Beiträge von Tiana Blake Scott

    Personen: Kincaid Fearghas , Shrisoan th'Vranna (erwähnt)


    Ort: Büro LMO --> Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Manchmal wünschte Tiana sich eine ruhigere Arbeitssituation. Eine Situation in der man nicht ihr halbes Büro verwüstete und dann benommen auf ihrem Bürostuhl einschlief, ob sie zugeben musste, dass Kincaid ganz niedlich aussah, während er so vor sich hin schlummerte. Als sie sich eines ihrer PADD's nahm, um den nächsten Bericht durchzugehen, der die medizinische Situation der Crew erfasste, wusste sie wieder warum sie genau diesen Posten gewählt hatte. Sie liebte ihre Arbeit, ob stressig oder nicht. Sie liebte das, was sie tat und es war das, was sie tun wollte – Individuen helfen und sie heilen.


    Kurz dachte sie an die Akademiezeit zurück, die damals noch das einzige Abenteuer war, auf das sie stieß. Und jetzt? Erforschten sie alle gemeinsam das Weltall und hatten teilweise sogar richtig Spaß dabei. Zudem war sie glücklich darüber, dass sie nun einen neuen medizinischen Offizier begrüßen durfte, den Mr. th’Vranna wurde auf ihr Schiff versetzt.

    Gerade als sie einen Schluck des mittlerweile erkalteten Kaffees nehmen wollte, stürmte einer ihrer MO’s ihr Büro und teilte ihr mit, dass der TO erwacht sei. Leicht grinsend bedankte sie sich, verließ ihren Raum und trat auf ihn zu: „Na … ich hoffe, mein Bürostuhl war bequem genug?“ Ihr Grinsen wurde breiter, sie beugte sich vor und flüsterte: „Keine Sorge, dass bleibt unter uns, aber auf der Krankenstation nennen dich jetzt alle „irrer Ire“.“ Die LMO zwinkerte ihm zu. „Deine Werte sehen bei Betrachtung ganz gut aus, der Brummschädel ist normal und du darfst morgen wieder arbeiten. Kannst du aufstehen? Soll ich dich zu deinem Quartier begleiten? Eine Mütze voll Schlaf und heute etwas Ruhe, dann bist du morgen wieder fit.“

    Personen: Kincaid Fearghas , Lucius DeLacy , Shizara , Lucy Carter


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Sie nickte Lucius zu, der direkt zur Ingenieurin ging um sie zu versorgen. Tiana war dies ganz recht und froh über die Unterstützung, die ihr durch den neuen Couns zuteilwurde. Sie ließ einen MO den Virenstamm bestimmen und wollte gerade nach Kincaid sehen, als dieser bewusstlos zusammensackte. "Herrgott, den kann man aber auch keine Minute mal alleine lassen." Den Funken, der durch die Krankenstation irrte, hatte sie nicht wahrgenommen.


    Sofort stürzte sie auf ihn zu, kniete sich neben ihm und checkte seine Vitalparameter. Sie nahm sich ein Hypo und injizierte ihm einige Einheiten eines kreislaufstabilisierenden Medikamentes. Ein weiterer MO eilte ihr zu Hilfe, falls sie Unterstützung benötigte. Sie sah ihn an und meinte: „Kümmern Sie sich um die Verletzungen. Wir lassen ihn jetzt erst mal hier liegen, bis er weitestgehend wieder stabilisiert ist und entnehmen ihm zusätzlich noch eine Blutprobe.“ Wieder wanderte ihr Blick auf seine Werte, die sich langsam stabilisierten. Ebenfalls schloss sich seine Wunde. Etwas kam der LMO jedoch komisch vor, denn er wirkte plötzlich verändert – nicht ganz so aggressiv wie andere Crewmitglieder, aber eben verändert. Nachdem sie ihm ein weiteres Medikament verabreichte, müsste er in einigen Minuten eigentlich das Bewusstsein wieder erlangen.

