Beiträge von Jonathan Rahab

    Hallo zusammen,


    es tut mir leid, dass ich mich nun erst melde.

    Ich bin in den letzten Wochen ganz leicht überlastet......

    Deshalb melde ich mich auch vorerst bis 30.06.2019 ab.

    Kann sein ich muss die Abwesenheit verlängern, das wird sich noch zeigen.


    Vielen Dank für Euer Verständnis.

    Ort des Geschehens: Planetenoberfläche

    Beteiligte Personen: Aussenteam und wer sonst anwesend ist


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    Jonathan hatte sich die ganze Zeit im Hintergrund gehalten. Er war ein Neuling und extrem unerfahren was Aussenmissionen betraf. Um mit seiner Unerfahrenheit die Mission nicht zu gefährden, war er ruhig und sachlich und schaute sich immer wieder um. Er konnte die Geschehnisse schwer einordnen. Gespannt war er, ob er auf sein alter Ego treffen würde. Offensichtlich waren viele Besatzungsmitglieder hier auf dem Planeten. Manche waren bereits tot oder hatten sich stark verändert. Lebte er hier überhaupt noch? War er gezeichnet? Verletzt und wie würde er sich entwickelt haben? Schnell verdrängte er den Gedanken aus seinem Kopf. Es schien ihm hinderlich für die Mission und er benötigte einen klaren Kopf.

    Immernoch im Hintergrund wartend sah er gespannt was geschah und wurde von unendlicher Neugierde gepackt, wich dem Aussenteam jedoch nicht von der Seite.



    Jonathan Rahab, 20 Jahre älter


    Jon saß in seiner Ecke in der Höhle etwas entfernt von dem Gedränge und den Leuten. Er konnte schon einige Jahre keinen richtigen Kontakt mehr zu anderen knüpfen. Lediglich von Edin Hamon ließ sich der unrasierte etwas sagen. Viele tuschelten über Jon, er sein wunderlich geworden. Das mochte nach aussen so aussehen, jedoch war vieles, zumindest zu Beginn, Tarnung und Fassade gewesen. Der Absturz der Perception hatte ihn seine halbe Mannschaft gekostet. Mehr noch, er hatte viele Freunde verloren. Und zu allem Überfluss, auch seine wieder entdeckte Liebe. Sophia hatte die Bruchlandung nicht überlebt. Kurz zuvor waren sich die beiden wieder näher gekommen und nun musste er sie bereits wieder abgeben. Er hatte Sie in aller Stille im Wald begraben und in den ersten Jahren noch jeden Tag besucht. Das Grab war inzwischen verwildert, zu großen Teilen zugewachsen. Immer mehr konnte er sich nicht überwinden an Phias Grab zu gehen und wurde zunehmend weniger kooperativ, wie der Captain es genannt hatte. Um mit seiner Trauer allein zu sein, hatte er sich eine eigene kleine Nische in der Höhle gesucht. Diese Nische war abgeschottet, von aussen nicht einsehbar und Rahabs Reich. Hier war er sich sicher, würde man ihn nicht stören. Er hatte viel seines Lebensmutes eingbüßt. Sich sicherlich seit Jahren nicht mehr rasiert. Er sah aus wie ein alter Einsiedler aus den Filmen des 20 Jahrhunderts. Nicht schmutzig, nein, aber eben unrasiert.

    Natürlich kam er seinen Aufgaben nach, die ihm aufgetragen wurden. Diese erledigte er allerdings meist zügig und stumm. Zusammenarbeit war nicht mehr seine Stärke. Er hasste die glückliche Fassade welche viele hier aufgebaut hatten. Er hasste viele für Ihr Glück und konnte es nicht nachvollziehen. Auf diesem Steinklotz gefangen zu sein ohne jegliche Chance auf Rettung hatte ihn fast wahnsinnig gemacht. Allerdings war er auch froh gewesen nicht mehr in den aktiven DIenst zurückkehren zu müssen. Was hätte es gebracht? Ohne Sophia, mit tiefen Traumata und mit einer inneren Wut und einem Hass auf so vieles. Selbst Ian'To kam nicht an ihn heran, er hatte es lange versucht. Zum Glück hatte der Vulkanier es bereits seit einigen Jahren aufgegeben und man ließ ihn gewähren. Meist war er unfreundlich, verschlossen und zynisch. Sicherlich, er war nicht abgrundtief böse, aber einen Hang zum Zynismus und zur Kaltherzigkeit war da. Die Leute hatten sich daran gewöhnt und überhörten seine Kommentare meist. Auch, weil Captain Edin meist Verständnis aufbrachte und ihn gewähren ließ.

    Rahab hatte sich damals entschieden hier unten zu bleiben. Anfangs hatte er noch im "Krieg" gekämpft und seinen Teil beigetragen diesen Konflikt zu führen. Inzwischen hatte er zuviele Tote und verwundete gesehen. Manches Mal hatte er sich gewünscht unter ihnen zu sein. Wie Commander Malone hier angekommen war und was der Captain plante hatte Jon mitbekommen......und es mit sich selbst und seiner zynischen Ader kommentiert....... Zeitverschwendung........zum Scheitern verurteilt..........vollkommen überbewertet..........sie würden alle auf diesem Gottverlassenen Planeten zugrunde gehen.........einsam........alleine.......von der Sternenflotte verlassen und für tot erklärt...........wäre es doch endlich bald soweit...........



    (630 Wörter)

    Ich muss mich aufgrund Terminen und meines bevorstehenden JGA vorerst mal abmelden.

    Erstmal nur für dieses Wochenende.


