Beiträge von Alejandra Waldez

    Ort des Geschehens: KR Perception, Counsbüro

    Beteiligte Personen: Rahab, Lorux


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    Alejandra war schon auf dem Weg fort vom Konferenzraum, bekam aber Rahabs Kommentar noch mit und lachte leise winkend, als sie davonging. Der neue TO hatte immerhin Humor.

    Sie ging über die Brücke zu den Turboliften. Vor den Fenstern konnte man Teile der Raumstation erkennen. Alejandra hatte für deren Erhabenheit und Größe allerdings weniger übrig. Sie fuhr mit dem TL auf das Deck, auf dem ihr Quartier lag, schaute dort kurz hinein und ordnete ihre Sachen in die entsprechenden Schubladen und ihre Badutensilien in der kleinen Waschzelle an, ehe sie-pünktlich wie ein Uhrwerk- ihren Termin beim Counselor wahrnahm.

    Sie stand vor dessen Zimmer und sah auf ihr Chronometer. Nach exakt 15 Minuten seit ihrem Gespräch im Konferenzraum drückte sie auf den Türsummer und wartete darauf, dass sie eingelassen wurde.

    Ort des Geschehens: KR Perception

    Beteiligte Personen: Lorux, Rahab


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    Die Spanierin drehte sich wieder zurück, als Lorux ihr antwortete.

    "Nun, ist es nicht üblich als Counselor, sich möglichst schnell die Führungsoffiziere anzusehen und mit ihnen zu reden, um einen Überblick über ihre Verfassung zu bekommen und sie kennenzulernen bzw. einschätzen zu können?

    Ich wollte ihnen nur entgegen kommen und ihnen ihre Arbeit erleichtern, nach ihrem grandiosen Auftritt gerade eben. "

    Sie verschränkte die Arme und steich sich über die Oberarme. Es war ihr unangenehm. Sie hatte immer das Gefühl, dass sie bekannt sein müsste wie ein bunter Hund für das, was sie getan hatte- im negativen Sinn. Aber Lorux wusste anscheinend nichts. Oder noch nichts. Zumindest wies er noch nicht diesen....diesen Blick auf, mit dem sie oft genug betrachtet worden war. Der Blick, der aussagte, dass sie Schuld auf sich geladen hatte. Und dass sie kein recht hatte, hier zu sein. Was war dahingehen schon das Vertauschen eines Namens?

    "Schon okay." lenkte sie ein. "Es gibt schlimmeres."

    Damit wandte sie sich um und verließ den Raum.

    Ort des Geschehens: KR der Perception

    Beteiligte Personen: Lorux, Bancroft


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    Alejandra blickte den Counselor erstaunt an, dann schloss sie ihren Mund wieder, nur um ihn gleich wieder zu öffnen und einen Schwall spanisch von sich zu geben, dann wieder in den sternenflottenstandard zurückkehrend.

    „Ich empfinde keinen Bedarf, Ensign. Ich habe gefragt, ob sie Bedarf sehen, aber gut“, murrte sie, sich in Gedanken notierend, dass der Denobulaner einem wohl gerne das Wort im Munde herumdrehte. Nun, sie überlegte gerade, ob sie den kleinen Fehler, der ihm unterlaufen war, direkt korrigieren sollte. Aber nein, es würde vermutlich wesentlich interessanter werden, wenn sie das erst in 15 Minuten aufklärte. Sie lächelte den Couns zuckersüß an.

    „Ich werde da sein, Ensign Rolex. Sie können ihre Uhr danach stellen.“

    Der falsche Name war Absicht. Ein versteckter Hinweis, dass er sich vertan hatte. Die Spitze mit der Uhr und dem Namen war ebenfalls Absicht. Nur fraglich, ob der Denobulaner diese beiden Begriffe in Zusammenhang bringen würde. Rahab nebendran würde es vermutlich verstehen. Sie lächelte diesem etwas natürlicher zu, dann drehte sie ab, als Bancroft ihr zu verstehen gab, dass das noch ein wenig Zeit hatte mit der RU.