    Personen: Kincaid Fearghas , Lucius DeLacy


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Sie waren mittlerweile auf der Krankenstation angekommen. Tiana deutete Kincaid an, sich auf ein Biobett zu setzen und orderte einen MO, sich ihn kurz anzusehen. „Ich bin sofort wieder bei dir.“ Sie sah sich um. Mehrere Offiziere, darunter auch einige mit einem durchweg aggressiveren Verhalten wurde versorgt und anschließend von mehreren Sicherheitsoffizieren zu den Arrestzellen abgeführt. Die Analyseergebnisse der verschiedenen Blutproben waren da und alle lieferten das gleiche Ergebnis. Die LMO schaute mehrmals auf den Monitor, schüttelte ungläubig den Kopf und schreckte hoch, als der neue Couns sie ansprach. „Meine Güte, müssen Sie sich so anschleichen?“ Ihre Worte klangen nicht böse, sie war einfach nur so vertieft in die Analysen, dass sie kurz um sich herum nichts mehr wahr nahm. „Gut, dass Sie da sind. In wie weit kennen Sie sich medizinisch aus Ens.?“ Tiana deutete auf die Werte, die aussagekräftig genug waren, um einen ersten verdacht zu äußern. "Wir haben hier ein Virus vorliegen, den genauen Stamm muss ich noch bestimmen."

    <<< nach der Mission vom 03.07.2019 >>>



    Personen: Kincaid Fearghas , Viivie Wright , Shrisoan th'Vranna


    Ort: Brücke --> Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Da sich die U.S.S. Pandora von einer Katastrophe in die nächste stürzte, wurde es auch nicht langweilig. Sie befanden sich gerade auf der Brücke um Kincaid zu verarzten. Die SC war ebenfalls bei ihnen um für Ordnung zu sorgen und das sie sicher zur Krankenstation gelangten.

    Tiana merkte gerade selber wie schummrig ihr war und hielt sich den Kopf. Vielleicht hatte der junge MO doch Recht und sie müsste sich hinlegen. Sie kniff immer wieder die Augen zusammen. Anscheinend hatte der Schlag des Offiziers doch mehr gesessen, als sie zugeben wollten. Für jetzt müsste sie jedoch einen klaren Kopf bewahren. "Gut, dann gehen wir mal zur Krankenstation." Sie sah beide Offiziere an, die ihr folgten.

    Glücklicherweise konnte sie schon sagen, dass es sich um ein Virus handelte, sie jedoch noch nicht den Virenstamm kannte, oder wie der Übertragungsweg war und so ließ sie das gesamte Schiff unter Quarantäne stelle. Alles weitere würde sich gleich vermutlich auf der Krankenstation klären.

    Personen: alle
    Ort: Vega-Kolonie | Planet



    Sie nahm die Hand des Counselor und schüttelte sie kräftig: „Willkommen auf der Pandora, Mr. DeLacy! Schade, dass wir uns unter diesen Umständen kennenlernen, aber so ist das manchmal.“ Die junge Bajoranerin musste schmunzeln, als er prompt aufstand und Haltung annahm: „Setzen Sie sich Ens., Tiana Blake Scott, auf gute Zusammenarbeit.“ Sie reichte ihm noch etwas zu trinken. „Trinken ist wichtig, es bringt den Kolonisten und uns nichts, wenn sie sich jetzt schon überarbeiten und verausgaben. Deswegen lieber eine Pause zu viel, als eine zu wenig, wenn es die Zeit erlaubt. Und so wie ich das sehe, beruhigt sich die Lage etwas.“


    Sie blickte sich um. Alle in ihrem Umfeld wurden behandelt und versorgt. Das Medikament wurde erfolgreich an die betroffenen Kolonisten weitergereicht. Tiana blickte kurz auf ihr PADD und nickte zufrieden. „Außerdem müssen Sie noch für Ihre Routineuntersuchung fit sein, dass mir da also keine Klagen kommen.“ Sie zwinkerte ihm spaßeshalber zu. Die Routineuntersuchung war für viele Offiziere immer noch ein sehr lästiges Beiwerk ihrer Offizierslaufbahn.

    Personen: alle

    Ort: Vega-Kolonie | Planet



    Die junge Bajoranerin war seit wenigen Tagen auf einer medizinischen Konferenz, als Ikai’ma [NPC] sie kontaktierte, um ihr die aktuelle Situation zu schildern. Sofort ließ sie sich den Standort der U.S.S. Pandora durchgeben und sich dorthin bringen, um ihre Crew zu unterstützen.


    Tiana hatte alle Hände voll zu tun, denn nachdem sie das Team des medizinischen Unterstützungsschiff eingewiesen hatte, widmete sie sich wieder den Kolonisten, die ihre Hilfe benötigten. Die Panik unter ihnen legte sich langsam aber stetig. Sie hatten mittlerweile ein wirksames Gegenmittel für die Verstrahlung entwickelt, die sich als eher hartnäckige „Erkrankung“ darstellte. Nach einigen Stunden und einiger gescheiterter Analysen, konnten sie dennoch ein nahezu wirksames und fast komplikationsloses Antidot entwickeln, was die Strahlenschäden binnen kurzer Zeit behob.