    27.04.19 - 28.05.2019

    Zieht meinen Char einfach immer mal mit :-)



    Längere Abwesenheit für die Flitterwochen melde ich dann separat.

    Ort des Geschehens: Labor 2

    Beteiligte Personen: Imset und Waldez


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    Rahab nickte als Imset in unter Vorbehalt einlud Teil des Aussenteams zu sein.

    "Es wäre mir eine Freude, Lieutenant"

    Als taktischer Offizier hatte er wohl nicht sehr oft die Möglichkeit von seiner Brückenposition aus an einer Aussenmission teilzunehmen. Umso mehr freute sich Jon auf dieses erste Mal.

    "Legen wir los."


    (50 Wörter)

    Ort des Geschehens: Labor 2

    Beteiligte Personen: Imset, Waldez


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    Rahab zuckte kurz als er gemerkt hatte, dass Ensign Waldez ihm über die Schulter geschaut hatte. Sein Misstrauen förderte dies nur noch etwas mehr. Sie verbarg etwas, aber Rahab konnte nicht mit dem Finger darauf deuten. SIcherlich, ein Sicherheitsrisiko war Alejandra bestimmt nicht, aber er wusste gerne Bescheid wenn er mit Kollegen eng zusammenarbeiten würde.

    Mit einem weiteren leichten Zucken wischte Jon den Gedanken zur Seite. Momentan machten sich die gesamte Crew Sorgen um den Ersten Offizier. Zu recht, wie Rahab fand.

    WIrklich scharf auf die Testflüge war der Taktische Offizier nicht gewesen und so machte es Ihm auch nichts aus, als Waldez die Fernbedienung an sich nahm. Sie konnte offensichtlich damit umgehen, dass zeigten schon die ersten Berührungen und Bewegungen welche die Sonde vollführte. Wie ihm geheissen, trat er wenige Schritte zurück und betrachtete die Sonde welche doch irgendwie majestätisch vor ihm schwebte. Sie war wirklich leise und Jon vermutetet, dass man das erzeugte Geräusch schon aus ein paar wenigen Metern Entfernung nicht mehr hören würde. Ob das ausreichen würde, dass würde sich zeigen.

    Blitzschnell schwenkte die Sonde und blieb mit dem Heck kurz vor seinem Kopf stehen. Eine einzelne Schweißperle bildete sich auf seiner Stirn, das war verdammt knapp gewesen. Allerdings zeigte Rahab dies, das Alejandra wusste was sie tat.

    "Ich denke eine solide 2. VIelleicht auf eine 3 aber sicherlich nicht sonderlich laut. Ich denke die Geräusche werden sich schon durch ein paar Meter Entfernung verflüchtigen."

    Kurz musste er leicht schmunzeln, als er sah welchen Spass die WIssenschaftsoffizierin hatte. In jedem steckte doch irgendwie ein Kind.


    (260 Wörter)

    Ort des Geschehens: Labor 2

    Beteiligte Personen: Waldez und Imset


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    Jonathan musste bei den Andeutungen der beiden anderen Offiziere schmunzeln. Ja, es hatte was von Operation und er fühlte sich tatsächlich eher wie ein Pfleger als ein Offizier. Er selbst dachte, dass er für einen Arzt doch recht jung und unerfahren war und deshalb begnügte er sich mit dem Pflegerjob. Selbstverständlich hielt Jon hier seinen Mund, er wollte nicht zusätzlich AUfmerksamkeit erregen und war froh eine Aufgabe bekommen zu haben, bei der sein technisches Verständnis auszureichen schien.

    Sicherlich, Jon hatte bereits an solchen Sonden gearbeitet. An der Akademie aber niemals ohne einen Ingenieur in der Nähe. Allerdings machte sich Jonathan bereits Gedanken über Ensign Waldez. SIe schien zu wissen was SIe da tat und auch von was Sie sprach. Er schloss nicht aus, dass sie einfach eine Technik interessierte Wissenschaftlerin war, ein Laie schien sich definitv nicht zu sein. Er beschloss SIe einmal dezent zu fragen wenn es denn dazu kommen sollte. Momentan war der Status doch eher unklar und deshalb konzentrierte sich Jon sehr auf seine Arbeit. Die taktischen Systeme der Sonde waren einfachster Art, wie nicht anders zu erwarten. Diese Sonden waren dafür gebaut verschiedenste Arbeiten zu verrichten. Hierfür war natürlich auch der einfachst mögliche Aufbau gewählt worden. Fokussiert und konzentriert werkelte Jon an dem Innenleben der Sonde und wurde nur kurze Zeit später als die anderen Fertig.

    "Ich denke wir sind soweit. Verzeihen Sie die Verzögerung. Meine technischen Fähigkeiten sind doch etwas verkümmert."


    (235 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: Waldez, Imset


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    Jonathan nickte als Alejandra in ansprach. Er war etwas in Gedanken versunken gewesen und hatte alle möglichen Themen und Möglichkeiten angeschnitten.

    Es gab deren nicht viele, das hatten Sie alle bereits mehr als deutlich geäussert. Die Idee von Alejandra gefiel ihm gut, auch wenn er nicht genau wusste wohin dies führen würde.

    Seine Ablösung betrat die Brücke und er wies diese kurz ein. Ebenfalls sollte er immer im Bilde sein und somit auch auf jeden Fall zu jederzeit erreichbar sein.

    Lieutenant Zhen war ein fähiger Offizier, das zeigten die Berichte welche Jonthan gelesen hatte.