    Ort des Geschehens: Konferenzraum Perception

    Beteiligte Personen: alle außer Stiller


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    Alejandra erhob sich, als der XO sie entließ. Ein Weihnachtsbrunch. Sie kämpfte gerade ein wenig mit sich, ob sie dort erscheinen würde. Sie entschied sich dafür, da sie sonst doch nur in ihrem Quartier sitzen würde. Das hier war ein neuer Anfang. Sie wollte es nicht gleich vermasseln. Sie wandte sich an Bancroft.

    "Wann soll ich zur RU zu ihnen kommen?" Und da der Counselor ebenfalls da war, drehte sie sich zu ihm hin.

    "Ich gehe davon aus, dass sie das erste Counseling Gespräch noch vor unserem Abflug führen wollen?"

    Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle außer Cpt Stiller


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    Alejandra war überrascht, als ihre Frage doch noch beantwortet wurde. Sie hatte damit gerechnet, dass sie durch das Eintreten der Neuen unter den Tisch gefallen sei, wie man so schön sagte.

    "Danke, Lt.", sagte sie und nickte ihm zu, ehe sie leicht zusammenzuckte, als er das mit dem Schießtraining erwähnte. Sicherlich würde er sich bei ihr melden.....

    Sie richtete wieder ihre Aufmerksamkeit auf den Rest der Führungsoffiziere und versuchte nach Möglichkeit, nicht aufzufallen durch egal was. Die Sache mit dem Counselor war vermutlich noch nicht vorbei.

    Alejandra setzte sich aufrecht hin und wartete, ob noch weiteres besprochen werden würde.

    Ort des Geschehens: Konferenzraum der Perception

    Beteiligte Personen: alle außer Cpt Niven


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    Imset wollte gerade zu einer Antwort auf ihre Frage ansetzen, als er auch direkt durch den Einzritt zweier Offiziere unterbrochen wurde. Nun, so wichtig war die Antwort auf die Frage auch nicht wirklich. Alejandra beobachtete das Geschehen stumm und lehnte sich ein wenig zurück. Einmischen würde sie ich sicher nicht. Das war Angelegenheit des XO, der das auch gleich regelte.

    Was ihr auffiel war, dass die neue Fürhungscrew der Perception fast ausschließlich aus jungen Offizieren bestand. Die meisten hatten einen Rang als Ensign. Diese Konstellation würde sowohl für den XO als auch für den KO sicherlich nicht leicht werden, aus dem ganzen jungen Gemüse eine richtige Crew zu formen. Sie hatte bereits ein wenig Erfahrung in der Sternenflotte. Und es gab einen Grund, warum sie trotzdem immer noch Ensign war.

    Alejandra blickte unwillkürlich auf den Tisch, als ihr diese Gedanken durch den Kopf schossen. Hoffentlich sprach sie darauf keiner an. Und auch nicht darauf, dass sie den Posten gewechselt hatte. Naja, zum Glück hatten nicht alle Einsicht in ihre Personalakte, die hier saßen.

    Sie blickte wieder auf. Die Frage, die sie an Imset gestellt hatte, war jetzt mehr oder weniger vergessen. Es waren noch weitere Fragen aufgekommen, die sicherlich dringlicher waren.

    Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Andrew Malone, Tyr Imset, Lucy Carter, Marissa Bancroft


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    Alejandra hatte sich gesetzt, als Malone das angeboten hatte. Und ihm zugehört. Nein, Fragen hatte sie keine. Zumindest nicht jetzt. Also schüttelte sie den Kopf bei der Frage. Dann ergriff Imset das Wort und auch da schüttelte sie den Kopf. Sie wollte definitiv keine Sicherheitsübung mitmachen. Von Leuten mit Waffen hatte sie mehr als genug, deshalb hielt sie sich diesbezüglich zurück. Sie blickte Imset dabei auch nicht an.