    Es war anstrengend. Jeder von ihnen gab sein Bestes. Jeder arbeitete auf einem Leistungsniveau, dass mehr als die normalen 100 Prozent wiederspiegelte. Er sah zum neuen Counselor, der wirklich explizit gut mit dieser Situation umging, aber so aussah, als könnte er eine weitere Pause gebrauchen. Als er seine Aufgabe beendet hatte, ging sie auf ihn zu und reichte ihm etwas zu trinken: „Ruhen Sie sich mal kurz aus, Ihr Engagement in allen Ehren, aber selbst wir benötigen ab und zu mal eine Pause.“

    Personen: Kincaid Fearghas , Shizara (erwähnt), Lucius DeLacy (erwähnt)


    Ort: Krankenstation --> Büro LMO | U.S.S. Pandora



    „Ich weiß, dass du das tun würdest. Und du hast Recht, ich würde dich danach auch wieder zusammenflicken.“ Tiana lächelte leicht. „Und … das ehrt dich sehr, du warst schon immer jemand, der im Dienst mehr als 100 Prozent gegeben hat. Aber ein wenig Angst um die Menschen haben, die man gerne hat, darf man doch, oder?“ Wieder blickte sie auf die Monitore. „Dein Blutdruck stabilisiert sich langsam, das ist gut.“ Als sie von Shizara sprachen, sie ihm aufmerksam zu. „Naja … es klingt danach, als bräuchte sie Zeit. Und … du gibst sie ihr … auch, wenn es dir schwer fällt. Aber dennoch gibt es an Bord trotzdem Möglichkeiten um sich ausfindig zu machen. Ich könnte dir helfen. Und ich … ich denke, dass sie bald wieder da sein wird. Shizara liebt dich und diejenigen die sie liebt, lässt sich nicht einfach im Stich.“ Die junge Bajoranerin lächelte und stellte ihm anschließend noch ein weiteres Glas Wasser an seinen Tisch. „Ich muss noch ein bißchen Bürokram erledigen und sehe nachher noch mal wieder nach dir. Wenn was ist, wird PO1. Latosh mir Bescheid geben.“ Vorsichtig drückte sie seine Hand, stand auf und verließ das Biobett auf dem er lag.


    Beim Vorbeigehen sah sie noch einmal nach ihrem Ersten Offizier, dem es mittlerweile wieder so gut ging, dass er entlassen werden konnte. Sie beobachtete ihre MO’s und lächelte, ging aber dann in ihr Büro. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch und begann die Berichte der beiden zu verfassen und diese in ihre Krankenakten einzutragen. Anschließend übersandte die dem Captain die Information über ihre vorrübergehende Dienstuntauglichkeit und nahm sich, nachdem sie ihre Aufgaben bezüglich der beiden Patienten beendet hatte, dass nächste PADD.

    Zwischenzeitlich hatte sie sich einen Kaffee repliziert, der jedoch schon fast wieder kalt wurde. Ihr Blick hob sich, als eine Nachricht einging, die einen neuen Counselor ankündigte. Das waren wirklich überaus gute Nachrichten, dass die Counseling-Abteilung teilweise wirklich unterbesetzt zu sein schien. Verstärkung würden ihnen und ihrer Mannschaft daher wirklich gut tun.

    Personen: Kincaid Fearghas , Shizara (erwähnt)


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Wie musste er Shizara vermissen. Immer wieder hatte sie die beiden in der Vergangenheit beobachtet. Sie passten wirklich gut zueinander, ergänzten sich und brachten sich gegenseitig zum Lachen. Umso schwermütiger wurde ihr Herz, als sie ihn ansah und den Kopf schüttelte: „Nein, es … es tut mir wirklich leid. Bisher hat sie sich nicht gemeldet. Aber hey … sie wird sich melden.“ Tiana folgten seinem traurigen Blick gen Boden, wo er verharrte. Vorsichtig nahm sie seine Hand, legte eine ihrer Hände an seine Wange und zwang ihn sanft dazu sie anzusehen. „Sieh mich an, Kincaid. Sie wird wiederkommen. Das weiß ich und das weißt du auch, wenn du mal auf dein Herz hörst. Aufgeben ist keine Option, verstanden? Hier wird nicht aufgegeben, nicht auf diesem Schiff und nicht während meiner Schicht. Ich habe dich nicht wieder zusammengeflickt, damit du jetzt Trübsal bläst.“ Die Bajoranerin zwinkerte ihm zu.