    Er hatte kurz gehofft, dass Sophia Dienst haben würde, diesen Gedanken aber schnell verworfen. All seine Aufmerksamkeit war nun hier gefordert.

    Zügig stellte sich Rahab neben Waldez und nickte. "Gehen wirs an."


    Kurz sah Rahab noch zu Imset und wartete, wie er auf die Aufforderung von Ensign Waldez reagieren würde.


    (144 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: alle anwesenden


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    Rahab sah, wie Waldez zu Ihrer Konsole gespurtet kam. Er hatte Sie vollkommen übersehen, hatte er sich doch nur auf den Ersten Offizier fokussiert gehabt. Die Ausführungen welche Waldez von sich gab waren Jonathan bekannt. Er hoffte, dass es eine seichte Erklärung für das Signal gab. Eine Spiegelversion der Perception wollte er nicht begegnen.


    Auf den Befehl Lieutenant Imset's hin lößte Jonathan den gelben Alarm aus und sah, wie die Brückenbeleuchtung gedimmt wurde. Fieberhaft versuchte er klare Anzeigen der taktischen Sensoren zu erhalten, dies gestaltete sich aber mehr als schwierig. Vorerst konzentrierte er sich darauf Commander Malone zu orten und zeitgleich die Angaben von Ensign Waldez zu bestätigen.

    "Ich gehe davon aus, dass der Kommunikator von Commander Malone beschädigt oder deaktiviert wurde. Da das Beamen des Commanders durch das Gestein möglich war, sollte auch eine Ortung und Rückholung durch uns möglich sein, wenn ich Ihn erfassen könnte."

    Seine Finger flogen nur so über die Tasten und in seinem Kopf schwirrten viele wilde Gedanken herum.

    "Ich kann die Angaben von Ensign Waldez nur bestätigen. Es scheint sich um eine nicht sehr hoch entwickelte Zivilisation zu handeln. Ich kann keinerlei planetare Verteidigung erkennen."

    Rahab sah nach vorne und dann zu Alejandra. Sein Blick ließ etwas Verzweiflung durchblicken. "Da die Gegebenheiten wohl nicht zueinander passen, einerseits eine präwarp Zivilisation welche aber das Beamen beherrscht, sollten wir uns wohl noch auf mehr Überraschungen gefasst machen."


    (231 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen:alle anwesenden


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    Jonathan hatte fieberhaft mit Liu daran gearbeitet das Signal bzw. die Quelle herauszufinden. Aufgrund der alten Muster war dies leider nicht so einfach gewesen. Die zwei Stunden bis zur Ankunft waren wie im Flug vergangen und so hatte die Zeit doch gegen sie gearbeitet.

    Er bemerkte, dass der Erste Offizier auf die Brücke zurückgekehrt war und sich leise verhielt. Schmunzelnd beobachtete Rahab die Szene in welcher Commander Malone in einer Ecke stand und auf die Brücke schaute. Besonders Lieutenant Imset schien seine Aufmerksamkeit zu erregen und auch die Belustigung auf sich zu ziehen. Wieder schmunzelte der Taktische Offizier.

    Nach einem kurzen Moment setzte sich der XO wieder in Bewegung und schritt auf die Mitte des Raumes zu. Beton belustigt sprach dieser Imset an. Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse und Rahab sah, wie der Erste Offizier von einem Transporterstrahl erfasst wurde.

    Schnell und ohne zu blinzeln versuchte Jonathan den Strahl zu kompensieren und diesen zu blockieren, es gelang ihm aber nicht. Er war unvorbereitet gewesen, das hatte wertvolle Sekunden gekostet.


    "Ich habe Ihn verloren" sagte Rahab niedergeschlagen. Routinemäßig versuchte er herauszufinden, wohin Commander Malone gebracht worden war.

    "Er wurde auf die Oberfläche des Planeten gebeamt, ich kann ihn aber nicht erfassen...........er ist verschwunden. Seine Signatur ist weg......"

    Nun war Rahab erst recht niedergeschlagen. Er konnte dem Ersten Offizier nicht helfen und auch keine guten Nachrichten an Lieutenant Imset übermitteln. Es war zum verrückt werden.
    Mit einem Seitenblick sah Rahab auf die Werte, welche die WIssenschaft an seine Konsole übermittelt hatte.


    "Lieutenant Imset, wir haben eine genauere Bestimmung des Signals vornehmen können. Es......ist.......die Perception?" Rahab schaute verwirrt die anderen Anwesenden an. WIe war das möglich?


    (274 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: Ens. Liu (NPC)


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    Rahab spürte die kurze Unsicherheit welche von Liu ausging. Sie hatten noch nicht zusammengearbeitet und nun sollten sie es bereits "nah" tun. Er grinste in sich hinein. Dies alles blieb ein Rätsel und er hoffte, dass die Daten welche die Wissenschaft auffangen würde etwas Licht ins Dunkel bringen würden.

    Als er Daten von Ensign Liu erhielt nickte er und sah wieder zur Wissenschaftlichen Konsole. "Danke, Ensign, ich werde einen taktischen Scan initiieren."

    Kurz drückte er ein paar Tasten und die Scanner taten Ihren Dienst. Er war sehr froh, dass die Systeme wieder liefen. Sobald etwas Zeit wäre, würde eine Simulation und Diagnose machen, zur Sicherheit.


    Er sah von seinen Daten auf und auf den Hauptbildschirm. Wieder sah er nur schwärze des Weltraumes. Laut taktischen Sensoren waren sie immer noch allein. Einen kurzen Blick schenkte er Lieutenant Imset welcher immer noch im Kommandosessel saß. Ein kurzes Grinsen huschte um Rahab's Mundwinkel.