    Sie würde sich in eines der Labore zurückziehen und sich mit der Laboreinrichtung vertraut machen, was vorhanden war und ob sie noch irgend etwas brauchen konnte, das sie in den nächsten Zwei Tagen von der Station an Bord bringen konnte.

    „Was meinen sie mit kleinen Unregelmäßigkeiten?“, hakte sie dann doch noch nach.

    Ort des Geschehens: Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Andrew Malone, Lucy Carter


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    Natürlich, Sir“, antwortete Alejandra darauf, dass er weiteres erst mitteilen würde, wenn alle da waren. Sie war Spanierin und auch dort aufgewachsen und hatte auch das Temperament von ihrer Mutter geerbt. Die roten Haare allerdings kamen aus der Familie ihres Vaters.

    „Sie sind ja bestens informiert. Ja, das ist richtig. Ich habe sozusagen meine erste Aufgabe für die Perception schon vor Betreten des Schiffes erhalten“, schmunzelte sie.“Ich habe den Auftrag, einen Todestern zu basteln. Mal sehen, Wenn ihr Sohnnnicht u ungeduldig ist, dann gelingt es mir sogar, eine Antigraveinheit und Licht darin einzubauen und das Ding schwebt am Ende.“

    Sie lächelte wieder etwas. Die Aufgabe würde sie zumindest vor dem Alleinsein und ihren Schuldgefühlen ablenken.

    Als Lucy eintrat, nickte sie ihr ebenfalls grüßend zu.

    Das ist die andere Dame, von der ihnen ihre Frau sicherlich auch schon geschrieben hat“, band sie Lucy gleich in das Gespräch mit ein.“ Es war ein Zufall, dass wir uns alle auf dem Promenadendeck kennengelernt haben. Die anderen sollten auch bald eintreffen. Zmindest sind sie mit uns an Bord gekommen.“

    Ort des Geschehens: Gang Perception--> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: Andrew Malone


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    Alejandra hatte ihren Plan wahr gemacht und ein wenig das Schiff erkundet, ehe sie nun den Weg zum Konferenzraum eingeschlagen hatte. Sie betrat den KR und stellte fest, dass sie nicht allein war. Auf einem der Stühle, Richtung Fenster gedreht, saß jemand und schaute auf das Dock hinus. Alejandra folgte dem Blick. Der Uniform nach musste das wohl Malone sein.

    "Imposant, nicht wahr?" begann sie ein Gespräch. "Wie schnell man seinen Blickwinkel auf die Dinge doch ändern kann, wenn die Notwendigkeit besteht. Vor kaum 30 Minuten waren wir noch da drüben und haben auf die Perception gestarrt."

    Dann straffte sie kurz die Uniform.

    "Verzeihen sie. Ich sollte mich erst vorstellen, bevor ich ein Gespräch anfange. Ich bin ensign Alejandra Waldez. Ihr neuer leitender wissenschaftlicher Offizier an Bord dieses Schiffes, Sir."

    Ort des Geschehens:

    Beteiligte Personen: Tyr Imset, Lucy Carter, Marissa Bancroft, die Malones


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    „Oh, na dann“, meinte Alejandra zu Tyrs kurzer Antwort bezüglich seiner Vermeltzung. Sie wollte nicht tiefer bohren, das ging sie schließlich nichts an. Sie nickte Lucy zu, als diese sich verabschiedete.

    Jepp, so in 10 bis 20 Minuten, denke ich? Dann aber wohl dienstlich.“

    „Ich mach mich auch vom Acker. Ich binauf Deck 4, wie es scheint“, sagte sie zu Marissa und zu Tyr, die Deck 3 anstrebten.

    Alejandra ging auf den TL zu, um ein Deck tiefer zu fahren.