    Sie kannte dieses Gefühl. Seit sich Jack [NPC] nach 3 Jahren Beziehung und Verlobung von ihr getrennt hatte vor einigen Monaten, vermisste sie ihn. Und er verrichtete seinen Dienst ebenfalls auf diesem Schiff, bei Shizara hingegen wusste man nicht, wo sie war und ob sie wiederkam und das war vermutlich das Schlimmste an dieser Situation. „Wenigstens hört du auf mich. Ich denke mal, 4 weitere Tage müssten reichen und mach mir so etwas nie wieder.“ Ernst sah sie den Taktiker an, der über die Jahre hinweg zu einem guten Freund geworden war. „Dem Wesen hast du den Arsch versohlt, dass existiert nicht mehr, aber ich will nicht noch mal so eine verdammte Angst um dich haben. Das nächste Mal flickst du dich selber wieder zusammen, denn dann streike ich.“ Sie grinste breit und zwinkerte ihm zu. „Versuch dich wenigstens in deinem Quartier zu entspannen. Die Ruhe wird dir mal ganz gut tun und nach einer Abschlussuntersuchung schreibe ich dich dann wieder diensttauglich. Sofern es dir gut geht … natürlich nur.“ Sie neigte leicht den Kopf und dachte kurz nach. "Hast du schon mal versucht nach ihr zu suchen, oder Kontakt aufzubauen?"

    Personen: Kincaid Fearghas


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Tiana sah Kincaid lächelnd an: „Insgesamt 3 Tage. Du hast es gerade noch raus geschafft. Ens. QIStan hat dich gerettet und zum Shuttle gebracht. Da warst du aber schon bewusstlos.“ Sie sah, wie er sein Glas Wasser leerte und schüttete ihm direkt neues Wasser nach. „Du musst viel trinken.“ Sie setzte sich neben das Biobett auf den Stuhl und schielte in regelmäßigen Abständen zu den Monitoren und seinen Vitalparameter. „Dein Blutdruck ist noch leicht erhöht und du solltest es die nächsten Tage langsam angehen lassen. Du bleibst noch zur Beobachtung hier und anschließend verordne ich dir Bettruhe in deinem Quartier.“ Sie holte kurz tief Luft und sagte dann: „Das war alles recht knapp, wir hätten dich fast verloren. Soll ich jemandem Bescheid sagen, dass du hier bist?“

    Personen: Adrian Doru , Kincaid Fearghas


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Adrian ging es von Stunde zu Stunde zunehmend besser. Seine Verletzungen verheilten schnell und selbst ein erneuter Tiefengewebescan zeigte ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Tiana konnte ihn nach 2 Tagen guten Gewissens von der Krankenstation entlassen, schrieb ihn jedoch noch nicht wieder diensttauglich. "Ein weiterer Tag für Ihre Genesung Cmdr., übermorgen können Sie Ihrem Tatendrang dann wieder folgen." Sie erhielt einen genervten Blick des XO und antwortete darauf: "Ich weiß, wir Ärzte sind ziemlich schlimm, es wird ihnen aber wirklich gut tun und nach einer Abschlussuntersuchung dürfen Sie sich dann wieder vollends in den Dienst stürzen." Sie lächelte, entließ ihn und ging zum Biobett, auf dem Kincaid verweilte.



    Es waren bereits 2 Tage vergangen, als Kincaid sein Bewusstsein wiedererlangte. Sie blickte auf die Monitore und bemerkte, dass er zwar noch unter einem erhöhtem Blutdruck litt, seine Vitalwerte aber weitestgehend im grünen Bereich lagen. Das Strahlenniveau hatte sich auf ein Minimum gesenkt, den Rest würde sein Körper ohne weitere Medikamentengabe absorbieren können. Seine Verletzungen waren ebenfalls soweit verheilt, dass man nur noch Überreste von ihrer vorgerigen Tragweite sah. Für diensttauglich würde Tiana den Taktiker jedoch nicht erklären und ihn mindestens 4 Tage mit Ruhe und Erholung in sein Quartier verweisen.