    "Momentan kann ich keine genauen Daten erfassen, die Scanner müssen nach dem Defekt wohl neu eingestellt werden. Ich kann nur definitiv sagen, dass die Quelle des Signals näher kommt, das Signal wird stärker. Allerdings scheint es immer wieder Aussetzer zu haben, was darauf schliessen lässt, dass nicht nur das SIgnal sondern auch der Sender veraltet sind."

    Murmelte Jonathan halblaut, sodass Ensign Liu und auch Lieutenant Imset es mitbekommen konnte, wenn sie es denn wollten.

    "Was ich bestätigen kann, wir sind immer noch allein in diesem Sektor"

    Dies sagten Jon bewusst etwas lauter um die Besatzung an den Stationen auch etwas zu beruhigen.


    (252 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez (mit NPC)


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    Jonathan nickte. "Aye, Sir" mit einem Seitenblick auf die Wissenschaftskonsole. Er sah wie der Erste Offizier die Brücke verließ und machte sich wieder an die Bestimmung des Signals bzw. dessen Ursprung.

    "Ensign Liu, können Sie mir erst bei Eintritt in das System mehr Daten geben oder ist es möglich den Ursprung des Signals noch mehr einzugrenzen?" Er sah wieder mit einem Seitenblick auf die Konsole der Wissenschaft. Er war gespannt was die Perception und die Crew dort vorfinden würde, hoffte aber zeitgleich auch, nicht in eine Falle zu laufen oder eventuell ins Leere zu greifen.


    Mit einem weiteren Seitenblick sah Jonathan, wie die Systeme der Taktik langsam hochfuhren. Die roten und blinkenden Warnmeldungen verschwanden. Er atmete kurz erleichtert aus. Offenbar hatte Captain Webb es geschafft die taktischen Systeme zu reparieren. Etwas froh stimmte Ihn dies durchaus, so konnte die Perception wenigsten etwas Widerstand leisten wenn es nötig war.

    ***"Rahab an Captain Webb. Ich sehe, Sie fahren die taktischen Systeme wieder hoch. Sind die Schilde und die Waffen nach dem Hochfahren wieder Einsatzfähig oder müssen Sie noch Diagnosen durchführen?"***

    Mit einigen kurzen Eingaben vermerkte er diesen Umstand im Logbuch der Taktik und ebenfalls im Bericht welchen er in der nächsten Schichtleiter-Besprechung als Grundlage verwenden würde.

    Nach wenigen weitere Eingaben war auch dieser Termin sogleich festgelegt und an seine Schichtleiter versendet. Kurz musste er grinsen. Manches mal war eine sofortige Erledigung doch sehr effektiv.


    (232 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception

    Beteiligte Personen: Andrew Malone, Robert Webb, Alejandra Waldez


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    Jonathan nickte kurz als der Erste Offizier die Sitzung beendete. Nachdem seine Schicht erneut begonnen hatte versuchte er die Ursache des Notsignals herauszufinden. Es war merkwürdig und er würde wohl Hilfe benötigen.

    Der Ruf des Chefingenieurs riss Rahab aus seinen Gedanken.
    Er tippte als Bestätigung ebenfalls auf seinen Kommunikator. ***"Danke, Captain. Ich werde mich bemühen keine weiteren Schäden anzurichten. Ich hoffe wir benötigen die taktischen Systeme nicht bis diese wieder voll Einsatzbereit sind."*** Dies hoffte Jonathan wirklich. Momentan trieben Sie sehr schutzlos im All, in einem weit entfernten Quadranten in dem es jederzeit zu Feindseligkeiten kommen konnte.


    Als der Erste Offizier einen Bericht von allen Stationen forderte, sah Jonathan auf.

    "Sir, Captain Webb meldet, dass die beschädigten Sekundärsysteme wieder in Betrieb sind. Die taktischen Systeme sind weiterhin ausgefallen und werden derzeit repariert. Ich empfehle ein vorsichtiges Vorgehen solange wir leichte Beute für andere sind." kurz sah er wieder auf seine Konsole und blickte die eingegangenen Daten an. "Ausserdem habe ich ein Signal aufgefangen, es scheint ein Notruf zu sein von sehr weit weg, das Signal ist sehr schwach. Der Inhalt ist immer der selbe Notruftext. Leider kann ich den genauen Ursprung nicht herausfinden. Ich denke ich benötige hier etwas Unterstützung von Ensign Waldez um die Destination und die Rahmenbedingungen herauszufinden."

    Er sah wieder auf seine Konsole und dann kurz zu Ensign Waldez. Er war sich sicher, dass Sie Ihm helfen konnte den Ursprung des Signals zu orten und auch wer diesen abgesetzt hatte.

    WIeder sah er den Ersten Offizier an und dann auf den Hauptschirm. Dieser zeigte den weiten und leeren Raum vor der Perception. Rahab war doch etwas mulmig zumute. Die Nervosität welche er am Anfang der Mission verspürt hatte machte sich erneut leicht bemerkbar, war aber schnell niedergekämpft.

    Ein kurzer Gedanke wanderte zu Sophia. Er musste kurz lächeln und sofort war ihm wohler. Er hoffte, dass dies immer wieder funktionieren würde. Zügig konzentrierte er sich wieder auf seine Arbeit. Er bereitete alles vor, um mit Ensign Waldez die Auswertung zu beginnen.