    Wenig später kam sie vor ihrer Quartiertür an udnbetrat es. Es sah so...ordentlich aus. Keine Holzspähne auf dem Boden, kein sonstiges Chaos . Es würde eine Weile dauern, bis sie es als ihres ansehen würde. Sie warf ihr Handgepäck aufs Bett und setzte sich auf die Bettkante. Dort blieb sie allerdings nicht lange, sondern stand direkt wieder auf. Sie würde einen kurzen Rundgang machen. Das Schiff abgehen. Und die wissenschaftlichen Labore aufsuchen, ehe sie sich im Konferenzraum mit den anderen traf.

    Ort des Geschehens: Promenadendeck, Cafe

    Beteiligte Personen: Familie Malone, Carter, Imset, Bancroft


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    „Meister, das klingt echt schräg“, schmunzelte sie und warf einen Seitenblick zu Carter. „Naja, immerhin kann ich mal behaupten, wenn sonst nichts aus mir geworden ist, dass ich einen Todesstern gebaut habe“, kicherte sie leise. Dann wurden sie unterbrochen, weil ein Mann von nebenan sie ansprach.

    Alejandra Waldez“, stellte sie sich vor. „Willkommen im Club. Scheint ja fast ein ungewolltes Schiffstreffen hier zu sein. Das hier ist Lucy Carter, Mrs. Fiona Malone, Zaiben und Zarah Malone. Nur den Namen von dem kleinsten weiß ich noch nicht.“

    Sie angelte sich ihr Gepäck und warf es sich über die Schulter, während sie Marissa und Tyr die Hand hinstreckte und sie begrüßte.

    Gehen wir. Das Schiff wartet.“

    Mit diesen Worten wandte sie sich ab und der ganze Trupp setzte sich mehr oder weniger geordnet in Bewegung. Tyrs Handicap fiel ihr auf.

    „Sie sind verletzt? Was haben sie angestellt?“, fragte sie direkt während dem Gehen. Es dauerte auch nicht lange, um vom Promenadendeck zu der Andockschleuse zu gelangen, an der die Perception hing. Von hier drin konnte man das Schiff nicht wirklich sehen. Nur Fensterausschnitte genehmigten einen Blick nach draußen. Und die waren von der riesigen Hülle der Perception vollkommen eingenommen. Alejandra kannte den Blick. Sie hatte zeitweise auch ausgeholfen und bei den Reparaturen am Schiff geholfen, so wie es ihre Zeit während der Umschulung zugelassen hatte. Carter hatte sie dabei nicht gesehen oder einfach nciht wahrgenommen, wenn die Ensign auch dort gewesen war. Schon damals hatte sie das Schiff mit gemischten Gefühlen betreten.

    Heute war es nicht anders. Irgendwie war die Perception für sie zum Mahnmal der Earth-first-Bewegung geworden. Sie hatte damals nie direkt mit diesem Schiff in dieser Zeit zu tun gehabt. Aber es erinnerte sie daran.

    Bevor sie es betrat, schloss sie kurz die Augen und atmete tief durch, zögerte, als sie über die Schwelle trat. Es würde für die nächsten Jahre ihr zuhause sein. Als WO, rief sie sich ins Gedächtnis. Nicht als CI. Allein dieses Gefühl war seltsam.

    Sie senkte den Kopf. Dann tat sie den einen Schritt vorwärts, der sie an Bord des Schiffes brachte.

    „Bringen wir unser Zeug weg und treten beim XO an, würde ich vorschlagen.“

    Ort des Geschehens: Promenadendeck —> perception

    Beteiligte Personen: alle auf dem Prmenadendeck


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    Alejandra Waldez“, stellte sich Alejandra Fiona vor und gab ihr die Hand. „Gern geschehen. Das zurückbringen, meine ich.“ Sie lächelte ein wenig.“Da wir alle auf demselben Schiff sind, kriegst du deinen Todesstern. Ich brauche nur ein wenig Zeit dazu, okay?“ sagte sie zu Zaiben und wuschelte ihm kurz durch die Haare.

    „Sie haben Recht, Ensign Carter. Wir sollten los. Ich bin auch schon selbst gespannt, wie die Perception von Innen aussieht.“ bestätigte sie Lucys Einwand.