    Die junge Bajoranerin sah ihn lächelnd an und legte ihm eine Hand auf die Wange: "Hey ... da bist du ja! Wie fühlst du dich?" Behutsam stützte sie seinen Kopf und reichte ihm ein Glas Wasser. "Weißt du noch was passiert ist?" Sie setzte sich auf einen Stuhl, der neben dem Biobett stand und sah ihn nicken. "Okay, dass ist ... gut." Die Ärztin lächelte erneut und fuhr weiter fort: "Du hattest Strahlenschäden, Verbrennungen und einige andere Verletzungen, hast hier 2 Tage schlafend verbracht. Wir konnten dich aber wieder zusammenflicken. Noch nicht ganz, aber das wird wieder!"


    Personen: Kincaid Fearghas , Adrian Doru , Iregh Jaihen (erwähnt), Viivie Wright (erwähnt)


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Das Team rund um Tiana hatte allerhand damit zu tun, die beiden Offiziere zu stabilisieren. Wo sonst noch Ruhe herrschte, brach nun Hektik aus, denn die Lage der beiden Offiziere war äußerst kritisch. Kincaid hatte schwere Verbrennungen und Strahlenschäden davon getragen. Adrian’s Körper hatte mit einer tiefen Wunde und einem hohen Blutverlust zu kämpfen, der erst einmal ausgeglichen werden musste.


    Die Bajoranerin entschied sich den Taktiker aufgrund der Schwere seiner Verletzungen in für mindestens 2 Tage schlafen zu lassen und injizierte dies mittels des Alphawellen-Generators. Seine Vitalparameter waren zwar weitestgehend stabil, doch sein Körper benötigte für die Heilung einfach eine grundlegende Ruhe. Sie schaute immer wieder persönlich nach ihm, verabreichte ihm notwendige Medikamente und hielt sein Schmerzlevel auf einem niedrigen Niveau.


    Ebenfalls hatte es den Ersten Offizier schwer erwischt. Sie konnte zwar die Blutung stillen und den Blutverlust ausgleichen, die Wunde hingegen hatte sich infiziert und zeigte erste Entzündungszeichen. Sie ließe von einem ihrer MO’s die Bakterienart bestimmen und verabreichte ihm eine Antibiose. Die fremde DNA des Wesens extrahierte sie und ließ sie der Wissenschaft zur weiteren Untersuchung zukommen. Anschließend verschloss sie seine Wunde mit dem dermalen Flächenregenerator.

    Bei beiden Patienten ließ sie noch einen Tiefengewebescan laufen um innere Schädigungen zu vermeiden, oder direkt was dagegen tun zu können. Sie ließ ihre Berichte Cpt. Jaihen zukommen und gab an, dass die beiden Offiziere für erst mal 2 weitere Tage als dienstuntauglich eingestuft wurden. Ebenfalls verständigte sie Adrian’s Lebensgefährtin, dass dieser auf der Krankenstation lag. Nun hieß es warten, denn sie hatte alles getan, was sie tun konnte. Genesen und aufwachen mussten sie von alleine.

    Personen: Lucy Carter , Iregh Jaihen (erwähnt)


    Ort: vor der Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Tiana grinste: „Erhabenheit? So … so. Übrigens … Ihre Krone hat einen Fleck, schaut nicht gut aus, würde ich für morgen nochmal polieren.“ Sie liebte diese kleinen sarkastischen Wortspielchen, die sich manchmal aus Gesprächen ergaben. „Dennoch … mit einer Rauchgasintoxikation ist nicht zu spaßen. Achten Sie nur auf sich, dass ist schon die halbe Miete.“ Natürlich wusste sie, dass der Captain alleine durch ihren Bericht schon von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, dennoch zog sie es vor, ihm dies persönlich mitzuteilen.


    Als die Ingenieurin fortfuhr, wurde sie stutzig und hörte ihrem kurzen Vortrag genauestens zu: „Sowas kommt wirklich selten vor? Ich kenne mich diesbezüglich nun wirklich nicht aus und vertraue da vollkommen auf Ihrem Urteilsvermögen. Wenn Sie allerdings sagen, dass eine solche … nennen wir es mal „Überlastung“ äußerst selten vorkommt, stellt sich mir nicht doch die Frage, ob die ODN-Leitungen nicht vielleicht sabotiert wurden.“ Eine kurze und ruhige Stille kam über das Gespräch, bevor Tiana Luft holte und erneut ansetzte: „Mir ist in den letzten Wochen und Monaten … oder auch Jahren wirklich nichts dergleichen aufgefallen und meinem medizinischen Stab vertraue ich zu 100 Prozent. Allerdings gab es auch oft stressige Situationen in der letzten Zeit in denen immer mal jemand auf die Krankenstation kommen konnte und vielleicht unbemerkt etwas getan hat, was diesen Defekt ausgelöst hat. Eine Untersuchung wäre mit Sicherheit sinnvoll. Ich denke, wir werden uns in den kommenden 4 Stunden noch weiter im Counseling-Bereich aufhalten, bevor wir mit den Patienten zurückkehren. Dann hat Ihr Techniker auch noch etwas Zeit und kann ich Ruhe arbeiten. Ich … würde … mich aber über einen Bericht freuen. Es wäre schön, wenn Sie mir Ihr Untersuchungsergebnis mitteilen könnten.“ Die junge Bajoranerin sah die Techniker fragend an und wartete auf eine Antwort.