    (333 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke -> Quartier -> Brücke

    Beteiligte Personen: Malone (erwähnt), Lt. Lorena Mortadini (NPC), Ens. Sophia Price (NPC)


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    Jonathan hatte sich zügig nach der Besprechung erhoben und war wieder auf die Brücke gegangen. Nach einigem herumtesten war allerdings abzusehen gewesen, dass die technischen Schwierigkeiten nicht von Ihm und auch nicht sehr bald behoben werden würden. Kurz vor Ende seiner Schicht übergab er seine Konsole nach einem kurzen Briefing an seine Stellvertreterin Lieutenant Mortadini. Kurz nachdem er den Turbolift betreten hatte, spürte Jonathan wie das Adrenalin und die Aufregung von Ihm abfiel und ihn die Müdigkeit zu übermannen drohte.

    In seinem Quartier angekommen, legte er sich kurz aufs Bett um ein wenig die Gedanken kreisen zu lassen, und war nach kurzer Zeit eingeschlafen. Ein unruhiger und traumreicher Schlaf war dies gewesen und dementprechend gerädert wachte Jonathan nach wenigen Stunden auf. Das Schiffschronometer zeigte ihm, dass er nur ca. 4 Stunden geschlafen hatte. Er wankte in sein Bad und stieg unter die Dusche. Etwas mehr wach und etwas erfrischt setzte er sich an seinen Schreibtisch. In den letzten Stunden war wohl wenig los gewesen auf der Brücke. Einige Nachrichten von Lt. Mortadini waren in Jonathan Postfach eingegangen. Jon überfolg die teilweise als Standard versendeten Berichte und blieb an der ein oder anderen Crewakte hängen. Ein paar wenige Mitglieder der taktischen Abteilung waren für Beförderungen vorgesehen.

    Florence Gabin, De Yu, Madison Paisley. Die Namen waren Jonathan bereits ein Begriff, auch wenn er meist erst nach dem Aufruf der jeweiligen Akte auch ein Gesicht zum Namen hatte. Er studierte die jeweiligen Akten sehr sorgfältig und nickte immer wieder. Die drei vorgesehenen waren bereits einige Zeit an Bord der Perception und auch lag deren letzte Beförderung meist einige Jahre zurück. Im Fall von Crewman Gabin war die letzte Beförderung nicht allzu lange her, jedoch schien laut Ihrem Schichtleiter die Ausbildung abgeschlossen zu sein. Er machte eine Nachricht an den Ersten Offizier Commander Malone fertig, damit dieser die Beförderungen genehmigte. Sicherlich sprach nichts dagegen.

    Nach dem Absenden der Nachricht, lehnte sich Jon etwas zurück. Er sah an sich herunter und grinste. Er hatte seit er auf der Percepetion angekommen war noch keine Zeit gehabt bequeme Sachen anzuziehen. Immer war er in Uniform anzutreffen gewesen oder mit Ensign Carter eben in Zivilkleidung welche aber auch nicht unbedingt bequem gewesen war. Nun saß er an seinem Schreibtisch und trug eine altmodische aber verdammt bequeme Jogginghose und ein Shirt welches die verwaschene Aufschrift Starfleet Academy trug. Er war angekommen, angekommen auf seinem Schiff, angekommen in seinem Leben, angekommen...


    Kurz schreckte er hoch als der Türsummer sich meldete. ###Wer kann das sein?### Er hatte niemanden eingeladen und auch hatte sich niemand angekündigt, zumal er gerade Freizeit genoss.

    Er zuckte mit den Schultern und brummelte: "Herein". Der Besuchen würde wohl wissen, dass Jonathan gerade Freitzeit hatte und so machte er sich auch keine Gedanken um sein Outfit.

    Die Tür öffnete sich zischend und eine junge Frau, etwa in Jon's Alter, trat herein. Sie trug eine goldene Uniform und das Rangabzeichen eines Ensign. Jonathan erhob sich, bereit mit den Worte auf den Lippen, dass sich der Ensign wohl in der Tür geirrt hatte. Bevor er diese Worte aussprechen konnte, begann jedoch die junge Frau zu sprechen.

    "Sir, ich wollte SIe nicht stören." sagte die junge Frau mit einem Blick auf das Outfit welches Jonathan trug. "Ensign Sophia Price, Sir. Ich gehöre Ihrer Abteilung an."

    Jonathan nickte. Er hatte den Namen bereits gelesen und die Frau, nun bei näherem Hinsehen, auch bereits bei der ersten kleinen Besprechnung gesehen. Dort hatte Sie sich noch im Hintergrund aufgehalten und etwas ruhig agiert. Nun das Sie sich vorstellte nickte Jonathan knapp. "Entschuldigen Sie die Aufmachung Ensign, ich war nicht auf Besuch eingerichtet. WIe kann ich Ihnen helfen?" Jonathan verschwendete keinen Gedanken an sein Outfit sondern straffte seinen Oberkörper. Er wollte trotz allem seine Autorität wahren. Er rief sich ins Gedächtnis, dass Miss Price wohl stellvertretende Schichtleiterin in der Alpha-Schicht war. Etwas schleierhaft war Ihm jedoch der Grund Ihres Besuchs.

    Das verstehe ich natürlich, SIe haben Schichtende gehabt. Es tut mir Leid. Ich wollte mich Ihnen einfach kurz persönlich vorstellen und schauen wie es Ihnen geht."