    „Ich will nicht unhöflich sein, aber wir werden dann wohl vorgehen. Sie wissen ja, Dienst ist Dienst.“

    Was am Nebentisch geschah und gesprochenwurde, bekam sie nur unterbewusst mit. Es ging wohl um Schokolade.

    Ort des Geschehens: Promenadendeck

    Beteiligte Personen: Lucy Carter, die Malones


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    „Ich werd sie ab und zu da unten besuchen“, grinste Alejandra. „Ich bin jetzt zwar WO, aber ich besitze ein Ingenieursherz, Schon immer. Ich war einige Zeit auf der Kopernikus als Chefingenieurin tätig. Und ich glaube, die Perception hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten.“

    Sie schob die Kinder langsam gen Cafe und suchte nach jemandem, der den Kindern ähnlich sah. Und wohl ein Baby auf dem Arm haben musste. Waldez war einige Zeit hier auf der Station gewesen. Und sie hatte auch die Perception ab und zu gesehen. Und viele Gerüchte über das Schiff gehört. Auch, dass es im Earth first-Desaster für den Angriff auf die Jules Verne verantwortlich gewesen war. Welch Ironie, dass jetzt ausgerechnet der Captain dieses Schiffes der ehemalige Captain der Jules Verne werden würde, nicht wahr? Nun, jeder hatte seine Geister, die er besiegen musste. Alejandra hatte von der Technik auf die Wissenschaft gewechselt, weil ihr dieser Zeitabschnitt ebenfalls noch in den Knochen steckte.

    Sie war zu diesem Zeitpunkt auf der Erde gewesen. Eigentlich, um ihre Eltern zu besuchen. Und dann...war sie dazu gezwungen worden, etwas zu tun, was gegen ihre Ingenieurspflicht verstoßen hatte. Den Preis, den sie bei einer Weigerung zu zahlen gehabt hätte, wäre zu hoch gewesen. Deshalb hatte sie das Genre gewechselt. Aber ihre Gründe dafür würde sie für sich behalten, da es sie beschämte.

    Ort des Geschehens: Promenadendeck

    Beteiligte Personen: Fiona, Zaiben und Zarah Malone, Lucy Carter


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    Alejandra lächelte, als Zaiben seine Schwester als seltsamen Sith beschrieb.

    So sind Sith eben. Unberechenbar“, raunte sie ihm mit einem Augenzwinkern zu.

    Wer, weiß, was da passiert ist“, meinte sie zu Zarah. Ihr war das auch aufgefallen. Und in dem Moment kam auch eine junge Frau auf das kleine Grüppchen zu und sprach sie an.

    Sicher, ich kenne mich hier aus. Ich war die letzten zwei Jahre hier und habe meine Weiterbildung zum wissenschaftlichen Offizier gemacht. Und wir haben dasselbe Ziel. Ich werde den WO Posten auf der Perception inne haben.

    Ensign Alejandra Waldez“, stellte sie sich vor und streckte ihrem Gegenüber die Hand zum Gruß hin. Dann deutete sie auf die Kids.

    Und auch die beiden werden sie an Bord wohl öfters sehen. Das sind Zarah und Zaiben Malone. Die Sprösslinge unseres ersten Offiziers“, stellte sie die Zwei vor.

    „Wenn sie ein wenig Zeit haben, dann können sie mit uns gehen. Falls es schneller gehen soll, benutzen sie lieber das Lichtleitsystem und folgen der Linie auf dem Boden, wenn sie den Computer bemühen wollen, so kommen sie auch hin. Ich muss nur kurz Mrs. Malone finden und ihr die beiden Kids übergeben, wenn sie nicht auch direkt mitkommen möchte auf die Perception. Mr. malone hat schließlich verlauten lassen, dass wir an Bord kommen können.“

    Dann nickte sie den Kids zu, dass die beiden zur ihrer Mom sollten, sie würde folgen. Zaiben raunte sie allerdings noch zu:

    „Ein Jedi, denke ich.“

    Ort des Geschehens: Promenadendeck

    Beteiligte Personen: Zarah und Zaiben Malone


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    Alejandra drehte sich, als die beiden plötzlich von einer dritten Person angesprochen worden waren. Es war ein Mädchen, und aus dem Gespräch bekam die WO recht schnell heraus, dass es sich um Zaibens Schwester handeln musste. Zaiben bestätigte das dann auch.