    Personen: Lucy Carter , Iregh Jaihen (erwähnt)


    Ort: vor der Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Sie nickte der Ingenieurin kurz zu und überlegte, ob sich dieser Vorfall in den Jahren zuvor schon einmal ereignet hatte. „Nein, mir ist nichts dergleichen bekannt. Ich müsste nochmal in den Logs schauen, aber ich bin mir sicher, dass es gerade an den ODN-Leitungen noch nie einen technischen Defekt gab.“ Tiana fragte sich, warum Carter so explizit danach fragte. Sie überlegte abermals und fügte noch hinzu: „Einen derartigen Unfall hat es tatsächlich noch nicht gegeben.“


    Ein Biobett weniger veränderte die Lage nicht grundlegend, damit konnten sie arbeiten und wie sie die Techniker kannte, würden diese ihren Job schnellstmöglich erledigen. Die Patienten waren zudem gut im Counselingbereich untergebracht, würde aber vermutlich innerhalb der nächsten 2 Stunden wieder auf die Krankenstation zurückkehren können. „Wie lange wird die Reparatur dauern? Wann können wir wieder mit dem Einsatz des Biobettes rechnen? Da fällt mir ein, ich muss den Vorfall noch Cpt. Jaihen melden.“


    Sie bemerkte das Carter hustete, zückte ihren Tricorder und scannte sie. „Stillhalten Ens., Ihre Vitalparameter sind in Ordnung, aber sie haben eine leichte Rauchgasintoxikation. Sie sind vermutlich eben ohne Atemmaske in die Krankenstation gegangen?“ Sie sah die Ens. ernst an: „Ist nicht schlimm, ich würde aber dennoch ein wenig Schonung empfehlen. Sobald Sie etwas wie Erbrechen, Mattigkeit oder Schwindel verspüren, würde ich Sie bitte, sich auf die Krankenstation zu begeben. Und sonst würde ich Sie gerne morgen noch einmal zur Kontrolle sehen.“ Tiana lächelte vorsichtig. Sie war dankbar, dass Carter so schnell zur Stelle war und so reagiert hatte, dass niemandem etwas passiert war.

    Personen: Lucy Carter , PO1. Ikai'ma Latosh [NPC]


    Ort: Krankenstation | U.S.S. Pandora



    Tiana war mittlerweile an der Krankenstation angekommen, als sie sah wie ihr Team die Patienten – die zum Glück alle mobil waren – zum Counseling-Bereich brachte. Sie sprach kurz mit einem ihrer MO’s und nickte: „Machen Sie es so, ich bin gleich bei Ihnen.“

    Auch wenn die Löschanlage den Brand unter Kontrolle und die Filtersysteme den Rauch abgesaugt hatten, so trat dennoch ein wenig unter den Türen hervor. Die Bajoranerin stürmte auf ihre Stellvertreterin zu und fragte: „Was bei den Propheten ist passiert?“ „Ich weiß es nicht genau. Wir waren in der Behandlung eines Patienten, als es laut knallte und ein Biobett in Flammen aufging. Dem Patienten, der sich darauf befand ist nichts passiert, er verständigte sofort und geistesgegenwärtig Ens. Carter. Sie befindet sich gerade in der Krankenstation um das Problem in den Griff zu bekommen.“


    Erschrocken sah sich Tiana um und nickte abermals: Kümmere du dich um die Patienten, ich sehe nach der Ens. und melde den Vorfall dem Captain!“ Sie sah Ikai’ma nach und trat anschließend durch die Türen der Krankenstation. Obwohl sich der Rauch mittlerweile fast komplett verzogen hatte, brannte die Atemluft in ihren Lungen. Schnell schnappte sie sich eine Atemmaske. Die Ens., die glücklicherweise ebenfalls üer eine verfügte kniete vor dem Biobett. Tiana trat an sie heran und fragte: „Und … wie sieht’s aus? Brauchen Sie Hilfe?“