    Jonathan sah wie die junge Offizierin die Schultern straffte. Er zog zeitgleich eine Augenbraue nach oben und legte den Kopf etwas schief. ###Sie will schauen wie es mir geht? SIch mir persönlich vorstellen?###

    Dieses Vorgehen verwunderte Jonathan und machte die Situation nicht weniger mysteriös. Er besah sich die junge Frau. Er schätzte Sie auf ca. 170cm, schlanke Figur und blondes, schulterlanges Haar. Er nickte leicht und versuchte sich seine Verwunderung über den Besuch nicht anmerken zu lassen. "Nun Ensign, wie Sie sehen geht es mir gut. Ich kenne Sie bisher nur aus unserer ersten Besprechung, nun kann ich mir Ihren Namen und Ihr Gesicht sicherlich gut merken." sagte Rahab etwas spitz. Im Nachhinein wohl etwas zu spitz, was ihm Leid tat sie hatte es sicher nur gut gemeint.

    Er sah wie die junge Frau die Schultern hängen ließ und sich langsam umdrehte um zu gehen. Kurz vor der Tür schaute Sie nochmals um und Rahab an.

    "Offensichtlich habe ich mich sehr verändert, dass du mich nicht wieder erkennst." Rahab sah die junge Offizierin ruckartig an. Hatte Sie ihn gerade geduzt? Musste er so bald bereits einen Tadel für das respektlose Verhalten gegenüber Vorgesetzten aussprechen? "Ensign, ich weiß nicht was in Sie gefahren ist, jedoch muss ich Sie darauf aufmerksam machen, dass solch ein Verhalten, insbesondere das duzen des Vorgesetzten zu einem Tadel in Ihrer Akte führen kann." Jon hatte nicht wirklich vor hier einen Tadel auszusprechen, war jedoch der Meinung, dass ein paar deutlich Worte Ihre Wirkung tun würden. Sie waren allein und niemand konnte eine solche Respektlosigkeit bezeugen oder gegen ihn verwenden. Zur Überraschung Jon's grinste die junge Offizierin nun etwas frech. Was war hier los? Waren seine Worte nicht deutlich genug gewesen? Er sah, wie die Frau sich erneut zu ihm umdrehte und auf ihn zu schritt. Bisher waren die beiden Offiziere noch einige Meter entfernt voneinander gestanden. Nun stand diese Sophia Price plötzlich sehr nah bei ihm. Nur Zentimeter trennten die Nasen der beiden und Sie sah im direkt in die Augen. ###Diese Augen, diese braunen Rehaugen, woher kenne ich diese Au.....### "Sophia..." Jonathan war wie erstarrt. Er kannte diese Augen, diese Frau welche Ihm gerade so nahe gegenüber stand. "Sophia Clearwater?" Jonathan war erstaunt, überrascht und überwältigt. Er sah wie die Augen der jungen Frau anfingen zu strahlen und Ihr Gesicht echte Freude zeigte. Sie nickte leicht. "Aye, Sir"

    Eine wild und farbig wabernde Mischung aus Gefühlen stieg in Jonathan auf als er die Bestätigung erhielt. Sophia Clearwater war ihm natürlich bekannt. Mehr als das, er hatte Sie einst geliebt. Dies war lange Zeit her und er hatte sie aus den Augen verloren. "Aber, aber, aber......wie.....kommst.....du...hier....her. Wie sehr du dich verändert hast.......der neue Name....alles..." stotterte Jonathan. Immernoch waren die Nasen der beiden nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Hastig suchte Jon etwas um sich festzuhalten und fand die Kante seine Schreibtisches. "Hat es Ihnen die Sprache verschlagen, Sir?" sagte Sophia bewusste förmlich währenddessen Sie wieder frech grinste. "Price war der Name meiner Mutter. Nachdem wir weggezogen waren weil mit Vater uns verlassen hatte, hatte ich Ihren angenommen um nicht immer aus Aussenseiter zu gelten. Und die anderen Veränderungen....nun....Ich bin eben alt geworden und keine 17 mehr, Jon." grinste Sophia. Sie genoss offensichtlich die Verwirrung welche von Jonathan ausging.

    Jonathan krallte sich mitlerweile am Tisch fest und versucht die wild wabernden Gefühle nieder zu kämpfen. Verzweifelt rang er nach Fassung. "Es ist....schön....dich wiederzusehen, Sophia." stammelte Jonathan.

    WIeder wurde das Grinsen von Sophia breiter. "Oh die Freude ist ganz meinerseits, Sir." Sie sah ihn weiterhin mit dem durchdringenden Blick ihrer blauen Augen an. Ein blinzeln und Ihr Ausdruck in den Augen wurde stechend und tiefgründig. Ohne das Jonathan eine Möglichkeit hatte zu reagieren, küsste Sophia Ihn. Seine gerade noch niedergekämpften Gefühle schwappten wieder hoch und diesmal versuchte Jonathan garnicht diese nieder zu drücken. Er genoss dies was soeben geschah. Als Sophia den Kuss löste grinste sie erneut. Ihr Gesicht war nun ein paar Zentimeter weiter von dem seinen entfernt. "Wenn Sie nichts dagegen haben, Sir, würde ich gerne noch ein paar Worte mit Ihnen 'reden'." murmelte Sie. Jon nickte langsam, denn er wusste nicht genau was Sie damit meinte. Eher er es sich versah, hatte Sophia ihn an der Hand gepackt und ins Nachbarzimmer gezogen.