    „Ein Sith, so,so“, schmunzelte sie, dann ging sie auf sie Fragen ab, die Zarah ihr entgegenschleuderte.

    „Ich bin Ensign Waldez, Zukünftige WO der Perception. Ich hab mich mit deinem Bruder unterhalten und ihm Gesellschaft geleistet und ich weiß im übrigen gar nicht, wie eure Mom aussieht. Also hab ich ihn gar nicht zu ihr bringen können. Zufrieden?“ meinte sie leicht amüsiert.

    Führen sich Sith immer wie jemand vom Sicherheitsdienst auf?“ raunte sie Zaiben zwischen halb geschlossenen Lippen zu, ehe sie etwas lauter sagte:

    „Aber da du jetzt da bist, kannst du deinen Bruder ja zu eurer Mom mitnehmen.“

    Währenddessen entging ihr nicht, dass sich das eine Cafe immer mehr leerte.Irgendwas war darin passiert, was die Leute ziemlich geärgert hatte. Jetzt gerade trat eine junge, braunhaarige Frau mit einem Fedora auf dem Kopf heraus.

    „Ist eure Mom in de Cafe da drüben? Was ist da passiert?“

    Ort des Geschehens: Promenadendeck SB 249

    Beteiligte Personen: Zaiben Malone, am Rande die Leute im Cafe


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    Bevor Der Junge sich selbst vorstellen konnte oder auf ihre anderen Fragen eingehen konnte, quäkte eine weitere Stationsdurchsage über das Promenadendeck und erklärte, dass die Quarantäne aufgehoben wurde.

    Der Alltag konnte wieder einkehren.

    Alejandra atmete auf. Zugegeben, hier vor diesem Schaufenster hatte sie von der Quarantäne nicht so viel mitbekommen-zum Glück. Dass der Junge ohne Begleitung hier neben ihr stand, war aber immer noch ein Problem. Und ihn auf die Perception bringen konnte sie gerade auch nicht, solange die Mannschaft noch nicht an Deck durfte. Daher lauschte sie auch weiterhin auf eine Lautsprecherdurchsage, ob nicht jemand nach dem Jungen suchte. Und sie sah sich um, ob sich ihnen jemand näherte, der den Jungen als Ziel hatte.


    In der Umgebung wurde es etwas lauter, als ein paar Leute schimpfend das Cafe verließen, in dem sich Alejandra um ein Haar niedergelassen hätte. Sie hatte nicht mal mitgekriegt, dass die Sternenflottensicherheit zuvor reingegangen war, geschweige denn, was die dort angestellt hatten. Sie hörte nur Wortstücke und Satzfetzen wie „...behandelt wie Verbrecher....unerhört....Phaser...usw...“

    ###Na dann, ####dachte sie sich, ####war es ja gut, dass ich mich nicht da reingesetzt habe.####

    Sie sah wieder zu dem Jungen. Sie hatte Glück gehabt, dass der kleine Kerl ganz umgänglich war.

    „Wow, die Quarantäne ist vorbei. Zeit, deine Mom zu finden, findest du nicht?“

    Ort des Geschehens: Promenadendeck, Sternbasis 249, Schaufenster

    Beteiligte Personen: Zaiben Malone, Fiona Malone/Zarah Malone


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    "Dann ist es wohl besser, wenn ich auch ein Jedi bin", lachte sie. "Auch wenn ich kein Lichtschwert habe." Dann erwähnte Zaiben die Perception.

