens. einmal zu, bevor sie sich wieder ihrem Patienten widmete. Der Tricorder zeigte einen leichten Blutdruckabfall an, der sich jedoch nocht gravierend auf den Algemeinzustand des zu Behandelnden auswirkte. Sie schloss seine Wund noch kurz mit demDermalregenerator und injezierte ihm einige Einheiten eines leichten Analgetika.
    Als der Captain den Raum betrat ihm die junge Ärztin kurz freundlich zu.


    "Cpt., wir haben schon auf Sie gewartet."


    Sie trat von den beiden Gefangenen zurück und überließ Ens. Wright und Cpt. Jaihen das Feld.


    "Wenn ich so frei sein darf und der Verhörung beiwohnen dürfte?"

    Nicht das sie Ens. Wright nicht vertraute, sie beherrschte ihr Handwerk. Und doch war ihr etwas unbehaglich zumute. Tiana versuchte sich auf die vor ihr liegende kopfwunde zu konzentrieren und behandelte den Gefangenen mit dem Dermalregenerator. In diesem Augenblick viel ihr die beherrschrte Professionalität ungewöhnlich schön. Die beiden Herren, die sich - zwar unbeweglich - vor ihr befanden, besaßen eine ungewöhnlich dunkle Aura. Ihre negative Ausstrahlung sog fast das ganze Licht auf.
    Die Behandlung des ersten Gefangenen hatte sie somit abgeschlossen, sogleich erfolgte die Behandlung des zweiten Arrestsässigen, der deutlich schlimmer aussah, als sein Kollege.
    Die junge Bajoranerin scannte nach seinen Vitalparametern, die sich jedoch innerhalb der Normwerte befanden. Dennoch zeigten sich mehrere Hämathome, sowie einige Distorsionen.
    Munter lächelnd schaute sie zur Ens..


    "Sie lassen die beiden nicht aus den Augen, ja?"