    Wenige Stunden später stand Jonathan vor dem Spiegel im Badezimmer. Er hatte seine Uniform wieder angelegt und richtete soeben seinen Kommunikator. Sophia war vor wenigen Minuten gegangen und hatte sich ebenfalls auf Ihre Schicht vorbereitet. Das "Gespräch" der beiden hatte nur wenige Worte benötigt. Seine Gedanken kreisten um Sie und um Ihn. SIe waren vor langer Zeit liiert gewesen. Nahezu die gesamte Highschoolzeit waren die beiden unzertrennlich. Diese Verbindung wurde damals jäh unterbrochen, als Sophias Vater die Familie verließ und Ihre Mutter nach Europa zog. Anfangs hatten Sie noch Kontakt gehabt, dieser schlief aber leider viel zu schnell ein. Der Gedanke daran schmerzte immernoch etwas. Ausserdem musste sich Jonathan eingesehen, dass er nicht genau wusste was er empfinden sollte. Er wusste nicht genau was da war und wie es weitergehen sollte. Er musste sich über seine Gefühle klar werden.

    Er straffte nochmals seine Uniform und wischte widerwillig den doch sehr angenehmen Gedanken an Sophia zur Seite als er sein Quartier verließ.


    Kurze Zeit später betrat er erneut die Brücke der Perception und ging schnurstracks zur taktischen Station. Lieutenant Mortadini sah auf und nickte ihm zu. "Sir, wir haben ein schwaches Signal aufgefangen. Momentan können wir den Ursprung noch nicht feststellen. Fakt ist, dass es von sehr weit her kommt."

    Jonathan nickte und stellte sich neben den Lieutenant an die Konsole. "Danke Lieutenant. Ich löse Sie ab.". Seine Stellvertreterin nickte und verlies die Brücke. Etwas zu schnell, wie Jon fand aber er wusste, dass Lieutenant Mortadini der Meinung gewesen war, sie würde seinen Posten bekommen. Bisher war das Verhältnis als professionell zu bezeichnen, nicht mehr, nicht weniger.

    Er sah sich die Messwerte an und stutzte etwas. Ein sehr schwaches Signal welches so weit draussen lag, dass es nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Wirklich sehr merkwürdig.


    (1672 Wörter)

    Ort des Geschehens: Konferenzraum der Perception

    Beteiligte Personen: alle anwesenden


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    Jonathan sah jeden Offizier an der etwas zur aktuellen Situation beizutragen hatte. Er stimmte dem Ersten Offizier und auch allen anderen bedingungslos zu, auch er hatte keine Lust das Schiff und die Mannschaft durch einen erneuten RItt durch das Wurmloch noch mehr in Gefahr zu bringen. Captain Webb veranschaulichte die Folgen eines Fehlers doch recht deutlich und dem taktischen Offizier wurde kurz etwas mulmig. Er wollte, genau wie die anderen, nicht als kleines Stückchen im Weltraum enden.


    "Sir, ich werde mit den taktischen Sensoren eine 100% Abtastung des uns umgebenden Sektors durchführen. Eventuell muss ich hierfür Energie aus anderen Systeme abziehen aber so sollten wir vor unangenehmen Besuchen gewarnt sein. Da wir uns im Delta Quadranten zu befinden scheinen, haben wir in der Regel nur die Logbücher der Voyager bezüglich der hier lebenden Spezies und deren Gefahrenpotential. Ich rechne vorerst nicht mit einer Begegnung mit den Borg oder Kazon, vorbereitet sollten wir trotzdem sein."
    Jonathan sah den Ersten Offizier an als er dies sagte. Er kannte, wie viele hier, die Auszüge der Voyager welche an der Akademie gelehrt wurde. Es waren damals einige unangenehme Begegnungen dabei, welchen Rahab gerne aus dem Weg gehen würde. Die Perception war gut ausgestattet was Waffen und sonstige Verteidigungsmöglichkeiten anging, jedoch in der aktuellen Situation eine leichte Beute für viele verschiedene Spezies.


    "Captain Webb, ich habe bei dem Versuch die Waffen und Schilde wieder Einsatzfähig zu machen leider wohl einige Systeme durchbrennen lassen. Es sind Systeme welche eine sehr niedere Priorität haben, jedoch dürfen diese nicht vergessen werden wenn die Perception wieder flug- und verteidigungstauglich ist."

    Sein Blick ging zum Chefingenieur und war soetwas wie eine unausgesprochene Entschuldigung. Rahab war bewusst, dass die Systeme nicht wirklich wichtig für den Betrieb des Schiffes waren, wollte diesen Schadensbericht aber doch dem Chefingenieur persönlich überbringen, schliesslich war er dafür verantwortlich.


    "Ich stelle gerne die nicht benötigten Mitglieder der taktischen Abteilung für leichte Reparaturarbeiten zur Verfügung."


    (317 Wörter)

    Ort des Geschehens: Konferenzraum der Perception

    Beteiligte Personen: alle Anwesenden


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    Jonathan nickte Alejandra zu. Ihm war durchaus bewusst, dass eine Einmischung in einer anderen Zeit fatale Folgen haben konnte. Er bedachte Alejandra mit einem schelmischen Lächeln und sah dann zum Ersten Offizier. Kaum hatte dieser ausgesprochen betraten zwei weitere Offiziere den Konferenzraum. Der Sicherheitschef war wieder auf seine Krücke gestützt, die Offizierin welche ihn begleitete war wohl Ensign Vahl und somit die neue Counselor der Perception. Er nickte Ihr höflich zu und lächelte.

    Als der Erste Offizier zu sprechen begann hörte Jonathan gespannt zu. Er sah zu Captain Webb und hoffte, dass dieser bereits eine Ahnung hatte woran die Ausfälle der Schiffssystem liegen könnten. Nicht bereitete Jon mehr kopfzerbrechen, als die Vorstellung hier, weit draussen, ohne Waffen und Schilde zu sein, Antriebslos und nahezu verloren.