    "Oh, dein Dad ist auf dem Schiff?" sie grübelte kurz. Die Einzigen, die momentan auf dem Schiff waren, war die Kommandocrew, oder? Also musste der Dad des Jungen wohl dazu gehören. Sie strich sich eine rote Locke aus dem Gesicht und schob sie sich hinter das linke Ohr.

    "Madre de dios, dein Dad gehört zum Kommandostab der Perception? Na dann werden wir uns wohl ab und zu sehen. Ich fange ebenfalls auf dem Schiff an. Als leitende Wissenschaftsoffizierin. Ich bin Ensign Waldez", stellte sie sich dem Kind dann vor.

    "Ich denke, dass dieses Schiff ein wenig moderner ist als die Millenium Falcon. Wobei jeder Ingenieur seine helle Freude an Solos Schüssel hätte. Aber ich glaube, die Perception ist auch nicht von schlechten Eltern", sinnierte sie. Sie folgte Zaibens Blick. Offenbar gab es da noch jemanden, sonst würde sich der Junge nicht so suchend umblicken. Hätte Alejandra auch gewundert, wenn sein Dad ihn völlig alleine hier auf der Station hätte rumspringen lassen. Allerdings war niemand da, also würde sie erst mal unauffällig bei ihm bleiben und ihn im Gespräch halten, bis sich hoffentlich jemand meldete oder nach dem Jungen ausrufen ließ.

    "Okay, ich weiß ja, dass ein Padawan immer aufmerksam ist und nach dem Imperium und seinen Spähern Ausschau hält. Nach welcher Gefahr hältst du gerade Ausschau? Deiner Mom? Ist sie hier irgendwo?"

    Starbase Omega 249- Promenade


    „Wenn du das sagst“, schmunzelte Alejandra.“ Darin bist wohl eher du der Experte. Und ich denke, ich kann das, ja“, bestätigte sie die Frage. Und bekam gleich die Nächste, nämlich, ob sie ein Jedi oder ein Sith wäre. Sie rückte den Gurt ihres Gepäcks auf ihrer Schulter zurecht.

    „Hm, ich weiß nicht so recht. Erklär mir doch mal, was muss man tun, um ein Jedi zu sein? Oder ein Sith? Soviel ich das richtig weiß, arbeiten beide mit der Macht. Und sie haben Lichtschwerter, oder?“

    Sie überlegte kurz.

    „Was bist denn du?“ fragte sie dann den Kleinen und sah sich um. Sie wunderte sich gerade, warum der Junge eigentlich alleine war und sich kein Erwachsener in seinem Kielwasser befand.

    „Sag mal, bis du alleine hier oder hast du dich verlaufen? Äääh, ich meine natürlich: wo dein Meister ist, junger Padawan?“

    Dabei verdrehte sie die Worte wie dieser kleine Grüne Kerl in dem Film. Sie hatte nicht alle 17 Teile gesehen, aber immerhin die ältesten 3. Und je mehr sie darüber nachdachte, desto mehr kamen an Erinnerungen an die Einzelheiten der Filme zurück. Hm, eigentlich war das Design der Raumschiffe in den Filmen ganz schick. Warum hatte die eigentlich bisher keiner übernommen? Ein kleines bewegliches und fliegendes Modell von einem der Schiffe wäre sicherlich ganz cool. Jetzt, das sie die Ingenieursabteilung gegen die Wissenschaftliche eingetauscht hatte, konnte sie ja in ihrer Freizeit an so einem Ding basteln. Der Maschinenraum war ja fast wie ihre zweite Heimat auf der Kopernikus gewesen. Die Zeit während der Umschulung, da hatte ihr das technische schon auch gefehlt. Vielleicht könnte sie ja einen Deal mit dem CI der Perception aushandeln, dass sie ab und zu ihre Nase auch dort in irgendwelche Reparaturen stecken durfte. Bis dahin allerdins war so ein Modell sicherlich eine alternative.