    Spontan fiel Jonathan keine Idee ein welche in der aktuellen Situation hilfreich gewesen wäre. Er war jedoch gespannt was aus den Reihen der Führungsoffiziere kam.


    (150 Wörter)

    Ort des Geschehens: BR der Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez


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    Jonathan lachte kurz auf. "Keine Sorge, Ensign. Ich hab dies nicht als Aufforderung verstanden." grinste er.

    Trotzdem machte er sich Gedanken. Natürlich lagen unvorhergesehen Dinge immer im Bereich des möglichen wenn man auf einem Schiff der Flotte diente, das wusste jeder.

    Mysteriös waren die Umstände jedoch auf jeden Fall. Nicht nur, dass die Perception in die Zukunft gereist war, auch dass das Wurmloch so plötzlich erschienen war und sich recht zügig wieder geschlossen hatte.

    "Nun, wenn es so wäre würden wir uns wohl damit arragieren oder zumindest unser Bestes tun um einen Ausweg zu finden. Schade das uns die oberste Direktive eine Einmischung verbietet, sonst könnten wir der Menschheit deutlich früher auf die Sprünge helfen." grinste er.


    (117 Wörter)

    Ort des Geschehens: BR der Perception

    Beteiligte Personen: Alejandra Waldez


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    Kurz musste Jonathan unwillkürlich grinsen als Alejandra Ihm seine Frage mit der dementsprechenden Antwort quittierte. ###Nun Jon, dumme Frage, dumme Antwort. Hast mal wieder gesehen###

    Er nahm seinen Kaffee und trank einen Schluck bevor er begann zu sprechen.

    "Sie haben natürlich recht, Ensign. Die Frage war gedankenlos formuliert. Verzeihen Sie." grinste er und hörte den Ausführungen welche Alejandra nun machte genau zu. Etwas verwundert war er, da er von einer Wissenschaftsoffizierin keine solch tief gehenden Kenntnisse über die Technik auf Raumschiffen erwartete. Er wischte den Gedanken zur Seite und nickte. "Ich denke Captain Webb und seine Techniker sind kompetent und bekommen das Problem bald wieder in den Griff. Bis dahin, heißt es auf gute altmodische Art auf Sicht zu fahren. Wobei es mir deutlich lieber wäre wenn wir uns auf Sensoren, Waffen und Schilde verlassen könnten."

    Wieder musste er nicken als die junge Wissenschaftlerin die USS Voyager erwähnte. In seiner Aufregung hatte er komplett vergessen, dass das Schiff unter Captain Janeway ja auch hier gestrandet war und große Teile des Quadranten durchflogen hatte. "Ich hoffe das wir schneller nach hause kommen als die Voyager. Ich habe zwar keine Kinder die ich aufwachsen sehen will, aber ich würde doch ungerne hier alt werden."

    Wieder nahm er einen Schluck aus seiner Tasse und dachte über die momentane Situation nach. Er hoffte inständig, dass dies nur ein kurzer Ausflug ins nahezu unbekannte werden würde. Ebenfalls war er gespannt, was nun das weitere Vorgehen werden würde. Er war sich ziemlich sicher, dass die Instandsetzung aller Systeme oberste Priorität hatte und er sich in der Hauptsache darauf konzentrierte den umliegenden Raum im Auge zu behalten um eventuelle Gefahren frühzeitig erkennen zu können.


    (306 Wörter)

    Ort des Geschehens: Brücke der Perception -> Konferenzraum

    Beteiligte Personen: alle Anwesenden


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    Jonathan sah nach vorne zu Commander Malone und nickte. Er bestätigte den Landebefehl der Shuttles und übergab seine Station einem anderen Crewmitglied.

    "Die Shuttles befinden sich im Landeanflug. Der Proud Phoenix, dem Shuttle von Ensign Vahl wird ein Dockplatz bereitsgestellt." Rahab sagte dies zu dem Crewmitglied welches seine Station übernahm, jedoch so laut, dass auch Commander Malone dies zur Kenntnis nehmen konnte.

    Er übergab die Konsole der Sicherheit, an der er immernoch stand nun entgültig und machte sich auf den Weg zur Besprechung.

    Im Raum angekommen sah er sich um und erblickte Alejandra, er lächelte Ihr zu, auch wenn er das Gefühl hatte, dass Freude bzw. Lächeln in ihrer aktuellen Situation etwas unangebracht war.

    Zügig, bevor die anderen eintreffen sollten, trat er an den Replikator und orderte einen Kaffee. Er sah zu wie das Gerät die Tasse erscheinen lies und dachte derweil über die aktuelle Situation nach.

    Beim besten Willen konnte er sich nicht vorstellen was genau gerade passiert war. Sicherlich hatte er die Sensordaten gesehen, aber wie konnte dieses Phänomen so plötzlich und unerwartet auftauchen und ebenso schnell wieder verschwinden. Leicht schüttelte er den Kopf und nahm anschliessend die Tasse aus dem Replikator. Als er den ersten Schluck des warmen Gebräu's genommen hatte lächelte er wieder leicht. Eine wohlige Wärme breitete sich in ihm aus und seine Lebensgeister schienen neuen Mut zu fassen.


    Jonathan drehte sich um und suchte sich, wie eben bereits Alejandra, einen Platz. Er entschied sich für den selben Platz welchen er vor wenigen Tagen bereits inne hatte. Als er sich gesetzt hatte, stellt er die Tasse auf den Tisch und sah Alejandra an. "Wo sind wie da blos reingeraten"


    (274 Wörter)