    Augenverdrehend schulterte sie ihr Gepäck. Zurück konnte sie nicht, auf die Perception aber auch nicht. Vom dumm herum stehen würde das alles nicht besser werden. Also atmete sie zweimal kurz durch und ging voran. Ihr Ziel war die Promenade. In irgend eine Cafe würde sie sicher abwarten können, wie sich das alles weiterentwickelte.


    Da viele dieselbe Idee gehabt hatten, waren alle Tische bereits besetzt, als Alejandra dort ankam. Daher verwarf sie diesen Plan wieder und schlenderte langsam über die Promenade, die Leute, die ihr entgegen kamen, beobachtend.

    Sie blieb vor einem Laden stehen und betrachtete die Auslage. Fast im selben Moment stand ein kleiner Junge neben ihr und drückte sich die Nase am Schaufenster platt. Alejandra sah genauer hin, was den kleinen Kerl so interessierte. Es war ein Hologramm des...

    „..Todessterns?“, las sie das Wort und sprach es dabei wohl laut aus. „Wenn ich mich recht erinnere, ist das ein uralter Film aus dem 20. Jahrhundert, oder?“ richtete sie die Frage nebenbei an den interessierten Jungen.

    „Sieht nett aus. Ich frage mich...hm. Ja, sowas sollte man auch aus Holz machen können. Dann kann man damit auch richtig spielen“, sagte sie zusätzlich, mehr zu sich selbst als zu dem Jungen. Sie liebte Holzarbeiten. Das Ding drehen und den Kanal herausdrechseln war kein Problem. Der Rest ließ sich schnitzen. Gedanklich suchte sie in ihren Holzresten nach dem geeigneten Werkstück. Das und die schwereren Gegenstände ihres Quartiers waren bereits auf dem Weg zur Perception, da diese Dinge zu groß waren, um sie mit sich zu schleppen. Diesen Transfer hatte sie schon vor 8 Stunden veranlasst.

    SB249--> USS Perception (oder auch nicht ;) )


    Alejandra hatte die Abkommandierung zur Perception erhalten. Sie hatte die letzten Jahre auf der Sternbasis 249 zugebracht und dort ihre Weiterbildung zum Wissenschaftsoffizier in Angriff genommen. Sie hatte es geschafft. Vor kurzen hatte sie den Abschluss darin gemacht. Und jetzt durfte sie ihr Wissen bald anwenden, sobald das Schiff von der Starbase abkoppelte und seine Mission aufnahm-Yeah.

    Die letzten Jahre hatte ihr gut getan. Die Ereignisse mit Earth first hatte sie hinter sich gelassen, die Alpträume waren weniger geworden. Sie dachte kurz daran, welche Rolle die Perception damals gehabt hatte. Zum Glück hatte es sie nicht direkt betroffen, nur die Jules Verne. Aber sie hie und da Erzählungen gehört. Trotzdem freute sie sich, endlich an Bord zu kommen.

    Allerdings musste sie zuerst ihr Quartier hier auf der Station räumen, was gar nicht so einfach war. Alejandra war notorisch unordentlich-und sie liebte Holzarbeiten. Deshalb sah ihr Quartier hier auf der Station aus, wie wenn eine Bombe eingeschlagen hatte. Überall auf dem Boden lagen Holzschnipsel herum.

    Na denn, es half ja nichts. das Zeug musste weg, ehe sie auch von hier weg war. Seufzend zog sie das Putzzeug heraus und begann, das Quartier aufzuräumen. Der Rest ihrer Sachen war bereits gepackt und stand vor der Tür. Sie musste sie also nur noch schnappen und zur Andockschleuse laufen, wenn sie hier fertig war.

    25 Minuten später war sie fertig und schnappte sich ihr Zeug.

    Sie hatte gerade ein paar Schritte vor ihr ehemaliges Quartier gesetzt, als eine Quarantäne ausgerufen wurde. Zurück konnte sie nicht mehr. Sie war mehr oder weniger heimatlos?

    "Ooooah, na toll!", fluchte sie und fuhr sich durch die roten Haare. "Und jetzt?"